Bundesliga
Fußball: FC Bayern zum 27. Mal deutscher Meister

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München (nex) – Nach einem 6:0-Sieg gegen VfL Wolfsburg ist der FC Bayern München bereits zum 27. Mal deutscher Fußball-Meister. Die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti hat drei Spieltage vor Saisonende zehn Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten RB Leipzig. Die Leipziger waren gegen den FC Ingolstadt nicht über ein 0:0 hinausgekommen. „Die Meisterschaft ist von allen drei Titeln der ehrlichste. Den haben wir jetzt fünfmal in Folge gewonnen. Das ist unglaublich“, zitiert die Tageszeitung „Express“ Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge. „Wir werden heute Abend eine ordentliche Party feiern.“ David Alaba (19.), Lewandowski (36./45.), Robben (66.), Müller (80.) und Kimmich (85.) erzielten die Treffer für die Bayern.  

Gesundheitspolitik
Gesundheitsminister Gröhe weist Schulz-Äußerung über „Zwei-Klassen-Medizin“ zurück

Warnung vor „Neidparolen“ Osnabrück (ots) – Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat die Ankündigung des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz scharf kritisiert, wonach er gegen die „Zwei-Klassen-Medizin“ in Deutschland vorgehen werde. „Klassenkämpferische Neidparolen sind in unserem Gesundheitswesen, das zu den besten der Welt gehört, völlig unangemessen“, sagte Gröhe in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Das zeigt die Ahnungslosigkeit des SPD-Kanzlerkandidaten“  Die Schulz-Äußerungen zeigten die „Ahnungslosigkeit des Kandidaten“. In Deutschland haben laut Gröhe alle Versicherten unabhängig von ihrem Geldbeutel dieselbe Chance, „eine komplizierte Operation oder Behandlung zu bekommen, wenn dies geboten ist“. Die gesetzliche und private Versicherung hätten im Wettbewerb ihre Leistungen weiter verbessert. „Und die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern gibt es beispielsweise nur in der gesetzlichen Versicherung“, betonte der Gesundheitsminister. Die privaten Krankenversicherungen forderte der CDU-Politiker auf, gerade auch Ältere mit Beitragserhöhungen nicht zu überfordern. Den Versicherungen mache die lange Niedrigzinsphase zu schaffen. Für die Zukunft müssten Konzepte entwickelt werden, damit Beitragssprünge wie in den vergangenen Jahren vermieden werden.

Fußballfans und Mobilität
Umfrage zur Erreichbarkeit von Fußballstadien

München (ots) – Einen Fußballfan kann abseits des Spiels nichts erschüttern. Zwar müssen die Besucher auf ihrem Weg zum und vom Stadion in den meisten Fällen mit Hindernissen rechnen, dennoch beurteilen sie die Gegebenheiten rund um die großen deutschen Fußballarenen mehrheitlich positiv. Das ergab eine Umfrage des ADAC unter Besuchern der zehn größten deutschen Erstliga-Fußballstadien. Für die An- und Abfahrt mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln verteilte mehr als die Hälfte der Befragten Top-Wertungen. Nur rund sechs Prozent zeigten sich besonders unzufrieden. Den Spitzenplatz in der Gunst der Zuschauer belegt die Allianz Arena des FC Bayern München. An- und Abfahrt mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖPNV), Parkmöglichkeiten, ÖPNV-Haltestelle, Fußweg hin und zurück – fast 62 Prozent der befragten 300 Besucher geben hierfür die Wertungen 1 oder 2 (von 6). Lediglich der Stau bei der Ausfahrt aus dem Parkhaus sowie die Enge in der U-Bahn-Station Fröttmaning und die übervollen U-Bahnzüge nach dem Spiel geben Anlass zur Kritik. Nicht ganz so positiv sehen die Besucher den Weg zur Commerzbank Arena, der Spielstätte von Eintracht Frankfurt. Sie rutscht auf den letzten Platz im Vergleich der Stadien. Allerdings vergeben immerhin noch knapp 49 Prozent für die Hin- und Rückfahrt die Wertungen 1 oder 2. Kritisiert wird in Frankfurt vor allem die zu geringe Zahl an Parkplätzen, eine fehlende Anzeige der verfügbaren Parkplätze, der Rückstau bei der Ausfahrt aus dem Stadion sowie das Gedränge in den Verkehrsmitteln des ÖPNV. Die kritischen Einschätzungen der Frankfurter Stadionbesucher decken sich in weiten Teilen mit den generellen Aussagen aller Umfrageteilnehmer: In Summe geben vor allem die Punkte „Abfahrt aus dem Stadion“ sowie „Räumliche Situation in den öffentlichen Verkehrsmitteln“ nach dem Spiel Anlass zur Kritik. Was auffällt: Die An- und Abreise wird bei den Nachmittagsspielen der Fußball-Bundesliga (Spielbeginn 15.30 Uhr) überwiegend positiver bewertet als bei den Spielen am Abend mit Anstoßzeiten um 17.30 Uhr oder 20.30 Uhr. Darüber hinaus sind die Spiele am Freitag, Samstag und Sonntag beliebter als Spieltage unter der Woche. Wenig überraschend: Anhänger der Heimmannschaft sind deutlich zufriedener mit der An- und Abfahrt zu „ihrem“ Stadion als die der Gastmannschaft. Auch sind ältere Besucher gelassener als jüngere. Allerdings: Je häufiger Fans ins Stadion gehen, umso weniger sind sie mit den Angeboten des ÖPNV zufrieden. Und: Menschen, die nicht gut zu Fuß sind oder mit anderen Mobilitätseinschränkungen leben müssen, bewerten die Hin- und Rückwege von und zum Stadion durchweg schlechter. Die Zufriedenheit von insgesamt 3.050 Teilnehmern im Alter zwischen 18 und 69 Jahren wurde im Rahmen einer Online-Befragung ermittelt. Sie waren im Jahr 2016 Besucher mindestens eines der Bundesligastadien in Berlin, Bremen, Dortmund, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Köln, Leipzig, Mönchengladbach und München.
(Foto: ADAC)

