Glücksspiel
Die Glücksspielindustrie ist bestrebt, Neukunden zu behalten

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Die Unternehmen beschreiten unterschiedliche Wege, um die Neukunden zu halten, die sich in den Zeiten der Pandemie für das Casino oder Unternehmen interessierten. Die Pandemie hat in allen Bereichen ihre Spuren hinterlassen. Landbasierte Casinos mussten schließen, die Kunden interessierten sich nun für Online Casinos. Und auch wenn die wirtschaftlichen Schäden für viele Regionen aufgrund der Veränderungen beim Handel nicht unerheblich waren, stand im Vordergrund der Gedanke, die Kunden zu behalten. Einige Casinos bieten Freispiele ohne Einzahlung an, was für viele Gamer durchaus attraktiv ist. Bonus Angebote mit durchführbaren Bedingungen sind für die Kunden ein Grund, in diesem Casino als Kunde zu bleiben. Das Spielen in der Demo-Version, was besonders gern bei neu auf den Markt gekommenen Spielen gehandhabt wird, ist für einige Spieler ein Anreiz, in dem Casino auch weiterhin als Kunde zu bleiben. Das bewährte und seriöse NetEnt Casino fokussiert sich darauf, den Kunden Top-Angebote und Vergünstigungen zu gewährleisten. Beste NetEnt Casinos sind unteranderem hier aufgeführt. Unterschiedliche Bonus-Angebote zu bestimmten Zeiten sind für die Bestandskunden durchaus attraktiv. Extra Boni an bestimmten Tagen Häufig locken Online Casinos damit, Einzahlungen beispielsweise am Montag oder Dienstag mit Extra Boni zu belohnen. Die Höhe des Bonus richtet sich nach der Höhe der Einzahlung. Es ist jedoch nicht ausschließlich mit Boni und Ermäßigungen getan. Brandneue vor einigen Tagen veröffentlichte Spiele befinden sich im Portfolio des Casinos. Jeder Spieler möchte Abwechslung und neue Spiele ausprobieren. Wenn diese dann im Demo-Modus gespielt werden können, sind die Bestandskunden zufrieden. Freispiele ohne Einzahlung und spezielle Boni finden die Gamer gut. Wenn das Spiel-Angebot stimmt, ist alles in Ordnung. Landbasierte Casinos sind selbstverständlich nicht so freigiebig mit Boni usw., während das Online Casino ständig Ermäßigungen anbietet. Das Treueprogramm ist ein weiterer Punkt, der durchaus für Bestandskunden immens wichtig ist. Der Kunde fühlt sich individuell angesprochen, wenn ihm beispielsweise ein persönlicher Berater zugeteilt wird. Die Kunden möchten insofern belohnt werden, als ihnen Aufmerksamkeit entgegengebracht wird, das hat nicht unbedingt etwas mit einem überdimensionalen Bonus zu tun. Loyalität ist wichtig, und die muss belohnt werden. Abwechslung ist angesagt Turniere sind der Trend. Die Kunden sind begeistert über Turniere, der Anbieter zeigt, dass er die Wünsche seiner Kunden erfüllen will. Einige Casinos haben mehrere Turniere gleichzeitig am Laufen. Nicht nur für Abwechslung ist gesorgt, die Kunden machen gern mit und bekommen mit Glück auch Preise oder Bonusguthaben. Es ist wichtig, die Bestandskunden „bei Laune zu halten.“ Das Glücksspielunternehmen fokussiert sich darauf, Abwechslung zu bieten und keine Langeweile aufkommen zu lassen. Turniere, Cashback-Boni und wöchentliche Reload-Boni werden von den Spielern gutgeheißen. Jede Woche eine Überraschung – das finden die Kunden spannend. Diese Möglichkeiten sind selbstverständlich nur im Online Casino gegeben, von sagenhaften Boni bis zu spannenden Turnieren. Die Möglichkeiten sind zu nutzen, die Bestandskunden zu halten. Aktionen für Bestandskunden Bestandskunden freuen sich über Aktionen und kleine Bonusgeschenke, beispielsweise zum Geburtstag, die allerdings ohne Bedingungen vergeben werden. Es gibt Anlässe, zu denen ein Extra Bonus passt und das Wohlwollen des Kunden erhöht, der sich in der Pandemie registrierte. Außer Boni und Vergünstigungen sind Kunden zu halten, die aufgrund der Pandemie sozusagen Kunden wurden. Wie bereits erwähnt, ist das umfangreiche hochwertige Spielsortiment zu präsentieren. Das mustergültige Live Casino ist ebenso ein Grund, im Online Casino als Kunde zu bleiben. Kunden, die sich aus Gründen der Pandemie registrierten, sind als Bestandskunden zu führen und nicht als Kunden, die wieder gehen. Der Betreiber des Glücksspielunternehmens hat viele Möglichkeiten, den Kunden den Aufenthalt im Casino angenehm zu gestalten. Die Glücksspielindustrie lässt sich viel einfallen. Die Pandemie führte zur Schließung vieler landbasierter Casinos. Die Alternative war das Online Casino. Viele Spieler entdeckten die Vorteile des Online Casinos und wollen eigentlich auch Kunde im Casino bleiben. Das Online-Glücksspiel wird von vielen Leuten als willkommene Ablenkung gesehen, die Macht der Gewohnheit macht aus den zufälligen Kunden Bestandskunden. Diese zu halten, ist durchaus möglich. Die Anbieter schauen sich die Alternativen an. Der versierte Gamer sucht die besten Spiel-Angebote und findet diese im Online Casino. Er schaut auf Bonus Angebote, auch diese findet er im Online Casino. Das Spielen mit Echtgeld ist sicher und legal. Darüber hinaus bemüht sich der Betreiber um bleibende Kunden. Kaum Boni in landbasierten Spielhallen Die landbasierten Spielhallen haben diese Chancen nicht und müssen mühsam Kunden finden und dann auch halten. Die Glücksspielunternehmen im Internet, wozu auch Lotterie-Anbieter und Lotto-Anbieter gehören, haben neue Kunden gewonnen. Die Buchmacher können wieder aufatmen, in dieser Branche war die Pandemie auch im Online-Bereich deutlich bemerkbar. Wenn keine Spiele stattfinden oder wenige, dann kann auch nicht gewettet werden. Die Unternehmen in der Glücksspiel-Branche sind daher bestrebt, den bestehenden Kunden Annehmlichkeiten zu erweisen. Das komfortable mobile Spielen ist an dieser Stelle erwähnenswert, denn viele Gamer sind von der mobilen Nutzung überzeugt. Es ist sinnvoll, die neuesten Technologien zu nutzen.

