London/Tel Aviv – Die altgediente britisch-australische Schauspielerin und Aktivistin, die vor allem durch ihre Rolle als Professorin Sprout in der Harry-Potter-Filmreihe bekannt ist, hat ihre Kritik an der israelischen Führung noch einmal drastisch verschärft.
In einer hochemotionalen Videorunde des britischen Independent-Mediums Double Down News lehnte die 85-Jährige, die selbst jüdisch ist, das Konzept eines rein jüdischen Staates offen ab. Flankiert wurde sie in der Debatte von dem bekannten Kinderbuchautor Michael Rosen und dem Comedian Alexei Sayle.
Der persönliche Wendepunkt in Syrien und Palästina
Auf ihre Motivation angesprochen, sich trotz massiven Gegenwinds immer wieder öffentlich zu äußern, verwies die BAFTA-Gewinnerin auf eine prägende Reise in die Region im Jahr 2012. Diese Erlebnisse hätten ihren Blick auf den Nahostkonflikt für immer verändert:
„Wenn man nach Israel reist und sieht, wie Palästina und die Palästinenser behandelt werden – so wie ich es 2012 bei meinem letzten Besuch erlebt habe –, dann war das für mich das Öffnen der Tür, das Anheben der Jalousie, und ich habe es gesehen.“
Margolyes betonte in der Runde nachdrücklich, dass das Entstehen eines Machtvakuums und die fortlaufende Besatzungspolitik die Region immer tiefer in den Abgrund reißen. Anstatt auf Ausgrenzung zu setzen, forderte sie einen radikalen Kurswechsel: „Nicht die Juden töten oder die Araber töten. Einfach die Grenzen einreißen.“ Sie könne die Idee eines exklusiv jüdischen Staates tief in ihrem Herzen nicht länger akzeptieren.
„Eine Schande für die Familie“: Isolation im privaten Umfeld
Für ihre klaren Worte zahlt die Schauspielerin im privaten Kreis einen hohen Preis. Wie das britische Nachrichtenportal The National berichtet, geht die Debatte quer durch Margolyes’ eigenes Umfeld.
Im Interview offenbarte sie, dass Verwandte sie aufgrund ihrer politischen Haltung im Stich lassen und sie direkt als „Schande für die Familie“ betiteln. Margolyes’ Konter in der Videorunde war unmissverständlich: „Sie sind die Schande.“ Wahre jüdische Werte basierten für sie auf Mitgefühl und Humanität, weshalb sie das Vorgehen der aktuellen israelischen Regierung als einen „geplanten Genozid“ verurteile. „Wie können Juden das tun?“, fragte die sichtlich bewegte Künstlerin.
Bereits 2025 scharfe Kritik von Margolyes
Es ist nicht das erste Mal, dass die für ihre Rolle als Prof. Sprout weltweit bekannte Darstellerin für internationales Aufsehen sorgt. Bereits im Mai 2025 warnte Margolyes in einem vielbeachteten Statement davor, dass die Politik der israelischen Führung das weltweite Ansehen der jüdischen Gemeinschaft massiv beschädige.
Damals zog sie in einem emotionalen Appell sogar einen drastischen historischen Vergleich und erklärte mit Blick auf den Verlust moralischer Werte, dass „Hitler gewonnen“ habe, wenn die Weltgemeinschaft angesichts des Leids in Gaza wegschaue. Ihre neuen Äußerungen verdeutlichen, dass sich ihre Haltung seither noch weiter verfestigt hat.
Gegenwind von jüdischen Verbänden
Während Margolyes für ihren Mut von pro-palästinensischen Initiativen und Organisationen wie Jewish Voice for Labour geschätzt wird, schlägt ihr von anderer Seite scharfe Ablehnung entgegen.
Jüdische Dachverbände und Organisationen wie die Campaign Against Antisemitism kritisieren ihre drastischen historischen Vergleiche seit Jahren scharf und werfen ihr vor, sich für eine politische Agenda instrumentalisieren zu lassen. Margolyes weist dies zurück und betont, dass fundierte Kritik an einer Regierung niemals mit Antisemitismus gleichgesetzt werden darf.
Washington/Sinai – Es war der 8. Juni 1967, der vierte Tag des Sechs-Tage-Krieges. Die USS Liberty, ein amerikanisches Aufklärungsschiff der US-Marine, lag 15 Seemeilen nördlich der Sinai-Halbinsel in internationalen Gewässern.
Sie war mit der amerikanischen Flagge gekennzeichnet — fünf Fuß hoch, acht Fuß breit — und auf allen Seiten deutlich als US-Schiff identifizierbar. Israelische Kampfjets hatten das Schiff am Morgen mehrfach überflogen, mindestens ein halbes Dutzend Mal. Um 13:57 Uhr begann der Angriff.
Israelische Mirage-Jets straften die Liberty von Bug bis Heck. Torpedos trafen das Schiff und rissen ein massives Loch in die Steuerbordseite. Am Ende waren 34 amerikanische Soldaten tot, 173 weitere verletzt. Es war einer der tödlichsten Angriffe auf ein US-Marineschiff durch einen Verbündeten in der Geschichte der Vereinigten Staaten.
„Es war kein Versehen“
Israel erklärte den Angriff als tragische Verwechslung — erschöpfte Piloten hätten das Schiff für ein ägyptisches Kriegsschiff gehalten. Überlebende widersprechen dieser Version bis heute.
Larry Bowen, ein Überlebender des Angriffs, erklärte gegenüber Arab News:
„Die Geschichte wurde nie richtig erzählt. Es gab keine vollständige und unparteiische Untersuchung durch den Kongress.“
Die Marine habe eine schnelle Untersuchung durchgeführt, aber nur 14 Besatzungsmitglieder befragt. „Jede Aussage, die Israel kritisch gegenüberstand, wurde aus dem abschließenden Bericht herausgestrichen.“
Bowen schilderte einen besonders brisanten Vorfall: „Wir hatten tatsächlich Abfangmeldungen von den israelischen Piloten an die Bodenkontrolle. Einer der Piloten funkte zurück: ‚Es ist ein amerikanisches Schiff. Ich kann die Flagge sehen.‘ Die Person an der Bodenkontrolle sagte ihm daraufhin: ‚Greife das Ziel an.'“
Sein Fazit war eindeutig: „Nach unserer Überzeugung war der Angriff absolut absichtlich. Sie wussten sehr wohl, dass wir die USS Liberty waren. Sie hatten uns bereits früh am Morgen auf ihrer Lagekarte im Kriegsraum.“
Richard Brooks, Chefingenieur des Schiffes, erklärte gegenüber Al Jazeerain einem Interview: „Es war kein tragischer Unfall. Es war ein absichtlicher Angriff. Sie wussten, wer wir waren. Sie versuchten, uns zu versenken.“
Eine 2014 von Al Jazeera veröffentlichte 50-minütige Dokumentation mit dem Titel „The Day Israel Attacked America“ griff die Vorwürfe erneut auf. Der Film präsentierte erstmals Audioaufnahmen auf Hebräisch zwischen israelischen Piloten und der Bodenkontrolle, die laut den Produzenten belegen sollen, dass den Angreifern bewusst gewesen sei, dass es sich um ein amerikanisches Schiff handelte.
