Tag der offenen Moschee
Rainer Schmeltzer (SPD): Muslime und Islam gehören zu NRW

Der bundesweite Aktionstag wurde 1997 eingeführt. Das diesjährige Motto lautete: „Hidschra – Migration als Herausforderung und Chance“. Rund 1.000 Moscheen boten am heutigen Tag Führungen, Podiumsdiskussionen oder Ausstellungen an. Die Besucher hatten auch die Möglichkeit, beim rituellen Gebet zuzuschauen.

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Dortmund (nex) – Nach einer Meldung der Deutschen Presseagentur ist der diesjährige Tag der offenen Moschee auf großes Interesse gestoßen. Die muslimischen Gemeinden hätten von großem Andrang in ihren Gebetsstätten berichtet.

Der bundesweite Aktionstag wurde 1997 eingeführt. Das diesjährige Motto lautete: „Hidschra – Migration als Herausforderung und Chance“. Rund 1.000 Moscheen boten am heutigen Tag Führungen, Podiumsdiskussionen oder Ausstellungen an. Die Besucher hatten auch die Möglichkeit, beim rituellen Gebet zuzuschauen.

„Ich kann mich nicht erinnern, in den vergangenen Jahren so einen Andrang erlebt zu haben. Ich habe viele neugierige Menschen von überall her getroffen“, so der Imam der Islamischen Gemeinde Penzberg e. V. und Vorsitzende des „Münchner Forums für Islam e. V. (MFI), Benjamin Idriz, der dpa gegenüber.

Auch der Deutschsprachige Muslimkreis (DMK) in Karlsruhe hatte heute seine Türen weit geöffnet. Nachdem der Vorsitzende Rüstü Aslandur in einer Präsentation die Organisation, ihre Geschichte, Arbeit und Ziele vorgestellt hatte, konnten die Besucher in einer gemütlichen Atmosphäre ihre Fragen stellen. Die Veranstaltung wurde gut besucht, ein wichtiges Thema stellte der geplante Bau der Zentralmoschee dar.

Hannovers Landesbischof Ralf Meister besuchte die Ayasofya-Moschee in der niedersächsischen Landeshauptstadt, berichtet die dpa weiter. „Es ist ein wichtiges Signal, dass am 3. Oktober die Moscheen geöffnet sind”, betonte der evangelische Geistliche. Die Muslime in diesem Land, in dem sie ihre Heimat sähen und mit dem sie sich verbunden fühlten, setzten damit ein Zeichen für ein weiteres friedliches Miteinander der Religionen, so Meister weiter.

Laut dpa war der nordrhein-westfälische Integrationsminister Rainer Schmeltzer (SPD) in einer Moschee in Witten zu Besuch. Schmeltzer wies darauf hin, dass in dem Bundesland mit 18 Millionen Einwohnern 1,5 Millionen Muslime – die meisten mit deutschem Pass – lebten. „Damit gehören die Muslime und mit ihnen der Islam zu NRW – wer das leugnet, ist einfach blind”, unterstrich er.

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