Bundestagswahlen
Team Todenhöfer: „Ausgiebig widmet sich die BILD einem negativen Image hin“

Team Todenhöfer – eine Blaupause für eine zukünftige Migrantenpartei? Ein Gastkommentar von Hakan Işık Eine finale Aufmerksamkeit bekam die Partei Team Todenhöfer jüngst durch Mesut Özil, bereits davor hatten NEX24 und TRT Deutsch mit mehreren Artikeln über die Partei des Jürgen Todenhöfer berichtet. Auffällig ist, dass die genannten Nachrichtenseiten eher neutral beschreibend auf die Wahlumfragen eingehen und auf das Wahlpotenzial dieser Partei hinweisen. Anders die etablierten Mainstreammedien, hier firmiert ein anderes Bild, die Wahlprognosen spielen weniger eine Rolle, stattdessen wird der politische Lebenslauf des Jürgen Todenhöfer in den Mittelpunkt gerückt. Hier ist die BILD federführend, ausgiebig widmet sich die Tageszeitung einem negativen Image hin. Pedantisch werden Haltungen des ehemaligen CDU-Politikers zu radikalen Kräften, Diktatoren und zu der IS aufgezählt, Das Fazit der BILD steht auch damit fest, Jürgen Todenhöfer ist antiwestlich und antisemitisch. Was damit beabsichtigt ist: das Team Todenhöfer ist eine „antidemokratische Partei“.
(Screenshot/Twitter)
„Seine Pässe waren überraschend, seine politische Ausrichtung ist verstörend“ So leitet die BILD den Artikel über Mesut Özil ein, damit ist seine Stimmabgabe für das Team Todenhöfer gemeint. Erneut wird Mesut Özil politisiert und unterschwellig wird suggeriert, Mesut Özil wählt einen Antidemokraten. Ob Jürgen Todenhöfer tatsächlich antidemokratisch ist, wäre für uns und mich als Politikwissenschaftler eine akademische Frage. Ich würde eher beruflich als politischer Berater auf wesentlich wichtigere Aspekte eingehen, welche den Wandel der Gastarbeiteridentität komplexer ausdifferenzieren. Zwei Stränge charakterisieren uns Deutschtürken auf eine sehr eindringliche Weise. An einem Strang stehen symbolisch Uğur Şahin und Özlem Türeci sowie Mesut Özil an dem anderen Strang. Beide Stränge verdeutlichen die Integration der Deutschtürken über den akademischen und unternehmerischen Weg sowie dem sportlichen Weg. Nur in diesen Sphären lässt sich die Integration medial messen und „verwerten“. Die beiden Unternehmer des Pharmaunternehmens BioNTech haben eine sehr bedeutende Relevanz, hierdurch können sie auch ganz anders agieren. Sie können entweder in Deutschland weiterhin investieren und zugleich auch in der Türkei sowie anderswo. Um sie oder um andere deutschtürkische Unternehmer und Akademiker muss Berlin buhlen, wenn nicht zieht das Kapital und Humankapital weiter und damit werden Berlin Steuern und Forschungsvorteile entgehen. Diejenigen die sich darüber bewusst sind , artikulieren sich politisch strategischer für die CDU und FDP. Sie kennen die adäquaten Adressaten ihrer wirtschaftlichen und politischen Interessen, im Kontext der anstehenden Bundestagswahl sind jedoch diese strategischen Wählerstimmen nicht nur auf Akademiker und Unternehmer beschränkt, auch die konservativen Deutschtürken ziehen diese beiden Adressaten vor. Nach der Bundestagswahl wird diese Interessenpolitik noch deutlicher werden und dementsprechend wird der Lobbyismus für deutschtürkische Interessen an diesen Adressaten sich ausrichten. Verstörend ist daher, dass das hiesige politische Establishment dies immer noch nicht erkannt hat. Mesut Özil scheint hingegen, etwas erkannt zu haben, die Interessenvertretung ist nicht ausschließlich an die bisherigen fünf Parteien gebunden. Die Mehrheit der Deutschtürken hat erkannt, dass die Interessenvertretung in der SPD, bei den Grünen und Linken nicht effektiv ist! Aus der Mitte dieser Deutschtürken formuliert dies Mesut Özil medial-öffentlich und ortet vorerst eine Alternative. Nicht unbedingt weil das Team Todenhöfer unter Jürgen Todenhöfer tatsächlich eine langfristige Option wäre, es