Ein israelischer Super-Frelon-Hubschrauber (französischer Bau) umkreist das Schiff, als es am 8. Juni 1967 vor der Sinai-Halbinsel von israelischen Streitkräften angegriffen wurde. Offizielles Foto der US-Marine.
Überlebende schildern den Angriff
Mickey LeMay, damals Elektriker zweiter Klasse an Bord, beschrieb gegenüber Arab News den Moment kurz vor dem ersten Angriff: „Ich schaute nach rechts und ein Kampfjet flog in dieselbe Richtung wie wir. Er war nicht hoch. Wir hätten uns gegenseitig zuwinken können, so nah war er. Das Flugzeug war vollständig schwarz und trug keinerlei Markierungen.“
Dann kam der erste Beschuss: „Ein weiteres Flugzeug kam diagonal von Bug bis Heck und beschoss uns. Ich schaute nach unten und überall an mir war Blut. Ich schaute zum Leutnant — er sah genauso aus wie ich, überall Blut.“ Der Leutnant starb später an seinen Verletzungen. LeMay selbst trägt bis heute 52 Schrapnellsplitter in seinem Körper.
Don Pageler, der den Verwundeten half, bestätigte:
„Ja, wir führten eine große amerikanische Flagge. Während des Angriffs wurde sie jedoch so stark zerfetzt, dass unser Signalmann mitten im Beschuss eine noch größere US-Flagge hisste — eine riesige Flagge von sieben mal 13 Fuß. Trotzdem behaupteten sie später, sie hätten keine Flagge gesehen.“
Pageler berichtete zudem, dass Israel später behauptet habe, die Liberty habe seine Stellungen beschossen — was er als falsch zurückwies. Das Schiff war lediglich mit kleinen .50-Kaliber-Maschinengewehren ausgestattet.
Mehrere Überlebende erklärten zudem, israelische Kräfte hätten selbst Rettungsboote unter Beschuss genommen. Laut späteren Berichten seien entsprechende Aussagen in offiziellen Untersuchungen nicht berücksichtigt worden. Zudem sei ein von einem Matrosen gesichertes Beweisstück eines Napalmbehälters später verschwunden.
Präsident Johnson rief die Rettungsflugzeuge zurück
Ein weiterer Aspekt, den Überlebende als besonders schmerzhaft empfinden: Ein nahe gelegener amerikanischer Flugzeugträger, die USS Saratoga, hatte zweimal angeboten, Flugzeuge zur Verteidigung der Liberty zu schicken. Beide Male rief Präsident Lyndon B. Johnson sie zurück.
„Wären die Flugzeuge der ersten Gruppe gekommen, hätten wir nur sieben Männer verloren“, sagte LeMay gegenüber Arab News. „Aber indem er die Flugzeuge zurückrief, konnten weitere 25 großartige Amerikaner sterben.“
Besonders erschütternd sei für viele Überlebende nicht nur der Angriff selbst gewesen, sondern auch das anschließende Schweigen. Laut Aussagen ehemaliger Crewmitglieder seien sie angewiesen worden, mit niemandem über die Ereignisse zu sprechen — auch nicht mit Journalisten oder Familienangehörigen.
Phil Tourney, ein weiterer Überlebender, brachte die Verbitterung vieler Kameraden auf den Punkt: „Das Wichtigste an dieser ganzen Vertuschung ist die Vertuschung selbst. Sie ist schlimmer als das, was sie uns angetan haben — und sie dauert seit 55 Jahren an. Amerika wurde verraten. Verrat auf hoher See durch unseren eigenen Präsidenten.“
Später zahlte Israel Entschädigungen an die USA sowie an Angehörige der Opfer und Überlebende. 1980 sollen die Vereinigten Staaten rund 17 Millionen Dollar für die Schäden an der USS Liberty gefordert haben. Israel habe laut Berichten eine deutlich geringere Summe angeboten.
Mögliche Motive bis heute umstritten
Bis heute gibt es unterschiedliche Theorien über mögliche Motive des Angriffs. In der Al-Jazeera-Dokumentation wird unter anderem die These vertreten, Israel habe verhindern wollen, dass die USA Informationen über geplante militärische Operationen auf den Golanhöhen erhalten.
Auf der Website des USS-Liberty-Memorials werden weitere mögliche Motive genannt. Demnach könnte Israel befürchtet haben, dass die Liberty die Tötung von bis zu 1.000 ägyptischen Kriegsgefangenen bei El-Arish dokumentieren oder über den Tod indischer UN-Friedenssoldaten im Gazastreifen berichten könnte.
Johnson glaubte an Absicht
Präsident Lyndon Johnson glaubte, der Angriff sei absichtlich erfolgt, und gab seine Meinung damals gegenüber Newsweek preis. Als diese Äußerungen dann bekannt wurden, mobilisierten die Israelis ihre Kräfte, wie Bobby Ray Inman, ehemaliger Direktor der NSA, in dem Aljazeera-Video formulierte.
Inman sprach in der Dokumentation wörtlich von „blackmail“ — also Erpressung. Sollte Johnson seine Position nicht ändern, werde man ihm eine „blood libel“ sowie groben Antisemitismus vorwerfen. Zudem habe man signalisiert, dass Johnson bei einer erneuten Kandidatur politisch „nirgendwo hinkommen“ werde, falls die „Jewish lobby“ die angedrohte Kampagne gegen ihn starte.
Erneute Aufmerksamkeit — fast 60 Jahre später
Der Fall erlangte kürzlich erneut Aufmerksamkeit, als der US-Repräsentant Thomas Massie eine Untersuchung des „unprovoked“ Angriffs forderte — während zwölf Überlebende von der Galerie des US-Repräsentantenhauses zusahen.
Massie erklärte, das unbewaffnete Schiff habe eine deutlich sichtbare US-Flagge geführt als es unter anhaltenden Beschuss geriet. „Den Israelis zufolge haben sie die Rettungsboote mit Maschinengewehren beschossen. Sie haben die Feuerwehrleute auf dem Deck beschossen“, sagte Massie.
Ernie Gallo, Präsident der USS Liberty Survivors Group, bezeichnete Israels Erklärung der „versehentlichen Verwechslung“ als Lüge und fordert bis heute eine vollständige offizielle Untersuchung. Der US-Kongress hat bis heute weder den Angriff formal hinterfragt noch einen Untersuchungsausschuss eingesetzt.
Der Angriff auf die USS Liberty steht nicht allein in der Geschichte israelischer Geheimdienstaktivitäten gegen die USA. Erst kürzlich stufte die Defense Intelligence Agency des Pentagon die Gegenspionage-Bedrohung durch Israel auf die höchste Stufe „Kritisch“ hoch — nach Berichten über verstärkte israelische Bemühungen, Informationen über US-Militärpersonal und Regierungsbeamte zu sammeln.
