Handball-WM
Deutsche Handballer im WM-Halbfinale

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Der Traum von einer WM-Medaille lebt: Die deutschen Handballer haben dank ihrer Weltklasse-Abwehr und des überragenden Rückraumspielers Fabian Wiede ihren Matchball gegen Kroatien verwandelt und den Einzug ins Halbfinale der Heim-WM perfekt gemacht. Angetrieben von der lautstarken Kölner Arena entschied das Team von Bundestrainer Christian Prokop eine hochspannende Partie mit 22:21 für sich. Das berichtet die “Sportschau“, Damit hat sich Deutschland für das Halbfinale am Freitag in Hamburg qualifiziert. Wie die “Sportschau“ weiter berichtet, war Wiede vor 19.250  Zuschauern in der erneut ausverkauften Halle mit sechs Treffern erfolgreichster deutscher Werfer.

Khashoggi-Mord
Türkischer Außenminister Cavusoglu: „Westliche Länder versuchen Khashoggi-Mord zu vertuschen“

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Istanbul (nex) – Der türkische Außenminister sagte am Montag, dass „einige westliche Länder“ versuchten, den Mord an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi zu vertuschen. „Wir erkennen, wie diejenigen, die von Pressefreiheit in der Welt sprechen, diese Sache vertuschen, wenn sie Geld sehen“, sagte Mevlut Cavusoglu vor einem Jugendtreffen in Istanbul. Cavusoglu sagte, dass die Türkei in diesem Fall klug gehandelt habe, und fügte hinzu, dass sie sich der Schwierigkeiten bei der Aufklärung des Mordes wohl bewusst sei. „Jetzt haben wir die Vorbereitungen für eine internationale Untersuchung in den nächsten Tagen getroffen. Wir werden die notwendigen Schritte unternehmen“, fügte er hinzu. Die Türkei hat die Auslieferung saudischer Bürger beantragt, die an den Morden beteiligt waren. Der regelmäßige Kolumnist der US-Zeitung Washington Post wurde Anfang Oktober im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet. Khashoggi verschwand, nachdem er am 3. Oktober das saudische Konsulat in Istanbul betreten hatte. Saudi Arabien hatte mehr als zwei Wochen nach dem Verschwinden Khashoggis den Tod des Journalisten eingeräumt.

Im Istanbuler Konsulat sei es während des Verhörs zu einem Streit gekommen, was zu seinem Tod führte, berichteten saudische Staatsmedien. Riad hatte die Kenntnis über den Verbleib Khashoggis stets abgestritten. Medienberichten zufolge soll er in dem Konsulat schwer gefoltert und zerstückelt worden sein.

Erdogan: Befehl für die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi kam von den obersten Ebenen der saudischen Regierung  Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte am 2. November, dass der Befehl für die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi von den obersten Ebenen der saudischen Regierung kam. In einem Gastbeitrag für die „Washington Post“ schrieb Erdogan: „Wir wissen, dass sich die Täter unter den 18 in Saudi-Arabien festgenommenen Verdächtigen befinden. Wir wissen auch, dass sie kamen, um ihre Befehle auszuführen: Khashoggi töten und flüchten.“ „Schließlich wissen wir, dass der Befehl, Khashoggi zu töten, von den höchsten Ebenen der saudischen Regierung kam“, sagte Erdogan.