sind die politischen Inhalte des Team Todenhöfers. Die Themen Islam, Nahostpolitik, Partizipation, Frieden usw. werden von Team Todenhöfer rein technisch anders behandelt und offener gelebt. Allein das Bild einer Wahlkreis-Kandidatin des Team Todenhöfers mit Kopftuch ist bildlich bereits liberaler. Durch Mesut Özils Parteinahme ist ein Effekt des door openers zu beobachten. Präziser lässt sich das so formulieren, die von dem Team Todenhöfer artikulierten politischen Inhalten entsprechen den politischen gegenwärtigen Themen dieser wählenden Migranten. Diese Inhalte spielen andererseits bei der SPD, Grünen und Linken keine Rolle, eher werden diese Inhalte politisiert und benutzt. Die politischen Ideen und Vorstellungen der SPD, Grünen und Linken müssen diese Migranten und ganz besonders die Deutschtürken annehmen und über sich ergehen lassen, das ist akademisch-klassisch mit oktroyiert zu umschreiben. Dieses Aufsetzen und der Zwang sind der oft beschriebene Akt der Blankostimmen, im aktuellen Wahlkampf heißt das 12 Euro Mindestlohn respektive stabile Renten im Gegenzug für Diversitäten, Gendersprache, willkürlichen Geschlechterkonstruktionen usw. und zugleich das Fortführen einer aggressiven Anti-Türkeipolitik dieses Blocks aus dem linken Spektrum. Dies findet keine Zustimmung sondern eher einen Unbehagen unter den Deutschtürken. Zukünftig wird die Parteipräferenz der Deutschtürken an der Intensität einer aggressiven Anti-Türkeipolitik respektive konstruktive Türkeipolitik messbar sein sowie in der Handhabe der Islampolitik der bisherigen fünf. Aufgrund des Wandels bei der CDU und FDP können, im Gegensatz zu den vorangegangenen Regierungsperioden tendieren verstärkt Deutschtürken zur CDU und FDP, diese beiden Parteien theoretisch die Möglichkeit die Fehler der SPD, Grünen und Linken vermeiden. Faktisch können sie bei dieser Wahl die strategischen Wählerstimmen der Deutschtürken nutzen und eine weitaus konstruktivere Politik gestalten. Eine „Weiter so-Politik“ wird die Gründung einer Migrantenpartei vorantreiben Daher steht nicht Jürgen Todenhöfer mit all seinen kontroversen Interviews und Haltungen im Mittelpunkt, sondern vielmehr die authentischeren Themen des Team Todenhöfers stellen eine Alternative dar und zeigen die Machbarkeit dieser Inhalte sichtbar. Die hohe Anzahl an Migranten beim Team Todenhöfer bestätigen die Nachfrage nach diesen Inhalten. In den Sozialen Medien werben auffällig viele für das Team Todenhöfer und zugleich ist der hohe Anteil der deutschtürkischen Engagierten ein Beleg hierfür. Gestaltet sich auch die Möglichkeit einer konstruktiven Politik innerhalb der CDU erfolglos und die strategischen Wählerstimmen verkommen zum Phänomen der Blankostimmen, wird der Druck nach einer Migrantenpartei und Alternative stärker werden. In diesem Kontext ist das Team Todenhöfer nicht nur politikwissenschaftlich interessant, vielmehr richtungsweisend und inhaltlich ist das Team Todenhöfer interessant. Schneiden sie sogar auffällig gut ab, liegt eine deutliche Blaupause für die Zukunft bereit, falls die Interessenvertretung bei den arrivierten Parteien erfolglos bleibt. Und genau hierin liegt die Bedeutung der Parteinahme Mesut Özils für das Team Todenhöfer. Mesut Özil ist das politische Marketing. Die politischen Experten werden am Sonntag die Reichweite, Zielgruppen und die politische customer journey analysieren – nicht Jürgen Todenhöfer. Auch die CDU sollte das Abschneiden des Team Todenhöfers analysieren – nicht nur wir Deutschtürken! Selbst das Scheitern an der 5%-Hürde wird nicht mehr über diesen Umstand mehr hinwegtäuschen. Das Team Todenhöfer hat mit der Auswahl der politischen Themen eine Lanze gebrochen – eine Migrantenpartei ist theoretisch und faktisch nunmehr möglich.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Zum Thema

