Reise-Vloggerin Franziska Niehus
Für Erdbebenopfer: Deutsche läuft 2.400 km

Istanbul –  Die deutsche Reise-Vloggerin Franziska Niehus läuft von Wien nach Istanbul, um Geld für Erdbebenopfer in der Türkei zu sammeln. Niehus ist ein großer Fan der Türkei und bereiste mit ihrem alten gelben Auto bereits 81 Provinzen. In den sozialen Medien ist sie sehr populär geworden und hat auf Instagram bereits über eine halbe Million Follower. Niehus kommt ursprünglich aus Bernau und ist vor etwa fünf Jahren für ein Studium in die Türkei gezogen. Der 29-jährige Vloggerin befand sich in der zentraltürkischen Stadt Kayseri auf einem Skiausflug, als sich das Erdbeben am 6. Februar ereignete. „Ich bin um 4:20 Uhr morgens aufgewacht, weil das Gebäude wackelte. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich ein so starkes Erdbeben erlebte. Ich hatte also Angst. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich rannte ohne Schuhe nach draußen“, sagte sie gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu. Nach dem Erdbeben begab sie sich sofort nach Elbistan in Kahramanmaras, dem Epizentrum des zweiten Erdbebens mit einer Stärke von 7,6.
„Wir sahen die verheerenden Folgen des Erdbebens, und mir wurde klar, dass dies eine der größten Katastrophen ist, die die moderne Zeit je gesehen hat, und dass wir etwas dagegen oder dafür tun sollten.“
„Als ich in Elbistan war, war es sehr kalt. Jeder hat seine Familie oder sein Haus verloren. Aber sie kamen trotzdem zu mir und boten mir Tee an, weil es so kalt war. Sie haben vielleicht alles verloren, aber ihre Gastfreundschaft und ihre Hoffnung haben sie nicht verloren. Das ist der Grund, warum mir das so am Herzen liegt“, so Niehus weiter. Um Geld für die Erdbebenopfer zu sammeln, startete sie am vergangenen Montag eine Reise zu Fuß von Wien nach Istanbul. Sie wird rund 2.400 Kilometer zurücklegen und die Spenden alle 500 Kilometer an eine Hilfsorganisation weitergeben. Auf die Frage nach dem Zweck ihrer Reise sagte Niehus, sie wolle das Bewusstsein schärfen und Spenden für die Erdbebenopfer sammeln.
„Ich habe darüber nachgedacht, was ich persönlich tun kann, um in dieser Situation der Türkei, die ich meine Heimat nenne, zu helfen. Ich habe das Gefühl, dass ich etwas tun kann, um den Menschen zu helfen. Das ist also etwas, was ich tun kann, indem ich über meine Social-Media-Plattformen das Bewusstsein schärfe, indem ich Spenden für die Menschen sammle, die im Moment am meisten Hilfe brauchen.“
Am zweiten Tag ihres Laufs hat sie bereits 3.000 Dollar gesammelt. „Viele Länder und Organisationen haben nach dem Erdbeben in der Türkei und Syrien am 6. Februar 2023 geholfen. Mehr als 100 Länder sind vor Ort, um den vom Erdbeben betroffenen Menschen zu helfen und sie zu unterstützen. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass wir alle gemeinsam in dieser Situation sind. Die jüngsten Ereignisse erinnern uns daran, dass wir alle, egal woher wir kommen oder woran wir glauben, eine gemeinsame Menschlichkeit teilen. Lassen Sie uns als Welt zusammenkommen und uns in diesen schwierigen Zeiten gegenseitig unterstützen. Ob es sich nun um finanzielle Hilfe handelt, um ein freundliches Wort oder einfach darum, für jemanden in Not da zu sein, lasst uns zeigen, dass wir stärker sind, wenn wir zusammenstehen“, schrieb Niehus auf Instagram. Spendenaktion Sultans Trail
 
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Frankfurt
Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt am Main

Frankfurt am Main – In der Finanzmetropole am Main sind an diesem Sonntag (5. März) etwa 509.000 Wahlberechtigte aufgerufen, einen neuen Oberbürgermeister zu wählen. Für die OB-Wahl treten rund 20 Kandidatinnen und Kandidaten an, so viele wie noch nie in Frankfurt. Der Ausgang der Wahl ist völlig offen, da es mehrere Favoriten gibt, die ins Rathaus am Römer einziehen könnten.

Daher wird im ersten Wahlgang nicht damit gerechnet, dass einer der Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erreicht. Für die Sozialdemokraten (SPD) tritt Stadtrat und Diplom-Politologe Mike Josef an, die Christdemokraten (CDU), Staatssekretär Uwe Becker, für die Grünen, Juristin Dr. Manuela Rottmann, für die Linken, Referentin Dr. Daniela Mehler-Würzbach und für die Liberalen (FDP) der Landtagsabgeordnete Yankı Pürsün an.

