Uiguren
Angst vor Verhaftung: Muslimische Uiguren waschen ihre Gesichter nicht mehr

Kaxgar – Die uigurischen Bewohner mindestens eines Dorfes in der Stadt Kaxgar in der nordwestchinesischen Autonomen Region Xinjiang, haben sich seit Jahren nicht mehr das Gesicht gewaschen, aus Angst, dass sie beschuldigt werden, muslimische Gebetswaschungen durchgeführt zu haben, und in ein Internierungslager geschickt zu werden, so ein örtlicher Beamter. Wie Radio Free Asia (RFA) berichtet, werden Uiguren, die einfache religiöse Praktiken wie das Gebet ausüben, regelmäßig des religiösen Extremismus beschuldigt werden, und dass die Behörden darauf angewiesen sind, dass Nachbarn sich gegenseitig überwachen, um festzustellen, ob jemand „schuldig“ ist. Diejenigen, bei denen „extremistische Tendenzen“ festgestellt wurden, müssen demnach mit einer Inhaftierung innerhalb des ausgedehnten Netzes von Internierungslagern in Xinjiang rechnen, in denen die Behörden vermutlich bis zu 1,8 Millionen Uiguren und andere muslimische Minderheiten seit April 2017 festhalten. Die Uiguren waschen demnach ihre Gesichter morgens bereits seit zwei Jahren nicht mehr, aus Sorge, dass sie verdächtigt würden, die vor den rituellen täglichen Gebeten der Muslime erforderlichen Waschungen vorgenommen zu haben, so ein dörflicher „Brigadeführer“ in Kashgar – ein Freiwilliger, der für die Überwachung von zehn Haushalten verantwortlich ist, gegenüber RFA. Der Brigadeführer, der seine Pflichten als „Abstimmung mit der Regierung und die Beseitigung religiöser Praktiken“ bezeichnete, sagte, die Dorfkader hätten die Einwohner davor gewarnt, sich das Gesicht zu waschen, da es sonst „Ärger für Sie bedeutet“. „Morgens gehen wir hin und fragen die Leute, was sie vorhaben, um zu sehen, was sie tun – machen die Leute Namaz  (rituelles Gebet) oder nicht, waschen sie sich? Wir sehen uns solche Dinge an“, zitiert RFA den Aufpasser, der aus Angst vor Strafmaßnahmen unter der Bedingung der Anonymität gesprochen habe.

Zum Thema

– Xinjiang – China: „Uigurische Babys wie Abfall weggeworfen“

Um das Bevölkerungswachstum der unerwünschten muslimischen Uiguren zu beschränken, habe Chinas kommunistische Regierung angeordnet, dass Babys kurz vor oder nach der Geburt getötet werden.

China: „Uigurische Babys wie Abfall weggeworfen“
 

Erdgassstreit
Erdogan erinnert Macron an französische Massaker in Ruanda und Algerien

Istanbul – Im Streit um türkische Gasbohrungen im östlichen Mittelmeer hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Kritik von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron an seiner Politik zurückgewiesen und ihn vor Einmischung gewarnt. Erdogan erinnerte in einer Rede in Istanbul an Frankreichs Massaker in Algerien und Ruanda und sagte, der französische Präsident könne der Türkei „keine Lektionen über Menschlichkeit erteilen“. „Herr Macron, Sie werden noch viel mehr Probleme mit mir haben“, so Erdogan bei einer Gedenkveranstaltung zum 40. Jahrestag des Militärputsches von 1980. In einer direkten Anspielung auf Präsident Emmanuel Macron sagte Erdogan: „Sie [Macron] haben keine Kenntnis der Geschichte. Sie kennen die Geschichte Frankreichs nicht“. „Sie können uns keine Lehren über die Menschlichkeit erteilen“, fügte er hinzu und erinnerte an die Massaker in Algerien, bei denen etwa eine Millionen Menschen getötet wurden und an Ruanda, wo 800.000 Menschen ums Leben kamen. „Legen Sie sich nicht mit der Türkei und dem türkischen Volk an“, fügte Erdogan hinzu. „Rote Linie“ Macron sagte am Donnerstag, der NATO-Partner Türkei sei seiner Ansicht nach kein Partner mehr in der Mittelmeerregion. „Unsere roten Linien sind einfach der Respekt vor der Souveränität eines jeden europäischen Mitgliedstaates, die Achtung des Völkerrechts“, so Macron bei einem Gipfeltreffen von Staats- und Regierungschefs aus sieben südlichen EU-Staaten auf Korsika. Die Türkei verurteilte Macron am Donnerstag daraufhin wegen seiner „arroganten“ Äußerungen mit „kolonialen Reflexen“. In einer Erklärung sagte das türkische Außenministerium, Macron gefährde mit seiner „individuellen und nationalistischen Haltung“ die Interessen der EU.

