Fitnessbranche
Deutsche Fitnessbranche weiter auf Wachstumskurs

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München – Nachdem die deutsche Fitnessbranche nach Ende der Pandemie-Beschränkungen bereits 2022 einen Aufschwung erfuhr, setzt sich der Aufwärtstrend 2023 fort. Das zeigen die aktuellen Zahlen der Deloitte-Studie „Der deutsche Fitnessmarkt„. Der Umsatz steigt im Vergleich zum Vorjahr um 11,9 Prozent auf 5,44 Milliarden Euro (netto) und bleibt damit nur 1,3 Prozent unter dem Rekordwert von 2019. Erstmals verzeichnen Kettenbetriebe (mindestens fünf Anlagen) mit 47,2 Prozent den größten Umsatzanteil im Vergleich zu Einzelbetrieben und Mikrostudios. Damit überholen sie das Einzelsegment (45,2%) als bisherigen Spitzenreiter. Ein Wachstumstreiber der Branche ist der Anstieg der Mitgliedschaften um 9,9 Prozent auf 11,30 Millionen im deutschen Gesamtmarkt, der somit nur noch 3,1 Prozent vom Niveau des Jahres 2019 entfernt ist. Den stärksten Zuwachs unter den Betriebsformen verzeichnen Fitnessketten mit einem Anstieg um 12,6 Prozent. 13,4 Prozent der Deutschen waren zum Ende des Jahres in einer Fitnesseinrichtung angemeldet, was einem Anstieg von einem Prozentpunkt im Vergleich zu 2022 entspricht. Insgesamt schneidet der deutsche Markt damit in Bezug auf das Mitgliederwachstum etwas besser ab als der europäische Gesamtmarkt sowie die großen Märkte in Großbritannien und Spanien, wie Analysen des europäischen Fitnessmarktes zeigen. Zu einem höheren Gesamtumsatz führen außerdem steigende Mitgliedsbeiträge. Die anhaltende Inflation und hohe Energiepreise sorgen weiterhin für ein erhöhtes Kostenniveau für Betreiber. Diese reagieren und erhöhen die monatlichen Beiträge um durchschnittlich 2,3 Prozent auf 45,91 Euro (brutto) für eine Standardmitgliedschaft über zwölf Monate. Die Anzahl der Fitnessanlagen im Gesamtmarkt bleibt mit insgesamt 9.111 Anlagen im Vergleich zum Vorjahr stabil. „Bei der Entwicklung der Anlagen sehen wir deutliche Unterschiede zwischen den Segmenten: Während das Kettensegment im Vergleich zum Vorjahr 84 Anlagen hinzugewinnen konnte, gab es im Einzelsegment per Dezember 2023 136 Anlagen weniger. Dies ist, wie in den Vorjahren, auch auf Akquisitionen von Einzelanbietern durch Kettenbetriebe zurückzuführen“, sagt Stefan Ludwig, Partner und Leiter der deutschen Sport Business Gruppe. Die Konsolidierung hin zum Kettensegment hat sich somit auch 2023 fortgesetzt. Mitgliedschaften bei Top-10-Kettenbetrieben steigen auf Rekordwert Das Kettensegment im deutschen Fitnessmarkt wird von denselben Top-10-Anbietern wie 2022 dominiert. Auf sie fallen 2023 75,4 Prozent der dortigen Mitgliedschaften. Ihr Anteil an allen Mitgliedschaften im Markt ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozentpunkte auf 45,2 Prozent angewachsen – ein neuer Höchstwert. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die anhaltende Expansion der Budget-Anbieter zurückzuführen, die nach wie vor die Rangliste der mitgliederstärksten Kettenbetriebe anführen: RSG Group (ca. 1,35 Mio.), FitX (ca. 993 Tsd.) und clever fit (ca. 834 Tsd.). Im europäischen Fitnessmarkt fanden 2023 insgesamt zwölf Transaktionen (Anmerkung 1) statt. Das entspricht etwa dem Vorjahresniveau von 13 Übernahmen, liegt jedoch unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Dass in den vergangenen beiden Jahren weniger Transaktionen stattgefunden haben, spiegelt im Wesentlichen die erschwerte Finanzierung aufgrund gestiegener Zinsen wider. Trend zu hybriden Trainingsformen und betrieblichen Gesundheitsangeboten Die aktuelle Studie analysiert erstmals die Entwicklung des Aggregatorenmarktes in Deutschland. Dieser wächst im Jahr 2023 auf kumuliert 31.100 Partnerstandorte (Anmerkung 2) (+14,3% von 2022), 726.000 Mitgliedschaften (+33,8%) sowie auf einen Umsatz von 335 Millionen Euro (+42,6%). Circa 80 Prozent aller Partnerstandorte gehören zu einem der vier größten Partnernetzwerke Urban Sports Club, EGYM Wellpass, Hansefit und Gympass (seit April 2024: Wellhub). Wie bereits im Vorjahr führte Deloitte im Auftrag des europäischen Fitnessverbandes EuropeActive eine Konsumentenbefragung in 19 europäischen Ländern durch. Die Befragung bestätigt, dass die Menschen weiterhin hybrid trainieren: Rund die Hälfte der Befragten nutzt mindestens zwei verschiedene Fitnessumfelder wie beispielsweise zu Hause und in Fitnesseinrichtungen. Aufschwung erfahren auch betriebliche Sport- und Gesundheitsangebote – dafür gaben deutsche Unternehmen in 2023 rund drei Milliarden Euro aus. „Investitionen in betriebliche Gesundheitsförderung nehmen bei den Unternehmen einen immer größeren Stellenwert ein. Sie sind ein probates Mittel, um die eigene Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern. Wir gehen davon aus, dass dieser Trend in Zukunft zusätzlich an Relevanz gewinnt. Für die Fitnessbranche ist er ein weiterer Wachstumstreiber,“ so Stefan Ludwig. Über die Studie: Die Studie „Der deutsche Fitnessmarkt“ erstellt Deloitte regelmäßig seit 2004. Für die Erhebung der marktspezifischen Kernkennzahlen wurden Ende 2023 mithilfe eines digitalen Fragebogens und in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen (DSSV) und der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) deutschlandweit Fitnessbetriebe befragt. Hinzu kam noch eine Befragung der größten Kettenbetriebe durch Deloitte, welche die Basis für die detaillierten Kennzahlen einzelner Unternehmen darstellt. In die Studie fanden auch die Ergebnisse einer Konsumentenbefragung, die Deloitte im Auftrag des europäischen Fitnessverbandes EuropeActive Anfang 2024 durchführte, Einzug. Anmerkungen: (1) Für diese Studie wurden ausschließlich Transaktionen berücksichtigt, an denen europäische stationäre Fitnessunternehmen beteiligt waren und bei denen mindestens vier Fitnessanlagen sowie mindestens 50 Prozent der Anteile des Zielunternehmens erworben wurden. (2) Ein Standort kann Partnerschaften mit mehreren Fitnessaggregatoren haben.

