Ukraine-Konflikt
Berichte: Syrien schickt Söldner in die Ukraine

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Damaskus – Um Russland im Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen, soll der syrische Machthaber Baschar al-Assad entschieden haben, syrische Söldner in die Konfliktregion zu entsenden. Wie der Fernsehsender Haber Global und das englischsprachige Online-Nachrichtenportal Middleeasteye berichten, habe Moskau über seine Verbindungen zum syrischen Regime damit begonnen, syrische Söldner, die zuvor für Russland in Libyen gekämpft hätten, für ein monatliches Salär von 2.000 US-Dollar zu rekrutieren. Der Transport der syrischen Söldner mit dem Flugzeug über Armenien und Russland in die Ukraine habe bereits begonnen. Syrischer Journalist: Russland hat einen Grund Söldner zu rekrutieren Der syrische Journalist Abdul Aziz-Khatib schätzte es als wahrscheinlich ein, dass tatsächlich syrische Söldner nach Russland ausgeflogen wurden. Im Libyen-Konflikt hätten sich Hunderte syrischer Kämpfer der dortigen russischen Wagner-Gruppe angeschlossen. Bereits zuvor habe Russland Kämpfer nach Libyen und nach Venezuela entsandt und Moskau habe einen „größeren Grund“ Söldner in die Nähe seiner Grenzen, also in die Ukraine zu schicken. Berichtigung der Geschichte“: Syriens Präsident lobt Einmarsch in die Ukraine Assad erklärte zu Beginn der russischen Ukraine-Invasion, der Angriff auf die Ukraine sei gerechtfertigt und diene der „Wiederherstellung“ des Gleichgewichts nach dem Kalten Krieg. In einem Telefonat mit Putin habe Assad den Einmarsch gelobt und die westliche „Hysterie“ in diesem Zusammenhang angeprangert. Was in der Ukraine geschehe, sei eine „Korrektur der Geschichte und die Wiederherstellung des Gleichgewichts, das in der Welt nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion verloren gegangen war“, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur SANA den syrischen Staatschef. NATO wirft Russland Einsatz von Streubomben in der Ukraine vor Die NATO hat Russland vorgeworfen, in der Ukraine Streubomben einzusetzen. Darüber hinaus gebe es Hinweise über die Verwendung von weiteren Waffen, die gegen internationales Recht verstießen, erklärte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel. Bölge/Karaburan

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Türkische Kampfdrohnen haben sich auch im aktuellen Ukraine-Konflikt als äußerst effektiv erwiesen. Medienberichten zufolge hat Kiew nun den Erwerb von weiteren Drohnen aus der Türkei angekündigt.

TB2-Bayraktar: Ukraine kauft weitere türkische Kampfdrohnen
 

Fußball International
Niederländischer Ex-Fußballprofi Clarence Seedorf zum Islam übergetreten

Amsterdam – Der frühere Fußballprofi und niederländische Nationalspieler Clarence Seedorf ist zum Islam übergetreten. Das erklärte der Ex-Spieler von Real Madrid auf Instagram. Seedorf sagte: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir zu meinem Übertritt zur islamischen Familie gratuliert haben.“ Er sei sehr glücklich darüber zum islamischen Glauben übergetreten zu sein. Einen besonderen Dank sprach Seedorf seiner Freundin aus, die ihm die islamische Religion nähergebracht und gelehrt habe. Seedorf will seinen Namen behalten Wegen seines Übertritts zum Islam werde er seinen Namen, den ihm seine Eltern einst gegeben hätten, nicht ändern. In seiner aktiven Zeit als Fußballer spielte der einstige Profi bei vielen Topklubs wie Ajax Amsterdam, Real Madrid, Sampdoria Genua, Inter und AC Mailand etc. Im Alter von 16 Jahren gab Seedorf sein Debüt für Ajax Amsterdam im Pokalspiel gegen VVV. Für die niederländische Nationalmannschaft (Elftal) bestritt Seedorf insgesamt 87 Länderspiele und gilt als erfolgreichster niederländischer Fußballer aller Zeiten. Er gewann mit seinen Fußballklubs insgesamt viermal die UEFA Champions-League.
Kemal Bölge/Amsterdam

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Die beliebte türkische Historie-Serie Dirilis Ertugrul (Auferstehung Ertugrul) wurde bislang in 60 Länder exportiert. Beeinflusst von der Serie ist eine US-Amerikanerin aus Wisconsin sogar zum Islam konvertiert.