Jonathan Pollard, ein ziviler US-Geheimdienstanalytiker, wurde 1985 verhaftet und bekannte sich schuldig, Israel geheime Informationen zugespielt zu haben. Er verbüßte 30 Jahre Haft.
Im Nahen Osten passiert es häufiger, als Strategen zugeben möchten: Staaten verfolgen ein Ziel – und produzieren am Ende dessen Gegenteil. Genau das zeichnet sich derzeit u. a. in Syrien ab.
Viele Beobachter betrachten die Annäherung zwischen Ankara und dem neuen Syrien reflexartig als Ausdruck ideologischer Nähe, historischer Verbundenheit oder gar eines türkischen Erfolgsprojekts. Es ist aber etwas viel Banaleres – und deshalb politisch viel interessanteres: Interessen – etwas, dass in der Ader des Nahen Ostens fließt.
Die Türkei betrachtet Syrien nicht als karitatives Wiederaufbauprojekt und auch nicht als romantisches Nachbarschaftsexperiment oder will es Heim ins Reich holen.
Stärkt Netanjahus Syrien-Paradoxon den Einfluss des Rivalen?
Ankara sieht Chancen: wirtschaftliche Öffnung, Infrastruktur, Handel, sicherheitspolitische Tiefe – und natürlich die alte strategische Konstante türkischer Außenpolitik: die Kontrolle der Dynamik entlang der südlichen Grenze und damit einhergehend der PKK-Frage.
Daran ist wenig Überraschendes. Staaten handeln selten aus Zuneigung, auch nicht die Türkei. Interessanter ist die andere Seite der Medaille.
Damaskus wiederum muss die Türkei nicht aus blindem Vertrauen umarmen. Syrien kennt die Türkei, man kennt die Interessen des Anderen, die Ambitionen und auch die historischen Spannungen. Doch Politik ist selten die Kunst des Wünschenswerten – meistens ist sie die Kunst des Verfügbaren. Und genau hier beginnt das Paradoxon.
Während Syrien sich sichtbar vom iranischen Einflussraum entfernt und zugleich signalisiert, keinen offenen Konflikt mit Israel anzustreben, entsteht keine neue regionale Sicherheitsarchitektur – sondern ein Vakuum.
Wer dieses Machtvakuum nicht füllt, überlässt es anderen, in dem Fall der Türkei.
Wenn aus Damaskus Signale der Deeskalation kommen, aus Israel jedoch vor allem Misstrauen, Druck oder Ablehnung wahrgenommen werden und die territoriale Integrität in Frage gestellt und massiv eingegriffen wird, entsteht für Syrien kein Anreiz zur Distanz gegenüber der Türkei – sondern zur Annäherung.
Denn Staaten suchen in unsicheren Zeiten keine perfekten Partner. Sie suchen verfügbare Partner, Partner die auch ihr Wort halten. So könnte ausgerechnet die Politik jener Kräfte, die den türkischen Einfluss begrenzen wollen, dessen Ausweitung beschleunigt haben.
Das bedeutet nicht, dass Ankara Syrien kontrolliert. Es bedeutet auch nicht, dass Damaskus plötzlich zu einem türkischen Satelliten wird. Aber es bedeutet: Einfluss entsteht oft nicht dadurch, dass man jemanden überzeugt – sondern dadurch, dass man die Alternativen unattraktiv macht.
Vielleicht liegt darin die eigentliche Ironie unserer Zeit. Nicht jede geopolitische Expansion beginnt mit einem großen Plan. Manches beginnt damit, dass jemand anderes den Raum leer lässt.
Netanjahu hatte schlichtweg nicht den Mut dazu, dieses Vakuum zu füllen, Erdoğan schon – ist er doch ein Kind seiner Zeit, der sich nicht fürchtet, so wie Mustafa Kemal Atatürk es vorgemacht hat: „Fürchtet euch nicht.“ („Korkma“)
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Bei der Wahl von Verpackungen für Lebensmittel, Medikamente oder Kosmetika sollte man nicht nur ihre Schutzfunktion berücksichtigen. Moderne Kunststoffdosen müssen auch gesetzliche Anforderungen erfüllen und optisch zur Marke passen.
Hochwertige Kunststoffdosen sind Verpackungen, die heutzutage in vielen Branchen gerne eingesetzt werden. Kein Wunder! Einerseits schützen sie das Produkt vor Verunreinigungen und Luft, andererseits können sie in vielen Größen, Formen und Farben produziert werden.
Anforderungen an Kunststoffdosen in verschiedenen Branchen Es ist unbestritten, dass sich die Anforderungen an Kunststoffdosen je nach Branche stark unterscheiden:
Kunststoffdosen in der Lebensmittelindustrie – sie müssen unbedingt lebensmittelecht sein. Ferner müssen sie das Produkt zuverlässig nicht nur vor Sauerstoff und Licht, sondern auch vor Feuchtigkeit schützen. Wichtig ist auch eine einfache Handhabung;
Kunststoffdosen in der Kosmetikbranche – Verpackungen in dieser Branche sollten hygienisch sein. Daher überwiegen Kunststoffdosen mit glatten Oberflächen. Neben hygienischen Eigenschaften sind auch praktische Aspekte wichtig. Cremes, Pulver oder andere Produkte müssen sich sauber entnehmen lassen, ohne dass der Inhalt verunreinigt wird. Daher werden Plastikdosen mit ganz verschiedenen Verschlüssen versehen.
Kunststoffdosen in der Pharma- und Chemieindustrie – Plastikdosen für diese Branchen dürfen keine Wechselwirkungen mit dem Produkt eingehen. Bei der Herstellung von Plastikdosen für Arzneimittel und andere medizinische Produkte müssen auch spezifische Normen und gesetzliche Vorgaben eingehalten werden.
Schutzfunktionen von hochwertigen Kunststoffdosen
Damit moderne Kunststoffdosen ihre Schutzfunktion einwandfrei erfüllen können, müssen sie auch aus den richtigen Materialien hergestellt werden.
Dabei handelt es sich um Kunststoffe, die keine schädlichen Stoffe an den Inhalt abgeben und sich durch eine gute Beständigkeit gegenüber aggressiven Substanzen auszeichnen.
Eine wichtige Rolle spielen ferner Verschlüsse. Sie müssen zuverlässig vor Verunreinigungen schützen. Damit die Handhabung des Produkts bequem ist, sollten sich Verschlüsse im Alltag einfach öffnen lassen. Derzeit werden unterschiedliche Lösungen angeboten. Neben klassischen Schraubverschlüssen werden auch Zerstäuber, Spender, Flip-Top-Verschlüsse etc. angeboten.
Wichtig! Bei sensiblen Anwendungen, z. B. in der Chemiebranche, werden oft maßgeschneiderte Kunststoffdosen für Chemikalien bestellt. Dabei geht es um Verpackungen, die zuverlässig dicht, chemisch beständig und designstark ist.
Design von Kunststoffdosen – eine wichtiges Element der Markenstrategie
Bei der Wahl der richtigen Verpackung für Ihr Produkt sollten Sie auch ihr Design in Betracht ziehen. Die Form, Farbe und Oberfläche von Kunststoffdosen beeinflussen, wie ein Produkt wahrgenommen wird und wie es auf dem Regal in einem Supermarkt aussieht.
