IT-Sicherheit
Die industrielle Revolution der Cyberkriminalität durch automatisierte Angriffsketten

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Die Bedrohungslage im digitalen Raum hat eine Geschwindigkeit aufgenommen, die vor wenigen Jahren undenkbar war. Aktuell ist die Automatisierung der entscheidende Hebel, der Cyberangriffe von handwerklichen Einzelaktionen in industrielle Massenprozesse verwandelt.

Während früher Angreifer Tage für die Aufklärung eines Ziels benötigten, übernehmen heute intelligente Algorithmen diese Aufgabe in Sekundenbruchteilen. Diese Entwicklung zwingt Unternehmen dazu, ihre Verteidigungsstrategien radikal zu überdenken, da menschliche Reaktionszeiten oft nicht mehr ausreichen, um mit der maschinellen Präzision der Angreifer mitzuhalten.

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz ermöglicht es kriminellen Akteuren, Sicherheitslücken im globalen Maßstab zu identifizieren, sobald sie entstehen. Diese „Zero-Day-Automatisierung“ führt dazu, dass die Zeitspanne zwischen dem Bekanntwerden einer Schwachstelle und den ersten großflächigen Ausnutzungsversuchen fast auf Null geschrumpft ist.

Automatisierte Aufklärung und der Kampf um den Initialzugriff

Moderne Botnetze agieren weitaus autonomer als ihre Vorgänger. Sie scannen das Netz permanent nach falsch konfigurierten Cloud-Instanzen oder veralteten Software-Versionen. Sobald ein potenzielles Ziel identifiziert wird, startet eine automatisierte Kette von Angriffsschüben. Dabei werden nicht nur technische Lücken gesucht, sondern auch menschliche Schwachstellen durch KI-gestütztes Phishing adressiert.

Diese personalisierten Angriffe sind so überzeugend, dass selbst geschulte Mitarbeiter sie kaum noch von legitimen E-Mails unterscheiden können. In hochdynamischen digitalen Umgebungen, wie sie bei einem modernen Dienstleister wie https://yep.casino/de-de zu finden sind, ist eine permanente Überwachung der Integrität lebensnotwendig, um solche automatisierten Einbruchsversuche im Keim zu ersticken. Die Systeme müssen hierbei so konzipiert sein, dass sie kleinste Anomalien im Nutzerverhalten sofort erkennen, bevor ein realer Schaden entstehen kann.

Angriffsphase

Klassischer Ansatz (manuell)

Automatisierter Standard 2026

Zielsuche

Manuelle Recherche

KI-basierte Massenscans

Phishing

Standardisierte E-Mails

Dynamisch generierte Deepfakes

Exploit-Erstellung

Stunden der Programmierung

Code-Generierung in Echtzeit

Lateral Movement

Manuelle Navigation im Netz

Autonome Malware-Agenten

Datenextraktion

Langsame Auswahl

Selektive KI-Filterung

Die Evolution von Ransomware durch autonome Agenten

Ein besonders gefährlicher Trend ist die Automatisierung der horizontalen Bewegung innerhalb eines Firmennetzwerks. Sobald ein Endpunkt infiziert ist, nutzen autonome Malware-Agenten eingebaute Tools, um Passwörter abzugreifen und sich auf Server mit höherwertigen Berechtigungen auszubreiten. Dieser Prozess erfolgt so schnell, dass herkömmliche IT-Teams oft erst dann alarmiert werden, wenn die Verschlüsselung bereits begonnen hat.

Die Angreifer setzen zudem auf automatisierte Verhandlungen. Portale für die Lösegeldabwicklung sind hochprofessionell gestaltet und bieten sogar Support-Chats an, die von Bots gesteuert werden. Ähnlich wie bei hochfrequentierten Events oder bei Yep Casino Turniere, bei denen die Systemlast und Interaktionen extrem hoch sind, müssen auch Sicherheitsarchitekturen in der Lage sein, massive Datenströme in Echtzeit zu analysieren. Die Geschwindigkeit der Verteidigung muss zwangsläufig der Geschwindigkeit der Angreifer entsprechen, um eine vollständige Kompromittierung der Infrastruktur zu verhindern.

Technologische Methoden der automatisierten Bedrohung

Um die Komplexität dieser neuen Angriffswellen zu verstehen, ist ein Blick auf die am häufigsten eingesetzten Techniken entscheidend, die mittlerweile als Standardwerkzeuge im Darknet gehandelt werden:

  • Polymorpher Code: Malware, die bei jeder Infektion ihren eigenen Code verändert, um klassische Virenscanner zu umgehen.
  • Credential Stuffing: Die automatisierte Nutzung von Milliarden geleakter Zugangsdaten zum Knacken von Accounts.
  • Deepfake-Social-Engineering: Einsatz von KI-Stimmen in Echtzeit-Calls, um Überweisungen oder Passwortänderungen zu autorisieren.
  • Adversarial AI: Gezielte Angriffe auf die KI-Modelle der Verteidiger, um deren Erkennungslogik zu täuschen.
  • Automated Lateral Movement: Skripte, die sich selbstständig durch Netzwerke graben und Schwachstellen in Millisekunden ausnutzen.

Verteidigung im Zeitalter der Algorithmen

Die Antwort auf automatisierte Kriminalität kann nur eine automatisierte Verteidigung sein. Unternehmen investieren massiv in Security Orchestration, Automation and Response (SOAR). Diese Systeme sind darauf ausgelegt, Standardbedrohungen ohne menschliches Zutun zu isolieren. Wenn ein Bot ein System angreift, antwortet ein Verteidigungs-Algorithmus in Millisekunden, sperrt Konten und leitet den Datenverkehr in eine geschützte Umgebung um.

Die Herausforderung für das Management besteht darin, die richtige Balance zwischen Automatisierung und menschlicher Kontrolle zu finden. Während die Maschine die Masse bewältigt, müssen Experten für die Analyse komplexer, gezielter Attacken bereitstehen. Ein statischer Ansatz bei der Cybersicherheit ist im aktuellen Umfeld fahrlässig. Die Bedrohungslandschaft entwickelt sich so dynamisch, dass Sicherheitsrichtlinien wöchentlich angepasst werden müssen, um den Vorsprung der Angreifer zu verringern.

