Türkei
Erdogan: Islam an Zeit anpassen
Wirtschaft
Bericht: Aldi will in China Filialen eröffnen
Kampf gegen den Terror
Neuss: Razzien gegen mutmaßliche PKK-Medien
„Die heutigen Durchsuchungen richten sich gegen Firmen im Einflussbereich der bereits seit 1993 verbotenen PKK. Wir lassen es nicht zu, dass Verbote umgangen werden oder gegen Verbote verstoßen wird und damit terroristische Organisationen unterstützt werden. Die heutige Maßnahme reiht sich ein in vorausgegangene Verbotsmaßnahmen: Der Rechtsstaat bietet seinen Feinden die Stirn!“Das Medienunternehmen Mezopotamya veröffentlichte Schriften des seit 1999 in der Türkei inhaftierten Gründers der PKK, Abdullah Öcalan, sowie Propagandamaterial der Terrororganisation. Die 1978 gegründete und von den USA, der Türkei und Deutschland als Terrororganisation eingestufte PKK nahm im Juli 2015 ihren 30-jährigen bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat wieder auf. Seitdem sind Tausende Menschen bei PKK-Anschlägen in der Türkei gestorben.
Zum Thema
– Düsseldorf – Verletzte Polizisten: Deutsche verurteilen PKK-Demos
Die hohe Gewaltbereitschaft der Teilnehmer bei PKK-Demos lässt die anfänglichen Sympathien für die in Deutschland seit 1994 verbotenen Terrororganisation in der Bevölkerung stark sinken. In den sozialen Netzwerken verurteilen immer mehr Menschen die Aktionen, und in den Kommentaren machen sich Zorn und Unmut bemerkbar.
Verletzte Polizisten: Deutsche verurteilen PKK-Demos
Meinung
Kommentar: Çavuşoğlu muss sich an neuen Gesprächspartner gewöhnen
ITB Berlin
Tourismus: Türkei erwartet über fünf Millionen Besucher aus Deutschland
Gesundheit
Bericht: Weniger Kinder gegen Masern geimpft
Berlin
Umweltschützer: Kreuzfahrtboom sorgt für schmutzige Luft in Hafenstädten
Miller: Fahrverbote für Kreuzfahrtschiffe
Die politisch Verantwortlichen müssen alles daran setzen, die Gesundheit ihrer Bürger zu schützen und sollten deshalb analog zum Fahrverbot für Diesel-Pkw auch ein Einfahrverbot für die dreckigsten Schiffe verhängen.“ Mit dieser Maßnahme dürften in Zukunft dann nur noch solche Schiffe den jeweiligen Hafen anlaufen, die über einen Flüssiggasantrieb verfügten oder mit Partikelfiltern und Stickoxidkatalysatoren nachgerüstet wurden. Auch die Abnahme von grünem Landstrom müsse verpflichtend sein und die so erzielten Einnahmen zur Finanzierung der entsprechenden Anlagen beitragen. Sönke Diesener, NABU-Verkehrsexperte:„Die Kreuzfahrtbranche blendet die Kehrseite des eigenen Erfolgs nur allzu gerne aus. Darauf zu hoffen, dass die Anbieter von allein Maßnahmen zur Senkung der Luftschadstoffemissionen ergreifen, hat sich überwiegend als frommer Wunsch herausgestellt. Die wenigen lobenswerten Fortschritte können nicht darüber hinwegtäuschen, dass nach wie vor sämtliche Kreuzfahrtschiffe überwiegend mit giftigem Schweröl betrieben werden, während Abgastechnik weitestgehend fehlt. Da die Motoren auch während der Liegezeit in den Häfen weiterlaufen, belasten Feinstaub und Stickoxide die Atemluft, insbesondere in hafennahen Wohnquartieren. Es wird Zeit, dass die Reedereien einen Teil ihres Gewinns in höherwertige Kraftstoffe und die Nachrüstung mit wirksamen Abgassystemen stecken. Alles andere ist unverantwortlich.“
Kampf gegen den Terror
Irak und Türkei planen gemeinsame Offensive gegen PKK
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Jesidische Abgeordnete in der kurdischen Autonomieregion im Irak werfen der Terrororganisation PKK vor, ihre Kinder gegen ihren Willen zu entführen und zu Kampfhandlungen in Syrien zu zwingen.