Meinungsumfrage sieht CDU-Kandidaten Uwe Becker vorn

Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA liegt der CDU-Kandidat Uwe Becker im Wochentrend im März 2023 mit 29,5 Prozent an erster Stelle, gefolgt vom SPD-Kandidaten Mike Josef mit 20,5 Prozent.

Ex-OB Peter Feldmann wegen Vorteilsannahme verurteilt

Notwendig wurde die Wahl, weil Ex-OB Peter Feldmann in einem Korruptionsprozess vor dem Frankfurter Landgericht wegen Vorteilsannahme in zwei Fällen am 23. Dezember 2022 zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, weil Feldmanns Anwälte in Revision gingen.

 Im November vergangenen Jahres hatten sich bei einem Bürgerentscheid eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger für eine Abwahl des damaligen umstrittenen Oberbürgermeisters ausgesprochen.  Die Wahllokale sind von 8:00 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Wahlberechtigt sind alle Deutsche und EU-Staatsbürger, die am Wahltag das 18 Lebensjahr vollendet und seit mindestens sechs Wochen ihren Erstwohnsitz in Frankfurt haben.

Kemal Bölge

Griechenland
Wütende Proteste nach Eisenbahnunglück in Griechenland

Athen – Nach dem Bahnunglück in Griechenland machten wütende Bürger ihren Unmut über den Zustand des griechischen Eisenbahnnetzes kund. Bei einer Protestkundgebung vor der Zentrale der griechischen Eisenbahn (Hellenic Train) in der Hauptstadt Athen, bei dem sich etwa 1.000 Teilnehmer versammelten, kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Einige der Demonstranten bewarfen Geschäfte mit Steinen und setzten Müllcontainer in Brand. Zahl der Toten auf 57 angestiegen Die Zahl der Toten, die beim schwersten Zugunglück in der Geschichte Griechenlands ums Leben gekommen sind, hat sich auf 57 erhöht. Wie das staatliche Fernsehen Griechenlands ERT, berichtet, wurden beim Frontalzusammenstoß der beiden Züge nördlich von Larissa die vorderen Waggons aus den Gleisen gehoben und beim Zusammenprall brach Feuer aus. Wie der Fernsehsender weiter mitteilte, sind beim Zusammenstoß 57 Reisende getötet und 48 verletzt, sechs davon schwer. 56 Bahnreisende gelten noch als vermisst. Wegen des ausgebrochenen Feuers erfolgt die Identifizierung der Leichen zum Teil über einen DNA-Test. Verhafteter Bahnhofsvorsteher übernimmt Verantwortung für Unfall Der verhaftete Bahnhofsvorsteher von Larissa hat über seinen Rechtsanwalt die Verantwortung für den Unfall übernommen. „Wir müssen uns ab jetzt nicht auf einen Baum konzentrieren, sondern auf den Wald“, so der Rechtsbeistand des festgenommenen Bahnhofsvorstehers. Laut griechischen Medien, die sich auf Informationen aus Polizeikreisen stützt, habe der Bahnhofsvorsteher bei der Vernehmung seinen Fehler eingeräumt. Er habe den Personenzug auf das gleiche Gleis geleitet, wo aus der entgegengesetzten Richtung der Güterzug aus Katerini gekommen sei. Es wird erwartet, dass der verantwortliche Bahnhofsvorsteher am Samstag einem Richter vorgeführt wird. Der griechische Außenminister Nikos Dendias hat sich über den Kurznachrichtendienst Twitter für die internationalen Unterstützungsbotschaften im Zusammenhang mit dem Bahnunglück bedankt. Kemal Bölge