Anpassungsfähigkeit als neue Kernkompetenz

Die Beschleunigung der Cyberangriffe ist eine unumkehrbare Entwicklung. Automatisierung hat die Eintrittshürden für Kriminelle gesenkt, da fertige „Attack-as-a-Service“-Pakete gemietet werden können. Für Unternehmen bedeutet dies, dass Resilienz nicht mehr nur durch statische Mauern, sondern durch digitale Beweglichkeit definiert wird. Die Fähigkeit, einen Angriff innerhalb von Sekunden zu erkennen und einzudämmen, entscheidet über den Fortbestand der Organisation.

Langfristig wird sich ein Wettrüsten zwischen den KIs der Angreifer und der Verteidiger entwickeln. Wer in dieser Umgebung bestehen will, muss Cybersicherheit als einen kontinuierlichen, automatisierten Prozess begreifen. Die Zeit der punktuellen Sicherheits-Audits ist vorbei; wir befinden uns in einem Zyklus der permanenten Überprüfung und Echtzeit-Anpassung. Nur wer die Werkzeuge der Automatisierung ebenso effizient nutzt wie die Gegenseite, wird seine digitalen Werte in diesem Jahr und darüber hinaus erfolgreich vor dem unaufhaltsamen Fortschritt der kriminellen Technik schützen können.


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Wohnen
Geschichte unserer Wohnkultur: Sofas im Wandel der Zeit

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Die Geschichte unserer Wohnkultur ließe sich auch als die Geschichte des Sofas erzählen. Denn das Sofa ist das einzige Möbelstück in unseren vier Wänden, das keine rein funktionale Aufgabe wie das Schlafen, Essen oder Arbeiten erfüllt, sondern hauptsächlich einfach dem Dasein dient.

Während der Stuhl Disziplin einfordert und das Bett die Abwesenheit von Bewusstsein ermöglicht, besetzt das Sofa die Grauzone dazwischen. Es ist der Ort, an dem die Zeit gedehnt wird und man zur Ruhe kommen kann.

Die Evolution der horizontalen Sitzkultur

Betrachten wir die Geschichte des Sofas einmal von Anfang an. Ursprünglich war das Sitzen mit angehobenen Beinen ein Privileg, das strengen gesellschaftlichen Hierarchien unterworfen war. Das Wort „Sofa“ leitet sich vom arabischen suffah ab, was so viel wie eine gepolsterte Bank bedeutet.

Doch bevor es zum Standard in westlichen Wohnzimmern wurde, durchlief es eine lange Transformation. Im 18. Jahrhundert war das Sofa noch ein Repräsentationsinstrument, das vor allem dazu genutzt wurde, männlichen Wohlstand und Eleganz zu zeigen. Die Polsterung war fest, die Bezüge aus kostbarer Seide, Leder oder schwerem Brokat.

Man saß aufrecht darauf und konnte es benutzen, ohne dass der Anzug verknitterte. Heute ist es das Sinnbild für Bequemlichkeit, in das man sich in Jogginghosen am Ende eines Tages sinken lässt.

Denn mit der industriellen Revolution änderte sich die Wahrnehmung von Komfort maßgeblich. Die Entstehung des Bürgertums brachte das Bedürfnis mit sich, den anstrengenden Arbeitsalltag in einem privaten Rückzugsort auszugleichen. Es war die Geburtsstunde des Sofas als Zentrum des sozialen Lebens innerhalb der eigenen vier Wände.

Psychologie des Polstermöbels

Wenn ein Sofa in einem Raum steht, wird es unweigerlich zum Mittelpunkt. Je nachdem, wie es ausgerichtet ist, wirkt ein Raum offen und einladend oder geschlossen und schützend. Wenn das Sofa beispielsweise mit dem Rücken zur Tür steht, transportiert dies Abschottung.

Ein Sofa, das sich zu einem großen Fenster hin öffnet, lädt die Welt von draußen ein, Teil des Innenraums zu werden. Sofas, die über Eck stehen, regen Konversation an. Eines, das auf den Fernseher ausgerichtet ist, nicht. Besonders reizvoll ist die Kombination von Innen und Außen. Wenn der Blick vom Sofa aus nach draußen in den Garten oder Himmel schweifen kann, unterstützt das die Entspannung, die man auf dem Möbelstück sucht.

Die Last der Bequemlichkeit

Doch auch wenn man sich gerne in weiche Kissen sinken lässt, um zu entspannen, birgt das Sofa auch Tücken für die menschliche Anatomie. Gerade wenn man einen Schreibtischjob hat und dementsprechend wenig Bewegung, können zu weiche Polster, die dem Körper keinen Widerstand bieten, dazu führen, dass die Wirbelsäule in eine unnatürliche Krümmung gezwungen wird. Die Muskulatur erschlafft, die Bandscheiben werden ungleichmäßig belastet.

Über Jahre hinweg kann diese Haltung negative Folgen haben. Wenn die Sitzposition ständig kollabiert, entwickeln sich häufig chronische Rückenschmerzen. Es ist eine Ironie, dass ausgerechnet der Ort, der für die Regeneration gedacht ist, zum Verursacher von langfristigen körperlichen Beschwerden werden kann. Hier zeigt sich der Vorteil von festeren Modellen wie dem klassischen Chesterfield-Sofa oder ergonomisch durchdachten Modulsystemen. Sie entlasten den Rücken auch während der Ruhephasen.

Verschiedene Sofatypen

Neben dem klassischen Chesterfield haben sich im Laufe des 20. Jahrhunderts weitere Formen etabliert: Das Ecksofa, oft auch als L-Form bezeichnet, ist ideal für die Raumoptimierung.

Es nutzt tote Winkel aus und lässt Menschen einander zugewandt sitzen. Häufig findet sich im Inneren Stauraum und mit wenigen Handgriffen kann das Sofa zu einer Schlafgelegenheit umgewandelt werden. Damit ist dieser Allrounder ein ideales Sofa für Familien, ein Spielplatz für Kinder und ein Rückzugsort oder gesellschaftlicher Mittelpunkt für Erwachsene gleichermaßen.