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– Genozid von Ruanda – Bericht: Franzosen am Völkermord in Ruanda beteiligt

Laut einem neuen Untersuchungsbericht waren französische Regierungs- und Militärbeamte im Jahre 1994 an der Lieferung von Waffen an die Täter des Völkermords von Ruanda beteiligt und behinderten Bemühungen, sie vor Gericht zu bringen.

Bericht: Franzosen am Völkermord in Ruanda beteiligt
 

Verkehr
Pkw-Dichte in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren um 12 % gestiegen

Das Auto dominiert als Verkehrsmittel die deutsche Verkehrsinfrastruktur. Trotz öffentlicher Debatten um Klimaschutz und Verkehrswende stieg allein von 2009 bis 2019 die Pkw-Dichte in Deutschland um 12 % von durchschnittlich 509 auf 569 Pkw pro 1 000 Einwohner, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) sowie eigener Berechnung mitteilt. Im selben Zeitraum erhöhte sich der Bestand an Pkw um 14 % von 41,3 Millionen auf knapp 47,1 Millionen. In den Bundesländern im Westen fiel die Pkw-Dichte 2019 mit 586 Fahrzeugen auf 1 000 Einwohner höher als in den östlichen Bundesländern (497) aus. Im Saarland war 2019 die Pkw-Dichte mit 640 Pkw je 1 000 Einwohner am größten, gefolgt von Rheinland-Pfalz (619) und Bayern (613). Die Stadtstaaten weisen – aufgrund unterschiedlicher infrastruktureller Gegebenheiten wie etwa dem überwiegend gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) – die geringste Pkw-Dichte auf. In Berlin gibt es mit Abstand am wenigsten Pkw pro 1 000 Einwohner (335), gefolgt von Bremen (430) und Hamburg (434). Ausbau von Straßen des überörtlichen Verkehrs vor allem in Ostdeutschland Während die Zahl der Autos in Deutschland seit Jahren steigt, stagnierte die Länge des Straßennetzes des überörtlichen Verkehrs. Von 1995 bis 2019 wuchs es in Deutschland um rund 1 200 Kilometer auf 230 000 Kilometer (+0,5 %). Nach der deutschen Vereinigung standen vor allem Straßen in den östlichen Bundesländern im Fokus. Während zwischen 1995 und 2019 die Länge der Straßen des überörtlichen Verkehrs dort von 54 450 Kilometern auf 56 300 Kilometer anstieg (+3,4 %), ging im selben Zeitraum die Straßenlänge in den westlichen Bundesländern geringfügig zurück: von rund 174 150 auf 173 500 Kilometer (-0,4 %). Mehr Autobahnkilometer Eine Autobahn-Anbindung ist für den Transport von Waren und damit für die Wirtschaft ein wichtiger Standortfaktor. Die Autobahnlänge stieg in Deutschland stark an: von 1995 bis 2019 um 18 % auf gut 13 100 km. Aufgrund des besonderen Nachholbedarfs in den östlichen Bundesländern legte die Autobahnlänge dort um 57 % auf 3 050 Kilometer zu, in Westdeutschland um knapp 10 % auf 10 100 Kilometer. Straßennetz fast sechsmal so dicht wie Schienenstreckennetz 2019 standen knapp 230 000 Kilometer Straßen des überörtlichen Verkehrs etwa ein Sechstel an Schienen-Streckenlänge gegenüber (42 000 Kilometer inklusive Straßen- und Anschlussbahnen). Von 2005 bis 2019 wuchs das Schienenstreckennetz bundesweit um 1,5 %. Während der Bestand in den westlichen Bundesländern um rund 200 Kilometer auf gut 28 900 (-0,6 %) abnahm, wurde dieser im hier betrachteten Zeitraum in den östlichen Bundesländern um etwa 800 Kilometer auf gut 13 000 (+6,6 %) erweitert. 8 % mehr beförderte Passagiere im Liniennahverkehr (2010 bis 2019) Die mit der wachsenden Bevölkerung gestiegene Mobilität schlägt sich auch in Fahrgastzahlen im Linienverkehr nieder. So nahm die Zahl der beförderten Personen in Bussen und Bahnen in Deutschland zu: von 10,6 Milliarden im Jahr 2010 auf 11,4 Milliarden im Jahr 2019 – eine Zunahme um 8 %. Im Vergleich zwischen Ost- und Westdeutschland kehrte sich allerdings das Verhältnis um. Während bei der Pkw-Dichte die westlichen Bundesländer höhere Zuwachsraten aufwiesen, nahm die Zahl der Menschen, die den ÖPNV nutzten, in den östlichen Bundesländern stärker zu (+14 %) als in den westlichen (+6,5 %). Besonders stark war dabei das Wachstum in Berlin (hier dem Osten zugeordnet) mit 24,6 %. In den übrigen östlichen Bundesländern betrug das Wachstum dagegen nur 1,6 %.
  • Pkw-Dichte war 2019 im Saarland am höchsten mit 640 Pkw pro 1000 Einwohner
  • Länge des Autobahnnetzes nahm in den östlichen Bundesländern von 1995 bis 2019 um 57 % zu
  • Liniennahverkehr erfuhr von 2010 bis 2019 vor allem in den östlichen Bundesländern einschließlich Berlin starken Zulauf

