Gaming
So hat sich die Einstellung zum Gaming über die Jahre verändert

0
Wenn früher von Zockern oder Gaming-Fans die Rede war, hat man automatisch blasse Typen im Sinn, die sich den ganzen Tag nicht aus ihrem muffigen Zimmer hinauswagten, sich mit ungesundem Essen vollstopften und mit denen niemand etwas zu tun haben wollte. Dieses Bild hat sich inzwischen gewandelt, weil sich auch die Einstellung zum Gaming im Allgemeinen verändert hat. Welchen Wandel die Gaming-Branche in den letzten Jahren durchgemacht hat, wollen wir uns im Folgenden näher anschauen. Entwicklungen, die die Gaming-Branche beeinflusst haben Der Umbruch in der Gaming-Branche ist bereits seit mehreren Jahren im Gange. Besonders deutlich wurden die Veränderungen allerdings im Jahr 2019, denn dies war ein Jahr voller Erfolge. Doch welche Ereignisse machten dieses Jahr eigentlich so besonders?
  • Die Gamescom
Das Stattfinden der Gamescom ist erstmal nichts Außergewöhnliches. Schließlich ist dies ein jährlich wiederkehrendes Ereignis. Besonders ist allerdings, dass die Gamescom von 2019 als die größte Spielemesse weltweit gilt. Es waren 373.000 Besucher aus über 100 Ländern zugegen und es wurden zahlreiche digitale Neuerungen vorgestellt.
  • Diversity-Initiative
Die Diversity-Initiative „Hier spielt Vielfalt“ wurde von der deutschen Games-Branche ins Leben gerufen. Eine Vielzahl von Unternehmen und Einzelpersonen machen sich hier stark für eine Games-Kultur, die von Anerkennung und Wertschätzung geprägt ist und nicht von Vorurteilen und Diskriminierung. Jede Herkunft, Lebensweise und Weltanschauung soll gleichermaßen toleriert werden.
  • eSports Player Foundation
Auch die Entscheidung zur Gründung der eSports Player Foundation wurde 2019 getroffen. Es handelt sich dabei um eine Not-for-Profit-Institution, die sich der Ausbildung von Top-Spielerinnen und -Spielern widmet.
  • Computerspielförderung des Bundes
Die Pilotphase zur Computerspielförderung des Bundes nahm 2019 ihren Anfang. Seither konnten bereits ca. 340 Vorhaben gefördert werden und einige Unternehmen aus der Gaming-Branche konnten erfolgreich unterstützt werden.
  • Neue Umsatzrekorde
In den letzten Jahren konnte der deutsche Computerspielemarkt einen stetigen Zuwachs verzeichnen. Aber 2019 durchbrach er erstmals alle Rekorde und durchbrach die 6-Milliarden-Euro-Umsatzgrenze. Erneutes Hoch für Gaming-Markt durch Corona-Pandemie Die Tatsache, dass die eSports-Branche immer mehr Anerkennung genießt und so dafür sorgt, dass auch das Gaming an sich gesellschaftsfähig wird, hat noch eine andere Begebenheit der Computerspielbranche in die Hände gespielt: nämlich die Corona-Pandemie. Seither wurde Online-Gaming immer mehr zu einem sozialen Ereignis. 2020 nahm die Nachfrage aufgrund der Lockdown-Phasen ungekannte Ausmaße an und hatte Sonderkonjunktur. Doch auch dieses Jahr war damit noch nicht Schluss. In der ersten Hälfte des Jahres 2021 konnte der Games-Markt einen Zuwachs von ganzen 22 Prozent verzeichnen. Auch die Online-Casinos haben, angesichts der neuen gesetzlichen Richtlinien von diesem Jahr, neue Spieler für sich gewonnen. Ein beliebtes Echtgeld-Spiel bietet zum Beispiel bookofdead.net, wo auch alle Book of Dead Boni zu finden sind. So setzen sich die Umsätze der Computerspielbranche zusammen Immer mehr Umsatz macht die Spielebranche mit den In-Game- und In-App-Käufen. Im Vergleich zu 2020 sind die Umsätze in diesem Bereich um ein Drittel angestiegen, und zwar auf ganze 2 Milliarden Euro. Auch die Einnahme durch Hardware sind von 1,4 Milliarden Euro 2020 auf 1,7 Milliarden in diesem Jahr gestiegen. Dies entspricht einem Zuwachs von 24 Prozent. Angesichts der Tatsache, dass die Lieferengpässe für die Playstation 5 und die Xbox Series X immer noch anhalten, hätten damit wohl die wenigsten gerechnet. Auch Online- und Abo-Dienste wie Xbox Live, Playstation Plus und Co. erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit, während die Kauf-Software Rückschläge einstecken muss. Hier wurden nur noch 417 Millionen Euro Umsatz im Vergleich zu 486 Millionen Euro im Vorjahr gemacht.      

NEX24-Exklusivinterview
US-Politologe Cannon: „Die Türkei ist ein Land, das Afrika versteht“

