Kampf gegen den Terror
Erdogan-Sprecher Kalin: „Türkei bekämpft die YPG, nicht die Kurden“

Ankara (nex) – Ibrahim Kalin, Sprecher des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, nannte die Äußerungen des US-Sicherheitsberaters, dass die Türkei „Kurden angreife“, irrational. Das Land bekämpfe Terrororganisationen wie die PKK oder dessen verlängerten Arm in Syrien, die YPG und den IS. In einer Erklärung sagte Ibrahim Kalin: „Das Problem ist, dass PKK/PYD/YPG versuchen, eine Ordnung zu schaffen, indem sie Kurden, die ihnen nicht gehorchen, und ihre terroristischen Aktivitäten gegen unser Land unterstützen, unterdrücken.“ „Es besteht kein Zweifel, dass eine Terrorgruppe kein Verbündeter der USA sein kann“, sagte Kalin. Sonntagmorgen sagte Bolton, dass die USA ihre Truppen aus dem Nordosten Syriens erst dann abziehen werde, sobald die türkische Regierung den Kampf gegen den IS garantiere und dass sie „kurdische Kämpfer“ nicht angreifen werde. Kalin betonte, dass das Ziel der Türkei im Kampf gegen den Terrorismus darin bestehe, nationale Sicherheit, den regionalen Frieden und die Stabilität zu gewährleisten. Die Türkei sei das einzige NATO-Mitglied, das gegen den IS, die PKK und andere Terrorgruppen wie der YPG vorgehe. Kalin betonte zudem, dass sich die türkische Regierung im Kampf gegen den Terrorismus mit seinen Verbündeten und auch den Ländern der Region abstimmen und gleichzeitig die für die nationale Sicherheit erforderlichen Maßnahmen entschlossen umsetzen werde. Das Ziel der Türkei bestehe in Syrien darin, das Land von allen Terrorgruppen zu befreien, seine territoriale Integrität zu schützen und politische und soziale Bedingungen für die sichere Rückkehr der Syrer in ihr Land zu schaffen. „Es ist respektlos gegenüber unseren kurdischen Brüdern zu behaupten, sie seien durch eine Terrorgruppe vertreten“, fügte er hinzu. Kalin sagte, das Ziel der Türkei im Kampf gegen die PKK und ihre syrischen Niederlassungen sei es, „die Kurden vor der Tyrannei und Unterdrückung dieser Terrorgruppe zu retten und ihre Sicherheit von Leben und Eigentum zu gewährleisten“.

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– Syrien – Erdogan: Die Türkei wird die Kurden und Araber nicht der YPG und IS überlassen

Mit ihrer Präsenz in Syrien, verfolge die Türkei die Freiheit der Araber und Kurden, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei einer Rede in Ankara am Montag.