Zugunglück
Griechenland-Zugunglück: Zahl der Toten steigt auf über 36

Larissa – In der vergangenen Nacht ist es in Griechenland zu einem schweren Zugunglück gekommen. Ein Intercity war mit rund 350 Menschen an Bord von Athen nach Thessaloniki unterwegs. Dabei kollidierten die Züge. Mindestens 36 Menschen kamen dabei ums Leben und mindestens 60 Fahrgäste wurden bei der Tragödie schwer verletzt und in Krankenhäusern behandelt. Der Zusammenstoß ereignete sich um 23:24 Uhr Ortszeit, als ein Personenzug auf der Eisenbahnstrecke zwischen Athen – Thessaloniki mit etwa 350 Fahrgästen auf der Höhe von Tempi frontal mit einem anderen Güterzug zusammenstieß. Es ist das bisher schwerste Zugunglück in der Geschichte Griechenlands und die Zahl der Toten könnte noch steigen, da nach Angaben des Regionalgouverneurs von Thessalien die ersten beiden Waggons des Personenzuges buchstäblich zerschellt wurden. Rettungsteams mit 150 Feuerwehrleuten, 40 Krankenwagen und Polizei waren an den Unglücksort geeilt, um Überlebende in den zerschellten Waggons zu finden. Beim Personenzug handelt es sich um den Intercity 62, der am Dienstagabend um 19:22 Uhr aus Athen mit 350 Fahrgästen nach Thessaloniki gestartet war und mit dem Güterzug, der aus der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki losfuhr, kollidierte. Das griechische Nachrichtenportal onlarissa.gr berichtet, dass beide Züge mit rund 70-80 Stundenkilometern frontal aufeinanderstießen. Wie die am Einsatz beteiligte Feuerwehr mitgeteilt hat, dauert die Such- und Rettungsaktion noch an. Nach dem Zusammenstoß der beiden Züge fingen einige Waggons Feuer, weshalb die Feuerwehr anrücken musste. Um sich ein Bild vom Ausmaß des Unglücks zu machen und die Rettungsarbeiten zu koordinieren, kamen Gesundheitsminister Thanos Plevris, Verkehrsminister Michalis Papadopoulos sowie Regionalgouverneur Kostas Agorastos an den Unfallort. Die griechische mobile Einsatzzentrale “Olympos” ist ebenfalls an der Koordination zur Bergung von Opfern des Unfalls beteiligt. Kemal Bölge

 Kampf gegen Terror
Zwei PKK-Anführer bei Drohnenangriff im Nordirak getötet

Ankara – In der nordirakischen Region Sindschar sind bei einem Anti-Terror-Einsatz der Türkei zwei Anführer der Terrororganisation PKK getötet worden. Nach Medienberichten kamen zwei hochrangige Mitglieder der Extremistenorganisation PKK/YBŞ, Pir Çeko Şengali und Agir Cefri, in ihrem fahrenden Pick-up bei einer gemeinsamen Militäroperation der türkischen Armee und des Geheimdienstes ums Leben.

Die getöteten Extremisten-Anführer standen auf der Fahndungsliste der türkischen Sicherheitsbehörden, weil sie Anschläge auf Zivilisten und Soldaten angeordnet haben sollen. Die Terrororganisation YBŞ gilt als Splitterorganisation der PKK im irakischen Sindschar.

Videoaufnahmen und Fotos lokaler Medien verbreiteten sich in sozialen Netzwerken, in dem ein völlig zerstörtes und ausgebranntes Geländefahrzeug zu sehen ist, das wahrscheinlich von einer oder mehreren Kampfdrohnen angegriffen wurde.

Festnahme von PKK-Anführer im Nordirak durch türkischen Geheimdienst

Dem türkischen Nachrichtendienst MIT ist es bei einer Geheimoperation im nordirakischen Sulaimaniyya gelungen, einen der meistgesuchten PKK-Anführer der letzten Jahre, Ramazan Güneş, festzunehmen und in die Türkei zu bringen.

Wie die oppositionelle Zeitung Sözcü berichtet, wurde der per Haftbefehl gesuchte Terroristenanführer seit einem Jahr Schritt für Schritt vom Geheimdienst observiert. Die türkische Generalstaatsanwaltschaft in Hakkari wirft dem Extremisten vor, an bewaffneten Angriffen auf Polizeistationen in Çukurca, Şemdinli, Yüksekova und Derecik teilgenommen zu haben, bei denen 60 Sicherheitskräfte getötet wurden.

Er soll darüber hinaus an zwölf verschiedenen Anschlägen auf Kasernen, Stützpunkte und Polizeiunterkünfte aktiv beteiligt gewesen sein, bei dem 26 Polizisten und Soldaten getötet wurden. Den genauen Aufenthaltsort des Extremistenanführers ermittelte laut Zeitungsbericht ein Spezialteam der Auslandsabteilung des türkischen Nachrichtendienstes. Zur Ergreifung des Terroristen hatte das türkische Innenministerium ein Kopfgeld von rund 25.000 Euro ausgesetzt.

Türkischer Sicherheitsexperte Abdullah Ağar: Keine sicheren Zonen mehr für PKK-Terroristen

Der türkische Sicherheitsexperte Abdullah Ağar begrüßte die Festnahme des Terroristenanführers auf Twitter. Selbst eine Stadt wie Sulaimaniyya, den die Terroristen für eine sichere Zone hielten, sei der Ort der Ergreifung von Ramazan Güneş gewesen. Dieser sei verantwortlich für den Tod von 57 Soldaten, einem Polizisten und zwei Dorfwächtern, so der Ex-Elitesoldat Ağar im Kurznachrichtendienst.

Die PKK wird von der Türkei und den USA sowie der EU als terroristische Organisation eingestuft. Sie wird für den Tod von mehr als 40.000 Menschen, darunter viele Frauen und Kinder, verantwortlich gemacht.

