Bildung
Leseschwäche: Auch Eltern sind in der Pflicht

Ravensburg (ots) – Die Verantwortung für die schlechte Leseleistung der Viertklässler ausschließlich den Lehrern in die Schuhe zu schieben, wäre zu einfach. Sie können nicht für alles herangezogen werden, was in den Elternhäusern schiefläuft. Anstelle von Büchern und Brettspielen sind heute oft Spielekonsole und Co. fester Bestandteil der Freizeitgestaltung. Das muss nicht immer nur schlecht sein, doch das richtige Maß macht den Unterschied. Natürlich ist es leichter, Kinder vor den Fernseher zu setzen, als sich mit ihnen zu beschäftigen. Experten warnen vor zu viel TV-, Handy- und Tabletkonsum, nicht nur, weil so das Lesen auf der Strecke bleibt. Kindern fehle dann oftmals das Verständnis für ihre Umwelt – mit negativen Folgen für das Gehirn. Um das zu ändern, müssen sich Eltern schlicht Zeit nehmen. Das ist unabhängig vom Bildungsstand oder der Dicke ihres Geldbeutels. Wer Lesen selbst nur mit lästiger Schullektüre verbindet, kann seinen Kindern kaum einen positiven Sinn für Texte vermitteln. Gefühlt kommt man in der heutigen Medienwelt auch ohne Lesen zurecht, kann man sich doch über den Touchscreen wischend von Bild zu Bild hangeln. Nach einer Analphabetismus-Studie, die 2011 von der Universität Hamburg veröffentlicht wurde, können in Deutschland generell zwei Millionen Menschen – mit und ohne Migrationshintergrund – überhaupt nicht lesen, 7,5 Millionen nur sehr schlecht. Familien müssen sich organisieren, um Zeit für die Kinder zu haben und diese sinnvoll zu nutzen. Dabei geht es nicht um Zusatzunterricht zu Hause, sondern um gemeinsame Gespräche, regelmäßiges Vorlesen und Ermunterung, zum Buch zu greifen. Hier sind auch die Lehrer gefragt. Sie müssen Begeisterung für das Lesen wecken. Abgesehen davon, dass es die Grundvoraussetzung für Bildung ist, Lesen bietet Zugang zu so Vielem, das über das reine Verständnis von zusammenhängenden Buchstaben hinausgeht. Es schult Sprache, regt die Fantasie an und öffnet den Weg in fremde Welten. Nicht zuletzt sind Eltern auch hier Vorbilder und sollten lieber einmal mehr ihr Smartphone zur Seite legen und zum Buch greifen.

Ungarn
Türkische Volkstanzgruppe beantragt Asyl in Ungarn

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Budapest (tp/nex) – Eine türkische Volkstanzgruppe soll nach einer diesjährigen Volkstanzaufführung im ungarischen Budapest nicht in die Türkei zurückgekehrt sein. Von 16 Mitgliedern der Gruppe seien lediglich 5 nach dem Festival in Istanbul gelandet. Türkischen Medien zufolge sollen sie in Ungarn Asyl beantragt haben. Das berichten türkische Medien. Anfang November war die junge Gruppe von Volkstänzern nach Budapest gereist, um an einem internationalen Volkstanz-Festival teilzunehmen. Nach Abschluß des Festivals packten aber Medienberichten nach, von den im Durchschnitt 20-jährigen 16 Grupppenmitgliedern nur 5 die Koffer und flogen in die Türkei zurück. Laut den Berichten sollen die zurückgebliebenen Asyl beantragt haben. Auf Anfrage der ungarischen Tageszeitung „Magyar Nemzet“ bestritt das ungarische Amt für Einwanderung und Flüchtlinge, dass die Gruppe Asyl beantragt hätte. Der türkischen Nachrichtenagentur DHA zufolge, fand das Festival zwischen dem 5. und 10 November in Budapest statt. Zuvor hatten die türkischen Teilnehmer der Volkstanzgruppe über die türkische Föderation der Volkstänze bei der Polizeidirektion Beamtenreisepässe beantragt, die auch genehmigt und ausgestellt wurden. Obwohl das Festival aber am 5. November beginnen sollte, reiste die Gruppe bereits am 1. November nach Budapest. Mittlerweile wird in den türkischen Medien die Befürchtung ausgesprochen, dass die Gruppe dabei geplant vorging. Laut der Föderation, an den zahlreiche Tanzvereine angeschlossen sind und nur über diese auch Beamtenpässe erhältlich sind, hatten die Mitglieder der Volkstanzgruppe alle neue Lizensen, waren erstmals und jüngst in der Föderation registriert worden. Allein in diesem Jahr hatte die Föderation 86 Tanzvereinen oder Tanzgruppen die Genehmigungen für die Auslandsreise organisiert. Bislang gab es keinen einzigen Fall, bei der Mitglieder nicht zurückgekehrt seien, betonte der Sprecher der Föderation gegenüber der DHA. Inzwischen hat der Sportminister und die  Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Namen und Herkunft der Gruppenmitglieder ist bislang nicht bekannt und wird von den Behörden unter Verschluss gehalten.  