Brendon J. Cannon ist seit 2016 außerordentlicher Professor für Internationale Sicherheit an der Khalifa Universität für Geistes- und Sozialwissenschaften in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate. Seine Dissertation erhielt er 2009 an der Universität Utah in Politikwissenschaft mit den Schwerpunkten Internationale Beziehungen und Vergleichende Politik. Zu seinen Forschungsinteressen gehören die Kontextualisierung nationaler, regionaler und internationaler Beziehungen in Ostafrika, die regionale Sicherheit in der Golfregion und der westlichen Region des Indischen Ozeans, die politische Ökonomie von Häfen, Basen und Flughäfen sowie die indopazifische Strategie Indiens, Japans, der USA und Australiens. Ferner Chinas Belt and Road Initiative (BRI) und wie sich diese auf Ostafrika beziehen und dort umgesetzt werden. Er ist Autor zahlreicher Bücher wie „Konstruiert, Instrumentalisiert, Politisiert – Geschichte im Fadenkreuz der armenischen Lobby“ und Artikel. NEX24 sprach mit dem US-amerikanischen Wissenschaftler über die Bedeutung des afrikanischen Kontinents, die Unterschiede bei der Politik gegenüber den afrikanischen Ländern und die türkisch-afrikanischen Beziehungen. NEX24: Professor Cannon, letztes Wochenende fand in Istanbul der 3. Partnerschafts-Gipfel Türkei-Afrika statt. Westliche Länder, die Volksrepublik China und auch andere Länder unterhalten zu vielen Staaten in Afrika Beziehungen. Worin besteht der Unterschied der Beziehungen der Türkei zu den afrikanischen Ländern? Zunächst muss bei den Beziehungen der Türkei zu Afrika zwischen den Staaten Nordafrikas und den Staaten südlich der Sahara unterschieden werden. Einerseits hat die Türkei eine lange und strategisch wichtige Beziehung zu Nordafrika, das als Teil des geopolitischen Nahbereichs der Türkei betrachtet wird. Ihre Beziehungen zu Subsahara-Afrika hingegen haben sich erst in jüngerer Zeit entwickelt und sind weniger strategischer als vielmehr opportunistischer Natur. Sie beinhalten wirtschaftliche, humanitäre oder soziale und politische Interessen. Bei den wirtschaftlichen Interessen geht es um die Ansiedlung von Absatzmärkten für türkische Produkte und die Herstellung von Waren oder den Bau von Infrastrukturen. Im sozialen Bereich sind türkische Organisationen Nichtregierungsorganisationen, die jedoch zunehmend der Regierung unterstellt sind – seit über 10 Jahren in Ländern wie Somalia tätig. Sie konzentrieren sich auf Bildung, kleine Infrastrukturen zur Verbesserung der Entwicklung der Gemeinden und die Bereitstellung von Hilfe. Politisch betrachtet die türkische Regierung die guten Beziehungen zu den Subsahara-Staaten als wichtig für innenpolitische Zwecke (sie beweisen, dass die Türkei wieder ein mächtiger internationaler Staat ist) sowie für ihr internationales Prestige. Es ist wichtig, dass die Türkei und türkische Interessen bestimmten Subsahara-Staaten mehr Bedeutung beimessen als anderen. Somalia und Äthiopien sowie Nigeria, Niger und Senegal sind zum Beispiel wichtiger als der Kongo oder die Elfenbeinküste. Was das Vorgehen der Türkei von den anderen internationalen Akteuren in Afrika unterscheidet, würde ich sagen, dass die Türkei eher mit China als mit westlichen Staaten vergleichbar ist. Das heißt, die Türkei baut tatsächlich Eisenbahnen und baut Häfen aus, anstatt sie nur zu finanzieren. Sie tut dies in einem viel kleineren Maßstab als China, aber das passt zur Türkei, die eine Mittelmacht ist. NEX24: Die Türkei hat ihre Wirtschaftsbeziehungen mit den afrikanischen Ländern in kurzer Zeit ausgebaut. In einem Spiegel-Artikel hat der Experte für türkisch-afrikanische Beziehungen, Dr. Federico Donelli, von der Universität Genua, die türkische Afrika-Politik als Bestandteil einer Strategie bezeichnet, damit sich die Türkei zu einem „Global Player“ entwickelt. Teilen Sie die Sichtweise von Herrn Donelli? Ja, ich stimme meinem Freund Dr. Federico Donelli, zu, dass die Türkei danach strebt, ein Global Player zu sein. Vielleicht ist „außerregionaler Akteur“ ein besserer Begriff. Mit anderen Worten: Die Türkei möchte ihre Macht nicht auf den Südpazifik ausdehnen. Sie weiß, dass sie das nicht kann. In Ländern wie Somalia und Äthiopien ist es der Türkei jedoch gelungen, eine Kombination aus weicher und harter Macht [soft and hard power] einzusetzen, um zu einem entscheidenden Faktor in Fragen der regionalen Sicherheit und Politik zu werden. NEX24: Präsident Erdoğan kam in Ankara mit Studenten aus Afrika zusammen. Bei dieser Unterredung erklärte die mosambikanische Studentin Camilla Madus, dass die Türkei die Probleme der Afrikaner aus dem Blickwinkel der Afrikaner betrachte und im Wesentlichen humanitäre Lösungen vorschlage. Was glauben Sie wollte Camilla Madus mit ihrer Aussage zum Ausdruck bringen? Ich denke, dass Madus sieht, was viele Afrikaner sehen: Die Türkei ist ein Land, das Afrika „versteht“ und ihre Maßnahmen führen zu einigen positiven Ergebnissen. Es ist mir sehr wichtig, darauf hinzuweisen, dass viele, viele externe Staaten wie Norwegen und Großbritannien auf politischer, humanitärer und wirtschaftlicher Ebene in Subsahara-Afrika tätig sind. Ihr Einfluss ist jedoch oft mit negativen Ergebnissen verbunden. Das heißt, es scheint einen Teufelskreis zu geben, eine Pfadabhängigkeit, die mit ihren Aktionen einhergeht. Sie bieten Hilfe an, um noch mehr Hilfe anbieten zu können. Der Grundgedanke ist, dass dieser Tretmühleneffekt zu Abhängigkeit in Subsahara-Afrika und zu Einnahmen in einem „beitragenden“ Land wie Norwegen führt. NEX24: Welche Unterschiede könnten Menschen in den afrikanischen Ländern zwischen einem Chinesen und einem Türken ausmachen und ist die Türkei kulturell betrachtet den afrikanischen Ländern näher als China? Ja, die türkische Kultur ist in bestimmten afrikanischen Staaten in mancherlei Hinsicht sicherlich näher als die chinesische. Einer der Gründe, warum die Türkei in Ländern wie Somalia, Senegal und Niger so erfolgreich ist, liegt darin, dass die türkische Führung ihre Außenpolitik mit allgemeinen islamischen Bezügen und Symbolen gespickt hat. Das passt gut zum Selbstverständnis der AKP – als sunnitischer, muslimischer Staat – und ist seit Erdogans Machtübernahme vor 20 Jahren fester Bestandteil der AKP-Außenpolitik. Man kann jedoch mit Sicherheit sagen, dass diese Außenpolitik in Ländern wie Kenia und Uganda weniger Anklang findet. Dennoch verfügt die Türkei über Produkte, die viele afrikanische Staaten heute nachfragen. Vor Kurzem habe ich einen Artikel über die türkischen Rüstungsverkäufe in Subsahara-Afrika geschrieben, in dem ich die Bestellungen von gepanzerten Fahrzeugen aus türkischer Produktion nach Kenia und Uganda sowie von bewaffneten Drohnen nach Äthiopien und Marokko hervorhob. NEX24: Die Türkei vertieft ihre Zusammenarbeit mit den Ländern in Afrika nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch im militärischen Bereich und im Technologietransfer von militärischen Gütern. Wenn wir bei diesem Thema die Türkei mit China oder dem Iran vergleichen, welche Unterschiede können Sie erkennen? Die Türkei liefert eine kleinere Auswahl an Waffen als China, aber eine größere Auswahl an Qualitätswaffen als der Iran. Kurz gesagt, Irans einheimische Verteidigungsprodukte sind unerprobt und gelten allgemein als minderwertig. Im Gegensatz dazu bietet China eine breite Palette an militärischer Ausrüstung an – von Kampfjets über Drohnen bis hin zu gepanzerten Fahrzeugen -, aber nichts davon ist von höchster Qualität. Sicher, der Preis chinesischer Waren ist niedriger als die westlichen Produkte, aber der Effekt ist viel geringer. Es ist ein bisschen wie beim chilenischen Wein. Es wird viel davon produziert, aber nichts davon ist sehr gut. Im Gegensatz dazu sind die Nischenwaffen der Türkei – sie stellt nur eine kleine Auswahl an hochwertigen, aber preisgünstigen Waffen her – kampferprobt und haben sich (im Falle ihrer bewaffneten Drohnen) sowohl gegen chinesische als auch gegen russische Waffen wie Raketensysteme und Drohnen durchgesetzt. Aus diesem Grund kaufen Länder wie Äthiopien und Marokko bewaffnete türkische Drohnen. Sie haben etwas Mystisches an sich, nachdem sie in Syrien, Libyen und im Kaukasus erfolgreich eingesetzt wurden, um das Blatt zu wenden. NEX24: Wir danken für das Gespräch. Das Interview führten Kemal Bölge und Polat Karaburan.