Russland
Nach Terroranschlag: Anstieg von Rassismus gegen Zentralasiaten

Moskau – Seit dem Terroranschlag auf die Moskauer Stadthalle wurde in Russland eine Zunahme von körperlichen Angriffen, Vandalismus und rassistischen Äußerungen gegen turksprachige zentralasiatische Migranten gemeldet. Migranten sagen, sie würden kollektiv bestraft, nachdem tadschikische Staatsangehörige im Zusammenhang mit dem Anschlag verhaftet wurden. Die Botschaft Tadschikistans in Russland, die eine Zunahme der Spannungen nach den Moskauer Morden voraussah, warnte ihre Bürger am Wochenende davor, ihre Häuser nur im Notfall zu verlassen. Trotz der Warnung der tadschikischen Botschaft verbreitete sich die Nachricht, dass es sich bei den Angreifern der Krokus-Konzerthalle um tadschikische Staatsangehörige handelt, schnell in ganz Russland. Am Wochenende wurde in der Stadt Blagoweschtschensk im Fernen Osten Russlands ein von Migranten geführtes Geschäft niedergebrannt, und in Kaluga, einer Stadt südwestlich von Moskau, wurden mehrere Migranten zusammengeschlagen. Wie BBC weiter berichtet, wurden Migranten aus Kirgisistan auf dem Moskauer Flughafen Scheremetjewo zwei Tage lang in einem Raum ohne Essen und Wasser festgehalten und erst später nach Hause zurückgeschickt, während Taxifahrer in Moskau berichteten, dass sie von Kunden aufgefordert wurden zu bestätigen, dass sie keine Tadschiken seien. Offiziell gibt es in Russland etwa 10,5 Millionen Migranten aus Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisistan, von denen viele in schlecht bezahlten Berufen wie Taxifahrern und Bauarbeitern arbeiten. In den 1990er- und 2000er-Jahren waren Zentralasiaten und andere ethnische Minderheiten regelmäßig gewalttätigem Rassismus ausgesetzt, wobei sie oft von rücksichtslosen Bürgerwehren beschuldigt wurden, Drogenhändler zu sein. Einige wurden von Neonazi-Banden niedergestochen, verprügelt und getötet. Die neonazistische Gewalt erreichte 2008 mit mehr als 100 rassistisch motivierten Morden ihren Höhepunkt. Dieser Trend ging in den 2010er Jahren zurück, als die Behörden eine härtere Gangart einschlugen. „Rassismus in Russland gegenüber [Zentral-]Asiaten und Kaukasiern [Menschen aus dem Kaukasus] passiert jeden Tag, jeden gottverdammten Tag“, so Shamil, ein 42-Jähriger aus Kirgisistan gegenüber Al Jazeera, der 2005, 2013 und 2019 in Russland gearbeitet hat. Jetzt sei er als Lkw-Fahrer in Westeuropa beschäftigt.

