
"Kulturelle Zusammenarbeit"
UNESCO: Couscous wird Weltkulturerbe

Frankreich
Frankreich: Ehrenlegionmedaille für Ägyptens Präsident Abdel Fatah El-Sisi
Ukraine
Ukrainischer Verteidigungsminister: Türkische Kampfdrohnen gehören zu den besten der Welt
Auch interessant
– Ausland – Ukraine lobt Beziehungen zur Türkei
Die Beziehungen der Ukraine zur Türkei haben einen noch nie dagewesenen Höhepunkt erreicht, betonte der ukrainische Präsident am Dienstag.
Ukraine lobt Beziehungen zur Türkei
Brandschutz
TÜV-Verband: Brände in der Weihnachtszeit verhindern
Kindesmissbrauch
Mutter und Stiefvater ließen 11-Jährige von LKW-Fahrern missbrauchen
Auch interessant
– Bergisch Gladbach – Mutmaßlicher Haupttäter soll seine Tochter fast täglich missbraucht haben
Einer der mutmaßlichen Haupttäter im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach, Jörg L., soll sich schon als Jugendlicher an Kindern vergangen haben.
Mutmaßlicher Haupttäter soll seine Tochter fast täglich missbraucht haben
Balkan
Serbien: Vucic deutet auf Referendum zur Anerkennung des Kosovo hin
„Die beiden Länder waren in der Lage, einen wichtigen Durchbruch zu erreichen, den niemand für möglich gehalten hätte“, sagte Trump im Weißen Haus in Anwesenheit des serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic und des kosovarischen Ministerpräsidenten Avdullah Hotl.
In seiner Rede vor Reportern im Oval Office sagte Trump, dass der Wirtschaftspakt als Sprungbrett für die weitere Zusammenarbeit diene und beschrieb das Erreichte als einen einigenden Faktor. „Wirtschaft kann Menschen zusammenbringen“, sagte Trump während einer Unterzeichnungszeremonie, die den Durchbruch besiegelte. „Es wurde viel gekämpft, und jetzt gibt es viel Liebe“, so der US-Präsident. „Ohne Kosovo-Anerkennung kein EU-Beitritt“Ohne den Kosovo anzuerkennen, werde Serbien nie der EU beitreten, sagte der damalige Sondergesandte des US-Außenministeriums für den Westbalkan, Matthew Palmer, in der kosovarischen Hauptstadt Pristina bereits im November vergangenen Jahres.
Vucic wisse, dass Serbien nie der EU beitreten würde, ohne das Problem mit dem Kosovo zu lösen, sagte Palmer bei einer Rede vor Studenten in der Nationalbibliothek von Pristina, berichteten kosovarische Medien.Der Kosovo dürfe nicht aus einer dauerhaften Lösung auf dem Balkan ausgeschlossen werden und betonte, dass die Lösung der Kosovo-Serbien-Beziehungen nach wie vor eine strategische Priorität für die Vereinigten Staaten sei. Der Sonderbeauftragte betonte, dass Washington die neue Regierung Kosovos ermutige, den Dialog mit Serbien wieder aufzunehmen.
Zum Thema
– Balkan – Vucic: Serbien bereit für Dialog mit Kosovo
Nach dem Treffen mit dem EU-Sondergesandten Miroslav Lajcak am Donnerstag, betonte der serbische Präsident Aleksandar Vucic, dass man sich auf eine Wiederaufnahme des Belgrad-Pristina-Dialogs geeinigt habe.
Vucic: Serbien bereit für Dialog mit Kosovo
Wirtschaftsnews
Arçelik und Hitachi kündigen Joint Venture an
Auch interessant
– Haushaltsgerätebranche – Türkei: Arçelik kauft Pakistans Dawlance für 258 Millionen US-Dollar
Arçelik, ein globaler Akteur in der Haushaltsgerätebranche, hat einen Vertrag zum Erwerb von Dawlance, Pakistans führendem Haushaltsgerätehersteller, unterzeichnet.
