Shopping
Sparen nach Weihnachten: Gehen die Preise jetzt runter?

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Es ist noch gar nicht lange her, da lockten uns die Händler mit unglaublichen Rabatten zum Black Friday Ende November in ihre Geschäfte und auf ihre Webseiten. Nicht genug der Schnäppchenjagd, wurde der Preiskampf direkt noch vom Cyber Monday getoppt, der vor allem von Technik-Fans lang ersehnt wurde, um beim Kauf von Unterhaltungselektronik richtig Geld zu sparen. Kurz darauf rieselten die Weihnachtsangebote ins Haus, auch hier unterbieten sich besonders die großen Ketten regelmäßig gegenseitig mit den dicksten Prozenten. Als Kunde kommt man gefühlt aus dem Sparen gar nicht mehr heraus und möchte natürlich nicht Gefahr laufen, eine ideale Gelegenheit zu verpassen. Und dann gar ein halbes Jahr später deutlich mehr bezahlen müssen, weil man im entscheidenden Moment nicht zugeschlagen hat. Aber Moment mal – stimmt das denn überhaupt? Ist die Vorweihnachtszeit tatsächlich der beste Zeitpunkt für Anschaffungen oder kann man in Wahrheit zum Jahresbeginn noch preisgünstiger shoppen? Spielt es eine Rolle, um welche Produkte es konkret geht? Und wie behalte ich einen Überblick darüber, was wann billiger zu erstehen ist? Eine Option ist die Nutzung von Gutscheinportalen, wie Mein Deal, wo man über lohnenswerte Schnäppchen aus ganz unterschiedlichen Branchen informiert wird, egal ob es sich um Online-Kurse oder Reisen handelt. Die praktische mobile App stellt nach Kategorien sortiert alle aktuell verfügbaren Preisknüller vor, sodass man zeitnah darauf reagieren kann. Wir zeigen, welche Tipps darüber hinaus zum weiteren Sparen helfen können. Wie sich die Preispolitik im Jahresverlauf verändert Früher gab es für Kleidung den klassischen Sommer- sowie Winterschlussverkauf, an dem man sich orientieren konnte. Doch so einfach liegen die Dinge längst nicht mehr. Nun wird man auch unterm Jahr zu verschiedenen Anlässen mit den roten Rabattschildchen angelockt und im Grunde kocht jeder Laden sein eigenes Süppchen, wann er wofür Preisnachlässe gewährt. Es sieht also nicht danach aus, als würde ein bestimmtes System dahinterstecken oder täuscht das? Dabei muss man tatsächlich je nach Branche und Produkt unterscheiden. Wer die Geduld aufbringt, auf eine Sache auch mal länger zu warten und zudem gut plant, kann das komplette Jahr über von tollen Angeboten profitieren und somit seine Haushaltskasse schonen. Verderbliche Lebensmittel wie Hasen aus Schokolade werden nach Ostern verschleudert, da die Supermärkte sonst gar nichts mehr damit verdienen können. Weihnachtsschmuck kann man unmittelbar nach den Feiertagen stark reduziert schon wieder fürs nächste Fest erwerben. Ganz einfach, weil die Läden Lagerplatz für andere Ware freischaffen müssen. Und bei Kleidung kommen Schnitte und Farben schnell aus der Mode, so dass die besonders kurzlebigen Teile häufig auf den Angebotsständern landen, bevor die nächste Kollektion präsentiert wird. Solche sich wiederholenden Schnäppchen-Zeiten bieten sich also zuverlässig jedes Jahr aufs Neue an. Darüber hinaus stellen Reduzierungen natürlich auch ein beliebtes Werbeinstrument für die Händler dar, da sie die Kunden anziehen und damit automatisch den eigenen Umsatz ankurbeln. Auch im Online-Handel lässt sich ganz einfach messen, wie viel zusätzlicher Traffic auf den Seiten durch Preisschlager generiert werden kann. Und auch Marktneuheiten wie beispielsweise die Einführung des neuesten iPhone-Modells haben eine