Prozess in den USA
Reza Zarrab zahlte im US-Gefängnis 45000 Dollar Schmiergeld

New York (nex) – Der türkisch-iranische Geschäftsmann Reza Zarrab, der in New York wegen des Bruchs von Sanktionen gegen den Iran angeklagt ist, habe im US-Gefängnis für diverse Dinge wie Telefonate etwa 45000 Dollar Schmiergeld zahlen müssen. Das berichtet der US-amerikanische Gerichtsreporter Adam Glasfeld. Das Geld habe den Wächtern Zarrabs damaliger türkischer Anwalt übergeben, so Klasfeld weiter. Mit dem Mobiltelefon des Wächters habe Zarrab über Skype mit seiner Tochter und Anwälten gesprochen. Zudem habe er auch andere Insassen bezahlt um telefonieren zu können. Neben telefonischen Anrufen, habe er die Wächter auch für Alkohol und Medikamente bezahlt. Des Weiteren bestätigte Zarrab auch, in einem Telefonat im September 2016, gesagt zu haben, in den USA müsse man lügen, “um frei zu kommen oder eine reduzierte Strafe zu bekommen” und “etwas zugeben, was man nicht begangen hat”, um aus dem Gefängnis herauszukommen Wie NEX24 am Montag berichtete habe Zarrab schon vor Monaten seine Bereitschaft angekündigt, für eine Strafmilderung zu lügen. Dies ginge aus einem Schreiben hervor, das die Anwälte des früheren Vizechefs der türkischen Halkbank Mehmet Hakan Atilla gestern vor Gericht eingereicht hatten. Atilla wird vorgeworfen, US-Sanktionen gegen den Iran verletzt zu haben. Die Frage Atilla jemals bestochen zu haben verneinte Zarrab am Dienstag. Die Anwälte Atillas beschuldigten am Montag US-Staatsanwälte, Beweismittel zurückzuhalten, die ihnen helfen könnten, die Unschuld ihres Mandanten zu beweisen, zu denen auch die genannten Telefonaufzeichnungen gehörten. https://twitter.com/katiezavadski/status/937720786961485824

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– Prozess in den USA – Reza Zarrab: „Wenn ich nicht lüge, wird man mich nicht freilassen“

Der türkische-iranische Unternehmer Reza Zarrab habe schon vor Monaten seine Bereitschaft verkündet, für eine Strafmilderung zu lügen, wie aus einem Schreiben hervorgeht, das die Anwälte des früheren Vizechefs der türkischen Halkbank Mehmet Hakan Atilla vor Gericht eingereicht haben.

Reza Zarrab: „Wenn ich nicht lüge, wird man mich nicht freilassen“

Wirtschaft
Türkei mittlerweile fünftgrößter Automobilhersteller Europas

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Deutliches Wachstum im türkischen Automobilsektor: Deutschland als Key Player bestätigt Istanbul (nex) – Im Zuge der anhaltenden Diskussion um die Beziehungen Deutschlands mit der Türkei wird derzeit ein wenig vernachlässigt, dass es sich bei der Türkei um einen der wichtigsten Handelspartner Deutschlands in Europa und um eines der am meisten wirtschaftlich aufstrebenden Nationen des Kontinents handelt.

Dies belegen die Wachstumszahlen der Türkei in einer Vielzahl von Industriebranchen, vor allem auch im Automobilsektor. Hier nimmt die Türkei den fünften Platz unter den Automobilproduzenten Europas ein, im Bereich der Nutzfahrzeuge steht die Türkei sogar auf dem ersten Platz. Unter anderem produziert auch Daimler Trucks mehrere Modelle in der Türkei.

Gegenüber dem Ranking von 2014 hat sich das Land im Ranking vom 17. auf den 14. Platz weltweit nach vorn geschoben.