Auch interessant

– NEX24-Exklusivinterview – Kosovos erster Militärhubschrauber-Pilot Afrim Zabeli: Unsere Streitkräfte sind multiethnisch

Mit seiner Entscheidung, eine erste Nationalarmee zu gründen, schrieb Mitte Dezember nicht nur das kosovarische Parlament Geschichte. Der in einer türkischen Militärflugschule ausgebildete Pilot Afrim Zabeli, schloss nur einen Tag vor der Abstimmung seine Schulung zum Militärhubschrauber-Piloten ab und wurde somit 1. Pilot der kosovarischen Armee. NEX24 Kosovo-Korrespondent Mustafë Mehmeti sprach mit dem 27-Jährigen in der Hauptstadt Pristina.

Kosovos erster Militärhubschrauber-Pilot Afrim Zabeli: Unsere Streitkräfte sind multiethnisch

Nordmazedonien
Türkei: Griechisches Verbot der Türkischen Union inakzeptabel

Skopje/Üsküp – Der Präsident des türkischen Parlaments (TBMM), Mustafa Şentop, hat in Bezug auf Griechenland es als inakzeptabel bezeichnet, dass die Türkische Union von İskeçe (Xanthi) verboten worden sei, weil in ihrem Namen der Begriff Türkisch vorkomme. Şentop nahm mit einer Parlamentsdelegation an einer Rezeption von zivilgesellschaftlichen Institutionen anlässlich des türkischen Bildungstags in der Hauptstadt Nordmazedoniens, Skopje, teil. Ankara lege großen Wert in die Bemühungen zur Stärkung der türkischen Sprache in Nordmazedonien. Die Türkei glaube fest daran, dass die Fortsetzung des Türkischen als Unterrichtssprache in Nordmazedonien zur Stärkung der Brüderlichkeit in der Region beitragen und die kulturelle Vielfalt sowie die politische Macht des Landes erhöhen und daher von elementarer Bedeutung sei. Während einer Rede betonte Şentop:
„Die Türkische Union von İskeçe zu verbieten, weil in ihrem Namen der Begriff Türkisch vorkommt und dies weiterzuführen, trotz der Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) ist inakzeptabel“
Repressionen gegen türkische Sprache gehen weiter Leider hielte sich die Unzufriedenheit und die Repressionen gegen die türkische Sprache gingen weiter, vordergründig in Griechenland und einigen anderen Ländern. Bei jeder Gelegenheit würden die Landsleute in Westthrakien daran gehindert, die türkische Sprache zu verwenden, und selbst der Gebrauch eines türkischen Wortes werde verboten. Nach der Definition des griechischen Staates gibt es in Griechenland keine türkische Volksgruppe, sondern Griechen muslimischer Herkunft. Schätzungen zufolge beläuft sich die Zahl der türkischen Minderheit in Westthrakien auf circa 150.000 Menschen. Die Rechte der türkisch-muslimischen Minderheit waren im Lausanner Vertrag geregelt. Eines der größten Probleme der türkischen Minderheit ist die Weigerung Athens, deren ethnische Zugehörigkeit anzuerkennen und stattdessen den Begriff „muslimische Minderheit“ Verwendung findet. In den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als die griechisch-türkischen Beziehungen gut waren, verwendeten griechische Behörden die ethnische Titulierung „türkische Minderheit“, allerdings wurde diese Bezeichnung mit dem griechischen Militärputsch des Obristen-Regimes 1967 wieder abgeschafft. Ab den 80er-Jahren wurden in Griechenland Vereine verboten, die in ihren Satzungen den Begriff „Türkisch“ enthielten, obwohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem Urteil 2008 diese Praxis untersagte, haben griechische Behörden das Urteil des EGMR) bis heute nicht umgesetzt. Griechenland argumentiert, der Lausanner Vertrag beinhalte lediglich die Bezeichnung „muslimische Minderheit“ und daher sei sie nicht verpflichtet, einen ethnischen Begriff zu verwenden. Kemal Bölge/Skopje

Auch interessant

– Westthrakien – Griechenland: Schulboykott der türkischen Minderheit

Fast 100 Prozent Beteiligung am Unterrichtsboykott an Minderheitenschulen in Westthrakien.