Moria-Brand
Strack-Zimmermann: Deutschland muss den Großteil der Flüchtlinge aus Lesbos evakuieren

Die FDP-Bundestagsabgeordnete und Kandidatin für das Düsseldorfer Oberbürgermeisteramt bei der NRW-Kommunalwahl am Sonntag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, hat die Bundesregierung aufgefordert, Tausende Flüchtlinge aus dem abgebrannten Flüchtlingslager in Moria auf Lesbos zu evakuieren. „Europa darf nicht weiter zuschauen, was in Griechenland passiert. Deutschland sollte mit Beispiel voran gehen und einen Großteil der Flüchtlinge evakuieren“, sagte Strack-Zimmermann der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Es hätten sich genügend deutsche Städte angeboten, sie aufzunehmen. Es sei erschreckend, wie sprachlos Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bisher gewesen sei. „So viel zum Namen seiner Partei ,Christlich Soziale Union'“, sagte die FDP-Politikerin. Seit fünf Jahren diskutiere Europa, wie mit den Flüchtlingen umgangen werden soll. Deutschland müsse seine derzeitige EU-Ratspräsidentschaft dafür nutzen, eine gemeinsame europäische Asylpolitik zu schaffen. Dazu gehöre, jene EU-Länder finanziell zur Kasse zu bitten, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen.
„Ich hatte die große Hoffnung, dass unter der deutschen EU-Ratspräsidentschaft endlich eine Lösung gefunden wird und die nicht-willigen europäischen Länder entsprechend mit finanziellen Sanktionen rechnen müssen, wenn sie sich weiter sperren, sich auch um Flüchtlinge zu kümmern .“

