New York
Rekord: Mamdani lässt zehntausende Bäume pflanzen

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New York – Unter Bürgermeister Zohran Mamdani wurden in der US-Metropole New York im abgelaufenen Haushaltsjahr 2026 so viele Bäume gepflanzt wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr.

Die städtische Parkbehörde NYC Parks setzte insgesamt 18.261 neue Bäume im gesamten Stadtgebiet. Dies entspricht dem höchsten Wert innerhalb eines einzelnen Fiskaljahres seit 2016 und markiert einen bedeutenden Meilenstein für die grüne Infrastruktur der Zehn-Millionen-Stadt.

Ein zentraler Schwerpunkt der Maßnahme lag auf der gezielten Verteilung der Bepflanzungen: Der Großteil der jungen Bäume wurde in Stadtteilen eingesetzt, die im Sommer am stärksten unter extremer Hitze und dem sogenannten „Urban Heat Island“-Effekt leiden.

Durch das zusätzliche Blätterdach sollen dicht bebaute Wohnquartiere spürbar abgekühlt und die Luftqualität nachhaltig verbessert werden. Zudem tragen die Wurzelstrukturen dazu bei, Regenwasser effizienter aufzunehmen und das Risiko von Sturzfluten bei Starkregenereignissen zu mindern.

Um dieses Volumen zu bewältigen, hat NYC Parks die operative Logistik grundlegend umgestellt. Die Pflanzsaison wurde zeitlich nach vorne verlegt, sodass Tausende Exemplare bereits in den Herbst- und Wintermonaten gesetzt werden konnten. Durch verstärktes Bewässern und Mulchen im Sommer gelang es den Teams, die Ausfallquote trotz hoher Temperaturen gering zu halten.

Die Umweltinitiative ist Teil des langfristigen Urban Forest Plan, der darauf abzielt, die Baumkronenabdeckung New Yorks bis zum Jahr 2040 auf mindestens 30 Prozent zu steigern.

Die positive Bilanz stößt auch international auf Interesse und liefert wertvolle Impulse für europäische Kommunen. Während konservative und wirtschaftsnahe Kritiker vor Mamdanis Amtsantritt regelmäßig vor einer angeblich ineffizienten oder rein ideologisch getriebenen Verwaltung warnten, setzt die Stadt nun auf messbare und alltäglich sichtbare Ergebnisse im öffentlichen Raum.

Vom „Kommunisten“ zum Vorbild für Berlin

Diese Meldung fällt in eine Phase in der Mamdanis Politik auch außerhalb New Yorks genau beobachtet wird. In Berlin ist gerade Elif Eralp, Spitzenkandidatin der Linken, nach dem Wahlerfolg ihrer Partei in den Mittelpunkt der politischen Debatte gerückt.

Eralp hatte Mamdani bereits nach dessen Wahlsieg als Vorbild für Berlin bezeichnet. Eine Delegation der Berliner Linken war nach New York gereist, um sich mit seiner Kampagne und deren Strategien auseinanderzusetzen. Auch Eralp stand im Austausch mit Mamdanis Kampagnenteam. Deutsche Medien bezeichnete sie nach der Berliner Wahl als „Spree-Mamdani“.

Eralp hatte bereits im vergangenen Jahr erklärt, wenn ein Linker in New York gewinnen könne, könne dies auch in Berlin gelingen. Themen wie bezahlbares Wohnen und die Entlastung bei den Lebenshaltungskosten verbindet sie ausdrücklich mit dem politischen Ansatz Mamdanis.

Damit wird New York auch für die aktuelle politische Debatte in Deutschland zum Vergleichsfall: Während Kritiker sowohl Mamdani als auch die Berliner Linke vor den Folgen ihrer Politik warnen, verweist Mamdanis Verwaltung auf konkrete Maßnahmen.

 


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Ukraine-Krieg
Armin Laschet fordert Gespräche mit Russland

Berlin – Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Armin Laschet (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, die diplomatischen Bemühungen für ein Ende des Ukraine-Krieges zu verstärken.

Laschet sagte am Dienstag im rbb24 Inforadio, er sei froh, dass Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) das Gespräch mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow gesucht habe:

„Wir reden viel zu viel über militärische Lösungen, die aber den Krieg natürlich nicht beenden. Und deshalb finde ich es gut, dass jetzt auch Diplomatie mit Russland eine neue Qualität bekommen hat.“

Es sei eine frostige Begegnung gewesen, aber „man redet jedenfalls überhaupt wieder. Wie soll denn ein Krieg enden, bei dem Europa auch noch Einfluss nehmen will zugunsten der Ukraine, wenn man sich den Gesprächen verweigert?“

Genau das sei die Praxis bis zum vergangenen Freitag gewesen, so Laschet, „übrigens auch von vielen Medien, die jetzt plötzlich ihre Meinung geändert haben und sagen: ‚Ja, es war doch gut.‘. Ich habe immer nur Kritik an denen gehört, die Diplomatie gefordert haben. Und Diplomatie heißt, man läuft vielleicht 50 Mal vor die Wand, die Gespräche gehen nicht weiter.“

Aber nur so könne man eine europäische und deutsche Position gegenüber einem Angreifer wie Russland sichtbar machen, betonte Laschet. „Wenn nur die Amerikaner über die Zukunft Europas reden, dann hat das doch nichts mit europäischem Selbstbewusstsein zu tun.“

Nur bei Gesprächen trete auch zutage, „wer unhöflich auftritt, wer undiplomatisch auftritt, wer danach das Ganze ins Lächerliche zieht“. Das sei Russland gewesen, so Laschet:

„Die Legende, die Russland lange stricken konnte, weil Europa nicht bereit war, zu reden, die ist jetzt jedenfalls zerstört.“ Wenn jetzt darüber diskutiert werde, ob beim G20-Gipfel möglicherweise auch der russische Präsident Wladimir Putin teilnehmen sollte, dann wäre das der nächste Schritt. Auch auf so einem Gipfel müsse Klartext gesprochen werden, damit Russland merke, es „verliert in der gesamten Öffentlichkeit auch die Deutungshoheit.“

 


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Medizinisch Zirkumzision
Beschneidung in Hamburg: Methoden, Ablauf, Kosten und Arztwahl

Eine Beschneidung, medizinisch Zirkumzision genannt, kann aus unterschiedlichen Gründen erwogen werden. Welche Methode infrage kommt und wie der Eingriff abläuft, hängt unter anderem davon ab, ob es um einen Erwachsenen oder ein Kind geht und ob eine medizinische Indikation vorliegt. Doch welche Verfahren sind erforderlich, wie läuft der Prozess ab und welche Kosten können entstehen? Und was sollten Sie bei der Wahl eines Arztes in Hamburg beachten?

Was bedeutet Beschneidung oder Zirkumzision?

Bei einer Zirkumzision wird die Vorhaut teilweise oder vollständig entfernt. Der Umfang hängt vom Befund, vom gewünschten Ergebnis und von der gewählten Methode ab. Der englische Begriff circumcision bezeichnet ebenfalls die Beschneidung. Wichtig ist, die Begriffe der jeweiligen Praxis genau zu klären:

Eine Vorhautplastik soll die verengte Öffnung erweitern und Gewebe erhalten, während bei einer Zirkumzision Vorhaut entfernt wird. Auch die Bezeichnung plastische Zirkumzision wird nicht überall gleich verwendet. Fragen Sie deshalb vor dem Eingriff, welche Technik gemeint ist und wie viel Gewebe dabei entfernt wird.