Griechenland: Schulboykott der türkischen Minderheit
 

Lira-Stützpaket
Türkei: Lira mit Rekordanstieg

Ankara – Nach der Ankündigung eines Stützpakets für die türkische Lira durch Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Währung innerhalb von wenigen Stunden einen Rekordzuwachs verbucht. Nach einer monatelangen Talfahrt erreichte die Währung heute ein neues Rekordtief von über 20 Lira zum Euro und stieg innerhalb kürzester Zeit nach Bekanntmachung des Pakets auf bis zu 15,07. Präsident Erdogan hat am Montag eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, die nach seinen Worten die Belastung der Türken durch die kränkelnde Währung verringern werden, während er gleichzeitig versprach, die Niedrigzinspolitik fortzusetzen, die zum Absturz der Währung geführt hatte. Nach einer Kabinettssitzung sagte Erdogan, die Maßnahmen würden sicherstellen, dass die Bürger wegen des Lira-Absturzes nicht gezwungen seien, ihre Lira in Fremdwährung umzutauschen; dazu gehöre auch die Zusage einer Einlagensicherung.
(Screenshot/Google)
„Wir bieten den Bürgern, die bei der Bewertung ihrer Ersparnisse ihre Sorgen wegen des Anstiegs der Wechselkurse verringern wollen, eine neue finanzielle Alternative“, sagte Erdogan. „Mit den Zinssenkungen werden wir alle sehen, wie die Inflation innerhalb weniger Monate zurückgehen wird“, erklärte der türkische Staatschef. „Dieses Land wird nicht länger ein Paradies für diejenigen sein, die ihr Geld mit hohen Zinsen aufstocken, es wird kein Importhafen sein.“ Außerdem rief er „alle, die Geld und Zugang zu Finanzmitteln haben“, dazu auf, sich an Investitionen zu beteiligen, und versprach Maßnahmen zur Unterstützung von Exporteuren und Rentnern. Der Vorstoß des Präsidenten, die Zinssätze seit September um 500 Basispunkte zu senken, hat in der Türkei die schlimmste Währungskrise seit zwei Jahrzehnten ausgelöst, wobei die Lira in den letzten 30 Tagen um 35 Prozent eingebrochen ist. Erdogan verteidigte am Sonntag seine Wirtschaftspolitik und verglich die Währungsvolatilität mit Angriffen auf die Wirtschaft des Landes. „Wir senken die Zinssätze. Erwarten Sie nichts anderes von mir. Als Muslim werde ich weiterhin alles tun, was die islamische Lehre verlangt“, sagte er und bezog sich dabei auf das islamische Finanzwesen, in dem hohe Zinsen oder Wucher normalerweise vermieden werden. Am Samstag forderte der größte türkische Unternehmerverband TUSIAD die Regierung auf, die Niedrigzinspolitik aufzugeben und zu den „Regeln der Wirtschaftswissenschaft“ zurückzukehren.

Auch interessant

– Türkei – Türkischer Finanzminister: „Wirtschaft wird sich sehr schnell erholen“

Der türkische Finanzminister Nureddin Nebati kündigte am Montag an, dass er die Einzelheiten des neuen türkischen Wirtschaftsmodells, das sich auf Produktion und Export stütze, den hohen Rängen der Regierungspartei und der breiten Öffentlichkeit sehr bald bekannt geben werde.

Türkischer Finanzminister: „Wirtschaft wird sich sehr schnell erholen“
 

Trading-Tipps
Was sind CFDs? – Für Laien verständlich erklärt

0
Viele Anfänger im Trading möchten sich mit dieser Materie in einem Demokonto vertraut machen und so sehen, ob sie vielleicht bei der Spekulation auf Börsenkurse eine Chance haben Profit zu erzielen. Normalerweise tun sie das im Demokonto eines CFD Brokers, ohne dabei zu wissen wofür dieses „CFD“ eigentlich steht oder wie das zugrundeliegende Finanzinstrument funktioniert. Im CFD Demokonto stört sie das auch nicht weiter, weil es genau das bietet, wonach sie gesucht hatten und sie sogar Hebel nutzen können. Einen Unterschied macht es aber sicherlich, wenn man echtes Geld riskieren möchte, besonders, da mit CFDs in erster Linie Daytrading betrieben werden kann. Die Hintergründe dazu sehen wir uns aber jetzt genauer an. Das verbirgt sich hinter Contract For Difference Die Abkürzung CFD steht für die englischen Worte „Contract For Difference“, was ins Deutsche mit Differenzkontrakt übertragen wird. Nimmt man das Wort auseinander, so zeigt sich schon etwas, was darunter zu verstehen ist; ein Kontrakt, also Vertrag, über eine Differenz. Geschlossen wird dieser Vertrag mit dem CFD-Broker und darin wird festgelegt, dass eine Kursentwicklung eines zugrundeliegenden börsengehandelten Werts finanzielle Folgen für den Trader und den CFD-Broker hat. Welche Folgen das genau sind, also wer wem wie viel bezahlen muss, wird durch die Höhe der Kursdifferenz zwischen Start und Ende eines Trades und durch das eingesetzte Kapital festgelegt. Wichtig dabei zu wissen ist, dass im Gegensatz zum Börsenhandel dabei keine Werte vom Trader erworben werden. Es handelt sich bei „Kaufen“ und „Verkaufen“ lediglich um Verträge zwischen zwei Parteien. Praktische Unterschiede zum Börsenhandel Neben dem bereits genannten Unterschied, dass eben keine tatsächlichen Werte erworben werden, gibt es noch weitere, praktische Unterschiede zum Börsenhandel. Da es beim CFD Trading nur um die Kursdifferenz geht, ist es auch möglich genauso auf fallende Kurse zu spekulieren bzw. mit fallenden Kursen Profit zu generieren. Auch kommen beim CFD-Handel Hebel zum Einsatz, die das eingesetzte Kapital vervielfachen. Bedingt durch diesen Umstand, werden CFDs normalerweise nur für sehr kurzfristige Spekulation, sprich Daytrading, verwendet. Aufgrund des Abrechnungsmodells und des Aufbaus dieses Finanzinstruments sind andere Trading-Strategien auch nicht wirklich sinnvoll umsetzbar. Zu guter Letzt besteht bei Differenzkontrakten eine Abhängigkeit vom Online-Broker, da dieser ja für allfällige Gewinne bzw. das Guthaben auf dem CFD Konto des Traders haftet. Aus diesem Grund ist es so wichtig einen seriösen Anbieter zu wählen. Mehr zu Qualitätskriterien eines CFD Kontos kann man hier finden: https://www.cfd-konto.net Einsatz von CFDs Differenzkontrakte werden vor allem unter zwei Gesichtspunkten verwendet. Zum einen sind es Anfänger im Trading, die mit CFDs handeln, weil geringe Einstiegshürden bestehen und man Daytrading betreiben kann. Da durch die Hebel auch mit wenig Kapital profitabel getradet werden kann, scheint dies für Anfänger sehr attraktiv zu sein. Aber auch erfahrene Trader greifen zu Differenzkontrakten, wenn sie maximalen Profit aus einer vorhersehbaren, kurzfristigen Kursentwicklung schlagen wollen. Darüber hinaus nutzen sie das Finanzinstrument, um kurzfristig ihr Wertpapierdepot absichern zu können. Dies kommt zum Einsatz, wenn kurzfristig, manchmal auch mittelfristig, Kurseinbrüche zu erwarten sind und man sich von keinen Assets trennen möchte, nur um sie später wieder in das Portfolio aufzunehmen.

Auch interessant

– Türkei – Türkischer Finanzminister: „Wirtschaft wird sich sehr schnell erholen“

Der türkische Finanzminister Nureddin Nebati kündigte am Montag an, dass er die Einzelheiten des neuen türkischen Wirtschaftsmodells, das sich auf Produktion und Export stütze, den hohen Rängen der Regierungspartei und der breiten Öffentlichkeit sehr bald bekannt geben werde.

