Buchvorstellung
Srebrenica. Kein Vergessen. Kein Vergeben: Der Bericht eines Überlebenden

Von Yasin Baş Am Gedenktag des Genozids von Srebrenica am 11.Juli 2021 ist das Buch „Srebrenica. Kein Vergessen. Kein Vergeben“ erschienen. Das Buch ist ein wichtiges Zeugnis über die Geschehnisse in und um Srebrenica in den Jahren 1992-1995 und bietet Erzählungen aus erster Hand eines Überlebenden des Genozids aus dem Juli 1995. Der Völkermord von Srebrenica gilt in Europa als größtes Verbrechen seit Ende des Zweiten Weltkriegs Am 11. Juli 1995 versuchten serbische Milizen unter dem Kommando von General Ratko Mladic die Ortschaft Srebrenica, die zuvor im Frühjahr 1993 vom UN-Weltsicherheitsrat zu einer „Schutzzone“ erklärt wurde, einzunehmen. Die dort anwesenden holländischen UN-Blauhelmsoldaten, die zum Schutz der dorthin geflüchteten Zivilbevölkerung eingesetzt waren, überließen das Feld kampflos den serbischen Einheiten. Die serbischen Schergen erlaubten zwar Frauen und Kindern in Bussen und LKWs die Durchreise in die von der bosnischen Armee kontrollierten Gebiete. Allerdings wurden über 8.300 bosnische Männer und Jungen durch die niederländischen UN-Blauhelmsoldaten an die serbische Armee übergeben. Sie wurden mit Lastwagen nach Bratunac gefahren und dort zwischen dem 14. und 17. Juli 1995 von den Truppen Mladics in Waldgebieten, Fabriken und Lagern bestialisch ermordet und anschließend in Massengräber verscharrt. Etwa 15.000 Männer flohen in die umliegenden Berge und Wälder rund um die Stadt. Die serbischen Milizen verfolgten sie jedoch und ermordeten weitere 6.000 von ihnen. Das größte Versagen der UN und Europas Der Völkermord von Srebrenica gilt in Europa als eines der schlimmsten Verbrechen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, in der das Versagen Europas und der internationalen Staatengemeinschaft allzu deutlich wurde. Auch nach fast 30 Jahren ist es noch immer nicht gelungen, die Leichname von etwa 1.000 Opfern des Genozids zu finden. Das Buch „Srebrenica: Kein Vergessen. Kein Vergeben” Der Autor Hasan Hasanovic, Jahrgang 1973, stammt aus einem Dorf um Srebrenica. 1991 desertierte er aus der jugoslawischen Volksarmee und kehrte nach Srebrenica zurück, wo er sich der im Entstehen befindlichen bosnischen Armee anschließt. 1993 stirbt sein Vater an Hunger, im gleichen Jahr heiratet Hasan und kurze Zeit später wird er Vater eines Sohnes, der in belagerten Stadt auf die Welt kommt. Die ganze Zeit lebt die Bevölkerung unter Granatenbeschuss, zahlreiche bosniakische Flüchtlinge aus der Umgebung fliehen nach Srebrenica. Die Lage wird unerträglich. Im Juli 1995 nehmen die Serben die Stadt ein. Seine Mutter, seine Frau und sein Sohn flüchten in die niederländische UN-Basis. Hasan macht sich zusammen mit seinen Brüdern Hajro und Hasib auf den Weg durch die Wälder, um das freie bosnische Territorium zu erreichen. Leider werden seine beiden Brüder dabei getötet; am Anfang der Flucht sein Bruder Hajro und kurz vor dem Ziel auch sein Bruder Hasib. Hasan lässt ihn nicht liegen, sondern trägt den Leichnam seines toten Bruders Hasib weitere 20 km, um das Versprechen einzuhalten, welches er seiner Mutter gegeben hat – dass mindestens zwei ihrer Söhne die Freiheit erlangen werden. Hasib Hasanovic wird somit das erste namentlich erfasste und begrabene Opfer des Srebrenica-Genozids sein. Hasan Hasanovic lebt heute in Tuzla mit seiner Frau und seinen zwei Kindern. Bedeutung für die deutsche Öffentlichkeit Das Buch ist für die deutschen Leser/innen nicht unbedeutend, wie der Autor Hasan Hasanovic im Vorwort zur deutschen Ausgabe schreibt: „[…] Obwohl ein langer zeitlicher Abstand zu den im Buch