Kampf gegen den Terror
Schlag gegen PKK: Waffen- und Sprengstoffbeschaffer des Terroranschlags von Izmir gefasst

Izmir – Den türkischen Sicherheitskräften ist ein weiterer Schlag gegen die Terrororganisation PKK gelungen. Bei einer Anti-Terror-Operation gelang es Spezialkräften, den syrischstämmigen PKK-Terroristen Delil Hiso am 4. Oktober festzunehmen. Der nach Ansicht von Ermittlern mutmaßliche Waffen- und Sprengstoffbeschaffer wird beschuldigt, den 2017 durch zwei PKK-Mitglieder durchgeführten Terroranschlag in Izmir Munition und Bomben besorgt zu haben. Er soll den beiden Terroristen, die beim versuchten Angriff getötet wurden, für die Maschinengewehre, Gewehrpatronen, Handgranaten und TNT-Bombenmaterial von Mardin an die PKK-Terrorzelle nach Izmir gebracht haben.
„PKK-Nähe“: Verfassungsschutz beobachtet Jesiden-Verein
Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehl Polizeibeamte brachten den festgenommenen mutmaßlichen Terroristen einem Ermittlungsrichter bei der Strafabteilung des Amtsgerichts in Izmir vor. Der ermittelnde Richter erließ gegen den Beschuldigten Haftbefehl. Des Weiteren ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Tatverdächtigen auch wegen der Beteiligung an mehreren bewaffneten Angriffen und Sprengstoffanschlägen auf Sicherheitskräfte in Nusaybin/Mardin. Beim Terroranschlag der PKK 2017 auf ein Gerichtsgebäude in Izmir wurden die beiden Terroristen getötet. Das beherzte Eingreifen des Polizisten Fethi Sekin, der beim Anschlag sein Leben verlor, verhinderte eine höhere Opferzahl unter den Zivilisten. Beim Angriff wurde auch der Justiz-Angestellte Musa Can getötet und neun weitere Personen verletzt. Die separatistische PKK, die neben der Türkei auch in den USA und der EU als terroristische Organisation geführt wird, ist für den Tod von etwa 40.000 Menschen, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, verantwortlich.

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– Nordsyrien – Qamischli: Christliche Assyrer beklagen Gewalt durch PKK-Ableger

Offiziellen Quellen zufolge eskaliert die Gewalt gegenüber der assyrischen Minderheit in Nordsyrien. Mehrere Entführungen von Notablen der christlich-assyrischen Minderheit legen den Verdacht nahe, dass die völkisch-kurdischen „Demokratischen Kräfte Syriens“ (SDF) die christliche Minderheit zwingen wollen, sich ihrer Ordnung zu beugen.

Qamischli: Christliche Assyrer beklagen Gewalt durch PKK-Ableger

Freizeit
Tipps für den Kinoabend: Filme mit Casinoatmosphäre

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Die glitzernde Halbwelt der Casinos und Spielertempel scheint für Filme wie geschaffen. Hollywood wie das Arthouse-Kino lieben das Zockerparadies Las Vegas, das als Hintergrund für zahlreiche Casinofilme dient. Was nicht verwundert, denn an kaum einem Ort der Welt liegen Sieg und Niederlage, Ekstase und Verzweiflung, die Chance auf großes Geld und enorme Verluste so eng beieinander. Die Faszination und dunklen Abgründe des Glücksspiels haben einige Filme so gekonnt auf die Leinwand gebannt, dass sie die perfekte Wahl für jeden Abend im Home Cinema darstellen. Wenn Sie nach all den Filmen selbst Lust auf ein paar Runden Roulette, Blackjack oder Videoslots bekommen haben, stehen zahlreiche Online Plattformen zur Auswahl. Das beste Online Casino Deutschland gewährt jedem neuen Spieler neben einem Einzahlungsbonus auch Freispiele. Free Spins sind eine großartige Chance, in die Welt der Online Spielautomaten kostenlos einzusteigen. Sie haben die Chance auf echte Gewinne, ohne eigenes Geld dafür investieren zu müssen. Auch bei den Videoslots gibt es einige Spiele, die das Heimkino mehr als lebendig werden lassen. Hier nun unsere Tipps für die perfekte Casino Movie Night.

5. Platz: Dirty Trip von Ryan Fleck und Anna Boden

Dirty Trip ist eine tragisch-komische Indie-Perle, die als Gegenentwurf zu unserer Nummer eins angesehen werden kann. Statt funkelndem Glamour und dem vordergründigen Thrill des Zockens beleuchtet dieser Film das Thema der Spielsucht und verliert dabei die Würde des Menschen nie aus den Augen. Die Freundschaft zwischen einem charmanten Herumtreiber und einem spielsüchtigen Verlierer lebt von der erstaunlich guten Harmonie der beiden Hauptdarsteller Ryan Reynolds und Ben Mendelsohn. In dieser klugen, sympathisch-traurigen Mischung aus Road Movie, Casinofilm und Tragikomödie ist die Reise das Ziel. Der Film schenkt dem Zuseher ein wunderbares Psychogramm zweier Menschen, die vom Gewinn des großen Geldes träumen und den waghalsigen Drahtseilakt von Glück und Pech im Spiel auf ihre eigene, persönliche Weise meistern.

4. Platz: 21 von Robert Luketic

21: Der Name des Films ist zugleich das Thema, denn hier dreht sich alles um das Kartenzählen beim Blackjack. Eine Gruppe hochbegabter Studenten rund um ihren Mathematikprofessor nutzt ihre Fähigkeiten, um mithilfe eines ausgeklügelten Systems die Casinos in Las Vegas um hohe Summen zu bringen. Der Film beruht nicht nur auf einer wahren Geschichte (dem Bestseller Bringing Down The House von Ben Mezrich), dank großartiger Darsteller, einer packenden Inszenierung und glaubwürdiger Szenen war Mathematik noch nie so smart und sexy wie hier. Und die Geschichte von armen Collegestudenten, die dank ihres Superhirns reiche Casinos um viel Geld erleichtern, erinnert nicht umsonst an die typische Robin-Hood-Sage.

3. Platz: Rounders von John Dahl

Der im Jahr 1998 veröffentlichte Film Rounders besitzt mittlerweile Kultstatus und darf sich mit dem Titel als wichtigster und bester Pokerfilm aller Zeiten schmücken. Zahlreiche Pokerprofis bezeichnen diesen Film als ihre Inspiration. Nach dem Erscheinen hat der Boom um Poker und seine Varianten, allen voran Texas Hold’em, als globales Phänomen erst so richtig begonnen. Die Dreiecksgeschichte rund um den ehemaligen Pokerspieler Mike McDermott (Matt Damon), seinem Freund Worm (Edward Norton) und dem Gangster Teddy KGB (John Malkovich) mündet in einer finalen Pokerszene, die ein nervenaufreibendes und immens spannendes Psychoduell darstellt. Ein Klassiker unter den Pokerfilmen – zum Wiederansehen oder Neuentdecken. https://www.youtube.com/watch?v=v95XC9lXWLo

2. Platz: Casino Royale von Martin Campbell

Die Pokerszene in Casino Royale gilt als die am meisten gestreamte Sequenz aus dem ohnehin gelungenen Einstand von Daniel Craig als neuer Doppelnull-Agent. Sie bringt in wenigen Minuten all die Spannung, den Nervenkitzel und den Reiz des Spiels superb auf die Leinwand. Doch nicht nur in Casino Royale darf James Bond mit seinen Glückspiel-Skills glänzen. In so gut wie jedem James-Bond-Film gehören Casinoszenen dazu, wobei der berühmteste Geheimagent der Welt vor allem einer Spielleidenschaft frönt: Baccarat. Und hier bevorzugt er nicht das traditionelle Baccarat, sondern die Variante Chemin De Fer. Neben Poker und Baccarat kommt in den James-Bond-Filmen auch sonst so gut wie jedes klassische Casinospiel vor: Backgammon, Bridge, Gin Rummy, Craps, Roulette oder Sic Bo.