Türkischer Finanzminister: „Wirtschaft wird sich sehr schnell erholen“

Fernsehen
2022: 6 mit Spannung erwartete neue TV-Sendungen

0
2021 konnte die Produktion vieler Serien wieder aufgenommen werden, was bedeutet, dass 2022 wieder ein großartiges Jahr für das Fernsehen sein wird, vor allem bei den Streaming-Diensten. Während der COVID-Pandemie mussten viele Fernsehproduktionen gestoppt werden, was dazu führte, dass sowohl 2020 als auch 2021 eher schwache Jahre für neue Inhalte waren, da sich die Studios bemühten, bereits in Produktion befindliche Projekte abzuschließen, bevor sie mit neuen Serien beginnen konnten. Darunter litten zahlreiche neue Streaming-Dienste wie HBO Max, Peacock und Disney+, die nicht in der Lage waren, das erhoffte breite Spektrum an neuen Inhalten anzubieten. Außerdem sollten sie einen VPN überprüfen, um Netflix zu sehen. Aber jetzt, wo Hollywood wieder arbeitet, wird 2022 ein hervorragendes Jahr für den Streaming-Markt werden, mit einer Vielzahl von Big-Budget-Serien, die bei allen großen Streaming-Diensten veröffentlicht werden. She-Hulk – Disney+ Marvel-Serien haben Disney sehr gut getan und gehören zu den besten Serien, die Disney+ zu bieten hat. 2022 wird es weitere Marvel-Serien geben, wobei She-Hulk eine der am meisten erwarteten und einzigartigen ist. She-Hulk ist eine Komödie, die sich um Jennifer Walters (She-Hulk) dreht, eine Anwältin, die sich auf Verbrechen spezialisiert hat, die sich um Übermenschliches und Übernatürliches drehen. Es wird erwartet, dass es eine seltsame Mischung aus The Avengers und Ally McBeal sein wird… eine Kombination, die nur Disney und Marvel zustande bringen können. https://youtu.be/PFpT5ZkuLlo 1899 – Netflix Die Macher der Erfolgsserie Dark melden sich 2022 mit 1899 zurück. Die Serie dreht sich um eine Gruppe europäischer Einwanderer, die um die Jahrhundertwende auf einem Schiff nach Amerika reisen. Doch nachdem sie auf ein im Atlantik treibendes Geisterschiff gestoßen sind, werden die hoffnungsvollen Zukunftsamerikaner von paranormalen Ereignissen heimgesucht, die ihre Reise in ein besseres Leben in einen absoluten Albtraum verwandeln. 1899 ist nur eine von vielen Horrorserien, die 2022 auf Netflix erscheinen werden – andere sind ein unbetiteltes Resident Evil-Projekt, eine Adaption von Neil Gaimans The Sandman und die mit Spannung erwartete neue Staffel von Stranger Things. Halo – Paramount+ Paramount+ hofft, mit Halo ein abonnentenstarkes Blockbuster-Epos zu finden. Basierend auf dem Xbox-Spiel wird die Live-Action-Serie dem Master Chief und seiner KI-Führerin Cortana folgen, während der Kampf zwischen der menschlichen Rasse und den Covenant weitergeht. Die Produktion von Hal0 begann ursprünglich im Jahr 2019, wurde aber aufgrund der COVID-Pandemie gestoppt. Die Serie sollte auch auf Showtime, dem Schwestersender von Paramount+, Premiere feiern. Da ViacomCBS jedoch immer mehr in seine Streaming-Präsenz investiert, wurde Anfang 2021 bekannt gegeben, dass Halo nun exklusiv auf Paramount+ zu sehen sein wird. Star Wars: Obi-Wan Kenobi – Disney+ Ein weiterer großer Vorteil von Disney+ ist das sich entwickelnde Star Wars-Universum, das mit der Startserie The Mandalorian begann. Ende 2021 erscheint mit The Book of Boba Fett der nächste große Star Wars-Teil. Allerdings ist es Obi-Wan Kenobi aus dem Jahr 2022, der das Internet in Aufruhr versetzt. Die Serie wird nach den Ereignissen von Episode III – Die Rache der Sith ansetzen und Ewan McGregor und Hayden Christensen in ihren Rollen als Obi-Wan und Darth Vader zeigen. Die Serie wird einen besseren Einblick in die Ereignisse geben, die zwischen Episode III und IV stattfanden.
How I Met Your Father – Hulu Das mit Spannung erwartete How I Met Your Mother-Spinoff von Hulu wird im Januar 2022 seine Premiere feiern. In der Serie How I Met Your Father spielt Hilary Duff die Hauptrolle der Sophie, die Disney wahrscheinlich für das Projekt verpflichtet hat, nachdem ihr Lizzie McGuire-Reboot bei Disney+ gescheitert ist. Die Serie wechselt zwischen der Zukunft und der Gegenwart, in der eine ältere Sophie (gespielt von Kim Cattrall) ihrem Sohn die Geschichte erzählt, wie sie seinen Vater kennengelernt hat – eine Anspielung auf das Format der Originalserie. Dank großer Namen wie Duff und Cattrall setzt Hulu darauf, dass How I Met Your Father einer der ersten Erfolge des Jahres 2022 sein wird.
Wednesday – Netflix Tim Burton wird bei der Netflix-Live-Action-Serie Wednesday, die sich um Wednesday Addams dreht, Regie führen. In der Serie spielt Jenna Ortego die Rolle der Wednesday, während Thora Birch und Catherine Zeta-Jones in Nebenrollen zu sehen sind. In der Serie wird Wednesday eine Highschool-Schülerin sein, die das Geheimnis mehrerer Morde in ihrer Stadt aufdecken und gleichzeitig ihr Sozialleben in den Griff bekommen muss. Mit dem einzigartigen und unverwechselbaren Stil von Tim Burton wird Wednesday sicherlich ein Gewinn für Netflix sein.

Auch interessant

– Streaming-Dienste – Dramax: Neuer Streaming-Dienst für türkische Serien

Der türkische Medienkonzern Demirören Media hat nun auf einer Online-Pressekonferenz seinen neuen Streaming-Dienst Dramax vorgestellt, der neben der Türkei auch ein Abonnement-System für Nutzer auf der ganzen Welt bietet.