Erdogan: Die Türkei wird die Kurden und Araber nicht der YPG und IS überlassen

Kosovo
Gjakova: Auch dieses Jahr Proteste gegen „serbische Kriegsverbrecher“

Gjakova (nex) – Unter dem Motto „Gjakova vergisst nicht – Gjakova will Gerechtigkeit“ protestierten auch in diesem Jahr Hunderte Kosovaren in der südwestkosovarischen Stadt Gjakova vor der orthodoxen Kirche gegen den Besuch von Pilgern aus Serbien. Am heutigen Sonntag beginnt das orthodoxe Weihnachtsfest. „Auch in diesem Jahr werden wir friedlich protestieren. Unsere Teilnahme beweist, dass Gjakova nicht vergessen hat. Unsere Teilnahme beweist, dass Gjakova Gerechtigkeit verlangt für alle Verbrechen des serbischen Regimes, die überall im Kosovo stattgefunden haben“, so die Organisatoren gegenüber kosovarischen Medien. Man habe kein Problem mit dem Glauben der Pilger aus Serbien oder ihrem Recht auf eine Pilgerreise nach Gjakova, sondern mit einigen Teilnehmern, die während des Krieges Verbrechen gegen Zivilisten verübt hätten. Man kenne die Namen und Nachnamen der mutmaßlichen Täter. Hierzu wurden bei der heutigen Demonstration in Gjakova auch Plakate mit Namen der mutmaßlichen Kriegsverbrecher hochgehalten. Die Demonstranten fordern Belgrad auf, die mutmaßlichen Täter vor ein Gericht zu stellen. Während des Kosovo-Krieges wurden über eine Million Albaner aus dem Land vertrieben und mehr als 10.000 Menschen getötet. Hinzu kommen mehr als 5.600 Vermisste. Die Demonstranten in Gjakova hielten heute auch Fotos einiger der Vermissten hoch. „Wir sehen, dass weder diese Fälle untersucht, noch die Verbrecher vor ein Gericht gestellt und verurteilt werden. Es kommt einer Provokation gleich, wenn sie die Stadt besuchen, die sie in Schutt und Asche gelegt und mit Blut an den Händen verlassen haben. Das institutionelle Schweigen dazu streut weiter Salz in unsere Wunden. Unter diesen Umständen gibt es keinen anderen Weg als den Bürgerprotest“, so die Organisatoren weiter. „Wir sind nicht gegen das religiöse Fest der Serben“, so Kasim Qerkezi, ein Teilnehmer, der während des Krieges fünf Familienmitglieder verloren habe, darunter seinen 18-jährigen Sohn. Er protestiere, weil es noch immer so viele Vermisste gebe und die Täter frei herumliefen. Vier seiner getöteten Familienmitglieder seien noch nicht gefunden worden. Pilgerreisen abgesagt Der Berater des Kosovo-Außenministers, Jetlir Zyberaj, erklärte, heute werde in keiner Stadt im Kosovo eine Pilgerfahrt stattfinden. „Unser Staat garantiert jedem Bürger Rechte, wenn er darum bittet. Wir verstehen aber auch die Sorgen der Mütter und Bürger von Gjakova, und wir garantieren ihnen, dass bei den Pilgern keine Kriminellen dabei sein werden. Ihr Ort wird das Gefängnis sein“, schrieb Zyberaj auf Facebook.

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– Balkan – Kosovo: Das Massaker von Ljubenic

Am 1. April 1999 ereignete sich in einem Dorf nahe Peja im Westen des Kosovo eines der schlimmsten Massaker des damaligen Krieges.

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Özdemirs Fernreise
Kommentare zu Cem Özdemirs Urlaubsreise: Wasser predigen, Wein trinken

Berlin (nex) – Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat Urlaub in den lateinamerikanischen Anden gemacht, wie er mit einem Urlaubsfoto über Twitter mitteilte. Für seine Reise mit dem Flugzeug erntet er in den sozialen Medien heftige Kritik . Das berichten die „Stuttgarter Nachrichten“ (SN). Özdemir teilte auf Twitter ein Urlaubsfoto aus den Anden, wo er mit seiner Tochter Neujahr verbracht hatte. Im Netz sorgte der Langstreckenflug nach Lateinamerika für Aufsehen. Angesichts der hohen CO2-Emissionen von Flugzeugreisen sehen tausende Twitter-Nutzer die Glaubwürdigkeit des Klimaschützers angekratzt, so die „Stuttgarter Nachrichten“. Man könne nicht „zuhause“ Fahrverbote durchsetzen wollen und privat in den Urlaub fliegen. Özdemir predige Wasser und trinke Wein, zitiert SN Twitter-Nutzer. Zu den Vorwürfen habe  sich Özdemir bislang nicht geäußert, berichtet SN weiter. Erst im Dezember stand auch Parteikollege Ministerpräsident Winfried Kretschmann wegen seines Hubschrauberflugs in der Kritik. Wie SN weiter berichtet, war Kretschmann im Juni mit einem Hubschrauber 167 Kilometer von Rheinfelden nach Bad Wurzach geflogen, um dort an einer Wanderung durchs Moorgebiet teilzunehmen. „Ich musste mich schon sehr wundern, dass ausgerechnet ein grüner Ministerpräsident auf die Idee kommt, mit dem Hubschrauber zu einem Spaziergang im Moor zu fliegen“ zitiert SN den SPD-Abgeordneten Gernot Gruber.  

