„Die Großveranstaltungen, die sind de facto seit 15 Monaten verboten, das wäre schon ein richtig großer Schritt …. Der muss bundesweit abgestimmt sein. Also wir haben ja jetzt … sehr unterschiedliche Regelungen in den Ländern. Das geht natürlich bei ’ner Fußball-Bundesliga nicht. Also, wenn die Fußball-Bundesliga wieder startet, wir Zuschauer ins Stadion lassen wollen, dann muss es ähnliche Regelungen und gleiche Regelungen in den Ländern geben, und deswegen ist es hier notwendig, sich abzustimmen. Und ich finde den Vorschlag erstmal gut, ich hoffe natürlich sehr, dass es nicht allzu lange dauert, bis wir hier ’ne Regelung haben, ich hoffe, innerhalb der nächsten zwei Wochen.“Woidke verteidigte auch die Brandenburger Strategie, trotz einer landesweiten Sieben-Tage-Inzidenz von inzwischen unter zehn Corona-Einschränkungen aufrechtzuerhalten: „Es ist immer ein schwieriges Abwägen. Wir haben alle die Erfahrung gemacht, dass, solange die Pandemie nicht völlig besiegt ist und sie völlig weg ist, sie auch sehr schnell ganz brutal zurückschlagen kann. Die Erfahrung haben wir dreimal gemacht, und ich hoffe, wir müssen sie nicht ein viertes Mal machen. Und deswegen ist es notwendig, dass wir jetzt in den Schritten in die Normalität zurück vorsichtig bleiben, dass wir umsichtig bleiben und dass wir vor allem … aus den Erfahrungen auch lernen. Gerade was die Wissenschaft sagt momentan, ist sehr eindeutig. Wir sollten vorsichtig sein, die sogenannte Delta-Variante, die indische Mutation, ist gefährlich, und sie richtet in Großbritannien bei einer weitgehend durchgeimpften Bevölkerung, viel weiter geimpft als in Deutschland, momentan großen Schaden an. Und daraus müssen wir lernen, damit wir nicht ähnliche Fehler machen wie Großbritannien.“ Für Brandenburg hat Woidke dennoch weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Aussicht gestellt – zum Beispiel bei privaten Treffen. Er bestätigte, dass das Kabinett darüber am Dienstag entscheidet. „Das ist dann schon so, dass man fast sagen kann, das ist Normalität. Wir wollen aber eines nicht machen, wir wollen nicht, dass die Tests vollkommen verschwinden. Wir haben mit den Tests ein deutlich besseres Handwerkszeug als noch vor einem Jahr. Wir haben ein besseres Handwerkszeug als noch vor einem halben Jahr, als wir im Dezember/November unterwegs waren und viele Sachen nicht genau abschätzen konnten. Deswegen wäre es jetzt fatal, die Tests flächendeckend mehr oder weniger abzuschaffen. Deswegen wollen wir dabei bleiben, dass wir auch in der Gastronomie und auch in der Hotellerie bei bestimmten Inzidenzzahlen weiter testen. Wir sind momentan noch in der Diskussion, aber ich bin fest davon überzeugt, dass es gut ist, vorsichtig zu sein.“
Corona-Pandemie
Ministerpräsident Woidke: Regelung für Großveranstaltungen in nächsten zwei Wochen
Meinung
Kommentar: Solidarität haben gläubige Türken nie richtig erfahren
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
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Meinung
Kommentar: Was haben die italienische Mafia und die PKK gemeinsam?
