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Türkei: Bis zu 5.000 Soldaten für Militärstützpunkt in Katar geplant
Ankara (nex) – Eine Dreier-Delegation von Vertretern der türkischen Streitkräfte ist nach Durchführung von Bewertungen für einen Militärstützpunkt in Katar wieder in der Türkei angekommen.
Die Zahl der Soldaten, die in der Region dienen sollen, soll sich dabei nach den Ergebnissen der im kommenden Zeitraum durchzuführenden Bewertung richten. Geht man vom Bedarf aus, könnten es 5 000 Mann sein.
Der Militärstützpunkt in Katar steht seit Beginn der Katar-Blockade auf der politischen Tagesordnung.
Baumaßnahmen sollen in erster Linie für die Militärbasis durchgeführt werden. Katar hat seine Zustimmung zur vom türkischen Militär festgelegten Basiszone gegeben. Nach Baubeendigung sollen die Soldaten entsendet werden.
Militärtraining sowie die Erstellung eines Plans mit dem Ziel, eine Kooperation zwischen den Truppen beider Länder sollen nach Entsendung der türkischen Soldaten nach Katar in Angriff genommen werden.
Die Türkei hatte am 19. Juni eine aus fünf gepanzerten Fahrzeugen sowie einem 23-köpfigen Personal bestehende militärische Sendung nach Katar getätigt.
Die in Doha angekommenen Soldaten führen auf dem Stützpunkt Tarek bin Zayid Militärübungen mit Katar durch.
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Serbische Milizen versuchten damals, Territorien an sich zu reißen, die von bosnischen Muslimen und Kroaten bevölkert waren, und dort einen eigenen Staat zu gründen. Der UN-Weltsicherheitsrat hatte Srebrenica im Frühjahr 1993 zu einer „Schutzzone“ erklärt. Dennoch überrannten serbische Truppen unter der Führung des Generals Ratko Mladic – der derzeit in Den Haag wegen des Verdachts des Völkermordes vor Gericht steht – die UN-Zone. Die etwa 450 niederländischen Soldaten, deren Aufgabe es gewesen wäre, als UN-Friedenserhalter unschuldige Zivilisten zu schützen, unternahmen nichts gegen die Aggression. Nach der Einnahme der Zone töteten die serbischen Invasoren an einem einzigen Tag, dem 11. Juli 1995, etwa 2000 Männer und Knaben. Etwa 15 000 Männer flohen daraufhin in die Berge rund um die Stadt, die serbischen Truppen verfolgten sie jedoch und töteten weitere 6000 von ihnen.Auch interessant
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Europol-Chef: „Die Terrorgefahr in Europa ist die höchste der vergangenen 20 Jahre“
Europol-Chef sieht Höhepunkt der Terrorwelle noch nicht erreicht
Brüssel (ots) – Der Chef der europäischen Polizeibehörde Europol, Rob Wainwright, sieht den Höhepunkt der Terroranschläge in Europa noch nicht erreicht. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Wainwright: „Die Terrorgefahr in Europa ist die höchste, die wir seit einer Generation hatten, die höchste der vergangenen 20 Jahre.“ Er fügte hinzu: „Und sie steigt auch noch, darauf haben wir Hinweise.“ Allein im vergangenen Jahr seien 718 Menschen wegen Verbindungen zu Dschihadisten festgenommen worden. „Das war ein extremer Anstieg und zeigt, wie sehr sich Teile der ‚islamistischen Gemeinschaft‘ radikalisiert haben“, sagte der Behördenchef. Erst in der vergangenen Woche war in der belgischen Hauptstadt in Brüssel am Zentralbahnhof ein Terroranschlag vereitelt worden, der mutmaßliche Attentäter wurde erschossen. Nach Einschätzung von Wainwright ist das Treffen der G20-Staats- und Regierungschefs Anfang Juli in Hamburg „natürlich ein potenzielles Ziel für Terroristen wie jedes andere wichtige öffentliche Event“. Die deutschen Behörden wüssten das und seien vorbereitet: „Ich bin mir sicher, sie tun alles, um das zu verhindern“, sagte der Europol-Direktor.Auch interessant
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