Hersteller aus verschiedenen Branchen suchen jetzt nach Kunststoffdosen, die sich harmonisch in ihre Markenstrategie einfügen. In den meisten Fällen entscheiden sie sich für maßgeschneiderte Kunststoffdosen. Dadurch können sie sowohl neutrale als auch kräftige Farben auswählen. Immer beliebter sind transparente Dosen, die den neuesten, minimalistischen Trends entsprechen. Viele Hersteller von Kunststoffverpackungen sind flexibel – sie bieten ihren Kunden unterschiedliche Veredelungstechniken wie Bedruckung, Etikettierung oder Prägungen an.
Funktionale Kunststoffdosen für moderne Hersteller
Derzeit werden Kunststoffdosen in vielen Ausführungen angeboten. Egal, ob Sie kleine, transparente Dosen oder vielleicht dekorative Kunststoffverpackungen mit dekorativen Metallisierungen und Prägungen suchen,
Sie können problemlos maßgeschneiderte Kunststoffverpackungen bestellen, die Ihren Bedürfnissen entsprechen. Überzeugen Sie sich selbst, dass hochwertige Kunststoffdosen dabei helfen, Ihr Produkt von der Konkurrenz abzuheben.
– Aktien –
Das Billionen-IPO: SpaceX setzt einen neuen Bewertungsmaßstab für die Raumfahrtindustrie
Der geplante Börsengang von Elon Musks Raumfahrtkonzern könnte nicht nur einen neuen Bewertungsmaßstab setzen – er dürfte auch die gesamte Satellitenindustrie neu einpreisen. Dies kommentiert Audun Wickstrand Iversen, Portfoliomanager DNB Disruptive Opportunities bei DNB Asset Management.
Berin – Erstmals wurde eine Prüfmethodik für autonome Fahrzeuge unter realen Verkehrsbedingungen erprobt. Das Forschungsfahrzeug EDGAR der TU München absolvierte die Fahrt durch Berlin sicher und zuverlässig. Für TÜV-Verband Präsident Dr. Dirk Stenkamp und Verkehrssenatorin Ute Bonde ist die Überprüfung der Realfahrt ein wichtiger Meilenstein.
Autonomes Fahren erreicht einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg in den Regelbetrieb: Erstmals absolvierte ein Fahrzeug eine Prüfungsfahrt unter Level-4-Bedingungen im Berliner Stadtverkehr. Das Forschungsfahrzeug EDGAR der Technischen Universität München fuhr autonom vom Bundesministerium für Verkehr bis zum Berliner Radialsystem.
TÜV-Prüferteams testeten dabei erstmals eine neue Prüfmethodik für autonome Fahrzeuge. Die Ergebnisse der sogenannten Realfahrt stellten Dr. Dirk Stenkamp, Präsident des TÜV-Verbands, und Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin, heute im Rahmen der Mobilitätskonferenz TÜV MobiCon vor.
„Die Berliner Realfahrt zeigt, dass autonomes Fahren auch im komplexen Stadtverkehr technisch möglich ist“, sagte Dr. Dirk Stenkamp, Präsident des TÜV-Verbands. „Gleichzeitig wird deutlich: Sicherheit autonomer Mobilität entscheidet sich nicht allein an der Fahrzeugtechnik, sondern daran, wie zuverlässig ein Fahrzeug seine Umgebung erkennt, Verkehrssituationen interpretiert und auf unterschiedliche Straßen- und Verkehrsbedingungen reagiert. Genau das können solche Realfahrten überprüfen.“
„Deutschland hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Weichenstellung vorgenommen“, sagt Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin.
„Mit dem Gesetz zum autonomen Fahren haben wir als eines der ersten Länder weltweit einen rechtlichen Rahmen für Fahrzeuge der Automatisierungsstufe 4 geschaffen. Fahrzeuge, die innerhalb definierter Betriebsbereiche vollständig ohne menschliche Steuerung fahren können, sind kein Zukunftsszenario mehr. Sie sind Realität, die wir heute regulieren. Das Pilotprojekt EDGAR, das den Rahmen für diese Konferenz bildet, ist ein lebendiger Beweis dafür: Hier wird erprobt, wie eine Betriebsbereichsgenehmigung für autonome Fahrzeuge im realen Verkehr erlangt werden kann. Das benötigen wir, um in die dringend erforderliche Skalierung gehen zu können.“
Bereichsgenehmigung: Fahrzeugkompetenz unter realen Einsatzbedingungen
Die Genehmigung von Level-4-Fahrzeugen erfolgt in Deutschland in zwei Schritten. Zunächst wird das Fahrzeug technisch geprüft und typgenehmigt. Anschließend muss der konkrete Betriebsbereich behördlich genehmigt werden.
Hierzu bewerten unabhängige Sachverständige unter anderem im Rahmen von Realfahrten, wie das Fahrzeug komplexe Fahraufgaben bewältigt und auf reale Verkehrssituationen reagiert. „Autonome Fahrzeuge müssen nicht nur Verkehrsregeln beherrschen, sondern auch die Besonderheiten ihres jeweiligen Einsatzgebiets verstehen“, sagte Stenkamp.
„Ampelschaltungen, Lichtsignale oder Verkehrsführungen können von Stadt zu Stadt variieren. Systeme müssen deshalb für ihren konkreten Einsatzbereich geprüft und bewertet werden.“ Realfahrten schaffen die Grundlage für einen sicheren Level-4-Regelbetrieb und liefern wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung autonomer Systeme.
Berliner Realfahrt testet Prüfmethodik für autonome Fahrzeuge
Die Berliner Realfahrt war die erste Prüfungsfahrt eines Fahrzeugs unter Level-4-Bedingungen in Deutschland. Sie diente nicht der Zulassung des Forschungsfahrzeugs EDGAR, sondern der Erprobung und Weiterentwicklung einer unabhängigen Prüfmethodik für autonome Mobilität.
Das Fahrzeug absolvierte die Strecke durch Berlin dreimal. Drei TÜV-Prüferteams begleiteten die Fahrten und bewerteten das Fahrverhalten unabhängig voneinander auf Grundlage einer neu entwickelten Methodik. Die dabei betrachteten Fahraufgaben basieren auf dem Begutachtungsleitfaden, der im Verkehrsblatt veröffentlicht wurde.
Die vorläufigen Ergebnisse fallen positiv aus: Die Realfahrt bestätigte die Praxistauglichkeit des entwickelten Prüfkonzepts. Die eingesetzte Messtechnik erwies sich als praxiserprobt und mit vertretbarem Aufwand in Prüfungen integrierbar. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine Grundlage für die Weiterentwicklung objektiver und harmonisierter Bewertungskriterien für autonome Fahrzeuge.