Als einer der weltweit führenden Automobilproduzenten und -exporteure wird die Türkei nach Angaben der türkischen Exportversammlung im Jahr 2017 voraussichtlich 28 Milliarden Dollar an Exporten im Automobilbereich erreichen. Deutschland gehört zu den wichtigsten Exportmärkten für die Türkei, wobei die Automobilausfuhren nach Deutschland im Jahr 2016 um 20 % auf insgesamt über 3,9 Mrd. USD anstiegen. Die Daten der Türkischen Exportversammlung (TIM) deuten auf ein signifikantes Wachstum des türkischen Automobilsektors in den letzten Jahren hin und weisen Deutschland als wichtigen Exportmarkt aus. Die Türkei, weltweit auf Platz 14. der Top-Automobilhersteller gelistet, produzierte 1.485.927 Einheiten im Jahr 2016 und steigt damit um drei Plätze im Vergleich zum Ranking aus 2014. Im Jahr 2017 beträgt die Gesamtproduktionskapazität für die Automobilhersteller in der Türkei 1,9 Millionen Einheiten. In Europa ist die Türkei der fünftgrößte Automobilproduzent und der führende Hersteller von Nutzfahrzeugen mit einem Anteil von 6,8 % an allen in der Region hergestellten Fahrzeugen. Darüber hinaus befindet sich das Land unter den Top 7-Produzenten von Personenkraftwagen in Europa. Die glänzende Position der Türkei in der Branche zeigt sich auch in der Entwicklung der Exporte, die 77 % der gesamten Automobilproduktion ausmachen. Das moderne Lieferantennetzwerk der Türkei besteht aus 4.000 exportierenden KMUs mit insgesamt 200.000 Mitarbeitern sowie rund 200 ausländischen Investoren, die im Jahr 2016 zu Exporten in Höhe von 9 Mrd. USD beitrugen. Im selben Jahr erreichte der Gesamtwert der Automobilexporte aus der Türkei, sowohl von türkischen Erstherstellern als auch von Zulieferern, 23,9 Mrd. Dollar (1.486.000 Produktionseinheiten; 1.141.000 Exporteinheiten). Im Jahr 2017 wird das türkische Exportwachstum in der Branche auf 28 Milliarden Dollar geschätzt (1.650.000 Produktionseinheiten; 1.350.000 Exporteinheiten)
Türkische Automobilexporte nach Deutschland und Europa
Die Türkei exportiert in 190 Länder, wobei 79 % ihrer gesamten Kfz-Ausfuhren in die 28 EU-Länder gehen. Deutschland gehört zu den wichtigsten Exportmärkten der Türkei, mit einem Anteil von 17 % an den weltweiten Gesamtexporten der Türkei. Weitere wichtige Exportmärkte sind Italien (12 %), Frankreich (10 %), Großbritannien (9 %), Spanien, Belgien, Slowenien, die Niederlande und Polen (31 %) sowie Nicht-EU-Länder wie die Vereinigten Staaten, die die restlichen 21 % des gesamten türkischen Exportanteils ausmachen.In den letzten Jahren hat die Türkei ihre Position im globalen Automobilsektor sowohl bei der Produktion als auch beim Export deutlich ausgebaut“, berichtet Ömer Burhanoğlu, Vorsitzender des TIM Automotive Sector Council und stellvertretender Vorsitzender der Uludağ Automotive Industry Exporters‘ Union (OIB). “Deutschland war in der Vergangenheit einer unserer wichtigsten Partner in der Branche und ist nach wie vor ein wichtiger Exportmarkt für die Türkei. Wir wollen 2017 und darüber hinaus dieses außergewöhnliche Wachstum steigern und den Marktzugang für deutsche und europäische Unternehmen weiter erleichtern“.
Türkische Automobilexporte nach Deutschland (Mio. USD)
2012 2013 2014 2015 2016 2017*
2.921 3.051 3.671 3.295 3.957 3.237
Quelle: Türkische Exportversammlung (TIM) *Januar- September
Türkische Automobilimporte aus Deutschland (Mio. USD)
2012 2013 2014 2015 2016 2017*
4.917 5.527 5.223 5.706 5.210 2.783
Quelle: Türkisches Statistikinstitut – HS Code 87 *Januar-August
Türkische Automobilexporte nach Deutschland aufgeteilt in Produktgruppen (Mio. USD)
2015 2016 16/15 Wachstum in. %
Personenkraftwagen 627.469.166 962.956.700 53
Fahrzeuge für den Warentransport 278.033.031 352.573.034 27
Automobilzulieferindustrie 2.095.329.610 2.244.026.553 7
Bus-Midibus-Minibus 269.834.472 306.850.927 14
Sattelzugmaschinen für Sattelauflieger 22.678.607 85.998.190 279
TOTAL 3.295.559.017 3.956.985.083 20
Quelle: Türkische Exportversammlung (TIM)
Über die türkische Exportversammlung (TIM)

Die 1993 gegründete Türkische Exportversammlung (TIM) mit Sitz in Istanbul vertritt 70.000 türkische Exporteure aus 26 verschiedenen Industrien, in denen Exportdaten geführt werden. Die Türkische Versammlung der Exporteure führt Außenhandelsgeschäfte durch und ist die Dachorganisation von 60 Exportverbänden in der gesamten Region und branchenweit, aufgeteilt in 13 verschiedene Untergruppen.