beschriebenen Ereignissen vorhanden ist, hat das Buch auch für Deutschland Relevanz. Seit einigen Jahren erleben wir das Erstarken des Antisemitismus, Rechtspopulismus und Islamfeindlichkeit in westlichen Gesellschaften. Die Mörder von Utoya und Christchurch berufen sich ausdrücklich auf die Balkankriege und verherrlichen die rechtskräftig verurteilten Mörder und Planer des Genozids, den ich überlebt habe. Der Christchurch- Mörder fuhr zu den Tatorten mit der einpeitschenden Musik der Tschetniks, die die Taten verübt hatten. Auf dem Video zum Musikstück sieht man den bosnisch-serbischen Soldaten Novislav Đajić, den das Bayerische Oberste Landesgericht zu fünf Jahren Haft wegen Beihilfe zum Mord an 14 Muslimen während des Krieges verurteilt hat. Das wäre keine große Notiz wert, wenn der notorische Nobelpreisträger für Literatur Peter Handke bei Đajićs Hochzeit nicht als Trauzeuge anwesend gewesen wäre, wie „die Zeit“ schreibt. Es ist unsere Aufgabe dem Normalisieren des Genozids etwas entgegenzusetzen, indem man dagegen anschreibt, mahnt und erinnert. Das sollte man nicht nur zum Gedenken der Opfer tun, sondern auch wegen der westlichen Gesellschaften, wenn man eine offene Gesellschaft bleiben will. Die Morde von Halle und Hanau – die wir in Bosnien mit Trauer und Bestürzung aufgenommen haben – sind uns allen ein mahnendes Beispiel, wohin der Hass führen kann. […]“ Daniel Bax: Antimuslimischer Rassismus sickert bis zum Bürgertum In einem weiteren Vorwort des Buches weist der Journalist Daniel Bax darauf hin, dass nach dem 11. September 2001 sowie der Flüchtlingsdiskussion des Jahres 2015 die antimuslimische öffentliche Debatte in Südosteuropa einen wichtigen Platz in der Argumentationskette nicht nur von Rechtsextremen einnehme. Sie sickerten sogar bis zum Bürgertum. Symptomatisch für diese Argumentationsmuster seien beispielsweise Äußerungen des ehemaligen SPD-Politikers Thilo Sarrazin zum Kosovo: Die Türken hätten Deutschland genauso erobert, wie die Kosovaren das Kosovo erobert hätten: durch eine höhere Geburtenrate. Nachhaltiger Frieden muss das Ziel sein Umso wichtiger ist es daher, derartige Publikationen als Gegennarrativ zu haben, um antimuslimischen Verschwörungstheorien die Grundlagen zu entziehen. Wohin die Herabwürdigung der Menschen muslimischen Glaubens führen kann, hat man in Srebrenica allzu deutlich gesehen. Um eine Wiederholung des Genozids, egal ob auf dem Balkan oder anderswo, zu verhindern, darf es kein Vergessen geben. Gerade im Hinblick aktueller Ereignisse in Bosnien, wo gerade serbische Nationalisten um Milorad Dodik einen Teil von Bosnien-Herzegowina aus dem Westbalkanstaat abzuspalten versuchen, ist das Gedenken und Erinnern an den Völkermord eine beständige Aufgabe. Die aufgeheizte Stimmung und die radikalen Abspaltungspläne werden trotz Warnungen der internationalen Gemeinschaft zum Teil von rechtsextremen Gruppen aus Europa unterstützt. Die Lage bleibt extrem fragil und angespannt. Eine Versöhnung beider Völker rückt somit in weite Ferne. Gerade das aber braucht der Balkan. Frieden und Versöhnung. Die einst nachbarschaftlichen, ja gar familiären Beziehungen zwischen Serben und Bosniaken darf keine Utopie mehr sein. Jeder, auch Europa, muss seinen Anteil zum nachhaltigen Frieden der Balkanvölker leisten. Das Buch ist zu bestellen unter: Srebrenica. Kein Vergessen. Kein Vergeben: Der Bericht eines Überlebenden
Zum Autor: Yasin Baş ist Politologe, Historiker, Autor und freier Journalist. Zuletzt erschienen seine Studien: „Islam in Deutschland – Deutscher Islam?”, „nach-richten: Muslime in den Medien”, „Muslime in den Medien. Presseschau 2018” sowie „Medien in Deutschland”.
 

