Corona-Pandemie
Corona: Landkreistag fordert sofortige Rückkehr der Schulen in Präsenzunterricht

Osnabrück – Deutschlands Landkreise haben die sofortige Rückkehr der Schulen in den Präsenzunterricht gefordert. „Das Versprechen der Politik, die Schulen als Erste wieder zu öffnen, sollte umgehend eingelöst werden“, sagte Landkreistagspräsident Reinhard Sager im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Das Infektionsgeschehen erlaubt es, die Schulen noch vor den Sommerferien für den Präsenzunterricht zu öffnen.“ Gerade weil im Juni und Juli die sechswöchigen Sommerferien kommen, „müssen wir zuvor den Schritt in die Normalität gehen“, mahnte Sager Tempo an. Die Kinder litten seit mehr als einem Jahr unter sporadischem Unterricht, würden in ihrer Entwicklung gebremst und verzichteten auf wichtige Kontakte zu anderen Kindern. „Das ist nur so lange zu rechtfertigen, wie uns die Pandemie droht zu entgleiten, die schweren Verläufe zunehmen und die Intensivbetten knapp werden“, sagte Sager. „Nun ist aber das Gegenteil der Fall, sodass es Woche für Woche weniger vertretbar wird, die Schulen in diesem Notmodus zu halten.“

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– Corona-Pandemie – Indien: Holzmangel in Krematorien nach Anstieg der Corona-Toten

Während zahlreiche Corona-Leugner in den sozialen Netzwerken die Echtheit der schrecklichen Bilder aus Indien bezweifeln, haben Krematorien in Indien das staatliche Forstamt mit der Bitte kontaktiert, mehr Holz zu liefern. Den städtischen Krematorien in Delhi geht das Holz für die Scheiterhaufen aus, weil die Zahl der durch das Coronavirus verursachten Todesfälle in der Stadt ins Unermessliche steigt, berichtet die indische Zeitung India Today.

Indien: Holzmangel in Krematorien nach Anstieg der Corona-Toten

Türkei
CIA-Hinweis: Türkische Polizei nimmt Bombenbauer der Terrororganisation IS fest

Bei einer Anti-Terror-Operation der türkischen Polizei gegen die Terrororganisation IS/DAESH in Istanbul wurde ein mutmaßlicher Bombenfachmann der Extremisten festgenommen. Der auch von den Strafverfolgungsbehörden der Vereinigten Staaten gesuchte IS-Terrorist Mustafa Abdulwahab Sofi Mahmud, der 1999 in Ägypten geboren wurde, soll sich dem IS in Syrien angeschlossen haben und galt innerhalb der Terrororganisation als „Fachmann“ für Sprengstoff, Sprenggürtel für Selbstmordattentäter und selbst gebauten Sprengstoff. Für die Ermittler gilt Mahmud als Schlüsselfigur beim Bombenbau, der in anderen Ländern bei Anschlägen eingesetzt wurde. IS-Terrorist war auch auf der Fahndungsliste der USA Er soll IS-Terroristen über das Internet Anleitungen zum Bombenbau gegeben und diese in Chemie unterrichtet haben. Nach der Flucht aus Syrien ging er zurück in sein Heimatland Ägypten, bevor er in die Türkei einreiste. Der US-Nachrichtendienst CIA observierte den Verdächtigen und teilte die Informationen mit dem türkischen Nachrichtendienst MIT. Terroranschläge auf türkische und US-Einrichtungen geplant Der polizeiliche Nachrichtendienst und die Anti-Terror-Abteilung der türkischen Polizei sollen herausgefunden haben, dass Mahmud Angriffe auf türkische Sicherheitskräfte und Zivilisten sowie US-Einrichtungen in der Türkei geplant habe. An der Festnahme des Bombenbauers und drei weiterer mutmaßlicher IS-Terroristen sollen laut Medienberichten Spezialkräfte des Dezernats für Sondereinsätze der türkischen Polizei sowie die Anti-Terror-Abteilung beteiligt gewesen sein. Die Operation erfolgte nach der Erhebung einer Anklageschrift der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul. Die Staatsanwaltschaft fordert für Mahmud bis zu 39 Jahre und für die übrigen drei Verdächtigen jeweils 15 Jahre Haft. Kemal Bölge, Istanbul

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– Türkei – Istanbul: Anti-Terror-Einheiten gelingt weiterer Schlag gegen IS-Terrornetzwerk

Bei einer Anti-Terror-Operation der türkischen Polizei in Istanbul ist es den Sicherheitskräften offenbar gelungen,  der Terrororganisation IS/Daesh einen weiteren Schlag zu versetzen.