Glücksspiel
Beliebtheit bei Online Casinos steigt: Immer mehr Nutzer

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WERBUNG In der Corona-Krise erfuhr jeder Deutsche am eigenen Leib, wie schnell sich die gewohnte Situation verändern kann. Durch Einschränkungen wurden nicht nur große Menschenansammlungen verboten, sondern auch zahlreiche Unternehmen mussten ihre Schotten schließen. Betroffen waren hiervon auch Spielhallen, Spielbanken und Wettbüros, sodass Sportfans oder Casinospieler keinerlei Chance mehr hatten, ihrem Hobby nachkommen zu können. In diesem Zeitraum konnten Online Casinos mit Spielautomaten, Roulette, Black Jack und vielen weiteren Games einen deutlichen Zuwachs erzielen. Dadurch, dass jede Spielhalle in Deutschland geschlossen war, profitierten die Online und Roulette Casinos. So konnte beispielsweise das Mr Green Casino durch seine TV-Werbung profitieren und erhielt zahlreiche neue Anmeldungen. In einem Online Casino fühlen sich Spieler zumeist rundum wohl, da es viele Unterschiede zu einer Spielhalle gibt. Mehr zu den Vorteilen wollen wir Ihnen heute aufzeigen. Wir haben uns in der Casinobranche ein wenig umgesehen und konnten zahlreiche Eigenschaften eines Online Casinos entdecken, die in einer Spielhalle nicht angeboten werden. All diese Vorteile werden wir Ihnen nun präsentieren. Aber auch ein kleiner Blick auf den Nachteil des Onlineangebotes wollen wir aufzeigen. Die Auswahl eines passenden Online Casinos mit Roulette Beginnen wir erst einmal mit der Auswahl eines geeigneten Anbieters. Dadurch, dass die Glücksspielindustrie nahezu jährlich neue Rekordumsätze verzeichnen kann, kommen auch Betrüger auf die Idee, sich ein Stück des Kuchens sichern zu wollen. Immer häufiger gibt es inzwischen Testberichte über unseriöse Spielstätten im Internet. Diese sollten Sie natürlich vermeiden, sodass Sie vor der Anmeldung erst einmal einen Erfahrungsbericht lesen sollten, um über die Sicherheit und Seriosität eines Casinoportals aufgeklärt zu sein. Nur wenn ein Casino eine gültige Glücksspiellizenz besitzt und auch sonst einen sehr guten Eindruck hinterlässt, sollte eine Anmeldung und anschließende Einzahlung vollzogen werden, um mit etwas Glück den Jackpot knacken zu können. Auch der Kundenservice und viele weitere Eigenschaften geben einen Einblick, auf die Sicherheit und Seriosität eines Online oder Roulette Casinos. Unterschiede zwischen Spielhallen und einem Online Casino Bereits beim Betreten einer Spielhalle oder einer Spielbank, gibt es einige Unterschiede zu einem Online Casinoportal. So sind in einer Spielhalle oder Spielbank zahlreiche weitere Spieler an den Automaten oder Tischspielen zu finden, während in einem Internet Casino Sie ganz auf sich alleine gestellt sind. Der Vorteil, dass Sie an einem Automaten Ihrer Wahl spielen können, ist nur in einem Online Casino zu finden, da eine Spielhalle nur eine gewisse Anzahl an Automaten bereitstellt und diese durch ein hohes Besucheraufkommen allesamt besetzt sein können. Durch die neuen Regelungen der Bundesregierung ist auch das Aufladen eines Spielautomaten sehr nervig geworden. So werden nach wenigen Sekunden 0,20 Euro auf das Konto gebucht, während eine Einzahlung im Online Casino sofort vollständig zur Verfügung steht und Sie deshalb mit einem hohen Einsatz starten können, sodass gleich zu Beginn höhere Gewinne zustande kommen können. Bonusangebote für Spielautomaten und das Live Casino Sicherlich wird der ein oder andere Leser bereits mit einem Online Casino konfrontiert worden sein. Durch TV-Werbung und Werbung im Internet erfährt man bereits viel über das Bonusangebot, welches für Neukunden bereitgestellt wird. Auch diese Eigenschaft ist ein Vorteil, den Sie nur in einem Online Casino finden können. So bietet inzwischen nahezu jedes Portal einen Willkommensbonus an, welcher das eingezahlte Guthaben verdoppelt und zusätzlich auch Freispiele auf das neuerstellte Konto bringt. Mit dem erhöhten Startkapital und den Bonusdrehungen können sich Spieler bereits zu Beginn deutlich höhere Einsätze erlauben, sodass auch die Gewinne ansteigen können. Bevor das erhaltene Bonusguthaben und damit erzielte Gewinne ausgezahlt werden können, müssen Sie jedoch die Bonusbedingungen beachten, die mit jeder Bonusinanspruchnahme einhergehen. So muss das erhaltene Bonusguthaben mehrfach eingesetzt werden, bevor es durch den Anbieter in Echtgeld umgewandelt wird und somit zur Auszahlung bereitsteht. Spielsucht – der Nachteil eines Online Casino Immer häufiger ist in den Medien zu lesen, dass Spieler schnell an einer Spielsucht leiden und zu viel Guthaben in einen Spielautomaten stecken. Während die Aufsicht in einer Spielhalle angehalten ist, das Spielverhalten eines Zockers dauerhaft zu überprüfen, wird dies bei vielen Online Casinos vernachlässigt, sodass schnell mal eine zu hohe Summe verspielt wird. Um sich vor solch einem Szenario zu schützen, empfehlen wir jedem neuen Spieler, dass er sich selbst limitiert. Bereits kurz nach der Anmeldung können Einsätze, eine maximale Einzahlungssumme und die Zeit, welche im Casino verbracht wird, eingeschränkt werden. Nahezu jedes Online Casino bietet eine solche Limitierung an, die vom Spieler selbst eingestellt werden kann. Generell sollten Casinofans nur mit Guthaben spielen, welches ohnehin nicht für lebensnotwendige Dinge benötigt werden. Nur so, kann der Spaß und die Spannung weiterhin im Vordergrund stehen.

