Am 16. Dezember 2013 wurde der Dialog über die Visaliberalisierung zwischen der EU und der Türkei im Anschluss an das Rückübernahmeabkommen zwischen der EU und der Türkei eingeleitet. Der Prozess der Visaliberalisierung zielt darauf ab, die Visumspflicht für türkische Staatsbürger abzuschaffen und ihnen die Einreise in die Länder der Schengen-Zone für kurze Aufenthalte zu ermöglichen, insbesondere für bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen. Um diesen Prozess abzuschließen, haben die türkischen Behörden kontinuierlich versucht, die von der Europäischen Kommission geforderten Bedingungen zu erfüllen, aber der Prozess ist noch nicht abgeschlossen.
2020 sagte der damalige türkische Außenminister Mevlut Çavuşoğlu, dass die EU die Visumspflicht für türkische Staatsbürger, die EU-Länder besuchen wollen, abschaffen müsse, wenn sie die Flüchtlings- und Migrantensituation an der türkisch-griechischen Grenze lösen wolle. Zuvor hatte Erdoğan betont, dass die Visaliberalisierung mit den Ländern der Schengen-Zone zu den obersten Prioritäten des Landes gehöre. Çavuşoğlu hatte erklärt, dass die Regierung das 2016 mit der EU beschlossene Migrationsabkommen aussetzen werde, wenn die EU türkischen Bürgern keinen visafreien Zugang zu den Ländern der Schengen-Zone gewähre.
Reise
Immer weniger Türken erhalten Schengen-Visum
Klimawandel
2022: 57 % der gebauten Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen
Tiergesundheit
Hitzefalle: Hunde im Sommer nicht allein im Auto lassen
Kachowka-Staudamm
Staudamm-Katastrophe in der Ukraine hat dramatische Folgen für Welternährung
„Für die Landwirtschaft ist das ein schwerer Schlag, diese Region gehört mit zu den Kornkammern der Ukraine. Auf dieser Fläche wurden vorher etwa 500.000 Hektar Landwirtschaft betrieben, das heißt diese Flächen sind für die jetzige Ernte zerstört und eventuell auch für das nächste Jahr, denn man darf nicht vergessen, dieser Staudamm hat auch etwa 31 Bewässerungssysteme gespeist.“Die Situation habe bereits dafür gesorgt, dass der Preis für Weizen auf dem Weltmarkt um etwa drei Prozent gestiegen sei. „Gestiegenen Nahrungsmittelpreise sind schon heute ein wichtiger Faktor dafür, dass Hunger in der Welt zunimmt“, so Pott weiter. Momentan würden ohnehin rund 30 Millionen Tonnen und damit nur ein Teil des Getreides aus der Ukraine über das so genannte Getreide-Schwarzmeer-Abkommen exportiert. „Wenn jetzt hier wieder etwas fehlt, haben wir wieder das Problem, dass Länder wie Äthiopien, wie der Jemen aber auch Somalia, die insbesondere von diesen Getreideexporten abhängig waren, dass die zusätzlich leiden werden. Und es bedeutet, dass wieder die Ärmsten der Armen zusätzlich leiden werden“, so Simone Pott.
