Staatsbürgerschaftsrechts
Grüne begrüßen Pläne für leichtere Einbürgerung

Köln – Die geplante schnellere Einbürgerung sorgt für politischen Streit. Wegen der doppelten Staatsbürgerschaft machen sich unter anderem Türken in Deutschland Hoffnung. NRW – Integrationsministerin Josefine Paul (Grüne) hat die geplante Reform des Staatsbürgerschaftsrechts als „überfällig“ begrüßt. Der von der Bundesregierung vorgeschlagene Abbau gesetzlicher Hürden bei der Einbürgerung sei „ein guter und richtiger Schritt für ein modernes Einwanderungsland“, sagte Paul der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Mit der Möglichkeit einer schnelleren Einbürgerung gegenüber der derzeitigen achtjährigen Aufenthaltsdauer sende man ein Signal der Offenheit und des Aufnahmewillens an alle Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Gleichzeitig werde mit der Reform ein Anreiz zur weiteren und zügigen Integration gesetzt, so Paul weiter. Eine schnellere Einbürgerung soll auch den Fachkräftemangel lindern. Innerhalb der schwarz-grünen Koalition in NRW zeichnet sich damit – wie schon zuletzt beim Bürgergeld – ein Dissens ab. CDU-Landtagsfraktionsvize Gregor Golland hat die Reformpläne scharf kritisiert: „Damit wird die deutsche Staatsbürgerschaft entwertet und praktisch verschenkt“, hatte Golland bei SAT.1 erklärt. Der Chef des CDU-Sozialflügels, Dennis Radtke, mahnte dagegen am Montag in seiner Partei bei der Debatte über notwendige Zuwanderung in den deutschen Arbeitsmarkt „Maß und Mitte in der Kommunikation“ an.
„Eine klare Perspektive auf Staatsangehörigkeit ist ein wichtiges Element, um Deutschland attraktiver für ausländische Fachkräfte zu machen.“ Marcel Fratzscher, Ökonom
Nach dem Gesetzentwurf des Bundesinnenministerium soll man statt wie bislang nach acht Jahren künftig schon nach fünf Jahren Aufenthalt in Deutschland die Staatsbürgerschaft erlangen können, bei besonderen Integrationsleistungen bereits nach drei Jahren. Für ältere Migranten über 67 sollen die Anforderungen an die Sprachkompetenzen als Voraussetzung für die Einbürgerung gesenkt werden. Auch die doppelte Staatsbürgerschaft soll vereinfacht werden. Es sei „falsch, Menschen dazu zu zwingen, ihre alte Staatsangehörigkeit aufzugeben“. Denn die alte Staatsbürgerschaft gehöre für viele zur Identität. Der deutsche Grundsatz, dass doppelte Staatsbürgerschaften in der Regel nicht erlaubt seien, habe zur Folge, dass viele Menschen auf die Einbürgerung verzichten. Das stehe ihrer Teilhabe und Integration im Wege, so Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, begrüßt die Pläne der Bundesregierung zur schnelleren Einbürgerung. „Besonders, weil die Möglichkeit zur doppelten Staatsbürgerschaft gewährt wird, das ist dabei entscheidend.“ Noch immer leben knapp 1,5 Millionen Türkinnen und Türken ohne deutschen Pass. Für viele von ihnen ist die türkische Staatsbürgerschaft Ausdruck ihrer Identität, daher wollen sie sie nicht aufgeben und sich nicht einbürgern lassen.  

Buchvorstellung
Weißwurst mit türkischem Tee II : Auswandern in die Türkei für Fortgeschrittene

Die aus Bayern stammende deutsche Buchautorin Marina Bütün lebt seit 2003 mit ihrem türkischen Ehemann in der Provinz Mugla an der Westküste der Türkei in der Kleinstadt Ortaca. Marina Bütün veröffentlichte Ihr erstes Buch „Weißwurst mit türkischem Tee“ bereits im November vor zwei Jahren. Nach diesem biografischen Auswanderer-Tagebuch folgten sehr schnell zwei weitere Bücher: Der „Ratgeber Auswandern Türkei“ und „Türkei-Immobilien, Tipps vom Profi“, die neuen Auswanderern eine Hilfestellung bei der geplanten Auswanderung geben sollen. Am 24.11.2022 erschien der zweite Teil von „Weißwurst mit türkischem Tee“, der Fortsetzung des Auswanderer-Tagebuches von Bütün.

Auswandern in die Türkei

Immer mehr sprechen viele Deutsche davon, auszuwandern. Auch solche, die noch keine Rente beziehen, sogar Familien mit Kindern. Die Gründe jedes Einzelnen sind vielfältig, die meisten fürchten sich nach eigenen Aussagen vor großen Veränderungen im eigenen Land. Ein Teil davon, insbesondere in Deutschland, ist von der aktuellen Regierung enttäuscht, andere wiederum fürchten sich vor Arbeitslosigkeit durch immer mehr werdende insolvente Unternehmer. Firmen stellen Mitarbeiter aus oder verlegen ihr Unternehmen komplett ins Ausland.

Zu einem der Länder, die für Ausländer immer attraktiver werden, gehört die Türkei. Nicht nur für Rückkehrer, die ins Land ihrer Vorfahren zurückgehen, auch bei vielen Deutschen, die das Land von Urlauben kennen. Seit dem Jahr 2021 boomt der Tourismus in der Türkei und viele Menschen, die nach dem Pandemiejahr 2020 einen Urlaub in der Türkei verbracht haben, können sich vorstellen, dort zu leben.

Nicht zuletzt haben auch russische und ukrainische Staatsbürger das Land schon längst für sich entdeckt. Nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine kamen noch viele mehr. Die Provinzen an den Küsten, hauptsächlich Antalya, sind besonders gefragt. Das hat das Innenministerium veranlasst, die Ausländerquote, die über Jahre per Gesetz auf 25 Prozent festgesetzt war, auf 20 Prozent Ausländeranteil pro Ortsteil zu reduzieren. In einigen Ortsteilen der von Ausländern bevorzugten Städte ist dieses Kontingent bereits an der Grenze angelangt . Wer dort eine Wunschadresse ins Auge fasste und nicht schnell genug war, hat nun das Nachsehen. Es werden für diese Ortsteile keine Aufenthaltsgenehmigungen mehr vergeben.