1. Platz: Casino von Martin Scorsese

Mitreißender, raffinierter, skrupelloser und besser als Martin Scorsese hat niemand die Metropole Las Vegas und die Faszination des Glücksspiels auf die Leinwand gebannt. Die prunkvolle Atmosphäre von Las Vegas, der Glanz und Reichtum dieser Glücksspieloase mitten in der Wüste ist Dreh- und Angelpunkt dreier Protagonisten. Sam „Ace“ Rothstein, gespielt von Robert de Niro, der sich diese kleine Welt zu seiner eigenen macht, Sharon Stone als Edelprostituierte Ginger McKenna, die getrieben nach der Gier und Liebe am Ende beides verliert, und Joe Pesci als Mafiakiller Nicky Santoro, der sich mit hitzköpfiger Gewalt seinen Teil der Goldgrube sichern möchte und dabei die unausgesprochenen Gesetze mafiöser Verbindungen übersieht. Vor allem Sharon Stone sorgt mit ihrer Darbietung für die Überraschung in diesem Film. Mit ihrer Figur steht sie als weibliche Metapher für Las Vegas schlechthin. Mit unwiderstehlicher Sexiness zieht sie alles um sich in den Abgrund, in erster Linie sich selbst. Dieser Film bietet über drei Stunden exzellente Unterhaltung in einem atemberaubenden Tempo. Er ist brillant fotografiert, ein kompromisslos durchgestyltes Bildwunderwerk, eine ästhetische Sternstunde des Kinos und darf sich zu Recht den Titel des besten Casinofilms aller Zeiten sichern.
Ebenfalls erwähnenswert: Der Croupier mit dem jungen Clive Owen über einen ehemaligen Croupier, der wieder mit seiner Arbeit beginnt, um Inspiration für seinen Roman zu bekommen. Leaving Las Vegas von Mike Figgis, in dessen Film Las Vegas den Rahmen für eine der traurigsten Liebesgeschichten überhaupt liefert. Ebenso wäre Hangover ohne Las Vegas nicht möglich gewesen. The Gambler aus dem Jahr 2014 zeigt eine gelungene Interpretation eines spielsüchtigen, verschuldeten Zockers, der es dennoch schafft, einen Neuanfang zu wagen. Und nicht vergessen dürfen wir natürlich Ocean’s Eleven, in dem drei Las Vegas Casinos im Zentrum des Plans von Ganove Danny Ocean (George Clooney) stehen. Fazit Ob melancholisches Casinofeeling, Poker-Action mit James Bond, das Kartenzählen beim Blackjack oder die Jagd nach dem großen Geld – Casinofilme bringen den Traum vom Reichtum ein Stück näher. Sie beleuchten die Welt der Underdogs und Glücksritter, der Kartenzähler und Casinobosse, die ihr Streben nach Macht und Geld letztendlich oft bitter bezahlen. Für Sie als Zuschauer bieten solche Filme die ideale Einstimmung auf einen Pokerabend zu Hause oder einen Abstecher in die virtuelle Welt des iGamings.

Köln
Muezzin-Ruf: Mazyek bezeichnet Erlaubnis als Ausdruck von Respekt

Osnabrück – Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, hält es für einen Ausdruck von Respekt, dass in Köln künftig Muezzine zum Freitagsgebet rufen dürfen. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) gegenüber erklärte Mazyek, der Azzan, also der Muezzin-Ruf, sei integraler Bestandteil des muslimischen Gebets und eine Selbstverständlichkeit in vielen Ländern Europas und den USA. So wie es in vielen muslimischen Ländern Glockengeläut gebe, werde der muslimische Ruf zum Gebet als „Ausdruck des Respekts für unsere im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit in der rheinischen Metropole praktiziert. Köln sendet damit ein Zeichen der Toleranz und der Vielfalt in die Welt.“ Dieser Teil des Glaubens dürfe kein Bestandteil politischer Debatten sein, so Mazyek. „Sonst spielt man mit einer islamfeindlichen Klaviatur den Extremisten in die Hände.“ Der Leiter des Osnabrücker Islaminstituts Bülent Ucar bezeichnete die Kölner Entscheidung als „überfällig“. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Ucar: „Bislang hat man den Islam in Deutschland eher verdrängt – in Hinterhofmoscheen und Wohngebiete.“ Ucar erklärte: „Der Muezzin-Ruf am Freitag macht die religiöse Pluralisierung in Deutschland sichtbar. Einer Stadt wie Köln tut das gut. Andere Städte praktizieren es ja auch bereits.“ Der Professor für islamische Theologie fügte hinzu: „In Istanbul läuten die Kirchenglocken täglich.“ Ucar schloss allerdings mit dem Hinweis: „Ich würde empfehlen, es ohne Lautsprecher zu machen und bei einem Ruf am Freitag zu belassen, um die Nachbarschaft nicht allzu sehr zu stören.“

Türkei
Türkische Minderheit: Menschenrechtsanwälte protestieren vor griechischer Botschaft