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– Kachowka-Staudamm – Ukraine-Botschafter Makeiev: Russen haben den Damm vermint
Durch die Überschwemmung der Region versuche Russland, die erwartete ukrainische Gegenoffensive zu stoppen. „Verstehen oder begreifen kann man das nicht.“
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Evangelischer Kirchentag
Göring-Eckardt: Gemeinsam Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken
„Natürlich wünscht man sich, dass es diese eine Institution gibt, wo man dann weiß, die sagen, wo es langgeht, aber das ist nicht die Realität. Und ich glaube, diese Aufgaben haben wir gemeinsam, Politik, Kirche, Gesellschaft, dass wir wissen, wir wollen beieinander bleiben, dass wir wissen, wir wollen Spaltung entgegenwirken, Rassismus, Hass, wir wollen dem entgegenwirken, dass Leute bewusst ausgegrenzt werden sollen.“Dies, so Göring-Eckardt, sei eine gemeinsame Aufgabe. „Da muss man sich auch keine Sorge machen, dass Kirche, oder dass der Staat da nicht ganz klar steht, wenn es um diese Fragen geht“, sagte die Grünen Politikerin. Demokratie, so Göring-Eckardt weiter, sei anstrengend und man müsse immer wieder dafür einstehen. „Manchmal ist es ja so, je unübersichtlicher die Situation ist, umso größer ist die Sehnsucht nach einfachen Antworten. Diese einfachen Antworten sind aber keine Antworten, da ist ja nie eine Lösung dabei, da ist ja nie ein Vorschlag dabei. Mir ist aber wichtig, ich komme aus Thüringen, und mir ist wichtig, noch einmal klarzumachen, die Mehrheit in unserem Land auch in den ostdeutschen Ländern, wählt und denkt demokratisch. Wir müssen richtig aufpassen und immer contra geben und auch am Kaffeetisch sonntags. Ich weiß, dass das anstrengend ist, Demokratie ist auch anstrengend, aber es gehört dazu zu wissen: Wir sind die Mehrheit, die Mehrheit ist demokratisch.“
Türkei
Erdogan ernennt erstmals Frau zur Zentralbankchefin
Letzte Woche ernannte Erdogan Mehmet Simsek, einen Verfechter einer orthodoxen Wirtschaftspolitik, zum türkischen Schatz- und Finanzminister. Die Ernennung deutete auf eine Abkehr von der weithin als unorthodox angesehenen Wirtschaftspolitik Erdogans hin, einschließlich der Überzeugung, dass eine Anhebung der Zinssätze die Inflation erhöht.Hafize Gaye Erkan has also held senior roles at Goldman Sachs https://t.co/6XfOxILZtF pic.twitter.com/w21EE4mTm4
— Financial Times (@FinancialTimes) June 9, 2023
Şimşek war von 2007 bis 2009 Wirtschaftsminister, und von 2009 bis 2015 Finanzminister. Danach übernahm er das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten. Er galt bei internationalen Investoren als Garant für eine gute wirtschaftliche Entwicklung.
Şimşek trat 2018 zurück, als Präsident Recep Tayyip Erdogan seinen Schwiegersohn Berat Albayrak zum Finanzminister ernannte. Die türkische Lira befand sich seit seinem Rücktritt in einem freien Fall, wobei sie um über 400 Prozent – von etwa 4,6 auf über 20 zum Dollar – abstürzte.
Çeyrek asrı bulan siyasi yürüyüşünde halkımızın güçlü desteğiyle tekrar seçilen Cumhurbaşkanımız sn @RTErdogan’ı kutluyorum.
Sayın Cumhurbaşkanımıza milletimize hizmet yolunda başarılar diliyorum. Yeni dönemin ülkemiz ve dünya için hayırlara vesile olmasını diliyorum. — Mehmet Simsek (@memetsimsek) May 28, 2023
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– Türkei – Türkischer Finanzminister Mehmet Şimşek fordert Rationalität
Er trat 2018 zurück, als Erdoğan seinen Schwiegersohn zum Finanzminister ernannte. Er galt bei Investoren als Garant für eine gute wirtschaftliche Entwicklung.
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Mode
Ein gutes Business-Outfit: Der Schlüssel zum Erfolg im Berufsleben
In der heutigen wettbewerbsorientierten Welt, in der oft schon der erste Eindruck über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, ist es immer wichtiger, sich im bestmöglichen Licht zu präsentieren.
Ein selbstbewusstes Auftreten am Arbeitsplatz stärkt nicht nur das Selbstvertrauen, sondern hat auch einen erheblichen Einfluss darauf, wie man von anderen wahrgenommen wird. Zum einem Business-Outfit, das Professionalität ausstrahlt, gehört auch ein mit Bedacht ausgewähltes Business Hemd. Ganz gleich, ob man ein Vorstellungsgespräch meistern will, einen wichtigen Vertrag abschließen muss oder ein Kundengespräch führt, mit dem richtigen Hemd strahlt man Zuverlässigkeit und Liebe zum Detail aus. Doch wie findet man das perfekte Business-Hemd?
Komfort und Passform
Bei Geschäftskleidung sollte man niemals Kompromisse bei der Bequemlichkeit eingehen. Denn nur wenn das Business Hemd auch angenehm sitzt, fühlt man sich wohl und kann bei Kunden und Kollgen mit seinen Fähigkeiten überzeugen. Um die richtige Größe zu finden, sollte man vor dem Kauf Hals, Brust, Taille und Armlänge vermessen und mit der Größentabelle der Wunschmarke abgleichen.