Balkan
Kosovo: Landesweiter Lehrer-Streik geht in die zweite Woche

Pristina (nex) – Die Lehrergewerkschaft Kosovos hat das Angebot des Premierministers Ramush Haradinaj, die Löhne für Lehrer um zehn Prozent zu erhöhen, abgelehnt. Haradinaj, und die Union für Bildung, Kultur und Wissenschaft des Kosovo, SBAShK, konnten bei einem Treffen am Sonntag keine Einigung erzielen. Der landesweite Streik wird somit fortgesetzt und geht am Montag in die zweite Woche. In einer Mitteilung der SBAShK vom Sonntag hieß es, dass die Gewerkschaft beschlossen habe, den Streik im Bildungssektor fortzusetzen. Nach seinem gestrigen Treffen mit SBAShK-Vertretern sagte Haradinaj, dass die Regierung beschlossen habe, die Gehälter der Erzieher zu erhöhen, während er die SBAShK aufforderte, den Streik zu beenden. Haradinaj fügte hinzu, dass die kosovarische Regierung 20 Millionen Euro an Gehaltserhöhungen im Bildungssektor bereitgestellt hat, ein erheblicher Gehaltsanstieg von allen Parteien beschlossen wurde und auch vom Finanzministerium unterstützt wird. Laut SBAShK sei dieses Angebot der Regierung jedoch ungerecht, da sie die von ihr geforderten Anforderungen nicht erfüllt hat. „Dieses Angebot entspricht nicht den Anforderungen der SBAShK, insbesondere deshalb, weil Facharbeiter, Verwaltungsangestellte und das gesamte Hochschulsystem davon ausgeschlossen sind“, heißt es in der Mitteilung der SBAShK. Laut SBAShK würde das Angebot des Premierministers die Vergütung der Lehrer um 10 Prozent und nicht um die von ihnen geforderten 30 Prozent erhöhen, und deshalb beschloss die Gewerkschaft, den Streik fortzusetzen. Trotz der Entscheidung von SBAShK, den Streik fortzusetzen, berichten kosovarische Medien, hätten einige Gemeinden im Kosovo die Entscheidung der SBAShK ignoriert und beschlossen, den Streik zu beenden. Der Streik von SBAShK findet seit dem 14. Januar statt und fordert von der kosovarischen Regierung eine Gehaltserhöhungen von bis zu 30 Prozent.  

Xinjiang
Taiwans Außenministerium verurteilt Menschenrechtsverletzungen in China

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Taipeh (nex) – Taiwans Außenministerium hat in einem Tweet die Menschenrechtslage Chinas verurteilt. „Die Unterdrückung religiöser und ethnischer Minderheiten in China, ist moralisch falsch und verstößt gegen Artikel 1.3 der UN-Charta. Es ist unvorstellbar, wie China mit seinen eigenen Bürgern umgeht“, so Taiwans Außenministerium in einem Tweet am Montag. Das Ministerium teilte dabei einen Bericht des US-Nachrichtenkanals CNN über die Erlebnisse der Uigurin Mihrigul Tursun in einem chinesischen Konzentrationslager, in der mehrheitlich von muslimischen Uiguren bewohnten autonomen Xinjiang-Region. Es wird von 14 Quadratmeter großen Zellen mit bis zu 30 Insassen berichtet. Um schlafen zu können, habe abwechselnd die Hälfte der Insassen stehen müssen. Es habe nur eine Toilette gegeben und so gut wie keinerlei Waschgelegenheit. Die Zellen seien durch Kameras total überwacht. Gespräche unter den Gefangenen seien verboten gewesen und mit dem Wärtern war nur die chinesische Sprache erlaubt. Durch die mangelnde Nahrung waren die Personen allesamt unterernährt, so die Aussagen. Regelmäßig wurden zwangsweise Medikamente verabreicht, die zu psychischer Benommenheit und zum Ausbleiben der Menstruation führten. Viele jüngere Frauen verloren den Verstand, schlugen ihren Kopf gegen die Wand oder beschmierten Sie mit Kot. Sie wurden von den Wärtern entfernt. Laut Menschenrechtsorganisationen halte China eine unglaublich große Zahl von Personen der weitgehend muslimischen Minderheit in über den ganzen Nordosten verstreuten sogenannten Umerziehungslagern gefangen. Bis zu einer Million, etwa sieben Prozent der muslimischen Bevölkerung in der chinesischen Region Xinjiang, sind nach Experten der Vereinten Nationen jetzt in einem sich erweiternden Netzwerk von „politischen Umerziehungslagern“ eingesperrt. Der volle Umfang des Internierungssystems war lange Zeit deswegen im Dunkel, weil viele Uiguren sich fürchteten auszusagen. Menschenrechtsorganisationen berichten über Folter und massiver Gewalt gegenüber den Inhaftierten. Nachdem China die Existenz dieser Lager zunächst lange Zeit leugnete, gab man sie dann doch zu, betonte aber, dass dies Lagerstätten seien, in denen „berufliche Bildung erworben, die chinesische Sprache erlernt und zu Extremismus neigende Personen durch Umerziehung wieder in die Gesellschaft eingegliedert“ würden.