große Wirkung. Vor einem solchen Termin, der über die Medien mit Vorlauf kommuniziert wird, sinken beispielsweise die Preise für das letzte Modell, da die Nachfrage danach in Kürze rapide abnehmen wird. Mit offenen Augen durch den online und offline angebotenen Warendschungel zu gehen und selbst etwas logisch mitzudenken kann einem also schon viele Vorteile einbringen. Dazu gehört ebenfalls, eventuell auch entgegen dem allgemeinen Trend zu kaufen, also zu einem Zeitpunkt, wenn es sonst keiner tut. Angebot und Nachfrage bestimmten schließlich auch in der heutigen Zeit noch stark den Preis. Bei welchen Waren es sich lohnt, noch vor den Feiertagen zuzuschlagen Wer sich über das gewünschte Produkt und dessen Preis gut informiert und mit kühlem Kopf in die Black Week geht, der kann tatsächlich schon Ende November viele Geschenke verbilligt erstehen. Die Kunst ist, sich nicht von den allzu verlockenden Niedrigpreisen anstecken zu lassen und einen kühlen Kopf zu bewahren. Das gilt auch für die Adventszeit. Gibt es genau jenen Artikel verbilligt, den man auch unterm Jahr kaufen würde, lohnt sich das Zuschlagen natürlich, sogar bei einem Vorratskauf. Es sind auch hier sensationelle Preise zu finden. Doch erfahrungsgemäß macht sich der Handel eher zunutze, dass man bei Geschenken großzügiger vorgeht und viele Menschen zusätzliches Weihnachtsgeld zur Verfügung haben. Welche Käufe man lieber aufs neue Jahr verschieben sollte Typische Geschenke wie Parfum, Schmuck, Handtaschen, Krawatten, etc., die im Dezember nicht weggingen werden im Januar oftmals sehr günstig verkauft. Kurz nach Weihnachten findet außerdem bekanntlich ein Umtausch-Marathon statt. Aufgrund der Vielzahl der zuvor erstandenen elektronischen Geräte gibt es auch eine erhöhte Zahl an Rückläufern, die im Anschluss reduziert wieder in den Handel kommen. Hiervon kann man beispielsweise beim Kauf von Laptops und dergleichen profitieren. Außerdem ist nach Neujahr für eine Weile der große Einkaufs-Hype abgeflaut, so dass durchaus auch neue Angebote veröffentlicht werden, um im wenig umsatzstarken Januar dennoch Verkäufe zu realisieren. Bei manchen Dingen sollte man allerdings nicht ganz so schnell sein. Zwischen den Jahren oder kurz darauf finden sich in den geleerten Regalen auch viele Restposten. Diese an sich können zwar ebenfalls einen guten Kauf darstellen, aber die Auswahl ist stark begrenzt, bis nach und nach wieder Nachschub geliefert wird. Was hat es mit Schnäppchen-Blogs genau auf sich? Die Gesamtheit der Angebote von Internet-Händlern und stationärem Vertrieb kann man nie und nimmer gleichzeitig überblicken. Außerdem wird nicht jede günstige Gelegenheit auch publik gemacht. Daher helfen diese Portale und die dort angemeldete Community sich gegenseitig, nichts zu versäumen. Auch über Preisfehler, Gratisprodukte und vieles mehr wird ausführlich informiert. Eine weitere Option ist die clevere Nutzung von Coupons. Welche weiteren Spar-Optionen gibt es darüber hinaus? Neben diesen Hinweisen ist es jedoch ratsam, sich beim Thema Sparpreise nicht nur rein auf Anschaffungskosten von bestimmten Geräten und Einrichtungsgegenständen, Mode oder Kosmetik zu konzentrieren, sondern auch darauf, an welchen Stellen darüber hinaus bei laufenden Monatskosten bares Geld eingespart werden kann. Tatsächlich sind die Möglichkeiten vielfältiger, als man denken mag und manchmal reichen ein paar Klicks, um sich beispielsweise preislich vorteilhaftere Verträge für Handy, Versicherung und Co. zu sichern.

