EU-Urheberrechtsreform
Europapolitiker Axel Voss: Die Freiheit des Internets ist nicht in Gefahr

Düsseldorf – Angesichts der Samstagsdemonstrationen in vielen europäischen Städten gegen die umstrittene EU-Urheberrechtsreform hat der dafür maßgebliche CDU-Europapolitiker Axel Voss die Reformpläne verteidigt. „Wir wollen mit der EU-Urheberrechtsnovelle nichts anderes erreichen, als die Urheberrechte auch auf Internet-Plattformen besser zu schützen und durchzusetzen“, sagte Voss der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Sie sollen haftbar sein. Wie die Google. und Co. unsere Vorgabe technisch umsetzen, ist letztlich ihre Aufgabe“, sagte Voss. „Hier geht es um knallharte wirtschaftliche Interessen der großen Plattformen, die dem einzelnen Bürger vermitteln, die Freiheit des Internets sei in Gefahr. Das stimmt jedoch nicht. Dem einzelnen wird nichts genommen“, betonte der Bonner CDU-Politiker. Es werde am kommenden Dienstag im EU-Parlament Änderungsanträge geben, beispielsweise, den umstrittenen Artikel 13 herauszunehmen. „Ich rufe dazu auf, die Urheberrechtsreform aber unverändert zu beschließen. Denn wenn wir sie jetzt verändern, wird sie in dieser Legislaturperiode nicht mehr beschlossen“, warnte er. Ein Beschluss in der kommenden Periode sei unwahrscheinlich. „Dann bleiben die Urheberrechte auf digitalen Plattformen weitgehend ungeschützt“, sagte Voss.

"Schutz europäischer Interessen"
Investor Hommels: „Facebook-Algorithmus ist viel mächtiger als alle Wahlplakate“

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Düsseldorf – Ex-Facebook-Investor Klaus Hommels fordert im Falle des Sozialen Netzwerks Facebook, an dem er über seine Fondsgesellschaft Lakestar vor einigen Jahren beteiligt war, ein härteres Vorgehen zum Schutz europäischer Interessen: „Der Facebook-Algorithmus ist viel mächtiger als alle Wahlplakate, die man irgendwo an Bäume nagelt. Wenn man da nicht als Staat hart eingreift, riskiert man die politische Willensbildung im eigenen Land. Wohin das führt, haben wir in England und den USA gesehen. Im Grunde dürfen wir keinen Tag mehr warten“, so  Hommels der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Klaus Hommels investiert mit seinem Fonds Lakestar in Start-ups und gilt dank Investitionen in Unternehmen wie Facebook, Spotify oder Airbnb als einer der erfolgreichsten und wichtigsten Risikokapitalgeber in Europa. Hommels begrüßt zudem das Vorgehen der EU-Kommission gegen Google. „Ich finde es richtig, dass wir als Europa Zeichen setzen und unsere Autonomie und fairen Wettbewerbe sicherstellen. Es ist traurig, dass Strafen dafür nötig sind – aber wenn es nicht anders geht, müssen wir es so machen“, sagte Hommels der „Rheinischen Post“. Die EU-Kommission hatte Google wegen des Missbrauchs seiner Marktmacht zu einer Strafe von rund 1,5 Milliarden Euro verurteilt.

Tourismus
Türkei: 300 Prozent Anstieg an indischen Hochzeitstouristen

Bodrum (nex) – Indiens Hochzeitsveranstalter sagen für dieses Jahr einen 300-prozentigen Anstieg indischer Hochzeitstouristen in die Türkei voraus, so der türkische Kultur- und Tourismusminister am Freitag. Mehmet Nuri Ersoy traf Vertreter der türkischen Tourismusindustrie bei einer Veranstaltung in der Handelskammer von Bodrum. 2019 werde ein erfolgreiches Jahr für den Hochzeitstourismus aus Indien sowie dem Tourismus aus dem Iran, so Ersoy gegenüber Reportern. „Ich stehe in Kontakt mit den Hochzeitsveranstaltern aus Indien. Sie erwarten einen Anstieg von 300 Prozent. Eine der indischen Fluggesellschaften hat ihre Flüge in die Türkei bereits aufgenommen“, sagte Ersoy. „Mehrere andere Fluggesellschaften in Indien haben ebenfalls begonnen, nach Wegen zu suchen, um in die Türkei zu fliegen. Es gibt ein großes Interesse“, fügte Ersoy hinzu. Die Türkei rechne in diesem Jahr mit einem Anstieg der frühen Reservierungen um fünfzehn bis achtzehn Prozent, so der türkische Minister. „Wir stellen zudem eine steigende Nachfrage aus westlichen Ländern sowie zahlungsintensiven Touristen fest“, sagte Ersoy.

