Grabar-Kitarović in der Türkei
Kroatien unterstützt weiterhin EU-Beitritt der Türkei

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Ankara (nex) – Der türkische Staatspräsident äußerte sich erfreut, seine kroatische Amtskollegin Staatspräsidentin Kolinda Grabar-Kitarović und ihre Delegation erneut in der Türkei zu empfangen: „Es gibt eine intensive Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Kroatien, unserem Verbündeten in vielen Bereichen, vor allem auf dem Balkan, unserer gemeinsamen Geographie“, sagte Erdogan am gestrigen Samstag. Das vertrauliche Gespräch zwischen den Staatschefs, bei dem es um die regionalen Entwicklungen sowie die bilateralen Beziehungen ging, sei sehr produktiv verlaufen. Erdoğan betonte, dass sie den gemeinsamen Willen bekräftigten, die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen der Türkei und Kroatien auf ein Niveau zu heben, das ihrem wahren Potenzial entspricht. Er fügte hinzu: „Ich freue mich, darauf hinzuweisen, dass wir bei einer Vielzahl von regionalen und internationalen Fragen, die für unsere Länder von großer Bedeutung sind, die gleichen Empfindungen haben. Wir sind der Meinung, dass der trilaterale Beratungsmechanismus Türkei-Kroatien-Bosnien-Herzegowina wiederbelebt werden sollte.“ „Kroatien ist einer der größten Unterstützer eines EU-Beitritts der Türkei“ Präsident Erdoğan betonte, dass Kroatien stets einer der größten Unterstützer der Türkei in Bezug auf ihren Beitrittsprozess zur Europäischen Union war. Grabar-Kitarović ihrerseits erklärte, dass Kroatien die Türkei auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft weiterhin unterstützen werde, und wies auf die entscheidende Rolle hin, die die Türkei in Bezug auf die Flüchtlinge spielt. Präsidentin Grabar-Kitarović äußerte sich auch erfreut über die Zunahme des jährlichen Handelsvolumens zwischen den beiden Ländern und lobte die bilateralen Beziehungen als ausgezeichnet. Präsident Erdoğan betonte, dass er sich mit seinem kroatischen Amtskollegen darauf geeinigt habe, die wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu verstärken.

Türkisch-russische Beziehungen
Russland verdoppelt Tomatenimporte aus der Türkei

Berlin (nex) – Russland wird das Kontingent für Tomatenimporte aus der Türkei verdoppeln, sagte der türkische Land- und Forstwirtschaftsminister am Samstag. Bekir Pakdemirli war im Rahmen der 11. Berliner Agrarministerkonferenz in der deutschen Hauptstadt Berlin. Er habe das Thema mit seinem russischen Amtskollegen verhandelt, so Pakdemir den Reportern vor der türkischen Botschaft in Berlin. „Einer unserer größten Fortschritte ist, dass wir unsere Quote für Tomatenimporte von 50.000 Tonnen auf 100.000 Tonnen erhöhen konnten“, sagte er. Nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets vonseiten der Türkei, aufgrund der Verletzung des nationalen Luftraums im Jahre 2015, hatte Moskau verschiedene Maßnahmen gegen Ankara ergriffen. Darunter fiel auch das Importverbot für türkische Landwirtschaftsprodukte sowie die Beendigung des visafreien Reisens für Türken. Russland verbot damals die Einfuhr von türkischem Obst und Gemüse, einschließlich Tomaten, Orangen, Äpfel, Aprikosen, Kohl, Brokkoli, Mandarinen, Birnen, Pfirsiche, Gurken, Pflaumen, Erdbeeren, Zwiebeln, Nelken und Geflügel. Nach einer Wiederannäherung zwischen Moskau und Ankara  lockerte Russland jedoch die Handelssanktionen gegen die Türkei im Sommer 2017.

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Die TurkStream-Gaspipeline soll Ende 2019 vollständig in Betrieb gehen, so der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch.