Ankara – Nach Ansicht der Juristen hat Athen international gültige Konventionen hinsichtlich der türkischen Volksgruppe in Nordostgriechenland nicht umgesetzt. Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte werden nicht anerkannt. Eine Gruppe von 50 Menschenrechtsanwälten hat am Freitag (8. Oktober 2021) vor der griechischen Botschaft in Ankara die Rechtsverletzungen gegen die türkische Minderheit in Westthrakien angeprangert und eine Presseerklärung verlesen. Als Zeichen ihres Unmuts legten die Juristen einen schwarzen Kranz mit der Abbildung der Justitia, dem Symbol der Gerechtigkeit, vor der diplomatischen Vertretung nieder. Griechenland missachte die Rechte der türkischen Volksgruppe, indem es internationale Konventionen wie dem Athener Vertrag von 1913 und das Lausanner Abkommen nicht umsetzt. Obwohl internationale Verträge, die Athen unterschrieben habe, der türkischen Minderheit eine religiöse Autonomie bei der Wahl ihrer Muftis garantiere, weigerten sich griechische Regierungen, diese anzuerkennen. „Westthrakien ist im 21. Jahrhundert zu einem Synonym für eine Region geworden, die die türkische Identität leugnet und verbietet“ Vor Medienvertretern verlas der Jurist und Vorsitzende der „Plattform für Recht und Meinung“, Faruk Keleştimur, eine Pressemitteilung. Darin heißt es: „Der von Griechenland 1920 unterzeichnete Vertrag zum Schutz von Minderheiten, der auch als griechisches Sèvres bezeichnet wird, und den Bestimmungen des Vertrags von Lausanne sind diese Rechte auf Grundlage des Völkerrechts festgelegt worden. Zu den nimmer endenden Rechtsverletzungen Griechenlands gegen die Türken von Westthrakien, kommen täglich neue hinzu. Trotz dieser Rechtsverstöße setzt Griechenland seine kompromisslose Haltung unverändert fort. Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) werden von Griechenland weder anerkannt noch umgesetzt und Prinzipien des universellen Rechts zerstört. Es besteht darauf, seine unverantwortliche Politik beizubehalten. Bedenken Sie, Westthrakien ist im 21. Jahrhundert zu einem Synonym für eine Region geworden, die die türkische Identität leugnet und verbietet. Bedenken Sie, Westthrakien ist im 21. Jahrhundert zu einem Synonym für eine Region geworden, in dem das Recht zur Wahl von Muftis verwehrt wird, obwohl es laut internationalen Konventionen gesetzmäßig ist. Bedenken Sie, Westthrakien ist im 21. Jahrhundert zu einem Synonym für eine Region geworden, in dem Recht auf das Freitagsgebet in den eigenen Bildungseinrichtungen eingeschränkt wird.“ 50 Anwälte reichen Klage beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen ein An die Adresse Athens gerichtet, erklärte Rechtsanwalt Keleştimu:
„Heute haben wir mit 50 Anwälten die Ärmel hochgekrempelt, um bei den Vereinten Nationen einen Antrag einzureichen. Morgen werden wir mit Tausenden von Anwälten erscheinen, um die Rechte unserer Landsleute zu vertreten. Weder Ungerechtigkeit noch Rechtswidrigkeit kann und wird ungestraft bleiben können. Hören Sie damit auf, über die Religions- und Gewissensfreiheit, die nationale Identität und das Recht auf Leben unserer Landsleute bestimmen zu wollen. Sie sind verpflichtet, ein Rechtsstaat zu sein, der sich an die Demokratie, an das Recht und Menschenrechte hält. Weder Willkür noch Tyrannei reichen aus, um unsere Landleute zu unterdrücken, zu frustrieren und einzuschüchtern. Allenfalls geht es als Schande in deine Geschichte ein.“
Die türkische Minderheit in Westthrakien sei nicht allein auf sich gestellt. Keleştimur betonte, dass die Juristen-Gruppe wegen der rechtswidrigen Praxis in Griechenland einen Antrag beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen einreichen werde. Kemal Bölge/Ankara

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– Komotini – Griechenland: Mufti İbrahim Şerif beanstandet fehlende Religionsfreiheit

Mufti İbrahim Şerif: „Türkisch-muslimische Religionsgelehrte werden unter fadenscheinigen Gründen vor Gericht gestellt“. Im Interview mit TRT Deutsch kritisiert der gewählte Mufti von Gümülcine/Komotini Griechenland, weil Athen internationale Abkommen zur Religionsfreiheit nicht umsetzt.

Griechenland: Mufti İbrahim Şerif beanstandet fehlende Religionsfreiheit
 

Ampel-Koalition
Rasche hält Ampel auch in NRW für mögliche Option

Christof Rasche, Fraktionschef der FDP im Düsseldorfer Landtag, ist grundsätzlich offen eine Ampel-Koalition in NRW nach der nächsten Landtagwahl im Mai 2022. „Klar ist, dass ich die erfolgreiche Koalition mit der CDU auch nach der nächsten Landtagswahl fortsetzen möchte“, sagte Rasche in einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Falls es dafür keine Mehrheit geben sollte, müssen wir uns den Herausforderungen stellen“, fügte der Liberale hinzu. Dann werde die Regierungsbildung „nicht an der Kommunikation“ scheitern. „Das Klima zwischen Grünen und FDP hat sich verbessert. Das hängt sicher auch mit den Personen auf beiden Seiten zusammen. Es gibt jetzt ein gewisses Vertrauensverhältnis, auf das man bauen könnte“, sagte Rasche der Zeitung. Mit Blick auf die geplante Wahl von Hendrik Wüst (CDU) zum neuen Ministerpräsidenten von NRW erklärte der FDP-Fraktionsvorsitzende, auf den Münsterländer komme „jetzt eine schwierige Aufgabe zu“: „Ich kenne von ihm konservative Positionen, sehe aber auch liberale Ansätze, zum Beispiel in der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Diese auszubalancieren ist die Herausforderung im neuen Amt.“

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– Bundestagswahlen – FDP-Generalsekretär Wissing: „Union ist eine Reformverhinderungspartei gewesen“

FDP-Generalsekretär Volker Wissing hat die Union nach dem Ergebnis der Bundestagswahl aufgefordert, jetzt endlich reformbereit zu sein und ihr eigenes Programm ernst zu nehmen.

FDP-Generalsekretär Wissing: „Union ist eine Reformverhinderungspartei gewesen“

Griechenland
Gerichtsprozess gegen gewählten Mufti von Gümülcine: Gericht vertagt Verhandlung auf den 8. Dezember 2021

Thessaloniki – Der heutige Gerichtsprozess gegen den gewählten Mufti von Gümülcine (Komotini), İbrahim Şerif, wurde auf den 8. Dezember 2021 vertagt. Die 3. Strafkammer zu Thessaloniki verschob die Verhandlung, weil der Zeuge der Anklage „krankheitsbedingt“ nicht an der Verhandlung teilgenommen habe. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Religionsgelehrten „Amtsanmaßung“ vor, weil dieser 2017 an einer Beschneidungszeremonie in Alankuyu, einem Stadtteil von Gümülcine, teilgenommen zu haben. Griechenland missachtet internationale Verträge und begeht Rechtsbruch Der Hintergrund dieser juristischen Auseinandersetzung besteht in der Haltung des griechischen Staates, in die religiöse Autonomie der türkischen Minderheit zu intervenieren und die im Athener Vertrag von 1913 und im Lausanner Vertrag von 1923 geregelte demokratische Wahl von islamischen Religionsgelehrten nicht anzuerkennen, was einen klaren Rechtsbruch darstellt, weil sich Griechenland in den erwähnten Abkommen dem „Schutz der Minderheiten“ verpflichtet hat. Zur Verhandlung erschienen neben dem Anwalt von Şerif, der Vorsitzende des muslimischen Kultur- und Bildungsvereins von Thessaloniki, Osman İsmailoğlu und der Dekan der juristischen Fakultät der 9. September-Universität in Izmir, Prof. Dr. Refik Korkmaz. Als Prozessbeobachter waren neben weiteren Akademikern auch eine Gruppe von Juristen anwesend. Kemal Bölge/Athen

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– Griechenland – Türkische Minderheit Griechenlands: NGO-Vorsitzender fordert Wiedereinbürgerung

Europäische Westthrakien-NGO fordert Wiedereinbürgerung von 60.000 Bürgern der türkischen Minderheit in Griechenland. NGO-Vorsitzender Habiboğlu: „Bürger der türkischen Minderheit, denen die Staatsbürgerschaft zu Unrecht entzogen wurde, müssen wieder eingebürgert werden“.