Glücksspiel
Den richtigen Anbieter unter den Online-Casinos Österreichs finden

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Fußball International
Vorschau auf das Achtelfinale der Champions League

Am 15. Februar beginnt das Achtelfinale der Champions League. Die Favoriten stehen fest, aber zu Beginn der KO-Runde gibt es immer wieder Überraschungen. Das galt dieses Mal sogar für die Auslosung der Begegnungen, die nach technischen Problemen wiederholt werden musste. Die folgenden Partien könnten mit einem unerwarteten Ergebnis ausgehen. Paris Saint-Germain vs. Real Madrid Paris Saint-Germain und Real Madrid sind Giganten des Europäischen Fußballs. Und beide dominieren auch in der aktuellen Saison die jeweilige heimische Liga. Trotzdem wird PSG bei dieser Begegnung als Favorit gehandelt. Der Sturm der Franzosen, die auf Kylian Mbappé, Neymar und Lionel Messi zählen können, gilt als nahezu unschlagbar. Real Madrid fehlen hingegen aktuell die ganz großen Namen. Es wäre aber ein Fehler, die Spanier zu unterschätzen. Nicht umsonst gelten sie als einer der besten Fußballvereine der Welt und die Mannschaft ist insgesamt stark aufgestellt. Es wäre also durchaus möglich, dass letztendlich Real ins Viertelfinale einzieht und die Franzosen die Heimreise antreten müssen. Benfica Lissabon vs. Ajax Amsterdam Ajax ist die Art von Team, die oft bei Champions League Wett Tipps als Außenseiter für den Turniergewinn gehandelt werden. Auf dem Papier sollte das Team Benfica vom Platz fegen. Doch die Portugiesen sind nach ihrem überraschenden 3:0 gegen den FC Barcelona noch im Siegesrausch. Außerdem ist es 2022 genau 60 Jahre her, seit Benfica die Champions League zuletzt gewann. Es ist also besser, mit allem zu rechnen. Nachdem Lissabon in den letzten Jahren auch auf der nationalen Ebene schwer zu kämpfen hatte, wäre ein Sieg gegen Ajax ein starkes Signal, dass der Club wieder vorankommen möchte. Red Bull Salzburg vs. Bayern München Red Bull Salzburg ist für die Alpenrepublik das, was Bayern München für Deutschland ist. Beide Teams gewinnen ein ums andere Mal in ihrer jeweiligen Bundesliga den Titel, die übrigen Teams kommen nur ausnahmsweise zum Zug. Auf internationaler Ebene kann Salzburg hingegen nicht mithalten. In der Champions League haben sie es vor 2021/22 noch nie über die Gruppenphase hinausgeschafft. Und die meisten Beobachter rechnen damit, dass der FC Bayern den Österreichern schnell den Garaus macht. Aber auch die Bayern haben hin und wieder Aussetzer, zuletzt im Oktober 2021, als Borussia Mönchengladbach ihnen eine 0:5-Niederlage bescherte. Es ist also nicht völlig undenkbar, dass sich Salzburg bei dieser Begegnung durchsetzt. Inter Mailand vs. Liverpool Die Bilanz des FC Liverpool aus der Gruppenphase ist beeindruckend: Sechs Siege in sechs Spielen konnte die Mannschaft in ihrem achten Jahr unter Trainer Jürgen Klopp für sich verbuchen. Inter Mailand musste hingegen ein Unentschieden und zwei Niederlagen einstecken. Und so gilt Liverpool als klarer Favorit dieser Begegnung. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn in der englischen Premier League schwächelt der Verein und liegt derzeit nur auf dem dritten Platz. Inter Mailand steht unterdessen an der Spitze der italienischen Serie A, auch wenn der Vorsprung auf den AC Mailand nur knapp ist. Offensichtlich haben die Italiener also noch nicht alle ihre Reserven für die Champions League ausgeschöpft. Jetzt da es hart auf hart kommt, könnten sie noch einen Gang zulegen und ihren Gegner auf die Heimreise schicken.

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– Fußball International – Medien: Löw kurz vor Unterschrift bei Fenerbahce Istanbul

Löw ist offenbar kurz davor einen Vertrag mit dem türkischen Rekordmeister Fenerbahce Istanbul zu unterzeichnen. Wie türkische Medien berichten, soll Klub-Präsident Ali Koc einen Sponsor an Land gezogen haben, der Löws Gehalt finanziert.