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Nach dem schrecklichen Terroranschlag auf das Konzerthaus Crocus City Hall in Moskau wurde ein junger Mann zu einem Symbol für Mut und schnelles Handeln.

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9. April 1948:
„Beim Massaker von Deir Yassin starben 250 Palästinenser“

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Vor 76 Jahren, am 9. April 1948, überfielen zionistische Milizen das palästinensische Dorf Deir Yassin mit einer bis dahin beispiellosen Brutalität. Hierzu schreibt Journalist und Autor Arn Strohmeyer: Es war nach dem für die Araber sehr nachteiligen UNO-Teilungsbeschluss zu Unruhen unter der arabischen Bevölkerung gekommen. Die zionistischen Streitkräfte der Hagana sowie die Untergrundgruppen Irgun und Sterngruppe gingen daraufhin sehr schnell zu militärischen Gegenaktionen über. Für die jüdischen Gruppen galt der von der politischen und militärischen Führung am 10. März 1948 beschlossene Plan Dalet, der besagte, dass palästinensische Dörfer zu zerstören seien (durch Inbrandsetzen, Sprengen und Verminung der Trümmer) und die Bevölkerung zu vertreiben sei. Im April 1948 begannen die jüdischen Truppen, Jerusalem anzugreifen – zuerst den Stadtteil Shaykh Jarrah. Der Befehl lautete: „Das Viertel besetzen und alle Häuser zerstören!“ Dass dies nicht sofort in die Tat umgesetzt wurde, war dem Eingreifen der Briten zu verdanken. Die zionistischen Truppen nahmen nun aber die anderen Stadtteile Jerusalems unter Beschuss, die Stadt wurde regelrecht belagert, auch die Altstadt, in der 2000 Juden, aber auch viele Christen und Moslems lebten, die dorthin geflüchtet waren. In den von den zionistischen Verbänden angegriffenen Stadtteilen kam es zu schweren Übergriffen, auch zu Plünderungen. Viele Häuser wurden zerstört, andere direkt von Juden übernommen. In dieser Zeit (am 9. April 1948) verübte die Irgun unter ihrem Anführer Menachem Begin auch das Massaker von Deir Yassin (ein Dorf in der Nähe Jerusalems), bei dem nach Angaben des Roten Kreuzes etwa 250 Palästinenser ermordet wurden. „Viele junge Schulmädchen wurden vergewaltigt und später abgeschlachtet. Auch alte Frauen wurden sexuell belästigt. Es gibt einen Fall, bei dem ein junges Mädchen buchstäblich in zwei Teile gerissen wurde. Auch viele Kleinkinder wurden abgeschlachtet und getötet“, so Zeitzeuge Richard Catling, Geralinspektor der britischen Polizei in Palästina. Das Massaker verfolgte vor allem die Absicht, die Palästinenser in Panik zu versetzen und sie zur Flucht zu veranlassen. Erst am 19. Mai 1948 rückte die jordanische Armee [die Arabische Legion] in Jerusalem ein. Die zionistischen Streitkräfte zerstörten so gut wie alle 41 arabischen Dörfer in dem Teil des Distrikts von Jerusalem, den sie eroberten und vertrieben 60 000 Araber aus West-Jerusalem und seiner Umgebung. In ganz Palästina sind zwischen dem 30. März und dem 15. Mai 1948 etwa 200 palästinensische Ortschaften besetzt und ihre Einwohner vertrieben worden. Das ist ein klarer Beleg dafür, dass der israelische Mythos nicht der Wahrheit entspricht, dass die Araber „freiwillig“ geflüchtet sind. Das alles geschah, bevor ein einziger arabischer Soldat palästinensischen Boden betreten hat.
(Foto: Palästina Portal)
Dass Israel Jerusalem aus „Gründen der Sicherheit und um nach dem Vertreibungsunrecht den Zugang zu Klagemauer zu sichern“, erobert hat, gehört auch ins Reich der Fabel.

