Reisen
Turkish Airlines gewinnt prestigeträchtigen World Travel Awards

London – Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines ist bei den World Travel Awards für ihre branchenführende Economy Class ausgezeichnet worden. Die Airline hat sich den ersten Platz für das Jahr 2020 gesichert und damit die Konkurrenz einer Vielzahl von europäischen Full-Service-Airlines geschlagen. Die World Travel Awards werden seit 1993 jährlich von einer Jury aus Tourismusexperten und Fachkollegen vergeben und gelten als eine der angesehensten Auszeichnungen für Reiseunternehmen weltweit.
(Screenshot/Twitter)
Turkish Airlines musste sich gegen eine Reihe starker Konkurrenten um den Preis behaupten. Zu den Nominierten gehörten unter anderem Air France, British Airways, Lufthansa und KLM. Das Economy-Produkt von Turkish wurde jedoch als das beste von allen bewertet, und es ist leicht zu erkennen, warum, berichtet Simpleflying. Hierzu Reisetopia: Der Economy-Class von Turkish Airlines wurde zu Recht die Auszeichnung verliehen, denn der Komfort in der niedrigsten Kabinenklasse wird gegenüber den Konkurrenten am besten durchgesetzt. Sowohl auf Kurz- als auch Langstreckenflügen lassen sich die Sitze der Airline bis zu 15cm nach hinten neigen. Zusätzlich verfügen diese über eine verstellbare Kopf- und Fußstütze. Zudem können sich Passagiere auf 79 cm Beinfreiheit freuen. Für das Bordentertainment sorgt ein 12 Zoll (ca. 30 cm) Multimedia Display mit stundenlangem Filmmaterial, Musik und Serien. Zusätzlich befindet sich an jedem Sitzplatz eine Lademöglichkeit.
(Foto: THY)

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Das Online-Reisemagazin Travelbook hat seine Leser auf Facebook und Instagram abstimmen lassen welche Fluglinie das beste Essen anbietet.

Airline-Essen: Turkish Airlines auf Platz 1

Israelisch-türkische Beziehungen
Türkei: Erdogan wünscht sich bessere Beziehungen zu Israel

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Ankara – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Freitag den Wunsch einer Annäherung zu Israel geäußert. „Wenn es keine Probleme auf der obersten Ebene (in Israel) gäbe, könnten unsere Beziehungen ganz anders sein“, betonte der türkische Staatschef Reportern nach dem Freitagsgebet. Er fügte hinzu, dass die beiden Länder weiterhin geheimdienstliche Informationen austauschten. „Ansonsten wünschen wir uns von Herzen, dass wir unsere Beziehungen zu ihnen auf einen besseren Punkt bringen können“, so Erdogan weiter. Die israelische Politik gegenüber den Palästinensern bleibe jedoch „inakzeptabel“. „Die Palästina-Politik ist unsere rote Linie. Es ist unmöglich für uns, Israels Palästina-Politik zu akzeptieren. Ihre gnadenlosen Handlungen dort sind inakzeptabel“, betonte Erdogan. Ein türkischer Präsidentenberater bestätigte bilaterale Gespräche und dass die vollen diplomatischen Beziehungen bis März wiederhergestellt werden könnten bereits am Montag gegenüber Voice of America. Die Beziehungen zwischen den einst engen Verbündeten brachen mit dem Abzug des türkischen Botschafters im Jahr 2018 inmitten eskalierender Spannungen fast zusammen.

„Wenn Israel einen Schritt kommt, kann die Türkei vielleicht zwei Schritte kommen“, sagte der türkische Präsidentenberater für Außenpolitik, Mesut Caşın, in Bezug auf die laufenden Gespräche mit Israel igegenüber Voice of America (VOA). Caşın:

„Wenn wir ein grünes Licht sehen, wird die Türkei die Botschaft wieder öffnen und unseren Botschafter zurückbringen. Vielleicht können wir im März wieder volle diplomatische Beziehungen herstellen. Warum nicht?“
Die Herstellung von Frieden und Sicherheit sei für Israel und die Türkei sehr wichtig. Nach der Mavi Marmara wolle die Türkei keine weiteren Krisen mit Israel, fügte Caşın hinzu.

