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„Militäroffensive bedroht regionale und globale Sicherheit“
Erdogan verurteilt russische Invasion
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Erdogan verurteilt russische Invasion
Solidarität mit der Ukraine Er verurteile aufs Schärfste die rechtswidrige Besetzung Russlands unter Missachtung der Souveränität einer unabhängigen Ukraine. Ferner unterstütze er die Krim und die Ukraine, die Heimat der türkischen Brüder, die sich der Besatzung widersetzten.Dünyada olup bitenler net bir şekilde gösteriyor ki; milli teknoloji ile güçlü ve bağımsız savunma sanayii uluslar için hayati önem taşıyor.
Tam bağımsız, güçlü ve müreffeh Türkiye’nin tek yolu #MilliTeknolojiHamlesi 🌍🇹🇷 — Selçuk Bayraktar (@Selcuk) February 25, 2022
Die Ukraine hatte 20 türkische Aufklärungs- und Angriffsdrohnen des Typs Bayraktar TB2 erworben und diese zunächst im Konflikt gegen die Separatisten im Donbass-Gebiet eingesetzt. Inwieweit die technologisch hoch modernen türkischen Bayraktar TB2 Drohnen im Ukraine-Krieg zum Einsatz gekommen sind, ist derzeit nicht bekannt. Kemal BölgeRusya’nın bağımsız bir ulusun egemenliğini hiçe sayarak hukuksuzca gerçekleştirdiği işgali en sert şekilde kınıyorum.
İşgale direnen Türk kardeşlerimizin vatanı Kırım ve #Ukrayna‚yı destekliyorum.🇹🇷🇺🇦 — Selçuk Bayraktar (@Selcuk) February 25, 2022
– Ukraine-Krise – Erdogan verurteilt russische Invasion
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Erdogan verurteilt russische Invasion
„Ich muss Aussagen dementieren, dass wir Gespräche abgelehnt haben. Die Ukraine war und bleibt bereit, über die Beendigung der Kämpfe und über Frieden zu sprechen. Das ist unsere unveränderte Position. Wir haben dem Angebot des russischen Präsidenten zugestimmt. Im Moment beraten die Seiten über Ort und Zeit der Verhandlungen. Je früher die Gespräche beginnen, desto größer ist die Chance, das normale Leben wiederherzustellen.“Krieg in der Ukraine Europa wird von einem der größten militärischen Konflikte seit dem Zweiten Weltkrieg erschüttert. Am gestrigen Donnerstag haben russischen Streitkräfte einen Großangriff auf die Ukraine gestartet und Raketen auf Städte und militärische Ziele abgefeuert.
Die Invasion zu Lande, zu Wasser und in der Luft begann nach einer Fernsehansprache, in der der russische Präsident Wladimir Putin das ukrainische Militär aufforderte, seine Waffen niederzulegen. Medienberichten zufolge waren bereits am Freitag die ersten russischen Einheiten in die Hauptstadt Kiew vorgedrungen. Das ukrainische Verteidigungsministerium rief die Bevölkerung auf, sogenannte Molotow-Cocktails zum Kampf vorzubereiten.
Auch interessant– Ukraine-Krise – Nato beschließt Verlegung der schnellen Eingreiftruppe nach Osteuropa
Am zweiten Tag des Krieges in der Ukraine setzte die russische Armee ihre Angriffe unverändert fort.
