Börse
Trading: Wem nützt ein Trading Demokonto?

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Es ist kein Geheimnis, dass ein Trading Demokonto gerne von Anfängern genutzt wird, um risikofrei einen Eindruck vom Handel mit Börsenkursen zu bekommen. Doch ein Trading Demokonto kann mehr, als nur als einen Eindruck von Ablauf und Möglichkeiten zu vermitteln. Mit manchen davon kann man unter realen Bedingungen traden und sich so effektiv auf den Handel mit echtem Geld vorbereiten. Doch auch fortgeschrittene Trader können von der Nutzung profitieren, da sie hier ohne Risiko neue Strategien und Ansätze erproben können. Welche Ansprüche man dafür an ein Trading Demokonto stellen sollte, wollen wir hier etwas genauer beleuchten. Wichtige Kriterien für ein Trading Demokonto Sucht man nach einem Trading Demokonto, welches den Handel mit Börsenkursen unter realen Bedingungen ermöglicht, dann sollte man zunächst einmal Börsenspiele außen vorlassen. Hier werden meist historische Kurse oder selbst erzeugte Kurse verwendet, sodass man auch ohne Internetverbindung dem Spiel frönen kann. Allerdings ist es eben genau das; ein Spiel; nicht mehr! Börsenspiele können zwar Spaß machen, erfüllen aber nicht den Zweck zur tatsächlichen Vorbereitung auf den Echtgeldhandel. So ist es wichtig darauf zu achten, dass hier bereits die echten Börsenkurse zur Verfügung stehen. Oft ist das nicht auf den ersten Blick ersichtlich, sollte aber in den AGBs zu finden sein, die man normalerweise akzeptieren muss, um sich für ein Trading Demokonto anzumelden. Was keinesfalls in der gewählten Demo fehlen darf, ist die Berechnung der Gebühren, welche für das Trading mit echtem Geld anfallen. Schließlich möchte ja auch der Online Broker etwas verdienen und das passiert häufig in Form von Spreads, was den Unterschied zwischen Brief- und Geldkurs darstellt, oder einem Fixbetrag pro Order. Egal wie die Abrechnung stattfindet, diese muss auch im Trading Demokonto Berücksichtigung finden. Ist dies nicht der Fall, so entsteht ein verzerrtes Bild der eigenen Fähigkeiten, weil man ja keinerlei Gebühren wettmachen muss, bevor man in die Gewinnzone rutscht. Böse Zunge würden behaupten, dass manch ein Online Broker in seinem Demokonto absichtlich auf das Miteinbeziehen der Kosten verzichtet, damit der Trader dort leichter Erfolge erzielt. Immerhin sind Erfolge im Demo Account nicht unbeträchtlich daran beteiligt, dass ein Demotrader geneigt ist zum Echtgeldhandel zu wechseln, durch welchen der Anbieter erst an ihm verdienen kann. Das aber nur als Denkanstoß nebenbei! Wer mehr über darüber wissen möchte, worauf man bei einem Trading Demokonto zu achten hat, der kann hier mehr erfahren. Bedeutend für den Aktienhandel Wer sich mit einem Demokonto in erster Linie auf den Aktienhandel vorbereiten möchte, der sollte auch ein Augenmerkt darauf legen, ob in diesem Dividenden ausgeschüttet werden. Immerhin ist das für viele Trader ein entscheidendes Element ihrer Anlagestrategie. Auch bei außerbörslichen Finanzinstrumenten wie CFDs, wo es rein um die Spekulation auf die Kursentwicklung geht, man aber keine tatsächlichen Anteile erwirbt, werden häufig Dividenden berücksichtigt. Im Falle von CFDs kann die Ausschüttung dem Trader aber auch Geld kosten. Hält dieser nämlich eine Short-Position (d.h. er spekuliert darauf, dass der Kurs sinkt) während des Ex-Dividenden-Tags, so wird die Dividende als Verlust verbucht. Besondere Relevanz hat dies natürlich auch für Daytrader, die vorzüglich mit gehebelten Finanzinstrumenten arbeiten.