Istanbul: Anti-Terror-Einheiten gelingt weiterer Schlag gegen IS-Terrornetzwerk

Gastbeitrag
Armeniens nächste Provokation: Garagöl

Ein Gastbeitrag von Dr. Gurban Alakbarov Aserbaidschan setzt den Prozess der Wiederherstellung der Staatsgrenzen auf dem Territorium von Westzangezur und der Wiederherstellung der Kontrolle über historische Territorien fort. Der nächste derartige Prozess wurde in der Region Latschin an der Grenze zu Armenien, am Garagol-See, durchgeführt. Wie erwartet, reagiert Armenien jedoch mit einem sehr ernsten Protest gegen den Einsatz der aserbaidschanischen Armee auf den historischen und legalen Gebieten Aserbaidschans. Zur Zeit ist das politische Leben in Eriwan in vollem Gange, und am Vorabend der Parlamentswahlen versuchen alle politischen Kräfte, die bekannten Ereignisse für ihre Zwecke zu nutzen. Erstens ist zu beachten, dass eine Reihe von aserbaidschanischen Siedlungen wie – das Dorf Karki in Nakhchivan und insgesamt sieben Dörfer in Gazakh, darunter Sofulu, Barkhudarli, Baganis Ayrim, Gizil Hajili, Yukhari Askipar, Ashagi Askipar und Hayrimli noch unter armenischer Besatzung stehen.
Gara Göl (Foto: biosfer.az)
Zweitens muss Armenien verstehen, dass die Grenze zwischen den beiden Ländern seit fast 30 Jahren besetzt ist, und während dieser Zeit hat die Regierung in Eriwan das Gefühl verloren, eine Grenze zu besitzen. Drittens sollte die Grenzziehung auf dem Respekt vor der territorialen Integrität beider Länder basieren. Leider gibt es in den Ansichten der politischen Parteien in Armenien keine Anzeichen für eine Versöhnung. Viertens sind die Botschaften der internationalen Vermittler, insbesondere Frankreichs, inakzeptabel und verschlimmern die Situation, anstatt den Frieden zu fördern. Alle Vermittler, einschließlich der Vereinigten Staaten und Frankreichs, müssen veraltete Thesen über den Status der Armenier in Karabach aufgeben. Die Regierung von Nikol Paschinjan hat die „Telefondiplomatie“ wieder aufgenommen, wie sie während des 44-tägigen Krieges war. Frankreich, die Vereinigten Staaten, Russland, Litauen, die OSZE, die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit… sogar Indien, das mit dem Südkaukasus nichts zu tun hat, wird der angeblichen Einmischung Aserbaidschans in die „souveränen Gebiete“ Armeniens beschuldigt. Der Grund ist klar: die Situation zu verschärfen und damit die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf sich zu ziehen, um diesen Faktor vor den Wahlen zu nutzen, um ihre durch die Kriegsniederlage gesunkenen Ratings zu erhöhen. Es ist jedoch klar, wie dieser Prozess in den letzten sechs Monaten verlaufen ist. Die Parteien bestimmen die Lage der Grenzposten per GPS und legen ihre Positionen fest. Daraus können wir schließen, dass die Behörden Angst vor innenpolitischem Druck haben und die zuvor getroffenen Vereinbarungen aufgeben wollen. Denn die Erklärungen, die in den letzten drei Tagen nacheinander abgegeben wurden, sind völlig widersprüchlich. Wenn es in den anfänglichen Erklärungen hieß, dass der Prozess auf der Grundlage einer Vereinbarung durchgeführt wurde, dass Aserbaidschan die Grenzen Armeniens nicht überschreitet, dann sind diese Ansichten völlig widersprüchlich. Was andere politische Kräfte betrifft, die versuchen, Paschinjan zu stürzen, so versuchen sie zu übertreiben und dieses Thema auf der Tagesordnung zu halten, indem sie die Grenzziehung als einen Verlust von Territorium, das Versagen der Regierung beim Schutz der „nationalen Interessen und der Souveränität Armeniens“ beschreiben, wie im Prozess der Rückgabe des Dorfes Schurnuch. Im Gegensatz zu Armenien sind die Position und die Ansichten Aserbaidschans zum Demarkationsprozess sehr zurückhaltend und entschieden. Schauen wir uns die Erklärung des Außenministeriums von Aserbaidschan an: „Laut einer trilateralen Erklärung vom 10. November 2020 befinden sich aserbaidschanische Grenzsoldaten in Positionen in unserem Land im Zusammenhang mit der Verbesserung der Wetterbedingungen in den befreiten Regionen Lachin und Kelbajar an der Grenze zu Armenien. Dieser Prozess wird routinemäßig und systematisch durchgeführt. Die Maßnahmen zur Stärkung des Grenzschutzsystems, die im Rahmen der territorialen Integrität Aserbaidschans durchgeführt werden, werden auf der Grundlage der Karten, die die Grenzlinie zwischen Armenien und Aserbaidschan definieren, und auf den Seiten durchgeführt. Seit der Wiederherstellung der Unabhängigkeit hatten die beiden Länder aus