Bundesliga
Gladbach-Trainer Hecking: Christensen-Rückkehr ist unrealistisch

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Düsseldorf – Borussia Mönchengladbachs Trainer Dieter Hecking glaubt nicht daran, Innenverteidiger Andreas Christensen vom FC Chelsea zurück an den Niederrhein holen zu können. „Wenn Max Eberl morgen zu mir käme und sagt, dass wir diesen Spieler bekommen könnten, würde ich sofort zuschlagen. Andreas würde ich direkt nehmen, das würde auch jeder hier unterschreiben, der ihn in Mönchengladbach noch erlebt hat. Aber um einen Spieler aus der Premier League, dazu noch dänischer Nationalspieler, zu bekommen, wäre eine Ablöse im deutlich zweistelligen Millionen-Bereich nötig. Dazu noch das Gehalt, das deutlich über dem Niveau von Borussia Mönchengladbach liegt – das ist unrealistisch“, sagte Hecking der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Christensen war von 2015 bis 2017 von Chelsea an Borussia ausgeliehen. Dass er und Sportdirektor Max Eberl nicht immer einer Meinung sind, sieht Hecking im Alltag als Vorteil. „Was mein Verhältnis zu Max auszeichnet, ist, dass wir uns auch mal so richtig die Meinung sagen und gut miteinander streiten können. Jeder akzeptiert die Ansichten des anderen und fällt dem Gegenüber nicht gleich ins Wort, wenn man nicht einer Meinung ist. Das kommt auch das ein oder andere Mal vor, weil wir nicht immer die gleiche Ansicht haben. Ob das beim Kader ist, möglichen Neuverpflichtungen oder ganz allgemeinen Themen aus dem Fußball. Aber ich glaube, das schätzt man grundsätzlich an mir, dass ich die Meinungen anderer akzeptiere“, sagte Hecking.

Dieselskandal
Verbraucherzentrale: Schon fast 400 000 VW-Kunden schließen sich Sammelklage an

Verbraucherzentrale: Schon fast 400 000 VW-Kunden schließen sich Sammelklage an Osnabrück – Immer mehr VW-Kunden schließen sich der Musterfeststellungsklage gegen den Autobauer an: „Wir nähern uns der Marke 400 000. Bis Ende dieser Woche haben sich beim Bundesamt für Justiz 377 000 Menschen ins Klageregister eingetragen“, sagte Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. vzbv-Vorstand Müller: Das sprengt alle Erwartungen „Das sprengt alle Erwartungen und zeigt: Die Wut auf Volkswagen ist riesengroß.“ Die Zahl könne „noch erheblich steigen“, sagte Müller. Geschädigte Kunden hätten bis zum ersten Tag vor der mündlichen Verhandlung Zeit, sich anzuschließen. „Und wir erwarten, dass der Prozess wahrscheinlich nicht vor dem Frühjahr beginnt.“ Der vzbv hat die Musterfeststellungsklage übernommen. Müller forderte von VW, eine „signifikante Entschädigung“ anzubieten. Komme es nicht zum Vergleich, würden letztlich alle Kunden individuell die Höhe des Schadensersatzes einklagen. „Davor kann ich VW nur warnen. Verbraucherschützer wollen sich als nächstes Banken vornehmen Das wäre für die Geschädigten ein Elfmeter ohne Torwart“, sagte Müller. Als nächsten Schritt erwägt der vzbv Sammelklagen gegen Banken: „Wir können nun Musterfeststellungsklagen gegen Banken einreichen, die ihren Kunden zu hohe Gebühren abgeknöpft haben“, kündigte Müller an. In der Niedrigzinsphase hätten viele Institute eine „ungeahnte Kreativität“ entwickelt, um Entgelte zu erheben, „für die sie keine Gegenleistungen erbringen“. Trotz klarer Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes hätten sich Zehntausende von Betroffenen bislang nicht wehren können. Müller gab zu bedenken: „Hier geht es für die Einzelnen nicht um dramatische Summen, aber auch 200 oder 300 Euro, die die Kunden erstattet bekommen könnten, sind viel Geld und summieren sich auf Unternehmensseite zu gigantischen zu Unrecht eingefahrenen Gewinnen.“ Forderung nach klarer Lebensmittelkennzeichnung Der vzbv-Chef erhöhte den Druck auf Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), für eine klare Lebensmittelkennzeichnung zu sorgen: Es sei „höchste Zeit, politische Entscheidungen zu treffen. Ich erwarte, dass sie diese auf der Grünen Woche endlich liefert!“, sagte Müller mit Blick auf die weltweit größte Agrarmesse, die in knapp zwei Wochen startet. „Wir brauchen ganz dringend eine einfache Kennzeichnung, aus der auf einen Blick hervorgeht, welche Fertigprodukte gesünder sind und in welchen besonders viel Salz, Fett oder Zucker steckt.“ Durch die Ankündigungen von Danone und Iglu, in Eigenregie eine Kennzeichnung einzuführen, zeigte sich Müller alarmiert. „In Deutschland drohen erste Konzerne, die Politik zu überholen. Das birgt die Gefahr eines Flickenteppichs, der die Verbraucher verwirrt anstatt zu informieren“, sagte Deutschlands oberster Verbraucherschützer. „Diese Zumutung muss uns Julia Klöckner ersparen! Neben Frankreich seien auch Belgien und Spanien schon weiter und hätten sich auf ein einheitliches Modell (Nutri Score) geeinigt. „Durch ein Handeln der Ministerin könnte millionenfaches Leid begrenzt werden“, appellierte Müller an Klöckner. Immer mehr Menschen – vor allem Kinder – seien übergewichtig. Die Ausgaben der Krankenkassen zur Diabetes-Behandlung explodierten. „Lebensmittel so zu kennzeichnen, dass Salz-, Fett- oder Zuckerbomben sichtbar werden, ist der allereinfachste Schritt, um das zu ändern“ sagte er, und ergänzte: „Dass sich die Lebensmittelindustrie seit Jahren dagegen wehrt, ist ein Trauerspiel. Frau Klöckner sollte sich jetzt schnell mit Gesundheitsminister Jens Spahn unterhaken und das Drama beenden.“