Blaulicht
Berlin: Bundespolizei sucht nach mutmaßlichen Bahnhofsschlägern

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Berlin (nex) – Nachdem eine Gruppe Jugendlicher Anfang März 2017 zwei Fahrgäste krankenhausreif geprügelt hat, sucht die Bundespolizei nun mit Bildern nach einem Tatverdächtigen. Am Samstag, den 4. März 2017 gegen 23:05 Uhr belästigten fünf Jugendliche eine unbekannte Frau in einer S-Bahn zwischen Alexanderplatz und Jannowitzbrücke. Zwei Fahrgäste forderten die jungen Männer auf, dies zu unterlassen. Als sie am Bahnhof Jannowitzbrücke die S-Bahn verließen, attackierte die Gruppe die beiden 29 und 31 Jahre alten Berliner mit Faustschlägen und Fußtritten. Beide Opfer fielen in Folge der Angriffe zu Boden, wurden aber weiter aus der Gruppe heraus mit Tritten attackiert. Die Männer erlitten mehrere Platzwunden und Prellungen und mussten im Krankenhaus medizinisch versorgt werden. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass ein möglicher gewohnheitsmäßiger Aufenthaltsort im Umfeld des Bahnhofs Berlin-Alexanderplatz liegen könnte. Die Bundespolizei bittet um Mithilfe bei der Identifizierung des Tatverdächtigen und fragt: Wer kennt die abgebildete Person oder kann Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen? Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der Rufnummer 030 91144-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei 0800 6888 000 genutzt werden.  

Blaulicht
Falschmeldungen: 62-jähriger Mülheimer nicht zu Tode geprügelt

Mülheim an der Ruhr (nex) – Entgegen anderslautender Meldungen in den sozialen Medien gibt es aktuell keinerlei Hinweise auf eine Straftat, der der heute an der Haltestelle Eichenberg verstorbene Mülheimer (62) zum Opfer gefallen sein könnte. Das geht aus einer Mitteilung der Essener Polizei hervor. Demnach hatten Passanten gegen 13 Uhr Polizei und Feuerwehr zu der Straßenbahnhaltestelle auf der Aktienstraße alarmiert. Ein Mann säße zusammengesackt auf der dortigen Bank. Reanimationsversuche der Rettungskräfte verliefen erfolglos. Es gibt aktuell keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden. Seit dem Nachmittag kursieren Falschmeldungen in den sozialen Medien. Insbesondere in einer Mülheimer Gruppe behauptet ein User, der Verstorbene sei beraubt und zu Tode geprügelt worden. Ob der Verfasser der falschen Behauptungen strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden kann, prüft nun die Polizei.    