TUI: „Die Türkei ist auf dem Weg zu alten Rekorden“

Auch Touristik-Geschäftsführer Stefan Baumert sagt einen Anstieg für Reisen in die Türkei voraus: „Das überproportionale Wachstum im östlichen Mittelmeer ist der auffälligste Trend im Sommer 2019“, so Touristik-Geschäftsführer Stefan Baumert. Top-Aufsteiger ist die Türkei mit hohen zweistelligen Buchungszuwächsen. „Die Türkei ist auf dem Weg zu alten Rekorden“, ist Baumert überzeugt. Die hohe Hotelqualität und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis sorgen nicht nur für mehr Gäste, sondern auch für hohe Zufriedenheitswerte bei deutschen Urlaubern.

Koloniale Vergangenheit
Völkermord an Herero: Bundestag lehnt Aufarbeitung ab

Berlin – Der Bundestag hat am späten Donnerstagabend einen Antrag der Linksfraktion zur Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit in Namibia abgelehnt. Kern des Antrags war die Einrichtung eines „Strukturausgleichsfonds“. Wie Domradio weiter berichtet, sollten mit Hilfe eines Ausgleichsfonds die aus der deutschen Kolonialzeit resultierenden strukturellen Benachteiligungen der indigenen Bevölkerung, insbesondere hinsichtlich der Landfrage und der unzureichenden Infrastruktur, ausgeglichen werden. Mit den Stimmen der Union, der SPD, der AfD und FDP wurde die Vorlage abgelehnt. Die Linksfraktion und die Grünen stimmten dafür, berichtet Domradio. An dem Fond hätten sich laut Domradio auch die Unternehmen beziehungsweise deren Rechtsnachfolger beteiligen sollen, die von Zwangsarbeit, Enteignungen und Vertreibungen in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika profitiert hätten. Zwischen 1885 und 1903 sind ein Viertel des Landes der Herero und Nama mit Einverständnis der Kolonialbehörden von deutschen Siedlern enteignet worden. Frauen und Mädchen der Herero und Nama seien, ebenfalls geduldet von den Kolonialbehörden, von Siedlern vergewaltigt und der Bevölkerung Zwangsarbeit auferlegt worden. Im Jahre 1904 erteilte der deutsche Generalleutnant Lothar von Trotha in der damaligen deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika den Befehl, alle Stammesangehörigen der Herero zu töten. Bis 1908 wurden zwischen 65 000 und 80 000 Herero umgebracht, außerdem bis zu 20 000 Angehörige des Stammes der Nama. US-Gericht lehnt Völkermord-Klage ab Anfang dieses Monats hatte auch ein Gericht in New York die Klage von Vertretern der Herero und Nama abgewiesen. 2017 haben einige Herero- und Nama-Führer die Klage in New York eingereicht. Sie wollten eine Entschädigung für die Opfer des Völkermords in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika.

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Felder in Diyarbakir
Türkei: „Hochwertiges Öl“ entdeckt

Ankara (nex) – Die Türkei hat in den südöstlichen Provinzen Siirt und Diyarbakir hochwertiges Öl entdeckt, das der Wirtschaft des Landes 700 Millionen Dollar beitragen wird, sagte der türkische Energieminister Fatih Dönmez am Freitag. „Unsere Arbeit in der Spitzentechnologie mit einheimischen Human-Ressourcen zeigt erste Erfolge“, so Dönmez. Wie Dönmez über seinen Twitter-Account mitteilte, enthielten die Felder Mermer-1 und Hancerli-5 in Diyarbakir und das Feld Demirkuyu-1 in Siirt, rund 22,52 Millionen Barrel Reserveöl. Das entdeckte Öl werde der türkischen Wirtschaft etwa 700 Millionen Dollar beitragen, so Dönmez. Die Mermer-1-Bohrung, die mit einer Tiefe von 3.700 Metern das tiefste Erdbohrloch der Türkei ist, könne 200 Barrel Öl pro Tag fördern. Die Hancerli-5 Bohrung sei in der Lage, 910 Barrel pro Tag zu produzieren. Die Demirkuyu-1 Bohrung 450 Barrel, mit einem Ziel von 1.000 Barrel Produktion pro Tag.