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Kosovo-Nachrichten
Premierminister Haradinaj verurteilt Verhör von KSF-Soldaten an serbischer Grenze

Pristina (nex) – Der kosovarische Premierminister hat am Samstag die Inhaftierung und Befragung zweier Soldaten der Sicherheitskräfte Kosovos (KSF) durch serbische Beamte am Grenzübergang Jarinje verurteilt und die sofortige Freilassung gefordert. „Der unmenschliche Druck und die Verfolgung von Minderheiten der KSF setzte sich heute an der Grenze CP in Jarinje fort, wo die serbischen Behörden Alen und Anel Ujkanovic festgenommen haben. Dieser Akt ist völlig inakzeptabel und Kosovo fordert ihre sofortige Freilassung“, schrieb Ramush Haradinaj in einem Tweet am Samstag. Laut kosovarischen Medien gehören die Soldaten zu der serbischen Minderheit des Kosovos. In einem weiteren Tweet sagte Haradinaj, dass Vorfälle wie dieser, die Kosovaren an das schreckliche Milosevic-Regime erinnerten, welcher offenbar noch immer in Serbien lebte. Generalmajor Rrahman Rama der KSF bestätigte eine dreistündige Befragung. Die KSF-Soldaten seien danach freigelassen worden und befinden sich laut Rama derzeit in der serbischen Stadt Novi Pazar. Bereits Anfang Januar sagte ein serbischer Abgeordneter des Kosovo, dass er und weitere Mitglieder seiner Partei wiederholt Schikanen der serbischen Polizei und des Geheimdienstes BIA ausgesetzt gewesen seien. Der Abgeordnete Slobodan Petrovic, Vorsitzender der Unabhängigen Liberalen Partei (SLS), sagte, dass auch er und sein Stellvertreter Boban Stankovic, öfters von der serbischen Polizei am Grenzübergang Merdare zwischen dem Kosovo und Serbien festgehalten worden seien.

„Was gestern Abend in Merdare geschah, zwang uns, eine Parteiversammlung einzuberufen. Die SLS wird vom serbischen Innenministerium (MUP) und der BIA schikaniert. Sie haben mich zuerst aufgehalten, und gestern haben sie den stellvertretenden Parteichef und den stellvertretenden (Kosovo)-Minister Stankovic angehalten. Wir glauben, dass es sich um Belästigung handelt, auch wenn sie nicht physisch ist. Es ist unangebracht, jemanden für vier oder fünf Stunden an der Grenze festzuhalten, um ihn über Dinge zu befragen, die allgemein bekannt sind und in den Medien berichtet wurden“, zitiert ihn das serbische Newsportal „N1“ am Donnerstag.

Lokalen Medien zufolge, seien sie unter anderem zur geplanten Armee Kosovos befragt worden, ob Serben im Kosovo dieser beitreten würden. Er forderte den serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic und die Premierministerin Ana Branbic zu einer Erklärung auf. „Es ist unmöglich, dass sie nicht wissen, warum wir an der Grenze angehalten wurden“, sagte Petrovic. Das kosovarische Parlament hat am 14. Dezember, in einer für den jungen Staat historischen Abstimmung, einstimmig ein Gesetzespaket zur Schaffung einer regulären Armee beschlossen. Die leichtbewaffnete KSF soll somit in eine offizielle Nationalarmee umgewandelt werden. Für die militärische Sicherheit im kleinen Balkanland sorgen seit 1999 die von der NATO gestellten KFOR-Truppen. Zu den Plänen wurden international viele Bedenken geäußert. Besonders scharfe Kritik kommt von Serbien, das die Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkennt und das Territorium Kosovos für sich beansprucht. Die Serben sehen den Aufbau einer Nationalarmee des Kosovo als Bedrohung für die serbische Minderheit. Die Regierung in Pristina wies den Vorwurf einer Bedrohung zurück und weist darauf hin, dass auch viele Serben in der KSF dienten. Die Streitkräfte seien multiethnisch ausgerichtet. Die kosovarischen Politiker sind überzeugt, dass der Aufbau einer Armee den Frieden und die Sicherheit der Bürger garantiere. Auch unter den Serben Kosovos gebe es ein großes Interesse, den geplanten Streitkräften beizutreten. Bisher seien über 300 Bewerbungen eingegangen, so Rrustem Berisha, Minister der Kosovo-Sicherheitskräfte (KSF), in einem Gespräch mit Kosovapress.

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– NEX24-Exklusivinterview – Kosovos erster Militärhubschrauber-Pilot Afrim Zabeli: Unsere Streitkräfte sind multiethnisch

Mit seiner Entscheidung, eine erste Nationalarmee zu gründen, schrieb Mitte Dezember nicht nur das kosovarische Parlament Geschichte. Der in einer türkischen Militärflugschule ausgebildete Pilot Afrim Zabeli, schloss nur einen Tag vor der Abstimmung seine Schulung zum Militärhubschrauber-Piloten ab und wurde somit 1. Pilot der kosovarischen Armee. NEX24 Kosovo-Korrespondent Mustafë Mehmeti sprach mit dem 27-Jährigen in der Hauptstadt Pristina.