Gesundheitspolitik
Was sich 2021 im Gesundheitsbereich ändert

Mit dem Jahreswechsel kommen wichtige Neuregelungen im Gesundheitsbereich ins Spiel. Unter anderem wird die elektronische Patientenakte Realität, es gibt mehr Spielraum beim Beginn der Physiotherapie und werdende Eltern müssen künftig auf das sogenannte Babyfernsehen verzichten. Was sich für Sie noch ändert, zeigt unser Überblick. Elektronische Patientenakte startklar Lange angekündigt, haben ab 1. Januar 2021 alle gesetzlich Versicherten das Recht auf eine elektronische Patientenakte (ePA). Sie wird von den Krankenkassen als kostenlose App zur Verfügung gestellt. In der App können Patienten ihre Befunde, Therapieempfehlungen und Behandlungstermine einsehen. Sie können ihrem Hausarzt, Fachärzten oder dem Apotheker erlauben, Patientendaten hochzuladen oder einzusehen. Auch eigene Gesundheitsdaten, wie z. B. ein Schmerztagebuch können in der ePA abgelegt werden. Die Nutzung der ePA ist freiwillig und muss bei der jeweiligen Krankenkasse beantragt werden. Nach der Test- und Einführungsphase soll die elektronische Patientenakte stufenweise ausgebaut werden. Für Privatversicherte folgt die elektronische Patientenakte ab Januar 2022. Gesetzliche Grundlage für die stufenweise Einführung der ePA ist das Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG). Elektronisches Rezept tritt in erste Phase Auch das E-Rezept steht in den Startlöchern: Mit dem digitalen Rezept wird das gedruckte Formular ab Mitte 2021 zum Auslaufmodell. Behandelnde können dann in einer Einführungsphase ihren Patienten und Patientinnen Rezepte direkt digital ausstellen. Mit Hilfe eines QR-Codes kann das Rezept dann digital per App oder per Ausdruck in der Apotheke eingelöst werden. Ab 2022 ist das E-Rezept bundesweit für gesetzlich Versicherte und apothekenpflichtige Arzneimittel verpflichtend. Versicherte, die kein elektronisches Rezept wünschen, können aber auch weiterhin einen Papierausdruck des E-Rezepts erhalten. „Gelber Schein“ wird digital Ab Oktober 2021 müssen nicht mehr die Versicherten ihre Krankenkasse über ihre Arbeitsunfähigkeit informieren, sondern die behandelnden Ärzte – und zwar ausschließlich elektronisch. Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) wird die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) eingeführt. Der Patient erhält auch weiterhin eine Papierbescheinigung für sich und seinen Arbeitgeber. Beitragsbemessungsgrenzen steigen wieder Die Löhne stiegen 2020 – und damit geht auch die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze nach oben. Sie ist die maßgebenden Rechengröße für die Sozialversicherung und wird jährlich entsprechend der Entwicklung der Löhne und Gehälter angepasst. Dadurch ändern sich die Einkommensgrenzen, von denen oder bis zu denen Beiträge zu zahlen sind. Ab dem 1. Januar 2021 liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei jährlich 58.050 Euro (2020: 56.250 Euro). Nur bis zu diesem Wert wird das Einkommen bei der Berechnung des Beitrages zur gesetzlichen Krankenversicherung herangezogen. Gleichzeitig steigt die Versicherungspflichtgrenze von 62.550 Euro brutto auf 64.350 Euro jährlich. Wer mehr als diesen Betrag verdient, kann sich privat krankenversichern lassen. Mehr Zeit für Physiotherapie & Co Am 1. Januar 2021 tritt die Neufassung der Heilmittel-Richtlinie in Kraft. Demnach können verschriebene Maßnahmen wie Physio-, Ergo-, Sprachtherapie bis zu 28 Tage nach dem Ausstellungsdatum beginnen, statt wie bislang nur bis zu 14 Tage. Das schafft mehr Luft bei der Terminplanung. Ausgeweitete Pflicht für Impfnachweis gegen Masern Der Kampf gegen Masern geht weiter: Bisher musste die Schutzimpfung oder Immunität gegen Masern belegt werden, wenn Kinder neu in eine Kita oder Schule aufgenommen wurden. Bis Stichtag 31. Juli 2021 müssen auch Eltern, deren Nachwuchs bereits vor dem 1. März 2020 eine Schule oder Kita besucht hat, nachweisen, dass ihre Kinder gegen Masern geimpft oder immun sind. Eltern, die ihre in Gemeinschaftseinrichtungen betreuten Kinder nicht impfen lassen, droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 2.500 Euro. Schluss mit dem sogenannten „Baby-TV“ Ab 1. Januar 2021 werden medizinisch nicht notwendige 3D- und 4D-Ultraschalluntersuchungen Ungeborener, sogenanntes „Babyfernsehen“, laut Strahlenschutzverordnung verboten. Die im Rahmen der normalen Schwangerschaftsvorsorge durchgeführten 2D-Untersuchungen wird es weiterhin geben. Arzneimittelrezepte bekommen Dosierungsangabe Wie oft nochmal die Tabletten nehmen? Auf Rezepten mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln müssen Ärzte und Ärztinnen seit Ende 2020 die Dosierung angeben. Alternativ können sie kennzeichnen, dass sie dem Patienten einen Medikationsplan oder eine schriftliche Dosierungsanleitung mitgegeben haben. Schärfere Werbeverbote für Tabakerzeugnisse 2021 ist Kinowerbung fürs Rauchen nur noch in Filmen mit einer Altersfreigabe ab 18 Jahren erlaubt. Auch Gratisproben dürfen dann außerhalb von Fachgeschäften, wie etwa auf Festivals, nicht mehr verteilt werden. Ein Jahr später ist Zigarettenwerbung generell auf Außenflächen wie Plakatwänden oder Haltestellen tabu. Nikotinfreie E-Zigaretten stärker reglementiert Ihr Erfolg zieht strengere Regelungen nach sich: Ab Jahresanfang fallen auch nikotinfreie E-Zigaretten unter das Tabakrecht. Damit gilt dann auch für nikotinfreie Liquide und Aromen beispielsweise das Verbot bestimmter Inhaltsstoffe, die ein erhöhtes Risiko für Rauchende darstellen. Zudem müssen auch alle nikotinfreien Flüssigkeiten einen Beipackzettel bekommen.  
Über die Stiftung Gesundheitswissen: Die gemeinnützige, operative Stiftung Gesundheitswissen mit Sitz in Berlin will die Kompetenz von Menschen in Deutschland im Hinblick auf Gesundheit und Prävention stärken und die Informationsasymmetrien zwischen Arzt und Patient abbauen. Dazu erstellt sie u.a. laienverständliche Gesundheitsinformationen auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, zeigt Präventionsmöglichkeiten sowie Behandlungsalternativen auf und fördert das Gesundheitswissen im Allgemeinen. Stifter ist der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.