Nato beschließt Verlegung der schnellen Eingreiftruppe nach Osteuropa
Während die Kämpfe weitergingen, hat der ukrainische Präsident Zelenskj eine Generalmobilmachung angeordnet. Damit dürfen Männer zwischen 18 bis 60 Jahren das Land nicht verlassen. Ukrainisches Innenministerium: Sabotage-Kommandos ausgeschaltet Nach Informationen des ukrainischen Innenministeriums sind mehrere Sabotage-Kommandos in Kiew ausgeschaltet worden. Ministeriumsangaben zufolge sollen die Saboteure auch in anderen Städten aktiv gewesen sein. Die Polizei suche nach Personen, die mit russischem Akzent sprächen und unvermittelt in den Regionen angekommen seien.#Kharkiv. Russian occupiers fired on a residential building. Russia came with so-called peace to „liberate“ Ukrainian cities.#StopRussianAggression#StandWithUkraine pic.twitter.com/F2x4ZoekCV
— Emine Dzheppar (@EmineDzheppar) February 25, 2022
Raketenangriffe auf Kiew Dmytro Kuleba, Außenminister der Ukraine, berichtete über Raketenangriffe auf Kiew. Er schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter:Десантно-штурмові війська ЗС України ведуть бойові дії в районах населених пунктів ДИМЕР та ІВАНКІВ,куди просунулась велика кількість броньованої техніки противника та зупинили переважаючі сили ворога на рубежі річки ТЕТЕРІВ.Міст через річку зруйновано.https://t.co/fbqLmRTa2B pic.twitter.com/6x3PvmwpoS
— ARMED FORCES 🇺🇦 (@ArmedForcesUkr) February 25, 2022
„Schrecklicher russischer Raketenbeschuss auf Kiew. Das letzte Mal, dass unsere Hauptstadt etwas Ähnliches erlebt hat, war 1941, als sie von Nazi-Deutschland angegriffen wurde. Die Ukraine hat dieses Übel besiegt und wird auch dieses besiegen. Stoppt Putin. Isolieren Sie Russland. Brechen Sie alle Beziehungen ab. Schmeißt Russland aus allen Ländern raus.“
Kemal BölgeHorrific Russian rocket strikes on Kyiv. Last time our capital experienced anything like this was in 1941 when it was attacked by Nazi Germany. Ukraine defeated that evil and will defeat this one. Stop Putin. Isolate Russia. Severe all ties. Kick Russia out of everywhete.
— Dmytro Kuleba (@DmytroKuleba) February 25, 2022

– Chodschali-Massaker – Zum 30. Jahrestag des Massenmords von Chodschali
Heß: „Der vorzeitige Tod des großen armenischen Friedensaktivisten Georgi Vanyan, der als einer der ganz wenigen Armenier die Realität des Verbrechens von Chodschali anerkannt hatte, ist ein herber Rückschlag für die um Frieden und Aussöhnung zwischen Armeniern und Aserbaidschanern Bemühten gewesen.“
Zum 31. Jahrestag des Massenmords von Chodschali
Das gewaltsame, die territoriale Integrität der Ukraine verletzende Vorgehen Russlands wird vom Bundesvorstand der Alternative für Deutschland uneingeschränkt verurteilt. Krieg kann kein Teil einer dauerhaften Problemlösung sein, weshalb die sofortige Einstellung aller Kampfhandlungen russischer Streitkräfte als Voraussetzung für die Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine gefordert wird.Eine europäische Sicherheitsarchitektur und tragfähige Friedensordnung könne nur auf den „Grundsätzen der nationalen Souveränität, der territorialen Unverletzbarkeit und der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten beruhen“, so die AfD in einer Mitteilung. Deutschland müsse die Wehrpflicht wieder aktivieren und deutlich mehr als bisher in seine Verteidigung investieren. Dieser Konflikt zeige, dass die Bundeswehr nicht einmal ansatzweise einsatzbereit sei. Die Eskalation sei auch Folge einer schrittweisen Entfremdung zwischen NATO und Russland aufgrund strategischer Interessenkonflikte zwischen USA und Russland, Die AfD schlägt deshalb einen Interessenausgleich zwischen den USA, Europa und Russland durch verbindliche Rüstungskontrollmechanismen vor. Krieg in der Ukraine Europa wird von einem der größten militärischen Konflikte seit dem Zweiten Weltkrieg erschüttert. Am gestrigen Donnerstag haben russischen Streitkräfte einen Großangriff auf die Ukraine gestartet und Raketen auf Städte und militärische Ziele abgefeuert. Die Invasion zu Lande, zu Wasser und in der Luft begann nach einer Fernsehansprache, in der der russische Präsident Wladimir Putin das ukrainische Militär aufforderte, seine Waffen niederzulegen. Medienberichten zufolge waren bereits am Freitag die ersten russischen Einheiten in die Hauptstadt Kiew vorgedrungen. Das ukrainische Verteidigungsministerium rief die Bevölkerung auf, sogenannte Molotow-Cocktails zum Kampf vorzubereiten.