Damit wurde ein wichtiger Baustein für den sicheren Markthochlauf autonomer Fahrzeuge geschaffen. Das Forschungsfahrzeug EDGAR bewältigte den Berliner Stadtverkehr innerhalb des geprüften Betriebsbereichs dabei sicher und zuverlässig. Für eine reguläre Level-4-Betriebsgenehmigung fehlen dem Fahrzeug jedoch zentrale Voraussetzungen, insbesondere eine Technische Aufsicht, die das Fahrzeug im Bedarfsfall überwachen und eingreifen kann.
Autonomes Fahren braucht klare Regeln für KI und Fahrzeugdaten
Die Erkenntnisse der Realfahrt zeigen zugleich, dass die sichere Einführung autonomer Mobilität nicht allein eine technische Herausforderung ist. Notwendig sind auch klare regulatorische Rahmenbedingungen für Prüfung, Überwachung und Genehmigung autonomer Systeme.
Voraussetzung für die unabhängige Prüfung autonomer Fahrzeuge ist ein umfassender Zugang zu sicherheitsrelevanten Fahrzeugdaten. Prüfstellen und Behörden müssen diskriminierungsfreien Zugriff auf die Daten autonomer Fahrzeuge erhalten, um Systeme wirksam bewerten, überwachen und im Betrieb kontrollieren zu können. Der TÜV-Verband fordert deshalb standardisierte und interoperable Schnittstellen sowie verbindliche europäische Regelungen.
Darüber hinaus setzt sich der TÜV-Verband für einen europaweit harmonisierten Rechtsrahmen für autonome Fahrzeuge und lernende KI-Systeme ein. KI in sicherheitsrelevanten Systemen muss verpflichtend geprüft und zertifiziert werden – sowohl im Rahmen der Typgenehmigung als auch während des laufenden Fahrzeugbetriebs. Ergänzend fordert der TÜV-Verband die Einführung einer digitalen Fahrzeugakte, in der Softwarestände, sicherheitsrelevante Updates und Prüfdaten über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs dokumentiert werden.
„Deutschland hat das Know-how, die Forschungskompetenz und den regulatorischen Rahmen, um beim autonomen Fahren international eine führende Rolle einzunehmen“, sagte Stenkamp.
„Jetzt liegt es an Herstellern und Haltern, die nächsten Schritte zu gehen, Fahrzeuge für den Regelbetrieb anzumelden und autonomes Fahren in die Praxis zu bringen.“ Gerade weil autonome Fahrzeugtechnologien international entwickelt und skaliert werden, braucht Europa eigene Prüfkompetenz, transparente Datenzugänge und einheitliche Anforderungen an KI, Updates und Betriebssicherheit.
Kairo – Der Ton zwischen Ankara und Tel Aviv hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Bei einem offiziellen Staatsbesuch in Ägypten hat der türkische Außenminister Hakan Fidan die israelische Regierung unter Premierminister Benjamin Netanjahu scharf kritisiert und mit deutlichen Worten vor den Konsequenzen der aktuellen Gaza-Politik gewarnt.
Nahezu zeitgleich untermauerte Präsident Recep Tayyip Erdoğan die Linie Ankaras mit einer weitreichenden Warnung vor einer regionalen Ausweitung des Konflikts.
Fidan in Ägypten: „Müssen die Welt aufrütteln“
Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem ägyptischen Amtskollegen in El-Alamein im Zuge seiner Gaza-Diplomatie fand Fidan erschütternde Worte für das Vorgehen des israelischen Regierungschefs:
„Der Tyrann wird zusammen mit seiner Tyrannei aus der Geschichte ausgelöscht werden. Ihr werdet sehen, dass dies auch Netanjahu widerfahren wird. Ihr werdet sehen, dass das Blut der Menschen, die er dem Hunger ausliefert, die er tötet und die er aus Vergnügen jeden Tag mit festgelegten Quoten von Scharfschützen ins Visier nehmen lässt, ihn ertränken wird.“
Angesichts dieser Lage forderte der Chefdiplomat der zweitstärksten NATO-Armee ein globales Erwachen: „Wir müssen die Welt aufrütteln. Nicht nur Staaten, sondern auch NGOs müssen aktiv werden“, erklärte er nachdrücklich.
Scharfe Ablehnung der vollständigen Gaza-Besetzung
Fidan reagierte damit auch direkt auf jüngste Signale aus Tel Aviv, den Gazastreifen dauerhaft und vollständig zu besetzen. „Wir lehnen Israels Absicht, Gaza vollständig zu besetzen, auf das Schärfste ab; dieser Plan ist eine neue Phase der expansionistischen und völkermörderischen Politik Israels“, so Fidan.
Er stellte unmissverständlich klar: „Palästina gehört den Palästinensern. Jede Bemühung, die darauf abzielt, die Palästinenser aus ihrem eigenen Land zu vertreiben, ist null und nichtig und zum Scheitern verurteilt.“ Die Türkei und Ägypten würden sich solchen Szenarien weiterhin geschlossen entgegenstellen.
Als konkreten politischen Schritt kündigte Fidan an, dass die Türkei in ihrer Funktion als amtierender Vorsitzender des Rates der Außenminister die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIZ) zu einer Dringlichkeitssitzung einberufen hat, um eine geschlossene Front der islamischen Welt zu koordinieren.
Israel besorgt über die neue Achse Ankara-Kairo
Dass diese Botschaft ausgerechnet in Ägypten verkündet wurde, setzt ein schweres geopolitisches Zeichen. Nach Jahren der Eiszeit demonstrieren die regionalen Schwergewichte Türkei und Ägypten eine beispiellose strategische Annäherung. Berichten zufolge sorgt diese neue Dynamik hinter den Kulissen für erhebliche Nervosität in Tel Aviv:
Die israelische Führung beobachtet die Normalisierung und die enge Koordination der beiden militärisch einflussreichsten Akteure der Region in der Palästina-Frage mit wachsender Besorgnis.
Erdoğan zieht rote Linien: „Sicherheit beginnt nicht in Hatay“
Flankiert wurden Fidans Aussagen durch eine Reihe drastischer Statements von Präsident Recep Tayyip Erdoğan auf der Plattform X. Erdoğan weitete den Blick auf die gesamte Region aus und zog direkte Sicherheitslinien für die Türkei:
„Damaskus und Beirut sind die beiden Partnerstädte Istanbuls. Die Sicherheit der Türkei beginnt nicht nur in Hatay, sondern auch in Aleppo, in Damaskus und in Beirut. Wir dulden keine Einmischung in den Ländern unserer Brüder und Schwestern und sehen Angriffen auf sie nicht tatenlos zu.“
Erdoğan warnte vor den globalen Folgen der israelischen Politik und zog einen Vergleich zur Hormuz-Krise: „So wie heute die ganze Welt den Preis für die ungelöste Hormuz-Krise zahlt, wird die gesamte Menschheit gemeinsam mit der Region die Folgen tragen müssen, wenn dem Banditentum Israels kein Einhalt geboten wird.“ Das Blut des Völkermords klebe an den Händen derer, die schweigend zusehen.