USA
Frau bringt nach 14 Jahren im Wachkoma plötzlich Baby zur Welt

Phoenix (nex) – In den USA ist eine Frau, die seit 14 Jahren im Wachkoma liegt, offenbar vergewaltigt und geschwängert worden – am 29. Dezember brachte sie ein Kind zur Welt.
Wie RTL unter Berufung auf US-Medien berichtet, sei der Fall durch eine anonyme Whistleblowerin ans Tageslicht gekommen.
Die Mitarbeiter des Pflegeheims in der US-Stadt Phoenix wussten demnach bis zur Geburt angeblich nichts von der Schwangerschaft.
Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen und die Suche nach dem Vergewaltiger sei bereits im Gange. Wie RTL weiter berichtet, habe die Patientin am 29. Dezember plötzlich unter Schmerzen gestöhnt, aber nicht mitteilen können, was ihr fehlt.
Die Patientin benötige rund um die Uhr Betreuung. Eine diensthabende Krankenschwester holte das Kind schließlich auf die Welt, berichtet RTL weiter. Der Junge sei gesund.

Cyber-Kriminalität
Hackerangriff: Chef des Cyber-Sicherheitsrats fordert schärferes Netzgesetz

Düsseldorf –  Der Vorsitzende des Cyber-Sicherheitsrats, Hans-Wilhelm Dünn, fordert als Konsequenz aus dem Hackerangriff auf Hunderte von prominenten Politikern, Journalisten und Künstlern eine „Überarbeitung und Erweiterung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes“. Betreiber sozialer Plattformen müssten sich „stärker ihrer Verantwortung bewusst werden und sich dieser stellen“, sagte der IT-Sicherheitsexperte der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Dünn führte weiter aus, dass bei einem Angriff auf ein Regierungs- oder Parteiennetzwerk der Vorfall hätte viel früher entdeckt und abgewehrt werden müssen. Allerdings gebe es dazu aktuell noch keine Hinweise. Trotzdem wäre mit der Veröffentlichung der ersten Unterlagen „über einen Account mit mehreren Tausend Followern eine Art Frühwarnmechanismus wünschenswert gewesen. Tatsächlich waren die sensiblen Unterlagen über einen Monat im Internet einsehbar gewesen. „Es ist beunruhigend, wenn alleine aufgrund der Größe des Internets solche Kampagnen unbemerkt durchgeführt werden können“, sagte der Chef des Cyber-Sicherheitsrats.

