Getreidelieferungen
UN-Chef Guterres dankt der Türkei für Getreideabkommen

Guterres begrüßte die Verlängerung des Getreideabkommens und dankte dem türkischen Präsidenten Erdogan für die Zusammenarbeit mit der Weltorganisation.

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New York – UN-Generalsekretär Antonio Guterres begrüßte am Mittwoch die Verlängerung des Getreideabkommens mit der Ukraine und dankte dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für die Zusammenarbeit mit der Weltorganisation.

„Wir haben einige positive und wichtige Entwicklungen… Die Bestätigung der Russischen Föderation, ihre Teilnahme an der Schwarzmeer-Initiative um weitere 60 Tage zu verlängern. Ich begrüße diese Entscheidung“, sagte Guterres auf einer Pressekonferenz.

„Ich möchte Präsident Erdogan und der türkischen Regierung noch einmal meinen Dank für ihre Bemühungen aussprechen, die sie in ständiger Abstimmung mit den Vereinten Nationen unternehmen“, sagte der UN-Chef.

Auch Alexander Kobrakov, der ukrainische Minister für  Infrastrukturentwicklung, dankte der Türkei für ihre Bemühungen

„Die Welt wird weiterhin ukrainische Produkte erhalten, dank der Bemühungen unserer Partner in diesem Abkommen – der Türkei und der UNO“, so Kubrakov.

Das Exportabkommen wurde von Russland und der Ukraine vereinbart und von der Türkei und den Vereinten Nationen im Juli vermittelt, um die weltweite Hungerkrise zu lindern, die zum Teil durch Moskaus Einmarsch in der Ukraine, einem wichtigen Getreideproduzenten, und eine frühere Blockade der dortigen Häfen verursacht wurde. Die Türkei, die international für ihre Vermittlerrolle gelobt wird, hat sich mit Moskau und Kiew abgestimmt, um einen Korridor von der ukrainischen Hafenstadt Odessa aus zu öffnen, über den die weltweiten Getreidelieferungen wieder aufgenommen wurden.

Ein gemeinsames Koordinierungszentrum mit Beamten aus den drei Ländern und der UNO wurde in Istanbul eingerichtet, um die Transporte zu überwachen

Lebensmittel aus der Ukraine werden auf dem Weltmarkt dringend benötigt – vor allem in Asien, Afrika und im Nahen Osten. Die Vereinten Nationen warnten kürzlich vor der größten Hungersnot seit Jahrzehnten.

Die Krise kam zu einem Zeitpunkt, an dem Klimakatastrophen, Konflikte und die wirtschaftliche Belastung durch die Coronavirus-Pandemie in vielen Ländern, vor allem in Afrika und im Nahen Osten, bereits zu einer Verschärfung des Hungers geführt haben.

 

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