offensichtlichen Gründen keine Staatsgrenze, und aus diesem Grund sprechen wir über einen komplexen technischen Prozess, der derzeit von Unstimmigkeiten zwischen den Parteien begleitet wird. Es ist erstaunlich, dass die armenische Seite auf diesen Prozess unangemessen reagiert und provokative Erklärungen abgegeben hat. Wir halten die Versuche offizieller Kreise, dieses Thema für politische Zwecke im Zusammenhang mit der Situation vor den Wahlen in Armenien zu nutzen, für inakzeptabel. Wir empfehlen, die politischen und militärischen Kreise Armeniens nicht zu beunruhigen, die Realität des zwischenstaatlichen Grenzregimes entlang der Regionen Zangilan, Gubadli, Lachin und Kelbajar in Aserbaidschan zu akzeptieren und die Situation in der Region nicht unangemessen zu verschärfen. Solche Fälle können und sollten durch gegenseitige Kontakte zwischen den Militärs auf beiden Seiten gelöst werden. Aserbaidschan setzt sich seinerseits für eine Lösung der Spannungen in der Region ein und fordert entsprechende Schritte. “ Was wissen wir über das Territorium des Garagol-Sees, das jetzt in den armenischen Medien thematisiert wird? Gegenwärtig ist das Territorium des Garagol-Sees (auf Deutsch: „schwarzer See“), der sich im Hochland, auf dem Berg Ishigli, auf einer Höhe von 2658 Metern über dem Meeresspiegel befindet und Gegenstand von Streitigkeiten und Spannungen ist, eigentlich das Territorium des staatlichen Reservats Garagöl, das durch den Beschluss des Ministerrats der Aserbaidschanischen SSR vom 17. November 1987 geschaffen wurde. Die Länge des Sees beträgt 1950 Meter, die maximale Breite 1250 m, die Länge der Uferlinie 5500 m, die maximale Tiefe 7,8 m, die Fläche des Reservoirs 13 qkm. Das geschätzte Wasservolumen des Sees beträgt 10 Millionen Kubikmeter. Dieser See ist von großer hydrologischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Sein Wasser wurde von der lokalen Bevölkerung zur Bewässerung von Schafen, Ackerland und Fischen genutzt. Garagöl und seine Umgebung waren historisch gesehen das Land von Aserbaidschan. Seit den frühen 1990er Jahren stehen Garagöl und seine Umgebung jedoch unter armenischer Besatzung. Während der Besatzung wurde das Gebiet des Staatsreservats Garagöl geplündert, die Vegetation wurde schwer beschädigt. Wie Sie sehen können, ist dieses Gebiet sowohl vom Standpunkt eines reichen Wasserbeckens, als auch vom Standpunkt der Kontrolle über die strategischen Punkte Armeniens wichtig. Deshalb will Jerewan diese Gebiete nicht zurückgeben. Er will sogar den Kollektiven Sicherheitsrat in diesen Prozess einbeziehen und verweist auf „die Einmischung Aserbaidschans in die souveränen Territorien des Landes.“ Experten sagen aber auch, dass die OVKS keinen Grund hat, sich in diesen Prozess einzumischen. Eine Intervention der OVKS ist nur dann möglich, wenn die Verletzung der territorialen Integrität eines Mitgliedsstaates nachgewiesen ist. Von einer solchen Intervention an der aserbaidschanisch-armenischen Grenze ist nicht die Rede. Die Grenzziehung basiert auf Karten, die von der Hauptdirektion für Kartographie und Geodäsie beim Ministerkabinett der UdSSR in den 1950er Jahren vorbereitet und 1975 in der 6. Druckerei des Verteidigungsministeriums der Streitkräfte veröffentlicht wurden. Diese Karten wurden in Übereinstimmung mit der Verfassung der UdSSR von 1977 erstellt, die auf der Grundlage der Schlussakte der KSZE-Konferenz von Helsinki 1975 über die Einführung der administrativ-territorialen Aufteilung verabschiedet wurde. Es ist zu beachten, dass diese Dokumente die einzigen juristischen Dokumente sind, die sich auf die Abgrenzung der Staatsgrenzen von Armenien und Aserbaidschan beziehen. Aus diesem Grund, wenn Garagöl 1975 zum Territorium der Aserbaidschanischen SSR gehörte, dann sollte es 2021 in das Territorium Aserbaidschans einbezogen werden. Der einzige Weg, dauerhaften Frieden in der Region zu schaffen, ist die Achtung der territorialen Integrität aller drei Länder des Südkaukasus. Dies sollte auch auf der Grundlage der Schaffung von Bedingungen für die Entwicklung der verschiedenen ethnischen Gemeinschaften ihrer wirtschaftlichen und kulturellen Rechte geschehen. Aus dieser Sicht dient der Ansatz der Doppelmoral nur jenen Kräften, die die Region auf der Grundlage der imperialistischen Teile-und-herrsche-These regieren wollen.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Bergkarabach-Konflikt – Bergkarabach: Aserbaidschan wirft Armenien Ausbeutung vor