Türkische Minderheit Griechenlands: NGO-Vorsitzender fordert Wiedereinbürgerung

Historie
Heute vor 30 Jahren: Das Attentat auf den türkischen Presseattaché Çetin Görgü in Athen

Athen, der 7. Oktober 1991: Çetin Görgü arbeitet seit zwei Jahren als Presseattaché an der türkischen Botschaft in der griechischen Hauptstadt. Er verlässt an jenem Morgen um kurz nach 9 Uhr seine Wohnung und läuft zu seinem Auto, das er an der Straße Naiadon 4 geparkt hatte. Es befindet sich vor dem Haus seiner Wohnung. Als er gerade in sein Fahrzeug einsteigt, nähern sich zwei unbekannte Männer, die ihm in der Nähe aufgelauert haben. Terrororganisation 17. November übernahm Verantwortung für Attentat Es ist genau 9:10 Uhr, als die Täter insgesamt fünf Schüsse aus Pistolen mit Schalldämpfern auf den Diplomaten abgeben und unerkannt entkommen können. Görgü hat keine Überlebenschance, er stirbt noch am Tatort und wird nur 28 Jahre alt. Die Verantwortung für das Attentat übernahm die griechische Terrororganisation 17. November, die für zahlreiche Morde und Bombenanschläge auf ausländische Diplomaten und griechische Staatsbürger verantwortlich gemacht wird. Das griechische Parlament verurteilte die Tötung des türkischen Diplomaten damals einstimmig. Einen Monat vor seiner Ermordung heiratete er Müjgan Pakoğlu. Sein Leichnam wird nach einer Trauerzeremonie vor der türkischen Botschaft nach Istanbul ausgeflogen und am 11. Oktober 1991 mit einem Staatsakt in Ankara beigesetzt. Kemal Bölge

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– Terrorismus – ASALA-Terror: Türkei gedenkt ermordeten Staatsbediensteten Dursun Aksoy

Die Türkei gedenkt heute der Ermordung eines Staatsbedienstetern durch die armenischen Terrororganisationen ASALA und JCAG. Verwaltungsattaché Dursun Aksoy, 39, wurde 1983 vor seinem Haus in Belgien ermordet.

ASALA-Terror: Türkei gedenkt ermordeten Staatsbediensteten Dursun Aksoy
 

Meinung
Kommentar: Die Bosporus-Brücke und die Gewalt darauf

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Vor dem 15. Juli 2016 verband seit Jahrzehnten die Bosporus-Brücke die europäische und die asiatische Seite Istanbuls. Nach der Nacht des 15. auf den 16. Juli wurde die Bosporus-Brücke in „Brücke der Märtyrer des 15. Juli“ umbenannt und hat in der türkischen Geschichte einen neuen Platz eingenommen. Für Erk Acarer und Can Dündar ist dieser Tag ein grundlegend anderer Tag, wie sie die Mehrheit des Volkes sieht. Während des Putschversuches von Teilen des türkischen Militärs, die mit Anhängern der Fethullah Gülen Sekte kollaborierten, wurde die Brücke als strategisch wichtiger Ort zu einem der Schauplätze von heftigen Auseinandersetzungen zwischen den gegen die Regierung gerichteten Putschisten und dem Volk sowie den türkischen Sicherheitskräften. Während in anderen Stadtteilen von Istanbul Panzer durch die hellerleuchteten Straßen die Blechlawine zum Teil mit Insassen vor sich herschoben oder überfuhren, Kampfjets knapp über den Häuserdächern die sieben Hügel der Millionenmetropole überflogen, rangen sich die ersten Bewohner durch, sich den gepanzerten Straßensperren zur Auffahrt auf die Bosporus-Brücke zu nähern. Als die ersten Schüsse in den Nachthimmel fielen, die ersten Projektile der Kampfpanzer die vorgelagerten Brücken-Aufbauten der Polizei trafen, ahnte von den Bewohnern erst einmal niemand, dass die „eigenen“ Soldaten ihre scharfe Munition auch direkt gegen das Volk richten würden. Die ersten Wagemutigen ließen sich von der grotesk wahrgenommenen Situation gerade deshalb auch nicht beirren, den Rückzug anzutreten – schließlich waren es ja eigene „Söhne“ und „Offiziere“, die seit 95 Jahren die Republik und das Volk beschützt hatten. So marschierten sie auf die in Reih und Glied stehenden Maschinengewehre und Glattrohrkanonen, die auf sie gerichtet waren. Achteinhalb Stunden später, in den frühen Morgenstunden des 16. Juli, konnten 32 Zivilisten und zwei Polizisten die Selbstaufgabe der Putschisten nicht mehr miterleben. Über 200 weitere Zivilisten von Tausenden, die die achteinhalb Stunden an und auf der Brücke hautnah mitverfolgt hatten, die inzwischen die unterschiedlichen Kaliber geradezu an den Pfeifgeräuschen unterscheiden konnten, liefen instinktiv auf die Soldaten zu, die ihre Waffen niedergelegt und sich zu Trauben gebildet hatten, um sich zu stellen. Die Gewalt folgte dann einer Logik, die von Gewalt und der Gegengewalt geprägt ist. In der Menschheitsgeschichte gab es immer wieder Situationen, in der Gewalt dieser Logik folgte und Gegengewalt erzeugte. Als z.B. das nationalsozialistische Deutschland in Konzentrationslagern, in Polen, in Russland und in weiten Teilen Europas abscheuliche und unvorstellbare Verbrechen beging, setzten die Alliierten alles Erdenkliche ein, um deutsche Städte zu bombardieren und den Tod von Hunderttausenden Zivilisten in Kauf zu nehmen. Die Alliierten setzten Gegengewalt ein, um das Unrecht und die Gewalt zu beenden, eine gerechte, friedliche Lage herzustellen. Wieso erzähle ich das? In sozialen Netzwerken herrscht mitunter die Vorstellung, eine Person, eine Gruppe, ein Volk oder eine Allianz dürfe sich nicht der Gegengewalt bedienen, um Schaden, Gewalt oder erfahrene Ungerechtigkeit zu überwinden. Erst recht nicht auf der ehemaligen Bosporus-Brücke, der heutigen Brücke der Märtyrer des 15. Juli. Heute las ich in diesem Zusammenhang einen Tweet von Erk Acarer, einem türkischen Journalisten, der in Deutschland im Exil lebt. Darin echauffierte sich Acarer über die getöteten Putschisten und der Justiz, die die Tötungen ad acta legte. Und wie selbstverständlich gesellte sich auch der ebenfalls im Exil lebende Journalist Can Dündar diesem Tweet. Man könnte meinen, sie