Türkei: Arçelik kauft Pakistans Dawlance für 258 Millionen US-Dollar
Flüchtlingskrise
Flüchtlingslager Lesbos: Dreijähriges Mädchen vergewaltigt
In dem provisorischen Flüchtlingscamp Kara Tepe auf der griechischen Insel Lesbos ist es nach Angaben der SOS-Kinderdörfer zu einem schrecklichen Ereignis gekommen: Ein 3-jähriges Mädchen sei mutmaßlich vergewaltigt worden. Das Kind sei am Montag bewusstlos und blutend in einem der Waschräume gefunden worden. Untersuchungen laufen.
„Wir sind sehr bestürzt“, sagt Boris Breyer, Pressesprecher der Hilfsorganisation. „Seit das Lager auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Kara Tepe im September notdürftig errichtet wurde, weisen wir immer wieder auf die katastrophalen Bedingungen hin und warnen vor den Gefahren, vor allem für Kinder.“ Die Versorgungslage und die hygienischen Bedingungen in dem Lager seien völlig unzureichend, die Atmosphäre höchst angespannt. Bereits in dem Vorgängercamp Moria sei es immer wieder zu Gewaltausbrüchen gekommen. Auch in dem neuen Zeltlager, in dem aktuell 7500 Menschen untergebracht seien, hätten Kinder keinerlei Schutz. „All das war von Beginn an offensichtlich!“, sagt Boris Breyer.
Offenbar als Reaktion auf das furchtbare Ereignis habe die Regierung aktuell beschlossen, 200 Personen, hauptsächlich Kinder und Familien, in ein anderes Lager umzusiedeln, das sich ebenfalls auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz befinde. Dort seien die Bedingungen deutlich besser. Die SOS-Kinderdörfer unterstützen Kinder und Familien hier seit Jahren, leisten psychosoziale Hilfe und unterstützen bei der Bildung.
„Die Umsiedlung kann nur ein erster Schritt sein!“, sagt Pressesprecher Breyer. Die griechische Regierung müsse den Schutz und die Sicherheit für alle Flüchtlingskinder gewährleisten. Auch die EU sei hier in der Verantwortung. Sorgen mache der Hilfsorganisation auch der einbrechende Winter. Boris Breyer sagt: „Das Lager liegt direkt am Meer. Die Menschen hausen in Zelten, sie sind den heftigen Winden und eisigen Temperaturen ausgesetzt. Das ist menschenunwürdig!“
Auch interessant
Flüchtlingskind: „Mein einziger Wunsch ist es, einzuschlafen und nie mehr aufzuwachen“
Spionage
Spionage gegen US-Truppen: Weiterer russischer Diplomat muss Bulgarien verlassen

Milgem-Projekt
Rüstungsdeal: Ukraine bestellt türkische Kriegsschiffe
Von Kemal Bölge
Einen Tag nachdem Washington gegen Ankara Sanktionen verhängte, hat das ukrainische Verteidigungsministerium neue Korvetten und Kampfdrohnen aus türkischer Produktion bestellt. Sie werden für die ukrainische Marine beschafft, um die Sicherheit in den Regionen Schwarzes und Asowsches Meer zu erhöhen.
Laut der Erklärung vom 15. Dezember 2020 unterzeichnete der ukrainische Verteidigungsminister Andrii Taran die Dokumente während eines Besuchs Ismail Demirs, Leiter des Präsidiums der Verteidigungsindustrie (SSB) der Türkei, in der Ukraine.

Als Italien wegen der osmanischen Provinz Libyen 1911 der Regierung des Osmanischen Reiches den Krieg erklärte, hatte das Osmanische Reich keine ernst zu nehmenden Kriegsschiffe, die es gegen die italienische Marine hätte einsetzen können.