 

Polen
Lodz: Drei Deutsche VW-Mitarbeiter brutal zusammengeschlagen

Lodz (nex) – Die osteuropäischen Länder, allen voran Polen, werden in Deutschland unter AfD-Wählern und Pegida-Teilnehmern für ihre Haltung gegen muslimische Einwanderung hoch gelobt und als letzte europäische Bastion gegen eine vermeintliche „Invasion“ „unzivilisierter Wilder“ aus dem Süden gepriesen. In den Kommentarbereichen der sozialen Netzwerke fordern diese Gruppen ihre Mitmenschen immer wieder auf, muslimische Länder als Urlaubsorte zu boykottieren und stattdessen lieber das christliche und – aufgrund fehlender Flüchtlinge und Migration – „noch immer sichere“ Osteuropa als Reiseziel zu wählen. Eine Gruppe Deutscher musste in der polnischen Stadt Lodz südlich von Warschau allerdings nun schmerzlichst am eigenen Leibe erfahren, dass der in letzter Zeit erstarkende polnische Nationalismus auch vor weißen nichtmuslimischen Deutschen keinen Halt macht. Wie polnische Medien berichten, wurden am Samstagabend drei deutsche Männer von einer Gruppe Polen brutal angegriffen – angeblich nur, weil sie Deutsch gesprochen hätten. Ein Opfer sei im Gesicht so schwer verletzt worden, dass eine „komplizierte Gesichtsoperation“ nötig sei. Laut „Polskatimes“ (PT) arbeiten alle drei Opfer an einem Forschungsprojekt am Institut für Automobilverkehr in Warschau für den Volkswagen-Konzern und besuchten am Wochenende Lodz. Der Vorfall habe sich auf der berühmten Ulica Piotrkowska (Petrikauer) Straße ereignet. Die Petrikauer Straße ist mit über vier Kilometern eine der längsten Einkaufsstraßen Europas und bei Touristen sehr beliebt. „Angeblich ist die Ulica Piotrkowska ein touristisches Wahrzeichen von Lodz“, so Pawel, ein Bekannter der Opfer, gegenüber PT. Es habe vor dem Angriff keinen Streit oder ähnliches gegeben, sie seien nur aus dem Grund angegriffen worden weil sie Deutsch sprachen, berichtet die PT weiter. Ein Opfer sei mit einer Bierflasche im Gesicht getroffen worden und muss sich laut PT einer „komplizierten Operation“ unterziehen.

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Türkei
Türkische Lira nach Erdogan-Statement gestiegen

Ankara (nex) – Die Lira hat am gestrigen Montag nach den Äußerungen des türkischen Präsidenten zum Kapitaltransfer ins Ausland gegenüber dem Dollar Boden gutgemacht.

Der Dollar-Lira-Kurs, der im vergangenen Monat auf ein historisches Hoch von fast 4 Lira gestiegen war, fiel unter 3,90, nachdem Recep Tayyip Erdogan gestern erklärte, er habe nicht angeordnet, den Kapitaltransfer ins Ausland einzuschränken. Am heutigen Dienstag lag der Kurs sogar bei 3,86.

„Wir haben nichts gegen all diejenigen zu sagen, die zu Investitionszwecken Ressourcen ins Ausland transferieren, Exportchancen nutzen oder Handelsaktivitäten betreiben“, betonte er auf einer Konferenz in der Hauptstadt. „Ich spreche davon, dass unsere Geschäftsleute eine patriotische Haltung einnehmen sollten, wenn versucht wird, unser Land – zusätzlich zu anderen Angriffen – unter wirtschaftlichen Druck zu setzen“, sagte er. Erdogans hatte am Sonntag Geschäftsleute davor gewarnt, ihr Vermögen ins Ausland zu verlagern, und dies als einen „Verrat“ bezeichnet. „Ich höre Neuigkeiten, dass einige Geschäftsleute versuchen, ihre Vermögenswerte ins Ausland zu verlagern. Das ist Hochverrat“, hatte Erdogan erklärt, ohne dabei Namen oder andere Details zu erwähnen. In seiner gestrigen Rede unterstrich Erdogan auch, wie „stolz“ die Türkei auf die steigenden Investitionen ihrer Geschäftsleute im Ausland sei.

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Der türkische-iranische Unternehmer Reza Zarrab hätte schon vor Monaten seine Bereitschaft verkündet, für eine Strafmilderung zu lügen, wie aus einem Schreiben hervorgeht, das die Anwälte des früheren Vizechefs der türkischen Halkbank Mehmet Hakan Atilla vor Gericht eingereicht haben.