Corona-Krise
Linnemann: „Können nur Unternehmen helfen, denen es vor der Krise gut ging“

Nach einer Demonstration der Veranstaltungsbranche in Berlin hat der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Carsten Linnemann (CDU), deutlich gemacht, dass nicht alle Firmen staatliche Unterstützung erwarten können: „Entscheidend ist, dass wir Unternehmen unterstützen, denen es vor der Krise richtig gut ging, die innovativ sind, die jetzt sich auch umstrukturieren. Firmen, denen es bereits vor der Krise schlecht ging, können wir jetzt kaum helfen, weil wir dann vielen helfen, die sowieso in die Insovlenz gehen“, sagte Linnemann, der auch Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion ist, am Mittwoch im ARD-Mittagsmagazin. Diese Gratwanderung sei schwierig, aber notwendig. Die Veranstaltungsbranche erleidet seit Ausbruch der Corona-Pandemie massive Umsatzverluste. Viele Veranstalter sehnten sich vor allem nach einer Perspektive, so Linnemann. „Ich freue mich über Bürgermeister und Landräte, die Veranstaltungen unter Corona-Bedinungen und Hygiene-Vorschriften erlauben, damit die Veranstalter schon mal eine kleine Perspektive haben“, sagte Linnemann.

Mittelmeer-Krise
NATO-Treffen: Griechenland kündigt Deeskalationsplan an

Athen – Griechenland wird der NATO am Donnerstag eine Reihe von Vorschlägen für die Schaffung eines Mechanismus zur Deeskalation der zunehmenden Spannungen mit Ankara bezüglich der See- und Energierechte im östlichen Mittelmeer vorlegen. Griechischen Medien zufolge ging die Entscheidung aus einem Treffen des Nordatlantikrates der Allianz am Mittwoch hervor, der auf Antrag Griechenlands einberufen worden war. Die griechische Seite habe demnach „ausführlich über vergangene und gegenwärtige türkische Verstöße in der Ägäis und im östlichen Mittelmeer berichtet und habe „die Auswirkungen dieser Aktionen auf die Sicherheit der Südflanke des Bündnisses“ betont. Das Treffen, so die Berichte, habe es Griechenland auch ermöglicht, die Mitgliedsstaaten des Bündnisses über „die Provokationen zu informieren, die von einem NATO-Mitglied gegen ein anderes durchgeführt“ wurden. Die griechische Seite  betonten demnach auch die Verpflichtung nach Artikel 1 der NATO-Charta zur friedlichen Beilegung von Differenzen und zum Verzicht auf die Androhung oder Anwendung von Gewalt. Die griechische Seite habe ferner die Notwendigkeit betont, dass die Türkei alle ihre Schiffe, einschließlich des seismischen Vermessungsschiffs Oruc Reis, aus den Gebieten, die auf ihren Festlandsockel vorstoßen, zurückziehen müsse, und bekräftigte gleichzeitig den Standpunkt Athens, dass es für einen „Dialog innerhalb der Konturen des Völkerrechts“ offen sei.