Auch der individuelle Körpertyp sollte beim Kauf berücksichtigt werden. Menschen mit einer schlanken Figur können ihre Silhouette mit Slim-Fit- oder taillierten Hemden unterstreichen, während eher athletisch gebaute Menschen mit einem nicht ganz so figurbetonten Hemd eine gute Wahl treffen, die Komfort bietet und und die eigene Form betont.
Stil und Design
Mittlerweile sind auch Business Hemden in zahlreichen Stilen und Designs erhältlich, die es einem ermöglichen, dem Business-Outfit einen individuellen Anstrich zu verleihen. Von klassischen Unifarben bis hin zu dezenten Mustern und auffälligen Drucken ist die Auswahl groß. Auch Hemdkragen bieten von Kentkragen über Haifischkragen bis hin zum Button-Down einige Möglichkeiten, seine eigenen Vorlieben auszudrücken.
Neben dem individuellen Ausdruck, den man mit einem Business Hemd vermitteln möchte, sollte man jedoch auch berücksichtigen, ob der eigene Beruf Grenzen für Stil und Design setzt. Wer hier das richtige Gleichgewicht findet, zeigt, dass er Flair und Professionalität optimal verbinden kann.
Qualität und Langlebigkeit
Ein hochwertiges Hemd zeichnet sich durch seine Langlebigkeit aus. Qualitativ hochwertige Materialien und sorgfältige Verarbeitung sorgen dafür, dass das Hemd den Strapazen des täglichen Tragens standhält und auch nach Jahren noch gut aussieht. Besonders Baumwolle ist ein beliebtes Material, da es atmungsaktiv und haltbar ist. Wer nach mehr Luxus strebt, greift zu einem Seidenhemd. Das strahlt Kultiviertheit aus und verleiht dem Outfit einen Hauch von Raffinesse.
Ein professionelles Business-Outfit trägt auch heute noch zum beruflichen Erfolg bei. Besonders ein Hemd ist eine sinnvolle Investition, da man damit seine persönlichen Stilvorlieben zeigen, aber gleichzeitig auch Professionalität vermitteln kann. Wer in seine Business-Garderobe investiert, sollte aber auch ein besonderes Augenmerk auf die Qualität und die Langlebigkeit legen. Wer das berücksichtigt, vermittelt auch im Berufsleben garantiert einen guten Eindruck.
Künstliche Intelligenz
Angst vor KI bewegt bereits die Aktienkurse
Künstliche Intelligenz ist zwar kein neues Phänomen, aber das explosionsartige Interesse an jüngsten Innovationen wie ChatGPT wird in kurzer Zeit sowohl Gewinner als auch Verlierer des technologischen Wettrüstens hervorbringen.
Was die Auswirkungen auf die Investitionen betrifft, so ist KI eine der größten technischen Revolutionen der letzten Jahrzehnte– möglicherweise sogar die größte technische Revolution aller Zeiten. Ihre Auswirkungen werden sich wahrscheinlich auf viele Branchen erstrecken. Die spezifischen Branchen, die Investoren im Auge behalten sollten, können in zwei Kategorien unterteilt werden: diejenigen, die direkt von der Technologie profitieren, und diejenigen, die sie entwickeln und ermöglichen.
Auch die KI-Nutznießer lassen sich grob in zwei Lager einteilen. Auf der einen Seite stehen die Unternehmen, welche die Technologie nutzen werden, um ihre eigene Produktivität enorm zu steigern, um mit weniger Aufwand mehr zu produzieren, die Kosten zu senken und gleichzeitig den Output zu erhöhen und letztlich ihr Geschäftsmodell insgesamt zu verbessern.
Im Gesundheitswesen könnte KI beispielsweise die Diagnose, die Behandlung und die Ergebnisse für die Patienten verbessern; sie könnte individuellere Behandlungspfade ermöglichen; sie könnte die Entdeckung von Medikamenten beschleunigen – die Liste ließe sich fortsetzen. Auch im Bildungswesen könnte die KI einen stärker personalisierten Unterricht ermöglichen, der zu besseren Ergebnissen führt. In der Fertigung wird die KI die Prozesse effizienter und weniger verschwenderisch machen. Und das sind nur einige der Branchen, die von der KI profitieren könnten.