Kemal Bölge

Ukraine-Krieg
Ukraine: Muslimische Tschetschenen im Kampf gegen Russland

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Kiew – In einem Gespräch mit der britischen Tageszeitung The Guardian bewertete ein Kämpfer des tschetschenischen Dschochar-Dudajew-Bataillons die aktuelle Situation in der Ukraine. Das Battaillon kämpft neben zwei weiteren tschetschenischen Battailons in den Reihen der ukranischen Streitkräfte gegen die russische Armee. „Wir kämpfen für eine freie Zukunft“, so der Kämpfer mit dem Spitznamen Tor. 

Das Dschochar-Dudajew-Bataillon ist eine Formation, die seit der russischen Invasion auf der Krim und im Donbass im Jahr 2014 an der Seite der ukrainischen Armee kämpft. Es hat seinen Namen vom ersten Präsidenten des unabhängigen Tschetscheniens nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, Dschochar Dudajew.

Die berüchtigte tschetschenische Miliz des vom Kreml unterstützten Ramsan Kadyrow ist eine bekannte Einheit. Weniger bekannt sind die drei tschetschenischen Bataillone auf ukrainischer Seite, die an den zermürbendsten und blutigsten Frontlinien kämpfen, im Gegensatz zu Kadyrows Truppen.

„Das Bataillon wurde gebildet, um den Frieden zu wahren“, so der tschetschenische Kämpfer über die Bildung des Bataillons.

Viele ihrer Kämpfer sind tschetschenische Emigranten der ersten oder zweiten Generation, die vor Kadyrows tyrannischer Herrschaft geflohen sind, als er als Putins starker Mann aus den postsowjetischen Kriegen gegen eine tschetscheniche Unabhängigkeit hervorging. 

Die Tschetschenen sagen, dass sie für die Ukraine kämpfen, da dies die beste Chance darstelle, diese Nationen unter dem zu befreien, was sie als „das russische Joch“ bezeichnen. Diejenigen von ihnen, die schon länger in der Ukraine leben, fügen hinzu, dass das Land ihnen auch die Freiheit bietet, ihren muslimischen Glauben auszuüben.

Wie The Guardian weiter berichtet, operiert die Einheit unter dem Kommando der ukrainischen Armee, erhält aber keine Mittel aus dem Verteidigungsbudget. Seine Zentrale im Keller eines Gebäudes in Kiew ist übersät mit eingelegtem Gemüse, Splitterschutzwesten, einem Maschinengewehr und sogar einer Starlink-Satellitenschüssel. Sie suchen ständig nach weiteren Spenden. Ein an einem Kleiderhaken hängender Sombrero bietet einen ungewöhnlichen Anblick. „Wir haben einen mexikanischen Spender“, sagt Tor. „Er war schon ein paar Mal hier, er hat zwei Autos gespendet.“

Die Frustration, sagen die Tschetschenen, sei, dass der Westen noch nicht auf die Notwendigkeit aufmerksam geworden sei, die Ukrainer richtig zu bewaffnen. Die Bereitstellung von US-Himars-Raketensystemen soll die Befreiung der südlichen Cherson-Region Ende vergangenen Jahres ermöglicht haben. Das langsame Tempo der Bundesregierung bei ihren Beratungen über die Lieferung von Leopard-2-Panzern sei laut Tor „ein Verbrechen“ gewesen. „Gib der Ukraine einfach die Waffen und sie werden den Rest erledigen und die Situation retten, ohne dass du dein Blut vergießen musst.“

Die Erfolgsbilanz des Bataillons seit dem 24. Februar könne sich durchaus sehen lassen, so The Guardian weiter. Die Einheit führte im März vergangenen Jahres Sabotage- und Aufklärungsaktivitäten im Norden von Kiew durch, als die Russen versuchten, die Hauptstadt der Ukraine zu stürmen, bevor sie sich an der Befreiung der Stadt Izium im Nordosten des Landes beteiligten.

„Die Russen haben viel schwere Artillerie und die ukrainische Armee hat nicht genug, um all diese Stellungen zu halten. Nicht genug Mörser, um die Russen zurückzuhalten. Die russische Taktik ist, alles zu zerstören, nur Ruinen zu hinterlassen und dann kommt die Infanterie. Es ist eine Taktik, die sie in Tschetschenien angewendet haben“, so ein weiterer Kämpfer gegenüber The Guardian.