Wirtschaft
Trotz Corona: Stihl mit 4-Milliarden-Rekordumsatz

Waiblingen – Trotz Corona überrascht der Motorsägen- und Motorgerätehersteller Stihl mit starken Zuwächsen. „Wir werden 2020 erstmals seit neun Jahren zweistellig beim Umsatz zulegen. „Auch werden wir erstmals über vier Milliarden Euro Umsatz erzielen“, sagte Stihl-Chef Bertram Kandziora in einem Interview mit dem HandelsblattDiese Marke habe das Familienunternehmen bereits im November übertroffen. Um die hohe Nachfrage zu bewältigen, werde gegenwärtig sogar sonntags gearbeitet, so Kandziora. Das gehe auch nach der Weihnachtspause weiter. Aufgrund der Corona-Pandemie seien Menschen viel zu Hause geblieben und hätten im Garten gearbeitet. Davon habe Stihl profitiert. Weil viele Sanierungs-, Renovierungs- und Verschönerungsprojekte angegangen werden, beschere die Coronakrise auch den Bau- und Gartenfachmärkten in Deutschland einen Nachfrageboom, so Kandziora weiter. Dies sei aber nicht der einzige Grund für die Rekordzahlen. Viele Unternehmen hatten in der Krise die Produktion mit Kurzarbeit runtergefahren. Kandziora habe sich bereits Anfang März jedoch dazu entschlossen, weiterzuarbeiten und die Läger zu füllen. „Tatsächlich waren wir, als die Nachfrage dann ab Mai Monat für Monat überraschend stark um über 30 Prozent nach oben schoss, weitgehend lieferfähig. Das hat nicht jeder Wettbewerber so hinbekommen“, zitiert das Handelsblatt den 64-Jährigen.  