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– Menschenrechtsverletzungen in China – China: Neben Uiguren auch Hui-Muslime vermehrt Repressalien ausgesetzt

Hui-Muslime hatten lange einige Privilegien vor Uiguren: das Kopftuch war auch an Universitäten erlaubt, religiöse Erziehung der Kinder wurde stillschweigend geduldet. Diese Privilegien wurden schon seit einiger Zeit aufgehoben. Moscheen wurden zerstört. Auch auf Hui-Moscheen wurde arabische Schrift, der Halbmond beseitigt.

China: Neben Uiguren auch Hui-Muslime vermehrt Repressalien ausgesetzt
   

Türkei
FC Barcelona klagt gegen türkisches Modelabel

Istanbul (nex) – Der spanische Fußballgigant FC Barcelona hat wegen Urheberrechtsverletzung gegen das türkische Unternehmen „Barca Textile“ Klage erhoben.
„Der Club Barcelona ist zu einem Fußballphänomen geworden, das mit dem Namen Barça asoziiert wird. Die Marke meines Kunden war in der Türkei schon lange bekannt, bevor das beklagte [Textil-] Unternehmen seine Marke „Barça“ markenrechtlich schützen ließ“, zitiert die türkische Tageszeitung „Hürriyet“ die Klageschrift eines Anwalts im Namen von FC Barcelona.
Das türkische Unternehmen Barca Textile Industry and Trade Ltd. habe den Namen „Barca“ erst vor fünf Jahren schützen lassen, wogegen der Fußballverein „seit 1899, dem Gründungsjahr des Unternehmens, als „Barça“ bezeichnet wird“, so die Klageschrift des Barcelona-Anwalts Deniz Kol.
„Das wahre Eigentum liegt zweifellos bei meinem Mandanten, dem Fußballclub. Wir beantragen die Annullierung und Aufhebung der Marke „Barca“ des beklagten Unternehmens“. Ali Öziçer, der Inhaber von Barca Textile, sagte, dass das Unternehmen eine 22-jährige Geschichte hat und Bekleidungsartikel in viele europäische Länder exportiert, darunter Deutschland und Italien. „Barca bedeutet Boot auf Italienisch. Wir sind ein Unternehmen, dessen Marke in vielen Ländern geschützt ist“, sagte er.
Öziçer betonte auch, dass sein Unternehmen in den vergangenen Jahren bei den spanischen Behörden beantragt habe, seinen Namen schützen zu lassen. Der Antrag sei nicht angenommen worden. Laut Öziçer sei FC Barcelona über den Markennamen auch deshalb irritiert, weil der Verein in der Türkei ein Restaurant mit dem Namen „Barça“ eröffnen wollte.
„Sie sind hierher gekommen und wollten bei den Behörden ein Restaurant unter dem Namen „Barça“ registrieren. Ihr Club hat sich zweimal beworben und wir haben zweimal gegen ihren Registrierungsantrag Berufung eingelegt. Nun wurde von Ihnen Klage gegen unseren Namen eingereicht“, sagte Öziçer, der Firmeninhaber von Barca.
Experten zufolge wird Barcelona jedoch wenig Erfolg eingeräumt. Sie haben zwar den Namen Barca im Bereich des Fussballs auch ohne Markenanmeldung erfolgreich etabliert, jedoch gilt dies für den sportlichen Bereich. Der Bereich der Mode befindet sich in einer anderen Nizzaklasse und dürfte somit nicht geschützt sein.