US-Frau beeinflusst von türkischer TV-Serie „Dirilis Ertugrul“ konvertiert zum Islam

Griechenland
Pomake soll aus dem Rekrutenfragebogen gestrichen werden

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Athen – Der umstrittene Rekrutenfragebogen des griechischen Verteidigungsministeriums, der in den letzten Wochen für massive Proteste zivilgesellschaftlicher Institutionen der türkisch-muslimischen Minderheit in Westthrakien sorgte, soll nach Informationen des Abgeordneten der oppositionellen Syriza-Partei, Hüseyin Zeybek, vom griechischen Verteidigungsministerium überarbeitet werden. Der Parlamentsabgeordnete aus İskeçe/Xanthi hatte eine schriftliche Anfrage an das Verteidigungsministerium gestellt. Darin wollte er wissen, warum das Ministerium in dem Fragebogen für Rekruten unter der Rubrik Religion den Zusatz Pomaken („Pomakos“) hinzugefügt habe, obwohl es sich dabei um eine ethnische Minderheit handle und um keine Religion. Syriza-Abgeordneter Hüseyin Zeybek: Die Bezeichnung Pomake soll aus dem Fragebogen gestrichen werden Das griechische Verteidigungsministerium teilte Zeybek in seiner Antwort mit, es seien entsprechende Schritte eingeleitet worden, um die Bezeichnung Pomake aus dem Fragebogen zu streichen. Ferner habe das Ministerium darauf hingewiesen, dass in der gedruckten Form des Rekruten-Fragebogens der Ausdruck Pomake schon seit 1986 enthalten sei. In den letzten 36 Jahren hätten in der Rubrik Religion 19 Personen Pomake angegeben. Daraufhin hätte das Ministerium diesen Zusatz in den Online-Fragebogen hinzugefügt. Seit 1986 hätten von insgesamt 6 Millionen Rekruten 19 Pomake als Religion angegeben. NGO der Westthrakien-Türken: Fragebogen steht exemplarisch für die Leugnung der türkischen Identität Die Föderation der Westthrakien-Türken in Europa (ABTTF) hatte den Online-Fragebogen des griechischen Verteidigungsministeriums scharf kritisiert und es als heimtückisches Beispiel zur Leugnung der türkischen Identität bezeichnet. Der Präsident der Westthrakien-Türken in Europa, Halit Habiboğlu, hatte die Vorgehensweise des griechischen Verteidigungsministeriums „als abgekartetes Spiel“ bezeichnet, um innerhalb der türkischen Volksgruppe unterschiedliche Ethnien oktroyieren zu wollen. Als Westthrakien-Türken werde man dieses Spiel jetzt und auch in Zukunft nicht mitmachen und nicht erlauben, dass die türkische Volksgruppe in Westthrakien gespalten wird. Kemal Bölge

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– Griechenland – NGO der Westthrakien-Türken kritisiert Athen wegen spalterischem Fragebogen für Rekruten

Zivilgesellschaftliche Institution der Westthrakien-Türken wirft griechischem Verteidigungsministerium wegen dem Fragebogen für Rekruten ein „abgekartetes Spiel“ vor. Der Begriff Pomake impliziert keine Religion.

NGO der Westthrakien-Türken kritisiert Athen wegen spalterischem Fragebogen für Rekruten

Gaming
Welcher PC und Monitor für 4K-Spiele?

