„Sustainability Lighthouse"
Arçelik für Nachhaltigkeitsmaßnahmen ausgezeichnet

Das Waschmaschinenwerk von Arçelik im rumänischen Ulmi zählt weltweit zu den Vorreitern in Sachen Nachhaltigkeit.

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Arçelik, der weltweit tätige Haushaltsgerätehersteller und eine Tochtergesellschaft der Koç Holding, des größten türkischen Industriekonglomerats, hat heute bekannt gegeben, dass sein Werk im rumänischen Ulmi vom Weltwirtschaftsforum (WEF) für seine effektiven Nachhaltigkeitsmaßnahmen vor Ort mit dem „Sustainability Lighthouse“-Status („Leuchtturm der Nachhaltigkeit“) ausgezeichnet wurde.

Dies folgt auf den aktuellen Status von Arçelik als „Global Lighthouse“, der vom WEF für das Werk Ulmi im Jahr 2019 und das Werk Eskişehir im Jahr 2021 für die erfolgreiche Einführung von Technologien der Industrie 4.0 zur Steigerung von Produktivität und Leistung verliehen worden war.

Das Global Lighthouse Network (GLN) des Weltwirtschaftsforums hat es sich zum Ziel gesetzt, Technologien der Industrie 4.0 zu fördern, um Produktionsanlagen, Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle zu verändern. 2021 führte das GLN das Sustainability Lighthouse als neue Auszeichnung ein, um Hersteller zu würdigen, die innovative Maßnahmen zur Umstellung auf die Industrie 4.0 anwenden, um die Produktivität zu steigern und gleichzeitig die Umwelt zu schützen.

Das Waschmaschinenwerk in Ulmi von Arçelik ist führend in der effizienten und nachhaltigen Produktion und nutzt modernste Technologien zur Verbesserung der Energie- und Wassereffizienz. Das Werk Ulmi ist mittlerweile einer der zehn Standorte des Global Lighthouse Network, die als Leuchttürme der Nachhaltigkeit gelten.

Hakan Bulgurlu, CEO von Arçelik, kommentierte die Auszeichnung mit den Worten: „Wir sind stolz darauf, vom Weltwirtschaftsforum als Wegbereiter für Nachhaltigkeit anerkannt zu werden. Das spiegelt unser umfassendes Engagement für Nachhaltigkeit im gesamten Unternehmen wider.“

„Wir haben ehrgeizige Umweltschutzziele und sind davon überzeugt, dass die Innovation der Schlüssel zu deren Umsetzung ist. Unser Ziel ist es, bis 2050 durch umweltfreundliche Investitionen in erneuerbare Energien sowie durch Energieeffizienz bei Produkten und in der Produktion das Ziel der Netto-Null-Emissionen in allen Geschäftsbereichen zu erreichen. Unser Werk in Ulmi dient dabei als Pilotprojekt und ist beispielgebend für das gesamte Ökosystem von Arçelik. Wir haben uns vorgenommen, nicht nur eine produktionseffiziente Anlage der Industrie 4.0 zu bauen, sondern auch eine, die unser Engagement für eine bessere Zukunft widerspiegelt. Und diese Auszeichnung ist dank der Investitionen in Spitzentechnologien und umweltfreundliche Fertigungsanwendungen wohlverdient. Ich bin stolz auf alle meine Kollegen, die hart und zielstrebig daran gearbeitet haben, dies zu erreichen.“

Als weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Nachhaltigkeit zeichnet sich das Waschmaschinenwerk von Arçelik in Ulmi durch die folgenden Leistungen aus:

  • Das Werk ist die erste und einzige Produktionsstätte in Rumänien, die das LEED-Platin-Zertifikat erhalten hat.
  • Das Werk nutzt zu 100 % Ökostrom. Es verfügt über Systeme für erneuerbare Energien zum Heizen und Kühlen, wie z. B. Solarzellen auf dem Dach (930 kWp) und konzentrierte Solarenergie (700 kWth), wobei die PV-Kapazität bis zur ersten Hälfte des Jahres 2023 um 160 % erhöht werden soll.
  • Ein „digitales Zwillingsmodell“ der Anlage passt die Beleuchtung selbst an und optimiert die Kühl- und Heizsysteme. Die Gebäudeleittechnik verwendet einen Algorithmus, der rund 15.000 Echtzeit-Datenpunkte von mehr als 650 Energiemessgeräten und Sensoren verarbeitet.
  • Das Beleuchtungssystem hat gegenüber einem nicht automatisierten System einen um 62,9 % geringeren Stromverbrauch, und der Bedarf an Erdgaskesseln für die Warmwasserbereitung wird um 34,5 % reduziert.
  • Aufgrund der hohen Wasserbelastung des Werksgeländes wurde eine hochmoderne Kläranlage errichtet, die 100 % der häuslichen und industriellen Abwässer behandelt und 68 % des entnommenen Wassers wiederaufbereitet und wiederverwendet.
  • Die Bemühungen führten zu einer Energieeinsparung von 17 % pro Produkt, zu einer Verringerung des Wasserverbrauchs um 25 % pro Produkt und zu einer Verringerung der Treibhausgasemissionen nach Scope 1 und 2 um 22 % pro Produkt in der Produktion innerhalb eines Jahres, was im Einklang mit den Unternehmenszielen steht.
  • Seit ihrer Inbetriebnahme konnte die Anlage 684 Tonnen CO2-Emissionen einsparen.

Informationen zu Arçelik 

Arçelik ist mit 45.000 MitarbeiterInnen weltweit vertreten und verfügt über Tochtergesellschaften in 53 Ländern, 30 Produktionsstätten in 9 Ländern und 12 Marken (Arçelik, Beko, Grundig, Blomberg, ElektraBregenz, Arctic, Leisure, Flavel, Defy, Altus, Dawlance, Voltas Beko).

Arçelik, das mit seinem Marktanteil (gemessen am Volumen) zu den drei größten Herstellern von Haushaltsgeräten in Europa gehört, erreichte 2021 einen konsolidierten Umsatz von 6,5 Milliarden Euro. In den 29 Forschungs- und Entwicklungszentren und -büros von Arçelik sind weltweit über 2.300 Forschende tätig, die bis heute rund 3.000 internationale Patentanmeldungen eingereicht haben.

2021 erreichte Arçelik zum dritten Mal in Folge die höchste Punktzahl in der Kategorie DHP Household Durables (basierend auf den Ergebnissen vom November 2021) im Dow Jones Sustainability Index des S&P Global Corporate Sustainability Assessment. Aufgrund seiner führenden Position im Bereich der Nachhaltigkeit und seines glaubwürdigen Konzepts der Dekarbonisierung mit dem Ziel, Netto-Null zu erreichen, wurde Arçelik als erstes und einziges Unternehmen seiner Branche mit dem Terra Carta-Siegel von Seiner Majestät König Charles III. ausgezeichnet. Die Vision von Arçelik lautet: „Respecting the World, Respected Worldwide“ („Die Welt respektieren, von der Welt respektiert werden“).

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