Türkei
Türkischer Bildungsminister: Anzahl der Schulfächer wird um die Hälfte reduziert

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Ankara (nex) – Die Anzahl der Fächer, die an türkischen Schulen auf den Lehrplan stehen, werden, werden ab dem nächsten Jahr um die Hälfte reduziert, kündigte Bildungsministerin Ziya Selçuk an. Im März wird ein Programm über die Anzahl der zu unterrichtenden Kurse angekündigt. Es wird ab dem nächsten Jahr realisiert. Möglicherweise kann es zu einer Halbierung kommen [in der Anzahl der Kurse]“, sagte Selçuk in einem im türkischen Fernsehen übertragenen Interview am Sonntag. „Es ist nicht möglich, dass Kinder 15-16 Kurse besuchen und dabei erwarten, dass sie sie alle verstehen, tief verstehen und registrieren. Die Anzahl der Unterrichtsfächer, die sie besuchen müssen, wird definitiv reduziert“, sagte er. „Ein guter Bildungsminister arbeitet auch für die Zukunft. Jeden Monat werden neue, konkrete und große Projekte angekündigt“, fügte er hinzu.    

Torgelow
Stiefvater von getöteter Leonie festgenommen

Tegelow (nex) – Am Ende war der Fahndungsdruck wohl zu groß: Nach tagelanger Flucht hat die Polizei David H. gefunden. Er soll die sechsjährige Leonie in Torgelow getötet haben. Das berichtet der “Nordkurier“ am Montag. Eine Polizeistreife habe den Gesuchten auf der B109 zwischen Ducherow und Anklam gestellt. Der Stiefvater der getöteten Sechsjährigen war seit Montag vergangener Woche auf der Flucht. Eine Polizeisprecherin habe dem “Nordkurier“ bestätigt, dass der mutmaßliche Mörder in einem Auto mit seinem Anwalt unterwegs war um sich der Polizei zu stellen. Er muss heute noch zum Amtsgericht nach Pasewalk gebracht werden, um ihm den Haftbefehl zu verkünden, berichtet “Nordkurier“ weiter. Danach werde er vermutlich in die JVA in Bützow oder Stralsund gebracht. Dem 27-Jährigen wird Mord durch Unterlassen vorgeworfen. Laut Staatsanwaltschaft soll er die Sechsjährige derart misshandelt haben, dass sie am 12. Januar in der Wohnung der Familie an den schweren Verletzungen starb, berichtet der “Nordkurier“.        

Schönheitswettbewerb
Kosovo-Amerikanerin Florinda Kajtazi gewinnt Miss New York USA 2019

New York (nex) – Florinda Kajtazi wurde am Sonntagabend im Performing Arts Center von Genesis Suero zur Miss New York USA 2019 gekürt. Die junge Frau mit kosovo-albanischer Abstammung konnte sich gegen viele Mitbewerberinnen durchsetzen. Florinda ist 27 Jahre alt und lebt in Yonkers.
Sie wird New York bei der 68. Ausgabe von Miss USA vertreten. Dieser Wettbewerb gehört zu den wichtigsten Schönheitswettbewerben in den Vereinigten Staaten von Amerika.
(Foto: Screenshot/Deskgram)
Sie ist voller Freude und bedankt sich auf Deskgram bei ihren Fans. Sie schreibt: In meinem wunderschönen Abendkleid, das von VJOSA JUSUFI angefertigt wurde, habe ich mich wie eine Prinzessin gefühlt. https://youtu.be/3ZSKQlse0iI

Handelsstreit mit den USA
China: Schwächstes Wachstum seit 28 Jahren

Peking (nex) – Chinas Wirtschaft wuchs im vergangenen Jahr so langsam, wie seit fast drei Jahrzehnten nicht mehr. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt expandierte 2018 um 6,6%, so die am Montag veröffentlichten offiziellen Daten. Das ist die schwächste Jahresperformance seit 1990. Diese Ankündigung wurde angesichts des anhaltenden Handelsstreits Pekings mit den USA, dem größten Handelspartner, mit Spannung erwartet. An den Finanzmärkten wird befürchtet, dass die Abkühlung die gesamte Weltwirtschaft in Mitleidenschaft zieht. Das chinesische Wachstum hat an Dynamik verloren, nachdem die Regierung versucht hat, die hohe Verschuldung zu reduzieren. Nach der globalen Finanzkrise hatte die Volksrepublik vor rund zehn Jahren mit riesigen Konjunkturprogrammen dafür gesorgt, dass die globale Wirtschaft nicht in eine Depression stürzte. China hat auch die Auswirkungen des Handelskrieges mit den Vereinigten Staaten zu spüren bekommen, der zu neuen Zöllen auf mehr als 250 Milliarden Dollar chinesischer Exporte geführt hat.