würden den toten Putschisten und Soldaten, die an dem Putschversuch beteiligt waren, mehr Aufmerksamkeit schenken, als dem Volk, die sich dagegen gestemmt hatten und ebenfalls tot waren. Liegt dem etwa ein anderer Beweggrund zugrunde? Hat das etwas mit dem Staat, mit der Staatsführung zu tun? Man kann nur Vermutungen anstellen, aber eines ist gewiss: offensichtlich ist man sich der selbst zugrunde gelegten Gewaltlosigkeit bewusst, sonst würde man das ja nicht ständig ansprechen. Aber warum befasst man sich ausschließlich mit der Gegengewalt und nicht mit der Gewalt an sich? Das heißt, beide türkischen Journalisten beklagen seit dem 16. Juli 2016 den Tod von sieben Soldaten bzw. Offiziersanwärtern, die auf der Bosporus-Brücke von einer wütenden Menschenmenge überrumpelt und getötet wurden und erst vom Rest abließen, als die Polizei Wasserwerfer einsetzte und die Pistolen in die Luft hielt, um Gewaltanwendung anzudeuten. Noch einmal muss ich anmerken, dass diese zwei Journalisten sich bislang ausschließlich Gedanken um die Gewalt als der Gegengewalt machen. Sprich, es interessiert sie bislang nicht, wie die 32 Zivilisten und zwei Polizisten ums Leben kamen. Dafür kennen sich die zwei aber bei den Todesumständen der sieben Soldaten bzw. Offiziersanwärter offensichtlich bestens aus. Woher rührt diese Diskrepanz? Auf der einen Seite stehen Gewalttäter, die eine Ordnung, die vom Volk bestimmt wurde, mit Gewalt aufheben wollen. Auf der anderen Seite steht das Volk, die diese Ordnung verteidigt. Schauen Sie, über achteinhalb Stunden haben Tausende Menschen auf, an oder neben der Brücke miterlebt, wie der Nachbar, der eigene Sohn, Vater, Onkel oder Großvater sowie wildfremde Stadtbewohner von „eigenen“ Soldaten beschossen und getötet wurden – und wir sprechen nur von einem Ort von vielen in Istanbul, in der Gewalt ausgeübt wurde. Sie haben achteinhalb Stunden Projektile und Kampfjets um die Ohren fliegen hören, die Schreie der Verletzten mitbekommen, die letzten Atemzüge der Zivilisten miterlebt, über Handy, Polizei oder hinzustoßende weitere Bewohner gehört oder mitbekommen, was in den anderen Stadtteilen an Gewalt gegen die Bevölkerung passiert ist. Die Gegengewalt, die nach der Waffenniederlegung den Soldaten widerfuhr, war da längst der Passivität überlegen, weil rund 200 Zivilisten durch das Erlebte derart in Rage versetzt waren, die nicht einmal mehr 6 bis 8 Polizisten, die vor Ort derweil die Waffen der ergebenden Soldaten sicherten und nicht in der Lage waren, diese Menschenmenge unter Kontrolle zu bringen. Denn die Menge, die zur Gegengewalt griff, erhob sich und bat der erlittenen Ungerechtigkeit oder Gewalt die Stirn, um eine in dieser Rage empfundene gerechtere, wahrere und friedlichere Lage herzustellen. Die Menge wollte eine Unrechtssituation überwinden und versetzte sich im schlimmsten Fall in die Position der Soldaten, die zuvor diese Menge beschossen hatte, die Absicht hatte sie zu töten und auch tötete. Erschwerend kommt hinzu, dass die Ordnung durch den Putschversuch völlig zum erliegen gekommen war. Das Istanbuler Polizeipräsidium war von Kampfjets und Kampfhubschraubern in Grund und Boden beschossen worden. Das Sondereinsatzkommando existierte nahezu nicht mehr, weil gezielte Raketentreffer das Hauptquartier zerstört hatte – samt den Sicherheitskräften darin. Wo keine Ordnung, da herrscht Anarchie. Und diese Ordnung hatten die Putschisten aus den Angeln gehoben. Sieben Soldaten bzw. Offiziersanwärter, ob von den Putschisten mit falschen Behauptungen zum außerordentlichen Dienst gerufen oder willentlich dabei, ob sie zum Schein in die Luft schossen oder direkt auf Menschen zielten, starben auf dieser Brücke, nach dem sie ihre Waffen niedergelegt hatten, weil es diese Ordnung quasi nicht gab. Für die Menschenmenge war nicht ersichtlich, wer von den Putschisten-Soldaten absichtlich daneben geschossen hatte oder direkt auf die Köpfe zielte. Die Soldaten wurden so das Opfer einer instinktiven, spontanen und unüberlegten Aggression, die sie zuvor selbst unüberlegt oder überlegt angewendet und damit die Ordnung aufgehoben hatten. Sie zwangen sozusagen der Menschenmenge die eigenen Mittel und die Art und Weise auf, zerstörten damit aber auch die Überzeugungen und Ideale dieser Menschenmenge. Ich kann daher der Logik von Erk Acarer, Can Dündar und anderen nicht folgen, die ausschließlich die „Ungerechtigkeit“ gegenüber den „Gewalttätern“ thematisieren, während die „Gegengewalttäter“ die volle Härte der moralischen Überzeugungen und Ideale spüren und in Haftung genommen werden. Ja, die Taten gegenüber den unbewaffneten Soldaten war auch ein Verrat an der Achtung gegenüber den putschenden Soldaten an sich, die aus welchen Gründen auch immer, ihre Hoheit über die absolute Gewalt nach Ausübung dessen dann doch abgelegt hatten. Ebenso hatten aber diese zuvor bewaffneten Soldaten, die ein Eid auf das Land, auf das Volk abgelegt hatten, dieses Volk bekämpft und dabei die Hoheit über die Gewalt ausgeübt sowie die Ordnung ausgehebelt. Daraus leitete ein Bruchteil der Menschen, die vor Ort waren, unüberlegt, intuitiv und im Affekt ein Widerstandsrecht ab, um die Verfassungsordnung aufrechtzuerhalten – wohlgemerkt, nach achteinhalb Stunden des Mordens und Tötens, die sie miterlebt hatten. Diese Menschenmenge war sich in der aufgebrachten Lage einig, dass diese Gewalt, die man erlebt hatte die grundlegendsten Regeln missachtet und Menschenleben gefordert hatte, weil auch die Ordnung nicht mehr existierte. In der Konsequenz kam es zur Gegengewalt und Tod.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Kommentar – Kapitol-Stürmung: Ein Vergleich zur Berichterstattung über den Putschversuch in der Türkei