Hackerangriff: Grünen-Fraktionschefs stellen weiteren Strafantrag im Namen der Fraktion

 Die Grünen-Fraktionschefs Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter haben nach dem Hackerangriff auf Politiker im Namen der gesamten Fraktion einen Strafantrag gegen unbekannt gestellt. Der Strafantrag liegt der „Rheinischen Post“ vor. „Persönliche, nicht öffentlich zugängliche Daten der Fraktionsmitglieder wurden entwendet über den Twitter-Account @_0rbit (https://twitter.com/_0rbit), gegen ihren Willen und ohne ihr Wissen vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht“, heißt es zur Begründung in dem Antrag. „Es ist nicht auszuschließen, dass auch persönliche Daten von Fraktionsmitarbeiterinnen und – mitarbeitern betroffen sind.“ Die Parlamentsgeschäftsführerin der Grünen, Britta Haßelmann, bezeichnete den Hackerangriff als „Angriff auf unsere Demokratie“. Der Staat habe die Pflicht, das Grundrecht der Bürgerinnen und Bürger auf Vertraulichkeit und Integrität ihrer IT-Systeme zu schützen. „Es kann nicht sein, dass Hacker private Daten abgreifen und so für Verunsicherung bei vielen Bürgerinnen und Bürgern sorgen. Das ist auch ein Angriff auf unsere Demokratie, unsere Bürger- und Persönlichkeitsrechte“, sagte Haßelmann. „Die Bundesregierung ist in der Pflicht, wirksame Maßnahmen zum Schutz der Sicherheit im Netz zu treffen.“

9. Staffel
Bastian Pastewka sieht sich nicht als Allrounder

Düsseldorf – Comedian Bastian Pastewka (46) sieht sich als Segment-Darsteller, nicht als Allround-Schauspieler. „Im Übrigen ist jedem klar: Mein Talent ist auch begrenzt“, sagte er der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Deshalb habe er auch nicht das Bedürfnis, etwa einen „Tatort“-Kommissar zu spielen. „Ich glaube nicht, dass ich eine Rolle zwingend deshalb übernehmen möchte, weil sie vorrangig spaßbefreit ist“, sagte er. „,Morgen hör ich auf‘ etwa habe ich seinerzeit gemacht, weil sich diese Mini-Serie genau auf der Grenze zwischen Komik und Ernst befand. Aber letztlich ist und war das bei ,Pastewka‘ auch nie anders. Humor kommt meines Erachtens immer aus dem Verlangen und dem Schmerz, etwas zu erreichen und sich zu verbessern, um dann fröhlich zu scheitern.“ Pastewka (46) glaubt, dass sich der deutsche TV-Markt in den kommenden zehn Jahren stark verändern muss. „Die Dritten Programme, die noch vor 25 Jahren die Trends fürs Hauptprogramm entwickelt haben, erzählen für mein Empfinden leider seit Jahren nichts Neues mehr, sondern lullen uns mit Retro-Themen ein“, sagte er der „Rheinischen Post“. „Das Privatfernsehen dagegen traut dem Serien-Trend meiner Ansicht nach nicht und setzt stattdessen vorwiegend auf längst bekannte Show-Konzepte. Das wird sich in den kommenden zehn Jahren zwangsläufig ändern.“ Die neunte Staffel der Comedy-Serie „Pastewka“ startet am 25. Januar bei Amazon Prime Video.  