Neue Bevölkerungszahlen des Jahres 2022 liegen noch nicht vor. Laut dem türkischen Statistikamt TUIK betrug 2021 die Bevölkerung der Türkei 84 Millionen 680 273 Menschen. Die in der Türkei lebende Bevölkerung stieg zum 31. Dezember 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 1 Million 65 000 911 Einwohner und erreichte 84 Millionen 680 273. Dazu zählen auch Ausländer – doch nur diejenigen, die mit einer Aufenthaltserlaubnis in den Migrationsämtern gelistet und mit einer Wohnadresse gemeldet sind.

Nach den Ergebnissen des Adressen-basierten Bevölkerungsregistrierungssystems (ADNKS) stieg demnach die ausländische Bevölkerung in der Türkei im Jahr 2021i im Vergleich zum Jahr 2020 um 458.626 Bürger und erreichte fast 1.8 Millionen.

Seit fast 20 Jahren in der Türkei: Marina Bütün

In diesem Bevölkerungsregistrierungssystem befindet sich seit fast 20 Jahren auch der Name der Buchautorin Marina Bütün.

Frau Bütün, hatten Sie nach der Veröffentlichung des ersten Bandes von „Weißwurst mit türkischem Tee“ an eine Fortsetzung gedacht?

Nein, nicht wirklich, obwohl ich eine Fortsetzung am Schluss des Buches mit einem „vielleicht“ offen gelassen hatte. Es war mein allererstes Buch. Ich war fest davon überzeugt, dass mein Leben für andere Menschen bestimmt nicht so interessant sein wird, wie das einer bekannten Persönlichkeit.

Wieso haben Sie sich dann trotzdem für einen zweiten Teil des Buches „Weißwurst mit türkischem Tee“ entschieden?

Es lag an den vielen, durchwegs positiven Rückmeldungen meiner Leser. Dazu muss ich gestehen, ich hatte lediglich selbst auf meinen eigenen Seiten in sozialen Medien Werbung gemacht – keine bezahlte Werbung. Diese lief nur über gute Freunde per Mund-zu-Mund und trotzdem erweiterte sich der Leserkreis immer mehr. Ich erhielt von Freunden weitergeleitete Audios in Whatsapp, von mir völlig fremden Personen, die sich über dieses Buch dermaßen freuten, dass ich mir erst gar nicht vorstellen konnte, dass sie über mein Buch sprachen. In den sozialen Medien wurden mir per Messenger immer wieder Leserfotos zugesandt. Ich war sprachlos. Es häuften sich mit der Zeit auch die Fragen nach einer Fortsetzung dieses Buches. Das war für mich entscheidend, um weiterzuschreiben.

Im ersten Teil von „Weißwurst mit türkischem Tee“ erzählen Sie Ihr erstes Auswanderer-Jahr mit viel Humor und Witz, auch wenn die Ereignisse manchmal nicht so „lustig“ waren. Was kann der Leser in der Fortsetzung erwarten?

Diesmal werden die Erlebnisse etwas heftiger, deshalb im Untertitel „Auswandern in die Türkei für FORTGESCHRITTENE“. Der zweite Teil meines Auswanderer-Tagebuches erzählt die erste Hälfte des zweiten Jahres nach unserer Auswanderung in die Türkei. Die Fortsetzung enthält sowohl neue lustige Erlebnisse, als auch unheimliche Begegnungen aus dem orientalischen Reich der Magie.

Ich erzähle von wirklich nervenaufreibenden Pechsträhnen, die fast an die Substanz gingen. Ich bin auch überzeugt, viele andere Auswanderer hätten an unserer Stelle nach diesem halben Jahr alles hingeschmissen und wären zurück nach Deutschland gegangen. Doch aus Erfahrung wird man einfach klug und man darf seinen Humor dabei nicht verlieren – unter diesem Aspekt wurde der zweite Teil des Buches, genau wie der erste Teil, verfasst.

Sie leben seit 2003 in der Türkei, aber ihr erster Besuch liegt viel weiter zurück. Hat sich die Türkei in ihren Augen seitdem verändert?

Ja, die Türkei hat sich in den letzten 20 Jahren stetig positiv entwickelt. Mein erster Besuch war 1990, eigentlich wollte ich mit einer Freundin nach Rom und landete mit zwei Freundinnen in Istanbul in der Türkei Und definitiv ja, das Land hat besonders seit Mitte der 2000er Jahre bis heute eine immense Entwicklung hinter sich gebracht. Früher konnte man vieles nicht finden, was es in Europa zu kaufen gab. Viele internationale Ketten sind heute auch in der Türkei vorzufinden. Heute ist die Türkei viel moderner und auch sicherer.

Gibt es schon weitere geplante Buch-Projekte für die Zukunft?

Ja – die gibt es . Es steht bereits der Plan für ein orientalisches Traumbuch. Das wird jedoch noch ein paar Monate dauern. In der nahen Zukunft wird der Teil 3 von „Weißwurst mit türkischem Tee“ erscheinen. Er ist schon fertiggestellt, benötigt nur noch die Korrektur. Mit viel Glück schafft es dieses Buch noch, vor Weihnachten zu erscheinen. Versprechen kann ich es aber nicht.

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Weißwurst mit türkischem Tee: Auswandern in die Türkei für Fortgeschrittene Taschenbuch