Modulare Sofas hingegen spiegeln den Zeitgeist der Flexibilität wider. Sie bestehen aus einzelnen Elementen, die wie Bausteine neu angeordnet werden können. Gerade wenn man häufig umzieht oder umräumt und flexibel bleiben möchte, sind diese Sofas ideal geeignet. Der Vorteil liegt in der Wandelbarkeit. Der Nachteil oft in einer gewissen optischen Unruhe, die durch die vielen Elemente entsteht.

Neben den Klassikern bestimmen vor allem Standardmaße den Alltag. Der Zweisitzer ist das ideale Sofa für kompakte Stadtwohnungen oder als ergänzendes Element in einer größeren Sitzgruppe. Der Dreisitzer gilt als das goldene Mittelmaß, da er Platz für entspanntes Liegen bietet, ohne den Raum optisch zu dominieren.

Wer maximale Entspannung sucht, landet oft beim tiefen Sitzsofa. Durch die großzügige Sitztiefe und die niedrige Bauweise lädt es zum völligen Versinken ein. Besonders bequem und vielseitig ist auch eine Wohnlandschaft. Diese u-förmigen Giganten vereinen Sitz-, Liege- und Spielflächen und fungieren als Inseln im Raum, auf denen eine ganze Familie gleichzeitig Platz findet.
Materialien

Gerade im Sommer liegen wir mit der bloßen Haut auf unserer Couch. Spätestens jetzt wird klar, wie wichtig der Bezug bei der Wahl des Sofas ist. Leder ist kühl, glatt und besonders langlebig. Dieses Material atmet und bietet sich beispielsweise in Haushalten mit Tieren an, die es sich bekanntermaßen ebenfalls gerne auf der Couch gemütlich machen.

Stoffbezüge, vom groben Leinen bis zum feinen Samt, hingegen bieten eine sofortige Wärme. Samt reflektiert das Licht auf eine besondere Weise, die ihn zu einem wahren Hingucker macht. Auch die Farbauswahl ist wesentlich. So kann das Sofa in einem hellen Ton dezent in den Hintergrund treten, oder sich beispielsweise in einem leuchtenden Rot hervortun. Wer Abwechslung schätzt, kann durch diverse farbige Kissen und Decken die Gestaltung wesentlich ändern.

Beachtenswert ist auch die Platzierung: Ein Sofa in der Nähe einer großen Glasfront zum Garten hin ist zudem anderen Belastungen ausgesetzt als ein Möbel in einer dunklen Ecke. UV-Strahlung kann Farben verblassen lassen und Materialien spröde machen. Hier zeigt sich die Qualität der Verarbeitung. Ein hochwertiges Sofa ist eine Investition in die nächsten zwei Jahrzehnte. Es muss dem Sonnenlicht ebenso standhalten wie gelegentlichen Wassertropfen, wenn beispielsweise ein Saft auskippt oder Tränen bei Filmen fließen.

Gemütlichkeit und Technik

In einem modernen Sofa stecken häufig technische Raffinessen: Unter den Polstern verbergen sich oft elektrische Funktionen, die Fußstützen ausfahren oder die Sitztiefe verstellen lassen. Diese Zusätze sind ideal, um beispielsweise chronischen Rückenschmerzen proaktiv zu begegnen, indem sie wechselnde Sitz- und Liegepositionen ermöglichen.

Gleichzeitig sollte die Akustik bedacht werden. Ein Sofa aus weichen Textilien wirkt im Raum wie ein riesiger Schallschlucker. In Räumen mit vielen harten Oberflächen, beispielsweise mit Fliesenböden, Fensterfronten und wenigen Möbeln, ist dies ein entscheidender Faktor für die Aufenthaltsqualität. Ohne die dämpfende Wirkung eines großen Polstermöbels würde jedes Geräusch unangenehm nachhallen.

 


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Robotik
Arbeit für rund 2 Dollar pro Stunde: Humanoide Roboter

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München – Humanoide Roboter stehen vor dem Sprung aus der Prototypenphase in die industrielle Skalierung. Die aktuelle Roland Berger Studie Humanoid Robots 2026 – The Convergence Moment for a New Market zeigt:

Durch Fortschritte bei KI und Robotik-Hardware könnten humanoide Systeme perspektivisch zu Betriebskosten von rund zwei US-Dollar pro Stunde arbeiten. Damit wären sie in Hochlohnländern wie Deutschland ein entscheidender Hebel, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, neue Industrien entstehen zu lassen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Laut der Studie dürften Robotik-Hersteller bis 2035 einen Umsatz von 300 Milliarden US-Dollar erreichen; in optimistischeren Rechenszenarien bis zu 750 Milliarden US-Dollar. Langfristig könnte der Markt bis zu vier Billionen US-Dollar erreichen, und damit das Potenzial, eine Marktgröße wie die der Automobilindustrie zu erlangen.

„Wir erleben gerade, wie technologische Machbarkeit auf wirtschaftliche Notwendigkeit trifft. Die entscheidende Frage ist also nicht mehr, ob humanoide Roboter kommen, sondern wie schnell sie skalieren,“ sagt Thomas Kirschstein, Partner bei Roland Berger.

Milliardenchance entlang der Wertschöpfungskette

Humanoide Roboter schaffen neue Absatzmärkte weit über den eigentlichen Roboter hinaus: von Motoren, Mechanik und Sensoren bis hin zu Elektronik und Produktionsausrüstung – eine komplexe Wertschöpfungskette, die in großen Teilen auf bestehenden Industriekompetenzen aufbaut.

Bis humanoide Roboter vollständig autonome Produktionsaufgaben übernehmen können, muss die Technik weiter fortschreiten. Während die Hardware bereits in einem fortgeschrittenen Stadium ist, reifen Software, Lieferketten oder Regulierungen sukzessive nach. Der Nutzen wird sich zunächst in klar abgegrenzten, repetitiven Anwendungen zeigen, wie etwa Gegenstände auspacken oder transportieren. Erst mit wachsender Software-Reife können sich die Tätigkeiten ausdehnen.