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Die Österreichische Post AG hat ihren Anteil am türkischen Paketdienstleister von 25 Prozent auf 80 Prozent erhöht.

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Gastbeitrag
Bergkarabach-Konflikt: „Medien berichten pro-armenisch“

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge – kboelge@web.de Verwendete Metaphern bei der Berichterstattung über den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan Seit dem wieder ausgebrochenen Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan am 27. September berichten viele Medien in Deutschland nicht nur pro-armenisch, sondern verwenden dabei auch bestimmte Metaphern, die auf den ersten Blick nicht auffallen. Auch wenn einige Presseorgane versuchen, die kriegerischen Auseinandersetzungen deskriptiv darzustellen, fallen dabei bestimmte Merkmale ins Gewicht. Religion In fast allen Presseartikeln wird die Religion der Kriegsparteien benannt und auf den Unterschied zwischen dem „islamisch geprägten“ Aserbaidschan und dem „christlichen“ Armenien hingewiesen. Obwohl es sich nicht primär und einen religiös motivierten Krieg handelt, sondern um einen ethnisch-territorialen Konflikt. Die Berichterstattung über den Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan erinnert zum Teil an die Politik der Päpste während der Kreuzzüge, die einen Krieg zwischen den christlichen Staaten in Europa verhindern wollten und an die Führungen dieser Staaten appellierten, den Fokus stattdessen auf die „Ungläubigen“ richten sollten. Mit „Ungläubigen“ waren vornehmlich Moslems gemeint, aber die Päpste hatten nicht nur diese im Visier, sondern auch Ketzer und andere, die sich gegen den Vatikan stellten. Die Kreuzzüge waren zwar in politischer, militärischer und wirtschaftlicher Hinsicht nicht sinnvoll, aber zur Förderung der Einheit und der christlichen Identität in Europa waren diese förderlich. Das Ziel bestand darin, eine religiöse Differenzierung bzw. Abgrenzung gegenüber dem Islam zu erreichen. Im aktuellen Fall der Berichterstattung wird durch die Betonung der Religion zunächst eine Abgrenzung zwischen Armeniern und Aserbaidschanern vorgenommen, um damit in der Öffentlichkeit einen Solidarisierungseffekt mit den christlichen Armeniern zu erzielen. Opfer Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Darstellung der Armenier in den Medien als Opfer, die von Aserbaidschanern „angegriffen“ wurden, obwohl Armenien der Aggressor ist, Zehntausende von Aserbaidschanern von armenischen Einheiten getötet, eine Million Aserbaidschaner vertrieben und aserbaidschanisches Territorium rechtswidrig besetzt hält. Die ständige Wiederholung der Opfer-Rolle soll als Argument dienen, keine kritischen Fragen zur armenischen Okkupation zu stellen und die rechtswidrig besetzten Gebiete Aserbaidschans sowie die begangenen Kriegsverbrechen zu rechtfertigen. Die Opfer-Rolle bzw. das armenische Narrativ wird durch die armenische Diaspora und ihrer Unterstützer durch regelmäßige Print- und Onlinepublikationen, Filme, Ausstellungen etc. zu den Ereignissen von 1915 aufrechterhalten, wenngleich kein historischer Zusammenhang besteht. Feindbild Eine weitere verwendete Metapher ist das konstruierte Feindbild des Türken, das historisch betrachtet bis zu den Kreuzzügen zurückreicht. Die stereotypischen Klischees haben ihren Ursprung in der Geschichte des Osmanischen Reiches und dem Zusammentreffen mit dem christlichen Europa. Damals charakterisierten europäische Christen, Türken und Muslime als „blutrünstige Wilde/Barbaren“, deren „natürliche Eigenschaft darin bestand, Christen zu töten“. Europäische Humanisten bezeichneten die osmanischen Türken als „Barbaren“ und „natural born killers“, „Plünderer“, „Vergewaltiger“ sowie „Feinde der Zivilisation“. Ein großer Teil der Presseartikel unterstreicht die Religion und die ethnische Herkunft der Aserbaidschaner, um ein in der Vergangenheit konstruiertes Feindbild über die Türken auf die Aserbaidschaner zu übertragen.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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Der deutsche Weltmeister von 2014 hat sich in einem Tweet zu den Konflikten um die Kaukasusregion Berg-Karabach geäußert.