Meinung
Yücel: „PKK hat es in den Bundestag geschafft“

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Eine Innenministerin die einfache Fragen – wie man zur PKK, YPG und FETÖ stehe – geflissentlich ausklammert, ein Parlament, in der nur türkischstämmige Pro-PKK-Stimmen Einzug erhalten und eine Sicherheitsarchitektur, die bei Umtrieben gegen die Türken und die Türkei so weit wie möglich wegschaut: Deutschland. Ja, die PKK ist in Deutschland verboten. Laut der Bundesinnenministerin Nancy Faeser während der Pressesitzung mit dem türkischen Amtskollegen Süleyman Soylu in Ankara seit 1963, Pardon, seit 1993. Aber wie steht Faeser und die Bundesregierung nun zur YPG; dem eigentlichen Problem, die die Türkei derzeit im Vorgarten hat? Dazu wollte die deutsche Innenministerin so weit wie möglich nichts sagen. Während der gemeinsamen Pressesitzung mit Soylu betonte Faeser nur, dass die PKK in Deutschland als Terrororganisation PKK verboten ist. Deutschland habe Gesetze, wonach man sich richte. Auf die Frage der Reporterin, ob die YPG genauso dazu zähle, war Faeser gar nicht erst eingegangen, hatte es geflissentlich ausgeklammert. Es ist bis heute nicht eindeutig klar, ob die Bundesregierung seit dem syrischen Bürgerkrieg sich nicht eingestehen will, dass die Wahl der YPG nur dem Zweck diente, diese heroisch in den Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) ziehen zu lassen – und damit im nachhinein ein Fehler – oder aber, diese Terrororganisation als weiteren verlängerten Arm gegen die türkische Politik einsetzt. Klar ist, dass die Märchen über die YPG, die 2015 nach guten Einreden der USA in der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) aufging, gewaltige Diskrepanzen aufweisen. War es einst der heroische Kampf gegen die kopfabschneidenden radikalen „Islamisten“, ist es heute der verzweifelte Kampf gegen einen „Autokraten“, der in Deutschland in aller Munde ist. Und noch ein Märchen soll die Notwendigkeit der „kurdischen Freiheitskämpferinnen“ unterstreichen: Die Kontrolle der IS-Schlächter in „kurdisch-kontrollierten“ Gebieten, die in Lagern festgehalten werden; wie der Verschluss des Flaschengeistes, der, wenn er geöffnet wird, zum Ende der hart erkämpften Vielfalt der Völker, Demokratie, Frauenrechte und Freiheit münden wird. So jedenfalls wird von den völkischen Kurden der YPG die Angst vor einem Wiedererwachen der IS weiterhin geschürt, das Existenzrecht untermauert. Das Märchen hat aber eine Schattenseite, die die menschlichen Abgründe, das wirkliche Leben, den Kampf um die blanke Existenz offenbaren. In Europa kommt es nicht gut an, dass die YPG schon beizeiten selbst dafür sorgte, umstrittene Koalitionen einzugehen, diplomatische Winkelzüge Washingtons und des Pentagons anzunehmen, um das eigene Existenzrecht zu sichern. Syrien ist im Grunde noch immer von Stammes- und Clanstrukturen durchsetzt. Nichts geht ohne die Stammes- oder Clanchefs. Will eine Macht in den Einflussgebieten dieser Stammes- und Clanstrukturen Fuß fassen, muss es erst um deren Gunst buhlen. Das galt während des Ausbruchs des syrischen Bürgerkrieges, und das gilt bis heute. Damals, 2011, da waren die Stämme und Clans in Nordsyrien über die Politik Assads unglücklich, zumal es den Stammes- und Clanmitgliedern unter dem Assad-Regime nicht gut ging. Die ersten Proteste und gewalttätigen Ausschreitungen waren mitunter auch von Stämmen und Clans getragen.
Bild oben: Stammesführer schwören auf die IS.
Bild unten: Stammesführer sitzen gegenüber McGurk.
Im weiteren Verlaufe kristallisierten sich aufgrund der Ohnmacht über die Staatsgewalt erste Milizen. Diese radikalisierten sich zunehmend, wurden religionsverunglimpfende Kämpfer. Daraus bildete sich auch die IS, die andere radikalisierte Milizen anwarben, wie eine Laterne in der Nacht Motten anzieht. Deshalb breitete sich die IS in Syrien, und auch im Irak, rasant aus. Und, weil die IS es verstand, die Stämme und Clans an sich zu binden – die eigentlichen kleinen Herrscher Syriens. So ist es kein Wunder, dass die IS bereits 2013 weite Teile Syriens unter ihre Kontrolle bekommen konnte, gerade weil sie 35 Prozent der syrischen Bevölkerung, die unter Stammes- und Clanstrukturen leben, auf ihre Seite ziehen konnte. Die IS machte das auch publikumswirksam, in dem sie, wenn möglich so viele Stammes- und Clanführer wie möglich, öffentlich auf die IS einschwören ließ, von ihnen einen Eid entlockte, um weitere Stämme und Clans zu motivieren, das gleich zu tun. Mit dieser Macht im Rücken konnte die IS sich in weiten Teilen Syriens ausbreiten. Mit der Bildung der Anti-IS-Koalition betrat ein weiterer Akteur die Bühne: die syrische Terrororganisation YPG, ein im Jahre 2004 gegründete bewaffnete Einheit der ein Jahr zuvor von der Terrororganisation PKK in Syrien gegründeten politischen Partei PYD. Die westliche Anti-IS-Koalition war sich von Anfang an bewusst, den Kampf gegen die IS nur gewinnen zu können, wenn sie die Stämme und Clans auf ihrer Seite weis. Dazu wurde von der Obama-Regierung der Sonderbeauftragte für die US-geführte internationale Allianz gegen den Islamischen Staat, Brett H. McGurk berufen. McGurk sollte u. a. mit den Stammes- und Clanführern verhandeln und sie von der IS loslösen, während man das Land mit vielen schweren Luftschlägen mürbe machte – quasi die Stämme und Clans zum umdenken drängte. Es flossen daneben viel Geld, viele Versprechungen wurden gemacht, Zukunftsperspektiven aufgezeigt, und natürlich Angst geschürt, in dem man weiter bombardierte. Letztendlich brachen die Stämme und Clans ihren Eid gegenüber der IS und setzten sich diesmal mit dem hochrangigen Führer der PKK und Oberkommandierenden der SDF, Mazlum Kobanê, zusammen. Das war den erfolgreichen Vermittlungsbemühungen McGurk´s und den massiven Flächenbombardements geschuldet; nicht der Kampfstärke oder Kampfmoral der YPG bzw. SDF. Das heißt, die syrischen Stammes- und Clanführer, die einst den Weg für die IS ebneten und für Gewalt und Terror mitverantwortlich sind, saßen nun mit einer anderen Terrororganisation mit im Boot, die von der US-geführte internationalen Allianz bis heute bewaffnet und finanziert wird. Damit endet auch das Märchen der „kurdischen Freiheitskämpfer“, die sich heute noch mit schönklingenden zivilisatorischen Tugenden schmücken und dabei mit ihren eigenen sogenannten Schlächtern mit am Tisch sitzen. In etlichen IS-nahen Medienberichten sowie nachfolgenden PKK-nahen Medienberichten sieht man die wundersame Verwandlung, die wundersame Allianz: dieselben Scheichs sitzen erst mit Vertretern der IS, dann nach Jahren mit dem Sonderbeauftragten Brett H. McGurk und im weiteren Verlauf mit Mazlum Kobane. Noch heute verkauft der Westen, verkauft die Bundesregierung, der Bundestag sowie etliche Bundestagsabgeordnete das alles uns als Sieg über die IS, obwohl die Stärke der IS sich eigentlich nur verlagert hat: auf die Seite der YPG/PKK. Man hat quasi einen weiteren Hund auf die Türkei gehetzt, der diesmal im Vorgarten des Landes bellt und immer wieder zubeißt. Weshalb sonst verteidigt man das Treiben der YPG oder verurteilt deren Terror nicht bei ihrem Namen? Wieso sonst sollte eine Innenministerin zu einer simplen Frage abweichend antworten, eisern schweigen, wenn es um die YPG geht?
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Militäroffensive Friedensquelle – Assyrisch-christlicher Journalist: Westliche Medien lassen keine kritischen Fragen über PKK oder YPG zu