– Bundestagswahlen – Team Todenhöfer erreicht bei Umfragen bereits 9 Prozent

Die erst im November vergangenen Jahres gegründete Partei des ehemaligen CDU-Abgeordneten Jürgen Todenhöfer erreicht bei repräsentativen Umfragen bereits fast neun Prozent. Todenhöfer saß schon von 1972 bis 1990 für die CDU im Deutschen Bundestag.

Team Todenhöfer erreicht bei Umfragen bereits 9 Prozent

Handys
5 Tipps um Ihre iPhone-Kamera besser zu nutzen

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Wenn Sie mit Ihrem iPhone Fotos aufnehmen, möchten Sie Ihre Kamera natürlich optimal nutzen. Viele Menschen fotografieren täglich mit Ihrem iPhone, genau deswegen ist es gut, die Apple Standardkameraanwendung zu kennen! Die Kamera Ihres iPhones enthält viele nützliche Einstellungen und Optionen, die manchmal schwer zu finden sind. Tipps für die Nutzung Ihrer iPhone-Kamera Hier beschreiben wir 5 nützliche Tipps, die Ihnen dabei helfen können, Ihre Kamera Funktionen auf dem iPhone noch besser zu nutzen. Verwenden eines Gitters Manchmal kommt es vor, dass ein Foto etwas schief ist oder aber dass Ihr Motiv nicht ganz gerade ist. Die Kamera-App auf Ihrem iPhone verbirgt eine Funktion, mit der Sie Fotos gerade aufnehmen können. Um diese Funktion (auch „Raster“ genannt) zu aktivieren, führen Sie die folgenden Schritte durch: 1. Gehen Sie in die „Einstellungen“ 2. Klicken Sie auf „Kamera“ 3. Klicken Sie nun auf den Button neben „Raster“, damit dieser grün wird Verwenden des Burst-Modus Unser zweiter Tipp für eine bessere Nutzung Ihrer iPhone-Kamera ist die Funktion des „Burst-Modus“. Wer kennt es nicht? Das Motiv, das fotografiert werden soll bewegt sich und das Foto ist verwackelt. Glücklicherweise enthält die Standardkamera-App auch eine Funktion, mit der dieses Problem behoben werden kann. Durch den „Burst-Modus“ werden standardmäßig 10 Fotos bei der Aufnahme eines Fotos gemacht. Das ist sehr praktisch, wenn Sie beispielsweise ein fahrendes Fahrzeug fotografieren möchten. Wählen Sie einfach das schärfste Foto dieser zehn aus und schon haben Sie ein tolles Bild. Um den „Burst-Modus“ zu aktivieren, müssen Sie lediglich den Auslöser etwa eine halbe Sekunde lang halten. Damit der Speicher Ihres Telefons nicht überfüllt wird, können Sie im Anschluss einfach das beste Foto der Serie auf einem anderen Bildschirm auswählen. Fokus und Belichtung Die iPhone-Kamera App hat bereits von Haus aus einen vernünftigen Autofokus. Es kann trotzdem vorkommen, dass der Fokus nicht dort liegt, wo Sie ihn gerne hätten. Mit dem folgenden Tipp können Sie den Fokus manuell einstellen: Klicken Sie in Ihrer Kamera-App einfach auf das Objekt. Der Fokus legt sich dann automatisch auf das richtige und von Ihnen ausgewählte Objekt. Um die Belichtung heller oder dunkler zu machen, swipen Sie einfach nach oben oder unten. Verwenden von Live-Fotos Ab dem iPhone 6S können Sie eine von Apple selbst eingeführte Funktion namens „Live Fotos“ verwenden. Mit dieser Funktion wird aus einem Foto ein kurzer 3-sekündiger Film erstellt. So können Sie Ihre Fotos leicht verbessern. Um diese Funktion zu aktivieren, klicken Sie in der Kamera-App auf das kreisförmige Symbol oben auf dem Bildschirm. Auf diese Weise können Sie ein fehlgeschlagenes Foto doch noch retten: 1. Suchen Sie in der Foto-App das „Live-Foto“, das Sie bearbeiten möchten 2. Klicken Sie dann auf „Bearbeiten“ 3. Mithilfe der Achse suchen Sie sich einen Punkt, auf dem das Foto gut aussieht 4. Klicken Sie abschließend auf „Fertig“ um das neue Foto zu speichern Einfacher fotografieren Je nachdem, wie Sie Ihr Handy halten, ist es relativ umständlich an den Button zum Fotografieren zu kommen. Dafür gibt es aber eine gute Lösung: benutzen Sie einfach den Knopf, mit dem Sie die Lautstärke einstellen. Haben Sie noch keine Hülle für Ihr iPhone? Auch für das neuste Modell können Sie bei uns ein Case erwerben. Eine iPhone 13 Hülle bietet Ihrem Handy an genaue den Schutz, den Sie benötigen.

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– Gaming – Rekord-Deal: US-Unternehmen übernimmt türkischen Spieleentwickler Peak für 1,8 Milliarden

Der aus San Francisco stammende Online-Spiele-Anbieter Zynga („Farmville“) hat für 1,8 Milliarden US-Dollar den türkischen Handyspiele-Entwickler Peak aus Istanbul übernommen.

Rekord-Deal: US-Unternehmen übernimmt türkischen Spieleentwickler Peak für 1,8 Milliarden

Griechenland
Kritik an griechischem Abgeordneten wegen Retweet eines ausländerfeindlichen Beitrags

Athen – Der Sprecher der griechischen Regierung, Yiannis Ikonomou, hat den Abgeordneten der Regierungspartei Nea Dimokratia (griechisch Νέα Δημοκρατία), Konstandinos Bogdanos, wegen seines Verhaltens hinsichtlich der Veröffentlichung von Namen von Flüchtlingskindern, die in Athen einen Kindergarten besuchen, ermahnt. Dieser wurde in den letzten Tagen dafür kritisiert, weil er in den sozialen Medien die Namen von Flüchtlingskindern geteilt habe, die in der griechischen Hauptstadt einen Kindergarten besuchen. Kritiker warfen dem Abgeordneten der Regierungspartei Rassismus vor. Bogdanos selbst gab zu, einen „Fehler“ hinsichtlich eines Beitrags gemacht und diesen retweetet zu haben. Er bestritt aber Behauptungen, wonach er selbst der Eigentümer der Website sei, bei dem die Namen von Kleinkindern und der Lehrerin geteilt worden seien. Opposition fordert Parteiausschuss des rassistischen Abgeordneten Die Oppositionsparteien Syriza und KKE forderten den Ausschuss von Bogdanos aus der Partei. Laut Syriza ist die angesprochene Website als rechtsextrem bekannt und es sei schrecklich, wenn zu Gewalttaten auf Kinder aufgerufen werde. Ferner kritisierte die größte Oppositionspartei im griechischen Parlament die Regierung wegen dem Eintritt von Mitgliedern der extremen Rechten und Holocaustleugnern in die Regierungspartei. Regierungssprecher droht Abgeordnetem im Wiederholungsfall mit Konsequenzen Auf die Frage von Journalisten zum Fall des Abgeordneten Bogdanos antwortete Regierungssprecher Ikonomou: „Diese Aktion steht nicht im Einklang mit den historischen Prinzipien unserer Partei. Sollte sich in Zukunft ein ähnlicher Fall wiederholen“, so Ikonomou, werde man nicht zögern zu handeln. Die Regierung sei in der Lage, die Menschenrechte der Bürger im Land zu schützen. Die Partei Neue Demokratie sei eine liberale und demokratische Partei und alle müssten diesen Sachverhalt respektieren. Jüngst hatte sich der Zentralrat der jüdischen Gemeinde in Griechenland besorgt über die Ernennung des früheren Mitglieds der extrem-nationalistischen LAOS-Partei, Thanos Plevris, zum neuen Gesundheitsminister im Kabinett von Ministerpräsident Mitsotakis geäußert. Plevris werden antisemitische Aussagen im Zusammenhang mit dem NS-Vernichtungslager Auschwitz vorgeworfen. Kemal Bölge/Athen

