Jemenitischer Pressetag
Jemen: 27 Journalisten seit Kriegsbeginn getötet
Berlin
Mordfall Susanna: AfD-Bundesvorsitzender fordert Merkels Rücktritt
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– #Kopftuchmädchen – Solidarisierungsaktion am 30. Mai: Deutschland geht mit Kopftuch auf die Straße „Ich weiß, wie oft Muslimas auf ihr Kopftuch reduziert werden, die abfälligen Blicke, rassistischen Äußerungen, sie werden als dumm und unterdrückt dargestellt. Sie haben Angst ihr Kopftuch in Deutschland zu tragen. Angst vor schlechten Noten, Angst davor, dass sie keinen Ausbildungsplatz oder Arbeit bekommen, ganz abgesehen von der Angst vor Übergriffen, körperlich und verbal. Und das auf Grund eines Kleidungsstückes?!? Das kann und möchte ich nicht hinnehmen, das ist nicht mein Deutschland!“, so Janßen gegenüber NEX24.Solidarisierungsaktion am 30. Mai: Deutschland geht mit Kopftuch auf die Straße
Grenzsicherheit
Türkei: 764 km lange Mauer zu Syrien fertiggestellt
57 der insgesamt 144 Kilometer langen Mauer würden entlang der Grenze der türkischen Provinz Igdir gebaut, sagte TOKI-Präsident Ergün Turan der türkischen Zeitung Yeni Safak. Die übrigen 86 Kilometer lägen entlang der Provinz Agri. TOKI ist die staatliche Wohnungsbaubehörde der Türkei
„Wir führen eine außergewöhnliche und gefährliche Konstruktion an der Grenze durch“, erklärte Turan gegenüber der türkischen Tageszeitung Yeni Safak und ergänzte: „Bestimmte Faktoren wie etwa Landminen erschweren uns die Arbeit, trotzdem arbeiten wir mit großer Hingabe. Wir haben einen großen Teil der Mauer fertiggestellt.“
Die Grenzmauer ist laut Turan von großer Bedeutung für die Kontrolle illegaler Aktivitäten und die Gewährleistung der Sicherheit. „Wir haben den Bau der Mauer an der Grenze zu Syrien und der Hälfte der 144 Kilometer langen Mauer an der zum Iran abgeschlossen. Mit ihrer Fertigstellung wird unsere Grenze [zum Iran] sicherer sein“, fügte Turan hinzu.

Düsseldorf
Massive Bedenken gegen geplantes NRW-Polizeigesetz
Fußball
Podolski kritisiert Jugendförderung im deutschen Fußball: schablonenhaft und angepasst
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Türkei: Podolski twittert gegen Böhmermann
Musik-News
Muslimischer Superstar Maher Zain veröffentlicht Song für Erdogan
Istanbul (nex) – In die lange Liste der vielen internationalen Promi-Fans des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, wie etwa die US-Schauspieler Lindsay Lohan und Ben Stiller, der Sänger Cat Stevens, das Social Media-Phänomen Jerome Jarre, die deutschen Profifußballer Mesut Özil und Ilkay Gündogan, sowie Boxweltmeister Manuell Charr, reiht sich nun ein weiterer ein:
Der muslimische Superstar Maher Zain hat vor den Präsidentschaftswahlen am 24. Juni in der Türkei für Erdogan ein neues Lied veröffentlicht. Zain, ein im Libanon geborener schwedischer R&B-Sänger, Songwriter und Musikproduzent, der auf Englisch, Arabisch und Türkisch singt, nahm den Song „Harvest Time“ für den türkischen Staatsführer auf.In einem Exklusivinterview mit der Nachrichtenagentur Anadolu (AA) sagte Zain, dass Erdogan „bei allen Muslimen auf der ganzen Welt beliebt“ sei.
„Wenn man einen Führer beurteilt, beurteilt man ihn nach seinen Entscheidungen in schwierigen Situationen. Ich denke, dass Präsident Erdogan eine enorme globale Führungsrolle bei der Bewältigung einiger der größten humanitären Herausforderungen unserer Zeit übernommen hat“, sagte Zain.