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4K-Gaming war ursprünglich ein Hobby für das wohlhabende eine Prozent. Obwohl sich dieser Prozentsatz vielleicht ein wenig verschoben hat, Tatsache bleibt, dass man immer noch einen gigantischen PC braucht, um alle Pixel auf einem 4K-Monitor darzustellen. Glücklicherweise werden in der schnelllebigen Welt der Technologie die Elite-Optionen von heute im Handumdrehen auf die Mainstream-Hardware von morgen übertragen. Die aktuellen Grafikkarten der Nvidia GeForce GTX 10-Serie und AMD Radeon RX Vega stellen einen technologischen Sprung von zwei Generationen gegenüber früheren Optionen dar und machen 4K-Gaming durchführbarer denn je. Mit der Veröffentlichung des ersten 4K-Monitors im Jahr 2013 eröffnete sich für Gamer die Möglichkeit, Spiele auf einem ganz neuen Niveau zu erleben. Sony und Microsoft sprangen kurz darauf auf den Zug auf und veröffentlichen nun neue Versionen ihrer PlayStation 5 und Xbox Series X, die nicht nur 4K-fähig sind, sondern auch Spiele mit 120 Bildern pro Sekunde ermöglichen. Seitdem sind immer mehr 4K-Monitore auf den Markt gekommen, wodurch die Preise für 4K-Monitore deutlich gesunken sind. Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass man für 4K-Grafiken einen ziemlich starken PC benötigt – mit einer leistungsstarken Grafikkarte als Herzstück. Dennoch stellt sich eine Frage: Lohnt sich ein 4K-Monitor für Spiele wirklich? Spielen mit 1080p Auch heute noch sind 1080p-Monitore in der Gaming-Community weit verbreitet – insbesondere bei wettbewerbsintensiven Titeln, bei denen eine schnelle Reaktionszeit wichtiger ist als eine glänzende Grafik. Professionelle eSport-Spieler bevorzugen sogar das Spielen auf einem 1080p-Monitor, wobei ihre Hauptanliegen FPS, Reaktionszeit und Bildwiederholrate sind. Auf 1080p-Monitore sind höhere Bildwiederholraten einfacher zu erzielen, was sie zur perfekten Wahl für ein zügiges Gameplay macht – auch wenn sie optisch nicht so attraktiv sind. Wenn Sie sich jedoch dem 4K-Gaming verschrieben haben, müssen Sie die Belastung berücksichtigen, die ein 4K-Gaming-Monitor auf Ihren PC ausübt. Diese Monitore sind viel anspruchsvoller als 1080p Monitore. Unter der Auflösung eines Monitors versteht man die maximale Anzahl von Pixeln. Je mehr Pixel er hat, desto höher sind die grafischen Anforderungen an Ihren PC. Für wettbewerbsorientierte Gamer und eSport-Profis sieht 1080p vielleicht nicht so scharf aus wie 4K, aber die zügige Darstellung und die Reaktionsfähigkeit machen den Unterschied sicherlich wett. Spielen in 4K Monitore mit einer 4K-Auflösung haben viermal so viele Pixel wie ein vergleichbar großer 1080p-Monitor. Das bedeutet, dass Sie  eine hervorragende Bildqualität und Bildschärfe erleben. Nachfolgend finden Sie alle Kriterien, die erfüllt werden müssen, wenn es um ein immersives 4K-Display geht. Gaming auf einem 4K-Monitor ist wirklich fantastisch. Wenn Sie von einem 1080p-Monitor zu einem 4K-Gaming-Monitor wechseln, werden Sie von den intensiven Farben und dem atemberaubenden visuellen Erlebnis fasziniert sein. Das heißt, indem Sie die absolut beste Grafik auf dem Markt für sich in Anspruch nehmen wollen, so brauchen Sie einen 4K-Gaming-Monitor. Um die Vorteile dieser Technologie wirklich nutzen zu können, benötigen Sie einen Monitor, der größer als 24 Zoll (ca. 61 Zentimeter) ist. Es ist zwar möglich, die 4K-Auflösung auf einem 24-Zoll-Monitor zu erleben, jedoch wird der Text sehr schwer zu lesen sein. Wenn es um 4K-Gaming geht, ist idealerweise ein 27-Zoll-Monitor oder größer die bevorzugte Größe. Hardware-Anforderungen Wenn Sie AAA-Spiele in 4K-Auflösung spielen möchten, müssen Sie in eine der leistungsstärkeren GPUs investieren. Denken Sie zum Beispiel an die RTX 3080. Die Rechenleistung, die für die effiziente Ausführung von 4K erforderlich ist, ist viel höher als die für 1080p. Alles, was weniger als eine RTX 3070 ist, ist die Investition nicht wert.
Selbst wenn Sie sich einen 4K-Monitor zulegen, ist es nicht garantiert, dass Sie alle Ihre Spiele in 4K spielen können.
Das gilt primär für ältere Spiele, vor allem weil die Bilder im Grunde hochskaliert werden, anstatt in echtem 4K angezeigt zu werden. Und natürlich besteht die Möglichkeit, dass das ältere Spiel einfach nicht über ausreichend hochwertige Grafiken verfügt, um die Vorteile von 4K zu nutzen. Davon abgesehen, unterstützen fast alle modernen AAA-Spiele 4K. Preis 4K-Monitore sind drastisch im Preis gesunken. Heute erhält man diese Monitore, die vor gar nicht so langer Zeit noch zwischen 500 und 900 Euro gekostet haben, für etwa 200 bis 400 Euro. Das macht sie jedoch immer noch teurer als die 1080p-Monitore. Und das, bevor Sie erweiterte Funktionen wie Bildwiederholfrequenz, adaptive Sync-Technologie oder Reaktionszeiten in Betracht ziehen.