Spanien als Vorbild für Europa
Der türkische Staatschef lehnte zudem das Konzept eines „Groß-Israel“ als „Wahnvorstellung“ ab und rief die internationale Gemeinschaft zum Handeln auf. Als Vorbild in Europa nannte er dabei ausdrücklich Spanien und seinen Premierminister Pedro Sánchez, der sich als einer der konsequentesten Kritiker Israels profiliert hat.
„Es ist eine historische Verantwortung, dass andere Länder den Mut und die besonnene Haltung zeigen, die Spanien in Europa an den Tag gelegt hat“, so Erdoğan. Trotz aller Sabotageakte werde die Türkei weiterhin alles in ihrer Macht Stehende tun, um Frieden und Stabilität in der Region zu gewährleisten.
Hakan Fidan, Mısır’da yaptığı açıklamada;
“Zalim, zulmüyle beraber tarihten silinecektir. Bunun Netanyahu’nun da başına geldiğini göreceksiniz. Açlığa mahkûm edip öldürdüğü insanların kanında boğulacağını göreceksiniz.” pic.twitter.com/NpIgkTF2sI
Ankara – Turkish President Recep Tayyip Erdoğan has sharply condemned Israel and urged the international community to take immediate action. In doing so, he explicitly cited Spain and its Prime Minister, Pedro Sánchez—who has emerged as one of Israel’s most consistent critics in Europe—as a model to follow.
„It is a historical responsibility for other countries to display the courage and prudent stance that Spain has demonstrated in Europe,“ Erdoğan wrote on X.
„Turkey’s Security Does Not Just Begin in Hatay“
„Damascus and Beirut are the twin cities of Istanbul. Turkey’s security does not just begin in Hatay, but also in Aleppo, Damascus, and Beirut. We will not tolerate interference in the countries of our brothers and sisters, nor will we stand idly by during attacks against them,“ Erdoğan stated.
He further warned of the global ramifications of Israeli policy: „Just as the entire world is paying the price for the unresolved Hormuz crisis today, humanity as a whole, alongside the region, will have to bear the consequences if Israel’s banditry is not halted.“
Erdoğan directly blamed the inaction of the global community for the suffering in Gaza:
„The blood of the genocide continuing in Gaza today stains the hands and faces of those who fail to respond to it.“
He then broadened the scope to the entire region: „Those who remain inactive will also be held responsible for the consequences of this aggression, which began in Iran and Lebanon and now threatens Syria, the Mediterranean, and Africa.“
This was followed by his central message: „Israel must be stopped. This is the duty of humanity and the humanitarian front. History must not repeat itself.“
The Turkish head of state also rejected the concept of a „Greater Israel“: „We are fully aware of the ultimate goal behind the ‚Greater Israel‘ delusion. And we will never allow this to happen.“
In conclusion, he reaffirmed Ankara’s own commitment: „Despite all of Israel’s acts of sabotage, Turkey will do everything in its power to ensure peace and stability in the region.“
Israel’s Growing International Isolation
Erdoğan’s remarks come at a time when Israel’s diplomatic isolation is intensifying worldwide. Within Europe, decades of institutional support for Israel are beginning to fracture.
Spain and Ireland are jointly calling for an urgent review of the EU-Israel Association Agreement, arguing that respect for human rights must be an „essential element“ of the relationship. Norway, Belgium, and Slovenia have also sharply criticized Israel in recent months, with some taking concrete diplomatic steps.
A continent-wide European Citizens‘ Initiative—“Justice for Palestine“—demanding the suspension of Israel’s special diplomatic status at the Council of Europe reached the milestone of over one million signatures in April. Israel has held observer status in the Parliamentary Assembly of the Council of Europe since 1957; the organization now faces the question of whether to enforce its own standards.
On the international stage, nations across the Global South—including South Africa, Brazil, and Colombia—have sent clear signals ranging from recalling ambassadors to filing lawsuits at the International Court of Justice.
Meanwhile, France is debating parliamentary measures to hold Israel accountable. Spain’s Sánchez remains one of the few Western leaders to openly and repeatedly describe Israel’s actions as disproportionate—earning him widespread support both domestically and internationally.
Nasıl bugün Hürmüz’deki çözümsüzlüğün bedelini tüm dünya ödüyorsa, şayet İsrail haydutluğunun önü kesilmezse bunun ceremesini de bölgeyle birlikte tüm insanlık çekecektir.
Avrupa’da İspanya’nın gösterebildiği cesaret ve sağduyulu tutumu başka ülkelerin de göstermesi tarihî bir… pic.twitter.com/aOlCoRYsVM
Ankara – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat in einer Reihe von Beiträgen auf X Israel scharf verurteilt und die internationale Gemeinschaft zum Handeln aufgerufen.
Als Vorbild nannte er dabei ausdrücklich Spanien und seinen Premierminister Pedro Sánchez — der sich in Europa als einer der konsequentesten Kritiker Israels profiliert hat.
„Es ist eine historische Verantwortung, dass andere Länder den Mut und die besonnene Haltung zeigen, die Spanien in Europa an den Tag gelegt hat“, schrieb Erdoğan auf X.
„Sicherheit der Türkei beginnt nicht nur in Hatay“
„Damaskus und Beirut sind die beiden Partnerstädte Istanbuls. Die Sicherheit der Türkei beginnt nicht nur in Hatay, sondern auch in Aleppo, in Damaskus und in Beirut. Wir dulden keine Einmischung in den Ländern unserer Brüder und Schwestern und sehen Angriffen auf sie nicht tatenlos zu“, so Erdoğan.
Er warnte vor den globalen Folgen der israelischen Politik: „So wie heute die ganze Welt den Preis für die ungelöste Hormuz-Krise zahlt, wird die gesamte Menschheit gemeinsam mit der Region die Folgen tragen müssen, wenn dem Banditentum Israels kein Einhalt geboten wird.“
Erdoğan machte die Untätigkeit der Weltgemeinschaft direkt verantwortlich für das Leid in Gaza: „Das Blut des Völkermords, der heute in Gaza fortdauert, klebt an den Händen und im Gesicht derer, die darauf nicht reagieren.“
Er weitete den Blick auf die gesamte Region aus: „Auch für die Folgen dieser Aggression, die in Iran und im Libanon begann und Syrien, das Mittelmeer und Afrika bedroht, werden diejenigen verantwortlich sein, die untätig bleiben.“
Dann folgte die zentrale Botschaft: „Israel muss gestoppt werden. Dies ist die Pflicht der Menschheit und der humanitären Front. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen.“
Der türkische Staastchef lehnte auch das Konzept eines „Groß-Israel“ ab: „Wir sind uns des Endziels der Wahnvorstellung ‚Groß-Israel‘ voll und ganz bewusst. Und wir werden niemals zulassen, dass dies geschieht.“
Abschließend bekräftigte er Ankaras eigene Haltung: „Die Türkei wird trotz aller Sabotageakte Israels alles in ihrer Macht Stehende tun, um Frieden und Stabilität in der Region zu gewährleisten.“
Israels wachsende internationale Isolation
Erdoğans Worte fallen in eine Phase, in der Israels diplomatische Isolation weltweit zunimmt. In Europa bröckelt der jahrzehntelange Rückhalt für Israel auf institutioneller Ebene.