Ukrainische Truppen sprengten die Romanowki Brücke, um ein Vorrücken russischer Einheiten zu verhindern#Ukrainian #Ukraine #kiev pic.twitter.com/4ZjPe3nSZv
— NielsenNews (@NielsenNews) February 25, 2022
– Ukraine-Krise – Erdogan verurteilt russische Invasion
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Erdogan verurteilt russische Invasion
„Es reicht jetzt! Lasst uns wieder zur Vernunft kommen! Lasst uns diesen so grauenvollen Anblick unseres Vaterlandes, welches schon seit Tausenden von Jahren in Strömen von Tränen und Blut versunken ist, beseitigen und uns bemühen, unter den Strahlen der Sonne der Einigkeit neues Licht zu tanken!“Hier sieht man, dass Hacıbәyov nicht nur jene Gewalt im Blick hatte, die seinem Appell unmittelbar vorausgegangen war, sondern die jahrtausendealte menschliche Geschichte des gegenseitigen Massakrierens und Ermordens, Hassens und Bekämpfens überhaupt. Dass das Haus-Museum des Humanisten und Musikgenies Hacıbәyovs zusammen mit zahlreichen anderen kulturellen Artefakten, Monumenten und Stätten Schuschas von den Okkupanten der Stadt in der Zeit zwischen 1992 und 2020 ganz bewusst vandalisiert worden ist, sagt im Übrigen viel über die Mentalität der Besatzer. Aus heutiger Sicht kann Hacıbәyovs Appell an die Menschlichkeit leicht naiv wirken, insbesondere, wenn man auf das gute Jahrhundert des Hasses und Blutvergießens zurückblickt, das Armenier und Aserbaidschaner in ihrer gemeinsamen Geschichte seither erlebt haben, oder wenn man sich den Großteil der beiderseitigen Rhetorik von heute ansieht. Aber vielleicht wäre genau diese Naivität einer der Wege, um sich erneut einer friedlicheren Situation anzunähern. Stattdessen glauben viel zu viele, dass es gute Gründe geben könnte, den Konflikt erneut anzufachen. Wirtschaftliche, politische, geopolitische, historische, kulturelle, religiöse Gründe, alle möglichen Arten von Gründen werden dabei ins Feld geführt. Vor der Katastrophe von 1905 und 1906, die vielleicht als eine Art Urknall des armenischaserbaidschanischen Konflikts beschrieben werden kann, war Karabach mit seinem Zentrum Schuscha und seinen kleineren Orten wie Chodschali ein Ort kultureller Begegnung, friedlichen Miteinanders und gegenseitiger Bereicherung gewesen, auch zwischen Armeniern und Aserbaidschanern. Aserbaidschanische Autoren wie Firidun bәy Köçәrli (1863-1920) und Mәmmәd Sәid Ordubadi (1872-1950) bezeugen dies in ihren Werken. Bereits durch die Gründung des muslimisch-aserbaidschanischen Khanats von Karabach (1747) war Karabach zu einem der Zentren der aserbaidschanischen Kultur aufgestiegen. Der Beitrag, den Karabach und seine Metropole Schuscha auf literarischem, musikalischem und sonstigem künstlerischem Gebiet zur Kultur Aserbaidschans geleistet haben, kann sich in einer diachronischen Perspektive ohne Weiteres mit demjenigen von Täbris, Baku, Gändschä oder Schamachi messen. Insbesondere in der Zeit von der Gründung des Khanats Karabach bis zum Aufstieg Bakus zur neuen Kulturmetropole Nordaserbaidschans am Ende des 19. Jahrhundert prägten die Dichter, Schriftsteller, Musiker und Komponisten aus Schuscha und Karabach das aserbaidschanische Kulturleben nicht nur entscheidend mit. Vielmehr schufen sie auch einen wesentlichen Teil der Voraussetzungen für jene Wiedergeburt der aserbaidschanischen Kultur, die diese zu einer wahrhaften Brücke zwischen der türkischmuslimischen und der westlichen Welt machte. Die Früchte dieser Renaissance erntet Aserbaidschan noch heute. Vor dem Hintergrund dieser kulturellen Blüte entwickelten sich auch die Beziehungen zwischen Armeniern und Aserbaidschanern recht gedeihlich, zumindest bis zur durch Russland ins Spiel gebrachten Instrumentalisierung von Armeniern zum Ausbau und zur Festigung seiner Herrschaft. Im Karabach des 18. und 19. Jahrhunderts heirateten Armenier und Aserbaidschaner einander, sie feierten zusammen, sie dichteten und musizierten gemeinsam. Das Beispiel der aus der Nähe von Schuscha stammenden aserbaidschanischen Dichterin Aşıq Pәri (ca. 1802-1842) und ihres armenischstämmigen Kollegen Mirzəcan bəy Mədədov veranschaulicht die Tiefe dieser früheren Interaktion und das Potential der wechselseitigen kulturellen Beziehungen. So lieferten sich beide spielerische Auseinandersetzungen in Gedichtform (deyişmә) in aserbaidschanischer Sprache. Auch wenn