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– Videospiele – Türkei: Gaming-Industrie soll auf 10 Mrd. Dollar wachsen

Die Gaming-Industrie der Türkei wird zu einem immer wichtigeren Wirtschaftsfaktor. Das Land will ihren Anteil an der weltweit 150 Milliarden Dollar schweren Industrie von derzeit einer Milliarde Dollar auf 10 Milliarden erhöhen.

Türkei: Gaming-Industrie soll auf 10 Mrd. Dollar wachsen

Kommentar
Russischstämmige sollten nicht für Putin-Krieg verantwortlich gemacht werden

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zeigen sich deutsche Regierungsverantwortliche wie auch die Opposition solidarisch, bis die Schwarte kracht. Das geht sogar so weit, dass die Russischstämmigen in Deutschland und Europa für den Krieg von Putin verantwortlich gemacht werden.
  • Im Saarland wurde ein Familienvater aufgrund seiner russischen Herkunft entlassen.
  • Die Bayerische Staatsoper annullierte kurzerhand das Engagement der russischen Opernsängerin Anna Netrebko.
  • Eine russischstämmige Patientin wurde vom Klinikum in München lapidar abgewiesen.
  • Wegen der Nähe zu Putin wurde in München der Chefdirigent der Philharmoniker an die Luft gesetzt.
  • Im baden-württembergischen Bietigheim wollte ein Restaurant-Betreiber Besucher mit russischem Pass erst gar nicht verköstigen.
Russischstämmige sollten nicht für Putin-Krieg verantwortlich gemacht werden Diese und andere Meldungen häufen sich, weil die Politik und der Staat selbst darauf hinwirken und als Blaupause für Bürger dienen. Das hatten Deutschland doch schon einmal durchgemacht! Merken die Regierungsverantwortlichen und die Opposition gar nicht, dass der Ukraine-Russland-Konflikt als weiterer Katalysator für soziale und politische Umbrüche sorgt? Und werden diese Personenkreise bei anderen Konflikten in der Welt genauso schwadronieren? Deutsche Regierungsverantwortliche und vor allem auch die Opposition, die sich derzeit zusammen die Klinke geben, werden sich in Zukunft an ihren hochtrabenden Worten aus diesen Tagen messen lassen müssen. Das wird nicht vergessen und genau abgespeichert. Insbesondere wird ganz sicher der Tag kommen, an dem Israels Politik in Palästina und das Verhältnis zu BDS wieder auf der Tagesordnung stehen werden. Auf die anderen Konflikte, vor allem in der Türkei in Zusammenhang mit der PKK, da gehen wir erst gar nicht ein. Inzwischen hat sich in Deutschland bis in das Bürgertum die Hexenjagd-Mentalität eingebürgert. In manchen Diktaturen wird man einfach in den Knast gesteckt und verliert alles, zack, aus und vorbei. In Europa, vornehmlich in Deutschland, macht man es viel raffinierter und ganz langsam. Du darfst hier zwar ein Deutscher mit Migrationshintergrund, ein Gastarbeiter sein, deine Meinung äußern, deinen Standpunkt oder deine Haltung verteidigen. Aber dafür wirst du dann von der Politik, dem Staat und der Gesellschaft geächtet, wirst um Lohn und Brot gebracht, kannst deine Familie nicht mehr ernähren, deine Beziehung geht flöten, landest dann in der Gosse und bekommst noch jeden verdammten Tag den Fingerzeig zu spüren, der dich in diese Lage geritten hat. Du bist dann eine wandelnde Leiche. Hat man in der DDR auch so gemacht. Einfach die Arbeit weggenommen oder in den Knast gesteckt und fertig. Das hat sich in Deutschland breitgemacht, etabliert. Dutzende wurden so fertig gemacht. Niemand solidarisiert sich dabei mit den Opfern dieser Hexenjagd. Nein, viel schlimmer: Auch jene, die sich mit den Opfern solidarisieren, werden unter Druck gesetzt, von der Politik wie auch der Gesellschaft. Es gibt inzwischen keine Toleranzschwelle mehr. Entweder ist man für oder dagegen; Feind einer sogenannten Wertekultur oder Freund; Blond und blauäugig oder Schwarz und hat braune Augen; ist man Schmarotzer oder hart wie Kruppstahl.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar

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„Der Vertrag von Montreux von 1936 gibt der Türkei das Recht, die Durchfahrt von Kriegsschiffen durch die Dardanellen und den Bosporus zu verbieten. Der türkische Staatspräsident Tayyip Erdogan steht angesichts des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland einzig unter dem Druck westlicher Erwartungshaltung.“

„Erdogan steht unter dem Druck westlicher Erwartungshaltung“

Griechenland
Auto von TRT-Journalisten angegriffen

Gümülcine/Komotini – Auf das Auto des Griechenland-Korrespondenten von TRT Haber, Nejat Ahmet, haben Unbekannte im nordostgriechischen Gümülcine/Komotini die Scheiben des Pkws eingeschlagen. Der Angriff auf das Auto des Journalisten aus Westthrakein soll sich am vergangenen Sonntag ereignet haben. Gegenüber NEX24 erklärte der Griechenland-Korrespondent von TRT Haber, dass am letzten Sonntag gegen 9 Uhr Vormittag die Anwohner die Polizei verständigt hätten, die unmittelbar danach am Tatort eingetroffen sei. Täter schlagen Fenster an der Beifahrerseite ein Sein Auto habe er vor dem Apartment geparkt, wo sich auch sein Büro befinde. Er habe gegen Mittag die Polizei angerufen, weil er am Auto angekommen bemerkt hätte, dass die Scheibe an der Beifahrerseite eingeschlagen gewesen sei. Die Polizei habe von der Tat Kenntnis gehabt, weil Anwohner sie zuvor verständigt hatten. Er habe die Beamten gefragt, warum er wegen der Sachbeschädigung an seinem Auto nicht verständigt wurde. Daraufhin hätten die Beamten erwidert, dass sie nicht im Besitz seiner Telefonnummer gewesen wären. Ermittlungen zur Tat dauern noch an Die Polizei habe erklärt, der Spurensicherung sei es nicht gelungen, verwertbare Fingerabdrücke am Auto zu ermitteln, weil es an dem Tag geregnet hätte. Um den Täter oder die Täter zu ausfindig zu machen, dauerten die Ermittlungen noch an. Der Innenraum seines Autos sei von den unbekannten Tätern durchwühlt und zwei Dokumente entwendet worden, was er auch bei der Anzeige angegeben habe. Der erfahrene Journalist und Herausgeber des lokalen Radiosenders Çınar FM sieht den Angriff mit einem kleinen Wermutstropfen, da er am Sonntag mit Freunden seinen Geburtstag gefeiert habe. Kemal Bölge