Türkei ruft Griechenland zum Dialog auf

Auch die Türkei hat Griechenland am Dienstag zu einem Dialog aufgerufen. Griechenland habe durch die Ablehnung von Versöhnungsinitiativen deutlich gemacht, dass es den Dialog nicht befürworte, sagte der türkische Außenminister während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem kongolesischen Amtskollegen Claude Gakosso. „Unsere [Militär]Übungen [im östlichen Mittelmeer] werden im Rahmen der NATO-Bestimmungen durchgeführt“, fuhr Mevlut Cavusoglu fort und reagierte damit auf Erklärungen des griechischen Außenministers Nikos Dendias, der behauptete, die Türkei führe „Übungen mit scharfer Munition“ durch. Mevlut Cavusoglu verwies ferner auf die mangelnde Bereitschaft Athens zum Dialog, um Spannungen abzubauen, und erinnerte an die Versöhnungsinitiativen der EU und der NATO. „Griechenland hat deutlich gemacht, dass es nicht für den Dialog ist, indem es die jüngsten [Versöhnungs-] Initiativen ablehnte“, stellte er fest. Der türkische Außenminister betonte die Notwendigkeit einer prinzipientreuen Haltung und eines ehrlichen Handelns und forderte Griechenland auf, an den Verhandlungstisch zu kommen und seine Haltung zu erklären, wenn es tatsächlich Vertrauen in seine Argumente hat. „Wir sind dafür, uns an den Tisch zu setzen, weil wir Vertrauen in uns selbst haben, aber Griechenland scheint diesen Ansatz nicht zu akzeptieren“, sagte Çavuşoğlu und fügte hinzu, dass die Türkei bereit sei, Gespräche ohne Bedingungen zu führen.

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– Mittelmeer-Krise – Griechenland begeht mit Remilitarisierung der ägäischen Inseln seit Jahrzehnten Rechtsbruch

Griechenland begeht mit der Remilitarisierung der ostägäischen Inseln seit Jahrzehnten Rechtsbruch, weil die Verträge von Lausanne und Paris eine Demilitarisierung dieser Inseln vorsehen.

Griechenland begeht mit Remilitarisierung der ägäischen Inseln seit Jahrzehnten Rechtsbruch

Mittelmeer-Krise
Türkei ruft Griechenland zum Dialog auf

Ankara – Griechenland habe durch die Ablehnung von Versöhnungsinitiativen deutlich gemacht, dass es den Dialog nicht befürworte, sagte der türkische Außenminister während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem kongolesischen Amtskollegen Claude Gakosso. „Unsere [Militär]Übungen [im östlichen Mittelmeer] werden im Rahmen der NATO-Bestimmungen durchgeführt“, fuhr Mevlut Cavusoglu fort und reagierte damit auf Erklärungen des griechischen Außenministers Nikos Dendias, der behauptete, die Türkei führe „Übungen mit scharfer Munition“ durch. Mevlut Cavusoglu verwies ferner auf die mangelnde Bereitschaft Athens zum Dialog, um Spannungen abzubauen, und erinnerte an die Versöhnungsinitiativen der EU und der NATO. „Griechenland hat deutlich gemacht, dass es nicht für den Dialog ist, indem es die jüngsten [Versöhnungs-] Initiativen ablehnte“, stellte er fest. Der türkische Außenminister betonte die Notwendigkeit einer prinzipientreuen Haltung und eines ehrlichen Handelns und forderte Griechenland auf, an den Verhandlungstisch zu kommen und seine Haltung zu erklären, wenn es tatsächlich Vertrauen in seine Argumente hat. „Wir sind dafür, uns an den Tisch zu setzen, weil wir Vertrauen in uns selbst haben, aber Griechenland scheint diesen Ansatz nicht zu akzeptieren“, sagte Çavuşoğlu und fügte hinzu, dass die Türkei bereit sei, Gespräche ohne Bedingungen zu führen.

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– Mittelmeer-Krise – „Der Frieden wird siegen“: Türkische Stadt sendet Botschaft an Griechenland

Inmitten der Spannungen zwischen Ankara und Athen hat eine türkische Stadt eine schöne Botschaft des Friedens an Griechenland gesendet.

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Norwegen
US-Präsident Donald Trump für Friedensnobelpreis nominiert