Auch Themen wie Haltbarkeit und Sicherheits- und Haftungsfragen entscheiden über Geschwindigkeit und Breite der Industrialisierung. So müssen die komplexen Systeme einen Dauerbetrieb in teils rauen Produktionsumgebungen aushalten.

Bestehende Sicherheitsstandards sind auf klassische, eingezäunte Automation ausgelegt. Humanoide Roboter arbeiten hingegen dynamisch und bewegen sich in den gleichen Räumlichkeiten wie Menschen. Dafür braucht es neue Test- und Zertifizierungslogiken sowie einheitliche Gesetzgebung.

Europa benötigt eine eigene Value Chain

Zwar verfügt Europa über eine starke industrielle Basis, insbesondere in Automobilbau, Maschinenbau und Automatisierung, doch Investitionen, Stückzahlen und Startup-Ökosysteme sind aktuell noch hinter den USA und China zurück. Der Kontinent hat den Anschluss laut der Studie noch nicht verloren, muss aber entschlossen handeln.

Thomas Kirschstein, Partner bei Roland Berger, sagt: „Europa hat die technologischen Fähigkeiten, in Zukunft von humanoiden Robotern zu profitieren. Was fehlt ist die Entschlossenheit, in eigene Wertschöpfungsketten zu investieren und schnell zu skalieren.“

Humanoide Roboter eröffnen mit Betriebskosten von rund zwei US-Dollar pro Stunde die Möglichkeit, auch arbeitsintensive Produktion wieder wirtschaftlich nach Europa zu holen. Voraussetzung dafür ist eine europäische Wertschöpfungsstruktur: mehr Skalierung, mehr Investitionen und eine enge Verzahnung von Industrie, Zulieferern und Technologieanbietern.

Gelingt das nicht, droht Europa von fremden Technologien abhängig zu werden, obwohl Europa heute mehr als 20 Startups für Humanoide Roboter hat. Ohne eine eigene industrielle Wertschöpfungskette, die mit den USA und China mithalten kann, würde ein erheblicher Teil der wirtschaftlichen Effekte außerhalb Europas entstehen, wie es heute bereits in Teilen der KI-Industrie zu beobachten ist.

Über die Studie

Die Studie „Humanoid Robots 2026 – The Convergence Moment for a New Market“ analysiert Marktpotenziale, die Ökonomie humanoider Robotik sowie technologische und regulatorische Voraussetzungen für die Skalierung. Sie basiert auf Marktinterviews, Modellierungen und internen Daten von Roland Berger. Sie beleuchtet zudem regionale Ökosysteme sowie erste industrielle Einsatzfelder.

 


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– Neurotechnologie –

Künstliche Neuronen kommunizieren mit lebenden Gehirnzellen

Forscher der Northwestern University entwickelten gedruckte künstliche Neuronen, die direkt mit lebenden Hirnzellen kommunizieren und die Energieeffizienz von KI massiv steigern können.

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USA
TV-Tipp: JD Vance – Der Mann nach Donald Trump

Berlin – Für die einen ist er ein rückgratloser Opportunist, für andere der aussichtsreichste Kandidat der Republikaner bei den nächsten amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2028.

Wie aber wurde aus dem aus schwierigen Verhältnissen stammende James David Vance der derzeitige Vizepräsident der Vereinigten Staaten? Der 82-minütige Dokumentarfilm ist ab 21. April 2026 in der ARD Mediathek verfügbar und wird am gleichen Tag um 22:50 Uhr im Ersten gezeigt. Eine Produktion von Together Media in Zusammenarbeit mit dem SWR.

Der Film entfaltet sich wie ein politischer Thriller und verfolgt die Schritte eines Mannes, der seine eigene Geschichte schon niederschrieb, bevor er weltbekannt wurde – „Hillbilly Elegy“ (2016) ein von Hollywood verfilmter Bestseller, der sogar den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz zu Tränen gerührt haben soll.

Inzwischen hat JD sich aus der amerikanischen Unterschicht bis nach oben gekämpft und ist nach Donald Trump der mächtigste Politiker der USA. Middletown, Ohio, im armen Rust Belt Amerikas, ist der Ort, aus dem JD Vance seine Stärke, seine Widerstandskraft und seinen Rachedurst zieht: Hier wuchs er bei seinen Großeltern auf, weil sich seine drogenabhängige Mutter nicht um ihn kümmern konnte.

Glühender Ehrgeiz und ideologische Anpassungsfähigkeit

In Yale fühlte er sich zunächst in einer neuen Welt verloren, bevor er Denker entdeckte, die ihn tief beeinflussten und er seine spätere Frau Usha kennenlernte. Sein Weg führte ihn auch vom Atheismus zum katholischen Glauben vom absoluten Trump-Gegner zum aktiven Unterstützer.

In einer Mischung aus atmosphärisch eingefangenen Ortserkundungen, die Vance und sein Weltbild prägten, Archivausschnitten seiner öffentlichen Auftritte, privaten Fotos und Interviews mit Menschen aus seinem nahen Umfeld, wie seiner Mutter, Ehefrau, Studienfreundin und Mentoren entsteht das beunruhigende Bild eines Mannes, der von ganz unten kommt, es mit viel Ehrgeiz und vielen ideologischen Verwandlungen geschafft hat, in die Elite aufzusteigen und der noch weiter nach oben strebt. Der Mann nach Trump?

82-minütiger Dokumentarfilm über den zweitmächtigsten Politiker der USA ab 21.4.2026 in der ARD Mediathek / Ausstrahlung im Ersten am 21.4., um 22:50 Uhr


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Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani hat den US-Krieg gegen den Iran in der NBC-Sendung „Meet The Press“ scharf verurteilt und dabei auf einen Songtext des verstorbenen Rappers Tupac Shakur zurückgegriffen.

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Neurotechnologie
Künstliche Neuronen kommunizieren mit lebenden Gehirnzellen

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Northwestern – Ingenieure der Northwestern University haben künstliche Neuronen entwickelt, die direkt mit lebenden Gehirnzellen interagieren können. Die flexiblen Bauteile erzeugen lebensechte elektrische Signale und könnten die Neurotechnologie sowie die Energieeffizienz von KI-Systemen revolutionieren.