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Hamburg
Bundesweite Razzia gegen G20-Demonstranten

Hamburg (nex) – Um weitere Beweise zu sichern, führt die Sonderkommission seit dem frühen Morgen eine bundesweite Razzia im linken Milieu durch. Insgesamt durchsucht die Polizei dabei 24 Objekte in acht Bundesländern, darunter Wohnräume von Privatpersonen und linke Stadtteilzentren, unter anderem in Göttingen und Stuttgart. Die Ermittler erhoffen sich, durch die Razzia neben gerichtsverwertbaren Belegen für strafbare Handlungen auch neue Erkenntnisse über Vorbereitungshandlungen zu den G20-Krawallen zu finden. Auch der Zug eines sogenannten Schwarzen Blocks durch die Elbchaussee mit zahlreichen brennenden Autos und Sachbeschädigungen wurde nach NDR-Recherchen offenbar durch geheime Depots vorbereitet. Demnach gibt es Belege für geheime Depots mit Vermummungsmaterial, schwarzer Kleidung und Pyrotechnik, die Linksautonome systematisch am Rande von Demonstrationsrouten angelegt haben. Solche Vorbereitung ermöglichte es den Linksextremen offenbar, sich an den Gipfeltagen in unauffälliger Kleidung und ohne verdächtige Gegenstände durch die Stadt zu bewegen und dem Zugriff der Polizei immer wieder zu entziehen. Die Ermittler der Sonderkommission vermuten hinter den dort aktiven Autonomen vornehmlich Täter aus dem Ausland, halten aber deutsche Linksextreme für Logistiker und Organisatoren. Soko-Leiter Jan Hieber sagte dem NDR, dass den Erkenntnissen der Polizei zufolge militante Proteste von erfahrenen Leute angeführt würden, die sich mit der Situation vor Ort auseinandersetzten. Das bedeute auch, „dass die Hamburger Szene speziell Verantwortung getragen hat für Logistik in allen Bereichen, das schließt durchaus auch die militanten ein“. Die Sonderkommission geht davon aus, dass Hamburger Linksextremisten eine Rolle bei der Anbahnung der Krawalle spielten. Es habe eine monatelange Vorbereitung gegeben, daraus sei ein Netzwerk gebildet worden. „Das sind Kennverhältnisse, die irgendwann auch ein gewisses Vertrauen haben. Wir sprechen hier nicht von einer feststrukturierten und auf Dauer vielleicht in jedem Fall angelegten Struktur, das wäre aus meiner Sicht übertrieben. Aber es ist ein Netzwerk, was auf Zeit geknüpft wird“, so Hieber. „Roter Aufbau Hamburg“ im Visier Unter anderem ermittelt die Polizei nach NDR-Informationen gegen ein mutmaßliches Mitglied der linksextremen Gruppierung „Roter Aufbau Hamburg“. Die Gruppe hatte mit martialischen Drohvideos Gewalt während des G20-Gipfels angekündigt. „Mit uns gibt es Molotowcocktails statt Sektempfang“, verkündete der „Rote Aufbau“ bei einer Kundgebung und in sozialen Netzwerken. Nach Ansicht der Sonderkommission „Schwarzer Block“ wird es noch lange dauern, bis die G20-Krawalle umfassend aufgearbeitet sind. Unter anderem werten die Ermittler riesige Mengen an Bildmaterial aus, das mit Überwachungskameras in Bussen und Bahnen, von Polizeibeamten aber auch von Passanten mit privaten Handykameras aufgezeichnet wurde. Allerdings gestaltet sich die Identifizierung vieler mutmaßlicher Gewalttäter als schwierig. Kurz vor Weihnachten plant die Hamburger Polizei deshalb eine umfassende Öffentlichkeitsfahndung. Sie rechnet damit, dass bis Ende des Jahres rund 3000 Ermittlungsverfahren gegen mutmaßliche G20-Täter eingeleitet werden.

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Bangladesch
Save the Children warnt vor verfrühter Rückkehr der Rohingya nach Myanmar