Assyrische Christen und Aramäer sind frustriert über die Berichterstattung westlicher Medien zur Terrororganisation PKK und ihrem syrischen Ableger YPG. Die Berichte entsprächen nicht der Realität und wer Fragen stelle oder Einwände habe, werde in Europa nicht erhört.

Assyrisch-christlicher Journalist: Westliche Medien lassen keine kritischen Fragen über PKK oder YPG zu

Auto-News
Kfz-Versicherung: Auch im Dezember ist ein Wechsel möglich

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München – Beim Wechsel der Kfz-Versicherung gilt der 30. November zumeist als Stichtag für die Kündigung. Doch auch wer den Termin verpasst, kann oft noch wechseln. Wird die Versicherung zum neuen Jahr teurer, gilt ein Sonderkündigungsrecht. Viele Autofahrer könnten das im Dezember noch nutzen. Nach einer repräsentativen Umfrage der ADAC Autoversicherung denkt jeder dritte Autofahrer in diesem Jahr über einen Versicherungswechsel nach. Ein Sonderkündigungsrecht besteht grundsätzlich, wenn der Beitrag für die Kfz-Haftpflicht, die Teilkasko oder die Vollkasko erhöht wird, ohne dass der Leistungsumfang steigt. Gleiches gilt, wenn der Beitrag wegen einer geänderten Typ- oder Regionalklasse angehoben wird. Die Jahresbeitragsrechnung, die von den Versicherern oft im November verschickt wird, gibt hierüber Auskunft. Das Sonderkündigungsrecht gilt einen Monat ab Erhalt der Beitragsrechnung. Viele Autofahrer wechseln daher im Dezember noch die Kfz-Versicherung. Die Kündigung sollte schriftlich erfolgen. Der Grund der Kündigung – also etwa die Beitragserhöhung – sollte klar angegeben werden. Jahresbeitragsrechnung gibt Auskunft Für Autofahrer, die unfallfrei geblieben sind und in eine bessere Schadenfreiheitsklasse eingestuft werden, ist eine Prämienerhöhung nicht immer sofort erkennbar. Viele Versicherer geben daher einen Vergleichsbeitrag an, der die Transparenz erhöht. Dieser zeigt, wie viel der Kunde im Vorjahr mit der neuen SF-Klasse gezahlt hätte. So wird sichtbar, ob sich der Versicherungsschutz verteuert hat. Prämiensteigerungen sind bei Kfz-Versicherungen keineswegs selten, denn auch Autoreparaturen werden von Jahr zu Jahr deutlich teurer. So sind beispielsweise die PKW-Ersatzteilpreise seit dem Jahr 2013 durchschnittlich um mehr als 55 Prozent gestiegen – allein um acht Prozent im letzten Jahr. Das ermittelte der Gesamtverband der Versicherer (GDV) in seiner jährlichen Untersuchung zur Preisentwicklung. Hohe Kosten für Autofahrer Für Autofahrer dreht sich die Preisspirale somit besonders stark. 2022 ist schon jetzt das teuerste Tankjahr aller Zeiten. 75 Prozent aller Autofahrer empfinden ihre aktuelle Kostensituation laut Umfrage der ADAC Autoversicherung als stark belastend. Jeder Dritte denkt über einen Wechsel der Kfz-Versicherung nach. Besonders wechselinteressiert zeigen sich Frauen und Männer mittleren Alters. Unter ihnen denkt etwa jeder Zweite über einen Versicherungswechsel nach. In der Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren geben dies 49 Prozent an, zwischen 40 und 49 Jahren sind es 46 Prozent. Die ADAC Autoversicherung rät, beim Wechsel des Kfz-Versicherers neben dem Preis auch die Leistungen zu vergleichen, um im Schadensfall gut abgesichert zu sein. Wichtig ist unter anderem eine hohe Deckungssumme bei Sach- und Personenschäden sowie ein Versicherungsschutz, der auch bei Unfällen durch grobe Fahrlässigkeit gilt. Bei Verträgen mit Werkstattbindung, auch Werkstatttarif oder Werkstattbonus genannt, sinkt die Prämie für die Kaskoversicherung. Allerdings sollte der Versicherer auch einen kostenlosen Hol- und Bringservice sowie ein Ersatzfahrzeug anbieten.

Gastbeitrag
Kommentar: Was geschieht hinter den Kulissen von Paris?