Rüstungsindustrie
Pakistanischer Kampfjet absolviert Testflug

Chengdu (nex) – Eine modifizierte Version des Mehrzweckkampfflugzeugs JF-17 Thunder – ein pakistanisch-chinesisches Gemeinschaftsprojekt – hat am gestrigen Freitag in der Hauptstadt Chengdu der Provinz Sichuan in Südwestchina ihren Jungfern- und Testflug absolviert. Dies hat die pakistanische Luftwaffe (PAF) mitgeteilt.

Der Zweisitzer JF-17B „tritt derzeit in die Testphase ein, was einen Meilenstein auf dem Weg zur Selbstversorgung bedeutet“, heißt es dazu in einer Erklärung der PAF.

Die Produktion der ersten JF-17B war von Pakistan und China bei einer gemeinsamen Zeremonie in der Chengdu Aerospace Corporation im vergangenen Jahr eingeleitet worden.

Das Kampfflugzeug, das zur  Stärkung der Operations- und Trainingsmöglichkeiten der PAF konzipiert worden sei, werde die Fortbildung der PAF-Kampfpiloten „in dieser einheimischen Kampfmaschine verbessern“, heißt es weiter.

Das Projekt ist Teil der Modernisierung der pakistanischen Flugzeugflotte, um im Wettbewerb mit der indischen Luftwaffe mithalten zu können, die mehr als 2.000 Luftfahrzeuge hat – die pakistanische verfügt lediglich über 920 Flugzeugen und Hubschraubern.

Pakistan ist bereits in Besitz von mehr als 80 JF-17, die erste ging 2009 in Betrieb.

Die einmotorigen Mehrzweckkampfjets wurden von Pakistan und China gemeinsam entwickelt. Die JF-17 kann eine Waffenlast von 3.630 Kilogramm laden, erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 2.200 Kilometer pro Stunde und hat einen Einsatzradius von 1.350 Kilometer.

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Landtagswahlen 2017
Bsirske: „Es ist erstaunlich, in welchem Ausmaße die Umfragewerte der Grünen gesunken sind“

Heilbronn (ots) – Verdi-Chef Frank Bsirske, selbst Grünen-Mitglied, äußert Kritik am Kurs der Grünen und fordert sie zum Umdenken auf. Bsirske sagte der „Heilbronner Stimme“: „Es ist erstaunlich, in welchem Ausmaße die Umfragewerte der Grünen gesunken sind. Möglicherweise korrespondiert dies damit, in welchem Ausmaß das Thema soziale Gerechtigkeit an Prominenz gewonnen hat.“ Bsirske fügte hinzu: „Die Grünen haben aus den enttäuschenden Ergebnissen der letzten Bundestagswahl die Konsequenz gezogen, sich stark auf das Thema Ökologie zu fokussieren.“ Die Grünen sollten nun ihr Profil auf dem Gebiet der sozialen Gerechtigkeit „schärfen“. „Auch noch hin zur Landtagswahl in NRW, wo sie in Umfragen deutlich nachgelassen haben. Denn sie haben sozialpolitisch eine ganze Menge vorzuweisen.“ Bsirske: „Mit Martin Schulz ist jemand in den Vordergrund getreten, der das Feld der sozialen Gerechtigkeit glaubhafter vertritt als der Vorgänger-Kanzlerkandidat der SPD.“ Eine Wahlempfehlung seiner Gewerkschaft für Martin Schulz schließt Bsirske indes aus. Verdi habe noch nie eine Wahlempfehlung abgegeben und werde dies auch dieses Mal nicht tun: „Wir sind nicht der verlängerte Arm irgendeiner Partei.“

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Lambsdorff kritisert radikale Abkehr der Grünen von der Türkei

Berlin
FDP: EU-Beitrittsprozess mit Türkei am Ende

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Bonn (ots) – Aus Sicht der Freien Demokraten sei klar, dass der Beitrittsprozess mit der Türkei am Ende sei. „Wir Freien Demokraten sagen aber nicht, dass wir der Türkei den Rücken zuwenden sollen, das wäre ganz falsch, sie ist ein Nato-Verbündeter. Aber das, was die Bundesregierung tut, nämlich immer noch weitere Kapitel eröffnen, das, was die Grünen vorschlagen, dass man trotzdem die Türkei in die Europäische Union aufnimmt, das ist nicht unsere Politik. Wir glauben, die Türkei kann der Europäischen Union nicht beitreten“, so Alexander Graf Lambsdorff beim FDP-Parteitag in Berlin. Auch auf den EU-Sondergipfel zum Brexit in Brüssel blickt Lambsdorff. Aus Sicht der Freien Demokraten müsse am Ende eine Art Partnerschaft mit Großbritannien stehen. „Das Land wird kein Mitglied mehr sein, es wird einige Privilegien verlieren, aber auch Großbritannien ist ein Nato-Alliierter, ein Freund und auch weiterhin ein wichtiger Markt“, sagte der Vizepräsident des Europäischen Parlaments im phoenix-Interview. Dennoch werde an einigen Stellen Härte nötig sein. „Wenn die Briten die Niederlassungsfreiheit für ihr Land abschaffen wollen, dann können sie auch nicht die volle Warenverkehrs-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehrsfreiheit erhalten, das ist vollkommen klar. Die vier Freiheiten des europäischen Binnenmarktes sind unteilbar“, sagte Lambsdorff.