Der 44-tägige Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan um die von Armenien okkupierten sieben aserbaidschanischen Distrikte sowie Berg-Karabach endete am 9. November 2020. Damit veränderte sich nicht nur die Karte des Südkaukasus radikal, sondern auch die wirtschaftliche Grundlage der noch von Armenien besetzten restlichen Gebiete von Berg-Karabach, und Armenien.

Bergkarabach: Aserbaidschan wirft Armenien Ausbeutung vor

Kryptowährungen
Eigene Kryptowährung erstellen – geht das?

Eigene Kryptowährung erstellen – geht das? Kryptowährungen sind nicht mehr vom Finanzmarkt wegzudenken. Als Geldspeicher und Zahlungsmittel konnten sie im letzten Jahrzehnt die Börsenmärkte weltweit erobern. Doch was, wenn man nicht einfach nur in eine bestehende Blockchain Währung investieren, sondern seine eigene Kryptowährung auf den Markt bringen möchte? Das geht tatsächlich – und zwar viel leichter als man vielleicht vermutet. Für welche Zwecke eine eigene Kryptowährung? Es ist denkbar, eine eigene Kryptowährung zum Spaß zu entwickeln. So kann man sie beispielsweise als eine Art individuelle, zum eigenen Business passende Treueprämie ausgeben. Doch auch die Nutzung der eigenen Blockchain kann ein Unternehmen voranbringen. Selbstverständlich ist der Weg dahin steinig, doch auf Krypto-Vergleich.de erfahren Unternehmer mit innovativen Ideen alles darüber, wie sie mit einer eigenen digitalen Währung Kapital für die Umsetzung ihres Projektes generieren können. Vor allem dann, wenn sich keine Investoren finden, ist die eigene Blockchain Währung der schnellste und einfachste Weg, doch ans Ziel zu kommen. Drei Möglichkeiten, eine eigene Kryptowährung herzustellen Nein, um eine eigene Kryptowährung auf den Markt zu bringen, braucht man kein fundiertes IT-Studium. Auf diese Arten kann man seinen Plan in die Tat umsetzen:
  • Mit dem (Open Source) Code einer bereits bestehenden Kryptowährung kann man seine eigene innerhalb von Minuten entwickeln
  • Man entwickelt eine digitale Währung von der Pike auf, beispielsweise mit Hilfe von IT-Spezialisten
  • Man verwendet Token bereits vorhandener Währungen
Welche Kosten entstehen bei einer eigenen Kryptowährung? Wer existierende Token oder bereits vorhandene Blockchains als Basis für die eigene Kryptowährung nutzt, muss nicht viel Kapital investieren. Häufig funktioniert das sogar kostenlos oder gegen eine geringe Investition in die Blockchain, die als Grundlage dient. Möchte man jedoch eine komplett frisch entwickelte Blockchain und Kryptowährung für sein Unternehmen nutzen, sieht das ganz anders aus. Der Weg bis hin zur Initital Coin Offering (ICO), dem Launch der Währung, kann Monate dauern. Diese Zeitspanne brauchen auch die fittesten Entwicklerteams für die Neuschaffung. Marketing – wichtiger Faktor Auch wenn der Launch an sich nicht so teuer ist, sollten Unternehmer Geld ins Marketing investieren. Denn nur dann, wenn die neue Kryptowährung auch bekannt genug ist, finden sich genug Menschen, die investieren möchten. Es empfiehlt sich daher, das Projekt zu branden und diese neue Brand ordentlich zu bewerben. Entwickler-Team ist oft unersetzlich Nutzt man Token einer existierenden Blockchain Währung, steht die eigene Währung innerhalb von Minuten. Auch wenn man bereits gelaunchte Kryptowährungen als Basis verwendet, geht das schnell. Doch sobald Anpassungen nötig werden oder man sich dazu entschließt, doch komplett neu an die Sache heranzugehen, sollte man ein Entwicklerteam zu Rate ziehen. Das kann teuer werden, aber die Investition lohnt sich besonders bei komplexen Projekten. Eigene Kryptowährung launchen? Die Frage, ob es Sinn macht, eine eigene Blockchain Währung zu launchen, muss ich jeder Unternehmer selbst beantworten. Folgende Faktoren können ausschlaggebend für ein „Ja“ sein:
  • Das Business soll auf einer dezentralen Datenbank (Blockchain) basieren
  • Man arbeitet an einem komplexen und teuren Projekt, für das man Kapital von Investoren benötigt
  • Man möchte durch eine individuelle Kryptowährung das Branding vertiefen und sich einen Unique Selling Point (Alleinstellungsmerkmal) schaffen
  • Das Unternehmen ist in einer Branche tätig, die nahe mit den Themen Blockchain, Crypto und Börse verwandt ist.
In all diesen Fällen kann es sinnvoll sein, eine neue Kryptowährung auf den Markt zu bringen. Entwicklerteams können Unternehmern dabei helfen, einen Fahrplan von der Planung über die Entwicklung bis hin zur ICO zu erstellen. Sollte die Kryptowährung durch Mining generiert werden?  Mining, also das Schürfen, ist die ursprünglichste Art, neue Coins zu generieren. Doch es geht auch anders: Bei einer ICO werden beispielsweise mit dem Launch Coins oder Tokens an die Community ausgegeben. Diese existieren zum Zeitpunkt der ICO bereits und müssen nicht geschürft werden. Letztlich ist es das Unternehmen selbst, das den Ausschlag darüber gibt, ob man sich für oder gegen Mining entscheidet. Die technischen Voraussetzungen können nämlich das eine oder das andere erforderlich machen. Ein Entwicklerteam hilft einem dabei, den geeigneten Weg zu finden. Werden die Coins durch Mining generiert, sollte die Community faire Chancen erhalten, sich direkt am Anfang zu beteiligen.

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– Fintech-News – Türkisches Blockchain-Projekt hat Verhandlungen mit der SEC aufgenommen

BTCBAM, das erste türkische Blockchain-Projekt, das an den wichtigsten asiatischen Kryptowährungsbörsen wie Coinsbit und Probit gelistet ist, hat die Vorverhandlungen mit der SEC eingeleitet.

Türkisches Blockchain-Projekt hat Verhandlungen mit der SEC aufgenommen
 

Nahostkonflikt
Palästina-Flagge als FB-Profilbild: ÖVP schmeißt Jungpolitiker Resul Yiğit raus

Ein Gastbeitrag von Abdullah Bağ In den letzten Tagen sorgte die neuerliche Besetzung Palästinas auf der ganzen Welt für Drama. Da ein junger Politfunktionär in Wien sich mit Palästina solidarisierte, soll er plötzlich von seiner Partei vor die Tür gesetzt worden sein. Dieser bestreitet jedoch seine Mitgliedschaft. „Seine eigene Meinung zu äußern, ist für die ÖVP ein ‚No-Go‘. In dem Fall war es lediglich ein Profilbild!“, erklärt Resul Yigit als Reaktion in seinem Social-Media-Kanal. Fast kein Tag vergeht in Österreich ohne die Präsentation neuer Polit-Skandale. Diesmal kam der Wirbel aus den „jüngeren Reihen“. Angesichts der jüngsten kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten bekunden zahlreiche Menschen ihre Solidarität. So auch Resul Yiğit, ein türkischstämmiger (Ex) – Jungfunktionär der Jungen Volkspartei (JVP) Favoriten. Wie Kurier berichtete, wollte Yiğit damit seine Solidarität mit den Todesopfern und mit der muslimischen Zivilgesellschaft demonstrieren. Dazu habe er sein Facebook-Profilbild mit der palästinensischen Flagge und mit dem Satz „Freiheit für Palästina“ hinterlegt. Er soll deshalb von einem Tag auf den anderen von der Jugendorganisation der österreichischen Volkspartei ausgeschlossen worden sein. Vor kurzem hatte der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) eine israelische Flagge vor dem Gebäude des Kanzleramts hissen lassen, was ihm starke Kritik einbrachte. „Das Leben eines palästinensischen Kindes und einer palästinensischen Mutter ist nicht weniger wert als das Leben eines israelischen Kindes oder einer israelischen Mutter und umgekehrt“, so die mutige Kritik vom österreichischen Ex-Bundespräsident Heinz Fischer in seinem Gastkommentar für die Wiener Zeitung. Bereits nach wenigen Minuten nach dem Profilbild-Wechsel auf seiner Facebook-Seite, soll der frühere Geschäftsführer der JVP Favoriten, auf Social-Media eine Reaktion von einem FPÖ-Politiker bemerkt haben. Yiğit machte auf eine andere Weise von seiner Meinungsfreiheit gebrauch. Er äußerte sich zu dem Vorfall in einem Video auf Facebook. Wer ist dieser junge Wiener Politiker Yiğit? Nach seinen Angaben habe er seine Jugend innerhalb der ÖVP und deren Vereinen verbracht und sei in dieser Kaderschmiede aufgewachsen. Doch wie ist er überhaupt zur Österreichischen Volkspartei gekommen? Was hatte ihn dort interessiert? Möchte der junge Politiker jetzt seine Polit-Karriere fortsetzen, oder möchte er politisch nicht mehr aktiv bleiben? Warum wollte er sich mit den Todesopfern der palästinensischen Zivilbevölkerung solidarisieren? Alle Fragen zu diesem spannenden Vorfall und mehr, beantwortet er selbst in seiner Facebook-Videobotschaft. Einen ähnlichen Vorfall erlebte eine Politikerin auch in Berlin. Nach einem Facebook-Post, in dem die Berliner CDU-Politikerin Ayten Erdil in Bezug auf die israelische Gewalt in Jerusalem von „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ sprach, musste sie ihr Amt niederlegen. Der Beitrag gebe nicht die Meinung der CDU Berlin wieder, teilte die Partei danach auf Twitter mit.