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– Treffen in Athen – Türkei und Griechenland vereinbaren Verbesserung der Beziehungen

Die Türkei und Griechenland haben eine Vereinbarung über 25 Artikel erreicht, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu verbessern. Unter anderem werden beide Länder die COVID-19-Impfungen des jeweils anderen anerkennen, um den Tourismus zu fördern.

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Rüstung
Türkei: Panzerfahrzeug Altuğ mit 8×8-Allradantrieb bald einsatzbereit

Ankara – BMC, der türkische Hersteller für Panzerfahrzeuge, bereitet seinen neuesten Mannschaftstransporter Altuğ 8×8 für den Einsatz bei den Streitkräften des Landes vor. Das Fahrzeug wurde erstmals im Rahmen einer Zeremonie auf der Internationalen Messe der Verteidigungsindustrie (IDEF 2021) vorgestellt, die letzten Monat in Istanbul stattfand. An der Veranstaltung nahmen Präsident Recep Tayyip Erdoğan und Verteidigungsminister Hulusi Akar teil. Das Hightech-Fahrzeug Altuğ 8×8 wurde nach den Bedürfnissen der türkischen Streitkräfte (TSK) entwickelt, wobei deren umfangreiche Erfahrungen in diesem Bereich genutzt und in das Design übertragen wurden. Von dem Fahrzeug wird erwartet, dass es in asymmetrischen Kriegsgebieten eine erhebliche Hebelwirkung entfaltet, berichtet die englischsprachige Tageszeitung Daily Sabah.
Während die türkischen Streitkräfte der erste Empfänger des neuen Fahrzeugs sein werden, wird erwartet, dass der Altuğ in Zukunft erhebliche Exporteinnahmen generieren wird. Der Altuğ, der mit einem von der türkischen Waffenschmiede ASELSAN konstruierten 35-mm-Geschützturm ausgestattet ist, sei für alle Anforderungen auf konventionellen und asymmetrischen Schlachtfeldern ausgelegt, so der Hersteller. Das Fahrzeuge zeichne sich durch eine erstklassige Ausstattung aus, die unter Berücksichtigung der neuesten Nutzeranforderungen, Missionskonzepte, Bedrohungen, Technologien und Trends entwickelt wurde, wobei die Fähigkeiten in- und ausländischer Fahrzeuge auf dem Markt im Auge behalten worden seien. Der Altuğ 8×8 biete zudem hervorragenden Schutz gegen Minen und improvisierte Sprengsätze (IEDs) und habe eine Nutzlast von bis zu 8 Tonnen. Dank seines abnehmbaren und austauschbaren Dachkonzepts ist das Kampffahrzeug „multi-tasking-fähig auf einer einzigen Plattform“ und verfüge dank der Vier-Achsen-Lenkung über eine hohe Manövrierfähigkeit. Mit seinem großzügigen Innenraum biete der Altuğ 8×8 dem Personal bei allen Klimabedingungen und Geländeverhältnissen einen hohen Komfort.

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Wachsende politische Spannungen und terroristische Gefahren in der Türkei und der Welt offerieren der aufsteigenden türkischen Rüstungsindustrie eine einzigartige Wachstumsmöglichkeit.

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USA
US-Repräsentantenhaus will „Graue Wölfe“ als Terrororganisation einstufen

Washington – Die US-Abgeordnete Dina Titus, eine Demokratin aus Nevada, hat diese Woche einen Änderungsantrag zum National Defense Authorization Act (NDAA) für das Haushaltsjahr 2022 eingereicht, in dem sie die Einstufung der türkischen Nationalistengruppe „Graue Wölfe“ als terroristische Vereinigung fordert. Der Änderungsantrag verlangt einen Bericht des US-Außenministers über die Aktivitäten der Organisation Graue Wölfe „gegen US-Interessen, Verbündete und internationale Partner“, einschließlich einer Überprüfung der Kriterien für die Einstufung als „ausländische terroristische Organisation“. In dem Änderungsantrag wird gefordert, dass festgestellt wird, ob die Gruppe, der militante Flügel der rechtsextremen türkischen Partei der Nationalistischen Bewegung, die in Abschnitt 219 des Einwanderungs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes festgelegten Kriterien erfüllt. Sollte der Außenminister zu dem Schluss kommen, dass die Grauen Wölfe diese Kriterien nicht erfüllen, fordert der Änderungsantrag „eine ausführliche Begründung, welche Kriterien nicht erfüllt wurden“. Frankreich hatte im November letzten Jahres angekündigt, die türkische ultranationalistische Gruppe zu verbieten, nachdem Österreich 2018 das Zeichen der Grauen Wölfe verboten hatte. Das türkische Außenministerium verurteilte diese Entscheidungen und forderte beide Länder auf, sie rückgängig zu machen.

Middelberg will Verbot der „Grauen Wölfe“ prüfen lassen

Auch der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Mathias Middelberg, hält ein härteres Vorgehen gegen die türkische Bewegung in Deutschland für dringend angezeigt.