Moskau
Kremlsprecher: Türkei und Russland wichtige geopolitische Akteure

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Moskau – Die persönlichen Beziehungen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan und ihre konstruktive Stimmung ermöglichen es, harmonische Lösungen von Streitigkeiten zu finden, sagte der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow in einem Interview mit Fernsehsender Rossiya-1. „Daneben haben wir ein riesiges Potenzial der bilateralen Beziehungen, auf das wir uns verlassen können. Außerdem werden die beiden Länder von Staatschefs regiert, die sich gegenseitig als Menschen der Ehre und des Handelns betrachten. Das ist eine Voraussetzung, die garantiert, dass die konstruktive Haltung der beiden Führer einen harmonischen Ausweg aus der Situation ermöglicht, auch wenn es zu einem Interessenkonflikt kommen kann“, zitiert TASS Peskow weiter. Peskow fügte hinzu, dass sowohl Russland als auch die Türkei wichtige geopolitische Akteure seien, die konkrete Beiträge zur Sache des Friedens und der Stabilität in der Region leisten könnten und müssten. Zuvor hatte Putin auf der Pressekonferenz zum Jahresende gesagt, Erdogan sei ein Mensch, der „sein Wort hält“, auch wenn ihre Ansichten in einigen Fragen unterschiedlich seien. Der türkische Staatschef reagierte seinerseits mit einer ähnlichen Aussage auf Putin. Er sagte, er betrachte den russischen Präsidenten als einen Mann der Ehre.

Zum Thema

– Bergkarabach-Konflikt – Kommentar: Putin hat sich auf Armeniens Provokationen nicht eingelassen

Die Angriffe der armenischen Armee auf die aserbaidschanische Stadt Tovuz, weit weg von Berg-Karabach, waren eine kalkulierte Provokation, denn in der Nähe befinden unter anderem Erdöl- und Erdgasleitungen wie die Baku-Tiflis-Ceyhan Pipeline sowie die Eisenbahnstrecke Baku-Tiflis-Kars.

Kommentar: Putin hat sich auf Armeniens Provokationen nicht eingelassen

Corona-Pandemie
Russland: Putin wird sich mit „Sputnik V“ impfen lassen

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Moskau – Russlands Präsident Wladimir Putin wird den im eigenen Land entwickelten Impfstoff Sputnik V gegen das Coronavirus erhalten. Das bestätigte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow heute gegenüber dem russischen TV-Sender Rossiya 1. Putin warte, bis alle Formalitäten erledigt sind. „Er hat gesagt, dass er geimpft werden wird, er hat diese Entscheidung getroffen und wartet, bis alle Formalitäten abgeschlossen sind“, so Peskow. Beginnend mit den am meisten gefährdeten Gruppen in Moskau, startete Russland Anfang Dezember ein freiwilliges Impfprogramm mit „Sputnik V“. „Geeignet für über 60-Jährige“ Das russische Gesundheitsministerium genehmigte gestern den Einsatz von Sputnik V zur Massenimpfung von Menschen über 60. Die Expertenbewertung habe die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs für Senioren über 60 Jahre bewiesen, fügte Gesundheitsminister Mikhail Murashko hinzu „Menschen über 60 Jahre können sich ab Montag impfen lassen“, sagte der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin am Sonntag auf seiner Website, einen Tag nachdem das russische Gesundheitsministerium mitgeteilt hatte, dass der Impfstoff nach einer separaten Studie auch für ältere Menschen zugelassen sei. Klinische Studien des russischen Coronavirus-Impfstoffs Sputnik V in Weißrussland zeigten, dass er zu etwa 95% wirksam ist, sagte Russlands Botschafter in Minsk Dmitri Mezentsev bereits im November in einem Fernsehinterview mit dem Nachrichtensender Rossiya’24.

Belarus war das erste ausländische Land, das nach der Registrierung von Sputnik V in Russland mit klinischen Studien begonnen hat. Acht medizinische Einrichtungen, die als Forschungszentren ausgewählt wurden, nahmen in Belarus an klinischen Studien teil, berichtet die Nachrichtenagentur TASS.