Der Bataillonskommandeur ist der 41-jährige Adam Osmaev. Als schloss sich 1999 dem Kampf gegen Russland an, als der zweite Tschetschenienkrieg ausbrach. Im Oktober 2017 wurde Osmaev verwundet und seine Frau, Amina Okujewa, eine Scharfschützin des Bataillons, wurde getötet, als mutmaßliche russische Geheimdienstagenten mit einem Kalaschnikow-Gewehr das Feuer auf sie eröffneten, als sie mit dem Auto zu ihrem Haus außerhalb von Kiew zurückkehrten. 

Am 30. Oktober 2017 wurde in Kiew ein Attentat auf Amina Okujewa und Adam Osmajew verübt.

Zum Thema

– Ukraine-Konflikt – Kiew: Tschetschenen-Führer Cheberloyevsky dankt Türkei für Unterstützung

Im Krieg in der Ukraine setzt die russische Regierung auf die Unterstützung Ramsan Kadyrows, Herrscher der russischen Teilrepublik Tschetschenien. Jedoch kämpfen auch auf der Seite der Ukraine Tschetschenen. NEX24 traf deren Anführer Muslim Cheberloyevsky in Kiew.

Kiew: Tschetschenen-Führer Cheberloyevsky dankt Türkei für Unterstützung
 

Islam
Prominenter US-Priester zum Islam konvertiert

Los Angeles – Der in Kalifornien ansässige prominente christliche Priester, Hilarion Heagy, ist zum Islam konvertiert. Heagy, der jetzt seinen Namen in Said Abdul Latif geändert hat, sagte, er habe sich schon vor 20 Jahren zum Islam hingezogen gefühlt, sei aber erst vor kurzem zu dieser Religion konvertiert. „Nachdem ich mich jahrzehntelang in unterschiedlichem Maße zum Islam hingezogen gefühlt hatte, beschloss ich schließlich, den Schritt zu wagen.“ „Dazu war jedoch ein physischer Umzug notwendig und angebracht, da ich in einem katholischen Kloster lebte. Man kann nicht einfach öffentlich Priester und Mönch und privat Muslim sein“, sagte er. Heagy sagte, dass er seit der Bekanntgabe seiner Konversion zum Islam herzliche Botschaften von Muslimen erhalten hat. „Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die ich von der muslimischen Gemeinschaft erfahren habe, ist einfach phänomenal. Eine solche Gastfreundschaft habe ich noch nie erlebt. Die Zukunft ist für mich ungewiss. Ein Sprung ins Ungewisse ist immer mit einigen Ängsten verbunden.“ Gegenüber Medien sagte Heagy, dass sein Übertritt zur islamischen Religion wie eine „Heimkehr“ sei und eigentlich eine „Umkehr zum Islam“. Heagy schrieb in seinem Blogbeitrag:
„Es ist wirklich wie eine ‚Heimkehr‘. Mein ursprünglicher Glaube. Denn der Koran besagt, dass wir Gott allein verehren und uns ihm unterwerfen, bevor wir überhaupt geboren wurden.“
Zur weiteren Rechtfertigung seines Standpunkts zitierte Hilarion Heagy aus dem Heiligen Koran:
„Und erinnere dich, als dein Herr aus den Lenden der Kinder Adams ihre Nachkommenschaft hervorbrachte und sie über sich selbst aussagen ließ. Allah fragte: ‚Bin ich nicht euer Herr?‘ Sie antworteten: ‚Ja, Du bist es! Wir bezeugen es.‘ Er warnte: ‚Ihr habt kein Recht, am Tag des Jüngsten Gerichts zu sagen: ‚Wir wussten das nicht.'“ – Koran (7:172)“
Als Reaktion auf den Blogeintrag erschien kürzlich auf Catholic.com ein Artikel mit dem Titel „Traurige Reise des ‚muslimischen Priesters'“. Die Nachricht, dass der ehemalige Priester den Islam angenommen hat, hat auch in den sozialen Medien gemischte Reaktionen hervorgerufen, wobei Muslime ihn im Glauben willkommen hießen und einige Christen ihn als „Abtrünnigen“ geißelten.

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– Frankreich – Französisches Model Marine el Himer zum Islam konvertiert

Das berühmte französische Model Marine el Himer hat bekannt gegeben, dass sie zum Islam konvertiert ist.