„Rechtsextremismus hat in Deutschland keinen Platz, egal aus welcher Richtung er kommt. Die Grauen Wölfe glauben an eine überlegene türkische Rasse und würdigen Juden, Kurden und andere Bevölkerungsgruppen herab. Das ist mit unserer Verfassung, insbesondere mit unserem Verständnis von Menschenwürde, nicht vereinbar“, sagte der CDU-Politiker der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) im November 2020. Die Bundesregierung müsse härter gegen die Bewegung vorgehen. „Dazu gehört auch die Prüfung möglicher Verbote von Vereinen, die der Bewegung zuzurechnen sind“, so Middelberg weiter.

Die Grauen Wölfe wurden Ende der 1960er Jahre mit Unterstützung der USA als Jugendorganisation gegründet, um den Einfluss der Sowiet Union in der Türkei einzudämmen. Sie gehörten Jahrzehnte zum weltweiten Netzwerk der sogenannten „geheimen Armeen der NATO“. Vor einem Militärputsch im Jahr 1980 lieferten sie sich Straßenschlachten mit Linken.

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– „Graue Wölfe“ – ATIB: „Deutschland ist nun Vaterland“

ATİB lehnt Beschuldigungen ab: „Wir haben stets das Zusammenleben sowie die verfassungsmäßigen Werte in Deutschland verteidigt“.

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Gastkommentar
Kommentar: Die Türkei im Alleingang

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel Mit dem Abzug der westlichen Streitkräfte aus Afghanistan verliert das Wertesystem des Westens immer mehr an Boden. An ihre Stelle rücken Newcomer, die in der sogenannten freien Welt nicht als Leuchttürme dessen gehandelt werden, u. a. die Türkei. Verklärt als islamisch-nationalistische pantürkische Auferstehung, konterkariert die Türkei damit das triumphale Selbstbild des westlichen Kapitalismus, was der Türkei noch erhebliche Kopfschmerzen bereiten wird. Erst jüngst erklärte der technische Direktor der Baykar Technologies, Selçuk Bayraktar, was Technologieunternehmen benötigen, um ein Anreiz zu haben, Schlüsseltechnologien zu entwickeln: den politischen Willen, Spielraum und die anfangs dringend benötigte finanzielle Unterstützung. Bayraktar fügte sich somit in eine Reihe von Statements führender Persönlichkeiten in der Türkei, die in der Armee, Wissenschaft oder in der Politik tätig sind. Was alle dabei betonten war, dass die Türkei auf die Herausforderungen bis 2023 und darüber hinaus sensibilisiert werden müsse. Selçuk Bayraktar deutete gleichzeitig damit an, welche Zukunftsmodelle das Unternehmen ebenfalls in ihren Strategien vorsorglich berücksichtige. Eine türkische Regierung, die Schlüsseltechnologien mit Argusaugen betrachte, nicht den politischen Willen habe, diese Technologien zu fördern und damit den Aufschwung verzögere oder gar verhindere. Eine Anspielung auf die kommende Präsidentschafts- und Parlamentswahl? Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die amtierende AKP-/MHP-Koalition im Wertewesten keinen guten Ruf genießt. Seit dem Alleingang im syrischen Bürgerkrieg hat die Türkei laut diesem westlichen Wertesystem alles falsch gemacht, was es falsch machen konnte – übrigens auch ein Grundtenor der türkischen Opposition, die mannigfaltig wiedergegeben wird. Die Gezi-Proteste hallen bis heute nach; der Aufstand der Terrororganisation PKK im Südosten der Türkei von 2015/2016 sitzt noch immer wie ein Stachel im Fleisch; der gescheiterte Putschversuch ist laut westlichen Mainstream nachwievor rätselhaft bis getürkt, was die Opposition teils mitträgt; und die türkischen Militäroperationen in Nordsyrien, Nordirak oder Libyen sind alles andere als Völker-rechtskonform. Hat man deshalb dem NATO-Bündnispartner Türkei moderne westliche Waffensysteme vorenthalten, wie etwa den Erwerb von Patriot-Luftabwehrraketen, Motoren für Panzer, den F-35 Kampfjet oder Bausteine zum Bau von Drohnen? Gab es deshalb politischen Störfeuer, wenn türkische Regierungsmitglieder in europäischen Gefilden auftauchten? Wurden deshalb türkische Oppositionsmitglieder von europäischen Parteien mit Handkuss aufgenommen, um ihnen auch noch bei türkischen Wahlen tatkräftig zur Hand zu gehen? Offensichtlich will das westliche Wertesystem die amtierende türkische Regierung schleunigst loswerden. Offensichtlich tut die türkische Regierung alles Erdenkliche, dieses Treiben zu untergraben und abzuwehren. Die Inhaftierung des Kulturmäzen Osman Kavala ist in diesem Zusammenhang ebenso zu berücksichtigen, wie die unzähligen türkischen „Dissidenten“ die in Europa Unterschlupf erhalten haben, während andere ausländische „Dissidenten“ vom Wertewesten hin und hergeschachert oder gleich für unbestimmte Zeit weggeschlossen oder auf den Schoß von Putin getrieben werden. Es ist doch seltsam, welches janusköpfige Verhalten das westliche Wertesystem zutage fördert, wenn es um die Türkei, oder sollen wir sagen, wenn es um die Sicherung des eigenen Wohlstands geht. Da rollt auch schon mal der Kopf der Kanzlerin Merkel, die sich anscheinend nicht den transatlantischen Herausforderungen gestellt hat. Ein neuer Politikstil muss her, heißt es in den Mainstreammedien, die auch gleich einen glaubhaften Vertreter parat haben: die Grünen, FDP oder SPD. Welche deutsche Partei wird dieser Rolle auch gerecht? Jene also, die wie Frankreich die „Grauen Wölfe“ verboten wissen wollen, es aber bislang aufgrund mangelnder Rechtssicherheit nicht durchsetzen konnten? Es mangelt aber nicht an Befürwortern, wie jetzt erst bekannt wurde. Auch das US-Repräsentantenhaus lässt derzeit prüfen, ob die Voraussetzungen erfüllt sind, die sogenannten „Grauen Wölfe“ als Terrororganisation einzustufen. Es ist beinahe zum Schmunzeln, wenn man bedenkt, welche Rolle die „Grauen Wölfe“ für die USA einst im Kalten Krieg für eine Rolle spielten, und heute spielen sollen. Erinnert ein wenig an die letzten 20 Jahre in Afghanistan, wo die Taliban erst Verbündeter, dann Gegner war und heute gut genug ist, als Verhandlungspartner mit am Tisch zu sitzen. Der Vorstoß des US-Repräsentantenhauses zeigt nur allzu deutlich, welchen Zweck die Einstufung erfüllen soll. Das ist ein Wink mit dem Zaunpfahl, die ausschließlich der amtierenden AKP-/MHP-Koaltion gilt. Die Türkei wird sich – darauf läuft es hinaus – bis 2023 mit weiteren Konfrontationen und Affronts aus dem Wertewesten beschäftigen müssen. Die amtierende türkische Regierung wird gezwungen sein, kurz von den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen den einen oder anderen Joker gekonnt auszuspielen. Zeit hatte die amtierende Regierung, um genug Material zusammenzukriegen, mit der sie die vereinzelten Oppositionsparteien auf Kurs bringt, um das Land für die Herausforderungen über das Jahr 2023 hinaus zu wappnen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Parteien sich diesen Herausforderungen stellen oder welche Koalitionen sie dabei eingehen, wenn nur die Interessen des Landes berücksichtigt werden. Die Türkei muss gesamtgesellschaftlich erkennen, dass die Interessen des Wertewestens nicht von beiderseitigen Nutzen sind, was auch zum großen Teil in der Gesellschaft längst etabliert ist, jedoch ideologische Hemmnisse ein vereintes agieren teils bremsen. Das wird die amtierende Regierung noch allzu deutlich zur Aussprache bringen müssen, auch wenn das letztendlich bedeutet, vom derzeitigen politischen Kurs nicht abzuweichen. Wenn der Wertewesten die Gangart ändern will, muss die Türkei mitziehen oder wird ein Spielball dieser.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– NEX24-Exklusivinterview – Kosovos erster Militärhubschrauber-Pilot Afrim Zabeli: Unsere Streitkräfte sind multiethnisch