Kommentar
2019: Die Welt wird nicht mehr dieselbe sein

Ein Kommentar von Ernst Wolff Das Jahr 2018 wird als das Jahr der großen Wende in die Geschichte eingehen. Nach einer fast zehnjährigen Periode, in der die Finanzmärkte durch künstliche Geld-Injektionen aufgebläht wurden und immer neue Höchststände erreichten, sind die Kurse, insbesondere in den letzten drei Monaten, auf breiter Front gefallen. Hintergrund und tiefere Ursache dieser Trendwende ist die Tatsache, dass sich die Zentralbanken von ihrer lockeren Geldpolitik verabschiedet haben. Auch wenn die Mehrheit der Menschen es nicht einmal ahnt, wird diese geldpolitische Umkehr unser aller Leben von Grund auf verändern. Warum? Privathaushalte, Konzerne und Staaten haben die Geldschwemme und die niedrigen Zinsen der vergangenen Jahre genutzt, um den höchsten Schuldenberg aller Zeiten anzuhäufen. Sie können ihre Kredite jedoch nur so lange bedienen, wie die Finanzmärkte weiter wachsen oder zumindest nicht nachgeben. Das aber ist bei verringerter Geldzufuhr und höheren Zinsen nicht möglich. Wenn die Zentralbanken 2019 an ihrem neuen Kurs festhalten, wird sich zwangsläufig folgendes Szenario ergeben: Immer mehr Schuldner werden in Zahlungsverzug geraten und gezwungen sein, ihre Vermögenswerte (vor allem Aktien, Anleihen oder Immobilien) zu verkaufen. Das wird die Talfahrt an den Finanzmärkten beschleunigen und das Vertrauen der Kreditgeber in die Kreditnehmer so stark erschüttern, dass sie immer weniger Kredite vergeben. Auf diese Weise wird eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale entstehen, die irgendwann den sogenannten „Margin Call“, also ein flächendeckendes Einfordern sämtlicher Schulden, auslöst – mit der Folge, dass das gesamte System in sich zusammenbricht. Die Lage ist ausweglos Selbst wenn die Zentralbanken das Ruder entgegen ihren Ankündigungen herumreißen und zur lockeren Geldpolitik der vergangenen Jahre zurückkehren würden, könnten das System nicht mehr retten: Die Zinssätze sind weltweit auf historisch niedrigem Niveau, eine spürbare Entlastung des Finanzsektors wäre nur durch eine Senkung in den Negativbereich zu erreichen. Das aber würde die Kreditvergabe durch die Banken (die dann bei jedem Kredit draufzahlen müssten) ebenfalls zum Erliegen bringen. Auch weitere Geld-Injektionen können nicht mehr helfen, sondern höchstens ein vorübergehendes Strohfeuer entfachen. Das aber würde die vorhandenen Blasen weiter aufblähen und dadurch einen zunehmenden Vertrauensverlust erzeugen, der irgendwann zu einer Massenflucht aus den Finanzwerten und damit ebenfalls in den Systemkollaps führen würde. Die bittere Wahrheit zum Jahresende 2018 lautet: Das Spiel ist aus. Es gibt keine Möglichkeit mehr, das globale Finanzsystem auf Dauer zu retten. Angesichts dieser Bedrohung versuchen die Mainstream-Medien uns zurzeit einzureden, dass die negative Entwicklung an den Finanzmärkten nur ein vorübergehendes Phänomen und großenteils auf Handelskonflikte (insbesondere