sie dabei, der Natur des Genres entsprechend, versuchten, kein gutes Haar am jeweils anderen zu lassen und sogar vor dem rhetorischen Ausspielen von Geschlechterrolle, Herkunft und Religion nicht zurückschrecken, gab es zu dieser Zeit weder zwischen diesen beiden noch sonst irgendwo in Aserbaidschan jenen blinden und unversöhnlichen Hass, der sich vor allem ab 1905 explosionsartig ausbreitete. Auf dem Weg eines beiderseitigen Dialogs mit der Bereitschaft, zuzuhören und gegebenenfalls auch eigene Positionen zu ändern, kann es möglich sein, diesen alten Geist der Toleranz wiederzubeleben und sich von einem Teil der angeblich unüberwindlichen Schranken und Hindernisse zu befreien, die gegenwärtig zwischen den Völkern stehen. Auf dem Weg zum Frieden zwischen Armeniern und Aserbaidschanern werden allerdings auf Ausschließlichkeit und Alleinvertretungsansprüche gegründete Konzeptionen von der eigenen und fremden Identität ein Problem darstellen. Statt solche Essentialisierungen bezüglich der eigenen Geschichte, Kultur, Religion und anderer Dinge zur alleinigen Richtschnur des Denkens zu machen, wird es erforderlich sein, sie ein Stück weit zu relativieren. Dies hieße nichts anderes, als die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Denn kein einziges Volk und keine Nation haben eine Geschichte, die nicht mit der Vergangenheit anderer Völker und Nationen untrennbar verwoben wären. Gerade die Idee einer eigenen nationalen Vergangenheit und starken kulturellen Tradition bestätigt dies: das Eigene kann es nur geben, wenn es auch das Fremde gibt. Es wäre zumindest einen Versuch wert, jene Tradition des respektvollen, vielleicht auch distanzierten, aber friedlichen Neben- und Miteinanders wiederzubeleben, für die gerade Aserbaidschans kulturelle Wiege Karabach eindrucksvolle Beispiele liefert. Voraussetzung dafür wird aber eine Einigung auf die dauerhafte Anerkennung völkerrechtlich verbindlicher Grenzen und Zugehörigkeiten sein, ferner der Verzicht auf revisionistische Projekte, die meistens auf immer neuen historischen Konstrukten beruhen, sowie nicht zuletzt die Anerkennung der Faktizität des Massakers von Chodschali sowie anderer Verbrechen. Im eher hoffnungsvoll gestimmten Teil der Publizistik über den armenischaserbaidschanischen Konflikt wird dieser bisweilen mit der deutsch-französischen sogenannten Erbfeindschaft verglichen, die es in den einhundertfünfzig Jahren vom Beginn des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts gab. Es wird in diesem Zusammenhang darauf verwiesen, dass es Franzosen und Deutschen nach einhundertfünfzig Jahren des Hasses möglich gewesen ist, ein neues Kapitel aufzuschlagen, politisch, intellektuell und vor allen Dingen menschlich. Es stimmt: Das Beispiel Deutschlands und Frankreichs zeigt zumindest, dass die Gräben des Hasses auch zwischen Nationen zugeschüttet werden können, die lange Zeit verfeindet gewesen sind. Allerdings darf man nicht vergessen, welcher Anlass und welche Erfahrung der späten – sehr späten! – Erkenntnis vorausgingen, dass Friede, Verständnis, Kommunikation und Annäherung zwischen Deutschen, Franzosen und allen Europäern der einzige Weg zum Frieden, zu einer gemeinsamen erträglichen Zukunft aller Beteiligten sind. Dies war die Erfahrung des von Deutschland in Europa entfesselten Zweiten Weltkriegs und der von Deutschen begangenen nie dagewesenen Menschheitsverbrechen, an die wir uns unter der Bezeichnung „Holocaust“ erinnern. Erst die Folgen des von Deutschland ausgehenden Weltkriegs, des jegliches Vorstellungsvermögen übersteigenden industrialisierten Massenmordes und der anderen deutschen Verbrechen führten zur Besinnung, es waren nicht die Menschlichkeit und die Ratio allein. Es ist Armeniern und Aserbaidschanern zu wünschen, dass dasjenige Denken, diejenigen Einstellungen, Gefühle und Wünsche, die die Katastrophe von Chodschali herbeigeführt haben, durch ihr Gegenteil ersetzt werden, und zwar bevor es zu weiteren menschlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Katastrophen kommen muss. Es ist zu hoffen, dass beide Nationen auf dem Wege von Dialog und Verhandlungen zu einem friedlichen Modus vivendi finden und so ihre in vielen Fällen nicht nur erträgliche, sondern auch befruchtende und schöne gemeinsame Geschichte vor der Zeit des Hasses wiederentdecken können.