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Liberty Steel
Gupta: Zusammenschluss mit Thyssenkrupp sichert Arbeitsplätze

Der Inhaber des britischen Konzerns Liberty Steel, Sanjeev Gupta, sieht die europäische Stahlindustrie in einer schwierigen Situation. Gupta, dessen Unternehmen am Freitag ein Angebot für die Stahlsparte von Thyssenkrupp abgegeben hatte, sagte der Düsseldorfer „Rheinischen Post“:
„Die Werke sind nicht ausgelastet und die Klimabilanz der Branche ist alles andere als gut. Deshalb müssen wir Stahl möglichst schnell CO2-neutral produzieren. Das treibt mich an, als Familienvater und Unternehmer. Gemeinsam mit Thyssenkrupp können wir das deutlich besser und früher erreichen.“
Gupta zeigte sich optimistisch mit Blick auf grünes Licht vonseiten der EU-Wettbewerbsbehörden: „Liberty Steel ist stark in osteuropäischen Wachstumsmärkten und in der Bauindustrie, während Thyssenkrupp seine Stärken in Westeuropa und in der Automobilindustrie hat. Und auch die Auslastung von Duisburg wird sich erhöhen, da wir mehr Stahl brauchen, als wir zurzeit herstellen. Ich gehe davon aus, dass dies auch die Wettbewerbsbehörden berücksichtigen werden.“ Der Manager versuchte zugleich, Bedenken der Gewerkschaft zu zerstreuen: „Auf unserem bisherigen Weg haben wir alle Veränderungen immer gemeinsam mit den Mitarbeitern erreicht. Das ist mir wichtig und das wird auch bei Thyssenkrupp so sein.“ Gupta brachte es auf die Formel: „Mit einem Zusammenschluss verbessern wir die Auslastung auf beiden Seiten und sichern so Arbeitsplätze.“ IG-Metall-Bezirksleiter Giesler warnt vor „Managern mit offenen Rechnungen bei Thyssenkrupp“ Die IG Metall in NRW stemmt sich gegen einen Verkauf der Stahlsparte von Thyssenkrupp an den britischen Konzern Liberty Steel. NRW-Bezirksleiter Knut Giesler sagte der Düsseldorfer „Rheinischen Post“: „Wir benötigen keinen Investor ohne industrielles Konzept und können keine Manager gebrauchen, die noch offene Rechnungen mit Thyssenkrupp besitzen.“ Giesler spielte damit auf die gestrige Ernennung von Premal Desai zum Chief Operating Officer bei der Liberty-Steel-Mutter GFG Alliance an. Desai war von Juni 2019 bis Ende Februar 2020 Stahlchef bei Thyssenkrupp.