Berlin (nex) – Bevor die geflüchteten Rohingya nach Myanmar zurückkehren, muss garantiert werden, dass sie im Bundesstaat Rakhine sicher sind, fordert die Kinderrechtsorganisation Save the Children. Die Verbrechen, die sie erlitten haben, müssen vor Gericht gebracht werden. Außerdem muss ein unabhängiger und international unterstützter Überwachungsmechanismus für den Schutz der Geflohenen eingerichtet werden, dem ungehinderten Zugang zu Rückkehrern und anderen Gemeinschaften im gesamten Bundesstaat Rakhine ermöglicht wird. Bei der heutigen Sondersitzung des UN-Menschrechtsrates ist es unerlässlich, dass die Teilnehmer die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen verurteilen und die Behörden Myanmars auffordern, die Verantwortlichen für die Gräueltaten zur Rechenschaft zu ziehen. „Wir müssen konkrete Maßnahmen ergreifen, damit diejenigen, die sich für eine Rückkehr entscheiden, dies sicher und freiwillig tun können. Es ist wichtig, dass klare und verbindliche Zusicherungen gemacht werden, um diejenigen, die Gewalttaten begangen haben, zur Rechenschaft zu ziehen. Wir müssen für diesen Prozess sofort klare Schritte einleiten, angefangen mit dem uneingeschränkten humanitären Zugang bis hin zu einer unabhängigen Untersuchung der begangenen Verbrechen. Angesichts des Ausmaßes der Gewalt, die gegen die Rohingya in ihrem Heimatland verübt wird, kann dies keinesfalls innerhalb weniger Wochen geschehen“, betont Mark Pierce, Länderdirektor von Save the Children in Bangladesch. „Ohne diese Garantien kann niemand mit gutem Gewissen die Rückkehr unterstützen. Wir riskieren, Menschen, die Unvorstellbares gesehen haben, erneut zu traumatisieren. Die Schwächsten, vor allem schwangere Mütter und Kinder, werden der Gnade derjenigen ausgeliefert werden, die sie vergewaltigt, ermordet oder brutal misshandelt haben. Bis jetzt haben die Behörden Myanmars die gravierenden Gräueltaten auf ihrem Boden noch nicht einmal anerkannt. Bis dies soweit ist, müssen Myanmar und Bangladesch keine vorzeitige Rückkehr vereinbaren und nicht umsetzen.“ Die Angst bei den Rohingya-Flüchtlingen wächst, seit bekannt wurde, dass Bangladesch sie in wenigen Wochen nach Myanmar zurücksenden will „Wie groß das Ausmaß des Grauen war, können wir noch immer nicht ermessen. Frauen berichten von brutaler Gewalt gegen schwangere Frauen und Säuglinge. Es gibt Berichte über Frauen, die unmittelbar nach der Geburt vergewaltigt wurden, deren Gebärmutter aufgeschnitten und deren Babys lebendig verbrannt wurden“, berichtet Mark Pierce. Save the Children hat Erlebnisberichte von Überlebenden über diese Gräueltaten veröffentlicht im Report „Horrors I will never forget“. In “Horrors I will never forget” berichten Kinder und Jugendliche erschütternde Erlebnisse von massiver Gewalt, von Vergewaltigungen oder von Menschen, die lebendig verbrannt wurden. Die Erlebnisberichte wurden im Flüchtlingscamp Cox´s Bazar in Bangladesch dokumentiert. Jedes befragte Kind berichtet von Todesfällen “Das Schlimmste an diesen tragischen Geschichten ist, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern um systematische Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen handelt. Nahezu jedes Kind, mit dem wir gesprochen haben, berichtet fürchterliche Geschichten, die es erleben oder mit ansehen musste”, betont Helle Thorning-Schmidt, CEO von Save the Children International, die kürzlich das Rohingya- Flüchtlingscamp in Cox´s Bazar besuchte. 60 Prozent der mehr als 600.000 Rohingya-Flüchtlinge sind Kinder. Unter ihnen die 16 Jahre alte Shadibabiran*, die ebenso wie viele andere Kinder Erschütterndes berichtet: “Einige Soldaten nahmen mich und zwei andere Mädchen mit in ein Haus. Sie schlugen mir mit einer Waffe ins Gesicht, traten gegen meinen Brustkorb und trampelten auf meine Arme und Beine. Anschließend vergewaltigten mich drei von ihnen über mehrere Stunden. Irgendwann wurde ich ohnmächtig.” Die Soldaten brachen Shadibabiran eine Rippe. “Das war enorm schmerzhaft und ich konnte kaum atmen. Nach wie vor habe ich mit dem Atmen Probleme, aber ich gehe nicht zum Arzt, weil ich mich so sehr schäme.” Der Report “Horrors I will never forget” beleuchtet noch weitere schreckliche Schicksale. So musste die 24-jährige Rehema* miterleben, wie eine Frau und ein Baby lebendig verbrannt wurden. “Ich sah einen Soldaten, wie er eine hochschwangere Frau mit Benzin übergoss und anzündete”, berichtet sie. “Ein weiterer Soldat riss einer anderen Frau ihr Baby aus den Händen und warf es ins Feuer. Sein Name war Sahab* und er war noch nicht einmal ein Jahr alt. Die Schreie werde ich niemals vergessen.” Der 12-jährige Hosan* floh aus seinem Heimatdorf in Myanmar, als das Militär begann, Menschen mit Macheten zu attackieren. Auf der Flucht kam er in ein verlassenes Dorf. Auf der Suche nach Nahrung und Wasser erreichte er schließlich eine Wasserstelle. “Als ich näher kam, sah ich, dass darin mindestens 50 Leichen trieben. Den Geruch verbrannter Häuser und den Anblick aufgedunsener Leichen werde ich mein Leben lang nicht vergessen.” „Es ist verabscheuungswürdig, diese Menschen an einen Ort zurück zu schicken, ohne Garantie, dass sie vor ihren Verfolgern sicher sind. Das darf nicht geschehen“, fordert Pierce.