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Erdogan in Kiew
Türkei und Ukraine unterzeichnen Donnerstag Freihandelsabkommen

Ankara – Die Türkei und die Ukraine werden voraussichtlich am Donnerstag ein historisches Freihandelsabkommen unterzeichnen, sagte der türkische Handelsminister am Mittwoch. „Morgen werden wir hoffentlich ein Freihandelsabkommen der neuen Generation mit der Ukraine unterzeichnen, das das Ergebnis von mehr als einem Jahrzehnt Verhandlungen ist“, sagte Mehmet Mus auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Ankara. Hierzu erklärte der ukrainische Premierminister Denys Shmygal:
Wir haben die Verhandlungen mit unseren türkischen Partnern intensiviert, um sicherzustellen, dass das (Freihandels-)Abkommen den Interessen der ukrainischen Wirtschaft entspricht, Chancen für unsere Exporte schafft und das Potenzial für die Modernisierung ukrainischer Unternehmen eröffnet.
Der Handelsumsatz zwischen der Türkei und der Ukraine, die beide Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres sind, belief sich im Jahr 2021 auf insgesamt 7 Mrd. USD, wobei die ukrainischen Exporte einen Wert von 4,1 Mrd. USD hatten. Getreide und Metalle machten 70 % der ukrainischen Exporte in die Türkei aus. Die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen haben sich aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über Getreide und Metalle über ein Jahrzehnt hingezogen. Weitere Abkommen, die am Donnerstag unterzeichnet werden sollen, umfassen die Zusammenarbeit in den Bereichen Hochtechnologie, Luft- und Raumfahrt, Jugendpolitik und Strafverfolgung, so Shmygal. Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan wird Kiew am morgigen Donnerstag besuchen, wo er am 10. hochrangigen strategischen Rat zwischen der Türkei und der Ukraine teilnehmen wird. Bereits 1991, als die Ukraine ihre Unabhängigkeit erklärte, war die Türkei das erste Land, das den neuen Status der Ukraine anerkannte. Das NATO-Mitglied Türkei hat gute Beziehungen sowohl zu Kiew als auch zu Moskau, kritisierte in der Vergangenheit jedoch wiederholt Russlands Besetzung der ukrainischen Halbinsel Krim. Angesichts des anhaltenden Separatistenkonflikts im Osten der Ukraine, der seit April 2014 mehr als 13.000 Menschen das Leben gekostet hat, sprach sich Ankara zudem für die territoriale Integrität der Ukraine aus. Mit einer diplomatischen Initiative erhofft sich Ankara einen russischen Einmarsch in der Ukraine abzuwenden. Die Türkei wolle Stabilität und Frieden in der Schwarzmeerregion. Erdogan habe häufig mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin über dieses Thema gesprochen, erklärte der türkische Staatschef gegenüber Medien bereits im Dezember vergangenen Jahres  gegenüber türkischen Medien.

„Ob als Vermittler oder in Gesprächen mit den Russen, mit diesen Gesprächen mit der Ukraine und Herrn Putin wollen wir, so Gott will, einen Beitrag zur Lösung dieses Problems leisten“, so der türkische Staatschef am Montag. Kiew begrüßte die Erklärungen des Präsidenten. „Wir werden alle Bemühungen begrüßen, die uns helfen können, diesen Krieg zu beenden und die ukrainischen Gebiete, die derzeit unter russischer Kontrolle stehen, zurückzugeben“, sagte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba auf einer Pressekonferenz.

In der vergangenen Woche betonte Erdogan jedoch, dass es unklug wäre, wenn Russland die Ukraine angreifen würde, und dass die Türkei in diesem Fall das tun würde, was als NATO-Mitglied notwendig ist. „Ein solcher Schritt wäre unklug für Russland und die Region“, so der türkische Staatschef.

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– Wirtschaft – Türkei und Großbritannien wollen Freihandelsabkommen ausweiten

Türkei und Vereinigtes Königreich verhandeln über ein Freihandelsabkommen, das weitere Sektoren einbeziehen soll.