Kosovos erster Militärhubschrauber-Pilot Afrim Zabeli: Unsere Streitkräfte sind multiethnisch

Kommunalwahlen in der Türkei
Türkischer Innenminister Soylu: 53.000 Syrer dürfen bei Kommunalwahlen wählen

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Mardin (nex) – Mindestens 53.000 Syrer werden bei den Kommunalwahlen in der Türkei am 31. März wählen können, sagte der türkische Innenminister am Samstag.
Suleyman Soylu teilte mit, dass 53.099 Syrer, die die türkische Staatsbürgerschaft erworben haben, bei den Kommunalwahlen wählen dürfen. Soylu gab diese Informationen in der südöstlichen Provinz Mardin, wo er an einem Treffen zur Wahlsicherheit teilnahm, bekannt. „Am Wahltag werden 547.000 Sicherheitskräfte im Dienst sein“, sagte Soylu.
Wie die Nachrichtenagentur Anadolu weiter berichtet, sagte Soylu auch, dass die Türkei 6.680 zusätzliche Sicherheitskräfte in 11 Provinzen und 12 Distrikten eingesetzt hat. Damit soll die Bedrohung und der Druck, den die PKK-Terrorgruppe auf türkische Bürger ausübt vermieden werden. Die Bürger sollen frei wählen können. Am 31. März 2019 sollen in der gesamten Türkei Kommunalwahlen stattfinden, um die lokalen Behörden zu benennen. Der Wahlkampf endet am Abend des 30. März, einen Tag vor der Wahl. Die letzten Wahlen in der Türkei waren Präsidentschafts- und Parlamentswahlen, die am 24. Juni 2018 stattfanden.

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– NEX24-Interview – Anastasia Cetinkaya: „Die Türkei hat mir so viel gegeben“

Für die bevorstehenden türkischen Kommunalwahlen im März, wurde in der Urlaubsmetropole Alanya erstmals eine in Russland geborene türkische Staatsangehörige als Bürgermeisterkandidatin nominiert. In ihrem ersten Interview mit einem ausländischen Medium sprach Cetinkaya in ihrem Büro in Alanya mit dem NEX24 Türkei-Korrespondenten.

Anastasia Cetinkaya: „Die Türkei hat mir so viel gegeben“
 

Syrienkrieg
US-Senator Lindsey Graham bezeichnet Bewaffnung der YPG als Fehler

Ankara (nex) – Mit der Bewaffnung der YPG-Gruppe in Syrien hat Washington „einen Alptraum für die Türkei geschaffen“, sagte ein hochrangiger US-Senator bei einem Besuch in der türkischen Hauptstadt am Samstag. Unter Betonung der Tatsache, dass das YPG/PYD „eindeutig“ mit der PKK verbunden ist – die von der Türkei, den USA und der Europäischen Union als terroristische Gruppe geführt wird – sagte Senator Lindsey Graham Reportern, dass die US-Strategie in Syrien das Potenzial hat, der Türkei Schaden zuzufügen. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu weiter berichtet, betonte der Senator, dass der geplante US-Auszug aus Syrien dazu dienen muss, frühere Fehler zu korrigieren, und dass ein Rückzug, der es versäumt, die Terrorgruppe IS (Daesh) –  zu zerstören, den Iran einzudämmen und die Türkei zu schützen, nur zu einem breiteren Konflikt und „Chaos“ führen würde. Die Ankündigung des überraschenden Truppenabzugs von US-Präsident Donald Trump im vergangenen Monat, folgte auf einen Telefonanruf mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, in dem sich die beiden auf die Notwendigkeit einer effektiveren Koordinierung des vom Bürgerkrieg verwüsteten Landes einigten. „Präsident Trump sollte sehr vorsichtig sein, wie er sich zurückzieht und dieses Problem nicht auf den Schoß der Türkei werfen“, sagte Graham und fügte hinzu, dass es „verrückt“ wäre, wenn die Türkei gegen von den USA bewaffnete Elemente in Syrien kämpfen müsste. Der türkische Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan nannte die Äußerungen Washingtons, dass die Türkei „Kurden angreife“, irrational. Das Land bekämpfe Terrororganisationen wie die PKK oder dessen verlängerten Arm in Syrien, die YPG und den IS. In einer Erklärung sagte Ibrahim Kalin, Sprecher Erdogans: „Das Problem ist, dass PKK/PYD/YPG versuchen, eine Ordnung zu schaffen, indem sie Kurden, die ihnen nicht gehorchen, und ihre terroristischen Aktivitäten gegen unser Land unterstützen, unterdrücken.“ „Es besteht kein Zweifel, dass eine Terrorgruppe kein Verbündeter der USA sein kann“, sagte Kalin.