Dramax: Neuer Streaming-Dienst für türkische Serien

Nahrungsproduktion
Die Türkei ist Weltmarktführer bei Trockenfrüchten

Hamburg – Die Türkei ist weltweit der größte Produzent und Exporteur von getrockneten Aprikosen, Feigen und Rosinen. Die hochwertigen Trockenfrüchte des Landes finden in 150 Länder Abnehmer – in Deutschland sind sie hochbegehrt. Beim Online Dried Fruit Meeting am 15.12.2021 kamen Experten und Akteure aus der Trockenfruchtbranche zusammen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Turkish Exporters‘ Association in Zusammenarbeit mit dem Waren-Verein der Hamburger Börse e.V. und FRUCOM. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten über die aktuellen Chancen und Herausforderungen der Trockenfruchtindustrie sowie über die Zukunft des deutsch-türkischen Trockenfruchthandels, der sich aktuell auf über 132 Millionen US-Dollar beläuft. Insgesamt haben 167 Personen an dem Meeting teilgenommen. Die rege Teilnahme zeigt, dass auf beiden Seiten ein großes Interesse an der Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und dem Ausbau von Partnerschaften besteht. Sie versprechen sich von der intensiven Zusammenarbeit ein nachhaltiges Wachstum von Produktion und Export sowie eine weitere Erhöhung der Produktqualität. Weitere Ziele sind das Sicherstellen des Informationsflusses in der Wertschöpfungskette – vom Erzeuger bis zum Endverbraucher – und die intensive Ausweitung des ökologischen Anbaus. Dafür werden zielgerichtet Instrumente entwickelt und umgesetzt. Kurzgefasst: Zukünftige Herausforderungen sollen gemeinsam gemeistert werden. An der Türkei führt kein Weg vorbei: Mit einem Anteil von 16 Prozent an der globalen Trockenfruchterzeugung ist das Land weltweit führend. Getrocknete Trauben machen 61 Prozent der türkischen Trockenobsterzeugung aus, getrocknete Aprikosen 23 Prozent und getrocknete Feigen 16 Prozent. Der Großteil der türkischen Trockenfrüchte wird in die Europäische Union exportiert, Deutschland ist das größte Abnehmerland. Die hohe Qualität, der originäre Geschmack und die attraktiven Preise machen die nährstoffreichen Trockenfrüchte aus der Türkei zu begehrten Nahrungsmitteln auf dem deutschen Markt. „Die türkische Trockenfruchtindustrie arbeitet kundenorientiert und setzt modernste Technologien ein. Die geografische sowie kulturelle und mentale Nähe zu Deutschland macht die Türkei zu einem Teil einer sicheren und effektiven Lieferkette“, erklärt Osman Öz, Vorsitzender des Ausschusses für Trockenfrüchte der Aegean Exporter‘ Association. Eine Reihe von Faktoren machen die Türkei zum Heimatland hochwertiger Trockenfrüchte: Das mediterrane Klima – mit der kraftvollen Sonne und dem sanften Wind – beschert der Türkei als Heimatland der Sultaninen nährstoffreiche Früchte, die auf natürliche Art getrocknet werden. Das macht seit mehr als einem Jahrhundert die weltweite Beliebtheit türkischer Trockenfrüchte aus. Die Türkei verfügt über große natürliche Flächen für die Landwirtschaft, reichliche Wasservorräte, das notwendige Know-how und gut ausgebildete Arbeitskräfte. Die Trockenfruchtindustrie ist effektiv, nachhaltig und umweltfreundlich. Herr Jens Borchert und Frau Jeanette Gonnermann vom Waren-Verein der Hamburger Börse e.V. sind überzeugt, dass türkische Trockenfrüchte in den kommenden Jahren gute Perspektiven haben, sich auf dem deutschen Markt noch stärker zu etablieren. Durch den Einsatz innovativer Pflanzenschutzprogramme, den herausragenden Universitäten, dem ökologischen Landbau und der frühzeitigen Erfüllung neuer Nachhaltigkeits- und Sorgfaltspflichten können erhebliche Potenziale erwachsen. Mit einer erfolgreichen Kommunikation und einem regen Austausch zwischen dem Waren-Verein und den türkischen Exporteurverbänden hoffen sie, die Beziehungen zu stärken und eine nachhaltige Zukunft für die Trockenfruchtindustrie zu sichern. „Die Ansprüche der Konsumenten steigen ständig. Daher entwickeln wir zusammen mit unseren internationalen Partnern proaktive Maßnahmen und verbessern so kontinuierlich die Produktqualität. Bauern werden geschult, sensibilisiert und dazu motiviert, den ökologischen Anbau voranzutreiben. Die Rechtsvorschriften zu Pflanzenschutzmittel, die in der Türkei angewandt werden, entsprechen vollständig der EU-Gesetzgebung. Derzeit werden zahlreiche Studien zur nachhaltigen Produktion und zum Exportwachstum durchgeführt, die im Einklang mit dem „EU Green Deal“ stehen“, ergänzt Öz.

Auch interessant

– Autoindustrie – „Die türkische Automobilindustrie spielt weltweit in der Champions League“

Auf dem Online-Fachtag der Automobilverbände OIB und TAYSAD Ende Februar 2021 haben etwa 200 Unternehmer aus Deutschland und der Türkei in zehn Gruppen die Lage der türkischen Automobil- und Zulieferindustrie besprochen.

„Die türkische Automobilindustrie spielt weltweit in der Champions League“

Weltbevölkerung
Tesla-Chef: Mehr Kinder zeugen für Rettung der Zivilisation

Los Angeles – Elon Musk, CEO von Tesla und SpaceX, möchte, dass die Menschen mehr Babys bekommen. „Es gibt nicht genug Menschen“, sagte Musk am vergangenen Montag auf einer Veranstaltung des Wall Street Journal. „Ich kann es nicht genug betonen, es gibt nicht genug Menschen“, so Musk. Niedrige und schnell sinkende Geburtenraten seien laut dem Tech-Milliardär „eine der größten Gefahren für die Zivilisation“. Musk fügte hinzu, dass zu viele „gute, intelligente Menschen“ der Meinung sind, dass es zu viele Menschen auf der Welt gibt und die Bevölkerung außer Kontrolle gerät. „Es ist genau das Gegenteil der Fall“, sagte Musk und forderte die Menschen auf, sich die Daten anzusehen. „Wenn die Menschen nicht mehr Kinder bekommen, wird die Zivilisation zusammenbrechen. Merken Sie sich meine Worte.“ Auf die Frage, ob dies der Grund sei, warum er so viele Kinder habe, sagte der sechsfache Vater, dass er versuche, mit gutem Beispiel voranzugehen, und fügte hinzu, dass er das, was er predige, auch praktizieren müsse. Die Analysten von Morgan Stanley erklärten im Juli in einer Notiz an die Anleger, dass die „Bewegung, aufgrund von Ängsten vor dem Klimawandel keine Kinder zu haben, wächst und sich schneller auf die Geburtenraten auswirkt als jeder andere Trend im Bereich des Geburtenrückgangs“. Zur Untermauerung ihres Arguments verwiesen sie auf Umfragen, akademische Forschung und Google-Daten, die zeigen, dass der Klimawandel direkt und indirekt den Rückgang der Fertilitätsrate beschleunigt.