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Fußball International
Medien: Löw kurz vor Unterschrift bei Fenerbahce Istanbul

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Istanbul – Anfang März hatte Bundestrainer Joachim Löw seinen Rücktritt nach der EM angekündigt. Seitdem brodelt die Gerüchteküche um seinen weiteren Werdegang. Medienberichten zufolge könnte er seinem ehemaligen Schützling, Mesut Özil, bald in die Türkei folgen. Löw ist offenbar kurz davor einen Vertrag mit dem türkischen Rekordmeister Fenerbahce Istanbul zu unterzeichnen. Wie türkische Medien berichten, soll Klub-Präsident Ali Koc einen Sponsor an Land gezogen haben, der Löws Gehalt finanziert. Wie tz unter Bezugnahme auf die Medien berichtet, läuft alles auf einen Dreijahresvertrag hinaus, den der Weltmeister-Trainer bald unterschreiben werde. „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Ära Joachim Löw* beginnt“, zitiert tz eine türkische Zeitung. Löw war bereits vor über 20 Jahren Trainer von Fenerbahce. In der Saison 1998/1999 wechselte er vom VFB Stuttgart nach Istanbul und wurde in dem Jahr mit Fenerbahce Pokalsieger. Löw soll den Verein zum Erfolg früherer Tage verhelfen. Momentan liegt der Özil-Klub abgeschlagen auf Platz fünf der Süper Lig Fenerbahce-Präsident und Milliardär Koc hatte bereits 2018 angedeutet, einen „berühmten Trainer“ zu verpflichten und erwähnte einen möglichen Wechsel Löws nach Istanbul. Wenn er die Wahl zum Präsidenten von Fenerbahce gewinne, werde er Bundestrainer Joachim Löw nach Istanbul holen, sagte er gegenüber der türkischen Tageszeitung Hürriyet. Erste Gespräche mit Löw hätten bereits stattgefunden, berichteten Medien damals.

Clan-Prozess
Tondokument widerlegt Bushidos wichtigste Aussagen im Clan-Prozess

Hamburg – Als Kronzeuge der Anklage prägte Rapstar Bushido, bürgerlich Anis Ferchichi, mit spektakulären Schilderungen monatelang das Gerichtsverfahren gegen seinen früheren Freund und Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker. Nun berichtet der stern über einen bislang unbekannten Gesprächsmitschnitt, der diese Darstellung klar widerlegt. Damit steht der Prozess, der als Symbolverfahren für den Kampf des Rechtsstaates gegen organisierte Clankriminalität gilt, auf der Kippe. Versuchte schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung und gefährliche Körperverletzung zählen zu den Tatvorwürfen gegen den Hauptangeklagten Arafat Abou-Chaker. Diese Anklagepunkte beruhen im Wesentlichen auf Ferchichis Darstellung eines Treffens am 18. Januar 2018. Clan-Chef Arafat Abou-Chaker habe ihn dabei mit Hilfe zweier Brüder mehr als vier Stunden in seinem Büro eingeschlossen, beleidigt, bedroht, mit Gegenständen beworfen und ins Gesicht geschlagen, um Geldforderungen Nachdruck zu verleihen. Seine Aussagen gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft hat der Rapper vor Gericht wortreich bestätigt, teils unter Tränen. Nach Angaben des stern widerlegt ein Gesprächsmitschnitt vom 18. Januar 2018 diese Behauptungen. Demnach hat das Treffen in Wahrheit weniger als zwei Stunden gedauert, die Audiodatei enthält keine der von Bushido zitierten Drohungen und Beleidigungen sowie keine Indizien für Tätlichkeiten gegen ihn. Laut stern bestätigt ein renommierter Audioforensiker nach eingehender Analyse des Tondokuments Datum und Uhrzeit der Aufnahme in dem Büro und dass an dem Mitschnitt nicht manipuliert wurde: „Wir können bei allen verwendeten Analysemodellen keine Indizien dafür finden, dass hier etwas herausgenommen oder hinzugefügt wurde.“ Sowohl Anis Ferchichi er als auch Arafat Abou-Chaker wollten sich gegenüber dem stern nicht zu den Ereignissen am 18. Januar 2018 äußern. Der Zeuge Ferchichi tritt im Strafprozess auch als Nebenkläger auf und führt gegen Abou-Chaker zivilrechtliche Auseinandersetzungen, in denen es um ein Millionenvermögen geht. Die Fortsetzung der Beweisaufnahme am Landgericht Berlin ist für den Februar 9.Februar geplant, dem 59.Hauptverhandlungstag.