Spanien und Irland fordern gemeinsam eine dringende Überprüfung des EU-Israel-Abkommens und argumentieren, die Achtung der Menschenrechte müsse ein „wesentliches Element“ der Beziehung sein. Norwegen, Belgien und Slowenien haben Israel in den vergangenen Monaten scharf kritisiert und teilweise konkrete diplomatische Schritte eingeleitet.
Eine europaweite Bürgerinitiative — „European Citizens‘ Initiative: Justice for Palestine“ — zur Aussetzung des diplomatischen Sonderstatus Israels beim Europarat erreichte im April die Marke von über einer Million Unterzeichner. Israel hält seit 1957 den Beobachterstatus in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats — die Organisation steht nun vor der Frage, ob sie die Einhaltung ihrer eigenen Standards erzwingt.
Auf internationaler Ebene haben Länder des Globalen Südens — darunter Südafrika, Brasilien und Kolumbien — deutliche Signale gesetzt: von Botschaftsabberufungen bis hin zu Klagen vor dem Internationalen Gerichtshof. Frankreich diskutiert parlamentarische Schritte um Israel in die Pflicht zu nehmen. Spaniens Sánchez gehört zu den wenigen westlichen Regierungschefs die Israels Vorgehen offen und wiederholt als unverhältnismäßig bezeichnet haben — und erhält dafür im In- und Ausland breite Unterstützung.
Nasıl bugün Hürmüz’deki çözümsüzlüğün bedelini tüm dünya ödüyorsa, şayet İsrail haydutluğunun önü kesilmezse bunun ceremesini de bölgeyle birlikte tüm insanlık çekecektir.
Avrupa’da İspanya’nın gösterebildiği cesaret ve sağduyulu tutumu başka ülkelerin de göstermesi tarihî bir… pic.twitter.com/aOlCoRYsVM
Izmir – Die Auseinandersetzung um die sogenannten „tapusuz arsalar“ (grundbuchlosen Grundstücke) im İzmirer Bezirk Balçova erreicht einen neuen Höhepunkt.
Die von der oppositionellen CHP geführte Stadtverwaltung Balçova hat den förmlichen Antrag der Betroffenen offiziell abgelehnt. Die Geschädigten bereiten nun den Gang vor Gericht vor.
Der Konflikt dauert bereits seit mehr als 50 Jahren an und betrifft Tausende Bürger sowie mittlerweile deren Kinder und Enkel.
Ursprung des Konflikts
Die Wurzeln des Problems reichen zurück ins Jahr 1969. Damals kaufte die Balçova-Bezirksverwaltung von der Staatskasse in Ankara (Hazine) ein großes Gelände, um einkommensschwachen Familien günstige Baugrundstücke anzubieten.
Die Bürger zahlten damals jeweils 3.000 Lira – eine für die damalige Zeit erhebliche Summe. Es fanden Notar-Losziehungen (Kura) statt, und Zuweisungsbescheinigungen (Tahsis) wurden ausgestellt.
In der ersten Phase erhielten 1.093 Personen tatsächlich Grundbuchurkunden. Bei weiteren Ziehungen, unter anderem am 18. Dezember 1971, blieben jedoch Tausende Bürger ohne endgültigen Grundbucheintrag. Insgesamt sollen über 5.000 Personen gezahlt haben, von denen rund 4.000 bis heute vergeblich auf ihren Grundbucheintrag warten.
Nach dem Militärputsch 1980 wurde die Stadtverwaltung Balçova vorübergehend aufgelöst und sämtliche Immobilien an die Großstadtverwaltung İzmir übertragen. Bei der Neugründung Balçovas als eigenständige Gemeinde 1992 hätte laut Großstadtgesetz Nr. 3030 eigentlich die vollständige Rückübertragung aller Liegenschaften erfolgen müssen.
Tatsächlich erhielt Balçova jedoch nur einen kleinen Teil zurück. Die meisten für die Bürger vorgesehenen Parzellen blieben bei der Großstadtverwaltung İzmir, die ebenso wie die Bezirksverwaltung von Balçova traditionell von der Republikanischen Volkspartei (CHP) regiert wird. Mit dem eingezahlten Geld der Bürger habe die damalige Verwaltung unter anderem den Balçova-Staudamm, die Seilbahn (Teleferik) und das Büyük Balçova Oteli finanziert, so die Vertreter der Geschädigten.
Ungleichbehandlung und fehlende Transparenz
Während einigen Zahlern im gleichen Zeitraum Grundstücke und Grundbuchurkunden zugeteilt wurden, blieben sehr viele andere Berechtigte außen vor. Die Geschädigten sprechen von selektiver Vergabe und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen.
Berichte über Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe gab es bereits damals. Die durch die Grundstückszahlungen eingenommenen Millionenbeträge flossen in verschiedene städtische Prestigeprojekte, doch die versprochenen Eigentumsurkunden wurden für Tausende Bürger nie ausgestellt.
Gerechtigkeit wird eines Tages jeder brauchen. Das seht ihr in diesen Tagen sehr deutlich.“
Forderungen der Geschädigten
Die Betroffenen hatten der Stadtverwaltung Balçova kürzlich eine förmliche Mahnung mit 30-tägiger Frist zugestellt. Darin fordern sie unter anderem:
Die Übergabe der noch verfügbaren ursprünglichen Grundstücke
Bei Fehlen ausreichender Flächen die Bereitstellung gleichwertiger Ersatzgrundstücke oder eine Entschädigung zum aktuellen Marktpreis
Die Aktualisierung der Berechtigtenlisten
Den Stopp von Bebauungsplanänderungen, die ihre Ansprüche weiter gefährden könnten
Rechtliche Schritte zur Rückholung der nach 1980 übertragenen Immobilien
Scharfe Kritik des Vereinsvorsitzenden
Ruhi Eroğlu, Vorsitzender des Vereins Balçova Arsalarının Sesi Derneği, kritisierte die Ablehnung durch die Stadtverwaltung scharf. Gegenüber türkischen Medien sagte er:
„Die von der Stadtverwaltung Balçova vorgebrachten Begründungen sind weder überzeugend noch decken sie sich mit der Realität. Ein öffentliches Amt darf die Bürger, die ihm vertraut und Geld eingezahlt haben, nicht 50 Jahre lang im Stich lassen und deren Vertrauen in den Staat missbrauchen.“
Weiter führte er aus, dass in den 1970er Jahren eine öffentliche Institution über 5.000 einkommensschwachen Bürgern Bauland versprochen und Millionenbeträge kassiert habe, ohne jedoch die Grundbucheinträge auszustellen oder die mit dem Geld der Bürger gekauften und gebauten wertvollen Immobilien zurückzuholen. Dies sei ein „Paradebeispiel für Unfähigkeit und Kurzsichtigkeit der Stadtverwaltung Balçova“.