Französisches Model Marine el Himer zum Islam konvertiert

Corona-Urpsung
US-Behörden: Corona-Pandemie durch Laborleck ausgelöst

Washington – Der Ursprung der Corona-Pandemie liegt wahrscheinlich in einem Laborleck, so ein US-Geheimdienstbereich. Demzufolge sollen das Energieministerium und das FBI zu diesem Ergebnis gekommen sein. Währenddessen erschwert China weiterhin die Suche nach der Ursache, bemängelt die WHO, berichtet Focus unter Berufung auf das Wall Street Journal. Zahlreiche US-Politiker fordern nun „dringende Maßnahmen gegen China“. „Das Leck in Chinas Labor, das sich als richtig erwiesen hat, spielt keine Rolle“, twitterte Senator Tom Cotton (R-Ark.) „Was zählt, ist, die Kommunistische Partei Chinas zur Verantwortung zu ziehen, damit so etwas nicht noch einmal passiert.“ Cotton vertritt seit langem die Theorie, dass COVID-19 mit einem Labor zur Erforschung von Coronaviren in Wuhan, China, wo der Ausbruch begann, in Verbindung steht, und forderte Untersuchungen zu dieser Möglichkeit. Der nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses, Jake Sullivan, sagte am Sonntag, es gebe „keine endgültige Antwort“ auf die Frage, woher die COVID-19-Pandemie komme, und erklärte in der CNN-Sendung „State of the Union“, Präsident Biden habe die Geheimdienste angewiesen, „dieser Frage auf den Grund zu gehen“. Die neuesten Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich die Meinung des US-Energieministeriums geändert hat, das bisher unschlüssig war, wie das Virus entstanden ist. Die Einschätzung des Energieministeriums fügt sich in die geteilten Meinungen der US-Behörden über die Ursprünge der Pandemie ein. Auch das FBI hat mit „mäßiger Sicherheit“ festgestellt, dass der Ursprung der Pandemie aus einem Labor stammt. Zwei weitere Behörden, darunter die CIA, sind noch unentschlossen, berichtete WSJ weiter. US-Nachrichtendienste können Bewertungen mit niedrigem, mittlerem oder hohem Vertrauen vornehmen. Eine Bewertung mit niedrigem Vertrauen bedeutet im Allgemeinen, dass die erhaltenen Informationen nicht zuverlässig genug oder zu bruchstückhaft sind, um ein endgültiges analytisches Urteil zu fällen, oder dass nicht genügend Informationen verfügbar sind, um eine solidere Schlussfolgerung zu ziehen. Senator Josh Hawley sagte am Sonntag, dass er erneut einen Gesetzesentwurf einbringen wird, der mehr Informationen darüber fordert, was die US-Regierung über den COVID-Ausbruch erfahren hat. „Das amerikanische Volk verdient die volle Wahrheit über die Ursprünge von #covid. Keine Schönfärberei mehr. Ich werde erneut ein Gesetz einbringen, um die Geheimdienstberichte der US-Regierung über Covid für die Bevölkerung zugänglich zu machen“, twitterte Hawley. Der ehemalige Außenminister Mike Pompeo, ein potenzieller Präsidentschaftskandidat für 2024, gehörte zu den Republikanern, die am Sonntag forderten, die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) für das gemeldete Laborleck verantwortlich zu machen. „Es gab immer enorme Beweise dafür, dass das Wuhan-Coronavirus aus dem Labor in Wuhan ausgetreten ist. Ich bin froh, dass das Energieministerium diese Realität anerkennt. Es ist höchste Zeit, die KPCh zur Rechenschaft zu ziehen“, sagte er in einem Tweet. Das chinesische Außenministerium wies die Behauptung zurück, als es am Montag zu der gemeldeten Einschätzung befragt wurde. Im Mai 2020 veröffentlichten Forscher des von der Regierung unterstützten Lawrence Livermore National Laboratory einen als geheim eingestuften Bericht, in dem sie feststellten, dass das Coronavirus möglicherweise aus einem Labor in Wuhan entwichen war, was zu einem Zeitpunkt geschah, als diese Art der Untersuchung noch als Tabu galt. Die USA haben bereits im April 2020 damit begonnen, die Möglichkeit zu untersuchen, dass sich Covid-19 in einem Labor ausgebreitet hat, obwohl die Geheimdienste wiederholt darauf hingewiesen haben, dass es aufgrund der mangelnden Kooperation Pekings schwierig war, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat darauf bestanden, dass alle Hypothesen auf dem Tisch bleiben, und hat China aufgefordert, weiteren Zugang zu den Untersuchungen zu gewähren. Das neue Coronavirus – SARS-CoV-2 – tauchte erstmals Ende 2019 in der zentralchinesischen Stadt Wuhan auf und verbreitete sich rasch über die ganze Welt, wobei bisher fast 7 Millionen Menschen starben. Es sorgte auch für Turbulenzen in der Weltwirtschaft, da Länder Grenzen schlossen und Abriegelungen anordneten, um die Ausbreitung eines Virus einzudämmen, gegen das es zunächst keine wirksamen Impfstoffe gab.      