Wissenschaftler an der Northwestern University erzielten einen bedeutenden Durchbruch an der Schnittstelle zwischen Maschine und menschlichem Gehirn. Das Team um Mark C. Hersam entwickelte gedruckte künstliche Neuronen, die über bloße Imitation hinausgehen und aktiv mit biologischen Nervenzellen kommunizieren. In Experimenten mit Hirngewebe von Mäusen lösten diese kostengünstigen, flexiblen Geräte Reaktionen in realen Neuronen aus.

Schnittstelle für Neuroprothetik und KI

Diese Entwicklung rückt die Vision von Elektronik, die direkt mit dem Nervensystem gekoppelt ist, in greifbare Nähe. Mögliche Anwendungsgebiete sind Hirn-Maschine-Schnittstellen und Neuroprothesen, die Hör-, Seh- oder Bewegungsfunktionen wiederherstellen könnten. Zudem weist die Technologie den Weg zu einer neuen Generation von Computersystemen. Durch die Nachahmung neuronaler Kommunikation könnte Hardware künftig komplexe Aufgaben mit einem Bruchteil der heute benötigten Energie bewältigen.

„Die Welt ist von künstlicher Intelligenz dominiert, doch das datenintensive Training führt zu massiven Stromverbrauchsproblemen“, erklärte Mark C. Hersam, Leiter der Studie und Professor für Materialwissenschaften an der McCormick School of Engineering. Da das Gehirn um fünf Größenordnungen energieeffizienter arbeitet als ein digitaler Computer, müsse die nächste Hardware-Generation vom biologischen Vorbild lernen.

Abkehr vom starren Silizium

Herkömmliche Computer basieren auf Milliarden identischer Transistoren auf starren Siliziumchips. Das Gehirn hingegen besteht aus heterogenen, dynamischen Netzwerken, die sich ständig anpassen. Um diese Komplexität zu erreichen, nutzte Hersams Team elektronische Tinten aus Nanoflocken von Molybdändisulfid (MoS2) und Graphen. Mittels Aerosol-Jet-Druck wurden diese auf flexible Polymeroberflächen aufgebracht.

Besonders innovativ: Ein Polymer, das bisher als störend galt, wurde gezielt genutzt

Durch teilweise Zersetzung des Polymers unter Stromfluss entstanden leitfähige Filamente, die plötzliche elektrische Reaktionen – ähnlich dem Feuern eines Neurons – ermöglichen. Die künstlichen Neuronen erzeugen so Spikes, kontinuierliche Signale und Burst-Muster, die biologischen Signalen präzise entsprechen.

Erfolgreiche Tests an biologischem Gewebe

In Zusammenarbeit mit der Neurobiologin Indira M. Raman wurde die Wirksamkeit am Kleinhirn von Mäusen getestet. Die künstlichen Signale entsprachen in Timing und Dauer exakt den biologischen Eigenschaften. „Andere Labore versuchten es mit organischen Materialien, die zu langsam waren, oder mit Metalloxiden, die zu schnell reagierten. Wir bewegen uns in einem Zeitbereich, der direkt mit lebenden Neuronen interagiert“, so Hersam.

Angesichts des enormen Energie- und Wasserverbrauchs moderner Rechenzentren unterstreicht Hersam die Dringlichkeit effizienterer Hardware. Die additive Fertigung der neuen Neuronen ist zudem kostengünstig und nachhaltig. Die Studie wurde am 18. April in der Fachzeitschrift Science Daily veröffentlicht.

 


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USA
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New York – Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani hat den US-Krieg gegen den Iran in der NBC-Sendung „Meet The Press“ scharf verurteilt und dabei auf einen Songtext des verstorbenen Rappers Tupac Shakur zurückgegriffen.

„Ich wünschte, die Worte von Tupac aus den 90er Jahren wären nicht immer noch prophetisch, aber sie treffen für zu viele Menschen weiterhin zu — nämlich dass wir immer Geld für den Krieg haben, aber nicht, um die Armen zu ernähren“, sagte Mamdani gegenüber Moderatorin Kristen Welker.

Das Zitat stammt aus Tupacs Song „Keep Ya Head Up“ und beschreibt nach Ansicht Mamdanis die aktuelle Lage in Amerika treffender denn je.

Krieg verschärft Lebenshaltungskostenkrise

Mamdani betonte, der andauernde Krieg gegen den Iran habe die ohnehin hohen Lebenshaltungskosten in New York City weiter in die Höhe getrieben. „Während dieser Krieg eine Lebenshaltungskostenkrise verschärft hat, ist das eine Krise, die bereits vor meiner Bürgermeisterkandidatur existierte — und sie spiegelt sich darin wider, dass wir die teuerste Stadt der Vereinigten Staaten sind“, sagte er.

Die Militäroperation gegen den Iran solle „nicht nur aus politischen oder moralischen Gründen, sondern auch aus rein wirtschaftlichen Gründen abgelehnt werden“, so Mamdani. Die USA hätten bereits schätzungsweise 28 Milliarden Dollar für den Krieg ausgegeben — Geld, das seiner Meinung nach stattdessen für die Arbeiterklasse in ganz Amerika eingesetzt werden könnte.

Krieg tief unpopulär in der Bevölkerung

Der Krieg gegen den Iran, der Ende Februar als gemeinsame Militäroperation der USA und Israels begann, ist in der amerikanischen Bevölkerung inzwischen tief unpopulär. In einer aktuellen CBS News/YouGov-Umfrage gaben fast 60 Prozent der Amerikaner an, der Krieg laufe „sehr“ oder „eher schlecht“ für die USA.

Der Konflikt hatte zudem dazu geführt, dass der Iran die Straße von Hormus sperrte, was die globalen Ölpreise in die Höhe trieb und die Benzinkosten in den gesamten USA ansteigen ließ. Im Kongress scheiterte unterdessen ein parteiübergreifender Versuch, den Präsidenten zum Abzug der US-Streitkräfte aus dem Iran-Konflikt zu verpflichten — die Abstimmung im Repräsentantenhaus verlief weitgehend entlang der Parteilinien.

