„Ich habe mich auch mit dem Handelsminister getroffen, und wir haben über die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und der Türkei bezüglich der Zollunion gesprochen“, fügte er hinzu. Er lobte die Entwicklung der Türkei in den letzten zwei Jahrzehnten.
Davos 2009 Beim Weltwirtschaftsgipfel 2009 in Davos, verließ Erdogan während einer Podiumsdebatte über den Gaza-Krieg wütend einen vollbesetzten Saal, nachdem er nach der Rede des israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres nur für kurze Zeit das Wort erteilt bekam. „Ich glaube nicht, dass ich nach Davos zurückkommen werde“, sagte Erdogan beim Verlassen der Bühne. Peres hatte in einer Rede das politische und militärische Vorgehen seines Landes gegen die Hamas im Gaza-Streifen gerechtfertigt. Israel wolle „Frieden, keinen Krieg“, müsse sich aber verteidigen. „Wir haben nie als erste geschossen“, so Peres und wies den Vorwurf zurück, dass sein Land unangemessen gegen die Palästinenser vorgehe. Nachdem Peres zu Ende gesprochen hatte, sagte der Moderator, dass die Zeit der Diskussionsrunde abgelaufen sei. Erdogan forderte jedoch Redezeit und sagte wiederholend auf englisch, dass er nur eine Minute bräuchte. „One minute“, sagte er immer wieder. Es habe „totgeschossene Kinder am Strand“ gegeben, so Erdogan. Er kritisierte die militärische Vorgehensweise Israels und sprach von einer „barbarischen Kriegsführung“. Erdogan verwies auf das fünfte Gebot: „Du sollst nicht töten“. Als der Moderator ihn dann endgültig abbrechen wollte stand Erdogan auf und ging. Bei seiner Ankunft in Istanbul wurde er von Tausenden Anhängern feiernd empfangen. Diese schwenkten türkische und palästinensische Fahnen und hielten Plakate mit Texten wie „Willkommen zurück, Eroberer von Davos“ hoch. Aber nicht nur in der Türkei wurde Erdogan gefeiert, in vielen muslimischen Ländern wurde er nach dem Auftritt geehrt. Palästinenser komponierten sogar Lieder nach ihm.
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Friedliche Lösung für Syrien gewünscht Wie NTV weiter berichtet, ging Öcalan auch auf Syrien ein, wo die YPG große Gebiete beherrscht. In dem Kriegsland müsse auf eine friedliche Lösung hingearbeitet werden, hieß es in der verlesenen Erklärung. Dabei müsse man auf die Empfindsamkeiten der Türkei Rücksicht nehmen.Auch interessant
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Laut dem Vorsitzenden der „Kurdische Zukunftsbewegung Syriens“ hat die PYD im Norden des Landes eine Baath-Regime-ähnliche Diktatur etabliert. Die PYD/YPG vertrete die Interessen der PKK und nicht die der Kurden, so der Aktivist.
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Pleased to be back in Ankara to meet with @RTErdogan. #Turkey is a highly valued Ally & #NATO stands in solidarity with Turkey as it faces serious security challenges. pic.twitter.com/lFQwImLKto
— Jens Stoltenberg (@jensstoltenberg) May 6, 2019
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