Corona-Krise
Experten erwarten bald 10.000 Corona-Neuinfektionen täglich

Experten erwarten, dass die Zahl der Corona-Neuinfektionen schon in wenigen Tagen eine weitere Rekordmarke erreicht. „Auch in Deutschland wird die Zahl der Neuinfektionen in der kommenden Woche voraussichtlich die Grenze von 10.000 überschreiten“, sagte der Präsident des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Daran könnten, so der Mediziner, auch die jetzt getroffenen Maßnahmen wenig ändern, weil die sich erst „in frühestens fünf bis zehn Tagen auswirken“. Der SPD-Fraktionsvize und Epidemiologe Karl Lauterbach befürchtet bei einem weiteren dauerhaften Anstieg der Fallzahlen, dass die Krankenhauskapazitäten nicht ausreichen, um die schweren Corona-Fälle angemessen zu behandeln. „Bei täglich 10.000 Fällen ist spätestens in zwei Monaten der Punkt erreicht, bei dem zu wenige Intensivbetten für die Corona-Patienten bereitstehen“, sagte Lauterbach der „Rheinischen Post“. Der Gesundheitsexperte empfiehlt allerdings, erst einmal die jetzt beschlossenen Maßnahmen wirken zu lassen. „Ob sie wirklich ausreichen, ist aber fraglich“, sagte der Leverkusener Bundestagsabgeordnete.

Literatur
Digitale Formate: Frankfurter Buchmesse wird sich verändern

Vorsteherin des Börsenvereins: „Digitale Formate in Buchmesse einbinden“ Osnabrück – „Die Buchmesse hat in diesem Jahr viel Erfahrung mit dem Digitalen gesammelt. Wir alle haben viel gelernt und, so glaube ich, einen großen Schritt getan“, bewertet Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ die erste vollkommen digital durchgeführte Frankfurter Buchmesse in einer ersten Bilanz. „Ich wünsche mir, dass es uns gelingt, digitale Formate in die künftigen Ausgaben der Frankfurter Buchmesse mit einzubinden. Wir tun gut daran, das zu nutzen und die Messe als Plattform damit zu erweitern. Das Digitale als alleiniges Medium aber wünscht sich niemand“, sagte Schmidt-Friderichs weiter und benannte auch die Nachteile einer rein digitalen Buchmesse: „Der persönliche Kontakt auf der Buchmesse fehlt. Das intensive Gespräch ist digital nicht abbildbar.“ Zu Teilen skeptisch äußerte sich Jo Lende, Leiter des Münchener Hanser-Verlages, zur Zukunft der digitalen Buchmesse. „Die Frankfurter Buchmesse wird nie wieder jener Punkt sein, an dem alles entsteht“, sagte der Verlagschef. Seinen Worten nach werden auch andere Formate mehr an Bedeutung gewinnen. Eine Frankfurter Buchmesse, die sich digital verlängert und zur Plattform erweitert – dieses Modell scheint am Horizont auf. Nach Lendles Worten sind bei der digitalen Buchmesse jene Akteure im Vorteil, die bereits ein weit gespanntes Netzwerk mitbringen. Kleinere Verlage und randständige Literaturen haben nach dieser Einschätzung eher mehr um Aufmerksamkeit zu kämpfen. Der für die Frankfurter Buchmesse zentrale Handel mit Buchlizenzen leidet nach allgemeiner Einschätzung nicht unter der digitalen Messe. Wie Schmidt-Friderichs und Lendle übereinstimmend sagen, werden die wesentlichen Geschäftsabschlüsse bereits vor dem Start der Buchmesse getätigt. Dennoch wird sich die Frankfurter Buchmesse nach der Einschätzung verändern. „Das leere Messegelände der Frankfurter Buchmesse wird als eines der Bilder der Corona-Zeit in die Geschichte eingehen. Die Stimmung auf dem Gelände ist surreal“, fasste Karin Schmidt-Friderichs ihre Eindrücke aus Frankfurt zusammen.