Wann kann eine Beschneidung medizinisch sinnvoll sein?

Bei Erwachsenen kann eine ärztliche Abklärung sinnvoll sein, wenn eine enge Vorhaut Schmerzen verursacht, sich wiederholt entzündet oder durch Narben verändert ist. Eine Beschneidung ist dabei nicht automatisch der erste Schritt: Je nach Befund kann die Ärztin oder der Arzt auch andere Behandlungen oder einen vorhauterhaltenden Eingriff besprechen. Die europäische urologische Patienteninformation nennt eine Zirkumzision als Option, wenn andere Behandlungen nicht geholfen haben oder ungeeignet sind.

Bei Kindern lässt sich die Vorhaut oft noch nicht vollständig zurückziehen, ohne dass deshalb eine Erkrankung vorliegt. Auch harmlose Verklebungen können fälschlich als Phimose eingeordnet werden. Deshalb sollte eine Ärztin oder ein Arzt nach der Untersuchung eine eindeutige Diagnose stellen und beurteilen, ob eine Behandlung notwendig ist. Schließlich geht es hier nicht um Sportwetten ohne OASIS, sondern um Ihre Gesundheit und Ihr weiteres Leben.

Welche Beschneidungsmethoden gibt es?

Die Verfahren unterscheiden sich darin, ob Vorhaut entfernt oder bei einer Erweiterung erhalten wird.

Vollständige oder teilweise Zirkumzision

Bei einer vollständigen Zirkumzision wird die Vorhaut entfernt. Bei einer Teilbeschneidung bleibt ein Teil davon erhalten. Vor dem Eingriff sollte feststehen, welche Variante geplant ist und wie viel Gewebe entfernt wird.

Plastische Zirkumzision und vorhauterhaltende Verfahren

Eine Vorhautplastik erweitert die verengte Öffnung, während möglichst viel Vorhaut erhalten bleibt. Die Bezeichnung plastische Zirkumzision wird nicht immer einheitlich verwendet. Fragen Sie deshalb, welche konkrete Technik gemeint ist.

Was bedeutet Triple Inzision?

Bei der Triple Inzision wird der verengte Ring durch mehrere Schnitte erweitert. Das Verfahren soll die Vorhaut erhalten. Wie bei anderen Vorhautplastiken kann die Verengung erneut auftreten; die EAU-Leitlinie zur Kinderurologie nennt dies als möglichen Nachteil vorhauterhaltender Eingriffe.

Wie läuft eine Beschneidung in Hamburg ab?

In Hamburg bieten spezialisierte Praxen unterschiedliche Verfahren an:

  • Die Beschneidungspraxis Hamburg nennt die Alisklamp-Methode; 
  • CircumVision führt neben Alisklamp auch die Hochfrequenzmethode auf;
  • Die Kinderarztpraxis Dr. Said in Blankenese beschreibt rituelle Beschneidungen bei Neugeborenen und Heranwachsenden unter örtlicher Betäubung. 

Was sollten Sie beim Erstgespräch klären?

Fragen Sie, welche Methode die Praxis für Ihren konkreten Fall vorsieht und wer den Eingriff durchführt. Lassen Sie sich erklären, welche Betäubung verwendet wird, ob der Eingriff ambulant stattfindet und welche Nachkontrollen dazugehören. Bei einer Beschneidung von Minderjährigen sollten Eltern außerdem klären, wie die Praxis die Aufklärung und Zustimmung organisiert. Zum Beispiel, Dr. med. Mohamed Said in Hamburg-Blankenese nennt die Einverständniserklärung beider Sorgeberechtigten als Voraussetzung für eine rituelle Beschneidung.

Wie geht es nach dem Eingriff weiter?

Erfragen Sie vor dem Termin, welche Wundpflege die Praxis empfiehlt, wen Sie bei Beschwerden erreichen und wann die Kontrolle stattfindet. Die Nachsorgehinweise sollten Sie sich schriftlich geben lassen, denn sie können je nach verwendeter Methode und Alter des Patienten unterschiedlich ausfallen.

Was ist bei einer Beschneidung in Hamburg konkret zu beachten?

Die besten Hamburger Kliniken für Beschneidungen zeichnen sich durch Folgendes aus: 

  • Die Beschneidungspraxis am Öjendorfer Damm 44 in Jenfeld nennt die Alisklamp-Methode und Behandlungen für Jungen und erwachsene Männer. 
  • CircumVision in der Gründgensstraße 26 in Steilshoop bietet laut eigener Website Alisklamp und Hochfrequenz-Beschneidung an. 
  • Die Kinder- und Jugendarztpraxis Dr. Mohamed Said in Blankenese beschreibt rituelle Beschneidungen bei Neugeborenen und Heranwachsenden unter örtlicher Betäubung.

Auch die Qualifikation der Behandelnden sollte man konkret prüfen: In der Beschneidungspraxis sind Dr. Tokhi als Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und Dr. Samadzade als Facharzt für Allgemeinmedizin aufgeführt. CircumVision nennt Dr. Bahar als Facharzt für Chirurgie und erwähnt urologische Kollegen im Team. Fragen Sie deshalb, wer den Eingriff tatsächlich durchführt und wer bei medizinischer Indikation die urologische Beurteilung übernimmt.

Die Standorte liegen in verschiedenen Teilen Hamburgs: Jenfeld im Osten, Steilshoop im Norden und Blankenese im Westen. Klären Sie vor dem Termin:

  • wo Nachkontrollen stattfinden;
  • ob Sie zur Kontrolle oder zur Entfernung des Alisklamp erneut in die Praxis kommen müssen;
  • Sie außerdem vorab nach einem schriftlichen Kostenvoranschlag und danach, ob die Praxis direkt mit Ihrer Krankenkasse abrechnet oder privat nach GOÄ berechnet. Die Angaben zur Kostenübernahme unterscheiden sich je nach Anbieter und medizinischer Begründung.

Was kostet eine Beschneidung in Hamburg – und was ist im Preis enthalten?

Ungefähre Preisspanne für eine Beschneidung in Hamburg von 1.490 € bis 1.980 € zuzüglich Klinikkosten

Der Endpreis hängt unter anderem davon ab, ob der Eingriff ambulant oder in einer Klinik stattfindet und welche Betäubung gewählt wird.

Anbieter in Hamburg

Veröffentlichter Preis

Was der Anbieter zu Leistungen und Zusatzkosten angibt

Medicalthree, Jungfernstieg 24

ab 1.490 €

Die Website nennt Beratung und Nachbetreuung, schlüsselt aber nicht auf, ob Betäubung, Verbandsmaterial und einzelne Nachkontrollen im Einstiegspreis enthalten sind.

Dr. Schwab, Neuer Wall 13

ab 1.980 €, zzgl. Klinikkosten

Der Eingriff erfolgt laut Website ambulant, mit örtlicher Betäubung oder auf Wunsch in kurzer Vollnarkose. Ob die Betäubung im genannten Einstiegspreis enthalten ist, wird nicht ausgewiesen.