Zain betonte auch die „unglaubliche Unterstützung“ der Türkei für syrische Flüchtlinge: „Über drei Millionen Flüchtlinge aufzunehmen und Milliarden von Dollar für ihre Aufnahme und Betreuung auszugeben, ist für kein Land eine leichte Aufgabe. Es zeigt eine einzigartige moralische Haltung, die von Mitgefühl für die Menschheit angetrieben wird“, so Zain der AA.„Ich war kürzlich in Bangladesch und habe mich von der Unterstützung der Türkei für die dortigen Rohingya-Flüchtlinge überzeugt. Die Türkei unter der Führung Erdogans ist ein Vorbild für viele muslimische Länder – sie ist demokratisch, pluralistisch und stolz auf ihre Identität und ihr Erbe. Gott segne ihn und segne das türkische Volk für das, was es tut.“
Zain bezeichnet sich als ein Verfechter der universellen Einheit aller Menschen, aus diesem Grund habe er den Begriff in seinem Lied besonders hervorgehoben: „Wir leben in einem globalen Dorf, wo Einheit für eine friedliche Welt absolut notwendig ist. Trotz der Unterschiede, die es gibt, glaube ich, dass es viel zu gewinnen gibt, wenn wir uns um unsere Werte, unsere Geschichte und unsere gemeinsame Menschlichkeit vereinen“, sagte er. „Ich bin jemand, der keine Uneinigkeit mag, und ich hoffe, dass wir eines Tages als verschiedene Nationen und Gemeinschaften unsere Differenzen beiseite legen und als eine globale Familie leben können. Das ist mein Traum.“ Das Lied wurde von Ahmet Kurtis geschrieben, einem mazedonischen Dichter, mit dem Zain zuvor an mehreren Liedern gearbeitet hatte.Auch interessant
– #ErdoganHelpRohingya –
Internationale Stars bitten Präsident Erdogan um Hilfe – Türken gespannt auf deutsche Reaktionen
Nicht Trump, Merkel, Özdemir, Huch oder Macron – weltweit bitten Hunderttausende User in den sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook mit dem Hashtag #ErdoganHelpRohingya vorzugsweise den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan um Hilfe. Deutschtürken richten ihr Augenmerk nun gespannt auf deutsche Medien, Politiker und Nutzer in sozialen Netzwerken – werden auch sie der Kampagne folgen?
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Uber im Fadenkreuz
Nach Deutschland und Frankreich verbietet nun auch die Türkei „Uber“-App
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– Türkei – Istanbul: Taxifahrer demonstrieren gegen Uber
Taxifahrer versammelten sich am Montag vor dem Gerichtsgebäude Çağlayan in Istanbul, um gegen Uber zu protestieren. Heute beginnt die zweite Anhörung der vom Vereinigten Taxifahrer Verband eingereichten Klage gegen den Online-Vermittlungsdienst.
Istanbul: Taxifahrer demonstrieren gegen Uber
Türkei
Inhaftierter Kurdenpolitiker Selahattin Demirtas darf im TV auftreten
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– Türkei – Kurdischer Politiker: „Die PYD vertritt nicht die Interessen der syrischen Kurden“Laut dem Vorsitzenden der „Kurdische Zukunftsbewegung Syriens“ hat die PYD im Norden des Landes eine Baath-Regime-ähnliche Diktatur etabliert. Die PYD/YPG vertrete die Interessen der PKK und nicht die der Kurden, so der Aktivist.
Kurdischer Politiker: „Die PYD vertritt nicht die Interessen der syrischen Kurden“
Nordkorea
Medien: Syriens Assad wünscht Treffen mit „seiner Exzellenz“ Kim Jong-un
Ägypten
Kairo: Präsident al-Sisi für zweite Amtszeit vereidigt
Der UN-Ausschuss gegen Folter kam im Juni 2017 zu dem Schluss, dass Folter in Ägypten „systematische Praxis“ sei. Doch die Regierung leugnet das: Die einzige Spezialklinik des Landes für Folterüberlebende wurde von den Behörden geschlossen, die Gründerinnen erhielten Ausreiseverbot – Amnesty International in Deutschland zeichnet die mutigen Frauen des Nadeem-Zentrums im April mit dem Menschenrechtspreis aus.So heißt es in einem im Jahre 2016 unter dem Titel „Egypt: ‘Officially, you do not exist’ – Disappeared and Tortured in the Name of Counter-Terrorism“ erschienenen Bericht etwa, dass nicht nur politische Aktivisten von derartigen repressiven Praktiken betroffen seien, sondern sogar Kinder unter 14 Jahren. „Gewaltsame Verschleppung ist zu einem Hauptinstrument der ägyptischen Staatspolitik geworden“, erklärte Philip Luther, der AI-Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika. „Jeder, der es wagt, seine Meinung zu sagen, befindet sich in Gefahr, unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung entführt, vernommen und gefoltert zu werden, wenn er das Vorgehen der Regierung kritisiert“, so Luther weiter. Der Bericht dokumentiert Fälle von Personen, die verschleppt und mit Schlägen und Elektroschocks, auch an den Genitalien, gefoltert worden seien, um falsche Geständnisse zu erzwingen. „Der Bericht liefert eine vernichtende Kritik an der ägyptischen Staatsanwaltschaft, die bei diesen Gewalttaten Komplizin ist und auf grausame Weise Verrat an ihrer gesetzlichen Verpflichtung begangen hat, das Volk vor Verschleppung, willkürlichen Festnahmen, Folter und anderen Misshandlungen der Häftlinge zu schützen“, so Luther weiter. In den vier Jahren, seit Mohammed Mursi, Ägyptens erster frei gewählter Präsident, mit einem Militärputsch gestürzt wurde, sind die ägyptischen Behörden gegen seine Unterstützer und Mitglieder seiner mittlerweile verbotenen Organisation Muslimbruderschaft brutal vorgegangen; Hunderte wurden getötet und Zehntausende hinter Gitter gebracht.