Außenpolitik
Transatlantik-Koordinator Beyer fordert selbstbewusstere Außenpolitik

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Nach Ansicht des Transatlantik-Koordinators der Bundesregierung, Peter Beyer (CDU), muss die deutsche Außenpolitik künftig energischer agieren. Beyer sagte der „Saarbrücker Zeitung“: „Wir müssen insgesamt stärker und selbstbewusster in der Außen- und Sicherheitspolitik auftreten.“ Das würden die Verbündeten in Europa und Nordamerika erwarten. Beyer betonte weiter, sollte Donald Trump die US-Präsidentschaftswahlen Anfang November gewinnen, werde es anstrengender werden, das transatlantische Bündnis stark zu halten. Aber auch unter einem Präsidenten Joe Biden komme „mehr Entscheidungs- und Führungsverantwortung auf Deutschland zu“. Der CDU-Politiker ergänzte: „Wer im kommenden Jahr nach der Bundestagswahl das Auswärtige Amt führt, muss wissen, dass wir mehr in die Bresche springen müssen.“ Zugleich forderte Beyer, die Außen- und Sicherheitspolitik sowie die wirtschaftliche Zusammenarbeit effizienter und schlagkräftiger zu gestalten. „Wir brauchen einen nationalen Sicherheitsrat, der diese Bereiche koordiniert.“ Das könne nicht länger aufgeschoben werden, dafür verändere sich die Welt zu rasant, so der Koordinator.

Balkan
Vucic: Serbien bereit für Dialog mit Kosovo

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Belgrad – Nach dem Treffen mit dem EU-Sondergesandten Miroslav Lajcak am Donnerstag, betonte der serbische Präsident Aleksandar Vucic, dass man sich auf eine Wiederaufnahme des Belgrad-Pristina-Dialogs geeinigt habe und dass Serbiens Verpflichtung, den Prozess fortzusetzen und eine Kompromisslösung zu erreichen, bekräftigt worden sei. Serbien sei bereit, den Dialog mit Pristina fortzusetzen, wann immer Lajcak ein Treffen anbiete, sagte Vucic auf einer Pressekonferenz. „Wir werden auf höchster Ebene und auf technischer Ebene nach Brüssel gehen“, sagte er und fügte hinzu, dass er während des Treffens nur auf einer Sache bestanden habe – einer vollständigen Umsetzung des Brüsseler Abkommens, das seiner Meinung nach eine Bedingung sei, ohne die es keine erfolgreiche Fortsetzung des Dialogs geben würde, berichtet die serbische Nachrichtenagentur Tanjug. Es sei ein gutes, vernünftiges und seriöses Treffen über die Zukunft des Belgrad-Pristina-Dialogs gewesen, so Vucic weiter. Er sei mit Lajcak übereingekommen, dass die bestehenden wirtschaftlichen Trends zwischen Belgrad und Pristina zufriedenstellend seien, aber gefördert werden müssten. „Freier Verkehr von Waren, Kapital, Dienstleistungen und Menschen – das ist eines der wichtigsten Dinge in diesen Beziehungen“, sagte Vucic. Eine europäische Zukunft sei für Serbien sehr wichtig und nicht nur eine Floskel – sie sei wichtig, um mehr Investitionen anzuziehen und wegen der Werte, für die Serbien eintrete und kämpfe. „Und auch, weil die internationale Position Serbiens umso stärker sein wird, je näher Serbien einer vollwertigen EU-Mitgliedschaft kommt“, sagte er. Und dieser Weg werde zu einem großen Teil von Serbiens Fortschritten in den Beziehungen zu Pristina bestimmt werden, fügte er hinzu.

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– Washington – „Viel Liebe“: Kosovo und Serbien wollen Wirtschaftsbeziehungen normalisieren

Bei einem Treffen in Washington haben sich Serbien und der Kosovo auf eine Normalisierung der Wirtschaftsbeziehungen geeinigt. Das gab US-Präsident Donald Trump am Freitag bekannt.