 

Fordern Sie vor Ihrem Termin schriftlich die Gesamtkosten an, die Folgendes umfassen sollten: Beratung und Untersuchung, örtliche Betäubung bzw. Anästhesie, Eingriff, Materialien, Bandagen, Nachuntersuchungen und ggf. Klinikgebühren. Bei Vorliegen einer medizinischen Indikation können die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden; Wenn eine Beschneidung aus religiösen oder persönlichen Gründen gewünscht wird, ist in der Regel eine Selbstzahlerrechnung erforderlich.

Nachsorge und Heilungsdauer in Hamburg

Bei einer Beschneidung mit Alisklamp bleibt die Klemme mehrere Tage angelegt. In Hamburg sind für dieses Verfahren etwa vier bis fünf Tage angegeben; danach wird sie in der behandelnden Praxis entfernt. Ein zusätzlicher Verband ist dabei in der Regel nicht nötig. Bei einer genähten Zirkumzision können selbstauflösende Fäden verwendet werden, sodass kein Fadenziehen erforderlich ist.

Auch die Schonzeiten unterscheiden sich je nach Verfahren: Für Alisklamp wird mindestens eine Woche Sportpause genannt; nach einer genähten Zirkumzision können es zwei Wochen bis zum Sport und drei bis vier Wochen bis zum Geschlechtsverkehr sein. Klären Sie vorher, wann die Wundkontrolle stattfindet und wen Sie bei Nachblutungen, zunehmender Schwellung oder stärkeren Schmerzen erreichen.

Arztwahl in Hamburg: Welche Qualifikation hat der Operateur?

Beschneidungen werden in Hamburg von Ärzten mit unterschiedlichen Fachgebieten angeboten. Die Qualifikation sollte deshalb Teil des Vergleichs sein:

  • Dr. Tokhi: Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie; tätig in der Beschneidungspraxis Hamburg.
  • Dr. Samadzade: Facharzt für Allgemeinmedizin; ebenfalls in der Beschneidungspraxis Hamburg tätig.
  • Dr. Bahar bei CircumVision: Facharzt für Chirurgie; die Praxis nennt außerdem urologische Kollegen im Team.
  • Dr. Said in Blankenese: Kinder- und Jugendarzt; sein Angebot betrifft rituelle Beschneidungen bei Neugeborenen und Heranwachsenden.

Bei einer medizinischen Beschneidung wegen Phimose klären Sie, wer die Diagnose stellt und ob ein Urologe beteiligt ist. Bei Kindern fragen Sie, wer den Eingriff durchführt, welche Erfahrung mit dem Alter des Kindes besteht und wer für die Nachkontrolle zuständig ist.

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Raumgestaltung
Das vielseitige Bett 140×200 – die ideale Lösung für Singles, Jugendzimmer und Gästebereiche!

Das Einrichten kleinerer Räume stellt viele Menschen vor eine charmante Herausforderung, bei der jeder Zentimeter zählt. Wenn der Platz begrenzt ist, möchte man auf den gewohnten Schlafkomfort keineswegs verzichten.

Genau an dieser Schnittstelle bietet die sogenannte Französische Bettbreite die perfekte Balance zwischen kompakter Bauweise und großzügiger Liegefläche. Ein gut gewähltes Bett verbindet funktionale Wünsche mit einem ästhetischen Erscheinungsbild im Schlafbereich.

Warum gilt die Abmessung Bett 140×200 als wahrer Raumkünstler?

Singles schätzen die Freiheit, sich in der Nacht auszustrecken, ohne dass das Möbelstück das gesamte Zimmer dominiert. Wer auf der Suche nach der passenden Ausstattung ist, findet im Bett 140×200 die ideale Antwort für flexible Wohnkonzepte.

Im Vergleich zu schmalen Standardbetten bietet diese Variante spürbar mehr Bewegungsmöglichkeiten für geruhsame Nächte. Gleichzeitig bleibt genügend Stellfläche für Kleiderschränke, Schreibtische oder gemütliche Leseecken frei.

Auch für Paare, die enge Kuscheleinheiten bevorzugen, eignet sich diese Abmessung überraschend gut. Durch die geschickte Raumausnutzung wirkt das Zimmer stets ordentlich, luftig und aufgeräumt.

Wie verwandelt ein Bett 140×200 Ihr Jugendzimmer oder den Gästebereich?

Jugendliche verändern ihre Vorlieben rasch und benötigen ein Zimmer, das sowohl zum Lernen als auch zum Entspannen einlädt. Ein kompaktes Doppelbett gibt Heranwachsenden das Gefühl von Erwachsensein und bietet gleichzeitig Platz für spontane Übernachtungsgäste.

Auch in einem Gästebereich überzeugt diese Lösung auf ganzer Linie, da Besucher nicht auf Klappsofas ausweichen müssen. Ein festes Gestell mit hochwertiger Matratze garantiert Besuchern eine erholsame Nachtruhe.

Verschiedene Gestaltungsoptionen sorgen dafür, dass sich das Möbelstück harmonisch in jede bestehende Einrichtung einfügt. Folgende Gründe sprechen für diese vielseitige Lösung:

• die Liegefläche bietet hervorragenden Komfort für Einzelpersonen und ausreichend Platz für Paare,
• In kleineren Räumen bleiben Bewegungsfreiheit und Stellfläche für weitere Möbel erhalten,
• integrierte Schubladen schaffen zusätzlichen Stauraum für Bettwäsche und Decken,
• die große Auswahl an Materialien ermöglicht eine individuelle Raumgestaltung.

Passen Funktionalität und Stil bei der Wahl Bett 140×200 zusammen?

Neben den reinen Maßen spielt das äußere Erscheinungsbild bei der Auswahl eine wichtige Rolle. Ob minimalistisches Holzgestell, gepolstertes Kopfteil oder metallischer Industriestil – für jeden Geschmack existiert das passende Modell.

Viele Ausführungen nutzen den Hohlraum unter der Matratze geschickt aus und bieten praktische Bettkästen. Smart integrierter Stauraum hilft dabei, Ordnung zu halten und wertvollen Platz zu sparen.

Zudem lässt sich das Bett mit Kissen und Tagesdecken tagsüber leicht in eine gemütliche Sitzlandschaft verwandeln. So entsteht ein harmonisches Gesamtbild, das Gemütlichkeit ausstrahlt und den Raum optisch aufwertet.

Die Wahl der passenden Schlafstätte prägt das tägliche Wohlbefinden und die Atmosphäre der gesamten Wohnung nachhaltig. Die Abmessung von 140×200 Zentimetern schafft spielend den Spagat zwischen platzsparender Form und hervorragendem Schlafkomfort.

Ob für alleinstehende Erwachsene, heranwachsende Jugendliche oder liebe Gäste – diese Lösung überzeugt durch Anpassungsfähigkeit. Mit dem richtigen Design verwandelt sich jeder Raum in eine Wohlfühloase.