Ukraine-Krise
TB2-Bayraktar: Ukraine kauft weitere türkische Kampfdrohnen

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Kiew – Türkische Kampfdrohnen haben sich auch im aktuellen Ukraine-Konflikt als äußerst effektiv erwiesen. Medienberichten zufolge hat Kiew nun den Erwerb von weiteren Drohnen aus der Türkei angekündigt. „Neue Bayraktars sind bereits in der Ukraine eingetroffen und in Dienst gestellt worden. Weitere Stingers und Javelins werden folgen“, so der ukrainische Verteidigungsminister Alexei Resnikow am Mittwoch. Er bezog sich dabei auf infrarotgelenkte Flugabwehrraketen des Typs Stinger sowie Javelin Flugabwehrraketen. Einige westliche Staaten hatten angekündigt, der Ukraine Waffen zu liefern. Zwischen dem 25. und 27. Februar 2022 fanden zahlreiche Flüge des Typs Airbus A400M der türkischen Luftwaffe zwischen Ankara (ANK) und Rzesow (RZE) in Südpolen statt. Es ist möglich, dass die Drohnen auf diese Weise nach Europa geliefert wurden, bevor sie über die ukrainische Grenze transportiert wurden. Reznikow machte keine Angaben über die Anzahl oder die genaue Variante der gelieferten Drohnen. Die Ukraine hat 2019 begonnen, Bayraktars aus der Türkei zu erwerben. Rund 20 Drohnen wurden bisher geliefert und sowohl von der ukrainischen Luftwaffe als auch von der Marine in Betrieb genommen. Im Oktober 2021 kündigte die Ukraine den ersten Kampfeinsatz des Typs an. Kurz nach Beginn der Invasion am 24. Februar 2022 gab Russland bekannt, dass ukrainische Luftstreitkräfte mit „Hochpräzisionswaffen“ zerstört worden seien. Wenige Stunden später behauptete Russland, mehrere Bayraktar-Drohnen abgeschossen zu haben. Seitdem hat das ukrainische Militär mehrere Videos veröffentlicht, auf denen angeblich Bayraktar-Drohnen zu sehen sind, die verschiedene russische Militärziele, darunter Flugabwehrsysteme und Nachschubkonvois, zerstören. Türkische Angriffsdrohnen Die Türkei hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der führenden Länder bei der Herstellung von Kampfdrohnen entwickelt. Erfolgreichen Einsätzen in Kriegsgebieten wie Libyen. Syrien oder Aserbaidschan folgend, sind die weltweiten Auftragseingänge in die Höhe geschnellt. Die Ukraine gehört seit Jahren zu den größten Bestellern der Drohnen. Russland hat die Verkäufe kritisiert. Dies ermutige die Ukraine zu militärischen Schritten in der Krisenregion und trage nicht zu einer Deeskalation bei, so das russische Außenministerium im Juni vergangenen Jahres. Bereits im vergangenen Jahr setzte die ukrainische Armee gegen pro-russische Separatisten zum ersten Mal türkische Kampfdrohnen in der umkämpften Donbass-Region ein. Die türkischen Bayraktar TB2-Kampfdrohnen wurden von der ukrainischen Armee eingesetzt, um eine Haubitze zu zerstören, die von prorussischen Separatisten im Donbass eingesetzt wurde. Bölge/Karaburan

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Nach anfänglichen Erfolgen der russischen Armee durch zeitgleiche Invasionen an mehreren Fronten, gibt es durch den Einsatz türkischer Kampfdrohnen erste Anzeichen einer Wende des Kriegsgeschehens zugunsten der Ukraine.

Russische Militärkonvois durch türkische Kampfdrohnen zerstört

Ukraine-Konflikt
Bundesjustizminister Buschmann begrüßt Ende der Zusammenarbeit von Schalke mit Gazprom

Essen – Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat es begrüßt, dass Schalke 04 die Zusammenarbeit mit seinem bisherigen Hauptsponsor Gazprom vorzeitig beenden will. „Der Vorstand des FC Schalke 04 hat mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossen, die Partnerschaft zwischen dem S04 und GAZPROM vorzeitig zu beenden. Vorstand und Aufsichtsrat befinden sich dazu mit Vertretern des aktuellen Hauptsponsors in Gesprächen, weitergehende Informationen dazu werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben“, so der Verein in einer Mitteilung am Montag. „Ich finde es richtig, dass Schalke diesen Schritt gegangen ist“, sagte der gebürtige Gelsenkirchener in einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Gazprom werde vom russischen Staat gesteuert und auch als ein Mittel der Außenpolitik benutzt. „Daher kann es nicht sein, dass man als Spieler mit Stolz dieses Logo auf der Brust trägt.“ Ein Verein wie Schalke lebe „von der Loyalität, von der Begeisterung der Fans“. Es sei nicht vorstellbar, dass man „seine Leidenschaft auf einen Verein setzt, der indirekt von einer Regierung bezahlt wird, die andere Länder überfällt“. Buschmann, der auch dem Sicherheitskabinett der Bundesregierung angehört, verteidigte in dem Interview die geplante milliardenschwere Aufrüstung der Bundeswehr, verwies aber zugleich auf die Schuldenbremse im Grundgesetz. „Es geht um die Fähigkeit, Freiheit und Demokratie zu verteidigen. Dafür stehen gerade Freie Demokraten ein“, sagte Buschmann und bekräftigte, dass das Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro auch „unzweifelhaft rechtlich im Grundgesetz“ abgesichert werden müsse. Klar sei aber auch, „dass wir im Bundeshaushalt schnellstmöglich zur Einhaltung der Schuldenbremse zurückkehren und solide haushalten“.