Es wurden türkische Freiwilligeneinheiten nach Libyen entsandt, die gegen die italienischen Besatzer an der Seite von Libyern kämpften und diesen die Grundlagen moderner Taktik und Gefechtsführung vermittelten. Unter den Freiwilligeneinheiten befand sich auch der damalige Offizier Mustafa Kemal (der spätere Staatsgründer Atatürk), der am 27. November 1911 zum Major befördert wurde.
Das Manko, über keine leistungsfähige Marine zu verfügen, blieb während des Ersten Weltkriegs und des nationalen Befreiungskrieges bestehen. Nach der Gründung der Türkischen Republik wurde neben dem Aufbau des Heeres und der Luftwaffe erstmals auf die Errichtung einer starken Marine Wert gelegt. Bereits 1924 hatte Präsident Atatürk erklärt, mit dem Kauf von ausländischen Schiffen könne keine eigene Kriegsflotte aufgebaut werden. Im Zuge dessen wurden Schiffswerften errichtet, auf denen die ersten kleineren Einheiten gebaut wurden.
Abhängigkeit von den USA
Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Beitritt der Türkei zur NATO wurde auf die eigenständige Entwicklung und den Bau eigener Kriegsschiffe verzichtet. Insbesondere in den 50er und 60er-Jahren hatten die USA türkische Regierungen dazu gedrängt, keine eigenen Waffensysteme herzustellen, da diese aus den Vereinigten Staaten importiert werden sollten. Damit geriet die türkische Armee bei der Beschaffung von militärischer Ausrüstung und Bewaffnung für alle Teilstreitkräfte in die Abhängigkeit der USA. Nachdem die Türkei 1974 in Zypern militärisch intervenierte, beschlossen die USA ein Waffenembargo gegen Ankara. Als Reaktion wurden in der Türkei Stiftungen und Rüstungsunternehmen gegründet, die die Entwicklung von eigenen Waffensystemen unterstützen sollten.
Machbarkeitsstudie eröffnet Weg zum Bau von türkischen Kriegsschiffen
Die Idee und die Umsetzung für den Bau eigener Kriegsschiffe begann in der Türkei in den 90er-Jahren bzw. 1996 mit dem Milgem-Projekt. Der Begriff „Milgem“ ist die Abkürzung für Milli Gemi und bedeutet auf Deutsch nationales Schiff. Das Oberkommando der türkischen Marine arbeitete damals an einer Machbarkeitsstudie zum Bau von türkischen Kriegsschiffen.
Großen Anteil an der Verwirklichung des Milgem-Projekts hatten unter anderem der Admiral a.D. zur See, Özden Örnek und Admiral a.D. Mazlum Savaş Onur. Im Februar 2000 fiel der Startschuss zum Milgem-Projekt, bei dem insgesamt 12 Kriegsschiffe produziert, vier davon mit einer Optionsklausel werden sollten. Aufgrund des sich ändernden Bedarfs der türkischen Marine und der instabilen Lage in der Region wurde der Bedarf an Korvetten der Ada-Klasse auf vier reduziert, um bedarfsgerechte größere Kriegsschiffe bauen zu können.
Das Projekt sah zudem den Export der Milgem-Korvetten an andere Länder vor. In der Istanbuler Marinewerft begann 2005 der Bau der Korvette TCG-Heybeliada (F-511), am 27. September 2008 lief sie vom Stapel und am 28. September 2011 wurde sie am 473. Jahrestag der Seeschlacht von Preveza nach erfolgreichen Tests den türkischen Seestreitkräften feierlich übergeben. Neben der erwähnten TCG-Heybeliada wurde 2013 die TCG Büyükada (F-512), 2018 TCG-Burgazada (F-513) und 2019 die TCG-Kınalıada (F-514) von der türkischen Marine in Dienst gestellt.