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Mundpflege
Denta-M Munddusche: Was IPX7 im Badezimmer bedeutet

Elektrische Pflegegeräte gehören heute selbstverständlich ins Badezimmer. Gleichzeitig treffen dort Strom, Elektronik und Wasser aufeinander. Bei Mundduschen spielt deshalb nicht nur die Reinigungsleistung eine Rolle, sondern auch die Frage, wie das Gerät für den Einsatz in feuchter Umgebung konstruiert ist.

Elektrische Geräte gehören längst zum Badezimmer

Elektrische Zahnbürste, Rasierer, Haartrockner oder Munddusche: Das Badezimmer ist längst zu einem Ort geworden, an dem zahlreiche elektronische Pflegeprodukte verwendet werden.

Dabei unterscheiden sich die Anforderungen deutlich von anderen Räumen. Wasserspritzer, hohe Luftfeuchtigkeit und die Nutzung direkt am Waschbecken gehören hier zum normalen Alltag.

Deshalb lohnt es sich bei elektrischen Pflegegeräten, neben Funktionen und Design auch auf deren Schutz gegen Wasser zu achten.

Was hinter der Kennzeichnung IPX7 steckt

Bei elektronischen Geräten findet man häufig sogenannte IP-Schutzklassen. Sie beschreiben unter anderem, wie gut ein Gerät gegen das Eindringen von Wasser geschützt ist.

Die Denta-M Munddusche DM14 wird vom Hersteller mit der Schutzklasse IPX7 angegeben und ist ausdrücklich auch für die Verwendung unter der Dusche vorgesehen.

Gerade bei einer Munddusche ist das ein praktisches Detail: Wasser gehört schließlich unmittelbar zur Anwendung.

Warum Wasserschutz mehr als ein technisches Detail ist

Bei einem Produkt, das regelmäßig im Badezimmer verwendet wird, wirkt eine Schutzklasse zunächst wie eine nüchterne technische Angabe.

Im Alltag kann sie jedoch Einfluss darauf haben, wie flexibel ein Gerät eingesetzt werden kann. Manche Nutzer verwenden ihre Mundpflegeprodukte ausschließlich am Waschbecken, andere integrieren bestimmte Schritte direkt in ihre morgendliche Duschroutine.

Wer sich für die Denta-M Munddusche DM14 interessiert, findet dort neben dem IPX7-Wasserschutz auch vier unterschiedliche Intensitätsstufen und verschiedene Aufsätze.

Technik sollte sich dem Alltag anpassen

Bei modernen Pflegegeräten geht es längst nicht mehr ausschließlich darum, möglichst viele Funktionen anzubieten.

Entscheidend ist vielmehr, ob diese Funktionen einen praktischen Nutzen haben. Wasserschutz, kabelloser Betrieb oder gespeicherte Einstellungen sind Beispiele für Details, die im täglichen Umgang mit einem Gerät schnell wichtiger werden können als spektakuläre Zusatzfunktionen.

Wer eine elektrische Munddusche auswählt, kann deshalb auch einen Blick auf Eigenschaften werfen, die auf den ersten Blick weniger mit Zahnpflege zu tun haben.

Gerade in einem Badezimmer sind Wasserbeständigkeit, unkomplizierte Bedienung und flexible Einsatzmöglichkeiten wichtige Aspekte für ein Gerät, das regelmäßig genutzt werden soll.

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Stichwahl in Hannover
Erster türkeistämmiger Oberbürgermeister Belit Onay wiedergewählt

Hannover – Belit Onay, Deutschlands erster Oberbürgermeister mit türkischen Wurzeln, hat die Wahl in Hannover mit deutlicher Mehrheit gewonnen und sich damit eine zweite Amtszeit gesichert.

Bei der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover setzte sich der Kandidat von Bündnis 90/Die Grünen, Belit Onay, klar durch. In der entscheidenden Runde am Sonntag erzielte Onay 61,5 Prozent der Stimmen und verwies seinen Herausforderer Axel von der Ohe von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), der auf 38,5 Prozent kam, deutlich auf den zweiten Platz.

Bereits im ersten Wahlgang am 13. September hatte Onay mit 45,6 Prozent der Stimmen in Führung gelegen, während von der Ohe 21,5 Prozent erreichte. Für eine direkt gewählte Amtseinführung im ersten Wahlgang ist in Hannover eine absolute Mehrheit erforderlich.

Gördü gratuliert

Hakan Gördü, Parteichef der österreichischen Partei Soziales Österreich der Zukunft (SÖZ), gratulierte Belit Onay herzlich zur Wiederwahl und bezeichnete das Ergebnis als ein starkes Signal, das weit über Hannover hinaus bis nach Wien strahle.

Gördü hob hervor, dass Onay trotz schwieriger Rahmenbedingungen wie der Pandemie, der Energiekrise und einer Oppositionsmehrheit im Rat die Menschen in der niedersächsischen Landeshauptstadt mit klarem Vorsprung überzeugt habe. „Der Sohn einer Gastarbeiterfamilie aus Goslar führt weitere acht Jahre eine deutsche Landeshauptstadt. Nicht als Symbol, sondern weil er überzeugt hat“, betonte der SÖZ-Chef.

Mit dem Wahlsieg zeige sich einmal mehr, dass Menschen mit Migrationsgeschichte diese Städte aktiv gestalten und dies von den Wählerinnen und Wählern auch honoriert werde. Gördü schloss seine Stellungnahme mit den Worten: „Tebrikler Belit Onay, viel Kraft und Erfolg für die zweite Amtszeit!“

Wer ist Belit Onay?

Mit diesem Wahlerfolg setzt der Volljurist Belit Onay seine 2019 angetretene Amtszeit als Oberbürgermeister von Hannover für eine zweite Periode fort. Onay wurde 1981 im niedersächsischen Goslar geboren und zog 2013 erstmals als Abgeordneter der Grünen in den Niedersächsischen Landtag ein. Dieses Mandat nahm er bis zu seiner Wahl zum Oberbürgermeister im Jahr 2019 wahr.

Onay, dessen Eltern in den 1970er-Jahren als Gastarbeiter aus Istanbul nach Deutschland einwanderten, schrieb bereits 2019 Geschichte: Er war der erste Politiker mit türkischen Wurzeln, der in Deutschland an die Spitze einer Großstadt gewählt wurde.

Kommunale und landesweite Erfolge türkeistämmiger Politiker

Der Wahlerfolg fügt sich in eine Reihe bemerkenswerter politischer Entwicklungen auf kommunaler und landesweiter Ebene in Deutschland ein. Bereits 2025 gewann der Grünen-Politiker Samet Yılmaz die Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel mit 54,1 Prozent der Stimmen.

Auf Landesebene übernahm in diesem Jahr der Grünen-Politiker Cem Özdemir das Amt des Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg und wurde damit der erste türkeistämmige Regierungschef eines deutschen Bundeslandes.

Bei der Wahl zum Regierenden Bürgermeister von Berlin am 20. September erzielte zudem Elif Eralp, Spitzenkandidatin der Partei Die Linke, den höchsten Stimmenanteil. Ob es Eralp gelingen wird, eine tragfähige Koalition zur Regierungsbildung zu formieren, ist derzeit noch offen.