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Türkei
Istanbul: Ukraine und Türkei unterzeichnen Militärabkommen

Istanbul – Die Türkei und die Ukraine haben ihre langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen am Freitag mit der Unterzeichnung eines Abkommens zur militärischen Zusammenarbeit weiter gestärkt. „Die Türkei sieht die Ukraine als ein Schlüsselland für die Schaffung (von) Stabilität, Sicherheit, Frieden und Wohlstand in der Region“, betonte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan nach der Unterzeichnungszeremonie in Istanbul. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und sein türkischer Amtskollege unterzeichneten eine „Goodwill“-Vereinbarung bezüglich der Verteidigungsindustrie und eines „militärischen Rahmenabkommens“, sagten Vertreter gegenüber Reportern. Weitere Einzelheiten der Vereinbarungen wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben. Selenskyj betonte, dass das Abkommen den Weg für „neue Möglichkeiten“ ebnete. Die Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie ist für die Entwicklung unserer strategischen Partnerschaft wichtig, und ich freue mich, dass wir sie heute stärken“, so der ukrainische Staatschef.
(Screenshot/Twitter)

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– TB2-Bayraktar – Ukraine und Serbien kündigen Kauf türkischer Kampdrohnen an

Nachdem sich die Kampfdrohen der Türkei bei Einsätzen in Konflikten in Syrien, Libyen und Berg-Karabach als wirksam erwiesen haben, zeigen immer mehr Staaten Interesse an den unbemannten Luftfahrzeugen (unmanned aerial vehicle, UAV) aus türkischer Rüstungsschmiede.

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NATO
Berichte: Türkei testet bereits russische S-400

Ankara – Das NATO-Mitglied Türkei hat sein von Russland hergestelltes fortschrittliches Luftverteidigungs-Raketensystem getestet, so Medienberichte am Freitag. Laut den Berichten habe das türkische Militär das Luftabwehrsystem S-400 in der Schwarzmeerprovinz Sinop getestet. Die Medien stützen ihre Berichte auf ein angeblich in Sinop gedrehtes Amateurvideo. Das Video zeigte eine schmale Rauchsäule, die hoch in den blauen Himmel ragte. Es wurde allgemein erwartet, dass die Türkei das System diese Woche testen würde, nachdem türkische Behörden Schiffe und Flugzeuge gewarnt hatten, das Gebiet im Schwarzen Meer zu meiden. Wie Defence News am 9. Oktober berichtete, transportierte das türkische Militär bereits am 5. und 6. Oktober die erste Ladung der russischen S-400 in den Schwarzmeerhafen Sinop. Eine namentlich nicht genannte Quelle aus dem türkischen Militär habe dem Portal bestätigt, dass dort Tests geplant seien. Washington lehnt Kauf der S-400 ab Washington lehnte die Übernahme des russischen Fliegerabwehrsystems durch die Türkei entschieden ab und suspendierte die Türkei von ihrem Hi-Tech-Kampfjetprogramm F-35, da die S-400 eine Bedrohung für die Stealth-Kampfjets darstelle. Die US-Regierung hatte Ankara auch davor gewarnt, dass es US-Sanktionen nach dem Countering America’s Adversaries Through Sanctions Act riskiert, wenn das S-400-System aktiviert wird. Die Türkei besteht darauf, dass sie gezwungen wurde, das russische System zu kaufen, nachdem Washington sich geweigert hatte, ihm das US-Patriot-System zu verkaufen. Ausschluss aus dem F-35-Programm

Nachdem die Bundesregierung im August 2015 den Abzug der deutschen Patriot-Abwehrraketen aus der Türkei angekündigt hatte, gab Ankara 2017 den Kauf des russischen System S-400 bekannt. Die USA haben dieses Vorhaben Ankaras scharf verurteilt und ihren NATO-Partner im Juli aus dem gemeinsamen F-35-Entwicklungsprogramm ausgeschlossen.

Die Türkei ist Mitentwickler und Lieferant von  etwa 900 Bauteilen. Schon sehr bald müssten türkische Soldaten, die an dem Projekt mitarbeiten, die USA verlassen. Spätestens im März 2020 soll der Ausschluss der Türkei abgeschlossen sein.