Wie das Nachrichtenportal Al Monitor unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtet, habe Hakan Fidan, der Chef des türkischen Geheimdienstes, geheime Gespräche mit israelischen Beamten geführt, Teil einer türkisch initiierten Bemühung, die Beziehungen zu normalisieren. Im Gespräch mit Al-Monitor unter der Bedingung, dass sie nicht namentlich genannt werden, bestätigten drei Quellen, dass in den letzten Wochen Treffen stattgefunden haben, wobei Hakan Fidan die Türkei in mindestens einem von ihnen vertrat, aber sie lehnten es ab, zu sagen, wo.

Aserbaidschan hofft auf Annäherung zwischen Türkei und Israel Am Mittwoch hat auch Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev seine Dienste als Vermittler zwischen Israel und der Türkei angeboten, nachdem beide Länder ihm halfen, in Bergkarabach Armenien zu besiegen.

Sowohl die Türkei als auch Israel belieferten Aserbaidschan während des Konflikts mit Drohnen und anderen Waffen und standen damit zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt verbaler Feindseligkeiten auf der gleichen Seite.

Aliyev besprach die israelisch-türkischen Spannungen in einem kürzlichen Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan an, berichtet unter anderem die Tageszeitung The Jerusalem Post. Laut Aliyevs Beratern, reagierte der türkische Staatschef positiv auf den Vorschlag.

Nach Angaben der Berater sei Erdogan trotz seiner zahlreichen Kritik gegenüber Israel nicht anti-israelisch. Offizielle in Aserbaidschan erklärten ihren israelischen Kollegen, dass der türkische Politiker aufgrund des Einflusses ehemaliger Berater zu anti-israelischer Rhetorik beeinflusst wurde.

Stürmung der „Mavi Marmara“ Die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern wurden 2010 abgebrochen, nachdem israelische Sicherheitskräfte im Juni desselben Jahres ein Schiff der Hilfsflottille „Mavi Marmara“ gestürmt und dabei zehn türkische Aktivisten getötet hatten. Die Türkei verlangte daraufhin eine Entschuldigung, eine Entschädigung der Familienangehörigen der Opfer sowie die Aufhebung der Gaza-Blockade. 2013 entschuldigte sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu für den Angriff. Ankara und Tel Aviv unterzeichneten 2016 nach sechsjähriger Eiszeit ein Versöhnungsabkommen mit dem Ziel die Beziehungen zu normalisieren. Im Juni 2016 handelte Ankara einen Deal mit Tel Aviv aus. Dieser sieht neben der Duldung des humanitären Einsatzes der Türkei in Gaza Entschädigungszahlungen Israels in Höhe von 20 Millionen US-Dollar an die Mavi Marmara-Opfer vor. Laut dem Gesetz wird Israel den Betrag in einer Transaktion auf ein von der Türkei eröffnetes Konto überweisen. Erdgas-Pipeline Auch Verhandlungen über einen Erdgas-Pipeline-Bau zur Beförderung von israelischem Gas nach Europa waren 2017 in einem fortgeschrittenen Stadium. In einem Exklusiv-Interview mit der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu sagte Dror Cohen damals, dass die  Gespräche zwischen Israel und der Türkei den Preis und die genaue Route der Pipeline beträfen.

Die  1.900 km lange Eastmed-Pipeline ist ein Projekt der EU mit dem Ziel, vom russischen Gas unabhängig zu werden. Die Pipeline soll 1.300 km unter dem Mittelmeer verlaufen, etwa 1.900 km lang sein und das von israelischen Unternehmen im östlichen Mittelmeer entdeckte Erdgas nach Europa befördern. Die Leitung soll über 6,2 Mrd. Euro kosten und von privaten Unternehmen mit der finanziellen Unterstützung der EU gebaut werden. Nach Fertigstellung werde die Pipeline jährlich zwischen 10 und 20 Milliarden Kubikmeter Gas befördern.

„Wir haben einige Meinungsverschiedenheiten, was den Preis und die genaue Route der Pipeline betrifft und befinden uns noch in der Verhandlungsphase“, so Cohen gegenüber Anadolu.

An den Verhandlungen nahmen sowohl israelische und türkische private Unternehmen als auch Regierungsvertreter beider Länder teil. Bei seinem damaligen Besuch in der Türkei sagte der israelische Energieminister Yuval Steinitz am Rande des 22. Welt-Erdöl-Kongresses, dass sich beide Länder darauf geeinigt hätten, den Versuch zu unternehmen, das zwischenstaatliche Dachabkommen über den Bau der türkisch-israelischen Pipeline bis zum Ende des Jahres abzuschließen.