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„Elif Eralp, bitte mach es anders“: Herkunft ist kein politisches Mandat

Gastkommentar
„Elif Eralp, bitte mach es anders“: Herkunft ist kein politisches Mandat

Ein Gastkommentar von Aras Karasun

Wir gratulieren Elif Eralp und sagen gleichzeitig sehr deutlich, was wir befürchten: Es ist ein offener Brief an alle türkischstämmigen und als „türkisch gelesen“ Politiker in Deutschland. Liebe türkischstämmige Politikerinnen und Politiker, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an Elif Eralp.

Aber gerade bei diesem Anlass möchte ich etwas sehr deutlich sagen, was viele Menschen mit türkischem Hintergrund in Deutschland seit Jahren beschäftigt. Bitte macht nicht denselben Fehler wie diejenigen vor euch.

Der Reflex der erzwungenen Zuständigkeit

Es gibt einen politischen Reflex, der viele Menschen mit türkischem Hintergrund inzwischen regelrecht nervt. Sobald ein Politiker einen türkischen Namen trägt oder türkische Wurzeln hat, wird von ihm offenbar erwartet, dass er sich besonders intensiv mit der Türkei beschäftigt.

Manche Politiker wie Cem Özdemir haben diese Rolle nicht nur angenommen, sondern geradezu über Jahre chronisch weiterkultiviert. Plötzlich wurden alle türkisch klingenden Politiker zu zwanghaften Türkei-Erklärern, zu moralischen Schiedsrichtern innerhalb der türkischstämmigen Bevölkerung und zu vermeintlichen politischen Vertretern einer gesamten Community.

Genau das sollte aufhören, denn der türkischstämmige Bürger braucht keinen politischen Aufpasser und vor allem keine Tippgeber für das Herkunftsland. Die türkischstämmige Bevölkerung in Deutschland ist keine politische Grundschulklasse, die von irgendeinem selbsternannten Türkei-Beauftragten in die vermeintlich richtige Richtung geführt werden muss.

Das sage ich keineswegs, weil diese Politiker türkische Wurzeln haben. Im Gegenteil: Gerade weil sie türkische Namen und einen entsprechenden familiären Hintergrund besitzen, sollten sie bitte komplett und in jeder Form vermeiden, daraus einen politischen Vertretungsanspruch abzuleiten.

Ein türkischstämmiger deutscher Politiker ist zunächst einmal ein deutscher Politiker, der dieselben politischen Aufgaben wie jeder andere Abgeordnete hat. Er muss sich nicht künstlich und zusätzlich zum Türkei-Beauftragten erklären, nur weil seine Eltern oder Großeltern aus der Türkei stammen, denn Herkunft ist kein politisches Mandat. Ein türkischer Name ist schon gar keine Ernennungsurkunde zum Sprecher von Millionen Menschen in fremden Ländern.

Vielfalt statt rassistischer Vereinfachung

Genau hier wurde in der Vergangenheit etwas falsch gemacht. Es war falsch, die türkischstämmige Bevölkerung in Deutschland immer wieder auf politische Konflikte in der Türkei zu reduzieren und aus deutschen Wahlkämpfen eine Art Stellvertreterdebatte über die türkische Innenpolitik zu machen. Ebenso falsch war es, so zu tun, als müsse man Menschen mit türkischem Hintergrund politisch erst belehren, welche Haltung sie zu den Vorgängen in der Türkei einzunehmen hätten.

Damit wurde eine vielfältige Bevölkerung in Deutschland über Jahre nur auf einen einzigen Türkei-Themenkomplex reduziert, was eine absurde, bizarre und rassistische Vereinfachung darstellt. Ein türkischstämmiger Familienvater kann sich um seine Miete sorgen, um seinen Arbeitsplatz, die Schule seiner Kinder, seine Rente oder die Sicherheit in seiner Stadt.

Vielleicht interessiert er sich für die türkische Innenpolitik, vielleicht interessiert sie ihn überhaupt nicht. Vielleicht verfolgt er die politischen Entwicklungen in der Türkei jeden Tag, oder er schaut nicht einmal die Nachrichten. Das ist seine freie Entscheidung, und genau diese sollten Politiker respektieren.

Ein türkischer Name verpflichtet zu gar nichts. Ein Politiker mit türkischen Wurzeln bekommt durch seine Herkunft kein zusätzliches Mandat für die türkische Innenpolitik. Genauso wenig wird ein Politiker mit indischen Wurzeln automatisch zum Indien-Beauftragten, ein Politiker mit mexikanischer Familiengeschichte zum Ansprechpartner für die mexikanische Innenpolitik oder ein Politiker mit griechischen Wurzeln zum politischen Vertreter Griechenlands in Deutschland.

Warum sollte das bei der Türkei anders sein? Mit einem türkischen Namen entsteht kein Anspruch auf politische Deutungshoheit innerhalb der türkischstämmigen Bevölkerung, denn wir sind nicht eure persönliche politische Klientel. Eure türkisch klingenden Namen machen euch nicht zu politischen Vertretern einer gesamten türkischen Community oder bestimmter Strömungen in der Türkei.

Die Chance auf einen Neuanfang

Diese Grenze wurde und wird in der politischen Kommunikation immer wieder verwischt. Wenn die Türkei plötzlich zum festen Bestandteil deutscher Wahlkampfkommunikation wird, wenn die eigene türkische Herkunft zum politischen Markenzeichen gemacht wird und wenn daraus der Eindruck entsteht, man müsse als türkischstämmiger Bürger zu diesen Themen Stellung beziehen, dann ist das die falsche Richtung. Das sollte sich nicht wiederholen – nicht bei Elif Eralp und nicht bei irgendeinem anderen Politiker.

Deshalb geht dieser Brief ausdrücklich auch an Elif Eralp. Nicht als Angriff, sondern als Erwartung. Du hast die Möglichkeit, es anders zu machen. Du musst nicht die Türkeipolitik und die türkische Community erklären, nicht entscheiden, welche Haltung Türkeistämmige zu politischen Entwicklungen in der Türkei haben sollten, und du musst weder zur politischen Schiedsrichterin zwischen verschiedenen türkischen Gruppen werden noch beweisen, dass du eine bestimmte politische Haltung zur Türkei hast, nur weil dein Name türkisch klingt.

Mach Politik für Deutschland: Kümmere dich um Berlin, um Mieten, Schulen, Arbeitsplätze, Sicherheit, Infrastruktur, Familien und die ganz normalen Probleme der Menschen, die hier leben.

Ein Appell an das gesamte politische Spektrum

Die türkischstämmige Bevölkerung in Deutschland besteht keineswegs aus einer homogenen politischen Masse. Wir sind Millionen Menschen mit unterschiedlichen Ansichten, Lebensgeschichten, Vorstellungen, unterschiedlichen Beziehungen zur Türkei und vor allem mit unterschiedlichen Interessen in Deutschland.

Wir bitten daher eindringlich: Keine Politik mehr auf unsere Kosten, aufgrund unserer Herkunft oder unseres Herkunftslandes. Die türkische Community soll bitte nicht mehr über politische Fragen des Herkunftslandes definiert werden, und für sie muss es keineswegs eine bestimmte politische Richtung geben. Damit muss Schluss sein, denn wir brauchen keine politischen Klassensprecher unserer Herkunft, sondern Abgeordnete. Das ist zugleich ein Appell an alle Parteien, der keineswegs nur für die Grünen gilt, sondern ebenso für CDU, SPD, Linke, FDP, AfD und alle anderen.