Ein Gastbeitrag von Adil Schamiyev Die Medien mehrerer westlicher Länder, insbesondere Frankreichs, haben in letzter Zeit verstärkt voreingenommene Artikel gegen Aserbaidschan veröffentlicht. Besonders interessant ist, dass die Zahl solcher Artikel nach den Äußerungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron gegen die territoriale Integrität Aserbaidschans zugenommen hat. Es besteht kein Zweifel, dass die Präsenz einer sehr mächtigen und starken armenischen Lobby in der französischen politischen Klasse ein Schlüsselfaktor für die Unterstützung Armeniens in der armenisch-aserbaidschanischen Frage ist. Der Wunsch zu zeigen, dass Frankreich immer noch eine führende Weltmacht ist, ist eines der stärksten Argumente für ein stärkeres französisches Engagement in der armenisch-aserbaidschanischen Konfrontation. Nicht alle europäischen Länder unterstützen die Position des französischen Präsidenten, und sie sind an einer strategischen Partnerschaft mit Aserbaidschan und einer weiteren Vertiefung der bilateralen Beziehungen interessiert, was einer der Faktoren ist, die die pro-armenischen Kreise irritieren. Der französische Senat hat am Dienstag mit 295 zu 1 Stimmen eine Resolution verabschiedet, in der die französische Regierung aufgefordert wird, Sanktionen gegen Aserbaidschan wegen der „Angriffe“ auf Armenien und der „Aggression gegen Karabach“ zu verhängen. Die Resolution, die rechtlich nicht bindend ist, verurteilt Aserbaidschan auch für seinen „Angriff auf armenisches Hoheitsgebiet“ im September und fordert Baku auf, seine Truppen aus dem Land zurückzuziehen, das nach eigenen Angaben „zu Armenien gehört“, und bekräftigt die frühere Anerkennung Karabachs durch Frankreich, obwohl es international als Teil Aserbaidschans anerkannt ist. Der französische Senat fordert die französische Regierung außerdem auf, die Einrichtung eines humanitären Büros in Karabach zu erwägen und „Eriwan mit allen Mitteln zu unterstützen“ sowie „die Stärkung der armenischen Verteidigungskapazitäten“ zu erwägen. Was steckt hinter den Frankreichs Aktivitäten im Südkaukasus Der französische Vorstoß diene nur dazu, die Normalisierungsphase zwischen Aserbaidschan und Armenien zu sabotieren, erklärte das Ministerium in einer schriftlichen Erklärung und bezeichnete die Resolution als „offen provokativ, weil sie Verleumdungen und falsche, völlig realitätsferne Urteile widerspiegelt“. Nach dem Ausbruch des zweiten Karabach-Krieges rief Frankreich sofort zu einem Waffenstillstand auf und äußerte sich besorgt über die angeblichen Bestrebungen der Türkei, Aserbaidschan zur „Rückeroberung“ von Berg-Karabach zu ermutigen. Obwohl diese Erklärung unter dem Einfluss der armenischen Gemeinschaft abgegeben wurde, war ihr eigentlicher Grund die Rivalität und der Kampf Frankreichs mit der Türkei in Libyen und im östlichen Mittelmeerraum. Frankreichs Unterstützung für Armenien passt gut in die Logik der französisch-türkischen Rivalität. Einer der Hauptgründe für die offene Unterstützung Armeniens im Konflikt mit Aserbaidschan durch Frankreich das Zusammentreffen seiner geopolitischen Interessen im Nahen Osten, im Mittelmeerraum und in Afrika mit der Türkei. „In den letzten Jahren hat die Türkei ihre Präsenz in Subsahara-Afrika sowohl durch Soft Power als auch durch Hard Power verstärkt“. „Paris betrachtet Subsahara-Afrika als seine Einflusszone und sieht die türkische Präsenz durch eine negative Brille. Neben der EU, Ägypten und Israel hat sich auch Frankreich gegen die türkischen Gasexplorationsmissionen im östlichen Mittelmeer gewehrt. Aus türkischer Sicht gehen die angespannten Beziehungen zu Paris auf die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zurück, als Frankreich zu den Mächten gehörte, die versuchten, das Gebiet des besiegten Osmanischen Reiches aufzuteilen. Die von der Türkei verfolgte Politik gegenüber Afrika und den Nahen Osten, steht im Widerspruch zu den strategischen und wirtschaftlichen Interessen Frankreichs. Deshalb hat Frankreich nicht davor zurückgeschreckt, Armenien in seinem Konflikt mit Aserbaidschan, das von der Türkei unterstützt wird und zu den Staaten der türkischen Zivilisation gehört, offen zu unterstützen. Während des ersten Karabach-Krieges vertrat Frankreich bei den Beratungen des UN-Sicherheitsrates über den Krieg eine pro-armenische Position und versuchte, Armenien für seine Invasion zu entlasten, obwohl es zum Zeitpunkt dieser Beratungen ethnische Säuberungen an Aserbaidschanern durchführte. Den freigegebenen Kabeln des Außenministeriums über den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan zufolge verwässerte der französische UN-Botschafter den Wortlaut der von den USA und anderen Ratsmitgliedern vorgeschlagenen Resolution des UN-Sicherheitsrats und versuchte, die Folgen für Armenien zu minimieren. Auf Drängen Frankreichs wurden die Urheber der Invasion als „lokale armenische Kräfte“ (d.h. nicht Armenien als Staat) bezeichnet, und der Konflikt wurde nicht nach Kapitel VII der UN-Charta als „Angriffshandlung“, sondern nach dem schwächeren Kapitel VI als Streitfall behandelt, der friedlich beigelegt werden sollte. Obwohl mehr als 600 000 Aserbaidschaner aus Ihren Heimatorten vertrieben wurden, hat Frankreich damals diese Tatsache ignoriert. Man wirft Fragen über die wahre Natur der französischen Haltung zum armenisch-aserbaidschanischen Konflikt und die Auswirkungen der Pariser Politik auf die Zukunft der Beziehungen zwischen den beiden südkaukasischen Ländern auf. Diese Fragen sind durchaus berechtigt, da Frankreich – neben Russland und den Vereinigten Staaten – einer der drei Kovorsitzstaaten der Minsk-Gruppe der OSZE (die faktisch aufgehört hat zu existieren) ist und somit rechtlich zur Neutralität und zur Koordinierung der Friedensverhandlungen zwischen Baku und Eriwan verpflichtet ist. Den französischen Politikern, die meilenweit von der Konfliktzone entfernt sitzen, sind die verheerenden Folgen ihrer unverantwortlichen politischen Äußerungen für den Frieden und die Sicherheit im Südkaukasus im Allgemeinen und für die Armenier im Besonderen offenbar völlig egal. Es ist daher dringend erforderlich, dass die französische Führung ihre Politik gegenüber dem armenisch-aserbaidschanischen Konflikt überdenkt und Druck auf Armenien ausübt, damit es sich an das Völkerrecht hält, auch wenn sie dies die Wählerunterstützung der ethnisch armenischen französischen Bürger kosten könnte.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– „Völkermord-Anerkennung“ – Aserbaidschan: Die türkischen Opfer werden bewusst verschwiegen

In einer gemeinsamen Erklärung haben in Aserbaidschan fast 50 Parteien die Bezeichnung der Ereignisse im damaligen Osmanischen Reich durch US-Präsident Joe Biden als „Völkermord“ aufs Schärfste verurteilt.