Am 23. November 2017 unterzeichneten die Regierungen von Bangladesch und Myanmar die Vereinbarung über die Rückkehr der Vertriebenen aus dem Staat Rakhine. Die Vereinbarung sieht vor, dass der Rückkehrprozess innerhalb von zwei Monaten beginnen soll. In Bangladesch gibt es inzwischen rund 835.000 Rohingya-Flüchtlinge, rund 630.000 von ihnen sind seit dem 25. August angekommen, die übrigen in früheren Flüchtlingswellen. Kinder unter fünf Jahren machen 30 Prozent der Population im Flüchtlingscamp aus. 14 Prozent der Flüchtlinge sind schwangere und stillende Frauen.

Prozess in den USA
Reza Zarrab: „Wenn ich nicht lüge, wird man mich nicht freilassen“

Überraschende Wende im Fall des in den USA vor Gericht stehenden türkisch-iranischen Goldhändlers Reza Zarrab New York (nex) – Der türkische-iranische Unternehmer Reza Zarrab habe schon vor Monaten seine Bereitschaft angekündigt, für eine Strafmilderung zu lügen, wie aus einem Schreiben hervorgeht, das die Anwälte des früheren Vizechefs der türkischen Halkbank Mehmet Hakan Atilla vor Gericht eingereicht haben. Atilla wird vorgeworfen, US-Sanktionen gegen den Iran verletzt zu haben. Die Anwälte beschuldigten zudem US-Staatsanwälte, Beweismittel zurückzuhalten, die ihnen helfen könnten, die Unschuld ihres Mandanten zu beweisen, zu denen auch die genannten Telefonaufzeichnungen gehörten. In einem am Montag dem US-Bezirksrichter Richard Berman übergebenen Schreiben beklagten Atillas Anwälte, dass die Staatsanwaltschaft ihnen wichtige Akten erst am Samstagabend übergeben hätten, obwohl sie dieses Material schon am 28.November hätten bekommen sollen. Eine solche Verzögerung mache es für die Verteidigung schwieriger, sich vorzubereiten. In den USA müsse man lügen, „um frei zu kommen oder eine reduzierte Strafe zu bekommen“ und „etwas zugeben, was man nicht begangen hat“, um aus dem Gefängnis herauszukommen, habe Zarrab laut Atillas Anwälten während des Telefongesprächs gesagt. Der Brief wurde später ohne Erklärung aus den Online-Gerichtsakten entfernt. https://twitter.com/katiezavadski/status/937720786961485824 Das Telefongespräch zwischen Zarrab und einer Person namens „Ahad“ habe bereits am 15. September 2016 stattgefunden. Die verspätete Übergabe dieser Aussagen beeinträchtige die Verteidigung erheblich, sie vor Gericht ordnungsgemäß und effektiv zu nutzen, fügten die Anwälte hinzu. Zarrab hatte vor einigen Tagen in dem Prozess um umstrittene Goldgeschäfte mit dem Iran den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan belastet. Der Händler sagte vor Gericht aus, Erdogan habe zwei türkischen Banken die Weisung erteilt, sich an den Geschäften mit dem Iran zu beteiligen. Das Originalschreiben https://www.documentcloud.org/documents/4320993-Atilla-Letter-to-Berman.html