Auch das Fachmagazin Sciencemag bestätigte die Wirksamkeit des russischen Impfstoffs. Anhand den Zwischenanalysen von fast 18.000 Probandinnen und Probanden sei eine Wirksamkeit von 91,4 Prozent nachgewiesen worden. Argentinien erhält 300.000 Dosen Sputnik V
Buenos Aires (Symbolfoto: pixabay)
Am Donnerstag traf die erste Lieferung des Impfstoffs Sputnik V mit 300.000 Dosen in Argentinien ein. Zuvor hatten der russische Direktinvestitionsfonds und die argentinische Regierung einen Vertrag über die Lieferung von 10 Mio. Dosen des Sputnik-V-Impfstoffs unterzeichnet, berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS. „Die Impfung gegen das Coronavirus mit dem russischen Präparat Sputnik V in Argentinien wird am 29. Dezember beginnen“, teilte der Pressedienst des Präsidentenstabs der lateinamerikanischen Republik am Samstag nach einem Treffen des argentinischen Präsidenten Alberto Fernandez mit Gouverneuren in einer Videokonferenz mit. „Eine landesweite Impfkampagne wird am Dienstag beginnen“, hieß es in der Erklärung. Demnach sollen bis zum 28. Dezember Dosen des Impfstoffs Sputnik V in alle argentinischen Provinzen geliefert werden. „Wir wollen die Mehrheit der Menschen aus den Risikogruppen bis zum Herbst geimpft haben“, bemerkte der Präsident.

Auch interessant

– Corona-Pandemie – Corona-Impfstoff: Türkei unterzeichnet Vertrag mit Pfizer-BioNTech über 4,5 Millionen Dosen

Die Türkei wird mit Pfizer – BioNTech einen Vertrag über 4,5 Millionen Dosen des Impfstoffs COVID-19 unterzeichnen, der bis Ende März geliefert werden soll, sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Donnerstag.

Corona-Impfstoff: Türkei unterzeichnet Vertrag mit Pfizer-BioNTech über 4,5 Millionen Dosen
     

Sinovac Impfstoff
Corona beim Zoll: Chinesischer Impfstoff für Türkei verzögert sich

Ankara – Die Auslieferung der ersten Lieferung des Impfstoffs COVID-19 von Sinovac aus China an die Türkei wurde wegen eines Falls des Coronavirus im Pekinger Zoll um „1-2 Tage“ verschoben, sagte der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Sonntag. Die Türkei hat sich bereit erklärt, 50 Millionen Dosen von Sinovacs CoronaVac zu kaufen und erwartete die erste Lieferung von 3 Millionen Dosen am Montag. Sie wird auch 4,5 Millionen Dosen des von BioNTech und Pfizer entwickelten Impfstoffs beschaffen, mit der Option, später weitere 30 Millionen Dosen zu erhalten. „Aufgrund eines COVID-19-Alarms in Peking und eines COVID-19-Falls am Pekinger Zoll wurde die Arbeit am Zoll vorübergehend ausgesetzt. Aus diesem Grund wird sich die Ankunft unserer Impfstoffe, die nach der Zollabfertigung ausgeliefert werden sollten, um 1-2 Tage verzögern“, sagte Koca auf Twitter.
(Screenshot/Twitter)
4,5 Millionen Dosen des BioNTech-Impfstoffs

Die Türkei wird mit Pfizer – BioNTech einen Vertrag über 4,5 Millionen Dosen des Impfstoffs COVID-19 unterzeichnen, der bis Ende März geliefert werden soll, sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Donnerstag.

Während einer Pressekonferenz erklärte Koca, die Türkei habe die Option, später weitere 30 Millionen Dosen des Impfstoffs zu beschaffen. Der türkischstämmige Ugur Sahin, 55, ist CEO des deutschen Biotech-Unternehmens BioNTech. Er hat es gemeinsam mit seiner Frau und Vorstandskollegin Özlem Türeci, 53, und seinem ehemaligen Lehrer Prof. Christoph Huber, einem österreichischen Krebsexperten, gegründet.

Fast neun Millionen Menschen in der Türkei sollen in der ersten Phase geimpft werden, und die Impfung gegen das Coronavirus könnte täglich an etwa 1,5 Millionen oder sogar 2 Millionen Menschen verabreicht werden, zitiert die Nachrichtenagentur Anadolu den Gesundheitsminister. „Zusammen mit den Fachleuten des Gesundheitswesens werde ich einer der Ersten sein, der den Impfstoff erhält“, fügte Koca hinzu.

