Internet
Plage der Kommentarbereiche: YouTube sagt Trollen den Kampf an

Hasskommentare und unerlaubte Inhalte sollen künftig "Heroes" aus den Reihen der Nutzer selbst für den Internetriesen YouTube melden. Das Unternehmen stellt den freiwilligen Helfern dafür eine Reihe von Vergünstigungen in Aussicht.

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Internet: YouTube will „Heroes“ aus der Community gegen Trolle mobilisieren

Sacramento (nex) – Die Online-Plattform YouTube will künftig mithilfe so genannter „Heroes“ aus der Community gegen Hasskommentare und Trolle vorgehen sowie das Hör- und Seherlebnis verbessern. Teilnehmer des Projekts sollen künftig Clips melden, die gegen die Richtlinien verstoßen, Videos mit Untertiteln und im Youtube-Forum als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung stehen.

Geld gibt es dafür nicht, aber immerhin ein Punktesystem, das es den freiwilligen Helfern ermöglicht, neue Levels zu erklimmen und in weiterer Folge Belohnungen dafür zu erlangen. Diese können unter anderem in der Teilnahme an Workshops oder virtuellen Führungen durch den Arbeitsalltag im Unternehmen bestehen. Auch sollen besonders verdiente „Heroes“ YouTube-Produktveröffentlichungen neue Youtube-Produktveröffentlichungen schon im Voraus sehen dürfen.

Beim Ankündigungsvideo hat es das Unternehmen aus dem kalifornischen San Bruno jedoch fürs Erste vorgezogen, den potenziellen Kandidaten eine Aufgabe selbst abzunehmen: Auf Grund der durchaus uneinheitlichen Haltung der Nutzer zu der geplanten Neuerung wurden die Kommentare dazu vollständig deaktiviert.

Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, welche Kommunikation im Internet fortwährend und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion enthalten. Dies erfolgt mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen. In darauf bezogenen Bildern wird oft der aus der Mythologie bekannteTroll dargestellt. Ein im Englischen gelegentlich gebrauchtes Synonym ist twit (engl.: Dummkopf).

Die zugehörige Tätigkeit wird „trollen“ genannt.[1] (wikipedia)


(Foto: wikimedia)

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