Mit seiner Entscheidung, eine erste Nationalarmee zu gründen, schrieb Mitte Dezember nicht nur das kosovarische Parlament Geschichte. Der in einer türkischen Militärflugschule ausgebildete Pilot Afrim Zabeli, schloss nur einen Tag vor der Abstimmung seine Schulung zum Militärhubschrauber-Piloten ab und wurde somit 1. Pilot der kosovarischen Armee. NEX24 Kosovo-Korrespondent Mustafë Mehmeti sprach mit dem 27-Jährigen in der Hauptstadt Pristina.

Kosovos erster Militärhubschrauber-Pilot Afrim Zabeli: Unsere Streitkräfte sind multiethnisch

Corona-Pandemie:
Hamburg: Razzia bei Fälscherwerkstatt für Corona-Impfpässe

Hamburg – Die Polizei in Hamburg hat eine professionelle Fälscherwerkstatt für Corona-Impfpässe hochgenommen. Die Beamtinnen und Beamten nahmen in Rahlstedt einen 38-Jährigen fest. Er kam in Untersuchungshaft. Wie der NDR unter Berufung auf einen Bericht des Hamburger Abendblatts weiter berichtet, waren die Beamten der Kriminalpolizei eigentlich einem per Haftbefehl gesuchten Drogendealer auf der Spur. Dieser stand seit Wochen im Verdacht, mit Drogen gehandelt zu haben. Sie beobachteten den Mann vor einem Haus in der Straße Bekassinenau in Rahlstedt wie er sich mit einem Mann traf – offenbar zur Übergabe eines Impfpasses. Nach der Verhaftung des 27-jährigen mutmaßlichen Drogendealers durchsuchten die Beamten die Wohnung des anderen Mannes – einem 38-Jährigen. Dort fanden sie rund 400 gefälschte gelbe Impfpässe und rund 30.000 Euro Bargeld, berichtet der NDR weiter. Dazu lag ein Stempel des Impfzentrums Bucholz (Heidekreis) bereit, der dort offenbar entwendet worden war.

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– Türkei – Istanbul: Proteste gegen Corona-Politik der Regierung

Tausende Türken protestierten am Samstag in Istanbul gegen behördliche Auflagen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, darunter Impfungen, Tests und Masken, und reagierten damit auf neue Maßnahmen der Regierung und einer Impfkampagne.