Wie schnell sich Begrifflichkeiten bei der Berichterstattung der Medien ändern können, wurde bei der Erstürmung auf das US-Parlament deutlich, als die Demonstranten von der Presse als „Putschisten“ oder „Randalierer“ bezeichnet wurden. Die gleichen Medien haben beim blutigen Putschversuch 2016 in der Türkei nicht die Putschisten selbst verurteilt, sondern haben der Regierung von Präsident Erdogan vorgeworfen, den gescheiterten Staatsstreich selbst inszeniert zu haben.

Kapitol-Stürmung: Ein Vergleich zur Berichterstattung über den Putschversuch in der Türkei
 

Glücksspiel
Rückblick auf die neuen Online Casinos im deutschen Unterhaltungsmarkt im Jahr 2021

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Top 10 der neuen Online Casinos in Deutschland im Jahr 2021 Die weltweite Pandemie Covid-19 ging auch an Deutschland nicht spurlos vorüber. Klassische Casino-Einrichtungen verzeichneten erhebliche Umsatzeinbußen, so dass junge Online Casinos in Deutschland mittlerweile boomen. Aufgrund der enormen mobilen Technologie und des überall zur Verfügung stehenden Breitband-Internets, avancieren die neuen Online Casinos 2021 zu einer sehr populären Freizeitaktivität. Neue Online Casinos 2021 tragen dem Wettbewerb Rechnung und bieten großzügige Boni, Freispiele oder andere Belohnungen an. Zur weiteren Attraktivität gibt es erhebliche Gewinne und progressive Jackpots. Einen guten Ruf erwerben die neuen Online-Casinos in Deutschland z.B. durch Verzicht auf eine Registrierung. Wie wählt man das beste neue deutsche Online Casino aus Neues Online Casino sollte u.a. Angebote den Neukunden mit Bonus anbieten. Lesen Sie das Kleingedruckte und informieren Sie sich über die Bonusarten. Das beste Online Casino sollte Sicherheit, Fairness und die europäische Lizenz zur Legalisierung gewährleisten. Was können Sie vom neuen deutschen Online Casino erwarten? Der Markt der neuen Online Casinos in Deutschland ist ständig in Bewegung. Die steigende Geschwindigkeit der Datenübertragung erlaubt zunehmend innovative Designs mit leichter Navigation. Außerdem profitieren Sie von zahlreichen Werbeaktionen, Boni, und neuen Technologien hinsichtlich Fairness, Sicherheit, Service und Geldtransfer. Playdingo Online Playdingo erschien 2020 und bietet einen coolen Cartoon-Look mit einem Dingo-Hund. Es gibt über 2.000 Spiele von über 40 Spiele Anbietern wie u.a. Microgaming, NetEnt, Quickspin, Wazdan oder Relax. Nach der Registrierung stehen Ihnen 50 Freispiele, drei unterschiedliche Willkommensboni und ein VIP-Programm mit fünf Stufen zur Verfügung. Die mobile Version erlaubt einen Betrieb auf allen gängigen Geräten wie IPad oder Smartphone mit iOS oder Android. Zur Zahlung stehen Ihnen sechs Möglichkeiten zur Verfügung:
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Heavy Chips kann problemlos auf Tablets und Smartphones in einem tollen Design betrieben werden. Es ist mit einer in Europa eher unbekannten Lizenz von HighWeb Ventures N.V. in Curacao ausgestattet. Divas Luck Casino Divas Luck wurde im März 2021 von der Famagousta B.V. Gesellschaft gegründet. Über das moderne Design lässt das Casino sich leicht navigieren und bietet über 600 Spiele. Anbieter wie 1×2 Gaming, Evoplay, Booongo und TVBet bieten einen Willkommensbonus an und der Promo-, Cashback- und Kryptobonus sind ebenfalls interessant. Über den Browser Ihres mobilen Endgeräts stehen Ihnen sämtliche Aktionen und Funktionen zur Verfügung. Einzahlungsmethoden:
  • Bitcoin-Bargeld
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  • Maestro
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  • Bitcoin
  • Welligkeit
  • Litecoin
Divas Luck ist von Curacao offiziell lizenziert, Ihre ID ist unveränderbar und ein 128-bit SSL Protokoll verschlüsselt jede Operation. Pino Casino Es wurde 2021 von dem etablierten Unternehmen N1 Interactive Ltd. gegründet. Momentan gibt es ca. 2000 Spiele von 30 Anbietern wie NetEnt, Microgaming und Quickspin. Es gibt Klassiker oder moderne Video Slots zu bekannten Serien. Profitieren Sie von den Willkommens- und Ersteinzahlungsboni, Freispielen, regelmäßigen Verlosungen, Geldgeschenke, einem VIP-Club und Cashback Angeboten. Zahlungsarten:
  • MasterCard
  • Maestro
  • Bank- oder Sofortüberweisung
  • Trustly
  • Neteller
  • Skrill
  • ecoPayz
  • iDebit
  • Instadebit
  • Neosurf
Die meisten Spiele bietet Pino Casino über alle üblichen Browser mobil an. Moderne Verschlüsselungstechnik und die Lizenzierung durch die Malta Gaming Authority sorgen für Sicherheit. Dinospin Das Design des seit 2020 existierenden Casinos orientiert sich am Jurassic World-Thema. Es bietet neue Slots, Live-Spiele wie Roulette und die Auswahl zwischen über 2500 Spielen der Anbieter wie MrSlotty, Endorphina oder Gamomat. Als Boni stehen Spin & Chil, vier Einzahlungen, Live-Casinos, Reload-Freispiele, Jackpot-Wochenende, wöchentliche 2000€ Rennen, Lucky Egg und wöchentliche Freispiel-Drops zur Verfügung. Einige Zahlungssysteme:
  • Visa
  • MasterCard
  • Neteller
  • Paysafecard
  • Banküberweisung
  • Bitcoin
Eine mobil optimierte Webseite lässt Sie auf dem Handy und Tablet nicht nur spielen, sondern alle Vorgänge auch verwalten. Das Dinospin Casino verfügt über eine Curacao Lizenz und die Daten unterliegen einer SSL-Verschlüsselung. Turbico Die rasante Casino-Action von N1 Interactive Ltd. gibt es seit 2019. Als Willkommensbonus gibt es bis zu 333 Euro und maximal 300 Freispiele. Profitieren Sie von weiteren Vorteilen wie wöchentliche Freispiele, Reload-Boni u. ä. Insgesamt stehen Ihnen über 800 Spiele von Unternehmen wie NetEnt, Play’n GO oder Quickspin zur Verfügung. Über Ihren Browser können Sie auf Ihrem Smartphone und Tablet mobil spielen. Sämtliche Kontrollelemente sind auf dem kleinen Bildschirm gut zu erkennen. Zahlungsarten:
  • MasterCard
  • Bank- od. Sofortüberweisung
  • Trustly
  • Paysafecard
Für die Sicherheit sorgen moderne Verschlüsselungssysteme und die Lizenz der Malta Gaming Authority. OG Casino Das neue Online Casino wurde 2020 gestartet und das Design erinnert an Mafia-Filme. Für den Betrieb zeigt sich HighWeb Ventures N.V. verantwortlich, für die über 2500 Spiele über 40 Softwarehersteller wie Mr. Slotty, iSoftBet, oder Pragmatic Play. Nach der Registrierung erhalten Sie 50 Freispiele und einen Willkommensbonus. Später profitieren Sie von Einzahlboni, Cashback Aktionen, Freispielen, wöchentlichen Slot- Turnieren und einem VIP-Programm. Die Seite (HTML5) lässt sich über jedes Tablet oder Smartphone mobil nutzen. Zahlungsmöglichkeiten:
  • Neosurf
  • Paysafecard
  • Flexepin
  • Bitcoin
Moderne Verschlüsselungstechnologien, die Lizenzierung durch Curacao èGaming und regelmäßige Test von z.B. iTech Labs gewährleisten eine erhebliche Sicherheit. Boka Casino Das Casino startete im März 2021 mit lustigen Charakteren, viel Musik und kräftigen Farben. Der Willkommensbonus beinhaltet bis zu 500€ und 200 Freispiele, später Bonus-Spins, VIP-Systeme und Cashback Aktionen. Für ungetrübten Spielspaß sorgen über 2500 Spiele wie die goldenen Siebener aus Las Vegas von über 25 Anbietern. Boka Casino läuft samt Navigation problemlos auf Android, iOS oder Windows auf dem installierten Browser. Zahlungsmethoden:
  • Visa
  • Mastercard
  • Klarna
  • Trustly
  • Banküberweisung
  • ecoPayz
Zur Sicherheit wurde das Casino von der Malta Gaming Authority lizenziert und läuft mit einer 128 Bit SSL-Verschlüsselung. Vegaz Casino Im Jahr 2020 erschien das leicht navigierbare Casino von Mirage in Blau und Weiß. Es gibt über 3.000 Spiele der Kategorien Automaten, Tischspiele oder Video Slots von ca. 50 Anbietern wie NetEnt oder Play’n GO. Der Willkommensbonus hält insgesamt 1.000 Euro und 150 Freispiele für die ersten drei Einzahlungen bereit sowie Sonderaktionen wie das VIP Programm. Zahlungsmethoden (u.a.):
  • Visa und Master- oder Paysafecard
  • Neteller
  • Giropay
  • Sofort Überweisung
  • EcoPayz
Mobil lassen sich alle Spiele über Ihr Smartphone oder Tablet problemlos steuern. Eine Lizenz aus Curacao und modernste SSL-Verschlüsselungstechnik sorgen für perfekte Sicherheit. Fazit Generell sollten Sie Ihr neues Online-Casino sehr verantwortungsbewusst auswählen. Besonders als Neuling sollten bei Ihrer Entscheidung Kriterien wie Boni, Spielesammlung, Lizenzierung und Zahlungsalternativen eine wesentliche Rolle spielen. Werden zum Beispiel Kryptowährungen akzeptiert? Achten Sie auf jeden Fall darauf, ob ein neues Online-Casino von den obersten Aufsichtsbehörden lizenziert wurde.