Trump: Militär hat Vorrang vor Kinderbetreuung

Präsident Donald Trump wies derweil Forderungen zurück, Subventionen für die Kinderbetreuung auszuweiten. Bei einem privaten Osteressen im Weißen Haus sagte er:

„Es ist uns nicht möglich, uns um Kinderbetreuung, Medicaid, Medicare und all diese einzelnen Dinge zu kümmern. Das können die Bundesstaaten auf eigene Initiative tun. Wir müssen uns um eine Sache kümmern: den Militärschutz. Wir müssen das Land schützen.“

Mamdani setzt auf kostenlose Kinderbetreuung

Ein klarer Gegensatz zu Mamdanis politischer Agenda: Der Bürgermeister, der im November gewählt wurde und dabei einen Wahlkampf für eine erschwinglichere Stadt geführt hatte, hat die kostenlose Kinderbetreuung zu einer seiner wichtigsten Prioritäten erklärt.

Im März kündigten Mamdani und New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul ein kostenloses Kinderbetreuungsprogramm für bis zu 2.000 Zweijährige in New York City an — mit dem Ziel, es künftig auszuweiten. Zur Finanzierung seiner Versprechen, darunter erschwinglichere Kinderbetreuung, hatte Mamdani im Wahlkampf eine Steuererhöhung für die reichsten New Yorker angekündigt.

Vergangene Woche schlugen er und Hochul offiziell eine „Pied-à-Terre“-Steuer für Eigentümer von Immobilien im Wert von mehr als 5 Millionen Dollar in New York City vor, die dort nicht ihren Hauptwohnsitz haben.

„Diese Steuer wird mindestens 500 Millionen Dollar direkt für die Stadt einbringen und Dinge wie kostenlose Kinderbetreuung, sauberere Straßen und sicherere Nachbarschaften finanzieren“, so Mamdani.

Zohran Kwame Mamdani wurde 1990 in Kampala, Uganda, geboren und wuchs in New York City auf. Er ist der Sohn des renommierten ugandisch-amerikanischen Politikwissenschaftlers Mahmood Mamdani und der südafrikanischen Filmemacherin Mira Nair. Mamdani studierte Wirtschaftswissenschaften an der Bowdoin College in Maine. Vor seiner politischen Karriere arbeitete er als Mieterrechtsberater in Queens.

Er ist Mitglied der Demokratischen Sozialisten Amerikas (DSA) und vertrat ab 2021 den Stadtteil Astoria in Queens als Abgeordneter der New York State Assembly. Im November 2024 wurde er zum Bürgermeister von New York City gewählt.

Präsidentschaft außer Reichweite

Trotz seiner rasanten politischen Karriere und wachsender Popularität weit über New York hinaus bleibt das Weiße Haus für Mamdani verfassungsrechtlich unerreichbar. Viele seiner Unterstützer würden ihn gerne als nächsten US-Präsidenten sehen — doch die US-Verfassung schließt ihn aus: Als in Kampala, Uganda geborener Politiker erfüllt er nicht die Voraussetzung des „natural-born citizen“, die für eine Präsidentschaftskandidatur zwingend erforderlich ist.

Keiner seiner Eltern war zum Zeitpunkt seiner Geburt US-Bürger — sein Vater ist ugandischer, seine Mutter indischer Staatsbürgerin. Eine Verfassungsregel aus dem Jahr 1787 versperrt ihm damit den Weg ins höchste Amt Amerikas.

 


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Global Outrage
Israeli Soldier Smashes Jesus Statue in Lebanon

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Beirut – A viral photograph showing an Israeli soldier smashing a statue of Jesus Christ in southern Lebanon with a sledgehammer has sparked outrage worldwide.
The image was viewed more than 5 million times on X and ignited a broad debate about Western indifference to the destruction of religious symbols by Israeli soldiers and settlers.

The Israeli military confirmed the authenticity of the image and announced that an investigation had been launched.

„The actions do not align with the values of the army or the expected conduct of its soldiers,“ the military said in a statement. Appropriate measures would be taken „based on the findings“ — without providing further details on the soldier’s identity or possible disciplinary action. The statue was located on the outskirts of the village of Debl in southern Lebanon, near the border with Israel.

Palestinian Lawmakers React Sharply

Ayman Odeh, a Palestinian member of the Israeli Knesset, responded with pointed sarcasm: „We’ll wait to hear the police spokesperson claim that the soldier felt threatened by Jesus.“

His colleague Ahmad Tibi wrote on Facebook that those who blow up mosques and churches in Gaza and spit on Christian clergy in Jerusalem — without punishment — have no hesitation in destroying a statue of Jesus Christ and publishing it online. „When the Western world remains silent, racists go further,“ Tibi said.

A Pattern of Destruction

The incident is not an isolated one. Israeli forces repeatedly attacked religious sites during the war on Gaza — including mosques and churches. In the occupied West Bank, settlers vandalized or attacked 45 mosques last year, according to the Palestinian Authority’s Ministry of Religious Affairs.

The Religious Freedom Data Center (RFDC) documented at least 201 incidents of violence against Christians in Israel between January 2024 and September 2025 — predominantly carried out by Orthodox Jews targeting international clergy or individuals displaying Christian symbols.

The majority of these incidents — including spitting, verbal abuse, vandalism and physical assaults — took place in Jerusalem’s Old City, located in occupied East Jerusalem.

Conservative Christians Silent — While Christians in Israel Face Harassment

There is a striking discrepancy between rhetoric and reality: while conservative and radical Christians in the West frequently invoke a „Judeo-Christian partnership“ and offer unconditional support for Israel, Christians in Israel — particularly international clergy and pilgrims — are regularly harassed and attacked by radical settlers and parts of the ultra-Orthodox community.

Conservative American political commentator Candace Owens reacted on X with sharp criticism: „Which commentators will reliably lecture us about Judeo-Christian values?“ — a direct jab at Western conservatives who unconditionally support Israel while Israeli soldiers destroy Christian symbols.