Erneute Einstellung der Beziehungen Nach erneuten Kämpfen zwischen Israel und dem Hamas 2018 und 2019 wurden die Beziehungen jedoch wieder eingestellt. Im Mai 2018 verwies Ankara „wegen der Gewalt im Gazastreifen“ den israelischen Botschafter außer Landes. Neuer Botschafter Am 14. Dezember entsandte die Türkei dann zum ersten Mal seit zwei Jahren einen neuen Botschafter, den 40-jährigen Ufuk Ulutaş, nach Israel. Ulutaş ist Vorsitzender des Zentrums für strategische Forschung im türkischen Außenministerium und ein politischer Angestellter, der an der Hebräischen Universität in Jerusalem Hebräisch und Nahost-Politik studiert hat. Ulutas sei auch dafür bekannt, ein Experte für den Iran zu sein, berichtet Al Monitor.

Corona-Pandemie
Corona-Impfstoff: Türkei unterzeichnet Vertrag mit Pfizer-BioNTech über 4,5 Millionen Dosen

Ankara – Die Türkei wird mit Pfizer – BioNTech einen Vertrag über 4,5 Millionen Dosen des Impfstoffs COVID-19 unterzeichnen, der bis Ende März geliefert werden soll, sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Donnerstag. Während einer Pressekonferenz erklärte Koca, die Türkei habe die Option, später weitere 30 Millionen Dosen des Impfstoffs zu beschaffen. Der türkischstämmige Ugur Sahin, 55, ist CEO des deutschen Biotech-Unternehmens BioNTech. Er hat es gemeinsam mit seiner Frau und Vorstandskollegin Özlem Türeci, 53, und seinem ehemaligen Lehrer Prof. Christoph Huber, einem österreichischen Krebsexperten, gegründet. Die Türkei habe zudem 50 Millionen Dosen des chinesischen Herstellers Sinovac Biotech bestellt. Diese sollen am Montag in der Türkei eintreffen, so Koca. Nach der Sitzung des wissenschaftlichen Beirats für den Coronavirus am Donnerstag erklärte Koca, dass der chinesische Impfstoff eine Wirksamkeit von 91,25 Prozent aufweise. „Mit den Bewertungen des Wissenschaftlichen Komitees sind wir sicher, dass der Impfstoff bei der türkischen Bevölkerung, die ihn in unserem Land verwendet, wirkt. Wir sind jetzt zuversichtlich, dass der Impfstoff wirksam und sicher für die türkische Bevölkerung ist“, fügte er hinzu. Fast neun Millionen Menschen in der Türkei sollen in der ersten Phase geimpft werden, und die Impfung gegen das Coronavirus könnte täglich an etwa 1,5 Millionen oder sogar 2 Millionen Menschen verabreicht werden, zitiert die Nachrichtenagentur Anadolu den Gesundheitsminister. „Zusammen mit den Fachleuten des Gesundheitswesens werde ich einer der Ersten sein, der den Impfstoff erhält“, fügte Koca hinzu.

Corona-Krise
Elke Büdenbender: Wir müssen stärker anerkennen, dass es viele Tote gibt