Gastbeitrag
Bergkarabach: Warum kam es zum 44-Tage-Krieg?

Ein Gastkommentar von Gurban Mammadov Der Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien um die Region Berg-Karabach ist nach wie vor eines der umstrittensten Themen in der modernen Geschichte des Südkaukasus. Berg-Karabach ist ein historisches Territorium Aserbaidschans und die Mehrheit der Bevölkerung war in den vergangenen Jahrhunderten ethnisch aserbaidschanisch. Die armenische Bevölkerung konnte sich erst in den letzten beiden Jahrhunderten durchsetzen, nachdem sich die Armenier aufgrund der Verträge zwischen dem Russisch-Persischen und dem Russisch-Osmanischen Reich zu Beginn des 19. Jahrhunderts niederließen. Obwohl die Friedenskonferenz von Versailles Berg-Karabach als Teil der Demokratischen Republik Aserbaidschan von 1918-1920 anerkannte, gab Armenien seine Ansprüche auf dieses Gebiet nicht auf. Nach zweijährigen Kontroversen zwischen Aserbaidschan und Armenien, als die Länder des Südkaukasus Anfang der 1920er Jahre Teil des Sowjetimperiums wurden, wurde Berg-Karabach erneut zum Diskussionsthema. Daher beschloss das Plenum des Kavbüro RCP(b) (Kaukasusbüro des Zentralkomitees der Russischen Kommunistischen Partei der Bolschewiki) unter Verweis auf die bereits bestehende Realität, Berg-Karabach gemäß dem Dekret vom 5. Juli 1921 im Gebiet der Aserbaidschanischen Sozialistischen Sowjetrepublik zu belassen. Im Jahr 1923 wurde dem Land ein autonomer Status zuerkannt. Am Vorabend des Zusammenbruchs der Sowjetunion Ende der 1980er Jahre beschloss der Regionalsowjet von Berg-Karabach, die Region der Souveränität Armeniens zu unterstellen, was nicht nur von der Aserbaidschanischen SSR, sondern auch vom Obersten Sowjet der UdSSR und dem Zentralkomitee der KPdSU unter Hinweis auf Artikel 78 der Verfassung der UdSSR abgelehnt wurde. Artikel 78 besagte eindeutig, dass territoriale Veränderungen ohne die Zustimmung der betroffenen Unionsrepublik nicht akzeptabel waren. Trotz dieser Tatsache verfolgten die Armenier von Berg-Karabach eine Sezessionspolitik und begannen mit direkter Unterstützung der Armenischen SSR, ihre politischen Strukturen aufzubauen. Darüber hinaus nutzte die armenische Seite das sowjetische Gesetz vom 3. April 1990 „über die Verfahren zur Lösung von Fragen im Zusammenhang mit der Abspaltung von Unionsrepubliken von der UdSSR“ als Rechtsgrundlage, um ihre separatistischen Aktionen zu rechtfertigen. Diese Bestrebungen verstießen nicht nur gegen den oben genannten Artikel der sowjetischen Verfassung, sondern auch gegen das Gesetz vom April 1990 selbst. Auf das Ende der UdSSR im Jahr 1991 folgten mehrere ethnische Konflikte und Kriegseskalationen in ihrem ehemaligen Grenzgebiet. Das Ergebnis war der Berg-Karabach-Konflikt, eine der umstrittensten Fragen in der modernen Geschichte des Südkaukasus, der sich aus den territorialen Ansprüchen Armeniens auf historisches aserbaidschanisches Land ergab und von 1991 bis 1994 in einem heißen Krieg ausgetragen wurde. Die Auswirkungen des Krieges waren für Aserbaidschan erschreckend, da die Militäroperationen mit unverhältnismäßigen Kapazitäten durchgeführt wurden und die Streitkräfte der ehemaligen UdSSR die Armenier dabei offensichtlich unterstützten, die territoriale Integration Aserbaidschans durch die Besetzung von 20 % seines Landes zu verletzen. Die militärischen Aggressionen bedeuteten nicht nur einen territorialen Verlust für Aserbaidschan, sondern zerstörten auch sein kulturelles Erbe, verursachten die Flüchtlings- und Vertriebenenkrise und hatten verheerende Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes. Nach der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens zwischen Aserbaidschan und Armenien im Mai 1994 gab es verschiedene Friedensvorschläge für die Beilegung des Konflikts. Seit der Einbindung der Minsk-Gruppe in den Verhandlungsprozess setzten die Konfliktparteien große Hoffnungen in dieses Verhandlungsinstitut, da es nicht nur aus Ländern der Region, wie Russland und der Türkei, sondern auch aus europäischen und nordamerikanischen Ländern besteht, was den Glauben weckte, dass eine solch breite Vertretung den Konflikt friedlich beenden würde. Die armenische Seite hat jedoch nie einen konstruktiven Ansatz für eine friedliche Beilegung des Konflikts vorgelegt und das Waffenstillstandsabkommen von 1994 konsequent verletzt, indem sie Zivilisten entlang der Grenzlinien ins Visier nahm. Die armenischen Grausamkeiten und die Willkür erreichten in den letzten drei Jahren ihren Höhepunkt, was eine friedliche Beilegung des Berg-Karabach-Konflikts erheblich behinderte. Die aggressiveren und unnachgiebigeren Maßnahmen der armenischen Regierung, wie die Absicht, den Erwerb der besetzten Gebiete jenseits von Berg-Karabach dauerhaft zu zementieren, sowie die Ablehnung der „Grundprinzipien“, die von der Minsk-Gruppe der OSZE initiiert und von beiden Konfliktparteien akzeptiert wurden, der Plan, das Verwaltungszentrum der so genannten Republik Berg-Karabach von Chankendi nach Schuscha, der kulturellen Hauptstadt Aserbaidschans, zu verlegen, die illegale Ansiedlung von Armeniern aus verschiedenen Teilen der Welt in den international anerkannten Gebieten Aserbaidschans sowie die Änderung der Toponymik und die Fälschung historischer Denkmäler haben die Spannungen zwischen den beiden Seiten ausgelöst. Zu allem Überfluss erklärte der armenische Premierminister Nikol Pashinyan am 5. August 2019 auf einer Kundgebung in Chankendi: „Artsach ist Armenien, und damit basta“. Damit wurde die Möglichkeit weiterer ernsthafter Verhandlungen zunichte gemacht. Darüber hinaus erklärte der armenische Verteidigungsminister David Tonoyan im März 2020 in New York, dass die Politik „neuer Krieg für neue Gebiete“ die Politik „Territorium für Frieden“ ersetzt habe, was jede friedliche Lösung noch weiter unterminiert. Der Angriff auf die Region Tovuz im Sommer 2020, die außerhalb der Konfliktzone liegt und seither die international anerkannten Grenzen Aserbaidschans verletzt, war jedoch der letzte Tropfen, der den Status quo in der Region brach. In der Folge wurden aserbaidschanische Soldaten und ein Zivilist durch Artilleriebeschuss in Richtung Tovuz an der armenisch-aserbaidschanischen Grenze getötet. Im August startete Armenien eine weitere militärische Provokation. Diesmal wurde eine Sabotagegruppe nach Aserbaidschan entsandt. Der Leiter der Sabotagegruppe wurde vom aserbaidschanischen Militär festgenommen und machte