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Tropischer Wirbelsturm
Zyklon „Idai“: „Mädchen und Frauen sind jetzt besonders schutzlos“

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Der tropische Wirbelsturm „Idai“ hat in Mosambik, Simbabwe und Malawi verheerende Schäden angerichtet und hat Auswirkungen auf das Leben von mehr als zwei Millionen Menschen. Ganze Dörfer wurden von den Wassermassen weggespült, Krankenhäuser und Schulen mitgerissen. Die hygienische Situation ist katastrophal, Krankheiten wie Cholera oder Malaria drohen sich auszubreiten. Weil etliche Straßen und Brücken zerstört wurden, ist der Zugang zu vielen Gebieten erschwert, in denen dringend Hilfsgüter benötigt werden. „Wir dürfen die Menschen dort jetzt nicht im Stich lassen und müssen sie möglichst schnell mit lebensnotwendigen Hilfsgütern versorgen. Unsere größte Sorge gilt dabei den Mädchen und Frauen. Sie sind in solchen Situationen besonders gefährdet, Opfer von sexueller Gewalt oder Zwangsverheiratung zu werden“, sagt Maike Röttger, Geschäftsführerin von Plan International Deutschland. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mindestens eine halbe Million Mädchen und Frauen von den Auswirkungen des Zyklons betroffen. In den völlig überfüllten Notunterkünften sind sie Belästigungen und sexuellen Übergriffen schutzlos ausgeliefert. Maike Röttger: „Für viele Familien geht es jetzt um das nackte Überleben. Sie haben alles verloren und sehen oft keinen anderen Ausweg, als ihre Töchter möglichst schnell zu verheiraten, damit sie sie nicht mehr versorgen müssen.“ Das Risiko, sehr früh schwanger zu werden – auch in Folge sexueller Übergriffe – ist in solchen Notsituationen extrem hoch. Zudem stellt die Situation Frauen und Mädchen vor besonders große Probleme: Es gibt kein sauberes Wasser und es fehlen Hygieneartikel wie Binden und Seife. Zudem gibt es keinen oder nur sehr eingeschränkten Zugang zu sanitären Einrichtungen und so gut wie keine Privatsphäre. Plan International leistet vor Ort Nothilfe und versorgt die Menschen mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Decken, Matratzen, Hygieneartikeln oder Moskitonetzen. Darüber hinaus unterstützt Plan die Koordinierung der nationalen Hilfsmaßnahmen und hilft den Menschen dabei, in Notunterkünften Schutz zu finden. Weil viele Kinder ihre Familien verloren haben, sorgt Plan International dafür, dass sie sicher untergebracht werden. Dies gilt vor allem für unbegleitete Mädchen, weil sie besonders schutzbedürftig sind.

Glinde
Kinder finden totes Baby hinter Schule

Hamburg (nex) – Grausamer Fund in Glinde (Kreis Stormarn): Eine Gruppe Schüler hat am Freitagvormittag ein totes Baby gefunden. Bei dem toten Kind handelt es sich um einen Säugling. Das berichtet die Hamburger Morgenpost (MOPO) am Freitag. Dem Bericht zufolge fanden die Schüler den Leichnam des Kindes in einem Waldstück, das an ihr Schulgelände angrenzt. Das tote Baby sei in einem Handtuch eingewickelt gewesen. Die Schüler stünden unter Schock und ein Kriseninterventionsteam betreue sie vor Ort. Polizei und weitere Rettungskräfte seien im Einsatz.

Wie MOPO unter Bezugnahme auf eine Stellungnahme des zuständigen Polizeisprechers weiter berichtet, könnten wegen des frühen Ermittlungsstandes noch keine weiteren Angaben gemacht werden.