Pakistan hatte 2018 eine internationale Ausschreibung für die Beschaffung von neuen Korvetten veröffentlicht. Der Auftrag ging an die Istanbuler Marinewerft, die zwei Korvetten der Jinnah-Klasse (eine modifizierte Version der Ada-Klasse) in der Türkei baut und die anderen beiden in der pakistanischen Küstenstadt Karatschi. Die ersten beiden Korvetten sollen nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums 2023 in Istanbul sowie in Karatschi den Seestreitkräften der beiden Länder übergeben werden, die Indienststellung zweier, weiterer Schiffe soll 2024 erfolgen.
Details zu den Milgem-Korvetten (Ada-Klasse):
Abmessungen • Länge: 99 Meter • Maximale Breite: 14,40 Meter • Tiefgang: 3,59 Meter • Verdrängung: 2000 Tonnen
Waffen 8 x Harpoon Blok II SSM BB 1 x 76 mm AutoMelara-Kanone 1 x RAM PDMS [21mesh ]
2 x 324 mm Doppelrohr-Torpedosystem (Mk 46/54 Torpedos) 2 x 12,7 mm STEMPEL (stabilisiert) Maschinengewehrplattform, ASELSAN) 1 x S-70B SeaHawk
Hauptantriebsstränge (Antriebssysteme) Hauptmotoren: 2 x MTU 16V595TE90 Dieselmotor + 1 x LM2500 Gasturbine (CoDAG) • Schubstränge (Antriebssystem): 2 x Escher-Wyss CPP • Höchstgeschwindigkeit 29 Knoten (53,7 km/h)
Sensoren • 3D-Suchradar [Thales Ned. SMART-S Mk2] [Aselsan Hazar 3D S & X BAND wird entwickelt] • Feuerleitradar [Thales Ned. Sting EO Mk2 / 1. Schiff] [Aselsan TAKS / Entwicklung] • Elektrooptische Sensoren [Aselsan AselFLIR-300D] • Navigationsradar / LPI-Radar [Northrop Grumman Vision Master FT] [Aselsan ALPER LPI] Abwehrmittel • Elektronisches Unterstützungssystem [ Aselsan ARES-2N ED / ESM] • Laserwarnsystem [Aselsan] • Torpedo-Störsystem [Ultra E. SeaSentor / 1. und 2. Schiff] [Aselsan Hızır / in Entwicklung]
Andere Anordnungen (Systeme) • Kampfmanagementsystem [Forschungszentrum Command-Havelsan (GENESIS-MİLGEM)] • X-Band-Satellitenterminal [Aselsan] • Integriertes Kommunikationssystem [Aselsan] • Sonar [Forschungszentrum Command-TÜBİTAK MAM] • Integrierte Plattformsteuerungs- und Überwachungssystem (EPKIS) [YALTES]
Auf dem Schiff befindet sich ein Hangar und eine Hubschrauberlandeplattform für Helikopter mit einem Gewicht von bis zu 10 Tonnen. Mit der Planung und dem Bau der Milgem-Korvetten gehört die Türkei weltweit zu den zehn Ländern, die in der Lage sind, ein derartiges modernes Kriegsschiff zu bauen. Laut dem Direktorat der Verteidigungsindustrie in Ankara liegt beim Milgem-Projekt der technologische Anteil der türkischen Rüstungsindustrie bei etwa 70 Prozent. Mit dem Bau von vier weiteren Fregatten der I-Klasse wurde 2018 begonnen. Es sollen noch vier Flugabwehrzerstörer der TF-2000-Klasse hinzukommen.
Auch interessant
– Rüstungsindustrie – In der Türkei gebautes Kriegsschiff „Kinaliada“ wird Marine übergeben
TCG Kinaliada, das vierte Schiff des MILGEM-Projekts – ein nationales türkisches Kriegsschiffprogramm – wird am Sonntag bei einer Zeremonie in Istanbul an die türkische Marine übergeben.
In der Türkei gebautes Kriegsschiff „Kinaliada“ wird Marine übergeben


UNESCO: Couscous wird Weltkulturerbe" title="