Skandal um Roter Halbmond
Türkei-Beben: Die Hysterie um den Roten Halbmond

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Nach dem Erdbeben in der Türkei wird ständig eine Sau nach der anderen durchs Dorf getrieben. Diesmal erwischt es den türkischen Roten Halbmond. Die Wunden der Erdbeben in der Türkei vom 6. Februar sind noch nicht verheilt, da kratzen Oppositionsmedien an anderen Stellen weitere künstliche Wunden auf. Zuerst war es die ehrwürdige, erhabene türkische Armee, die laut kritischen Stimmen nach den Erdbeben aus den Kasernen zu spät ausgerückt und nicht in vollem Umfang eingesetzt worden sei. Die Kritik kommt unter anderem von jenen Kreisen, die bis dahin die Armee für heilig erklärten oder das Konterfei Atatürks vor sich hertragen. Als diese Ente nicht verfing, weil nach Tagen erste Erklärungen von Soldaten und Offizieren laut wurden, Videoaufnahmen durchsickerten und die Todeszahlen der Soldaten bekannt wurden, richtete man den Fokus auf die relativ neue AFAD, dem türkischen Katastrophenschutz. Aber auch hier verblasste die Schelte recht schnell, weil die staatliche AFAD von ehrenamtlichen Helfern aus der gesamten Republik getragen wird und hervorragende Arbeit leistet. Die Ohrfeige galt somit der Mitte der Gesellschaft, weshalb diese Schelte nicht verfangen konnte. Und jetzt wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben; von einem Musiker – ob gewollt oder nicht – losgetreten, der sich ehrenamtlich betätigt und dafür eine NGO gegründet hat. Man muss dem Mann zugutehalten, dass er bislang wirklich Hilfe vor Ort geleistet hat. Aber, diese Katastrophe ist auch für ihn eine Hausnummer zu groß, zu intensiv hat er seinen Namen vermarktet und wollte dem gerecht werden. Er ist auch ein wankelmütiger Charakter, der in diesen Zeiten nicht die richtigen Worte findet und immer wieder in Fettnäpfchen tritt; vor allem auf sozialen Netzwerken. Man kann ihm das verzeihen, aber die Frequenz, mit der er von einem Fettnäpfchen ins andere tritt, wirkt geradezu grotesk. So etwas greifen oppositionelle Medien natürlich gerne und schnell auf. Da heißt es dann, diese besagte NGO habe vom Roten Halbmond die Zelte gegen einen Betrag erwerben müssen. Zelte also, die man eigentlich hätte direkt in die von Erdbeben betroffenen Gebiete entsenden können, so der Vorwurf. Der Vorsitzende des Roten Halbmonds reagierte recht schnell und erklärte, die NGO habe Zelte von einem ihrer Schwesterorganisationen erworben, die eigentlich für internationale Hilfsorganisationen reserviert gewesen seien. Ferner zu einem Preis, der die Herstellungskosten deckt. Man muss dazu wissen, dass auch der Rote Halbmond, wie alle anderen großen Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz, GmbHs unterhält, in der bestimmte Leistungen und Produkte entgeltlich angeboten werden. Das begründet sich in der Selbstfinanzierung dieser Hilfsorganisation, die keine staatlichen Subventionen erhalten – zumindest beim Roten Halbmond ist das so. Um den Fortbestand des Roten Halbmonds zu sichern, finanziert sich der Rote Halbmond also seit ihrer Gründung nicht nur mit Spenden, Mitgliedsbeiträgen, Sondermarken, Markenverkauf, sondern auch durch Einnahmen von Schwesterorganisationen. Diese Schwesterorganisationen arbeiten ebenfalls gemeinnützig, weshalb deren Gewinnerträge wiederum an die Mutterorganisation fließen. Eine davon produziert seit 1954 Zelte und verkauft sie weltweit. Diese Schwesterorganisation hat auch der NGO rund 2.000 Zelte, die eigentlich für eine internationale Hilfsorganisation erstellt wurden, zum Produktionspreis verkauft. Das heißt, man verschenkte es nicht, man verkaufte es aber auch nicht mit Gewinnabsicht. Wenn diese NGO die Zelte aber laut der Denke der Kritiker von der gemeinnützigen GmbH des Roten Halbmonds kostenlos zur Verfügung gestellt bekommt; der Platz und die Infrastruktur von der AFAD bereitgestellt wird; das Aufstellen der Zelte von anderen wie dem Militär oder der Gendarmerie vorgenommen wird, wozu ist dann diese NGO noch zu Nutze? Etwa Hilfen koordinieren, Spendengelder einsammeln und nichts ausgeben? Was haben dann die Spender oder die Hilfsbedürftigen davon, wenn es doch der Rote Halbmond auch und seit mehr als einem Jahrhundert tut und darin Übung hat? Damit diese gemeinnützige GmbH arbeiten kann, um Näher und Näherinnen, Rohstoffe und Betriebsmittel zu bezahlen und Zelte herzustellen, darüber hinaus 365 Tage im Jahr zur Verfügung zu stehen hat; wie soll sie das bewerkstelligen, ohne dafür eine Gegenleistung zu bekommen? Es geht also um etwas anderes; vornehmlich darum, wohin die Spenden fließen. Aus irgend einem unerfindlichem Grund meinen manche Kritiker, nicht dem Roten Halbmond spenden zu wollen, weil dort wie in anderen Institutionen krumme Dinge laufen würden. So jedenfalls der Vorwurf. Deshalb sind gerade diese Burschen so sauer, dass die NGO ausgerechnet beim „Roten Halbmond“ eingekauft hat. Diesen Fass hat aber der Vorsitzende der NGO selbst geöffnet, nach dem er zuvor großspurig erklärt hatte, alles selber machen zu wollen. Dass das dann doch eine Nummer zu groß für ihn war, leuchtete erst spät ein. Aber deshalb den Roten Halbmond erst ins Rampenlicht rücken und damit zur Zielscheibe machen, ist geradezu selbstmörderisch, und zwar für ihn selbst. Nun rudert der Vorsitzende der NGO, der zuvor angeblich Aufklärungsarbeit leisten wollte, aber damit recht spät – nach dem er die Spenden fleißig eingeheimst hat – einen Fass eröffnet hat, wieder zurück und erklärt über soziale Medien, das habe alles doch seine Richtigkeit. Das nehmen ihm die kritischen Stimmen von Spendern aber nicht ab. Ein Teufelskreis. Der Schaden ist also immens, der dabei angerichtet wurde. Es wird seit geraumer Zeit daran gearbeitet, staatliche Institutionen in Verruf zu bringen. Aber zu welchem Zweck, wenn doch diese Institutionen seit Jahrzehnten oder mehr als einem Jahrhundert existieren? Liegt es an der türkischen Regierung, auf dessen Kosten diese Institutionen in Verruf gebracht werden? Und wenn, wirkt sich das nicht auf die nächsten Regierungen aus, die diese Institutionen doch ebenfalls übernehmen bzw. auf diese angewiesen sind? Fest steht, es gibt bestimmte Kreise, die derzeit nicht nur einen Vorsitzenden einer NGO instrumentalisieren und als Resonanzkörper missbrauchen, um das Volk zu beeinflussen, sondern auch ein Kreis von Medien, die dieses der Regierung ankreiden und damit polarisieren. Ein Teufelskreis, der inmitten einer großen Wunde und großen Schmerzen schwer zu durchbrechen ist. Geht es hier tatsächlich nur um Hilfe oder doch nur um eiskalte Politik?
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
 