„Trump steckt fest zwischen der öffentlichen Meinung der USA, die die Präsenz der USA in Syrien und im gesamten Nahen Osten in Frage stellt sowie Politikern seiner Partei und Verbündeten, wie Israel und Saudi-Arabien, die gegen den Rückzug sind“, sagte Erdogans Berater Yasin Aktay in einem Interview mit Al Jazeera.

Graham dankt Türken für Aufnahme der syrischen Flüchtlinge Graham lobte auch die Türkei für die Aufnahme von 4 Millionen Flüchtlingen aus dem Syrienkrieg und dankte den Türken für ihre „Großzügigkeit, Fürsorge“ und ihre Bemühungen, syrischen Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen. Er dankte Ankara auch für seine Arbeit zur Aufklärung des „grausamen Mordes“ im vergangenen Oktober an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi in Istanbul. Zur mutmaßlichen Rolle des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman bei der Tötung von Khashoggi sagte er, Washington müsse sich mit „schlechten Menschen“ auseinandersetzen, und fügte hinzu, dass die Beziehungen zwischen den USA und Saudi-Arabien nicht voranschreiten können, bis bin Salman „behandelt“ worden sei. Der Senator sagte, er hoffe, dass der NATO-Verbündete Ankara, ein „sehr wichtiger strategischer Partner“, und Washington „eine neue Beziehung beginnen“ und damit beginnen könnten, ihre Volkswirtschaften durch ein Freihandelsabkommen zu integrieren, und nannte die Beziehung zwischen Präsident Erdogan und Trump „einzigartig und besonders“. Graham, ein Mitglied des Kongresses seit 1995 und ein Senator seit 2003, ist Mitglied des Armed Services Committee des Senats. Als Mitglied der US-Luftwaffe in den 1980er Jahren war er auf der NATO-Basis in Incirlik, Türkei, stationiert, sagte Graham Reportern.

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– Türkisch-amerikanische Beziehungen – Telefonat: Türkei und USA möchten wirtschaftliche Beziehungen stärken

In einem Telefonat am Montag beschlossen der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und sein US-amerikanischer Amtskollege Donald Trump, die wirtschaftlichen Beziehungen zu stärken.

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Putin in Serbien
Serbien und Russland unterzeichnen Nuklearabkommen

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Belgrad (nex) – Russland und Serbien haben ein Abkommen für die friedliche Nutzung der Kernenergie unterzeichnet, teilte die russische staatliche Atomenergiegesellschaft Rosatom am Donnerstag mit. Die Vereinbarung, die während des Besuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Serbien unterzeichnet wurde, beinhaltet den Bau eines Zentrums für Nuklearwissenschaften, Technologie und Innovation, so die Erklärung des Unternehmens. „Insbesondere die Umsetzung des Projekts zum Aufbau des Zentrums für Nuklearwissenschaften, Technologie und Innovation wird nicht nur der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Russland und Serbien in einer Reihe von innovativen Bereichen, darunter Medizin, Industrie und Landwirtschaft, einen starken Impuls verleihen, sondern auch als Plattform für die Zusammenarbeit auf der Ebene der gesamten mitteleuropäischen Region dienen“, sagte Likhachev. Das Abkommen sieht auch eine Zusammenarbeit in der Schaffung und Verbesserung der serbischen Kernenergieinfrastruktur, die Planung, der Bau und die Modernisierung von Forschungsreaktoren, die Anwendung von Strahlungstechnologien in Landwirtschaft und Industrie, die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Spezialisten für die Kernindustrie sowie die Entwicklung der Nuklearmedizin vor. Alexey Likhachev, Generaldirektor von Rosatom, unterzeichnete die Dokumente im Namen Russlands, während Nenad Popovich, Serbiens Minister für Innovation und technologische Entwicklung, sie im Namen Serbiens unterzeichnete. Das russische Unternehmen hat 36 Kernreaktorbauprojekte in verschiedenen Ländern, darunter Bangladesch, Belarus, China, Ägypten, Finnland, Ungarn, Indien, Iran und der Türkei. Nach Angaben des Unternehmens betrug das Auslandsauftragsvolumen im Jahr 2018 mehr als 130 Milliarden Dollar.