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– Türkisch-amerikanische Beziehungen – Telefonat: Türkei und USA möchten wirtschaftliche Beziehungen stärken

In einem Telefonat am Montag beschlossen der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und sein US-amerikanischer Amtskollege Donald Trump, die wirtschaftlichen Beziehungen zu stärken.

Telefonat: Türkei und USA möchten wirtschaftliche Beziehungen stärken
           

Balkan
Medien: Weiterer Staat wird Anerkennung Kosovos zurückziehen

Pristina (nex) – Die Republik Palau hat ihre Entscheidung aus dem Jahr 2009, den Kosovo als unabhängigen Staat anzuerkennen, widerrufen, berichtet der in Pristina ansässige TV-Sender Klan Kosova TV. Wie der TV-Sender berichtet, sei die Entscheidung, die Anerkennung zurückzuziehen, nach diplomatischem Druck seitens Serbien und Russland auf den Inselstaat erfolgt. Am Freitag teilte Serbiens Außenminister Ivica Dacic gegenüber den Medien in Belgrad mit, dass ein Land die Anerkennung des Kosovo widerrufen werde, ohne weitere Details zu nennen. Dem TV-Sender Klan Kosova zufolge handele es sich bei dem Land um den Inselstaat Palau in der westlichen Pazifik. Das kosovarische Außenministerium habe die Meldung jedoch dementiert. „Expansionistischer türkischer Einfluss“ Der renommierte ägyptische Journalist Abdel Latif El Menawy fordert in einem Kommentar in der ägyptischen Tageszeitung Al-Masry Al-Youm die Entscheidung Kairos während der Regierungszeit Mohamed Mursis Kosovo als Staat anzuerkennen, wieder rückgängig zu machen. Diese Entscheidung, so El Menawy, sei ein Fehler gewesen, da es die Beziehungen Ägyptens zu Serbien verschlechtert habe. Mursi habe auf Druck eines „expansionistischen türkischen Einflusses“ gehandelt, mit dem Ziel Ankaras, seine Einflussphäre im Gebiet des ehemaligen Osmanischen Reiches wiederzuerlangen. El Menawy steht, nach Einschätzung internationaler Experten, der gegenwärtigen ägyptischen Regierung unter Abdel Fatah El-Sisi nahe. Kairo erkannte Kosovo am 26. Juni 2013 an – nur wenige Tage bevor das ägyptische Militär den ersten demokratisch gewählten Präsidenten des Landes stürzte.

Die serbische Tageszeitung Vecernje Novosti schrieb im Januar 2018, dass sich die Beziehungen Serbiens mit Ägypten seit dem Sturz Mursis wieder verbessert hätten und betonte, dass Kairo seit der Anerkennung Kosovos als Staat vor fast fünf Jahren noch immer keine Botschaft in Pristina eröffnet habe und es auch sonst keine diplomatischen Beziehungen gebe.

Vecernje Novosti berichtete, dass serbische Behörden in den kommenden Monaten die Liste aller Länder, die den Kosovo anerkannt haben, durchzugehen, um ihre eigene Liste derjenigen zu bestimmen, die diese Entscheidung möglicherweise widerrufen könnten, darauf werde „bald eine groß angelegte diplomatische Kampagne“ folgen. Seit der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo am 17. Februar 2008 haben 110 von insgesamt 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Republik Kosovo als unabhängigen Staat diplomatisch anerkannt.

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– Grabar-Kitarović in der Türkei – Kroatien unterstützt weiterhin EU-Beitritt der Türkei

Grabar-Kitarović erklärte, dass Kroatien die Türkei auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft weiterhin unterstützen werde, und wies auf die entscheidende Rolle hin, die die Türkei in Bezug auf die Flüchtlinge spielt.

Kroatien unterstützt weiterhin EU-Beitritt der Türkei