Immaterielles Kulturerbe
Osmanisches Bogenschießen: Türkei wünscht Aufnahme in UNESCO-Liste

Istanbul (nex) – Die Türkei bemüht sich um die Aufnahme des Osmanischen Bogenschießens – eine alte Sportart, die in jüngster Zeit eine Renaissance erlebt – in die Repräsentative Liste der UNESCO des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Entstanden war diese Sportdisziplin aus den besonderen Fähigkeiten der Osmanen im Bogenschießen, die durch zahllose Siege bestätigt wurde. In den vergangenen Jahren wird das traditionelle Bogenschießen immer beliebter. Einer der Gründe, warum Bogenschießwettbewerbe, bei denen Repliken traditioneller osmanischer Bogen zum Einsatz kommen, einen Boom erleben, mag am neuentdeckten Interesse an Osmanischer Geschichte liegen. Die Stiftung für Bogenschießen, die sich für die Förderung dieser Sportdisziplin einsetzt, hat Medienberichten zufolge am gestrigen Freitag eine Pressekonferenz in Istanbul abgehalten. Der türkische Kultur- und Tourismusminister Nabi Avci, der ebenfalls anwesend war, teilte mit, dass sein Ministerium die Nominierung im kommenden Jahr bei der UNESCO einreichen werde. Bilal Erdogan, der Sohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, ist ebenfalls für sein Interesse am Bogenschießen bekannt und wirkt im Stiftungsvorstand mit. Die Aufnahme des Bogenschießens in die UNESCO-Liste werde die Stiftung in ihren Bemühungen unterstützen, das Osmanische Bogenschießen international zu fördern und mehr Bogenschützen als Vertreter der Türkei zu internationalen Wettbewerben zu schicken. „Wir haben die große Aufgabe, jüngere Generationen in die Kunst des Bogenschießens einzuführen und unser traditionelles Bogenschießen in anderen Ländern bekannt zu machen“, betonte Bilal Erdogan und ergänzte: „Bei Aufnahme in die UNESCO-Liste wird das traditionelle Bogenschießen seinen Platz in der Geschichte einnehmen“, so Erdogan gegenüber Medien.

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Albanien
Tirana: Meta zum siebten Präsidenten Albaniens gewählt

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Tirana (nex) – Albanische Abgeordnete haben am gestrigen Freitag unter dem Protest der Opposition Parlamentssprecher Ilir Meta zum Präsidenten gewählt.

Wie die albanische Nachrichtenagentur ATA berichtete, erhielt der 48-Jährige in der Volksvertretung in Tirana 87 von 140 möglichen Stimmen.

Meta, der Vorsitzender der Juniorpartei in der albanischen Koalitionsregierung Sozialistischen Bewegung für Integration ist, war nach vier Wahlgängen der einzig verbliebene Kandidat.

Er wird trotz des Boykotts der Abstimmung vom Freitag durch die Opposition der siebte Präsident Albaniens werden.

Die Amtszeit des gegenwärtigen Präsidenten Bujar Nishani endet nach fünf Jahren am 24. Juli. Da Nishani der DP (Demokratische Partei Albaniens) angehört, die seit Wochen ebenso das Parlament boykottiert wie die für den 18. Juni geplanten Parlamentswahlen, kam eine erneut Kandidatur nicht in Betracht.

Meta hat sich in der Vergangenheit positiv über die albanisch-türkischen Beziehungen geäußert. Albanien und die Türkei hätten „stabile und traditionelle Beziehungen“, so der künftige Präsident. Im vergangenen Jahr hatte er der Türkei für deren „enormen Einsatz für die Syrer in der Flüchtlingskrise“ gedankt.

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