A report by the Times of Israel recently documented a significant rise in attacks on Christians in Israel. The second annual report by the Rossing Center, cited by the Times of Israel, documented 111 anti-Christian incidents in 2024. An accompanying survey found that nearly half of Christians under the age of 30 are considering emigrating from Israel.

In connection with the report, the group also examined Christian attitudes toward issues such as identity, religious freedom, Israeli-Jewish society, the role of the church, and emigration.

The survey results showed that relations between the Christian community and the rest of the country are somewhat strained: one in three Christians feels unaccepted by their Jewish-Israeli fellow citizens and is considering leaving the country — a figure that rises to 48 percent among those under 30.

 


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Weltweite Empörung
Libanon: Israelische Soldaten zerstören Jesus-Statue

Beirut – Ein virales Foto, das einen israelischen Soldaten zeigt, der mit einem Vorschlaghammer eine Jesus-Christus-Statue im Südlibanon zerstört, hat weltweit Empörung ausgelöst.

Das Bild wurde über 5 Millionen Mal auf X aufgerufen und löste eine breite Debatte über die westliche Gleichgültigkeit gegenüber der Zerstörung religiöser Symbole durch israelische Soldaten und Siedler aus.

Die israelische Armee bestätigte die Echtheit des Bildes und teilte mit, dass eine Untersuchung eingeleitet worden sei.

„Die Handlungen entsprechen nicht den Werten der Armee oder dem erwarteten Verhalten ihrer Soldaten“, hieß es in einer Stellungnahme. Angemessene Maßnahmen würden „auf Grundlage der Ergebnisse“ ergriffen — ohne weitere Details zu Identität oder möglichen Disziplinarmaßnahmen gegen den Soldaten zu nennen. Die Statue befand sich am Ortsrand des Dorfes Debl im Südlibanon, nahe der Grenze zu Israel.

Palästinensische Abgeordnete reagieren scharf

Ayman Odeh, palästinensisches Mitglied der israelischen Knesset, kommentierte ironisch: „Wir werden darauf warten zu hören, dass der Polizeisprecher behauptet, der Soldat habe sich von Jesus bedroht gefühlt.“

Sein Kollege Ahmad Tibi schrieb auf Facebook, dass diejenigen, die in Gaza Moscheen und Kirchen in die Luft sprengen und in Jerusalem christliche Geistliche anspucken — und das ungestraft — keine Hemmungen hätten, eine Jesusstatue zu zerstören und dies zu veröffentlichen. „Wenn die westliche Welt schweigt, gehen Rassisten weiter“, so Tibi.

Ein Muster der Zerstörung

Der Vorfall ist kein Einzelfall. Israelische Streitkräfte griffen während des Krieges gegen Gaza wiederholt religiöse Stätten an — darunter Moscheen und Kirchen. Im besetzten Westjordanland vandalisierten oder griffen Siedler im vergangenen Jahr laut dem palästinensischen Ministerium für religiöse Angelegenheiten 45 Moscheen an.

Das Religious Freedom Data Center (RFDC) dokumentierte zwischen Januar 2024 und September 2025 mindestens 201 Vorfälle von Gewalt gegen Christen in Israel — überwiegend begangen von orthodoxen Juden gegen internationale Geistliche oder Personen, die christliche Symbole trugen.

Die Mehrheit dieser Vorfälle, darunter Anspucken, verbale Beleidigungen, Vandalismus und körperliche Angriffe, ereignete sich in der Altstadt von Jerusalem im besetzten Ostjerusalem.

Radikale Christen schweigen — während Christen in Israel schikaniert werden

Bemerkenswert ist dabei die Diskrepanz zwischen Rhetorik und Realität: Während konservative und radikale Christen im Westen oft von einer „jüdisch-christlichen Partnerschaft“ sprechen und Israel bedingungslos unterstützen, werden Christen in Israel — insbesondere internationale Geistliche und Pilger — von radikalen Siedlern und teilen der ultraorthodoxen Gemeinschaft regelmäßig schikaniert und angegriffen.

Die konservative amerikanische Politanalystin Candace Owens reagierte auf X mit scharfer Kritik: „Welche Kommentatoren werden uns zuverlässig über jüdisch-christliche Werte belehren?“ — eine direkte Anspielung auf westliche Konservative, die Israel bedingungslos unterstützen, während israelische Soldaten christliche Symbole zerstören.

Ein Bericht der Times of Israel dokumentierte zuletzt einen deutlichen Anstieg solcher Angriffe auf Christen in Israel. Der zweite Jahresbericht des Rossing Center auf den sich Times of Israel bezieht dokumentiert 111 antichristliche Vorfälle im Jahr 2024. Eine begleitende Umfrage ergab, dass fast die Hälfte der Christen unter 30 Jahren aus Israel auswandern möchte. 

Im Zusammenhang mit dem Bericht untersuchte die Gruppe auch die Einstellungen von Christen zu Themen wie Identität, Religionsfreiheit, der israelisch-jüdischen Gesellschaft, der Rolle der Kirche und Auswanderung.

Die Umfrageergebnisse zeigten, dass die Beziehungen zwischen der christlichen Gemeinschaft und dem Rest des Landes etwas angespannt sind: Jeder dritte Christ fühlt sich von seinen jüdisch-israelischen Mitbürgern nicht akzeptiert und erwägt, das Land zu verlassen – bei den unter 30-Jährigen steigt dieser Anteil auf 48 %.

 


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USA
Rachel Corrie’s Mother Calls for Arms Embargo Against Israel

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Washington D.C. – The mother of Rachel Corrie, the US activist killed in Gaza in 2003 by an Israeli military bulldozer, has published a powerful commentary in the US-magazine The Nation calling for a comprehensive arms embargo against Israel.

Cindy Corrie, whose daughter lost her life 23 years ago during a peaceful protest, writes that the US delivery of armored Caterpillar D-9 bulldozers to Israel must finally end.

These bulldozers — manufactured in the United States and delivered by presidents from George W. Bush to Joe Biden — are the same machines that killed her daughter and remain in use to this day.

In his final months in office, President Biden halted the shipment of militarized bulldozers to Israel, officially acknowledging for the first time the role these machines play in the systematic destruction of Palestinian homes. However, one of Donald Trump’s first acts upon taking office was to reverse that decision and resume the transfers.