#HeadscarfForHarmony
Erdogan dankt Neuseeland für Empathie und Solidarität

Istanbul (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan dankte Neuseeland für das Mitgefühl und die Solidarität mit den Muslimen nach den Terroranschläge auf zwei Moscheen in der vergangenen Woche, die mindestens 50 Menschenleben forderten. „Arderns Reaktion [Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern, Anm. Red.] auf die Terroranschlage, Empathie und Solidarität mit allen Muslimen zu zeigen, sollte ein Modell für alle Staatsoberhäupter sein“, sagte Erdogan am Freitag auf einer Notsitzung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Istanbul. Erdogan betonte, dass der Angreifer nicht benannt werden sollte, um ihm nicht die Bekanntheit zu geben, die er sucht, sein Terrorakt sollte jedoch nie vergessen werden. „Indem wir diesem Terroristen die Strafe geben, die er verdient sowie all seine Verbindungen aufdecken, müssen wir eine sehr starke Botschaft an diejenigen richten, die die gleichen Hintergedanken haben“, fügte er hinzu. In seiner Rede forderte der türkische Staatschef zudem die Welt auf, die zunehmende Islamfeindlichkeit genauso wie den Antisemitismus zu bekämpfen. „So, wie die Menschheit nach der Holocaust-Katastrophe gegen den Antisemitismus gekämpft hat, sollte sie auch mit Entschlossenheit gegen die aufkommende Islamophobie vorgehen“, sagte Erdogan. „Headscarf for Harmony“ Am heutigen Freitag gedenkt Neuseeland der Opfer. Die Freitagsgebete an der Al-Noor-Moschee, an der auch Premierministerin Ardern teilnahm, wurden live im Fernsehen und Radio übertragen. Als Zeichen der Solidarität mit den muslimischen Gemeinden trugen viele Neuseeländerinnen heute ein Kopftuch. Rund um verschiedene Moscheen gab es Menschenketten. https://twitter.com/mittagsmagazin/status/1109025606455435266 Der Australier Brenton Tarrant und drei Neuseeländer verübten am Freitag Anschläge auf zwei Moscheen in Neuseeland, bei denen mindestens 50 Menschen getötet und fast 40 verletzt wurden. Unter den Opfern befinden sich Medienberichten zufolge auch Kinder. Bei drei der Verletzten handele es sich um türkische Staatsbürger. „Wir kommen nach Konstantinopel“ Bei einem vor dem Anschlag veröffentlichten Manifest ruft Tarrant dazu auf, Erdogan, Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Bürgermeister von London, Sadiq Khan, zu töten.

Das Manifest hat einen Abschnitt mit dem Titel „für Türken“, in dem Tarrant droht, alle Türken zu töten, die auf der europäischen Seite der Türkei und anderswo in Europa leben. Östlich des Bosporus dürften Türken jedoch weiterhin friedlich leben, so Tarrant in seinem mittlerweile gelöschten Manifest.

„Wir kommen nach Konstantinopel und werden jede Moschee und jedes Minarett in der Stadt zerstören. Die Hagia Sophia wird frei von Minaretten sein und Konstantinopel wird zu Recht wieder im Besitz von Christen sein“, so der Text weiter. Der Tod von Erdogan werde einen Keil zwischen den „türkischen Invasoren, die derzeit unsere Länder besetzen“ und dem ethnisch europäischen Volk treiben sowie gleichzeitig die „Macht der Türkei“, einem „Hauptfeind Russlands“, in der Region schwächen und die NATO destabilisieren, so das Manifest.

Moscheeanschlag in Neuseeland
Berlin: Moscheen bekommen Polizeischutz

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Berlin (nex) – Nach dem rechtsextremistischen Anschlag auf Muslime in Neuseeland hat Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) besondere Schutzmaßnahmen in der deutschen Hauptstadt zugesichert. Kurz vor dem Freitagsgebet in den Moscheen teilte Geisel am Donnerstag mit, man werde alles für den Schutz der muslimischen Mitbürger tun. Die in Berlin wegen einer weiterhin „allgemein abstrakt hohen Gefährdung im gesamten europäischen Raum auf einem hohen Niveau erfolgenden Sicherheitsmaßnahmen“ seien auf dieser Basis angepasst worden.
Dazu sagte Berlins Innensenator Andreas Geisel: „Berlin als weltoffene und tolerante Stadt steht für den Ausgleich der Kulturen und Religionen. Mit Blick auf den morgigen Freitag möchte ich allen muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern versichern, dass wir alles für Ihren Schutz tun werden, was wir können. Hass und Gewalt darf nicht zum Spaltpilz unserer offenen Gesellschaft werden.“ Die Polizei Berlin sei besonders sensibilisiert worden und habe alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz aller Berlinerinnen und Berliner getroffen. Diese Maßnahmen umfassten die sichtbare Präsenz vor Stätten, die zur Ausübung der Religion dienen, vor allem Moscheen. Alle Maßnahmen würden punktuell durch den Einsatz von Zivil- und Spezialkräften ergänzt. Die Polizei Berlin stehe mit dem Bundeskriminalamt und anderen nationalen wie internationalen Sicherheitsbehörden im engen Austausch und bewerteten die Lage fortlaufend neu. Zudem suchten die zuständigen Stellen aktiv Kontakt zu den Verantwortlichen der in Berlin ansässigen Religionsgemeinschaften.    