Aserbaidschan: Die türkischen Opfer werden bewusst verschwiegen

Glücksspiel
Welche Zukunft haben Echtgeld Casinos in Deutschland in den kommenden Jahren

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In einem Echtgeld Casino können Spieler um echtes Geld spielen. Der Casino Anbieter ermöglicht es also, Wetten in der Landeswährung abzuschließen. Das Spielen im Echtgeld Casino ist für viele sehr verlockend, deswegen nimmt auch die Zahl der Menschen, die im Online- Casino spielen, Jahr für Jahr zu. Wie Gaming Gadgets zeigt, bieten die Echtgeld Casinos ein unvergleichliches Spielererlebnis und überzeugen mit einer großen Vielfalt an Spielen. Echtgeld Casino erlauben es Spielern also, riesige Summen an Geld zu gewinnen. Doch welche Zukunft haben Echtgeld Casinos in Deutschland in den kommenden Jahren? Dieser Frage widmen wir uns in diesem Artikel. Echtgeld Casinos und das Problem der Lizenzierung Leider ist die Lizensierung und Regulierung von Online- Casinos in Deutschland immer noch ein höchst umstrittenes Thema. Das Verbot des Online- Glücksspiels in Deutschland schränkt die Möglichkeiten sowie die Art und Weise wie gespielt wird auf jeden Fall ein. Es gibt diesbezüglich also noch einen großen Weiterentwicklungsbedarf. Mittlerweile haben Menschen aber alternative Wege gefunden, um auf Online- Glücksspielplattformen zugreifen zu können.

Andere Plattformen, die in anderen europäischen Ländern lizensiert sind, ermöglichen es, trotzdem legal in Deutschland zu spielen. Die Zukunft diesbezüglich ist also völlig ungewiss. Viele denken, dass ein regulierter Markt besser als gar kein Markt ist. Einige der größten Konflikte scheinen zwar gerade gelöst zu werden, aber das deutsche Glücksspiel ist trotzdem vielen Herausforderungen und Verzögerungen ausgesetzt. Deswegen ist diesbezüglich die Zukunft der Online- Casinos ungewiss. Man kann nur hoffen, dass sich die Regulierungsbehörden dem Potenzial der Echtgeld Casinos bewusstwerden und Schritte setzen, die das Betreiben derer vereinfachen.

Viele neue Innovationen und rasante Weiterentwicklung Begeisterte Spieler können sich in Zukunft auf viele Neuerungen und Innovationen freuen. Die Technologie schreitet immer stärker voran und macht es möglich, das Spieleerlebnis zu verbessern. Betreiber von Echtgeld- Casinos sind daher bemüht, stets am Puls der Zeit zu bleiben und die Spieler mit einer Weiterentwicklung der Casinos zu begeistern. Dabei konzentrieren sie sich vorwiegend auf mobil- optimiertes Weiterentwickeln und die Desktop- Dienste werden dabei eher in den Hintergrund rücken.

Auch das Internet of things bietet viele Möglichkeiten zur Innovation. Bei Spielautomaten bietet diese Technologie die Möglichkeit, automatisch eingestellte Präferenzen und persönliche Einstellungen für jeden Spieler vorzunehmen, während er unterschiedliche Spiele spielt. Das Internet of things kann außerdem die Welt des virtuellen Automatenspiels völlig verändern. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Online- Casinos mit realen Casinos zu verbinden, was ein völlig neues Spielerlebnis zur Folge hat.

Kryptowährungen in Echtgeld Casinos Dem Bitcoin liegt die sogenannte Blockchain- Technologie zu Grunde, welche unbegrenzte Möglichkeiten zur Schaffung einer virtuellen Währung bietet. Derzeit arbeiten Softwareentwickler daran, die damit einhergehenden Algorithmen zu verbessern und neue Varianten der Blockchain zu ermöglichen, um sie noch wertvoller zu machen. Zum Teil sind werden die Einzahlungen in Deutschland noch durch Gesetzgeber und Vorschriften erschwert. Zum Teil wird befürchtet, dass mit der Verwendung von Kryptowährung die zwielichtigen Verbindungen zur Unterwelt gefördert werden, auch das Risiko der Geldwäsche ist gegeben.

Im Grunde bieten Kryptowährungen aber ein großes Potenzial, das Spielerlebnis zu verbessern und viele Schritte zu vereinfachen. Wenn die Regulierungsbehörden in Europa aber lockerer werden, kann sich das Glücksspiel mit Kryptowährungen weiter anpassen, zum Beispiel indem man andere Mechanismen zur Überprüfung der Identität der Person vornimmt, welche Kryptowährung verwendet.

Das VR- Glücksspiel VR, auch Virtual Reality genannt, hat bereits einige Bereiche wie zum Beispiel Spiele oder Filme verändert. Mittlerweile suchen Echtgeld Casinos nach Möglichkeiten, diese innovative Technologie in die Spiele zu integrieren und diese zu etablieren. Bei dieser Art von Technologie handelt es sich um eine der aufregendsten und spannendsten Technologien, die die Wissenschaft hervorgebracht hat. Mit Hilfe spezieller Geräte werden Nutzer direkt in das Zentrum des Geschehens versetzt.

Auf diesem Weg könnte man virtuell in den bekanntesten Casinos spielen und sich mit deren Glücksspiel Konten verbinden. Auch die Möglichkeit, neben anderen Spielern am Pokertisch zu sitzen, ist gegeben. Derzeit wird stark an der Etablierung dieser Technologie gearbeitet und Casino Betreiber sehen darin eine große Chance. In Zukunft werden Online- Casinos und die virtuelle Realität also untrennbar sein. Wir können uns in Zukunft also auf einen massiven Vorstoß in das Virtual Reality Potenzial von Casinos freuen. Bald könnte es also schon möglich sein, von zuhause aus an Rennen und Turnieren teilzunehmen.