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„Militäroffensive bedroht regionale und globale Sicherheit“

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Kommentar
Canan Kaftancıoğlu: Andacht für Necmettin Erbakan

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Die Istanbuler CHP-Vorsitzende Canan Kaftancıoğlu gilt in Europa als eine der aufsteigenden Politstars der Türkei – zumindest wird sie aufgrund ihrer politischen Präferenzen vor allem in Europa so gehandelt. Wie ernüchternd muss es wohl für jene sein, wenn diese Frau an einer Veranstaltung teilnimmt, die sogenannten Demokraten, Laizisten und Säkularen Alpträume bereitet? Canan Kaftancıoğlu fügte mit ihrer legendären Wahlkampagne dem türkischen Präsidenten die empfindlichste Niederlage seiner Karriere zu, in dem sie den Bezirksbürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, auf den Sitz des Oberbürgermeisters hievte. Dabei nahm sie kein Blatt vor den Mund, um angefangen von der Islamisierung bis hin zum Nationalismus alles in Grund und Boden zu reden. Dabei kam Kaftancıoğlu mehrfach auch in Konflikt mit Fatih Erbakan, dem Sohn von Necmettin Erbakan, der mehr schlecht als recht in die Fußstapfen seiner Vaters treten will und dabei die Seitenhiebe Kaftancıoğlus gegen seinen Vater zu verteidigen versuchte. Doch die emotionale Wahlkampagne ist vorbei, die Streitpunkte mit Fatih Erbakan beigelegt. Kaftancıoğlu beschäftigt sich vielmehr mit sich und der politischen Karriere, mischt im deutschen Wahlkampf für die sogenannte Schwesterpartei SPD mit, wird im Gegenzug von der SPD, aber auch parteiübergreifend in höchsten Tönen für ihren Kampf gegen Islamismus und Nationalismus in der Türkei gelobt. Es gibt aber auch eine andere Seite von Canan Kaftancıoğlu. Die einer nüchternen Opportunistin, die weiß, wie sie sich wann und an welchem Ort wie zu verhalten hat. Deswegen verwundert es Türkei-Kenner nicht wirklich, wenn am gestrigen Tag Canan Kaftancıoğlu mitsamt Mitstreitern stramm vor dem Bildnis von Necmettin Erbakan stehen und eine Schweigeminute einlegen. Geschehen in Ankara, im Kongresszentrum, heute. Weitere Anwesende: Der OB von Ankara, Mansur Yavaş, der iranische Botschafter Muhammed Farazmand, CHP-Vorsitzender Kemal Kılıçdaroğlu, AKP-Generalsekretär Mahir Ünal, HDP-Co-Vorsitzende Mithat Sancar, Saadet Partei-Vorsitzender Temel Karamollaoğlu, DP-Vorsitzende Gültekin Uysal, DEVA-Vorsitzender Ali Babacan, Zukunftspartei-Vorsitzender Ahmet Davutoğlu, İYİ-Parteisekretär Nuri Okutan sowie der BBP-Parteisekretär Tevfik Eren, die allesamt überschwänglich Reden über den Verstorbenen abhielten. Nicht missverstehen! Das ist nicht der erste Jahrestag, es ist der zehnte Jahrestag und an allen Gedenken zum Todestag des sogenannten „islamistischen türkischen Politikers“ waren alle Parteien bislang beteiligt. Das ist aber nicht nur auf Erbakan beschränkt. Diese Geste zeigten ausnahmslos alle Parteiführer und Parteigrößen auch gegenüber Alparslan Türkeş, dem sogenannten „türkischen neofaschistischen rechtsextremen Politiker.“ Bei jeder Veranstaltung in dieser Art, stehen ausnahmslos alle stramm und geben sich besonders viel Mühe, am Rednerpult oder gegenüber den Witwen oder Hinterbliebenen sowie dem Volk ihr ausdrückliches Beileid zu bekunden und dabei besonders zu betonen, welch glorreichen Leistungen diese verstorbenen Politiker einst für das Land erbracht haben. Ob die Teilnahme an diesen oder anderen Jahrestagen den Höhenflug der 49-jährigen Ärztin Canan Kaftancıoğlu in der Türkei oder in Europa entscheidend stören wird? Wohl kaum! Politik ist ein schmutziges Geschäft und verdirbt den Charakter, nicht nur in der Türkei, sondern auch in Europa. Aber in Europa versucht man noch immer, den Eindruck zu erwecken, die politischen Lager in der Türkei wären stark zerstritten. Das wird zudem tatkräftig unterstützt, in dem man Partei ergreift oder versucht miteinander widerstrebende Interessen aufzuspalten und zu kategorisieren.
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Bergkarabach
Tatar: Garantiestatus der Türkei und Souveränität Nordzyperns rote Linien