Aussagen. Aus seinen Aussagen geht eindeutig hervor, dass diese Sabotagegruppe mit dem Plan nach Aserbaidschan kam, Terroranschläge zu verüben. Die Angriffe auf Öl- und Gasexportpipelines, die durch den Bezirk Tovuz führen, bedrohten die europäische Energiesicherheit. In diesem Zusammenhang wurde ein brüchiger Waffenstillstand geschlossen, der jedoch in den folgenden Monaten von Armenien häufig gebrochen wurde. Am 27. September 2020 haben die armenischen Streitkräfte unter eklatanter Verletzung des Waffenstillstandsregimes eine weitere Aggression gegen Aserbaidschan gestartet, indem sie die Stellungen der aserbaidschanischen Streitkräfte entlang der Frontlinie intensiv angegriffen und Wohngebiete in den Bezirken Tartar, Aghdam, Fuzuli und Jabrayil gezielt mit Artillerie beschossen haben. An den folgenden Tagen wurden dicht besiedelte Wohngebiete – Schamkir, Beylagan, Aghdam, Fuzuli, Jabrayil, Goranboy, Tartar, Barda, Aghjabadi und die Stadt Ganja – schwer bombardiert, auch mit Mittelstreckenraketen. Die neue Aggression Armeniens gegen Aserbaidschan war eine weitere eklatante Verletzung grundlegender Normen und Grundsätze des Völkerrechts, des humanitären Völkerrechts, einschließlich der Genfer Konventionen von 1949 und ihrer Zusatzprotokolle, sowie der Resolutionen 822, 853, 874 und 884 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen von 1993, in denen der sofortige, vollständige und bedingungslose Rückzug der armenischen Streitkräfte aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans gefordert wird. Als Gegenmaßnahme zur armenischen Aggression gegen Aserbaidschan begann die aserbaidschanische Armee am 27. September mit einer Gegenoffensive auf der gesamten Front mit der Befreiung der Gebiete, die im Zuge des Ersten Karabach-Krieges Anfang der 1990er Jahre von Armenien besetzt worden waren. Der Krieg, der 44 Tage dauerte und als „Vaterländischer Krieg“ bezeichnet wurde, zeigte die Stärke der glorreichen aserbaidschanischen Armee und endete mit dem entscheidenden Sieg Aserbaidschans. Am 1. Dezember hat Aserbaidschan seine territoriale Integrität wiederhergestellt. Dies ist das Ergebnis des trilateralen Waffenstillstandsabkommens zwischen Aserbaidschan, Armenien und Russland, das am 10. November 2020, unmittelbar nach der Befreiung von Schuscha, der kulturellen Hauptstadt Aserbaidschans, durch die glorreiche aserbaidschanische Armee unterzeichnet wurde. Dieser 44-tägige Krieg beendete die jahrelange Besatzung aller besetzten Gebiete Aserbaidschans und stellte seine Souveränität über diese Gebiete wieder her. Das aserbaidschanische Außenministerium erklärte zum Gedenktag der Republik (27. September), dass die aserbaidschanische Regierung Wiederherstellungs- und Wiederaufbauarbeiten in den befreiten Gebieten durchführt und konsequente Maßnahmen ergreift, um die sichere und würdige Rückkehr von fast einer Million vertriebener Aserbaidschaner sowie die Wiedereingliederung dieser Gebiete zu gewährleisten. Das Ende der Besetzung der aserbaidschanischen Gebiete hat das ganze Ausmaß der jahrzehntelangen illegalen Aktivitäten Armeniens offenbart. Dazu gehören der umfangreiche Bergbau, die vorsätzliche Zerstörung und Unterschlagung des historischen, kulturellen und religiösen Erbes Aserbaidschans, die Plünderung der natürlichen Ressourcen, die Zerstörung der Infrastruktur und andere Verstöße gegen das Völkerrecht. Außerdem wurden Beweise für die zahlreichen Kriegsverbrechen Armeniens aufgedeckt. Um Armenien für seine Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte zur Rechenschaft zu ziehen, reichte Aserbaidschan zwischenstaatliche Klagen gegen Armenien vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und dem Internationalen Gerichtshof ein. Der zweite Karabach-Krieg veränderte die geopolitische Landschaft des Südkaukasus. Nachdem Aserbaidschan seine territoriale Integrität wiederhergestellt hat, spielte es eine zentrale Rolle bei der Einleitung einer neuen Ära im Südkaukasus: einer Ära der Chancen für Frieden und Entwicklung. Da der 44-Tage-Wat den Karabach-Konflikt beendet hat, sollte das Hauptziel der Parteien in der Nachkriegszeit darin bestehen, die Wiederherstellung der Wirtschaftsbeziehungen durch die Öffnung der Verkehrsverbindungen und die Demarkation/Delimitation der Staatsgrenzen zu unterstützen, um einen nachhaltigen Frieden zu schaffen. Aserbaidschan hat bereits ein umfangreiches Programm zur Wiederherstellung seiner befreiten Gebiete und zur Entwicklung der gesamten Infrastruktur in der Region gestartet. Viele internationale Unternehmen sind an diesem Prozess beteiligt. Diese Unternehmen arbeiten am Wiederaufbau aller notwendigen Autobahnen, Eisenbahnlinien und anderer Infrastrukturen, die Schlüsselelemente für eine vollständige wirtschaftliche Integration sind. Es gibt jedoch noch Herausforderungen und Schwierigkeiten bei der Umsetzung aller Klauseln der trilateralen Erklärung vom November, einschließlich der Artikel 4 und 9, die für die Sicherheit und die künftige wirtschaftliche Zusammenarbeit wichtig sind. Es sei darauf hingewiesen, dass Artikel 9 des Abkommens vom November vorsieht, dass alle Kommunikationsverbindungen in der Region freigegeben werden, auch zwischen Aserbaidschan und seiner Region Nachitschewan. Vor diesem Hintergrund muss die Bedeutung der Provinz Syunik/Zangezur hervorgehoben werden. Die russischen Grenzsoldaten, die die armenisch-iranische Grenze schützen, werden die Sicherheit der Verkehrsverbindungen zwischen den westlichen Regionen Aserbaidschans und der Autonomen Republik Nachitschewan gewährleisten. Die Wiederherstellung aller Straßen und die Einrichtung des Zangezur-Korridors bieten Armenien erhebliche Vorteile. Die Wiedereröffnung der Verkehrsverbindungen in der Region wird auch eines der wichtigsten wirtschaftlichen Probleme Eriwans lösen, nämlich das Fehlen einer Landverbindung zu den Märkten der von Russland geführten Eurasischen Wirtschaftsunion. Aserbaidschan ist bereit, die Beziehungen zu Armenien auf der Grundlage der strikten Einhaltung der Grundsätze des Völkerrechts, insbesondere der Souveränität, der territorialen Integrität und der Unverletzlichkeit der internationalen Grenzen, zu normalisieren. Die internationalen Akteure müssen Armenien auffordern, diese Grundprinzipien zu respektieren, um Frieden, Sicherheit und Wohlstand in der Region zu gewährleisten und seinen internationalen Verpflichtungen nachzukommen.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.