Herausforderungen und Schwierigkeiten für Echtgeld Casinos in der Zukunft Echtgeld Casinos müssen sich in Zukunft auf eine Menge Herausforderungen gefasst machen. Anbieter müssen genau abwägen, wie sie mit den Regulierungen in Deutschland umgehen und einen für sie stimmigen Weg finden. Es ist eine große Herausforderung hierzulande ein legales Angebot anbieten zu können. Kunden legen nämlich viel Wert darauf, bei einem seriösen Anbieter spielen zu können. Die schwarzen Schafe der Branche werden früher oder später ausgesiebt werden. Zudem ist der technische Fortschritt unaufhaltsam.

Echtgeld Casino Anbieter müssen also ganz genau abwiegen, welche Innovationen für das Portal und die Kunden die besten Möglichkeiten bieten. Insgesamt muss aber ein einheitlicher Rahmen geschaffen werden, der es schafft, schwarze Schafe vom Markt zu drängen. Der neue Glücksspielvertrag in Deutschland versucht, einheitliche Regeln aufzustellen, damit der umfangreiche Spielerschutz gewährleistet werden kann. Zum Beispiel sind Ein- und Auszahlungen genau geregelt. Mit Hilfe einer White- List können Spieler außerdem genau prüfen, ob der Anbieter eine deutsche Glücksspiel Lizenz besitzt.

Holodomor
Papst Franziskus vergleicht Ukraine-Krieg mit Stalin-Genozid

Vatikan – Lange bevor es die NATO oder die EU gab, verübte Russland auf dem Gebiet der heutigen Ukraine einen der schlimmsten Genozide des 20. Jahrhunderts. In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts starben schätzungsweise zwischen drei und fünf Millionen Menschen. Papst Franziskus sagte am Mittwoch, dass die Ukrainer heute unter dem „Martyrium der Aggression“ leiden, und verglich Russlands heutigen Krieg in der Ukraine mit dem „schrecklichen Völkermord“ der 1930er Jahre, als der sowjetische Führer Josef Stalin das Land mit einer Hungersnot überzog. In seiner wöchentlichen Generalaudienz vor Tausenden von Menschen auf dem Petersplatz erwähnte Franziskus den „Holodomor„, den Hungertod, bei dem Millionen von Ukrainern starben. „An diesem Samstag jährt sich der schreckliche Völkermord des Holodomor, die von Stalin künstlich herbeigeführte Ausrottung durch Hungersnot 1932-33“, so Franziskus. „Beten wir für die Opfer dieses Völkermords und beten wir für die vielen Ukrainer – Kinder, Frauen, ältere Menschen -, die heute das Martyrium der Aggression erleiden“, sagte er. Holodomor Die ukrainische Hungersnot – bekannt als Holodomor, eine Kombination aus den ukrainischen Wörtern für „Verhungern“ und „Tod zufügen“ – kostete nach einer Schätzung 3 bis 5 Millionen Menschen das Leben, etwa 13 Prozent der Bevölkerung. Im Gegensatz zu anderen Hungersnöten in der Geschichte, die durch Brand oder Dürre verursacht wurden, wurde diese Hungersnot von einem Diktator verursacht, der zum einen die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe der Ukraine durch staatliche Kollektive ersetzen und zum anderen unabhängig gesinnte Ukrainer bestrafen wollte, die eine Bedrohung für seine totalitäre Autorität darstellten. „Die ukrainische Hungersnot war ein klarer Fall einer vom Menschen verursachten Hungersnot“, erklärt Alex de Waal, geschäftsführender Direktor der World Peace Foundation an der Tufts University und Autor des 2018 erschienenen Buches Mass Starvation: The History and Future of Famine“. Er beschreibt sie als „eine Mischung aus einer Hungersnot, die durch eine katastrophale sozioökonomische Politik verursacht wurde, und einer Hungersnot, die sich gegen eine bestimmte Bevölkerung zur Unterdrückung oder Bestrafung richtet“. „Die Hungersnot von 1932-33 war das Ergebnis späterer Entscheidungen der stalinistischen Regierung, nachdem klar geworden war, dass der Plan von 1929 nicht so gut gelaufen war wie erhofft, was zu einer Nahrungsmittelkrise und Hunger führte“, erklärt Stephen Norris, Professor für russische Geschichte an der Miami University in Ohio. Damals war die Ukraine ein Teil der Sowjetunion, die von Stalin regiert wurde. Im Jahr 1929 hatte Stalin im Rahmen seines Plans zur raschen Schaffung einer vollständig kommunistischen Wirtschaft die Kollektivierung eingeführt, bei der die privat betriebenen Bauernhöfe durch große, staatlich geführte Kollektive ersetzt wurden. Die ukrainischen Kleinbauern, die zumeist von der Selbstversorgung lebten, wehrten sich dagegen, ihr Land und ihren Lebensunterhalt aufzugeben. Widerständige Bauern als ‚Kulaken‘ abgestempelt Als Reaktion darauf verhöhnte das sowjetische Regime die Widerständler als Kulaken – gut verdienende Bauern, die in der sowjetischen Ideologie als Staatsfeinde galten. Sowjetische Beamte vertrieben diese Bauern gewaltsam von ihren Höfen, und Stalins Geheimpolizei plante zudem, 50.000 ukrainische Bauernfamilien nach Sibirien zu deportieren, schreibt die Historikerin Anne Applebaum in ihrem 2017 erschienenen Buch Red Famine: Stalins Krieg gegen die Ukraine. Dekrete zielten auf ukrainische „Saboteure In der Zwischenzeit hatte Stalin, so Applebaum, bereits Zehntausende ukrainischer Lehrer und Intellektueller verhaftet und ukrainischsprachige Bücher aus Schulen und Bibliotheken entfernt. Sie schreibt, dass der sowjetische Führer die Getreideknappheit als Vorwand für noch intensivere anti-ukrainische Repressionen nutzte. Wie Norris anmerkt, richtete sich der Erlass von 1932 gegen ukrainische ‚Saboteure‘, befahl lokalen Beamten, die ukrainische Sprache in ihrer Korrespondenz nicht mehr zu verwenden, und ging hart gegen die ukrainische Kulturpolitik vor, die in den 1920er Jahren entwickelt worden war.
(Foto: Holodomor Museum)
Nach Angaben des Holomodor-Museums haben neben der Ukraine 16 weitere Staaten die Hungersnot als Völkermord anerkannt: Australien, Ecuador, Estland, Kanada, Kolumbien, Georgien, Ungarn, Lettland, Litauen, Mexiko, Paraguay, Peru, Polen, Portugal, die Vereinigten Staaten und der Vatikan. Einige andere Länder, wie Argentinien, Chile und Spanien, haben die Hungersnot als „Vernichtungsakt“ verurteilt.  