Ukraine
Selenskyj zu einem Krieg gegen Russland: Wir werden alle kämpfen

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Kiew – In einem Interview mit der ukrainischen Tageszeitung Focus, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass im Falle eines Angriffs seitens Russland auf sein Land jeder Ukrainer kämpfen würde. In so einer Situation würde jeder mobilisiert werden, sowohl Männer als auch Frauen, betonte der ukrainische Staatschef. „Haben Sie jemals darüber nachgedacht, dass Russland die Ukraine erneut angreifen könnte, aber diesmal von der anderen Seite? Zum Beispiel von der Krim“, zitiert Focus den ukrainischen Staatschef „Das wäre eine schreckliche Situation, ich möchte sie mir gar nicht vorstellen. Ich bin dagegen“, so Selenskyj. In so einem Fall, werde man jedoch nicht flüchten, alle würden kämpfen.
Jeder würde mobilisiert werden – sowohl Männer als auch Frauen. Es wäre für die ukrainische Bevölkerung sehr schlecht und Russland weiß das auch sehr gut.
In den ostukrainischen Oblasten Donezk und Luhansk herrscht seit 2014 ein andauernder bewaffneter Konflikt. Die dortigen Kampfhandlungen finden zwischen von Russland unterstützten Milizen, regulären russischen und ukrainischen Truppen sowie Freiwilligenmilizen statt. Die prorussischen Kräfte kämpfen für die Abspaltung der zwei durch sie proklamierten Volksrepubliken Donezk und Luhansk von der Ukraine.

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– Türkei – Istanbul: Ukraine und Türkei unterzeichnen Militärabkommen

Die Türkei und die Ukraine haben ihre langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen am Freitag mit der Unterzeichnung eines Abkommens zur militärischen Zusammenarbeit weiter gestärkt.

Istanbul: Ukraine und Türkei unterzeichnen Militärabkommen

Umfrage
Türkei: Mehrheit möchte ihre Kinder nicht mit Kindern der gegnerischen Parteien spielen lassen

Istanbul – Laut einer repräsentativen Umfrage der renommierten Bilgi Universität in Istanbul, gaben 66 Prozent der Befragten an, ihre Kinder nicht mit den Kindern der Anhänger vom anderen Ende des politischen Spektrums spielen lassen zu wollen und 75 Prozent der Befragungsteilnehmer wollen nicht, dass ihre Kinder die Kinder der „anderen“ Partei heiraten. Während 72 Prozent der Teilnehmer angaben, mit Anhängern der Parteien vom gegnerischen politischen Lager „keine Geschäfte machen“ zu wollen, möchten rund 60 Prozent diese auch nicht als Nachbarn haben. Echokammern Laut dem Zentrum für Migrationsforschung der Bilgi Universität (BILGI-Migration) untergrabe eine Polarisierung in der Türkei die Plattform für eine pluralistische Demokratie und ebne den Weg für populistische Politik. Heute lebten türkische Bürger zunehmend in Echokammern, in denen ihre Meinung verstärkt wird und die gegenteilige Meinung nicht existiert. Die Bürger gerieten in eine Schweigespirale, da sie es unterließen, heikle Themen in Umgebungen zu diskutieren, in denen es Menschen mit gegenteiligen Ansichten gibt und schufen eine soziale Distanz zu anderen, die die „am weitesten entfernte“ politische Linie zu ihrer eigenen vertreten.
Istanbul (Symbolfoto: pixabay)
„Dies ist eine Polarisierung sowohl auf politischer, als auch auf emotionaler Ebene und wird zu einem akuten Problem für das Land“, so Professor Emre Erdogan, ein Akademiker der Istanbul Bilgi Universität und der wissenschaftliche Koordinator der Studie, in einem Interview. Abschwächung der Polarisierung Das im März 2020 von der Bilgi Universität gestartete TurkuazLab-Projekt zielt darauf ab, das Bewusstsein in der türkischen Gesellschaft für Polarisierung und den Schaden, den sie anrichtet, zu schärfen und die türkische Zivilgesellschaft, die Wissenschaft, die Medien und die politischen Parteien mit Strategien und Werkzeugen zur Abschwächung der Polarisierung auszustatten, um zu einem neuen Ökosystem in der Türkei beizutragen, in dem Menschenrechte, soziale Harmonie und Respekt gegenüber anderen vorherrschen. Die Umfrage mit dem Titel „Dimensionen der Polarisierung in der Türkei 2020“ wurde durch persönliche Interviews mit etwa 4.000 Vertretern der erwachsenen Bevölkerung der Türkei durchgeführt.
Bilgi Universität Istanbul (Foto: bilgi.edu.tr)
 

Weihnachtsbrief an Europa
Flüchtlinge auf Lesbos: „Tiere werden besser behandelt“