Hört auf, Menschen mit türkischem Hintergrund ständig über die Türkei anzusprechen, sie aufgrund ihres Namens oder ihrer Familiengeschichte automatisch bestimmten politischen Positionen zuzuordnen und aus einem türkischen Namen eine politische Zuständigkeit abzuleiten. Und hört vor allem auf, euch einzureden, dass ihr für uns sprechen müsst, nur weil eure oder unsere Eltern aus demselben Land stammen. Ihr seid nicht unsere Türkei-Beauftragten und wir brauchen auch keine.

Herkunft ist Herkunft und Politik ist Politik – nämlich hier in Deutschland für die Menschen, die euch gewählt haben. Türkische Wurzeln sind eine Herkunft, kein politisches Mandat. Ein türkischer Name ist keine politische Vollmacht und schon gar keine Ernennungsurkunde zum Türkei-Beauftragten.

Deshalb mein Appell an die nächste Generation türkischstämmiger Politiker in Deutschland: Macht nicht den Fehler, den andere vor euch gemacht haben und immer noch machen. Macht deutsche Politik und vertretet eure Wähler, aber vertretet nicht automatisch eine imaginäre türkische Community. Wir können selbst denken, selbst wählen und selbst entscheiden, was uns wichtig ist, und wir brauchen niemanden, der uns erklärt, welche Position wir zu den politischen Fragen der Türkei einzunehmen haben.


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.


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Hakan Gördü zu Selmanoğlus Äußerungen über Elif Eralp

Kanada
Aus der Türkei nach Toronto: Şenay Didem Kuzu mit renommierter Hemingway-Auszeichnung geehrt

Von Klaus Jürgens

Die junge türkische Akademikerin Şenay Didem Kuzu wurde nun mit dem weltweit beachteten Lewis-Reynolds-Smith Founders Fellowship der Hemingway Society – die ihren Sitz in den Vereinigten Staaten von Amerika hat – ausgezeichnet und gehört damit zu nur zwei Wissenschaftlerinnen weltweit, die diese Auszeichnung in diesem Jahr erhalten haben.

Das Stipendium würdigt innovative wissenschaftliche Leistungen, die das Vermächtnis des Nobelpreisträgers weiterführen, dessen minimalistische Prosa und zeitlose Werke wie ‚Der alte Mann und das Meer‘ die Literatur des 20. Jahrhunderts grundlegend verändert haben.

Ihr Gewinnerprojekt ‚The Telegraphic Ontology: Hemingway’s Anatolian Apprenticeship and the Genesis of the Iceberg Theory‘; auf Deutsch: ‘Die telegrafische Ontologie: Hemingway’s anatolische Lehrzeit und die Entstehung der Eisbergtheorie’ stellt konventionelle Literaturgeschichte in Frage, indem sie argumentiert, dass die Wurzeln von Hemingway‘s charakteristischer stilistischer Entwicklung bis zu seinen prägenden Jahren in Türkiye und vor allem Istanbul zurückreichen.

Kuzu stammt aus Gaziantep, Türkiye – einer Stadt, die weltweit für ihre reiche Gastronomie und ihr kulturelles Erbe bekannt ist und von vielen als gastronomische Hauptstadt Türkiye’s bezeichnet wird – und kann nun stolz verkünden das sie nicht nur diese wichtigen Aspekte im Ausland vertritt sondern mittlerweile auch als erfolgreiche Nachwuchsforscherin weltweiten Respekt gezollt bekommt.

Worum ging es im Detail: 200 Literaturexperten aus aller Welt versammelten sich kürzlich in Kanadas Metropole Toronto, um zu erkunden, wie Ernest Hemingway’s frühe Erfahrungen – insbesondere sein Journalismus in Toronto – ihn zu einer literarischen Ikone gemacht haben oder mit anderen Worten, um Hemingway’s globale Wurzeln nachzuzeichnen. Und das macht Kuzu’s Beitrag so bedeutend: die anatolischen Wurzeln hinhzuzufügen!

Obwohl Ernest Hemingway später zum Synonym für Paris, Spanien, Key West und Havanna wurde, betonen Wissenschaftler wie Prof. Irene Gammel, dass Toronto eine entscheidende Rolle in seiner Entwicklung spielte. Bevor er 1926 ‘The Sun Also Rises’ veröffentlichte, schrieb Hemingway vier Jahre lang für die The Toronto Star – Zeitung und berichtete über alles von Gerichtsverfahren im Old City Hall bis zu Boxkämpfen in der Massey Hall und reiste auch als Reporter ins Ausland, war mit vor Ort um hautnah über die Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs, den Griechisch-Türkischen Krieg und den Aufstieg des Faschismus in Italien zu kommentieren.

Nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch ein Vortrag in Toronto

Die Gastgeber hatten Frau Kuzu weiterhin gebeten einen speziellen Vortrag zu halten der Teile ihrer Forschungsarbeit vorstellen sollte. Sie schlug das folgende Thema vor und wurde von lokalen Medien, Organisatoren sowie den 200 weiteren Gästen dazu beglückwunscht. Şenay Didem Kuzu hielt von daher einen Vortrag mit dem Titel „Der Journalist als Künstler: Die Entstehung von In Our Time: Der Versuch Hemingway als literarischen Journalisten zu begreigfen’.

Inspiriert von Prof. Dr. Saman Hashemipour’s literarischer Analyse den sie als einen wichtigen Baustein ihrer darauf aufbauenden Arbeit erwähnte, nutzte Kuzu diese vergleichende Perspektive inklusive zu Werken von Orhan Pamuk, um zu untersuchen, wie sich Hemingway’s frühe journalistische Jahre mit Orientalismus und Textbildung überschnitten.

Kanadas Toronto Today hob Kuzus Meilenstein hervor, unterstrich den frischen analytischen Rahmen, den ihr Projekt in die Hemingway-Forschung einbringt, und lenkte die Aufmerksamkeit auf die herausragende Rolle der Republik Türkiye in der Forschung.

Türkischer Diplomat gratuliert vor Ort in Toronto

Die Veranstaltung beinhaltete außerdem eine Keynote von Seiner Exzellenz Botschafter a.D. Tacan İldem, einem weltweit anerkannten Diplomaten aus Ankara, der u.a. ehemaliger Assistant Secretary General der Türkei in der NATO war, und der selbst einen Vortrag über ‚Hemingway‘s Journalismus und die Istanbul Telegramme‘ hielt und Frau Kuzu persönlich zu ihrem Preis und Stipendium gratulierte.

Weiterer besonderer Gastvortrag: Barry Callaghan (Sohn des Autors Morley Callaghan, der während seiner Zeit im Toronto Star eine enge Freundschaft mit Hemingway teilte) fesselte die Anwesenden mit einem besonderen Kamingespräch.

Bevor die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wieder in ihre Heimatländer reisten gab es eine abschliessende Ausstellung mit einer lebendigen, interaktiven Dimension wobei seltene Ausgaben von eigenen Hemingway-Büchern neben Werken, die Toronto während Hemingways prägender Ära hervorhoben, präsentiert wurden.