Apartheid
AfD nennt Amnesty-Bericht zu Israel „antisemitisch“

Berlin – Die AfD hat den am Dienstag veröffentlichten Israel-Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International scharf verurteilt. Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, bezeichnete den Bericht als „widerwärtig“. „Bislang hatten selbst linke NGOs kein derart diffamierendes Urteil über Israel gefällt wie jetzt Amnesty International. Dieser AI-Bericht zeigt einmal mehr die Voreingenommenheit, mit der Israel als jüdischer Staat immer wieder ins Visier von Antisemiten auf der ganzen Welt genommen wird“, so Storch in einer Stellungnahme. Der Bericht sei laut Storch einseitig und ein „durchschaubarer, niederträchtiger Versuch, über sogenannte Israel-Kritik den Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft zu verankern“. Die Alternative für Deutschland stehe „uneingeschränkt an der Seite Israels und verurteile diese „antisemitischen Angriffe, Israel als Apartheidsstaat zu delegitimieren“, aufs Schärfste. Am heutigen Dienstag hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) einen  Bericht veröffentlicht, in dem sie Israels Behandlung von palästinensischen Menschen als „Apartheid“ bezeichnet.

„Unser offizieller neuer Bericht befasst sich mit dem jahrzehntelangen Leiden der Palästinenser unter der israelischen Herrschaft. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass Israels Behandlung der Palästinenser in ganz Israel und in den besetzten palästinensischen Gebieten einer Apartheid gleichkommt“, so die Organisation in einer Mitteilung auf Twitter.

Die israelischen Behörden müssen für das Verbrechen der Apartheid gegen die Palästinenser zur Rechenschaft gezogen werden, so Amnesty International heute in einem vernichtenden neuen Bericht. AI:
Die Untersuchung zeigt detailliert auf, wie Israel ein System der Unterdrückung und Herrschaft gegen das palästinensische Volk durchsetzt, wo immer es die Kontrolle über dessen Rechte hat. Dazu gehören Palästinenser, die in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten (OPT) leben, ebenso wie vertriebene Flüchtlinge in anderen Ländern.

Der umfassende Bericht „Israels Apartheid gegen Palästinenser: Cruel System of Domination and Crime against Humanity“ (Grausames Herrschaftssystem und Verbrechen gegen die Menschlichkeit) legt dar, wie massive Beschlagnahmungen von palästinensischem Land und Eigentum, rechtswidrige Tötungen, Zwangsumsiedlungen, drastische Bewegungseinschränkungen und die Verweigerung der Nationalität und Staatsbürgerschaft für Palästinenser allesamt Bestandteile eines Systems sind, das nach internationalem Recht einer Apartheid gleichkommt.

Dieses System werde durch Verstöße aufrechterhalten, die nach Auffassung von Amnesty International den Tatbestand der Apartheid als Verbrechen gegen die Menschlichkeit erfüllen, wie er im Römischen Statut und in der Apartheid-Konvention definiert ist. Amnesty International fordert den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) auf, das Verbrechen der Apartheid bei seinen laufenden Ermittlungen in den OPT zu berücksichtigen, und appelliert an alle Staaten, die universelle Gerichtsbarkeit auszuüben, um die Urheber der Apartheidverbrechen vor Gericht zu stellen.

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– Jerusalem-Krise – Pink Floyd-Gründer Roger Waters fordert Sanktionen gegen Israel

In einem Interview mit dem Nachrichtensender RT, fordert Pink Floyd-Gründer Roger Waters ein Ende des „grausamen Angriffs“ auf Gaza und den Stopp aller Militärhilfen an Israel.