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– Balkan – Kosovos Premierminister Haradinaj an Putin: „Mehr NATO bedeutet mehr Frieden für den Balkan“

Der kosovarische Premierminister Ramush Haradinaj, kritisierte in einem Tweet Putins Aussage, dass die Politik des Westens und der USA den Balkan destabilisierten.

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Agrarpolitik
Grünen-Fraktionschef Hofreiter: Kanzlerin muss Agrarpolitik zur Chefsache machen

Osnabrück – Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu einem klaren Bekenntnis für eine bessere Agrar-und Ernährungspolitik aufgefordert. Angesichts des „Versagens“ von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) müsse Merkel diesen Politikbereich zur Chefsache machen, sagte Hofreiter im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Klöckner habe sich „zum Büttel der Agrarindustrie gemacht“ und sei „leider ein Totalausfall für die Verbraucherinnen und Verbraucher“. Kritik an „verwirrenden Gütesiegeln“ Die Masse an Gütesiegeln unterschiedlicher Qualität verwirre, statt Kunden zu nutzen. „Ganz sicher ist: Das von Frau Klöckner propagierte Tierwohllabel hilft absolut nicht weiter, weil es auf Freiwilligkeit setzt. Wenn es nach den Vorgaben der Ministerin geht, hat ein 100-Kilo-Schwein jetzt im schlimmsten Fall nur so viel Platz mehr, wie eine Getränkekiste groß ist“, erklärte der Grünen-Politiker vor dem Auftakt der „Grünen Woche“ in Berlin. Auch wegen des „katastrophalen Artensterbens“ sei schnelles Handeln dringend nötig. „Die Landschaft ist ausgeräumt, es gibt keine Rückzugsräume mehr für Niederwild und Vögel“, warnte der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion. Nach seinen Worten sind die Bestände des Rebhuhns um 90 Prozent eingebrochen. Er forderte die Bundeslandwirtschaftsministerin auf, den Einsatz von Bauern für den Naturschutz stärker zu belohnen. Zudem müssten die Mittel für diesen in Deutschland mindestens verdreifacht werden. Die 536 Millionen Euro, die jährlich hierzulande für den Naturschutz bereitgestellt werden, reichten nicht aus.

Sport
Handball-Präsident will Verband nach WM reformieren und Akademie bauen

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Halle – Nach der Handball-Weltmeisterschaft plant der Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB) Andreas Michelmann, den Verband zu reformieren. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung. Unter anderem soll die Zahl der derzeit 22 Landesverbände drastisch reduziert werden. „Unsere Zielstellung ist, die auf zwölf zu reduzieren, meiner Meinung nach reichen acht“, erklärte Michelmann. Desweiteren sollen Gewinne aus der derzeit laufenden WM in den Bau einer Zentrale mit Geschäftsstelle, Akademie und Sporteinrichtungen fließen. Ein möglicher Standort sei Köln. Michelmann, der seit 2015 dem mit 757000 Mitgliedern größten Handballverband der Welt vorsteht, ist im Hauptberuf Bürgermeister von Aschersleben in Sachsen-Anhalt. In Mitteldeutschland könnte seiner Meinung nach aus den Landesverbänden Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein mitteldeutscher Verband mit einem Leistungszentrum in Naumburg entstehen.