Umfrage
Deutschtürken: Verhältnis zu Deutschen wird schlechter

Hamburg (ots) – Die Spannungen zwischen Berlin und Ankara gehen nicht spurlos an den hier lebenden Türkeistämmigen vorbei. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag von „Panorama – die Reporter“ (NDR Fernsehen) zeigt: Ein zunehmender Teil der Deutschtürken entfremdet sich von Deutschland. Eine Mehrheit der Befragten sagt sogar, das Verhältnis zu den Deutschen habe sich im Zuge der Regierungsstreitigkeiten deutlich verschlechtert. Laut der Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Data 4U im Auftrag von „Panorama – Die Reporter“ durchgeführt hat, sind viele Türkeistämmige in Deutschland nicht einverstanden damit, wie die deutsche Politik und Medien die Entwicklungen in der Türkei bewerten. So sagen 44 Prozent, die deutsche Kritik am türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und seiner Partei sei nicht gerechtfertigt. Nur 12 Prozent der Befragten halten sie für berechtigt. Dabei unterscheidet sich die Haltung der Türkeistämmigen kaum voneinander, unabhängig davon, ob sie in erster Generation hier leben oder bereits in zweiter oder dritter. Mehr als 2800 Türkeistämmige hat das Institut befragt. Immerhin der Großteil der Befragten fühlt sich in Deutschland wohl und angekommen. Doch habe sich in den letzten Jahren der Umgang zwischen Deutschen und Deutschtürken verschlechtert, sagen 52 Prozent der Befragten (auch hier gibt es kaum Unterschiede zwischen den Türkeistämmigen erster, zweiter oder dritter Generation). Gefragt nach den Gründen, nennen die wenigsten schlechte persönliche Erfahrungen. Die Regierungsstreitigkeiten seien schuld, sagen 59 Prozent. Auch die Medienberichterstattung spiele eine große Rolle, glauben 53 Prozent. Dabei ist die türkeistämmige Bevölkerung in Deutschland in der Haltung zu Erdogan gespalten: Während sich laut Umfrage 27 Prozent der Deutschtürken kritisch zu Erdogans aktueller Politik äußern, stimmen 29 Prozent seinem Kurs seit dem Putschversuch 2016 zu. Die Umfrage zeigt hier einen eindeutigen Zusammenhang: Mangelt es an Integration und Anerkennung, wächst die Zustimmung zu Erdogan – und umgekehrt. „Bildung ist der zentrale Schlüssel zum Verständnis unserer Studie“, erläutert entsprechend Data 4U-Chef Joachim Schulte. „Die formal höher Gebildeten weisen den höchsten Integrationslevel auf, stehen der Politik des türkischen Präsidenten Erdogan am kritischsten gegenüber und sind auch die einzige Gruppe, die das Türkeireferendum im April 2017 mehrheitlich abgelehnt hat“, so Schulte. „Bei den weniger gut Ausgebildeten steigt die Sympathie und Zustimmung für die Politik Erdogans sprunghaft an.“ Gefragt nach ihrer Heimat, geben immerhin 46 Prozent an, sie empfänden starke Heimatgefühle für Deutschland. Mit der Türkei verbinden hingegen 83 Prozent starke Heimatgefühle – ein hoher Wert über alle Generationen hinweg, selbst unter den hier Geborenen. Und für ein Drittel sind diese Heimatgefühle in den letzten Jahren noch stärker geworden. Gefragt, was Türkeistämmige hierzulande mit Erdogans Politik verbinden, antwortete ein Drittel (34 Prozent), „Erdogan macht mich stolz und gibt Türkeistämmigen in Deutschland Selbstbewusstsein“. Ebenfalls 34 Prozent erklären, die Türkei gewinne durch ihn wieder international an Bedeutung. Kritisch äußert sich ein kleinerer Teil: Etwa 24 Prozent sagen, er provoziere und spalte. 11 Prozent sagen, sie schämen sich für seine Politik. Auch der Bundestagswahlkampf in Deutschland stand dieses Jahr unter dem Eindruck deutsch-türkischer Streitigkeiten. Vor allem die SPD litt unter den Spannungen: Wählten 2013 laut Umfrage noch 62,2 Prozent der Türkeistämmigen die SPD, waren es 2017 nur noch 45,3 Prozent – ein Verlust von 17,2 Prozentpunkten. „In zahlreichen Antworten spiegelt sich eine tiefe Enttäuschung über das Verhalten der deutschen Politik wieder. Das bekam die SPD bei dieser Wahl besonders deutlich zu spüren“, fasst Studienleiter Joachim Schulte zusammen. Auffallend stark sei auch die gesunkene Wahlbeteiligung. Eine frühere Studie seines Instituts hatte für 2013 eine Wahlbeteiligung der türkeistämmigen Wahlberechtigten von etwa 70 Prozent ergeben. In diesem Jahr fanden nur noch knapp über die Hälfte (53 Prozent) den Weg zur Wahlurne.

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– Erdogans steigende Popularität – Deutsch-Türken: “Deutsche Medien Grund für Erdoğans Popularität”

Nicht wenige Beobachter politischer Entwicklungen in Deutschland und der Türkei diagnostizieren bereits seit Längerem, eine allgegenwärtige Dämonisierung Erdoğans und einseitiger Kampagnenjournalismus bewirkten eine Solidarisierung der Türken mit ihrem Präsidenten weit über die Anhängerschaft der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) hinaus.

Deutsch-Türken: „Deutsche Medien Grund für Erdoğans Popularität“