Since then, Israel has only accelerated the destruction of homes — not only in Gaza, but also in the West Bank and now in its invasion of southern Lebanon.

Cindy Corrie welcomes the initiative of Senator Bernie Sanders, who is forcing a vote in the US Senate on banning the transfer of D-9 bulldozers to Israel.

„This will not be a symbolic gesture, but a concrete step toward the protection of human life,“ she writes. She urges elected representatives not to leave Sanders standing alone, and to cast their votes as a clear signal — in honor of her daughter, other Americans, and thousands of Palestinian civilians killed.

Who was Rachel Corrie?

Rachel Corrie was a 23-year-old American and member of the International Solidarity Movement (ISM). In March 2003, she was run over by an armored Israeli military bulldozer in Rafah while peacefully attempting to prevent the demolition of a Palestinian home

. Her death sparked a global debate about the proportionality of military force against unarmed activists.

In one of her last letters to her parents, she wrote:

„I feel like I’m witnessing the systematic destruction of a people’s ability to survive. It’s hard to believe when you’re not here, but it’s real.“

Rachel Corrie became a global symbol of civilian resistance against Israeli occupation policies. Her name remains to this day a symbol of courage and commitment to Palestinian rights.

Following their daughter’s death, Cindy and Craig Corrie founded the Rachel Corrie Foundation, which has since worked for human rights, education and the rights of the Palestinian people — keeping their daughter’s legacy alive.

Bernie Sanders is a US Senator from Vermont and one of America’s most prominent progressive politicians. He is among the few American politicians to have openly and repeatedly criticized the unconditional US military support for Israel.

Sanders has consistently argued that the delivery of American weapons to Israel that result in civilian deaths can no longer be tolerated. His push for a bulldozer and arms embargo against Israel represents the most far-reaching congressional attempt to date to concretely restrict US weapons policy toward Israel — and has so far been met with resistance in the Senate.

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USA
Mutter von Rachel Corrie fordert Waffenembargo gegen Israel

Washington D.C. – Die Mutter der 2003 in Gaza von einem israelischen Militärbulldozer getöteten US-Aktivistin Rachel Corrie hat in einem eindringlichen Kommentar im amerikanischen Magazin The Nation ein umfassendes Waffenembargo gegen Israel gefordert.

Cindy Corrie, deren Tochter vor 23 Jahren bei einem friedlichen Protesteinsatz ums Leben kam, schreibt in ihrem Beitrag: Die US-amerikanische Lieferung gepanzerter Caterpillar D-9-Bulldozer an Israel müsse endlich enden. Diese Bulldozer — hergestellt in den USA und geliefert von Präsidenten von George W. Bush bis Joe Biden — seien dieselben Maschinen, die ihre Tochter getötet hätten und die bis heute im Einsatz seien. 

In seinen letzten Amtsmonaten stoppte Biden die Lieferung militarisierter Bulldozer an Israel und erkannte damit erstmals offiziell die Rolle dieser Maschinen bei der systematischen Zerstörung palästinensischer Häuser an. Doch eine der ersten Amtshandlungen Donald Trumps nach seinem Amtsantritt war es, diese Entscheidung rückgängig zu machen und die Lieferungen wiederaufzunehmen.

Seitdem hat Israel die Zerstörung von Häusern — nicht nur in Gaza, sondern auch im Westjordanland und nun bei seiner Invasion des Südlibanon — weiter beschleunigt

Cindy Corrie begrüßt den Vorstoß von Senator Bernie Sanders, der im US-Senat eine Abstimmung über ein Verbot der Lieferung von D-9-Bulldozern an Israel erzwingen will. „Das wird keine symbolische Geste sein, sondern ein konkreter Schritt zum Schutz von Menschenleben“, schreibt sie. Sie appelliert an gewählte Vertreter, Sanders nicht allein zu lassen und mit ihrer Stimme ein klares Zeichen zu setzen — zu Ehren ihrer Tochter, anderer Amerikaner und tausender getöteter palästinensischer Zivilisten.

Wer war Rachel Corrie?

Rachel Corrie war eine 23-jährige US-Amerikanerin und Mitglied des International Solidarity Movement (ISM). Im März 2003 wurde sie in Rafah von einem gepanzerten israelischen Militärbulldozer überrollt, während sie versuchte, den Abriss eines palästinensischen Wohnhauses friedlich zu verhindern. Ihr Tod löste eine globale Debatte über die Verhältnismäßigkeit militärischer Gewalt gegen unbewaffnete Aktivisten aus.

In einem ihrer letzten Briefe an ihre Eltern schrieb sie:

„Ich habe das Gefühl, dass das, was ich hier sehe, eine systematische Zerstörung der Lebensgrundlagen eines ganzen Volkes ist. Man kann sich das nicht vorstellen, wenn man es nicht selbst sieht.“

Rachel Corrie wurde zum weltweiten Symbol des zivilen Widerstands gegen die israelische Besatzungspolitik. Ihr Name steht bis heute für Zivilcourage und den Einsatz für palästinensische Rechte.

Nach dem Tod ihrer Tochter gründeten Cindy und Craig Corrie die Rachel Corrie Foundation, die sich seither für Menschenrechte, Bildung und die Rechte des palästinensischen Volkes einsetzt — und das Erbe ihrer Tochter lebendig hält.

Bernie Sanders ist US-Senator aus Vermont und einer der bekanntesten progressiven Politiker Amerikas. Er gehört zu den wenigen amerikanischen Politikern, die die bedingungslose militärische Unterstützung Israels durch die USA offen und wiederholt kritisiert haben.

Sanders hat mehrfach betont, dass die Lieferung amerikanischer Waffen an Israel, die zum Tod von Zivilisten führen, nicht länger hingenommen werden dürfe. Sein Vorstoß für ein Bulldozer- und Waffenembargo gegen Israel ist der bisher weitreichendste parlamentarische Versuch, die US-Waffenpolitik gegenüber Israel konkret einzuschränken — und scheiterte bisher am Widerstand des Senats.

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