Jesiden-Politiker: PKK muss Zwangsrekrutierung unserer Kinder stoppen
Ägypten
Saudischer Prinz Salman bezeichnet Türkei als Teil eines „Dreiecks des Bösen“
„Das gegenwärtige Dreieck des Bösen besteht aus Iran, Türkei und extremistischen religiösen Gruppen“.Der Prinz sprach mit ägyptischen Journalisten während eines Besuchs in Kairo – auf seiner ersten Auslandsreise, seit er im vergangenen Jahr Erbe des Ölexportgiganten wurde. Zum Disput mit Katar sagte Salman, dass er lange anhalten könnte und verglich ihn mit dem vor 60 Jahren verhängten US-Embargo gegen Kuba, spielte jedoch seine Wirkung herunter, indem er das Golfemirat „kleiner als eine Straße in Kairo“ nannte. Salman und der ägyptische Präsident Abd al-Fattah as-Sisi unterzeichneten am Montag ein Abkommen für ein Megacity Projekt im Süd-Sinai. Saudi-Arabien hatte im Oktober vergangenen Jahres Pläne für den Bau einer neuen Stadt und Geschäftszone vorgestellt – ein Projekt, das mit Investitionen in Höhe von mehr als 500 Milliarden US-Dollar unterstützt wird. So soll sich “NEOM” mit 26.500 Quadratkilometer Größe bis an die Grenzen von Ägypten und Jordanien erstrecken, sagte der Kronprinz Mohammed bin Salman. Es werde sich auf neun Sektoren wie Lebensmitteltechnologie, Energie und Wasser konzentrieren. Der Kronprinz hat bei der Befreiung Saudi-Arabiens von der Abhängigkeit von Öleinnahmen die Vorreiterrolle übernommen. Im August startete das Königreich am Golf ein Mega-Projekt zur Entwicklung des Tourismus des Landes. Dabei sollen 50 Inseln und andere Orte am Roten Meer in Luxusresorts verwandelt werden. NEOM wird laut saudischen Regierungsvertretern in den kommenden Jahren sowohl vom Staat als auch von lokalen und internationalen Investoren finanziert werden. “Der Beitrag von NEOM zum Bruttoinlandsprodukt des Königreichs wird bis 2030 voraussichtlich mindestens 100 Milliarden US-Dollar erreichen, was zusätzlich zum Bruttoinlandsprodukt pro Kopf hinzukommen wird – was dann wiederum voraussichtlich das höchste der Welt werden wird”, heißt es in einer Erklärung. Es soll “ein neues pulsierendes Ziel” an der Küste des Roten Meeres und des Golfs von Akaba, das Asien, Afrika und Europa miteinander verbindet, entstehen. “Bei NEOM legen wir den Schwerpunkt auf neun spezialisierte Investitionssektoren und Lebensbedingungen, die die Zukunft der menschlichen Zivilisation bestimmen werden: Energie und Wasser, Mobilität, Biotechnologie, Ernährung, technologische und digitale Forschung, moderne Herstellungsverfahren, Medien und Unterhaltung mit Lebensqualität im Mittelpunkt. Der Fokus auf diese Sektoren wird sich positiv auf wirtschaftliches Wachstum und Diversifikation auswirken, indem Innovation und Herstellungsverfahren auf internationaler Ebene vorangebracht werden. Dies fördert wiederum die lokale Industrie, schafft Arbeitsplätze und steigert das BIP des Königreichs. NEOM wird sowohl private als auch öffentliche Investoren anlocken und Partnerschaften ermöglichen. Das Königreich Saudi-Arabien, der Saudi Arabian Public Investment Fund sowie lokale und internationale Investoren werden NEOM in den kommenden Jahren mit mehr als 500 Milliarden US-Dollar unterstützen”, sagte Salman in einem Statement.
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– Umfrage – Präsident Erdogan beliebtester Politiker des Nahen Ostens
Eine Umfrage des in Washington D.C ansässigen amerikanischen Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center ergab, dass den Befragten zufolge die Türkei unter den Ländern mit dem größten Einfluss in der Politik des Nahen Ostens den höchsten Anstieg verzeichne.
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