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Türkei
Istanbul: Nusret eröffnet sein 50-Millionen-Dollar-Hotel

Istanbul – Vom Metzger zum Multimillionär – für Nusret Gökce ein wahr gewordener Traum. Nach Dutzenden Restaurants weltweit, eröffnet er am heutigen Freitag sein im vergangenen Jahr gekauftes Hotel in Istanbul. „Ich hatte einen Traum, nämlich ein eigenes Restaurant in meinem eigenen Hotel zu haben, Gott sei Dank, einer meiner größten Träume wird am Freitag wahr: Wir sehen uns im Nusret-Maçka-Palast“, schrieb er am Mittwoch auf Instagram. Gekauft hatte er das Hotel bereit im März vergangenen Jahres. Sein im Februar 2019 mit 50.000 Lira (zu der Zeit etwa 7.600 Euro) gegründetes neues Unternehmen „Nusret Turizm Yatırım“ hatte das Hotel von der Dogus Holding mit Sitz in Istanbul für 50 Millionen Euro übernommen. „Ich bin sehr glücklich, dass ich der neue Besitzer des Park Hyatt geworden bin. Für mich hat sich ein Traum erfüllt“, schrieb Nusret Gökce damals auf Instagram. https://www.instagram.com/p/CGSd2nmFjYG/   Partner aus Großbritannien und Singapur Das von der türkischen DOĞUŞ-Gruppe im Jahr 2012 gegründete Unternehmen „Dogus Restaurant Entertainment and Management“ (D.ream), zu dem die weltbekannten Marken wie Nusr-Et und Zuma gehören, hat seit April vergangen Jahres auch zwei starke Partner aus Singapur und Großbritannien an seiner Seite. „Dream ist ein sehr gut geführtes Unternehmen mit einem unglaublich starken Markenportfolio und einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz für profitables Wachstum in mehreren Märkten weltweit. Wir freuen uns über die Möglichkeit, am weiteren Wachstum des Unternehmens zu partizipieren, sowohl organisch als auch durch mögliche Akquisitionen“, sagte Bjorn Tessiore, Senior Principal von Metric, in einer Stellungnahme.

John Sinik, Managing Partner von Metric, fügte hinzu: „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Dogus und Temasek bei dieser Transaktion. Wir glauben, dass Dream eine einzigartige Plattform für Wachstum in seiner Branche darstellt und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und dem Unternehmen, um die Entwicklung von Dream in den kommenden Jahren zu unterstützen.“

Im Rahmen der Vereinbarung wurde der Gesamtwert der Gesellschaft mit 1,2 Milliarden Dollar beziffert, während sich der Wert der übertragenen Aktien auf 200 Millionen Dollar beliefe. Auch Nusr-Et gehört zu D.ream Das weltweit bekannte Restaurant Nusr-Et des türkischen Metzger-Phänomens Nusret Gökce, der in letzter Zeit wegen seiner Fähigkeiten im Fleischhacken und -salzen zum Social-Media-Phänomen avancierte, ist Teil der D.ream Gruppe. Gökce, weltweit auch als Salt Bae bekannt, erlangte internationale Berühmtheit, nachdem er anfing, Fotos seiner theatralischen Salzstreu-Pose in den sozialen Netzwerken zu teilen. Nur fünf Jahre Schule Gökce sei nur fünf Jahre zur Schule gegangen und habe anschließend angefangen, als Metzger zu arbeiten. In Argentinien habe er seine Fleischschneidekünste dann perfektioniert. Kommunikation durch Fleisch Er habe zwar keine Fremdsprachen sprechen können, erzählte er in einem Gespräch mit türkischen Medien, habe jedoch „mit den Menschen durch das Fleisch kommuniziert“.
„Die Leute bezeichnen mich als ungehobelt“, sagte er. „Ich bin der Sohn eines Bergarbeiters. Mein Vater und meine Mutter waren Analphabeten. Ich konnte aus finanziellen Gründen nicht zur Schule gehen. Ich war 14, als ich bei einem Metzger in die Lehre ging. Fleisch wurde zu meiner Leidenschaft.“