Osnabrück – Die Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender, empfindet es als „befremdlich“, dass in der Corona-Pandemie aus ihrer Sicht nicht genug über die Verstorbenen gesprochen wird. „Ich halte es für ganz wichtig, als Gesellschaft noch stärker anzuerkennen, dass es viele Tote in der Corona-Zeit gibt – Menschen, die an Corona sterben, aber auch Menschen, die allein sterben mussten, weil niemand bei ihnen sein durfte“, sagte Büdenbender im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Es sei „ein großes Leid, das Einzelne erfahren, das unsere Gesellschaft aber auch insgesamt prägen wird“. „Hinter jedem Corona-Toten steht ein ganzes Leben, ein ganzes Buch. Der Pastor sagte bei der Beerdigung meines Vaters: Mit jedem Sterben verbrennt eine ganze Bibliothek. Es gehen gerade ganz viele Menschen mit ihren Geschichten dahin“, sagte die Frau von Frank-Walter Steinmeier. Man sei „vielleicht zu sehr damit beschäftigt, einen Ausweg aus der Pandemie zu finden“, so Büdenbender in der „NOZ“. Büdenbender: Für unsere Kinder müssen wir Pandemie in den Griff bekommen Büdenbender hat zudem für mehr Verständnis für die schwierige Situation junger Menschen in der Corona-Pandemie geworben. „Für die Jungen ist es wirklich besonders schwer“, sagte Büdenbender der NOZ. Manche Schülerinnen und Schüler würden durch die Corona-Pandemie ein Jahr verlieren. „Für mich ist ganz klar: Gerade für unsere Kinder müssen wir diese Pandemie in den Griff bekommen.“ Gleichzeitig hebt Büdenbender die Leistung der jungen Generation in der Pandemie hervor. „Sie haben sich zum großen Teil an die Beschränkungen gehalten, um das Leben derer zu schützen, die besonders gefährdet waren.“ Büdenbender bezeichnete es als „ungeheure Leistung von jungen Leuten“, auf den Kontakt zu ihren Freunden zu verzichten. „Jeder von uns weiß, dass die Freunde im Alter von 14 oder 15 Jahren viel wichtiger sind als die Familie“, betonte Büdenbender in der „NOZ“.

Türkisch-israelische Beziehungen
Aserbaidschan hofft auf Annäherung zwischen Türkei und Israel

Baku – Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev hat seine Dienste als Vermittler zwischen Israel und der Türkei angeboten, nachdem beide Länder ihm halfen, in Bergkarabach Armenien zu besiegen. Sowohl die Türkei als auch Israel belieferten Aserbaidschan während des Konflikts mit Drohnen und anderen Waffen und standen damit zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt verbaler Feindseligkeiten auf der gleichen Seite. Aliyev besprach die israelisch-türkischen Spannungen in einem kürzlichen Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan an, berichtet unter anderem die Tageszeitung The Jerusalem Post. Laut Aliyevs Beratern, reagierte der türkische Staatschef positiv auf den Vorschlag. Nach Angaben der Berater sei Erdogan trotz seiner zahlreichen Kritik gegenüber Israel nicht anti-israelisch. Offizielle in Aserbaidschan erklärten ihren israelischen Kollegen, dass der türkische Politiker aufgrund des Einflusses ehemaliger Berater zu anti-israelischer Rhetorik beeinflusst wurde. Der aserbaidschanische Außenminister Jeyhun Bayramov brachte die Möglichkeit einer Versöhnung bei einem kürzlichen Telefonat mit seinem israelischen Amtskollegen Gabi Ashkenazi zur Sprache, berichtet die israelische Tageszeitung Jerusalem Post weiter.

Zum Thema

– Israelisch-türkische -Beziehungen – Bericht: Türkei deutet Annäherung an Israel an

Nach Marokko, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und dem Sudan, deutet nun ein weiterer Staat mit einer mehrheitlich muslimischen Bevölkerung eine Wiederannäherung an Israel an.

Bericht: Türkei deutet Annäherung an Israel an
 

Polizeieinsatz Wuppertal
Polizei Wuppertal: 22-Jährige schlug Beamtin unvermittelt in den Bauch

Wuppertal – In den sozialen Medien ist seit einigen Tagen ein Video eines Polizeieinsatzes im Umlauf, in dem mehrere Beamte offenbar unverhältnismäßig gegen eine kopftuchtragende Frau mit Kinderwagen vorgehen. In dem Video ist zu sehen wie die Frau auf dem Boden fixiert und ihr Handschellen angelegt werden. Nach Angaben des Passanten, der das Video aufgenommen haben soll, hätten die Polizisten die Frau angegriffen, weil sie keine Maske trug, als sie mit dem Kinderwagen die Zahnarztpraxis verließ. Man habe ihr dabei so den Arm verdreht, dass sie schrie. Die Polizei Wuppertal äußerte sich am Donnerstag in einer Pressemitteilung zu dem Fall: „Am Dienstag, 22.12.2020, gegen 14:30 Uhr, wurde eine 22-jährige Wuppertalerin auf der Straße Turmhof von zwei Polizeibeamtinnen darauf hingewiesen, dass im Fußgängerzonenbereich in Elberfeld ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden müsse. Die junge Frau reagierte umgehend mit Beleidigungen gegenüber den Polizistinnen. Aufgrund der Beleidigungen sowie der Ordnungswidrigkeit, die diesen vorausging, sollten die Personalien der Frau aufgenommen werden. Dieser Maßnahme entzog sie sich, indem sie rennend in Richtung Wall flüchtete. Während der kompletten Zeit schob sie einen Kinderwagen. Am Wall wurde sie angehalten und gab ihre Ausweispapiere heraus, nicht jedoch ohne weiterhin die Beamtinnen sowie hinzugezogene Kollegen anzuschreien. Während der Personalienfeststellung schlug die 22-Jährige unvermittelt einer Beamtin in den Bauch. Dieser tätliche Angriff führte dazu, dass die Frau zunächst zu Boden gebracht wurde und ihr Handfesseln angelegt wurden. Nachdem die Frau sich beruhigt hatte, wurden ihr die Handfesseln wieder abgenommen, damit sie ihr Kind versorgen konnte. Das Kind wurde während des gesamten Einsatzes nicht gefährdet. Neben Strafanzeigen wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Polizeibeamte sowie einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung, sprachen die Beamten einen Platzverweis aus.“      