Pink Floyd-Gründer Roger Waters fordert Sanktionen gegen Israel

Amnesty-Bericht
Menschenrechtsorganisation wirft Israel „Apartheid“ vor

London – Am heutigen Dienstag hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) einen  Bericht veröffentlicht, in dem sie Israels Behandlung von palästinensischen Menschen als „Apartheid“ bezeichnet. „Unser offizieller neuer Bericht befasst sich mit dem jahrzehntelangen Leiden der Palästinenser unter der israelischen Herrschaft. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass Israels Behandlung der Palästinenser in ganz Israel und in den besetzten palästinensischen Gebieten einer Apartheid gleichkommt“, so die Organisation in einer Mitteilung auf Twitter. Die israelischen Behörden müssen für das Verbrechen der Apartheid gegen die Palästinenser zur Rechenschaft gezogen werden, so Amnesty International heute in einem vernichtenden neuen Bericht. AI:
Die Untersuchung zeigt detailliert auf, wie Israel ein System der Unterdrückung und Herrschaft gegen das palästinensische Volk durchsetzt, wo immer es die Kontrolle über dessen Rechte hat. Dazu gehören Palästinenser, die in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten (OPT) leben, ebenso wie vertriebene Flüchtlinge in anderen Ländern.
Der umfassende Bericht „Israels Apartheid gegen Palästinenser: Cruel System of Domination and Crime against Humanity“ (Grausames Herrschaftssystem und Verbrechen gegen die Menschlichkeit) legt dar, wie massive Beschlagnahmungen von palästinensischem Land und Eigentum, rechtswidrige Tötungen, Zwangsumsiedlungen, drastische Bewegungseinschränkungen und die Verweigerung der Nationalität und Staatsbürgerschaft für Palästinenser allesamt Bestandteile eines Systems sind, das nach internationalem Recht einer Apartheid gleichkommt. Dieses System werde durch Verstöße aufrechterhalten, die nach Auffassung von Amnesty International den Tatbestand der Apartheid als Verbrechen gegen die Menschlichkeit erfüllen, wie er im Römischen Statut und in der Apartheid-Konvention definiert ist. Amnesty International fordert den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) auf, das Verbrechen der Apartheid bei seinen laufenden Ermittlungen in den OPT zu berücksichtigen, und appelliert an alle Staaten, die universelle Gerichtsbarkeit auszuüben, um die Urheber der Apartheidverbrechen vor Gericht zu stellen.

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Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF hat die israelischen Behörden aufgefordert, keine Gewalt mehr gegen Kinder anzuwenden und alle inhaftierten Kinder freizulassen.

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TOGG Deutschland
Türkisches E-Auto: TOGG eröffnet Deutschlandzentrale

Stuttgart – Die türkische E-Automarke TOGG, hierzulande auch als „Erdogan-Auto“ bezeichnet, hat in Deutschland ihre erste Auslandszentrale eröffnet und somit ihren ersten Vorstoß auf den europäischen Markt unternommen. TOGG soll noch in diesem Jahr mit der Massenproduktion beginnen. Wie der türkische TV-Sender TRT berichtet, habe das Unternehmen unter dem Namen „TOGG Europe“ in Stuttgart eine Vertretung eröffnet. „Ich glaube, wenn auf die Qualität geachtet wird, werden sowohl die Deutschen als auch die Türken das Auto kaufen“, erklärte Durmuş Yılmaz, ein Automobilzulieferer in Deutschland gegenüber TRT. „Wir sehen, dass die Deutschen sehr genau auf die Details achten. Wenn sie es kaufen, werden sie feststellen, dass es ein gutes Auto ist“, sagte Yılmaz gegenüber TRT. Mehmet Gürcan Karakaş, CEO von TOGG, sagte im August letzten Jahres, dass das Unternehmen mit dem Verkauf in Deutschland beginnen werde, gefolgt von anderen Märkten in Europa. Karakaş war zuvor bei Bosch beschäftigt. Der Rohbau für die Fabrik in Gemlik im Nordwesten ist fertig, gerade stellen sie die ersten Fertigungsstraßen auf und im Winter soll die auf zunächst 125.000 Autos im Jahr ausgelegte Produktion beginnen, berichtet ntv. Wie das Wirtschaftsmagazin Businessinsider berichtete, besteht das Ziel des deutschen Ablegers darin, sich bei dem Technologie-Hub de:hub in Stuttgart zu bewerben, der beim Wirtschaftsministerium angesiedelt und in zwölf Städten in Deutschland vertreten ist. Das Netzwerk fördert den Austausch von technologischer und wirtschaftlicher Expertise und ermöglicht so Innovationen, berichtet Businessinsider weiter. Türkisches E-Auto Am 27. Dezember 2019 stellte die Türkei ihren ersten einheimischen Automobilprototypen vor, der innerhalb von 18 Monaten von der türkischen Automobil-Joint-Venture-Gruppe (TOGG), einem Konglomerat von Industriegiganten wie der Anadolu-Gruppe, BMC, Kök-Gruppe, Turkcell und Zorlu Holding sowie einer Dachorganisation, der Union der Kammern und Warenbörsen der Türkei, entworfen und hergestellt wurde.   TOGG-Fabrik Im Juli 2020 legte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan  den Grundstein für das erste einheimische Autowerk des Landes.

„Wir planen, den [Bau des] Werks in 18 Monaten abzuschließen und unser [erstes] Fahrzeug im letzten Quartal 2022 vom Band laufen zu lassen“, sagte Erdogan bei der Grundsteinlegung in der nordwestlichen Provinz Bursa.