Von Gaziantep nach Toronto und zurück – junge türkische Forscher und Forscherinnen haben ihren Platz auf der akademischen und literarischen Weltbühne eingenommen.

Linke-Wahlsieg
Hakan Gördü zu Selmanoğlus Äußerungen über Elif Eralp

Ein Gastkommentar von Hakan Gördü

Die Berliner Landtagswahl ist entschieden: Die Linke wurde mit 25,7 Prozent stärkste Kraft. An ihrer Spitze stand Elif Eralp, eine Politikerin mit türkischen Wurzeln, die in den vergangenen Monaten weit über die Grenzen Berlins hinaus Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.

Nach der Wahl veröffentlichte der Influencer Tuğrul Selmanoğlu ein Video über Eralp. In diesem Gastkommentar setze ich mich kritisch mit seinen Aussagen auseinander.

Unser Tuğrul misst die Türkischkeit

Es gibt Menschen, die in Deutschland leben, aber ihre gesamte politische Energie darauf verwenden, bedingungslos für eine Partei in der Türkei Werbung zu machen. Und dann gibt es offenbar Menschen, die anschließend darüber entscheiden wollen, wer eigentlich türkisch genug ist.

Unser Tuğrul gehört offenbar zur zweiten Kategorie.

Ich kannte Elif Eralp vor diesem Wahlkampf nicht persönlich. Erst im Zusammenhang mit der Berliner Wahl habe ich mich näher mit ihr beschäftigt. Ich muss deshalb auch nicht mit allem einverstanden sein, was sie politisch vertritt.

Aber ich kann ihre Leistung anerkennen. Nach ihrem Wahlsieg sagte sie auf Türkisch: „Tarih yazdık arkadaşlar“ – „Wir haben Geschichte geschrieben, Freunde.“ Sie hat sich in Deutschland klar zu den Menschen in Gaza positioniert und sich gegen rassistische Parteien und Ausgrenzung gestellt. Sie ist als Frau mit türkischer Familiengeschichte in einem schwierigen politischen Klima angetreten und hat dabei einiges riskiert.

In welchem politischen Klima hat sie gewonnen

Man sollte sich einmal anschauen, in welchem politischen Klima dieser Wahlsieg zustande kam. Die AfD kam in Berlin auf 16,3 Prozent. Gleichzeitig wurde Eralp von rechten Medien teilweise als „Deutschlands gefährlichste Frau“ bezeichnet.

In genau diesem Klima trat eine Frau mit türkischer Familiengeschichte an, die sich für Migranten, Muslime und Kinder einsetzt, die mit Rassismus konfrontiert sind. Sie hat sich nicht versteckt, sondern sich in diesem politischen Umfeld klar positioniert.

Und was macht unser Tuğrul? Er beschäftigt sich ausführlich mit Elif Eralp. Über die AfD verliert er dagegen offenbar deutlich weniger Worte.

Die Fragen unseres Tuğrul und unsere Antworten

Ein Teil der Diskussion dreht sich um Eralps Familie. Ihre Eltern verließen die Türkei nach dem Militärputsch vom 12. September 1980. Nach Angaben der türkischen Menschenrechts- und Gleichstellungsbehörde wurden damals rund 650.000 Menschen festgenommen, 517 Menschen zum Tode verurteilt und 50 Menschen hingerichtet. Eralps Mutter war damals im achten Monat schwanger. Die Familie floh aus der Türkei und kam nach Deutschland.

Wenn man fragt, wovor diese Menschen damals flohen, ist das keine Frage gegen die Türkei und auch kein Angriff auf die türkische Identität. Es ist eine historische Frage. Wer den 12. September 1980 heute kleinredet, muss sich fragen lassen, welches Verständnis von Geschichte dahintersteht.

Eralps politische Jugend wird ebenfalls zum Thema gemacht. Sie engagierte sich in der Umweltbewegung und bei Protesten gegen die Atomkraft, unter anderem bei den Castor-Protesten. Auch das wird in dem Video offenbar als etwas dargestellt, das man ihr vorhalten müsse.

Ich sehe das völlig anders. Wenn ein junger Mensch sich Gedanken über seine Umwelt macht, gegen Atomkraft demonstriert und sich politisch engagiert, dann ist das zunächst einmal eine Stärke. Elif Eralp war schon als Jugendliche politisch aktiv und hat sich für Themen eingesetzt, die sie wichtig fand.

Und auch hier frage ich mich: Warum soll man daraus einen Vorwurf machen?

„Ohne ihre Türkischkeit aufzugeben, kann dort niemand aufsteigen“

Besonders interessant wird es bei der Frage nach Eralps Türkischkeit.

Wenn die Botschaft lautet, dass in einer deutschen Partei niemand mit türkischer Herkunft aufsteigen könne, ohne seine Türkischkeit aufzugeben, dann stellt sich doch die Frage: Was genau soll das bedeuten?

Zohran Mamdani ist dafür ein Beispiel. Er wurde in New York zum Bürgermeister gewählt und legte seinen Amtseid auf den Koran ab.

Auch Humza Yousaf wurde in Schottland Regierungschef. Er hat seine Herkunft nie versteckt und sich auch sprachlich immer wieder auf seine familiären Wurzeln bezogen, unter anderem auf Urdu.

Und Elif Eralp? Sie spricht Türkisch. Sie hat ihren Wahlsieg auf Türkisch gefeiert. Und die Partei, deren Spitzenkandidatin sie war, erhielt 25,7 Prozent der Stimmen.

Wo genau soll da das Problem liegen?

Die Vorstellung, man müsse seine Herkunft aufgeben, um in einer deutschen Partei erfolgreich zu sein, ist für mich nichts anderes als Kahvehane-Muhabbet – Stammtischgerede.

Es geht nicht um Türkischkeit, sondern um Fähigkeiten

Die eigentliche Frage lautet doch nicht: Wie türkisch ist Elif Eralp? Die Frage lautet: Was kann sie politisch leisten?

Wer in Deutschland lebt, sollte Menschen nicht danach beurteilen, ob sie genau in das eigene Bild eines „richtigen Türken“ passen. Türkischsein bedeutet nicht, andere Menschen auszugrenzen. Türkischsein bedeutet auch nicht, jede politische Debatte in Deutschland durch die Brille der türkischen Innenpolitik zu betrachten.

Das Problem ist für mich eine bestimmte Form von Identitätspolitik, bei der ständig danach gefragt wird, wer „einer von uns“ ist und wer nicht. Menschen, die sich für Linke, Menschenrechte oder andere gesellschaftliche Themen einsetzen, werden angegriffen, während die AfD viel zu oft aus dem Blick gerät.

Diese Mentalität kenne ich noch aus meiner Zeit bei der UETD. Und Tuğrul war für mich schon damals ein ziemlich seltsamer Typ. Besonders durch großen Fleiß oder außergewöhnlichen Einsatz ist er mir jedenfalls nicht aufgefallen.

Umso erstaunlicher finde ich, wenn ausgerechnet solche Leute anderen erklären wollen, wer politisch erfolgreich sein darf und wer nicht.