mit China), den bevorstehenden Brexit oder die italienische Bankenkrise zurückzuführen sei. Diese Probleme sind jedoch nicht Ursache der Krise, sondern eines ihrer Erscheinungsbilder und selbst nichts anderes als das Ergebnis einer zehnjährigen Geldpolitik, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. Werden nämlich – wie in den vergangenen zehn Jahren geschehen – von den Zentralbanken aus dem Nichts geschaffene riesige Geldmengen in das Finanzsystem gepumpt, ohne dass gleichzeitig der Geldmenge entsprechende Werte in der Realwirtschaft erzeugt werden, dann entsteht ein zunehmendes Missverhältnis zwischen dem Geld einerseits und den tatsächlichen Werten andererseits. Dieses Missverhältnis kann nur so lange aufrechterhalten werden, wie die Märkte sich positiv entwickeln. Das aber ist nicht unbegrenzt möglich, da selbst manipulierte Märkte sich in Zyklen entwickeln. Kommt es zu einem Abschwung wie in den vergangenen Monaten, beginnt das Kartenhaus der aufgeblähten Geldmenge zunächst Stück für Stück zu bröckeln, bevor es schlussendlich schlagartig in sich zusammenfällt. Auch die Politik steht vor unlösbaren Aufgaben Die vollzogene Kehrtwende in der Geldpolitik stellt aber nicht nur die Zentralbanken, sondern auch die internationale Politik vor unlösbare Aufgaben. Sie war es ja, die 2008 die rechtlichen Weichen für die größte Vermögensumverteilung in der Geschichte der Menschheit gestellt, private Unternehmen mit öffentlichen Geldern gerettet und der arbeitenden Bevölkerung anschließend die Last der Krise mittels Austeritätsprogrammen auferlegt hat. Da wir zu Beginn des Jahres 2019 vor einer ähnlichen Situation wie 2008 stehen, beginnt die Finanzindustrie bereits mit Nachdruck, die Politik zu drängen, ihr zu Hilfe zu kommen und ähnlich wie damals zu handeln. Die Versuche der Regierungen in Frankreich und Ungarn, Kündigungen zu erleichtern, Löhne zu drücken und Arbeitszeiten zu verlängern, sind nur die Vorboten dessen, was uns alle erwartet: Die Politik wird in den kommenden Monaten mit Sicherheit flächendeckend versuchen, die Folgen des einsetzenden Zusammenbruchs des Finanzsystems auf die arbeitende Bevölkerung abzuwälzen. Das kann nur – wie in Frankreich und Ungarn – zu schweren Konflikten zwischen Staat und Bürgern führen und eine weitere Abwendung der Menschen von den etablierten Parteien und aller Wahrscheinlichkeit nach die Entstehung immer neuer Bewegungen bewirken. Was auch immer die Mainstream-Medien derzeit voraussagen: Wir erleben gerade das Ende eines historisch einmaligen Geld-Experiments, das einigen wenigen zu unvorstellbarem Wohlstand verholfen, den Lebensstandard der Mehrheit der arbeitenden Menschen aber auf breiter Ebene gesenkt und Millionen in Armut und Elend gestürzt hat. Sowohl Europa als auch die übrigen Kontinente stehen zum Jahreswechsel 2018/2019 vor den größten wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungen seit dem Zweiten Weltkrieg.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