Auch interessant

– TÜRKSAT – Erdogan und Elon Musk besprechen Raketenprogramm

Tesla- und SpaceX-Gründer Elon Musk und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan haben am Donnerstag eine Videokonferenz abgehalten.

Erdogan und Elon Musk besprechen Raketenprogramm
 

Corona-Pandemie
Türkei: Gesundheitsminister Koca ruft erneut zur Booster-Impfung auf

Ankara – Der türkische Gesundheitsminister hat die Bevölkerung erneut aufgerufen, sich impfen zu lassen. „Wir selbst werden den Verlauf der Pandemie in unserem Land bestimmen. Gemeinsam können wir die Verluste reduzieren, indem wir uns durch Impfstoffe schützen und Vorsichtsmaßnahmen befolgen. Das Virus wird nicht verschwinden, indem man es ignoriert, es wird mit Vorsichtsmaßnahmen und Impfstoffen verschwinden. Vernachlässigen Sie die Auffrischungsimpfung nicht!“, schrieb Fahrettin Koca auf twitter Angesichts der Bedrohung durch den Omicron-Stamm von COVID-19 hat die Türkei ihre Bemühungen verstärkt, die dritte Dosis des Impfstoffs so vielen Menschen wie möglich zu verabreichen, indem sie die Impfungen denjenigen anbietet, die den Impfstoff vor mindestens drei Monaten erhalten haben. Die Türkei verkürzte letzte Woche das Intervall für die Auffrischungsimpfung von zuvor sechs Monaten auf drei Monate. Bislang haben fast 14 Millionen Menschen die dritte Dosis des Impfstoffs erhalten. Mehr als 82 Prozent der erwachsenen Bevölkerung ab 18 Jahren, d. h. mehr als 51 Millionen Menschen, haben sich zweimal impfen lassen, und fast 57 Millionen Menschen, also 91 Prozent der erwachsenen Bevölkerung, haben mindestens eine Dosis des Impfstoffs erhalten. „Wir möchten diejenigen, die noch unentschlossen sind, daran erinnern, sich impfen zu lassen: Die Menschheit ist bereit, sich impfen zu lassen“, sagte Koca bereits im vergangenen Monat und fügte hinzu, dass nur in Ländern, die keine Impfstoffe liefern können, die Impfraten niedrig seien. Erdogan fordert zur Impfung auf Auch der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan hat die Bevölkerung wiederholt aufgefordert, sich Impfen zu lassen.

„Alle Bürgerinnen und Bürger haben leichten Zugang zu dem Impfstoff, und er ist kostenlos. In Anbetracht der Probleme, mit denen andere Länder konfrontiert sind, ist dies ein großer Erfolg. Wir wollen die Menschen nicht dazu zwingen, sich impfen zu lassen, aber wir müssen die Chance nutzen, die der Impfstoff als wirksamste Waffe gegen die Pandemie bietet“, so Erdogan am 6. September.

In einer Videobotschaft zum muslimischen Feiertag erklärte Erdogan, dass es keine Probleme mit der Versorgung mit dem COVID-19-Impfstoff gebe, und forderte alle Menschen über 18 Jahren auf, sich impfen zu lassen. Die Impfrate im Land sei im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt auf einem „guten Niveau“. Der Rückgang der Zahl der Todesfälle durch Impfungen spiele eine wichtige Rolle für die Moral der Nation, sagte Erdogan. Die beste Verteidigung gegen die Pandemie sei die Impfung zusammen mit Maßnahmen wie Hygiene, Maske und Abstandsregeln. Auch DITIB empfiehlt Impfung Auch der türkische Islamverband DITIB empfahl eine Impfung. „Als Religionsgemeinschaft tragen wir Verantwortung füreinander und miteinander“, sagte Kazim Türkmen, Vorsitzender des DITIB-Bundesverbands und Hausherr der Zentralmoschee in Köln, gegenüber EPD. Die DITIB empfehle ihren Mitglieder, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. berichtete DOM Radio.

Auch interessant

– Corona-Pandemie – Islamischer Gelehrter: Corona-Impfung ist religiöse Pflicht

Der in Österreich lebende Imam Tarafa Baghajati hat auf Facebook zum Impfen aufgerufen.  Baghajati klärt aus islamischer Sicht über soziale, rechtliche und moralische Aspekte der Corona-Impfung auf.

