Start Panorama Ausland #DonotremainsilentaboutYemen Türkei: 90.000 Moscheen starten Hilfskampagne für Jemen

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Türkei: 90.000 Moscheen starten Hilfskampagne für Jemen

Die türkische Religionsbehörde startete am Freitag eine Hilfskampagne um Geld für die Menschen des vom Krieg geplagten Jemen zu sammeln.

Sultan Ahmet Moschee in Istanbul (Symbolfoto: pixa)
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Istanbul (nex) – Die türkische Religionsbehörde startete am Freitag eine Hilfskampagne, um Geld für die Menschen des vom Krieg geplagten Jemen zu sammeln.

Die Spendensammlung startete nach dem Freitagsgebet in 90.000 Moscheen in der gesamten Türkei. Am Freitag veröffentlichte auch der türkische Präsidentschaftssprecher, İbrahim Kalın, eine Grafik auf seinem Twitter-Account über die Kampagne mit der Überschrift „Schweige nicht zu Jemen!“
„Lasst uns diese Kampagne unterstützen, um unseren jemenitischen Brüdern zu helfen“, sagte Kalın bei der Verwendung des Hashtags #DonotremainsilentaboutYemen.

„Die größte humanitäre Katastrophe der Welt“

Der Jemenkonflikt hat sich zur größten humanitären Katastrophe weltweit entwickelt. 21 Millionen Jemeniten sind betroffen. Zwei Millionen Vertriebene, eine Million Rückkehrer, 280.000 Flüchtlinge und Asylsuchende kämpfen derzeit ums Überleben.

Der Jemen befindet sich seit Ende 2014 in einem Bürgerkrieg. Die Huthis und ihre Verbündeten brachten damals die Hauptstadt Sanaa sowie andere Teile des Landes unter ihre Kontrolle. Sie zwangen Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi und seine von Saudi-Arabien gestützte Regierung, nach Riad zu fliehen.

Im März 2015 starteten Saudi-Arabien und seine Verbündeten eine massive Militäroffensive im Jemen mit dem Ziel, die von den Huthis eingenommenen Gebiete zurückzuerobern und Hadis angeschlagene pro-saudische Regierung wieder einzusetzen.

Die Situation verschlechterte sich, als Saudi-Arabien im vergangenen Jahr die Grenzen schloss. Die Grenzschließung hat dazu geführt, dass die Auslieferung von Hilfsgütern nahezu zum Erliegen gekommen ist. Die Vereinten Nationen hatten Saudi-Arabien mehrmals aufgefordert, die anhaltende Blockade der Seehäfen des Jemen sofort zu beenden.

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