– Kommentar – „Deutschtürkische Polemik gegenüber syrischen Flüchtlingen erreicht Bild-Zeitungs-Niveau“

In den letzten Tagen machen Nachrichten und Videoaufnahmen in den sozialen Medien inkl. von Verschwörungstheorien über die Feierlichkeiten am Silvester in Taksim die Runde, dass man als objektiver Betrachter viele Parallelen zu Deutschland feststellt. Ein Kommentar.

„Deutschtürkische Polemik gegenüber syrischen Flüchtlingen erreicht Bild-Zeitungs-Niveau“
Ernst Wolff
Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches Finanz-Tsunami: Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“.
Wolff, geboren 1950, aufgewachsen in Südostasien, Schulzeit in Deutschland, Studium in den USA. Der Journalist und Spiegel-Bestseller-Autor (»Weltmacht IWF«) beschäftigt sich seit vierzig Jahren mit der Wechselbeziehung von Politik und Wirtschaft. Sein Ziel ist es, die Mechanismen aufzudecken, mit denen die internationale Finanzelite die Kontrolle über entscheidende Bereiche unseres Lebens an sich gerissen hat: »Nur wer diese Mechanismen versteht und durchschaut, kann sich erfolgreich dagegen zur Wehr setzen.«

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2019 nach Las Vegas

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Las Vegas ist mit seinen legendären Spielcasinos und den einzigartigen Shows und Events auch 2019 ein Traumziel für viele Glücksritter. Die Spielpaläste rund um den Strip wie das Bellagio, Rio, MGM oder Wynn gehören mit Sicherheit zu den besten weltweit. Geboten wird alles: Poker, Black Jack, Roulette, Baccarat und tausende von atemberaubenden Spielautomaten. Drumherum finden täglich Live-Events statt. Weltstars geben sich Abend für Abend die Klinke in die Hand, um das Publikum mit ihren Show Acts zu begeistern. Man muss Las Vegas einfach einmal erlebt haben. World Series of Poker Main Event Ein richtig guter Anlass für einen Trip nach Las Vegas ist das Main Event der World Series of Poker (WSOP) im Juli 2019. Einen Monat lang kämpfen die besten Pokerspieler der Welt bei No Limit Hold’em um den Titel und die begehrten Bracelets. Zu den bisherigen Champs gehört unter anderen Pius Heinz, der als erster und bislang einziger deutscher Pokerspieler das Main Event im Jahr 2011 gewann und ein Preisgeld in Höhe von 8,715 Mio. Dollar einsackte. Mit dem erstmaligen Gewinn des Amateurs Chris Moneymaker – er heißt tatsächlich so – wurde weltweit der große Online-Poker-Boom ausgelöst. Millionen Menschen meldeten sich in den großen Pokernetzwerken wie PokerStars an und wollten es ihm nachmachen. Deutsche Spielcasinos offerieren auch hoch dotierte Turniere Wer es nicht nach Las Vegas schafft, kann sich auch hierzulande an besten Casinospielen erfreuen. In den Spielnaken und Spielhallen werden alle Arten von Roulette, Black Jack, Poker sowie hunderte der modernsten Multi-Game-Terminals mit Slots von Merkur, Novoline oder Bally Wulff geboten. In den großen Casinos wie in Baden-Baden, Berlin, Hohensyburg oder Bad Oeynhausen gibt es zudem das ganze Jahr über tolle Live-Events mit Konzerten, Theater sowie vielen Gewinnspielen. Wer an einem der vielen Slotmachines spielt, hat zudem die Chance einen großen Mystery Jackpot zu gewinnen, der zufällig an einen der Player ausgeschüttet wird. Informationen zu den besten und nächstgelegenen Spielcasinos finden sich bei https://www.spielhalle.net/. Schon mal im Online-Casino warm spielen Wer es nun gar nicht abwarten kann, kann sich auch in einem der zahlreichen Online-Casinos anmelden. Die Auswahl an Spielautomaten sowie Tisch- und Kartenspielen ist hier noch viel größer. Geboten werden zum Beispiel atemberaubende 3D-Slots mit Freispielen und vielen anderen Bonus-Features, fast ein wenig so wie in Las Vegas. Im Live-Casino können sich Player virtuell per Stream zu einem von zahlreichen Spieltischen in echten Spielbanken zuschalten und dem Croupier bei Drehen des Roulette-Kessels oder beim Ausgeben der Black Jack-Karten auf die Hände schauen. Einsätze sind oft schon ab wenigen Cent möglich. Wer möchte kann jedoch auch ums große Geld in High-Limit-Games spielen. Für neue Spieler gibt es oft einen Willkommensbonus und Freispiele zum Beispiel für Spielautomaten. Vielfach werden auch Spielern, die regelmäßig ihre Einsätze machen Freispiele und andere Boni geboten. Nur in Online-Casinos mit Lizenz anmelden Wer ein bestimmtes Online-Casino ins Auge gefasst hat, sollte sich vor der Registrierung etwas über den Ruf des Anbieters schlau machen. Einschlägige Casinotestseiten im Netz nehmen die Anbieter regelmäßig unter die Lupe und geben Erfahrungen der Spieler wider. In jedem Fall sollte das Online-Casino über eine in einem EU-Land ausgestellte Lizenz verfügen. Nur mit einer Lizenz ist legales Spielen und eine steuerfreie Auszahlung der Gewinne möglich. Bei den Gewinnauszahlungen sollten Player darauf achten, dass diese zügig und möglichst kostenlos ausgezahlt werden. Lange Wartezeiten und hohe Gebühren müssen nicht akzeptiert werden. Darüber hinaus sollte auch ein Blick auf das Bonusangebot und insbesondere auf die Bonusbedingungen geworfen werden. Viele Online-Casinos locken mit hohen Bonusangeboten für Neukunden. Jedoch ist der höchste Bonus nicht immer der Beste. In der Regel wird vor der Auszahlung des Bonus und der damit erzielten Gewinne ein gewisser Mindestumsatz gefordert. Hier sollten Spieler darauf achten, dass dieser nicht unangemessen hoch ausfällt und dass die Möglichkeit besteht viele Spiele für den Bonusumsatz zu nutzen.