Ein Geschädigter brachte die jahrzehntelange Verbitterung vieler auf den Punkt:
„Es ist eine Schande, es ist bedauerlich. Es ist ein Leid, das seit 50 Jahren kein Ende nimmt.“
Die Zahlungsbelege existierten und die mit diesen Zahlungen für Balçova erbrachten Leistungen seien offensichtlich. Die Betroffenen seien nicht schuld daran, dass sie ohne Grundbuchurkunden geblieben seien, und man solle nicht so tun, als hätten sie die Grundstücke bekommen und nur nicht abgeholt. Abschließend forderte er:
„Gebt uns unser Recht! Versucht nicht, mit politischen Tricks unsere Grundstücke an euch zu reißen! Gerechtigkeit wird eines Tages jeder brauchen. Das seht ihr in diesen Tagen sehr deutlich.“
Ähnliche Erfahrungen schildert der Sohn eines weiteren Geschädigten. Sein mittlerweile verstorbener Vater gehörte zu den ersten türkischen Gastarbeitern, die 1963 nach Deutschland kamen.
„Mein Vater hat aus den Zeitungen erfahren, dass Grundstücke in Izmir zum Verkauf anstehen, und hat dann im Jahr 1970 ein Grundstück gekauft und eine Quittung über die geleistete Zahlung erhalten“, berichtet er. „Die Zahlung war für die damalige Zeit viel Geld — er hatte seine Ersparnisse dafür eingebracht“, so K.W., der namentlich nicht genannt werden wollte, gegenüber NEX24.
Sein Vater kämpfte jahrzehntelang für sein Recht — vergeblich. „Ihm wurde immer wieder mit unterschiedlichsten Gründen von der Stadtverwaltung verweigert, das Grundstück auszuhändigen.“ Der Vater ist mittlerweile verstorben, ohne sein Recht bekommen zu haben.
Der Sohn erklärt, von vielen Gastarbeitern zu wissen, die auf denselben Betrug — „anders kann man es nach mittlerweile 55 Jahren nicht mehr deklarieren“ — hereingefallen seien und um ihre Ersparnisse gebracht wurden.
„Viele dieser Menschen sind mittlerweile gestorben — so wie mein Vater auch.“
Er sieht es als seine Pflicht an, das Erbe und die Gerechtigkeit im Namen seines Vaters einzufordern. Dabei weist er auf einen entscheidenden juristischen Punkt hin: Die Stadtverwaltung Balçova könne die konfiszierten Grundstücke von der Stadt Izmir jederzeit zurückverlangen — dafür sei sogar ein eigenes Gesetz verabschiedet worden.
„Doch der Bezirk Balçova beansprucht die Grundstücke von Izmir bewusst nicht, wohlwissend, dass sie die Grundstücke an die wahren Besitzer weiterreichen müssten.“
Auch nach 55 Jahren werde auf Zeit gespielt und die Verantwortung von sich geschoben. Unwissende Geschädigte oder deren Hinterbliebene würden zum Klagen geraten — „woraufhin sie mit einem Bruchteil dessen, was ihnen zusteht, abgespeist werden und ihren Anspruch endgültig verlieren“.
„Hier wird bewusst die Unwahrheit von den Behörden an die Geschädigten oder deren Hinterbliebenen gesagt, um diese zu schädigen.“ W. erklärte, von der CHP tief enttäuscht zu sein — seine Familie sei seit Jahrzehnten Parteimitglied gewesen. Er selbst sei mittlerweile ausgetreten.
Rechtliche Schritte angekündigt
Der Verein kündigte an, in den nächsten Tagen eine Vorstandssitzung abzuhalten und anschließend sowohl verwaltungsrechtliche als auch strafrechtliche Schritte einzuleiten.
Parallel dazu laufen derzeit städtebauliche Umplanungen der Großstadtverwaltung İzmir, bei denen große Teile des Gebiets als neues Entwicklungsgebiet ausgewiesen werden sollen.
Die Betroffenen befürchten, dass dadurch ihre Ansprüche weiter erschwert oder sogar unmöglich gemacht werden. Der Fall der Balçova-Grundstücksgeschädigten gilt als einer der längsten und komplexesten Rechtsstreitigkeiten in İzmir. Er wirft grundsätzliche Fragen zur Verlässlichkeit öffentlicher Institutionen und zum Schutz von Bürgerrechten über mehrere Generationen hinweg auf.
Berlin – Der Name einer seit 2015 verschwundenen Deutschen taucht in den Akten zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein auf. In den Dokumenten, die das US-Justizministerium freigegeben hat, finden sich E-Mails, die den Namen der zum Zeitpunkt ihres Verschwindens 22-Jährigen enthalten.
Ein mutmaßlicher Anwerber Epsteins versuchte offenbar, die junge Frau an ihn zu vermitteln. Nach Recherchen von ZDF-„Die Spur“ und SPIEGEL schickte er im Jahr 2014 Epstein Fotos von ihr. Zudem bat er wohl um ein Flugticket und schrieb dazu: „Du wirst sie lieben“. Ob eine Begegnung zustande kam, geht aus den Akten nicht hervor.
Nach Recherchen des ZDF-Dokuformats „Die Spur“ und SPIEGEL verließ die junge Frau namens Michele im September 2015 mit einem Koffer die Wohnung ihrer Mutter. Danach verliert sich ihre Spur. Wohin sie unterwegs war, ist bis heute unklar. Angehörigen zufolge stand sie ab 2012 in Kontakt mit Daniel Siad, einem Schweden mit algerischen Wurzeln, der für Epstein offenbar als Rekrutierer arbeitete.
Gegen Siad, der in den veröffentlichten Dokumenten mehr als 1800 Mal auftaucht, wird in Frankreich in anderen Fällen inzwischen wegen des Verdachts auf Menschenhandel und Vergewaltigung ermittelt. Siad bestreitet die Vorwürfe. Auf Anfragen des ZDF und des SPIEGEL reagierte er nicht.
Micheles Familie meldete die junge Frau im Oktober 2015 als vermisst. Die örtliche Polizei überprüfte daraufhin, ob Michele in einem angrenzenden Bundesland oder in einem Nachbarland aufgegriffen wurde – ohne Ergebnis.
Eine aktive Suche sei einem Polizeisprecher zufolge nicht möglich gewesen, weil es keine Hinweise auf ein Verbrechen gegeben habe. Das ZDF und DER SPIEGEL nennen auf Wunsch der Familie weder Micheles Nachnamen noch ihren genauen Wohnort.
Noch im Frühjahr 2026 sagte die Polizei dem ZDF und dem SPIEGEL, eine öffentliche Fahndung nach Michele sei weiterhin nicht geplant. Inzwischen wollen die Behörden prüfen, ob ein Ermittlungsverfahren wegen eines möglichen Verbrechens eingeleitet werden könne.
Jeffrey Epstein war ein verurteilter Sexualstraftäter, der zahlreiche Frauen und auch Minderjährige missbraucht hatte. Er beging 2019 im Gefängnis Suizid.
„Die Spur“-Sendung „Vermisst: Die Deutsche aus den Epstein-Files“ ist ab sofort im ZDF-Streaming-Portal verfügbar und läuft heute Abend, Mittwoch, 10. Juni 2026, 22.45 Uhr, linear im ZDF.