Zum Thema

– Jerusalem-Krise – Nach Israel-Kritik: CDU-Politikerin Ayten Erdil zurückgetreten

Die türkischstämmige Politikerin Ayten Erdil, Vorstandsmitglied der Berliner CDU, ist nach einem Beitrag, in dem sie die gewaltsame Vorgehensweise der israelischen Sicherheitskräfte gegen palästinensische Demonstranten verurteilte, zurückgetreten.

Nach Israel-Kritik: CDU-Politikerin Ayten Erdil zurückgetreten
 

Immobilien
Birger Dehne – der Immobilienunternehmer mit nachhaltigem Weitblick

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Die Corona-Pandemie und horrende Mietpreiserhöhungen in den Innenstädten machen Wohnorte abseits der Zentren immer gefragter. Ein Mann, der schon vor über 20 Jahren diesen Trend erkannt hat, ist Birger Dehne. Nicht nur sein untrügliches Gespür machen ihn zu einem erfolgreichen Unternehmer. Vor allem seine nachhaltige Herangehensweise an Immobilienprojekte verleihen Birger Dehne den Ruf eines Vorzeige-Immobilienunternehmers. Schon seit seiner Zeit als Student hat er sich ein felsenfestes Konzept erarbeitet, das ganze Stadtviertel abseits der Top-Lagen langfristig bewohnbar macht: Statt Neubauten werden Alt-Bestände sorgfältig kernsaniert und somit leistbarer und nachhaltiger Wohnraum geschaffen. Birger Dehne ist ein Mann mit visionären Immobilienprojekten Alles fing als fixe Idee eines jungen Mannes an. Birger Dehne fielen an vielen Orten, die abseits der innerstädtischen Top-Lagen waren, Gebäude auf, für die sich keiner zu interessieren schien. Ganze Wohnblöcke waren dem Verfall preisgegeben, der Sanierungsstau war oftmals eklatant. Stattdessen wurden, ganz im Sinne der Gentrifizierung, Bauten in A-Lagen priorisiert, luxus-saniert und mit stark erhöhten Mietpreisen wieder auf den Markt gebracht. Ein Konzept, mit dem sich Birger Dehne schon damals nicht anfreunden konnte. Für ihn stand schon als blutjunger Unternehmer eine gewisse soziale Verantwortung im Vordergrund. Was heutzutage immer mehr an Wert gewinnt, war für ihn schon vor 25 Jahren selbstverständlich: Eine Nutzung der vorhandenen Ressourcen, um möglichst nachhaltig Erfolge erzielen zu können. Er nutzte das Desinteresse der großen Immobilienentwicklern an den Gebäuden in B-, C- und D-Lagen und baute sich über geschickte Investitionen ein gigantisches Portfolio auf. Heutzutage zählen mehrere tausend Gebäude in ganz Deutschland zu seinem privaten Besitz. Sorgfältige Sanierungen statt überteuerter Luxusanlagen sind für Birger Dehne ein Eckpfeiler des Erfolges Nicht nur die schiere Größe des Erfolges ist beeindruckend, sondern auch die Grundprinzipien, auf denen Birger Dehne seine Firma aufgebaut hat. Im Zentrum steht dabei der Werterhalt des Bestandes. Potentielle Investitionsprojekte werden sorgfältig geprüft und nach dem Erwerb mit viel Hingabe kernsaniert. Das Resultat sind Wohnanlagen, die mit modernen Wohnstandards aufwarten können. Die Beispiele, die Birger Dehne im Laufe seiner Karriere sammeln konnte, sprechen für sich. Viele der teils 50 Jahre alten Blöcke, die vormals verkommen waren, stehen nach der Renovierung wie neu an ihrem alten Platz. Die Fassaden glänzen, die neuen Fenster strahlen. Übertriebenen Luxus sucht man in den Gebäuden erfolglos. Der neue Look ist zeitlos und funktional gleichzeitig. Bei vielen der verwendeten Ressourcen wird zudem ein Augenmerk auf nachhaltige Materialien gelegt. Der momentan stark propagierte Grundsatz von „Repair, Recycle, Reuse“ wird in seinen Projekten seit Jahren auf höchstem Niveau betrieben. Das Ziel Birger Dehnes: Quartieraufwertung in Kombination mit leistbaren Mietpreisen Während nun andere Immobilienentwickler die Investitionen über empfindliche Mietpreiserhöhungen finanzieren, geht Birger Dehne einen anderen Weg. Seine Wohnungen bleiben leistbare Rückzugsorte für Familien, Geringverdiener und Studenten. Das Ergebnis ist in den Stadtvierteln, in denen Birger Dehne aktiv vertreten ist, deutlich sichtbar. Die renovierten Immobilien mit den moderaten Mietpreisen werten ganze Quartiere merklich auf. Vormals vergessene Stadtviertel werden revitalisiert und langfristiger lebenswerter Wohnraum wird geschaffen. Quartiersentwicklung ist ein Zukunftsmarkt für Birger Dehne Auch nach 25 Jahren in diesem Geschäft treibt Birger Dehne die Lust an neuen Projekten stetig an. Corona-Beschränkungen und gesellschaftliche Entwicklungen wie Home-Office, Online Shopping und neue Kommunikationsmedien machen die Quartiersentwicklung zum Zukunftsmodell auf dem Immobilienmarkt. Denn die engen teuren Innenräume der Städte können nun leichter getauscht werden durch Wohnorte am Stadtrand. Der Mensch ist grundsätzlich flexibler in seiner Wahl des Wohnortes. Dies bietet für alle interessierten Anleger großartige Chancen von Quartiersaufwertungen zu profitieren. Birger Dehne scheint mit seinem Modell für die Zukunft des Immobilienmarktes perfekt gerüstet zu sein. Laut seiner Ansicht präsentieren sich nun für jeden, der sie ergreifen möchte, neue Chancen, um ebenfalls erfolgreich durchzustarten.