UN-Menschenrechtscharta
Piratenpartei: Viele behinderte Wähler dürfen nicht an Kommunalwahlen teilnehmen

Die grün-schwarze Landesregierung steht einmal mehr der Inklusion im Weg. Viele behinderte Wähler dürfen aller Voraussicht nach auch an der kommenden Kommunalwahl im Mai sowie an der Europawahl nicht teilnehmen – entgegen aller bisherigen Versprechen. Dies betrifft insbesondere Menschen, die unter einer Betreuung stehen. Eine Anpassung des Wahlrechts hat die Regierung bisher versäumt. Behinderte, die unter einer allgemeinen Betreuung stehen, werden automatisch aus dem Wählerregister gestrichen. In Baden-Württemberg wird so 5900 Menschen das Recht auf Ausübung des passiven und aktiven Wahlrechts entzogen. „Diese Ignoranz der Landesregierung widerspricht der UN-Behindertenrechtskonvention, die auch das Land Baden-Württemberg bereits vor annähernd 10 Jahren ratifiziert hat. Auch das Versprechen aus dem letzten Jahr, das Wahlrecht bis zur Kommunalwahl anzupassen, scheint die Regierung zu brechen. Das ist ein untragbarer Zustand!“, kommentiert Michael Freche, Themenbeauftragter für Inklusion der Piratenpartei Baden-Württemberg. Die Piratenpartei fordert die grün-schwarze Landesregierung auf, das Wahlrecht an die UN-Menschenrechtscharta anzupassen – und zwar rechtzeitig vor den nächsten anstehenden Wahlen. Ein Ausschluss der Personengruppe der behinderten Menschen ist nicht hinnehmbar. „Wir leben in einer modernen und aufgeschlossenen Welt, es ist ein Armutszeugnis für den Staat, dass es noch immer Menschengruppen gibt, denen essentielle demokratische Rechte verwehrt werden“, so Freche weiter. „Grundsätzlich geht die Landesregierung wohl davon aus, dass behinderte Menschen nicht politisch interessiert bzw. geistig nicht in der Lage sind, dem Politikbetrieb zu folgen. Hier wird ein Bild von behinderten Menschen vermittelt, das zuletzt in den Fünfzigerjahren präsent war. Andere wenige Bundesländer haben bereits das Wahlrecht geändert, aber auch der Bund scheint hier die Diskriminierung weiter zu dulden. Die Landesregierung hatte eine rechtzeitige Anpassung des Wahlrechts fest versprochen. Dass dies bisher nicht passiert ist, zeigt, welch niedrigen Stellenwert Inklusion und Demokratie bei Grün-Schwarz haben.“

"Politische Einflussnahme"
Fakenews: Facebook löscht hunderte Seiten von Sputnik-Mitarbeitern

Menlo Park (nex) – Facebook hat heute Hunderte von Seiten und Konten entfernt, die mit Mitarbeitern von Sputnik, einer Nachrichtenagentur mit Sitz in Moskau, verknüpft gewesen sein sollen. Wie das soziale Netzwerk mitteilte, seien die Konten und Seiten in den Ländern des Baltikums, Zentralasiens, des Kaukasus und Mittel- und Osteuropas an Maßnahmen zur politischen Einflussnahme beteiligt gewesen. Nathaniel Gleicher, Leiter der Cyber-Sicherheit bei Facebook, sagte, dass das Sputnik-Netzwerk die Seiten als unabhängige Nachrichtenagenturen oder für Themen wie Wetter, Reisen, Sport und Wirtschaft betrieb. In einigen Fällen gaben sich diese, von Sputnik-Mitarbeitern geführten Konten, auch als Politiker in anderen Ländern, wie Rumänien, Lettland, Estland, Litauen, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan, Moldawien, Russland und Kirgisistan, aus. Das Sputnik-Netzwerk postete oft zu Themen, die darauf abzielten, eine Anti-NATO-Stimmung, Protestbewegungen und Anti-Korruptionsdebatten anzuregen, um politische und zivile Unruhen in den von ihnen anvisierten Ländern zu verursachen, mit dem Ziel, etablierte Werte zu destabilisieren, so Facebook. Insgesamt, sagte Gleicher, bestand das Sputnik-Netzwerk aus 289 Seiten und 75 Fake-Konten mit einer Fangemeinde von fast 800.000 Benutzern. Zusätzlich zum Netzwerk der mit Sputnik verknüpften Accounts verbot Facebook auch ein zweites Netzwerk, das sich an politischen Einflusskampagnen beteiligte. Gleicher sagte, dass das Netzwerk ebenfalls seinen Ursprung in Russland habe und von dort aus betrieben wurde. Die Seiten hätten sich jedoch als ukrainisch ausgegeben und ukrainische Nachrichten geteilt. Auch auf diesen Seiten sei es um Proteste, NATO, Gesundheitszustand an Schulen und das Wetter in den jeweiligen Ländern gegangen.