Michael Reinhard Heß ist promovierter und habilitierter Turkologe und seit 2005 Privatdozent an der FU Berlin. Thema der Habilitation waren Leben und Sprache des aserbaidschanischen Dichters İmadәddin Nәsimi (1370–1417). Zum Thema Karabach hat er die Bücher „Panzer im Paradies“ (Dr. Köster 2016) und „Karabakh from the 13th century to 1920“ (Gulandot, 2020) verfasst.
– Massaker von Chodschali – „Die Opfer des Völkermordes von Chodschali warten immer noch auf Gerechtigkeit“
Ein Gastbeitrag von Dr. Adil Aliyew – Vizepräsident des Parlaments der Republik Aserbaidschan.
„Die Opfer des Völkermordes von Chodschali warten immer noch auf Gerechtigkeit“
Darüber hinaus möchte ich in Bezug auf Völkermord auf das internationale Recht eingehen. Folgende Instrumente müssen als Rechtsgrundlage für die Einstufung des Massakers von Chodschali als internationales Verbrechen angesehen werden.
Die entsprechende Konvention über die Verhütung und Bestrafung von Völkermord trat 1951 in Kraft. Zuvor wurde es von der UN-Generalversammlung am 9. Dezember 1948 (Resolution 260 (III)) verabschiedet. Zur gleichen Zeit gab es viele Urteile zu diesem Thema, darunter das Statut des Nürnberger Militärtribunals, das Statut des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien und Ruanda, die Charta des Internationalen Strafgerichtshofs usw.
Die Ereignisse in Chodschali haben nicht die notwendige Beachtung erfahren
Mit Bedauern stellen wir fest, dass die langjährige armenische Aggressionspolitik gegen unser Land, insbesondere der Genozid in Chodschali, von der Weltgemeinschaft nicht die notwendige Beachtung erfahren hat. In diesem Sinne möchten wir betonen, dass es sich bei den Ereignissen in Chodschali nicht nur um einen Völkermord am aserbaidschanischen Volk handelt, sondern auch um ein blutiges Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Der schreckliche Völkermord, der sich an der Schwelle zum 21. Jahrhundert ereignet hat, ist ein deutliches Beispiel für die Gefahren, denen die Menschheit noch immer ausgesetzt ist.
Solidaritätsbekundungen der Welt mit Aserbaidschan tragen in diesem Fällen dazu bei, eine Wiederholung solcher Fälle nicht nur in Aserbaidschan, sondern auch weltweit zu verhindern.
Wir rufen alle Menschen auf, sich zu dem vor dreißig Jahren an Aserbaidschanern begangenen Völkermord zu äußern, und wir hoffen, dass sie in dieser Hinsicht eine angemessene Entscheidung treffen.
Trotz der Beendigung der 30-jährigen Besetzung aserbaidschanischer Gebiete infolge des 44-tägigen Vaterländischen Krieges warten die Opfer des Genozids von Chodschali immer noch auf Gerechtigkeit. Wir rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, die von Armenien begangenen Angriffshandlungen gegen Aserbaidschan sowie die vorsätzlich durchgeführten Angriffe auf die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur entschlossen zu verurteilen und dafür zu sorgen, dass Armenien seinen Verpflichtungen nach dem Völkerrecht und dem humanitären Völkerrecht nachkommt.