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– Türkei – Erleichterte Grundbuchübertragung von Immobilien für türkische Staatsbürger

Bisher erfolgte die Übertragung von unbeweglichem Vermögen wie Wohn- und Geschäftshäuser, Wohnungen und Grundstücken bei dem Grundbuchamt, in dem sich das unbewegliche Vermögen befindet. Künftig soll es möglich sein die Übertragung auch in einer anderen Stadt vorzunehmen.

Erleichterte Grundbuchübertragung von Immobilien für türkische Staatsbürger
   

Meinung
Kommentar: Der untertänig gewünschte Gastarbeiter war nie mundtot

Ein Gastbeitrag von Hakan isik  Der untertänig gewünschte Gastarbeiter war nie mundtot, damals nicht und heute auch nicht. Das Establishment damals wie heute hat ein Idealbild des Gastarbeiters, nunmehr Migranten, gedacht als Medium des Mehrwerts für die Gewinnmaximierung der Companies. Dieses Idealbild impliziert den willigen und apolitischen Hilfsarbeiter sowie den Gemüsetürken nach Sarrazin, welchem man die Hinterhöfe für ihre Moscheen zuweist, die Gettowohnungen vorsieht und gegebenenfalls eine politische Aktivität zumutet – aber auch nur als Automat, welcher vorprogrammiert bei Bedienung der Befehlstasten, das Gewollte ausspuckt. Soziologisch, ökonomisch und politisch sind die sogenannten Migranten, wie sie mittlerweile genannt werden, nunmehr emanzipierter und forschen bei Impfstoffen mit, führen deutsche Unternehmen, investieren Kapital… und sind auch mitunter deswegen politisch bewusster. So ist es auch nicht verwunderlich, dass genau jenes politische Bewusstsein außerhalb des erlaubten politischen Automatendaseins in der digitalen Welt sich manifestiert. Wir haben unzählige illustre Persönlichkeiten innerhalb unserer Community in Deutschland und zugleich auch eigenständige mediale Netzwerke, welche recherchieren, forschen, studieren und diesbezüglich den Politikinteressierten in der notwendigen Reichweite finden. Und genau hier findet und fand an Paradigmenwechsel statt, also ein Muster, welches sich veränderte. In den 70er und 80er Jahren gab es das Köln Radyosu und einige türkische Zeitungen als vornehmliche Informationsquelle für Nachrichten aus der Türkei. Größtenteils war es fast unmöglich Informationen zwischen den einzelnen Regionen in Deutschland auszutauschen. Im Laufe der Digitalisierung der Medien und Kommunikationsformen sind die heutigen Migranten in der Lage überregional, national und international sich mit Wissen und Informationen zu versorgen. Dieses Phänomen schlägt sich nieder in der digitalen Welt als „Soziale Bewegungen“ nieder. Warum sind Soziale Bewegungen wichtig und warum entstehen sie? Daher ist ein Zitieren aus dem Internet sehr hilfreich: „Soziale Bewegungen sind gesellschaftlichen Ursprungs. Sie entstehen, weil Lebensweisen sowie wirtschaftlich, politisch und kulturell prägende, gemeinsame Daseinsbedingungen es Gruppen von Menschen nahe legen, ihren Willen zu Gehör zu bringen und möglichst durchzusetzen.“ Ihren Willen heißt es in der Definition, der Wille des hiesigen politischen Systems und der dazugehörigen Medien ist nicht unser Wille. Unser Wille ist es nicht in den Hinterhöfen unsere Moscheen zu stehen, nur Gemüse zu verkaufen, wirtschaftlich unerwähnt zu bleiben. Politisch haben wir eine eigene Interessenpolitik, wir zahlen Steuern und tragen zum Wohlstand dieser Republik bei, sehen aber hingegen, dass unsere islamischen Religionsgemeinschaften nicht als öffentliche Körperschaften anerkannt sind – aber alle anderen. Diese können ihre Interessen z.B. in den Rundfunkanstalten geltend machen – wir aber hingegen nicht. Der Bau einer Moschee mit Minarett mutiert allzu oft zu einem Dauerthema. Bei diesen innenpolitischen Themen sehen wir bereits eine eindeutige Ausgrenzung, wie sieht es bei nicht-innenpolitischen Themen aus, welche uns durch das hiesige System politisiert aufgedrängt werden? Spätestens dann sehen wir eine sehr gewaltige Differenz im Akt des politischen Willens. DITIB, der Islamismus, politischer Islam, Präsidialrepublik, Istanbuler Konvention, Erdogan usw. werden per se zu etwas Negativem. Und jüngst der Nahostkonflikt. Gewiss ist Rassismus und Antisemitismus nirgends ein erfreuliches Phänomen, jedoch wie eine Minderheit in der Wahrnehmung eines politischen Systems zu einem Gesamtereignis des Islams wird, ist schon beachtlich. Die Verortung des Antisemitismus zuerst hier und dann beim türkischen Staatspräsidenten, korrespondiert spätestens dann nicht mehr, wie der Konflikt im Nahen Osten gelöst werden soll. Während der westliche Ansatz folgendermaßen aussieht, der Islam ist antisemitisch -das ist ihre gewollte politische Message – und es gibt keine konstruktive Kritik an Israel, da hatte Ankara bereits eine internationale Friedenstruppe vorgeschlagen und die Idee einer internationalen Stadt Jerusalem. Für uns klingen willenstechnisch die Ansätze aus Ankara attraktiver, als zum hundertsten Mal Antisemitismus zu vernehmen. Denn wir sehen, die westliche Demokratie hat versagt, sie können das Problem nicht lösen oder wollen es nicht lösen. Und genau die gleichen Denkmustern sehen wir auch bei den innenpolitischen Konflikten und Interessenkonflikten. Die DITIB wird kritisiert, statt das Potenzial zu nutzen, um die Ursachen der Konflikte zu bekämpfen. Unser Wille ist der Dialog und die Demokratie ohne Ausgrenzung. Ungeachtet dessen versucht das hiesige System ein Meinungsmonopol durchzusetzen, wie solch ein Monopoldenken gescheitert ist, lässt sich an der SPD beobachten. Die bisherigen Blankostimmen der türkischen Migranten sind ihnen nicht mehr sicher. Allein der Diskurs im Netz unter den türkischen Migranten führte dazu, wie ein politikwissenschaftlicher Artikel über die SPD schwarmtechnisch aufgenommen wurde und mannigfaltig zu Impulsen unter den „Neuen Sozialen Bewegungen“ beitrug. Das Internet ist der Ausdruck unseres politischen Willens, hier schließen wir uns zusammen, um in Schwärmen unserem Willen Ausdruck und Nachdruck zu verleihen.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Kommentar – DITIB bietet Beistand, Beratung und unbürokratische Unterstützung im Trauerfall