Ukraine-Krieg
WDR eröffnet ARD-Studio in Kiew

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Der WDR richtet ein neues ARD-Studio im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew ein. Die erforderlichen Akkreditierungen seitens der ukrainischen Behörden liegen vor. WDR-Intendant Tom Buhrow: „Die Situation in der Ukraine ist schwierig und herausfordernd. Wir wissen nicht, wann dieser Krieg enden wird. Seine Folgen werden uns auf jeden Fall noch sehr lange beschäftigen. Umso wichtiger ist es, dass wir längerfristig in Kiew präsent sind, um für unser Publikum eine unabhängige Berichterstattung aus dem Land sicherstellen zu können. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese Berichterstattung mit ihrem großen Engagement möglich machen.“ Bislang gehörte die Ukraine zum Berichtsgebiet des ARD-Studios Moskau. Seit den 1950er Jahren ist die ARD in der russischen Hauptstadt vertreten und berichtete von hier in den vergangenen Jahren über fast alle Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Ellen Ehni, WDR-Chefredakteurin Politik und Zeitgeschehen: „Wir halten es für journalistisch wichtig, unsere Berichterstattung über dieses riesige Gebiet breiter aufzustellen. Denn wir haben es mit einer nachhaltigen Entfremdung zweier großer Staaten zu tun, die wohl weit über diesen Krieg hinausragt. Wir brauchen auch in der Ukraine längerfristig eigene Kolleginnen und Kollegen, die vor Ort recherchieren, hinterfragen, berichten können – und zwar aus eigenem Erleben.“ Aktuell berichten die WDR-Journalist:innen Rebecca Barth und Andrea Beer für den Hörfunk und Vassili Golod für das Fernsehen aus der Ukraine. Sie werden derzeit noch von wechselnden Mitarbeiter:innen unterstützt. Wer die Leitung des neuen ARD-Studios übernimmt und welche Mitarbeiter:innen das Team dauerhaft verstärken, wird sich in den kommenden Monaten entscheiden.

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– NEX24-Interview – Ukrainer: „Selenskyj hat dicke Eier“

Der ukrainische Präsident hat Bakhmut, eine umkämpfte Stadt im Osten des Landes, einen unangekündigten Besuch abgestattet.

Ukrainer: „Selenskyj hat dicke Eier“