„Ich persönlich empfinde die Trennung und auch das klare Beziehungsverbot als sehr angenehm. Ich konnte mich noch nie so frei bewegen im Verhältnis zu Männern, weil es einfach klar ist: Es gibt eine Grenze.“Heute gibt es den militanten PKK-Ableger in Nordsyrien, die feministisch angehaucht die Europäer verführt, aber federführend dabei eine Rolle spielt, in den umkämpften und kontrollierten Gebieten ethnische Vertreibungen und Säuberungen durchzuführen. Noch heute geriert sich die PKK als Organisation für den Freiheitskampf, für die Freiheit der Frauen und Verteidiger der Rechte der Völker. PKK-Ableger in Deutschland, Anhänger und auch Lokalpolitiker, ja sogar Bundestagsabgeordnete, sympathisieren mit dieser Idee, weil es dem modernen Zeitgeist entspricht. Dagegen zeigen aber Zwangsabtreibung, Schutzgelderpressung, Mord oder das Beziehungsverbot doch deutlich auf, dass es sich dabei nur um eine Terrororganisation handelt, die mit strengstem Patriarchat und mit ausgeprägten Hierarchien die Strukturen kontrolliert, die zudem abseits der staatlichen Gerichtsbarkeit Morde befehligt und ethnische Säuberungen legitimiert. Ihre deutschen Ableger fallen durch brutales Vorgehen gegen Abweichler, Kritiker und Andersdenkende auf. Ihre Rekrutierungsphrasen ähneln die einer religiösen Sekte, die Verheißung und Glück versprechen, aber Tausende junge Menschen zu Mittätern machen und ins Unglück stürzen. Obwohl bis heute serienweise Kaderführer der PKK in Deutschland festgenommen und der Justiz überführt wurden, hat sich im Unterbewusstsein ihrer Anhänger, Sympathisanten, Gefolgsleuten und Schläger- sowie Mördertrupps ein irrationaler und völlig abwegiger Grundgedanke breitgemacht: Man begehe kein Unrecht. Wenn solche Anhänger, Sympathisanten, Gefolgsleuten und Schläger- sowie Mördertrupps mit solchen Geschäften oder Verbrechen in Verbindung gebracht werden, weisen sie es mit Abscheu und Empörung weit von sich und erklären, dass sie ja keine schlechten Menschen seien und im Grunde in Frieden ein selbstbestimmtes Leben führen möchten. Die anderen hätten etwas Schlechtes getan, seien per se Rassisten oder Faschisten, denen man den internationalen Kampf angesagt habe, weshalb man mit der PKK lediglich sympathisiere oder deren Griff zur Waffe verstehen könne. Das kommt auch heute noch in Europa oder in Deutschland gut an.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
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– PKK kontrolliert 40% des Heroinhandels in Europa – Roberto Fragnito: PKK investiert Milliarden, um feindselige Stimmung gegen Ankara zu schüren
Die Terrororganisation verfüge über ein stabiles Gesamtvermögen von etwa 86 Milliarden US-Dollar (knapp 77 Milliarden Euro), das nicht nur für den Terror selbst, sondern auch dafür nutzbar gemacht wird, internationalen Druck auf die Türkei aufzubauen und eine feindselige Stimmung gegen Ankara zu schüren. Bei der Aufbringung dieser Finanzmittel spielen nicht zuletzt die Produktion und der Vertrieb von Heroin eine tragende Rolle.
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EURO 2021
Fußball Europameisterschaft: Türkei mit Ambitionen
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EURO 2021
Deutschland bereits in der Gruppenphase schwer gefordert
Deutschland muss bereits in der Vorrunde überzeugen
Bei früheren Turnieren hatte Deutschland häufig Glück bei der Auslosung und startete häufig in einer relativ einfachen Gruppe. Dadurch konnte sich die deutsche Nationalmannschaft in der Vorrunde häufig erst einmal ohne den ganz großen Druck einspielen. Bei der diesjährigen Europameisterschaft muss die Truppe von Bundestrainer Jogi Löw dagegen von Anfang an Vollgas geben. Schließlich muss die DFB-Elf versuchen gegen Frankreich, Portugal und Ungarn ein Ticket für das Achtelfinale zu lösen. Gleich im ersten Spiel trifft Deutschland in München auf den amtierenden Weltmeister Frankreich, der auch bei dieser Europameisterschaft zu den Topfavoriten auf den Titelgewinn zählt. Man darf also gespannt sein, ob die DFB-Elf gegen die Franzosen beim Auftaktspiel mithalten kann. Anschließend trifft Deutschland auf den Titelverteidiger Portugal. Wobei der noch amtierende Europameister wahrscheinlich nicht ganz so stark einzuschätzen ist wie der aktuelle Weltmeister. Zum Abschluss geht es für Deutschland dann in der Gruppenphase noch gegen Ungarn. Dabei darf die deutsche Nationalmannschaft definitiv nicht den Fehler machen und den vermeintlich schwächsten Gegner in der Gruppe F auf die leichte Schulter nehmen. Wobei man schon gespannt sein darf, mit wie vielen Punkten das Team von Jogi Löw in dieses letzte Gruppenspiel gehen wird.Löw will sich mit dem Gewinn der Europameisterschaft verabschieden
Der Bundestrainer Löw wird mit Sicherheit besonders motiviert in diese Europameisterschaft gehen. Schließlich steht bereits fest, dass Jogi Löw nach diesem Turnier seinen Platz bei der Nationalmannschaft freimachen wird. Man darf auch gespannt sein, wo es Löw danach hinziehen wird. Es geht also eine insgesamt erfolgreiche Zeit, die mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft im Jahr 2014 gekrönt wurde zu Ende. Allerdings enttäuschte Deutschland bei der letzten Weltmeisterschaft in Russland und schied bereits am Ende der Vorrunde aus. Diesen schlechten Eindruck will Jogi Löw jetzt unbedingt bei der anstehenden Europameisterschaft korrigieren. Aus diesem Grund will der Bundestrainer bei der EURO 2020 so weit wie möglich kommen und im Idealfall das Turnier gewinnen. Allerdings muss sich die deutsche Nationalmannschaft dafür zunächst einmal in der schweren Vorrundengruppe durchsetzen und die nächste Runde erreichen. Sollte das gelingen, dann muss die DFB-Elf auf jeden Fall die Heimat verlassen und für die Achtelfinalpartie in eine andere europäische Stadt reisen. Das dürfte die Nationalmannschaft aber nicht weiter stören, wenn man dann je nach Platzierung in der Gruppe F in Bukarest, London oder vielleicht auch in Sevilla um den Viertelfinaleinzug kämpfen kann.Auch interessant
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Bei der Fußball EM 2021 bahnt sich ein Kartenchaos an. In München ist die endgültige Entscheidung über die maximale Zahl der Zuschauer noch nicht getroffen.