Für den Transport der Verstorbenen in das Herkunftsland arbeitet der Verein mit muslimischen Bestattungsunternehmen, zu denen unter anderem auch das interne Bestattungsunternehmen, die DITIB-ZSU GmbH zählt, zusammen.

Kommentar: Moderate Muslime stehen hinter der DITIB

Griechenland
Kritik an Mitsotakis wegen Äußerungen zur türkischen Minderheit in Westthrakien

Von Kemal Bölge Die Äußerungen des griechischen Ministerpräsidenten Mitsotakis zur türkisch-muslimischen Minderheit in Westthrakien stoßen auf Kritik. Der Bürgermeister der griechischen Stadt Arriana (Kozlukebir), Rıdvan Ahmet, hat die Äußerungen des griechischen Premierministers Mitsotakis zur türkischen Minderheit in scharfer Form kritisiert. Mitsotakis hatte am 18. Mai in einer Online durchgeführten Zoom-Konferenz mit Schülern und Lehrern einer Grundschule des zur Stadt Xanthi (Iskece) gehörenden Dorfes Paşevik von „pomakischen Dörfern“ (Pomakohoria) und „griechischen Kindern“ (Ellinopula) gesprochen. Vertreter von NGOs der türkischen Minderheit in Westhrakien werteten die Aussagen von Mitsotakis als „Leugnung der Existenz der türkisch-muslimischen Minderheit“ und als „Versuch eine künstliche Identität“ auferlegen zu wollen. Bürgermeister Ahmet: Aussagen sind inakzeptabel Bürgermeister Ahmet erklärte:
„Der verehrte Ministerpräsident Mitsotakis hat am 18. Mai in einer Online-Konferenz mit den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrern einer Grundschule des zur Stadt İskece [Xanthi] gehörenden Dorfes Paşevik Verlautbarungen hinsichtlich der Region und in diesem Landstrich lebenden Landsleute getätigt und diese als ‘pomakische Dörfer’ und ‘griechische Kinder’ bezeichnet.“
Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis und Bürgermeister Ridvan Ahmet (Foto: Screenshot Millet Gazetesi)
Nach Ansicht des Bürgermeisters sind diese Äußerungen inakzeptabel. Die Meinung des Premierministers bezeichnete Ahmet als „Leugnung der legitimen Identität“ und forderte die Regierung auf, von aufoktroyierenden Maßnahmen abzusehen und das Recht auf Meinungsfreiheit der Minderheit zu respektieren. Der Begriff Pomake entstammt ursprünglich aus dem Bulgarischen und wurde im 19. Jahrhundert von aufständischen bulgarischen Komitaschis für Menschen verwendet, die der osmanischen Armee wohlgesonnen gegenüberstanden und diese als Pomaken („Unterstützer“) bezeichnet haben. Griechische Regierungen haben die Pomaken stets als slawisch-muslimische Ethnie bezeichnet, obwohl es sich bei den Pomaken historisch betrachtet um petschenegische Türken handelt. Parlamentspräsident Şentop tadelt Äußerungen von Mitsotakis Die Bemerkungen des griechischen Ministerpräsidenten wurden auch vom Parlamentspräsidenten der türkischen Nationalversammlung, Mustafa Şentop, getadelt. Er verurteile die Äußerungen der Leugnung der Existenz der türkisch-muslimischen Minderheit. Derartige Ansätze seien bis heute erfolglos und würden auch in Zukunft nicht von Erfolg gekrönt sein, so Şentop in einer Mitteilung des Kurznachrichtendienstes Twitter. Systematische Entrechtung der türkischen Volksgruppe Die staatliche Willkür griechischer Behörden gegenüber der türkisch-muslimischen Minderheit in Westthrakien ist leider kein Einzelfall, da der griechische Staat seit dem Lausanner Vertrag von 1923 systematisch die Volksgruppe entrechtet hat. Nach der Definition des griechischen Staates gibt es in Griechenland keine türkische Volksgruppe, sondern Griechen muslimischer Herkunft und verweisen des Öfteren auf eine homogene Gesellschaftsstruktur, die allerdings mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmt. Schätzungen zufolge beläuft sich die Zahl der türkischen Minderheit in Westthrakien auf circa 150.000 Menschen. Die Probleme der türkischen Volksgruppe in den Bereichen Bildung, Religion und ethnischer Zugehörigkeit sind seit Jahrzehnten bekannt, aber statt Lösungen anzustreben, hat der griechische Staat es vorgezogen, den Druck auf die Volksgruppe zu erhöhen. Griechenland hält sich nicht an Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Die Rechte der türkisch-muslimischen Minderheit waren im Lausanner Vertrag geregelt. Eines der größten Probleme der türkischen Minderheit ist die Weigerung Athens, deren ethnische Zugehörigkeit anzuerkennen und stattdessen den Begriff „muslimische Minderheit“ Verwendung findet. In den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als die griechisch-türkischen Beziehungen gut waren, verwendeten griechische Behörden die ethnische Titulierung „türkische Minderheit“, allerdings wurde diese Bezeichnung mit dem griechischen Militärputsch des Obristen-Regimes 1967 wieder abgeschafft. Ab den 80er-Jahren wurden in Griechenland Vereine verboten, die in ihren Satzungen den Begriff „Türkisch“ enthielten, obwohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem Urteil 2008 diese Praxis untersagte, haben griechische Behörden das Urteil des EGMR bis heute nicht umgesetzt. Griechenland argumentiert, der Lausanner Vertrag beinhalte lediglich die Bezeichnung „muslimische Minderheit“ und daher sei sie nicht verpflichtet, einen ethnischen Begriff zu verwenden.

