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Filmkritik: Captain Marvel

Marvel brachte mit dem neuen Streifen Captain Marvel ihren ersten Film mit einer  weiblichen  Superheldin  in der Hauptrolle heraus. Und die Heldin ist nicht nur eine starke Frau, sondern absolut übermächtig. Bei diesen Kräften können Hulk, Iron Man und Co. nur neidisch werden.

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Marvel brachte mit dem neuen Streifen Captain Marvel ihren ersten Film mit einer  weiblichen  Superheldin  in der Hauptrolle heraus. Und die Heldin ist nicht nur eine starke Frau, sondern absolut übermächtig. Bei diesen Kräften können Hulk, Iron Man und Co. nur neidisch werden. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte sich schleunigst in das nächste Kino begeben, denn wir sprechen eine klare Empfehlung aus!

Die Protagonistin, die anfangs als Vers vorgestellt wird, ist eine Soldatin der Kree, einer menschenähnlichen Zivilisation auf einem anderen Planeten. Sie ist immer noch in ihrem Training und kämpft damit, ihre Emotionen zu kontrollieren, um ihre Kampffähigkeiten noch gezielter einsetzen zu können. Vers weiß nichts über ihre Vergangenheit, ahnt jedoch, dass tief in ihren Erinnerungen einige Geheimnisse versteckt sind.

In einem Kampf gegen feindliche Skrulls, einer anderen außerirdischen Spezies, wird Vers von ihrer Truppe getrennt und landet bei ihrer Flucht auf dem Planeten Erde. Dort trifft sie auf den damals noch jungen Nick Fury, der in der Filmreihe Avengers  schon deutlich robuster dargestellt wird, und versucht gemeinsam mit ihm die Rätsel ihrer Vergangenheit aufzudecken, um einen bevorstehenden Krieg aufzuhalten. Was sie auf ihrer Reise herausfindet, verändert ihr Leben und das der Menschen und Wesen in ihrem Umfeld  für immer.

Brie Larson spielt die Protagonistin Captain Marvel und geht in ihrer Rolle voll auf. Als starke Kriegerin wirkt sie absolut überzeugend und hat sich auch physisch enorm auf den Film vorbereitet, wodurch sie viele ihrer Stunts selbst durchführen konnte. Auf ihrem Instagram-Profil konnten ihre Fans den Trainingsprozess für den Film genau mitverfolgen und sehen, wie sie von Woche zu Woche stärker wurde. Ein Video, in dem sie einen Jeep mit eigener Kraft auf einen Hügel hinaufschob, wurde das populärste darunter. Brie Larson ist damit die perfekte Besetzung für einen der stärksten Superhelden der Filmgeschichte, einen Titel den bisher vor allem Männer abstauben konnten.

Hollywood liebt wahre Helden und das ist kein Wunder. Sie sind in zahlreichen Comicverfilmungen zu bestaunen, finden sich in heldenhaften Serien auf Netflix und Co. wieder und werden besonders in Videospielen gerne aufgegriffen. Diese Helden kommen in allen Farben und Formen. Von klassischen Superhelden in Capes, über mythologische Helden wie Thor, bis hin zu  den furchtlosen Spartaner Leonidas aus 300−  die mutigen Krieger sind eines der beliebtesten Motive der Popkultur.Die Comichelden und -heldinnen füllen ganze Kinosäle, erscheinen auf T-Shirts und Taschen und sind die Protagonisten und Protagonistinnen aufregender Spiele wie Batman: Arkham Asylum auf der Streaming-Platform Steam oder dem Slot-Spiel Justice League im Online Casino Betfair.

(Foto: Pexels)

Während die DC-Helden oft aalglatt wirken, setzt Marvel auf Helden, die alles andere als perfekt sind. DCs Justice League scheint aus beinahe perfekten Helden zu bestehen: Wonder Woman, Superman, Aquaman und Co. haben zwar tragische Vergangenheiten, scheinen aber selbst wenige Schwächen zu besitzen. Captain Marvel scheint anfangs mit ihren Emotionen zu kämpfen, lernt aber im Laufe des Films, dass ihre Emotionen vielmehr eine Stärke sind, die sie für sich zu nutzen lernen kann. Und als sie dies meistert, erreichen ihre Kräfte ganz neue Ausmaße.

Captain Marvel ist ein absolutes Muss für Comicfans und alle jene Fans, die starke Frauen auf der großen Leinwand sehen wollen. Brie Larsen spielt ihre Rolle großartig und auch die anderen Schauspielgrößen wie Jude Law und Samuel L. Jackson zeigen sich talentiert wie immer. Von uns gibt es also eine absolute Filmempfehlung!

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