Der zweite Bereich sind die Unternehmen, die KI ermöglichen – diejenigen, welche die „Hacken und Schaufeln“ bereitstellen und die erforderliche Infrastruktur für den massiven Anstieg der Computerverarbeitungsleistung aufbauen. Ein gutes Beispiel ist Nvidia, das mit seiner dominanten Position bei GPU-Chips neben anderen Anbietern von Computerhardware und -dienstleistungen ein großer Nutznießer sein wird. In beiden Lagern gibt es viele Möglichkeiten, auch wenn das erstere weniger bekannt ist. Neben den potenziellen Gewinnern hat die KI das Potenzial, wettbewerbsverändernde Lösungen zu schaffen, die einige Unternehmen überflüssig machen könnten.
Was die KI-Verlierer angeht, so gibt es viele Branchen, die ihr Wertangebot oder ihren Wettbewerbsvorteil durch KI untergraben sehen könnten. Dazu gehören Anbieter von Inhalten, Softwareunternehmen, Geschäftsabwicklung, Personallösungen, Unternehmen, die von der Anzahl der Mitarbeiter abhängig sind, Unternehmen, bei denen ein Großteil des Wertes aus immateriellen Vermögenswerten besteht, und Unternehmen, die KI nur langsam einführen und feststellen, dass ihre Konkurrenten sich die Technologie zu eigen machen und einen Anteil übernehmen.
Die Angst vor KI bewegt bereits die Aktienkurse. Vor ein paar Wochen verkaufte das Bildungstechnologieunternehmen Chegg aggressiv, als es berichtete, dass sein Geschäft durch ChatGPT gestört wird. Chegg hilft Studenten bei den Hausaufgaben und sah sein Wertversprechen dadurch untergraben, dass Studenten über ChatGPT ähnliche Antworten kostenlos finden.
Dennoch setzen viele Unternehmen KI bereits erfolgreich ein. Der Wirtschaftsinformationsanbieter RELX* nutzt KI schon lange in allen Geschäftsbereichen, und seine Rechtsabteilung wird ein Hauptprofiteur sein. Das Unternehmen hat bereits ein generatives KI-Produkt auf den Markt gebracht, das eine Kombination aus privaten und öffentlichen Daten nutzt und sein privates LLM anwendet. Je mehr das Unternehmen die Produktivität seiner Kunden steigern kann, desto mehr kann es die Gebühren für seine Dienstleistungen rechtfertigen.
Angesichts der rasanten Entwicklung dieser Technologie ist es für Anleger wichtig, KI und die ihr ausgesetzten Sektoren weiter zu analysieren und dabei sowohl ihre positiven als auch ihre negativen Auswirkungen zu berücksichtigen – und zwar nicht nur auf einzelne Unternehmen. Mit zunehmender Verbreitung werden auch die Umweltauswirkungen der enormen Rechenleistung, die KI-Anwendungen benötigen, ein wichtiger Faktor sein, den es einzubeziehen gilt.
Malcolm McPartlin, Co-Manager des Aegon Global Sustainable Equity Fund bei Aegon Asset Management
Arbeitsmarktpolitik
Forscher: Reallöhne von Geringverdienenden gestiegen
Türkei
Türkischer Finanzminister Şimşek: „Keine schnellen Lösungen“
Unsere Leitprinzipien für die Schaffung einer wohlhabenderen und widerstandsfähigeren Türkei werden Transparenz, Konsistenz, Rechenschaftspflicht und Berechenbarkeit sein.Um die „Vorhersehbarkeit zu verbessern“ und zur „Bewältigung der nationalen und internationalen Herausforderungen“, kündigte er eine „regelbasierte Politik“ an. Şimşek bedankte sich bei Präsident Erdoğan für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. „Ich bin Präsident Erdoğan dafür dankbar, dass er mich mit der Verantwortung betraut hat, unserem Volk in dieser Funktion zu dienen“, so der Finanzminister.
Şimşek war von 2007 bis 2009 Wirtschaftsminister, und von 2009 bis 2015 Finanzminister. Danach übernahm er das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten. Er galt bei internationalen Investoren als Garant für eine gute wirtschaftliche Entwicklung.
Şimşek trat 2018 zurück, als Präsident Recep Tayyip Erdoğan seinen Schwiegersohn Berat Albayrak zum Finanzminister ernannte. Die türkische Lira befand sich seit seinem Rücktritt in einem freien Fall, wobei sie um über 400 Prozent – von etwa 4,6 auf über 20 zum Dollar – abstürzte.
As we navigate through domestic and international challenges, we affirm our commitment to rules based policy making to enhance predictability. While there are no short cuts or quick fixes, rest assured that our experience, knowledge & dedication will help us overcome potential…
— Mehmet Simsek (@memetsimsek) June 7, 2023