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Corona-Pandemie
Terhardt: Keine Corona-Impfungen für Kinder- und Jugendliche in nächster Zeit

Der Berliner Kinder- und Jugendarzt Martin Terhardt rechnet nicht mit einer baldigen Zulassung eines Corona-Impfstoffs für Unter-16-Jährige. Terhardt, der auch Mitglied der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut ist, sagte am Freitag im Inforadio vom rbb, derzeit befasse sich die Europäische Arzneimittelbehörde mit der Empfehlung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Zwölf- bis 15-Jährige. „Die EMA hat signalisiert, dass sie das Ende Mai schaffen könnte. Das wäre dann Ende nächster Woche – oder spätestens Anfang Juni könnte es diese Zulassung geben.“ Laut Terhardt wird es dann aber noch eine Weile dauern, bis auch eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission vorliegt. „Generell müssen wir das Krankheitsrisiko für die einzelne Person berücksichtigen, und dieses ist bei Kindern und Jugendlichen deutlich geringer. Dagegen müssen wir das Risiko der Impfung setzen und den Nutzen für die Gesellschaft.“ Terhard sagte weiter: „Das Risiko des Impfstoffs können wir derzeit nur an einer kleinen Zulassungsstudie messen, die 1.131 geimpfte Kinder umfasst. Das ist zu gering, um seltene Komplikationen nach der Impfung vorhersagen zu können.“ Deshalb warte man auf Daten aus der USA und Kanada. Dort ist der Impfstoff schon für Unter-16-Jährige zugelassen. Terhardt betonte: „Das halte ich für völlig abwegig in der gegenwärtigen Situation, eine Impfpflicht auszusprechen und davon irgendwelche

Rüstung
Bericht: Kanadische Unternehmen beliefern PKK mit Drohnentechnologie

Von Kemal Bölge Nach einem Bericht der englischsprachigen Tageszeitung „Daily Sabah“ sollen kanadische Rüstungsfirmen die Terrororganisation PKK mit Drohnentechnologie beliefert haben. Ein Teil der in den Drohnen eingebauten Technologie ermögliche es, für das gegnerische Radar unsichtbar zu sein, die aus Kanada gekauft worden sei. Die Zeitung beruft sich dabei auf türkische Sicherheitskreise. Die Terrororganisation hatte seit geraumer Zeit ihre Angriffe auf türkische Militäreinrichtungen mit Drohnen, die wie Modellflugzeuge aussehen, verstärkt. Drohne soll unsichtbar gegenüber gegnerischem Radar sein Am 11. Mai griff eine PKK-Drohne in Metina/Nordirak türkische Einheiten an und zwei weitere Drohnen am 18. Mai den 8. Luftwaffenstützpunkt in Diyarbakır. In beiden Fällen gelang es den Sicherheitskräften, die Drohnen rechtzeitig zu zerstören. Das Besondere an der verwendeten Technologie bestehe nach Angaben der Zeitung in der Mehrfrequenzfunktion, die es Anti-Drohnen-Systemen und Störsendern vor allem in der Nacht schwer mache, diese zu orten. Mehrere türkische Rüstungsunternehmen untersuchten die der PKK zugeschriebenen Drohnen und seien auf die Technologie aufmerksam geworden, die aus Kanada stammen soll. Sollte der Zeitungsbericht zutreffen, wäre es insofern von Brisanz, weil Kanada, wie die Türkei NATO-Mitglied ist und während des Berg-Karabach-Krieges den türkischen Hersteller für bewaffnete Drohnen, Baykar Technologies, mit einem Exportstopp für die Kamera LX 15 belegt hatte, die vom kanadischen Unternehmen Westcam Inc. hergestellt werden. Armenische Lobbyorganisationen in Nordamerika übten während und nach dem Berg-Karabach Krieg Druck auf die kanadische und die US-Regierung aus, um die Türkei mit einem Waffenembargo zu belegen. Am militärischen Erfolg der aserbaidschanischen Armee gegen Armenien hatte die Kampfdrohne des Typs Bayraktar TB2 einen entscheidenden Anteil. Die separatistische PKK, die neben der Türkei auch in den USA und der EU als terroristische Organisation geführt wird, ist für den Tod von etwa 40.000 Menschen, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, verantwortlich.

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