Selbstorganisierte Flüchtlingsgruppen aus dem neuen Lager Kara Tepe auf der griechischen Insel Lesbos haben sich in einem Weihnachtsbrief an Europas Bürger und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gewandt. Sie beklagen die anhaltend katastrophalen Zustände im neuen Lager, das nach dem Brand in Moria errichtet wurde und fordern mehr Mitsprache im Camp-Alltag. Die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international hat den Brief heute Morgen veröffentlicht. Da ihre Menschenrechte in Europa seit Jahren missachtet werden, bitten die Flüchtlinge, wenigstens wie Tiere behandelt zu werden: „Oft lesen und hören wir, dass wir in diesen Lagern wie Tiere leben müssen, aber wir denken, dass das nicht stimmt. Wir haben die Gesetze zum Schutz der Tiere in Europa studiert und herausgefunden, dass sogar sie mehr Rechte haben als wir. Wir haben beschlossen, Sie zu bitten, uns die Rechte zu gewähren, die Tiere haben. Nach einem schrecklichen Jahr ist dies unser Wunsch für Weihnachten“, heißt es im Brief. „Mit diesem Schreiben führen uns die Flüchtlinge erneut das Versagen Europas vor Augen“, so Ramona Lenz, Referentin für Flucht und Migration bei medico international. Es seien Millionen an Euro zur Versorgung der Flüchtlinge geflossen und doch sei es auch nach Monaten nicht gelungen, die rund 7.000 Menschen in Kara Tepe würdig unterzubringen. „Ähnlich sieht es in den Hotspots auf den anderen griechischen Inseln aus. Ein Elend, das in den letzten Jahren vielfach beschrieben und beklagt wurde, ohne dass sich daran irgendetwas geändert hätte. Die Frage ist, ob geballte Unfähigkeit oder politisches Kalkül für die desolate Lage verantwortlich sind – oder beides zusammen“, so Lenz. Es sei längst überfällig, dass die Flüchtlinge im Camp in die Lösung der Probleme vor Ort eingebunden und ernst genommen werden. „Es verdient unseren Respekt, dass die Flüchtlinge sich selbst organisieren und zu Wort melden. Wir schließen uns ihren Forderungen an und fordern die EU und alle Verantwortlichen auf, sie nicht länger zu ignorieren.“

Corona-Pandemie
Rama macht die EU für Albaniens Mangel an Corona-Impfstoff verantwortlich

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Tirana – Der albanische Premierminister Edi Rama hat die Europäische Union dafür verantwortlich gemacht, dass Albanien keinen Covid-19-Impfstoff oder einen Zeitplan für dessen Aufnahme hat. „Wie Sie wissen, hat die EU eine ziemlich unglückliche Entscheidung getroffen. Sie hat beschlossen, dass Überschüsse an die Länder des westlichen Balkans gegeben werden. Es gibt hier keinen Überschuss, es gibt weniger als produziert wurde“, sagte Rama am Donnerstag während einer Pressekonferenz vor Journalisten, berichtet das Nachrichtenportal Exit Albania. Die Staatschefs der mächtigen Länder würden „die wahren Zahlen von der Öffentlichkeit fernhalten, weil sie extrem weniger „Impfstoffe erhalten“, als sie versprochen hatten. Die Realität entspreche nicht den Medienberichten, so Rama. Rama stehe in ständiger Kommunikation mit den drei wichtigsten westlichen Impfstofffirmen – Pfizer, AstraZeneca und Moderna -, fügte aber hinzu, dass die riesige weltweite Nachfrage und das Verbot von Impfstoffexporten durch die US-Regierung es für seine Regierung sehr schwierig mache. Der Premierminister deutete an, dass er sich auf seine persönlichen Verbindungen und sein diplomatisches Geschick verlassen wird, um Impfstoffe für die Albaner zu beschaffen. „Was ich betonen möchte, ist, dass es leider auch im Fall des Impfstoffs mehr denn je um Diplomatie, persönliche Verbindungen, Freundschaften, Kommunikationsfähigkeiten, Kontakte geht, d.h. es findet ein wirklich großer Kampf hinter den Kulissen zwischen allen Ländern statt, die versuchen, so große Mengen wie möglich zu bekommen“, erklärte der albanische Regierungschef.