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Lefkoşa – Am letzten Wochenende fand anlässlich des 30. Jahrestages des Chodchali-Massakers in Berg-Karabach eine internationale Konferenz an der Amerikanischen Universität in Girne statt. An der Tagung nahm auch Nordzyperns Präsident Ersin Tatar teil, der vor den Teilnehmern eine Ansprache hielt. In seiner Rede hob Tatar die gemeinsamen nationalen Werte hervor, die Nordzypern, die Türkei und Aserbaidschan verbinde. In Zypern sei von einem Volk und drei Staaten die Rede. Trotz der gegen Nordzypern verhängten Sanktionen und des griechisch-zyperngriechischen Drucks gehe die Auflehnung dagegen mit Unterstützung der Türkei weiter und die TRNC werde weiter existieren. Tatar unterstrich:
„Das Massaker von Chodchali verblieb im Herzen unserer Nation immer als Wunde. Wir haben als zyperntürkisches Volk vergleichbare Massaker erlebt. Gegen die ab 1963 begonnenen Angriffe der Zyperngriechen haben wir Widerstand geleistet und mit der Landung der türkischen Armee 1974 wurden in Zypern neue Grenzen gezogen und das Fundament der TRNC gelegt. Seit diesem Tag leben die Zyperntürken in Frieden, Ruhe und Sicherheit.“
Nordzypern solidarisch mit Aserbaidschan Der Sieg Aserbaidschans in Berg-Karabach sei auch in Nordzypern mit großer Freude begrüßt worden und der Triumph Aserbaidschans sei auch ein Sieg Nordzyperns. Präsident Tatar gratulierte dem aserbaidschanischen Volk. Diese Massaker gehörten jetzt der Vergangenheit an. Ein Aspekt solle nicht vergessen werden. Tabugrenze Garantiestatus Türkei und die Souveränität von Nordzypern Tatar hob hervor: „Wir in Zypern sagen immer Folgendes: Wir müssen unsere Geschichte sehr gut kennen, niemals vergessen. Wenn wir es vergessen, können wir mit der Zukunft nicht vorankommen. Wir haben unsere roten Linien. Das ist der Garantiestatus der Türkei und unsere Souveränität. Wenn es in Zukunft einen Friedensvertrag gibt, sollte die TRNC ein Teil davon sein. Wir können niemals auf unseren Staat verzichten. Denn es ist das Vertrauen, der Frieden und die Ruhe, die uns dieser Staat schenkt, die uns voranbringen werden.“ Wenn der formelle Verhandlungsprozess eingeleitet werden solle, müsse die gleiche Souveränität und der gleiche Status des zyperntürkischen Volkes akzeptiert werden, so Tatar. Im Präsidentensitz in Lefkoşa empfing Tatar eine Parlamentarierdelegation aus Aserbaidschan, darunter den aserbaidschanischen Botschafter und Abgeordneten Dr. Ramil Hasan, den Abgeordneten Prof. Dr. Anar Isgenderov und Prof. Dr. Elşad Mirbeşiroğlu sowie weitere Abgeordnete und Repräsentanten aus Baku. Die Insel Zypern ist seit einem Putsch griechischer Offiziere in der zyperngriechischen Armee 1974 geteilt, die einen gewaltsamen Anschluss an Griechenland (Enosis) anstrebten. In Anlehnung an den Garantievertrag intervenierte die türkische Armee am 20. Juli 1974, um die zyperntürkische Bevölkerung vor zyperngriechischen Extremisten zu schützen. Bis heute ist es den Konfliktparteien nicht gelungen, die Zypernfrage zu lösen. Kemal Bölge

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