Velaro-Bestellung
Türkei: Siemens zieht 420-Millionen-Dollar-Deal an Land

Neuer Großauftrag für das deutsche Traditionsunternehmen Siemens: Die türkische Staatsbahn hat für 340 Millionen Euro (etwa 420 Millionen US-Dollar) zehn Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Velaro bestellt.

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München (nex) – Neuer Großauftrag für das deutsche Traditionsunternehmen Siemens: Die türkische Staatsbahn hat für 340 Millionen Euro (etwa 420 Millionen US-Dollar) zehn Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Velaro bestellt.

Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, schließe der Auftrag auch die Reinigung, Wartung und Reparatur der Züge über drei Jahre mit ein. Die türkische Velaro-Flotte sei mit diesem Vertrag auf 17 Züge angewachsen, so Siemens.

Sabrina Soussan, CEO der Mobilitätssparte von Siemens, sagte, der Velaro bleibe ein „Maßstab für Hochgeschwindigkeitszüge“ in Bezug auf Kapazität und Komfort.

„In der Türkei kann der Zug all seine Stärken voll ausspielen und beweist dies bereits im täglichen Betrieb“, sagte Soussan und fügte hinzu: „Unser Flaggschiff fährt hier mit 99 Prozent Verfügbarkeit“.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, wurden die Velaro-Züge für den Weltmarkt entwickelt und sind derzeit in Spanien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Belgien, Russland, China und der Türkei sowie zuletzt in den Niederlanden in Betrieb.

In den letzten Jahren hat die Türkei eine Reihe von Hochgeschwindigkeitsprojekten durchgeführt, beginnend mit der Eröffnung der Strecke Ankara-Eskisehir im Jahr 2009. Im Jahr 2011 wurde die über 200 Kilometer lange Strecke Ankara-Konya in Betrieb genommen, gefolgt von der Strecke Eskisehir-Istanbul im Jahr 2014.

Das Land arbeitet noch an den Hochgeschwindigkeitsstrecken Ankara-Izmir mit 625 km Länge und der rund 400 km langen Ankara-Sivas Strecke.

Bereits im August 2017 Multimilliarden-Deal an Land gezogen

Das deutsche Traditionsunternehmen hatte in der Türkei bereits im Juni vergangenen Jahres einen Multimillarden-Dollar Deal an Land gezogen. Ein deutsch-türkisches Konsortium aus Siemens und Türkerler-Kalyon hatte mit 3,48 Dollar pro Kilowattstunde damals den geringsten Preis bei einer Ausschreibung geboten. Das Projekt sieht vor, in fünf Regionen der Türkei Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 1000 Megawatt zu bauen.

 

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