Denn einmal hatte Jerusalem natürlich aus der Bibel abgeleitete hohe symbolische Bedeutung für die Juden. Zum anderen hat Ben Gurion immer wieder betont, dass man mindestens 90 Prozent von Palästina in jüdischen Besitz bringen müsse, um einen lebensfähigen Staat zu errichten. Und dazu gehörte natürlich auch Jerusalem.

Auch Kuhns Aussage, dass den „Israelis die folgenden Kriege aufgezwungen“ worden seien und dass sie deshalb Jerusalem unter ihre Kontrolle gebracht hätten, ist historisch längst widerlegt.

Der erste Krieg, den der junge Staat Israel führte, war der gemeinsame Angriff mit Frankreich und Großbritannien 1956 auf Ägypten (der sogenannte „Suezkrieg). Nichts an diesem Überfall auf das Nachbarland war „aufgezwungen“. Auch der Krieg von 1967 (dem „Sechs-Tage-Krieg“, in dem Israel das Westjordanland, den Gazastreifen und die Golanhöhen eroberte) war nicht „aufgezwungen“, wie die Aussagen führender israelischer Militärs und Politiker bezeugen. So erklärte der spätere israelische Ministerpräsident Menachem Begin nach dem Krieg:
„Im Juni 1967 hatten wir die Wahl: Die Tatsache, dass das ägyptische Heer sich auf dem Sinai versammelt hatte, zeigte keineswegs, dass Nasser wirklich im Begriff war, uns anzugreifen. Wir müssen schon ehrlich zu uns selbst sein. Wir waren es, die entschieden haben, ihn anzugreifen.“
(The New York Times 21. August 1982) Der israelische General Matti Peled sagte:
„Die These, der zufolge im Juni 1967 der Genozid über unseren Häuptern schwebte und dass Israel um sein physisches Überleben kämpfte, war nichts als ein Bluff, der nach dem Krieg entstand und genährt wurde. Mit der Fälschung der Kriegsursachen und mit der Verschleierung der wahren Gründe versuchte die israelische Regierung, die Leute von dem Grundsatz der Teilannexion oder vollständigen Annexion von Gebieten zu überzeugen “
(Le Monde, 3. Juni 1972) Und der General und spätere israelische Regierungschef Itzhak Rabin erklärte:
„Ich glaube nicht, dass Nasser Krieg wollte. Seine Feldzüge, die er am 14. Mai auf dem Sinai unternahm, hätten nicht ausgereicht, um eine Offensive gegen Israel zu starten.“
(Le Monde, 29. Februar 1968) Dann behauptet Kuhn, dass es ein Segen für die Muslime sei, dass die Heiligen Stätten unter sicherer israelischer Kontrolle seien und sie dort ungestört beten könnten. Hat er noch nichts davon gehört, dass ständig Siedler und strenggläubige Juden auf dem Tempelberg provozieren, in die Al Aksa- Moschee eindringen und die dort betenden Muslime bedrängen? Im Juli gab es bei diesen Auseinandersetzungen sogar Tote und Verletzte. Im Jahr 2000 unternahm der damalige israelische Regierungschef Ariel Sharon eine provozierenden „Spaziergang“ auf den Tempelberg, der die zweite Intifada auslöste. Und schließlich: Strenggläubige jüdische Kreise kämpfen seit langem dafür, dass die Heiligen Stätten der Muslime abgerissen werden und an dieser Stelle der dritte jüdische Tempel gebaut wird. Kuhn geht dann des längeren auf die Position der Hamas ein, was völlig überflüssig ist, denn deren Position ist seit langem bekannt. Dass sie Trumps Vorgehen ablehnt, ist nun wirklich nicht überraschend, wobei Leute wie Kuhn nie darauf eingehen, (wohl aus Angst, dass sie das Objekt ihrer Dämonisierung verlieren könnten), dass die Hamas sich längst zur Zweistaaten-Lösung bekennt – also der Schaffung eines palästinensischen Staates aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Die einzige Bedingung, die sie daran knüpft, ist die Abhaltung eines Referendums, das heißt die Zustimmung der Palästinenser.