Wir halten es außerdem für notwendig, ein Dokument mit der entsprechenden rechtlichen und politischen Bewertung des Völkermords von Chodschali zu verabschieden, um eine gerechte öffentliche Meinung über die armenische Aggression gegen Aserbaidschan zu bilden, was wiederum dazu beitragen wird, die Wiederholung solcher Fälle nicht nur in Aserbaidschan, sondern in der ganzen Welt zu verhindern.
Weitere Informationen über den Völkermord in Chodschali finden Sie unter Justice for Kholjaly
– Massaker von Chodschali – Drei Bedeutungen von „Geschichte“: Zum Massenmord von Xocalı/Chodschali
Am 25. Februar 1992 gegen 23 Uhr griffen etwa 2 000 armenische Kämpfer Xocalı an. Der Überfall dauerte bis in die Morgenstunden des 26. Februar. An der Attacke beteiligte sich das 366. Infanterieregiment, eine noch aus der Armee der zwei Monate zuvor untergegangenen Sowjetunion stammende Einheit. Sie soll so gut wie vollständig aus ethnischen Armeniern bestanden haben.
Drei Bedeutungen von „Geschichte“: Zum Massenmord von Xocalı/Chodschali
Das türkische Außenministerium verurteilte ebenfalls die Militäroffensive gegen die Ukraine und bezeichnete es als nicht akzeptabel und werde abgelehnt. Der Angriff stelle einen schweren Verstoß gegen internationales Recht dar und bedrohe die regionale und globale Sicherheit. Ankara rufe dazu auf, die uneingeschränkte Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine zu respektieren und sei gegen Veränderungen von Staatsgrenzen durch Waffengewalt. Kemal BölgePresident @RTErdogan:
„We are renewing our call for the settlement of the problems between Ukraine and Russia, with which we enjoy deep historical ties and friendly relations, through dialogue within the framework of the Minsk Agreements.“ — Republic of Türkiye Directorate of Communications (@Communications) February 24, 2022
– Ukraine-Krise – Putin und Erdogan führen Telefongespräch
Inmitten der Krise in der Ostukraine führte der russische Präsident Wladimir Putin am heutigen Mittwoch erneut ein Telefonat mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan.
Putin und Erdogan führen Telefongespräch
Unser Anliegen ist es, so vorzugehen, dass wir in der Lage sind, das Problem zu lösen, ohne einen von ihnen aufzugeben. Um dies zu erreichen, werden wir uns mit unserem Team und unserer Delegation treffen. Deshalb messe ich dem NATO-Gipfel der Staats- und Regierungschefs einen hohen Stellenwert bei. Dort werden wir erfahren, was alle Staats- und Regierungschefs denken. Dann werden wir intern mit unseren Freunden zusammenarbeiten.
Putin erkennt abtrünnige Regionen in der Ostukraine an Putin kündigte am Montag an, dass Moskau die beiden abtrünnigen Regionen in der Ostukraine als „unabhängige“ Staaten anerkennt, und erteilte kurz darauf den Befehl, russische Streitkräfte zur „Erhaltung des Friedens“ in das völkerrechtlich nach wie vor zur Ukraine gehörenden Territorium zu entsenden. Situation in der Ostukraine In der östlichen Donbass-Region stehen sich seit Jahren pro-russische Separatisten und ukrainische Regierungssoldaten gegenüber. Dabei wurden nach Angaben der Regierung in Kiew seit Beginn des Konfliktes im Jahr 2014 rund 14.000 Menschen getötet. Die Kämpfe dort sind wieder aufgeflammt, wobei sich beide Seiten gegenseitig beschuldigen, einen im Juli in Kraft getretenen Waffenstillstand zu verletzen.President @RTErdogan:
„If you advise us to ‚give up on Ukraine,‘ we will not be able to do so since our country’s interests in the country are very strong. If you say ‚give up on Russia, ‚ we cannot do so either since our relations with it are so advanced right now.“ — Republic of Türkiye Directorate of Communications (@Communications) February 23, 2022
– Ukraine-Krise – NATO-Chef dankt Erdogan für Bemühungen
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat am Montag Präsident Recep Tayyip Erdogan für seinen Beitrag zu einer politischen Lösung der Russland-Ukraine-Krise und seinen persönlichen Einsatz gedankt.
Ukraine-Krise: NATO-Chef dankt Erdogan für Bemühungen