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Hass im Netz
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UEFA EURO 2020
Marvin Compper neuer EM-Experte im „ZDF-Morgenmagazin“
Der ehemalige Fußball-Bundesligaspieler Marvin Compper steht ab Montag, 14. Juni 2021, früh auf, um die EM-Spiele zu analysieren.
Als neuer EM-Experte des „ZDF-Morgenmagazins“ wird er zu Tagesbeginn den Zuschauerinnen und Zuschauern fachliche Einschätzungen zum aktuellen EM-Geschehen bieten. Sein erster Einsatz erfolgt einen Tag vor dem wegweisenden ersten EM-Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen Weltmeister Frankreich – der ehemalige Abwehrspezialist, Sohn einer Deutschen und eines Franzosen, ist dann gleich gefragt, was die richtige Taktik für diesen schweren Auftakt sein könnte.
ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann: „Marvin Compper erweitert unser Experten-Team, mit dem wir bei dieser Fußball-EM antreten: Ob Per Mertesacker, Christoph Kramer, Sandro Wagner, Peter Hyballa, Manuel Gräfe oder eben Marvin Compper – unsere Live-Berichterstattung bietet hohe Fachkompetenz in der Analyse der Spiele.“
Marvin Compper sagt zu seiner neuen Aufgabe:
„Ich habe einen Riesenspaß daran, die EM-Spiele zu schauen. Und ich freue mich noch mehr darauf, sie dann auch im ‚ZDF-Morgenmagazin‘ analysieren zu können.“
Marvin Compper, Jahrgang 1985, hat in seiner Karriere knapp 200 Bundesliga-Spiele für Borussia Mönchengladbach, die TSG Hoffenheim und RB-Leipzig absolviert. Zudem war er für AC Florenz und Celtic Glasgow im Einsatz. Sein einziges Länderspiel für die deutsche A-Nationalmannschaft absolvierte er im November 2008 als damals erster deutscher Nationalspieler der TSG Hoffenheim.
Zum Abschluss seiner Karriere spielte er für den MSV Duisburg – dort war er im Anschluss und bis zum diesjährigen Saisonende als Co-Trainer aktiv. Als neuer ZDF-Experte wird Marvin Compper am Freitag, 11. Juni 2021, 13.00 Uhr, im „ZDF-Mittagsmagazin“ vorgestellt.
Corona-Auflagen
Nürnberg: Feierliche Eröffnung der Gastronomie mit türkischer Live-Musik
„Wir sind sehr froh darüber, dass wir wieder unsere Gäste empfangen können. Wir sind dem Freistaat Bayern und dem Bund dankbar, dass wir und unsere Mitarbeiter in dieser Phase finanziell unterstützt worden sind. Jedoch sind viele Hilfsmaßnahmen bei Kollegen verspätet eingetroffen, so dass einige Existenzängste hatten. Wir Gastronomen leben auch von unseren persönlichen Beziehungen zu unseren Gästen. Die Smalltalks mit unseren Kunden haben uns sehr gefehlt.“Can dankte auch der Nürnberger Stadtverwaltung für eine unkomplizierte Zusammenarbeit:
„Wir sind der Stadtverwaltung ebenfalls dankbar, dass wir unkompliziert unsere Außengastronomie erweitern konnten. Aus Freude habe ich für Donnerstag ein Duo mit anatolischer Glockenoboe und Trommel („Davul + Zurna“) arrangiert und wollen das Ende der groben Einschränkungen feiern.“

Studie
Deutschland: Mehrheit fasst Islam nicht als bedrohlich auf
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– Islamophobie – Bericht: Hass gegen Muslime mit über 200 Millionen US-Dollar gefördert
Nach einem gemeinsam veröffentlichten Bericht des Rates für amerikanisch-islamische Beziehungen (CAIR) und des Center for Race and Gender der California Berkeley Universität sind in den USA zwischen 2008 und 2013 circa 206 Millionen US-Dollar in Organisationen geflossen, die den Hass gegen Muslime fördern.
Bericht: Hass gegen Muslime mit über 200 Millionen US-Dollar gefördert