Fußball-WM 2022
FIFA untersucht homophobe Gesänge ecuadorianischer Fans

Zürich – Während derzeit in Deutschland beim Thema Homophobie alle Augen auf Katar gerichtet sind, untersucht die FIFA homophobe Gesänge ecuadorianischer Fans. Wegen homophober Gesänge der ecuadorianischen Fans beim WM-Auftaktspiel hat die FIFA ein Disziplinarverfahren gegen Ecuador eingeleitet, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Beim Eröffnungsspiel Ecuadors gegen Katar zum Auftakt der Weltmeisterschaft am Sonntag sangen einige der zahlreichen gelb gekleideten Fans homophobe Gesänge gegen Chilenen. „Die FIFA-Disziplinarkommission hat wegen der Gesänge ecuadorianischer Fans ein Verfahren gegen den ecuadorianischen Fußballverband eingeleitet“, teilte der Weltfußballverband am späten Dienstagabend unter Berufung auf Artikel 13 seines Disziplinarreglements mit. Zu den möglichen Sanktionen gehören die Austragung eines Spiels ohne Zuschauer oder das Verbot, in einem bestimmten Stadion zu spielen.

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Ukraine-Krieg
Ukraine: Säugling bei russischem Raketenangriff getötet

Kiew – Bei einem russischen Raketenangriff wurde ukrainischen Angaben zufolge auch die Entbindungsstation eines Krankenhauses getroffen. Dabei starb ein Neugeborenes.

„In der Nacht haben russische Monster riesige Raketen auf die kleine Entbindungsstation des Krankenhauses in Vilniansk abgefeuert. Trauer überwältigt unsere Herzen – ein Baby wurde getötet, das gerade das Licht der Welt erblickt hatte. Retter arbeiten vor Ort“, sagte der Regionalgouverneur Oleksandr Starukh auf Telegram. Die Mutter des Babys und ein Arzt wurden lebend aus den Trümmern gezogen.

Der staatliche Rettungsdienst sagte zunächst, ein Baby sei getötet worden und eine junge Mutter und ein Arzt seien aus den Trümmern gezogen worden und sie seien zu diesem Zeitpunkt die einzigen Personen auf der Station gewesen. Der Dienst gab in einem Folgebeitrag auf Telegram an, dass die gerettete Frau die Mutter des Neugeborenen war.

Es hieß, das zweistöckige Gebäude sei zerstört worden. Vilnjansk liegt im von der Ukraine kontrollierten Norden der Region Saporischschja und etwa 500 Kilometer südöstlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Andere Teile von Saporischschja sind in russischer Hand und es ist eine von vier ukrainischen Regionen, die Russland im September nach international verurteilten Scheinreferenden illegal annektiert hat.

Türkisch-saudische Beziehungen
Saudi-Arabien plant Milliarden-Investition in der Türkei

Ankara – Saudi-Arabien und die Türkei befinden sich momentan in Gesprächen über eine Einlage in Höhe von fünf Milliarden Dollar bei der Türkischen Zentralbank, sagte ein Sprecher des saudischen Finanzministeriums am Dienstag. „Wir befinden uns in abschließenden Gesprächen über eine Einlage in Höhe von 5 Milliarden Dollar bei der Zentralbank der Türkei“, sagte der Sprecher in einer E-Mail-Antwort auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters. Das türkische Finanzministerium bestätigte später, dass Saudi-Arabien einem Bericht von Bloomberg zufolge die letzte Phase seines 5-Milliarden-Dollar-Einlagenkontos bei der CBRT erreicht hat. In der vergangenen Woche traf Präsident Recep Tayyip Erdoğan im Rahmen des G-20-Gipfels auf Bali mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman (MBS) zusammen. An dem Treffen nahmen auch Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu, Schatz- und Finanzminister Nureddin Nebati, Land- und Forstwirtschaftsminister Vahit Kirişci, der Kommunikationsdirektor des Präsidenten, Fahrettin Altun, und der Sprecher des Präsidiums, Ibrahim Kalın, teil. Im Zuge der Wiederannäherung zwischen der Türkei und Saudi-Arabien wird im kommenden Monat zudem eine große Delegation unter der Leitung des saudi-arabischen Investitionsministers die Türkei besuchen, so Nureddin Nebati am Dienstag. Nebati traf am Rande der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank sowie des G-20-Finanzministertreffens in Washington mit vielen seiner Amtskollegen und Finanzinstituten zusammen. Nach Angaben des Ministers wurden die Treffen in Saudi-Arabien am Rande der Konferenz der Future Investment Initiative fortgesetzt. „Das an diesen Treffen gezeigte Interesse ist ein äußerst konkreter Indikator dafür, dass der positive Ruf unseres Landes auf der internationalen Bühne selbst in einem so schwierigen wirtschaftlichen Umfeld fortbesteht“, sagte Nebati in einem Gespräch mit Daily Sabah. „Wir haben in der letzten Zeit auf allen Ebenen intensive Kontakte mit Saudi-Arabien in vielen Bereichen, insbesondere in den politischen und wirtschaftlichen Beziehungen, gehabt. Ich habe festgestellt, dass unsere saudischen Brüder ein großes Interesse und den Wunsch haben, in unserem Land zu investieren“, sagte der Minister. Die Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und der Türkei hatten sich in den letzten Jahren verschlechtert. Als Saudi-Arabien und seine Verbündeten 2017 eine Wirtschaftsblockade gegen Katar verhängten, brachte die Türkei ihre Unterstützung für Doha zum Ausdruck und verstärkte ihre Handels- und Militärbeziehungen mit diesem Land. Der schreckliche Mord an dem regimekritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul im Oktober 2018, hat die Beziehungen weiter belastet. In den letzten Monaten haben jedoch beide Länder den Wunsch für eine Verbesserung der Beziehungen angekündigt.

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