Oslo – Laut dem Nachrichtensender Fox News soll US-Präsident Donald Trump erneut für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden sein. Eingereicht wurde die Nominierung demnach von Christian Tybring-Gjedde, ein Politiker der Partei Fremskrittspartiet. Der Politiker der Partei Fremskrittspartiet hatte Trump schon 2018 vorgeschlagen, berichtet RND Tybring-Gjedde wolle Trump aufgrund seiner Verdienste zur Lösung weltweiter Konflikte nominieren. „Ich denke, er hat mehr getan, um Frieden zwischen Nationen zu stiften, als die meisten anderen Friedensnobelpreis-Nominierten“, sagte Tybring-Gjedde zu Fox News.  In seinem Schreiben soll der norwegische Politiker geschrieben haben, dass die Trump-Regierung eine Schlüsselrolle beim Aufbau der Beziehung zwischen Israel und den Emiraten gespielt hat. Er sei zwar kein großer Fan von Trump, jedoch solle sich das Komitee „die Fakten ansehen und ihn nach den Fakten beurteilen – nicht nach der Art, wie er sich manchmal verhält“, sagte er.
„Die Menschen, die in den letzten Jahren den Friedenspreis erhalten haben, haben viel weniger getan als Donald Trump. Barack Obama zum Beispiel hat nichts getan.“
Tybring-Gjedde habe auch die Rolle von Herrn Trump bei der „Schaffung einer neuen Dynamik“ in anderen Weltkonflikten, einschließlich der Erleichterung von Kontakten zwischen Nord- und Südkorea, erörtert.

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– USA – Trump an Biden: Keine Chance gegen Erdogan

Der amerikanische Präsident Donald Trump warnte seine Bürger in einem Interview auf Fox News davor, bei den kommenden Präsidentschaftswahlen für seinen demokratischen Konkurrenten Joe Biden zu stimmen.

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Griechenland
Brand im Flüchtlingslager Moria: „Weitere Geflüchtete müssen aufgenommen werden“

Mitten in Europa auf der griechischen Insel Lesbos brennt das völlig überfüllte Flüchtlingslager Moria. „Es ist beschämend, dass Deutschland bisher erst 465 Kinder aus dieser Hölle aufgenommen hat. Sie leben seit Jahren in ständiger Angst und unter menschenrechtsverachtenden Bedingungen“, so Kindernothilfe-Vorstandsmitglied Carsten Montag, „was muss noch alles passieren, damit wir in Europa endlich handeln. Es ist Zeit, jetzt erst recht.“ Das Feuer verwüstete vergangene Nacht das Lager. Angaben über Verletzte und Tote gibt es bislang nicht. Die Bilder der lodernden Flammen im Camp Moria sind erschreckend. „Die Menschen, darunter viele Mädchen und Jungen, müssen endlich in Sicherheit gebracht werden“, betont Carsten Montag. Täglich leiden sie unter Angst, Gewalt und der entsetzlichen Gesundheitsversorgung sowie den unmenschlichen Bedingungen. Bereits seit Jahren fordern Hilfsorganisationen wie die Kindernothilfe weltweit die Aufnahme der Geflüchteten in sichere Länder. Vor wenigen Tagen wurden die ersten bestätigten Fälle von Covid-19 im immer noch völlig überfüllten Camp Moria bekannt. Ein Ort mit mehr als 12.000 Geflüchteten, der jedoch nur die Kapazität für 2.800 Menschen hat. Die Wut und Angst der Menschen vor Ort steigt. Sie protestieren gegen die Umstände und die nicht ausreichenden Maßnahmen zur Eindämmung des gefährlichen Virus. Die Hygienebedingungen dort sind menschenunwürdig. Mittlerweile gibt es 35 Fälle. Deshalb setzt sich die Kindernothilfe mit Partnerorganisationen in Griechenland für den Schutz von geflüchteten Kindern ein. Außerdem macht sie sich zusammen mit der National Coalition für eine verbindliche humanitäre politische Lösung zur Aufnahme der geflüchteten Kinder stark. https://twitter.com/g_christides/status/1303569176246747137   Wissing zu Moria: Beschämend, dass Bundesregierung humanitäre Gesten verhindert Designierter FDP-Generalsekretär für Aufnahme von Flüchtlingen in deutschen Kommunen. Angesichts der dramatischen Lage im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos forderte der designierte Generalsekretär der FDP, Volker Wissing, dass Kommunen in Deutschland Flüchtlinge aufnehmen dürfen. „Es ist schlichtweg nicht vermittelbar, dass Kommunen, die sich in der Lage sehen, Menschen in Not zu helfen, und diese aufnehmen wollen, dies seitens des Bundes verwehrt wird“, sagte Wissing der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Wissing nannte es „beschämend, wenn die Bundesregierung solche humanitären Gesten verhindert, gleichzeitig aber selbst Lösungen auf nationaler wie internationaler Ebene schuldig bleibt“. „Eine Regierungspartei, die ihre Politik aus dem christlichen Menschenbild ableitet, dürfte so nicht handeln“, sagte Wissing der „NOZ“.