Weihnachten 2020
Türkei: Erdogan wünscht Christen ein frohes Weihnachtsfest

Ankara – Auch in diesem Jahr hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan allen Christen zum Weihnachtsfest gratuliert.

„Ich gratuliere unseren christlichen Bürgern von ganzem Herzen zum Weihnachtsfest“, so Erdogan.

Erdogan weiter: „Das Land, in dem wir leben, ist seit Tausenden von Jahren das Land des Friedens, der Gelassenheit und der vertrauenswürdigen Menschen und die Heimat einer alten Zivilisation, die auf Liebe und Respekt basiert, unabhängig von Religion, Sprache oder Rasse“. Als Mitglieder dieser einzigartigen alten Zivilisation, betrachte man die verschiedenen Kulturen in der Region als einen unvergleichlichen Reichtum der Zivilisation.

„So wie wir im Laufe der Geschichte zusammen und vereint gelebt und unsere Ländereien innerhalb der von uns gegründeten Staaten entwickelt haben, werden wir heute und in der Zukunft unsere Unterschiede als Reichtum betrachten und beharrlich daran arbeiten, unsere Zukunft auf der Grundlage gegenseitigen Respekts und in größerem Wohlstand aufzubauen.“

Der türkische Staatschef wünsche, dass von den christlichen Bürgern der verschiedenen Traditionen und Kirchen des Christentums das Weihnachtsfest im Einklang mit ihrem Glauben gefeiert wird und zur Stärkung des Klimas der Solidarität in der Türkei führen möge. „Mit diesen Gefühlen und Gedanken gratuliere ich noch einmal allen unseren christlichen Bürgern und der gesamten christlichen Welt zum Weihnachtsfest und wünsche ihnen Frieden, Glück und Wohlergehen“, so Erdogan.

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– Kommentar – „Was, Ihr verbringt Weihnachten in der Türkei?“

Die moderne Türkei des Jahres 2017 heißt Menschen mit anderen Glaubensbekenntnissen sehr herzlich willkommen. Ich selber als ein protestantischer Christ habe mich nie ausgegliedert gefühlt, wurde selten gefragt wie mein Glauben denn eigentlich aussieht… ob in eher ländlichen Regionen oder den tollen Metropolen dieses immer faszinierenden Landes: was mir immer gesagt wurde war „Klaus, wie können wir Dir helfen Weihnachten so zu feiern wie Du es gewohnt bist?“

„Was, Ihr verbringt Weihnachten in der Türkei?“

ESC 2021
Anxhela Peristeri vertritt Albanien beim Eurovision Song Contest 2021

Tirana – Anxhela Peristeri hat am Mittwochabend den albanischen Vorentscheid „Festivali i Kenges“ gewonnen und darf damit Albanien beim Eurovision Song Contest 2021 vertreten. Die 31-jährige Sängerin wird bei der Eurovision, die 2021 in Rotterdam stattfinden wird, mit dem Lied „Karma“ auftreten. Dem Finale vorausgegangen sind zwei Halbfinale am Montag und Dienstag. Das albanische Fernsehen RTSH hat in diesem Jahr trotz Corona an der Tradition des jährlichen Festivali i Këngës festgehalten – auch wenn das hieß, die Shows im Freien und ohne Publikum stattfinden zu lassen, berichtet ESC-Kompakt. Peristeri veröffentlichte 2004 ihr erstes Album Anxhela per ju. Seitdem ist sie in der albanischen Musikszene aktiv und ist auf vielen Festivals und Veranstaltungen aufgetreten. Im Jahr 2018 hatte sie ihr erstes Solokonzert, Reflektim. 2001 nahm sie erstmals am Festivali i Kenges teil. Anxhela stammt ursprünglich aus Korce, einer Stadt, die für ihre Musiker bekannt ist.   https://youtu.be/EwJwe6Ac4YE