Das ist auch unsere eigene Bilanz

Es ist besonders bitter, wenn Menschen mit türkischem Hintergrund nach dem Wahlsieg von Elif Eralp erklären, sie hätten sich darüber nicht gefreut. Denn wer ist der politische Gegner, über den wir sprechen?

Die AfD erhielt 16,3 Prozent. Und während eine Frau aus unserer Community bei einer solchen Wahl einen historischen Erfolg erzielt, beschäftigt sich ein Teil der Diskussion lieber damit, ob sie türkisch genug ist. Das ist auch unsere eigene Bilanz.

Türken leben seit mehr als 60 Jahren in Deutschland und Österreich. Trotzdem sind Menschen mit türkischer Einwanderungsgeschichte in vielen Bereichen der Politik noch immer unterrepräsentiert. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Diskriminierung gehört dazu.

Aber auch diejenigen, die ständig Nationalismus schüren und Menschen aus den eigenen Reihen angreifen, sobald diese politisch einen anderen Weg einschlagen, tragen ihren Teil dazu bei.

Wir sollten uns deshalb endlich fragen, wo unsere politischen Interessen eigentlich liegen. Die Miete, die Schule unserer Kinder, der Arbeitsplatz, kommunale Leistungen oder Fragen des Aufenthalts- und Staatsangehörigkeitsrechts werden nicht in Ankara entschieden. Sie werden in Berlin, Wien oder in den jeweiligen Städten und Ländern entschieden.

Wer in Berlin lebt, sollte deshalb auch die Politik in Berlin ernst nehmen. Wer in Wien lebt, sollte sich mit den politischen Entscheidungen in Wien beschäftigen. Und wer in Favoriten lebt, sollte wissen, wer dort über die konkreten Lebensbedingungen der Menschen entscheidet.

Darum sollten wir irgendwann aufhören zu fragen:

„Ist dieser Mensch einer von uns oder einer von denen?“

Die wichtigere Frage lautet: Ist dieser Mensch gut für die Menschen, die hier leben? Kann er etwas bewegen? Und trägt er dazu bei, dass unsere Kinder eine bessere Zukunft haben?

Was junge Frauen aus Eralps Wahlsieg mitnehmen können

Vielleicht ist genau das der wichtigste Punkt an dieser Wahl. Ein junges Mädchen mit türkischer Familiengeschichte kann Elif Eralp sehen und denken: Ich kann das auch.

Ich kann mich politisch engagieren. Ich kann kandidieren. Ich kann Verantwortung übernehmen. Ich muss nicht erst beweisen, dass ich „türkisch genug“ bin.

Die Botschaft, die manche dagegen vermitteln, lautet sinngemäß: Geh nicht zu weit. Verändere dich nicht. Bewege dich nicht in diese Richtung – sonst bist du irgendwann kein richtiger Türke mehr. Das macht niemanden türkischer. Und es macht auch niemanden stärker.

Wenn ein junges Mädchen dagegen sieht, dass eine Frau mit türkischer Familiengeschichte in Berlin an der Spitze einer Partei stehen und 25,7 Prozent erreichen kann, dann kann daraus etwas Positives entstehen: die Vorstellung, dass auch sie selbst politisch Verantwortung übernehmen kann.

Und ganz ehrlich, lieber Tuğrul: Du hast dich sogar darüber ausgelassen, dass Elif Eralp zu Hause mit Schuhen herumläuft.

Vergessen wir die Schuhe.

Sprechen wir über den Stimmenanteil: 25,7 Prozent.


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.


ZUM AUTOR

Hakan Gördü ist österreichischer Politiker, Unternehmer und Gründer der Partei SÖZ – Soziales Österreich der Zukunft. Der aus der Türkei stammende Gördü engagiert sich seit Jahren politisch für die Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte und für deren stärkere gesellschaftliche und politische Teilhabe. Als Gründer und langjähriger Obmann der SÖZ war er insbesondere in der österreichischen Innenpolitik aktiv. In seinen Beiträgen beschäftigt er sich mit politischen Entwicklungen in Österreich und Deutschland, Fragen der Integration und Repräsentation sowie dem Verhältnis von Menschen mit türkischem Hintergrund zu Politik und Gesellschaft in Europa.


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Anti-Netanjahu-Proteste: Oscar-Gewinnerin Susan Sarandon festgenommen

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New York – Die US-Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon ist am vergangenen Donnerstag in New York vorübergehend festgenommen worden.

Die 79-Jährige hatte sich im Umfeld der UN-Vollversammlung an einer Sitzblockade beteiligt. Ziel der Demonstration war es, lautstark gegen den Auftritt des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vor den Vereinten Nationen zu protestieren.Zu der Demonstration im Herzen von Manhattan hatte die jüdisch-antizionistische Organisation Jewish Voice for Peace (JVP) aufgerufen.

Hunderte Aktivisten versammelten sich auf der First Avenue in unmittelbarer Nähe des UN-Hauptquartiers. Die Demonstrierenden forderten ein sofortiges Ende der israelischen Militäreinsätze im Gazastreifen sowie den Stopp von US-Waffenlieferungen an Israel.

„Weil niemand frei ist, bis alle frei sind. Und es ist mein Steuergeld, das all diese schrecklichen Waffen bezahlt, also liegt es in meiner persönlichen Verantwortung. Und es ist ein Völkermord – bei einem Völkermord gibt es keine Unbeteiligten“, so Sarandon gegenüber Medien.

Da sich die Teilnehmenden der Sitzblockade weigerten, die vielbefahrene Straßenkreuzung für den Verkehr zu räumen, griff die New Yorker Polizei schließlich ein.Neben Sarandon wurden bei dem Polizeieinsatz rund 100 weitere Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Unter den Festgenommenen befand sich auch eine weitere prominente Persönlichkeit: die US-Schauspielerin Hannah Einbinder, die vor allem durch ihre Hauptrolle in der preisgekrönten Comedy-Serie Hacks bekannt ist. Beide Hollywood-Stars wurden von den Einsatzkräften in Handschellen abgeführt.

Susan Sarandon fällt in Hollywood seit vielen Jahren durch ihren konsequenten und lautstarken Aktivismus auf. Sie gilt als eine der schärfsten Kritikerinnen der israelischen Regierungspolitik in der US-Unterhaltungsbranche.

Diese unnachgiebige Haltung hat für die Schauspielerin jedoch zunehmend berufliche Konsequenzen. In jüngsten Interviews der vergangenen Monate erklärte die Oscar-Preisträgerin (unter anderem für Dead Man Walking), dass sie aufgrund ihrer politischen Positionen und ihrer Teilnahme an solchen Protesten kaum noch Angebote erhalte und in der US-Filmindustrie zunehmend an den Rand gedrängt werde. Dennoch betonte sie mehrfach, ihren Aktivismus fortsetzen zu wollen.

Susan Sarandon (geboren am 4. Oktober 1946 als Susan Abigail Tomalin in New York City) ist eine vielfach ausgezeichnete US-amerikanische Schauspielerin und politische Aktivistin. Sie gehört zu den profiliertesten Charakterdarstellerinnen Hollywoods und gewann 1996 den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in Dead Man Walking – Sein letzter Gang