Islamischer Gelehrter: Corona-Impfung ist religiöse Pflicht

Immobilien
Türkei-Immobilien: Mieten – Kaufen – Bauen– Sanieren

Wer möchte nicht glücklich und ohne Kopfschmerzen in das neue Heim in der Türkei einziehen? Marina Bütün, die seit 2003 in der Türkei an der Westküste in der Provinz Muğla mit ihrem türkischen Mann lebt und dort mit ihm 2005 eine Immobilien-Firma mit Schwerpunkt Bau von Einfamilienhäusern gegründet hat, wurde die Liebe zum Hausbau in die Wiege gelegt. Durch ihren Vater, der vierzig Jahre in Deutschland als Generalunternehmer für Massiv- und Fertigbau tätig war, hat sie Erfahrung in beiden Ländern. Sie möchte in ihrem Buch eigene Erfahrungen weitergeben: Was Sie schon immer über türkische Immobilien und die Branche wissen wollten und was Ihnen ein Immobilien-Anbieter nicht unbedingt sagen wird! In diesem Buch werden Themen behandelt, die Sie VOR einer Besichtigung zur Miete, dem Kauf oder einem Hausbau in der Türkei unbedingt wissen sollten. Doppelter Rekord bei Hausverkäufen an Ausländer in der Türkei Am 14. Dezember 2021 hat das türkische Statistikamt die Hausverkaufsstatistik bekannt gegeben. Während im Januar-November 50.735 und im November 7.363 Wohnimmobilien an Ausländer verkauft wurden, haben diese Verkäufe sowohl jährliche als auch monatliche Rekorde gebrochen. Istanbul Nach Angaben aus der TUIK-Statistik stiegen die Wohnungsverkäufe an Ausländer im November gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 48,4 Prozent. Diese Zahl gilt als Jahresrekord aller Zeiten. Im gesamten Jahres-Zeitraum von Januar-November 2021 kauften Iraner die meisten Wohnungen in der Türkei, gefolgt von Irakern und russischen Staatsbürgern. Deutsche kauften davon 2.062 Wohnsitze, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Wir sprachen mit der Auswanderin. NEX24: Was hat Sie nach den beiden Büchern „Weißwurst mit türkischem Tee“ und „Ratgeber Auswandern Türkei“, dazu veranlasst, in einem Jahr tatsächlich noch ein drittes Buch mit dem Titel „TÜRKEI-IMMOBILIEN – MIETEN – KAUFEN – BAUEN – SANIEREN“ zu schreiben? Über die fast zwei Jahrzehnte in der Türkei, die mir zur Heimat wurde, hätte ich niemals gedacht, dass es mich drängen könnte, einen Ratgeber über türkische Immobilien zu schreiben. Doch in den letzten Jahren sehe ich in den Sozialen Medien viele Gruppen für Auswanderer oder Rückwanderer und viele Fragen, die jedoch von den meisten Mitgliedern immer wieder neu gestellt werden müssen, weil sie bekanntlich in der Flut von den vielen Posts wieder verschwinden. Es ist heute einfach so, dass auch die Immobilienbranche Soziale Medien nutzt, doch es ist für meine Begriffe nicht einfach mit Angeboten, einer kurzen Beschreibung und Fotos einer Immobilie getan. Vor allem nicht in einer Facebook-Gruppe, in der 10.000 Mitglieder oder mehr kreuz und quer schreiben, selbst Auskünfte geben, aber der Administrator überhaupt keinen Überblick mehr hat – außer er macht einen Vollzeitjob daraus. Meistens antworten in diesen Gruppen dann wieder Mitglieder, die selbst Laien sind und geben das weiter, was sie irgendwo gehört haben. Womit ich bereits beim Grund, dieses Buch zu schreiben, angekommen bin – ich verabscheue Hörensagen und Gerüchte – vor allem, wenn es um kostspielige Anschaffungen wie Mieten, Kaufen, Bauen oder Sanieren geht. Deshalb hat es mich regelrecht bedrückt, weil ich beim Lesen in solchen Gruppen bemerkt habe, dass viele Fragen im Vorfeld überhaupt nie gestellt werden, Gerüchte immer am interessantesten sind und einige auch nicht zurückschrecken, Dinge zu erzählen, die sie selbst nicht belegen können, sondern über Flüsterpost weiterleiten. Das führt zu vielen Fehlinformationen. NEX24: Was ist der Inhalt dieses neuen Buches und für wen ist es interessant? Dieses Buch ist für alle geeignet, die einen Wohnsitz gründen – ob Miete, Kauf oder Bau ist völlig egal. Jedes Gebäude wurde irgendwann gebaut. Das Buch zielt darauf ab, bereits mit einiger Vorkenntnis über die Bauweise und die Möglichkeiten, Einschränkungen bei Gebäuden, Besichtigungen vornehmen zu können oder vor dem eigenen Hausbau ein wenig von der türkischen Bau-Materie zu erfahren. Ich zeige auf, WAS sich jeder Interessent VOR dem Abschluss genau ansehen und zeigen lassen sollte. Egal ob er Mieten, Kaufen, Bauen oder Sanieren möchte, sollte er über mehr Bescheid wissen als nur die Ausstattung oder dem Blick aus dem Fenster. Es geht um die Bausubstanz und Dinge, die man nicht sehen kann, es geht um das Erkennen von Schäden, aber auch um die Vertragsgestaltung bei Miete, Kauf oder Bau und woran man einen kompetenten Firmenpartner erkennt, dem man vertrauen kann. Zudem wird am Anfang des Buches ausführlich das Thema Betrug behandelt. Denn viele Kunden sind sich heute immer noch nicht im Klaren, was dazu zählt und was Eigenverschulden ist. Wer mich aus den anderen Büchern kennt, weiß, dass ich sehr offen, auch hart mit Worten bin und immer schreibe, was ich denke. NEX24; Ist Ihr Buch für jeden geeignet, auch ohne Berücksichtigung des neuen türkischen Wohnortes? Ja, auch wenn ich im Buch meinen eigenen Wohnort öfter erwähne, um Fallbeispiele zu beschreiben, ist der Inhalt für jeden Interessenten anderswo in der Türkei genauso wertvoll. Die meisten lassen sich jedoch an der Westküste nieder, deshalb gehe ich von örtlichen Beispielen aus, die jedoch, was das Machen von Fehlern betrifft, auf jede Region oder Provinz passen. Mein Buch ist keine Werbebroschüre, wie vielleicht manche jetzt vermuten werden. Im Gegenteil – es ist für alle Auswanderer gedacht, egal wo sie sich niederlassen. Ich verfüge über Kontakte, Kollegen, die von mir sehr geschätzt werden und deren Adressen ich gerne mit gutem Gewissen weiterleite, wenn es sich um die Region Antalya, Alanya, Side handelt. Denn in dieser Provinz sind wir nicht tätig. Wir beschränken uns auf ein sehr kleines Gebiet im Raum Dalaman/ Ortaca und werben auch kaum, wir erhalten unsere Kunden immer über Empfehlung, was mich sehr freut.

TÜRKEI-IMMOBILIEN MIETE – KAUF – BAU – SANIERUNG: HILFREICHE TIPPS FÜR AUSWANDERER VOM PROFI

Zum Autor Marina Bütün wurde als Kind sudetendeutscher Eltern in Deutschland geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend im Wittelsbacher Land in Alt-Bayern. Schon als Kind von zwei Jahren begleitete sie ihre Mutter jedes Jahr auf Auslandsreisen in Europa. Ihre kindliche Vorliebe zum Orient konnte sich niemand erklären. Im frühen Erwachsenenalter liebte sie Reisen nach Nordafrika. Eine Reise nach Ägypten, in das Traumland ihrer Kindheit stellte 1982 eine Höhepunkt in ihrem Leben dar. Doch nach einer Städtereise nach Istanbul im Jahr 1990 kam sie von der Türkei nicht mehr los. Marina Bütün lebt mit ihrem türkischen Mann seit Anfang der 2000er Jahre an der türkischen Westküste in der Provinz Mugla, gegenüber der griechischen Insel Rhodos.

Auch interessant

– Evim Türkiye 2019 – Düsseldorf: Großes Interesse an türkischer Immobilienmesse

Die 1. türkische Immobilienmesse in Deutschland fand nicht nur großen Anklang bei den Besuchern, viele konnten auch aufgrund der niedrigen Lira das eine oder andere Schnäppchen ergattern.

Düsseldorf: Großes Interesse an türkischer Immobilienmesse