Rentenpolitik
Rentenversicherung lehnt jeden vierten Antrag auf berufliche Rehabilitation ab

Die Deutsche Rentenversicherung lehnt nach einem Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ jeden vierten Antrag auf berufliche Rehabilitation ab. Demnach wurden bei der Rentenversicherung im vergangenen Jahr rund 403.500 Anträge für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben abschießend bearbeitet. Davon wurden 24,8 Prozent nicht anerkannt, schreibt das Blatt unter Berufung auf aktuelle Daten der Bundesregierung, die die Sozialpolitikerin der Linken, Sabine Zimmermann, abgefragt hatte. Betroffene haben allerdings gute Chancen, abgelehnte Bescheide der Rentenversicherung erfolgreich anzufechten. Den Daten zufolge liegt die Erfolgsquote der eingelegten Widersprüche bei 28,6 Prozent. Nach Angaben eines Sprechers der Rentenversicherung sind die Gründe für eine Ablehnung breit gefächert. Für den Betroffenen könne zum Beispiel ein anderer Sozialleistungsträger zuständig sein. Auch könne sich die Leistung aus medizinischer Sicht erübrigen, etwa dann, wenn die bisherige berufliche Tätigkeit weiterhin möglich sei. Abgelehnt würden Reha-Leistungen auch, wenn die Vorversicherungszeit dafür nicht erfüllt sei, so der Sprecher. Zimmermann kritisierte, dass Betroffene „in einer ohnehin schwierigen Lebensphase durch die komplizierte Rechtslage und die uneinheitliche Praxis der verschiedenen Träger zusätzlich verunsichert werden“. Sinnvoll sei ein kostenträgerübergreifendes Reha-Gesetz für alle Versorgungsbereiche anstelle des jetzigen „Flickwerks“. Aus arbeitsmarktpolitischer Sicht brauche es auch eine „großzügigere Bewilligungspraxis“, so die Linken-Politikerin.

Aachen
Erdogan-Kritiker Ex-St. Pauli-Profi Deniz Naki in U-Haft

Aachen – Er war von seinen Fans als „Erdogan-Kritiker“ gefeiert worden, und als sein Auto im Januar 2018 auf der A4 bei Düren beschossen wurde, machte er in einem Interview mit der WELT den türkischen Geheimdienst MIT für den Anschlag verantwortlich. Erdogan versuche ihn zum Schweigen zu bringen. „Es war ein feiger Versuch, mich in Deutschland zu ermorden“, schrieb der 31-Jährige in einem Statement, das er damals auf sozialen Netzwerken in türkischer Sprache veröffentlichte. Nun berichtet die WELT, dass der Ex-Bundesligaprofi eine „kriminelle Kurden-Gang“ angeführt haben soll. Nach Informationen der Zeitung befindet sich der Deutsch-Türke mit kurdischen Wurzeln seit Monaten in Untersuchungshaft. Am vergangenen Freitag nahmen Ermittler demnach eine weitere Person fest, die Nakis kurdisch geprägte Gruppe mit angeführt haben soll. Der kriminellen Vereinigung werden Schutzgelderpressung, Raubüberfälle und Rauschgifthandel vorgeworfen. Es soll zudem Verbindungen zur Terrororganisation PKK geben. Naki wurde in der Türkei 2018 mit dem Vorwurf der „Terrorpropaganda“ vom Fußballverband lebenslang gesperrt.

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Assyrische Christen und Aramäer sind frustriert über die Berichterstattung westlicher Medien zur Terrororganisation PKK und ihrem syrischen Ableger YPG. Die Berichte entsprächen nicht der Realität und wer Fragen stelle oder Einwände habe, werde in Europa nicht erhört.

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