Insgesamt sollen drei verschiedene Modelle entstehen, die fünf unterschiedliche Plattformen umfassen: Sedan (Limousine), Hatchback (Kombilimousine), Station Wagon (Kombi), Sports (Roadster) und Crossover (SUV). Am Freitag wurde neben der SUV-Variante auch eine Limousine vorgestellt. Der elektrische Antriebsstrang soll rund 400 PS leisten und je nach Version Heck- oder Allradantrieb ermöglichen, berichtet Focus. 

TOGG gewinnt internationalen Designpreis

Für ihr C-SUV-Modell erhielt die türkische Automarke im April vergangenen Jahres einen der weltweit renommiertesten Designpreise, den iF Design Award. Der C-SUV, der das Ergebnis von 150.000 Arbeitsstunden des TOGG-Designteams in Zusammenarbeit mit Pininfarina als strategischem Partner und unter der Leitung des weltbekannten Designers Murat Günak ist, wurde laut einer Mitteilung von TOGG in der Kategorie „Professional Concept“ ausgezeichnet. „TOGG ist die erste türkische Marke, die eine solche Auszeichnung erhält und hat mit seinem C-SUV-Modell bei den iF Design Awards 2021 einen bedeutenden Erfolg im Bereich Mobilität erzielt“, heißt es in der Mitteilung weiter.

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan unternahm am Montag eine Probefahrt im ersten in der Türkei entworfenen und hergestellten fahrerlosen E-Bus, dem Atak Electric.

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Ukraine-Krise
Kiew kündigt Erdogan-Besuch an

Kiew – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wird am Donnerstag in die Ukraine reisen, um mit Präsident Wolodymry Zelenskiy Gespräche zu führen, die die Spannungen zwischen Kiew und Russland abbauen sollen. Daran anschließend erwartet Erdogan den russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Türkei. „Diese Woche werden wir den türkischen Präsidenten in der Ukraine willkommen heißen“, sagte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba am Montag bei einem Online-Briefing. Erdogan werde an einer hochrangigen Sitzung des Strategischen Rates teilnehmen, bei der auch das Freihandelsabkommen zwischen der Ukraine und der Türkei unterzeichnet werden soll. „Erdogan wird Zelenskiy Botschaften zur Erhaltung des Friedens in der Region und zur Verhinderung eines Anstiegs der Spannungen und eines heißen Konflikts übermitteln“, so ein namentlich nicht genannter türkischer Offizieller gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Putin werde im Anschluss an die Olympischen Winterspiele, die vom 4. bis 20. Februar in China stattfinden, die Türkei besuchen. „Wir gehen davon aus, dass beide Gespräche zum Abbau der Spannungen zwischen Russland und der Ukraine beitragen werden“, erklärte der Offizielle weiter. Das NATO-Mitglied Türkei hat gute Beziehungen sowohl zu Kiew als auch zu Moskau, kritisierte in der Vergangenheit jedoch wiederholt Russlands Besetzung der ukrainischen Halbinsel Krim. Angesichts des anhaltenden Separatistenkonflikts im Osten der Ukraine, der seit April 2014 mehr als 13.000 Menschen das Leben gekostet hat, sprach sich Ankara zudem für die territoriale Integrität der Ukraine aus. Mit einer diplomatischen Initiative erhofft sich Ankara einen russischen Einmarsch in der Ukraine abzuwenden. Die Türkei wolle Stabilität und Frieden in der Schwarzmeerregion. Erdogan habe häufig mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin über dieses Thema gesprochen, erklärte der türkische Staatschef gegenüber Medien bereits im Dezember vergangenen Jahres  gegenüber türkischen Medien. „Ob als Vermittler oder in Gesprächen mit den Russen, mit diesen Gesprächen mit der Ukraine und Herrn Putin wollen wir, so Gott will, einen Beitrag zur Lösung dieses Problems leisten“, so der türkische Staatschef am Montag. Kiew begrüßte die Erklärungen des Präsidenten. „Wir werden alle Bemühungen begrüßen, die uns helfen können, diesen Krieg zu beenden und die ukrainischen Gebiete, die derzeit unter russischer Kontrolle stehen, zurückzugeben“, sagte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba auf einer Pressekonferenz. In der vergangenen Woche betonte Erdogan jedoch, dass es unklug wäre, wenn Russland die Ukraine angreifen würde, und dass die Türkei in diesem Fall das tun würde, was als NATO-Mitglied notwendig ist. „Ein solcher Schritt wäre unklug für Russland und die Region“, so der türkische Staatschef.

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