Kino
Filmkritik: Captain Marvel

Marvel brachte mit dem neuen Streifen Captain Marvel ihren ersten Film mit einer  weiblichen  Superheldin  in der Hauptrolle heraus. Und die Heldin ist nicht nur eine starke Frau, sondern absolut übermächtig. Bei diesen Kräften können Hulk, Iron Man und Co. nur neidisch werden. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte sich schleunigst in das nächste Kino begeben, denn wir sprechen eine klare Empfehlung aus!

Die Protagonistin, die anfangs als Vers vorgestellt wird, ist eine Soldatin der Kree, einer menschenähnlichen Zivilisation auf einem anderen Planeten. Sie ist immer noch in ihrem Training und kämpft damit, ihre Emotionen zu kontrollieren, um ihre Kampffähigkeiten noch gezielter einsetzen zu können. Vers weiß nichts über ihre Vergangenheit, ahnt jedoch, dass tief in ihren Erinnerungen einige Geheimnisse versteckt sind.

In einem Kampf gegen feindliche Skrulls, einer anderen außerirdischen Spezies, wird Vers von ihrer Truppe getrennt und landet bei ihrer Flucht auf dem Planeten Erde. Dort trifft sie auf den damals noch jungen Nick Fury, der in der Filmreihe Avengers  schon deutlich robuster dargestellt wird, und versucht gemeinsam mit ihm die Rätsel ihrer Vergangenheit aufzudecken, um einen bevorstehenden Krieg aufzuhalten. Was sie auf ihrer Reise herausfindet, verändert ihr Leben und das der Menschen und Wesen in ihrem Umfeld  für immer.

Brie Larson spielt die Protagonistin Captain Marvel und geht in ihrer Rolle voll auf. Als starke Kriegerin wirkt sie absolut überzeugend und hat sich auch physisch enorm auf den Film vorbereitet, wodurch sie viele ihrer Stunts selbst durchführen konnte. Auf ihrem Instagram-Profil konnten ihre Fans den Trainingsprozess für den Film genau mitverfolgen und sehen, wie sie von Woche zu Woche stärker wurde. Ein Video, in dem sie einen Jeep mit eigener Kraft auf einen Hügel hinaufschob, wurde das populärste darunter. Brie Larson ist damit die perfekte Besetzung für einen der stärksten Superhelden der Filmgeschichte, einen Titel den bisher vor allem Männer abstauben konnten.

Hollywood liebt wahre Helden und das ist kein Wunder. Sie sind in zahlreichen Comicverfilmungen zu bestaunen, finden sich in heldenhaften Serien auf Netflix und Co. wieder und werden besonders in Videospielen gerne aufgegriffen. Diese Helden kommen in allen Farben und Formen. Von klassischen Superhelden in Capes, über mythologische Helden wie Thor, bis hin zu  den furchtlosen Spartaner Leonidas aus 300−  die mutigen Krieger sind eines der beliebtesten Motive der Popkultur.Die Comichelden und -heldinnen füllen ganze Kinosäle, erscheinen auf T-Shirts und Taschen und sind die Protagonisten und Protagonistinnen aufregender Spiele wie Batman: Arkham Asylum auf der Streaming-Platform Steam oder dem Slot-Spiel Justice League im Online Casino Betfair.

(Foto: Pexels)
Während die DC-Helden oft aalglatt wirken, setzt Marvel auf Helden, die alles andere als perfekt sind. DCs Justice League scheint aus beinahe perfekten Helden zu bestehen: Wonder Woman, Superman, Aquaman und Co. haben zwar tragische Vergangenheiten, scheinen aber selbst wenige Schwächen zu besitzen. Captain Marvel scheint anfangs mit ihren Emotionen zu kämpfen, lernt aber im Laufe des Films, dass ihre Emotionen vielmehr eine Stärke sind, die sie für sich zu nutzen lernen kann. Und als sie dies meistert, erreichen ihre Kräfte ganz neue Ausmaße. Captain Marvel ist ein absolutes Muss für Comicfans und alle jene Fans, die starke Frauen auf der großen Leinwand sehen wollen. Brie Larsen spielt ihre Rolle großartig und auch die anderen Schauspielgrößen wie Jude Law und Samuel L. Jackson zeigen sich talentiert wie immer. Von uns gibt es also eine absolute Filmempfehlung!