Istanbul: Proteste gegen Corona-Politik der Regierung
   

Rüstung
Ukraine kündigt Großbestellung weiterer türkischer Kampfdrohnen an

Kiew – Die Türkei hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der führenden Länder bei der Herstellung von Kampfdrohnen entwickelt.
Erfolgreichen Einsätzen in Kriegsgebieten wie Libyen. Syrien oder Aserbaidschan folgend, sind die weltweiten Auftragseingänge in die Höhe geschnellt. Nach zahlreichen Ländern wie die Ukraine, Katar, Aserbaidschan und Libyen, hatte im Mai dieses Jahres auch EU-Mitglied Polen den Kauf der erfolgreichen türkischen Kampfdrohne TB2-Bayraktar angekündigt. Im Vorfeld eines Treffens zwischen den Außen- und Verteidigungsministern der Ukraine und der Türkei, in der Hauptstadt Kiew im vergangenen Dezember, sagte Andriy Taran, Verteidigungsminister der Ukraine, dass türkische Kampfdrohnen zu den besten der Welt gehören. „Man muss niemanden davon überzeugen, dass türkische UAVs die effektivsten modernen Waffen sind. Jeder hat das in Syrien, Libyen und zuletzt bei den Kämpfen in Berg-Karabach gesehen“, sagte Taran. „Ich und auch unser Präsident haben sich persönlich von der hohen Effektivität der von uns gekauften türkischen Bayraktars überzeugt. Neben dem Kauf wollen wir gemeinsam mit der Türkei in der Ukraine produzieren und Technologie transferieren. Die Ukraine kann ihre eigenen Technologien mit türkischen Unternehmen teilen, das ist ein Projekt zum Wohle aller“, so Taran damals. Wie der ukrainische Oberbefehlshaber Valery Zaluzhny in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Report am Montag nun bekannt gab, wird die Ukraine von der Türkei vier weitere Bayraktar TB2 Drohnensysteme kaufen. Jedes System umfasse sechs Drohnen. Insgesamt werden es 24 Drohnen sein, so Zaluzhny.
„Ein System wurde dieses Jahr auf Wunsch des Verteidigungsministeriums angeschafft. Darüber hinaus ist der Kauf von vier weiteren Systemen dieser Art geplant, um den Bedarf der Streitkräfte in den Jahren 2021-2022 zu decken“.
Er wies darauf hin, dass die Ukraine sorgfältig prüfen werde, wie diese Drohnen richtig eingesetzt werden können. „Erstens müssen wir lernen, wie man sie effektiv einsetzt, und zweitens müssen wir die Taktik für ihren Einsatz kennen. Wir müssen einen umfassenden Ansatz wählen. Der Erwerb von Bayraktar ist hier nicht zu Ende. Jetzt studieren wir die Methoden für den Einsatz dieser Geräte“, sagte Zaluzhny. Im November 2018 kaufte die Ukraine Bayraktar-Drohnen aus der Türkei. Der Vertrag umfasste sechs Kampfdrohnen, zwei Kontrollstationen und 200 Lenkraketen. Und im März 2021 begann die Türkei mit der Produktion einer neuen Serie von Drohnen für die Ukraine.

Zum Thema

– Ukraine-Krise – Russland verurteilt Türkei für Drohnen-Lieferungen an Ukraine

Russland hat am Donnerstag die Lieferung türkischer Drohnen an die Ukraine verurteilt. Dies ermutige die Ukraine zu militärischen Schritten in der Krisenregion und trage nicht zu einer Deeskalation bei.

Russland verurteilt Türkei für Drohnen-Lieferungen an Ukraine
 

Corona-Krise
Pandemie traf Mütter psychisch härter als Väter

Mütter litten während der Pandemie deutlich häufiger unter depressiven Verstimmungen als Väter und fühlten sich häufiger überfordert. Das ist das Ergebnis einer Datenanalyse von rbb24 basierend auf bundesweiten Erhebungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Während vor der Pandemie 29 Prozent der Mütter in Beziehung und 21 Prozent der alleinerziehenden Mütter angaben, sich manchmal oder häufiger niedergeschlagen und hoffnungslos zu fühlen, waren es in der Pandemie 64 Prozent der Mütter in Beziehungen und 74 Prozent der Single-Mütter. Zum Vergleich: Bei Vätern stieg der Anteil derjenigen mit depressiven Verstimmungen von 33 Prozent auf 48 Prozent. Dass Mütter in der Pandemie deutlich mehr leiden, überrascht auf den ersten Blick. Denn zugleich war die Mehrarbeit wie zum Beispiel durch Schul- und Kita-Schließungen vergleichsweise fair zwischen den Geschlechtern verteilt. Mütter mit Partner übernahmen im Schnitt etwa drei Stunden mehr Sorgearbeit und kümmerten sich um Kinder und den Haushalt. Väter mit Partnerin investierten in etwa zweieinhalb Stunden mehr an sogenannter Care-Arbeit. Der entscheidende Punkt ist aber nach Meinung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, wie viel Care-Arbeit Mütter und Väter jeweils vor der Pandemie leisteten. Während Väter vor der Corona-Krise in etwa drei Stunden Care-Arbeit pro Tag übernahmen, waren es bei Frauen sechs bis sieben Stunden. Bei Müttern mit Partner erhöhte sich so die Sorgearbeit in der Pandemie von gut sieben auf mehr als zehn Stunden pro Tag. Dies führte nach Einschätzung der Sozialpsychologin Theresa Entringer vom DIW zu mehr Erschöpfung und Überforderung. „Wenn ich die achte, neunte oder zehnte Stunde den Haushalt schmeiße, ist das nicht dasselbe, wie wenn ich fünf bis sechs Stunden mithelfe statt zwei oder drei Stunden“, so Entringer. Entringer fordert darum, das Psychotherapieangebot speziell für Frauen auszubauen. Für einen klar begrenzten Zeitraum sollten auch Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die keine Kassenzulassung haben, ihre Dienste bei Krankenkassen regulär abrechnen dürfen. Entringer und andere Forscherinnen warnen zudem ausdrücklich davor, dass für die Schulen und Kitas im Herbst und Winter andere Lösungen als Homeschooling gefunden werden müssten als letztes Jahr. Sonst drohe einer ganzen Generation von Müttern der Burnout.

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