Viel aufschlussreicher ist, dass Kuhn mit keinem Wort auf die völkerrechtliche Situation der Stadt eingeht. Die Behauptung, dass der im UN-Teilungsbeschluss vorgesehene Sonderstatus für die Stadt durch den jordanischen Einmarsch zerstört worden sei, ist unsinnig. Denn die Israelis hatten ja schon vor dem Eingreifen der Jordanier weite Teile der Stadt erobert.

Außerdem hatte die zionistische Führung unter Ben Gurion den Teilungsplan wegen der arabischen Ablehnung längst für nichtig erklärt, abgesehen von der Klausel, die die Legalität des jüdischen Staates in Palästina anerkannte. Angesichts der arabischen Ablehnung würden Israels „Grenzen durch Gewalt entschieden, nicht durch die Teilungsresolution“, erklärte Ben Gurion.

Gaza-Krieg
Gaza: Drei Söhne von Hamas-Führer Ismail Haniyeh getötet

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Gaza – Drei Söhne des Hamas-Führers Ismail Haniyeh wurden bei einem israelischen Bombenangriff im Shati-Lager in Gaza-Stadt getötet, so die Berichte internationaler Medien. Dem Bericht zufolge wurden auch mehrere ihrer Kinder, Haniyehs Enkelkinder, bei dem Angriff getötet. Gegebüber AlJazeera sagte Haniyeh, seine Söhne seien „auf dem Weg zur Befreiung Jerusalems und der Al-Aqsa-Moschee gefallen“. „Der kriminelle Feind wird vom Geist der Rache und des Mordes getrieben und schätzt keine Normen oder Gesetze“, sagte Haniyeh, der im Exil in Katar lebt. Er sagte, die Morde würden die Hamas nicht unter Druck setzen, ihre Verhandlungsposition aufzuweichen. „Der Feind glaubt, dass er, wenn er die Familien der Anführer ins Visier nimmt, sie dazu bringen wird, die Forderungen unseres Volkes aufzugeben“, sagte er.
„Jeder, der glaubt, dass ein Anschlag auf meine Söhne die Hamas dazu bringen wird, ihre Position zu ändern, hat Wahnvorstellungen“.

"Watermelon Pictures"
Alana Hadid gründet palästinensische Filmproduktion

Los Angeles – Modedesignerin Alana Hadid, die Schwester der Supermodels Gigi und Bella Hadid, ist mit der Gründung von Watermelon Pictures in die Filmindustrie eingestiegen. Das unabhängige Filmunternehmen, das sich in palästinensischem Besitz befindet, will ein Leuchtturm für kulturelle Repräsentation und soziales Engagement auf globaler Ebene sein. Watermelon Pictures geht über die reine Produktion hinaus. Das Unternehmen umfasst den Filmvertrieb, die Finanzierung und dient als Plattform für unterrepräsentierte Filmemacher weltweit. Ihr Ziel ist es, diese Stimmen zu verstärken und oft übersehene Geschichten ans Licht zu bringen. „Unser Ziel ist es, einen sicheren Hafen für ausgegrenzte Stimmen zu bieten, die nach kreativem Widerstand streben“, sagte Hadid. „Mit unseren Filmen wollen wir das Publikum auf der ganzen Welt aufklären und inspirieren, sich gegen Ungerechtigkeit zu wehren.“ Der Name Watermelon Pictures“ ist eine bewusste Entscheidung. Er symbolisiert die Lebendigkeit und Widerstandsfähigkeit der palästinensischen Kultur und spiegelt die Farben der palästinensischen Flagge wider. Dies steht im Zusammenhang mit dem Schwerpunkt des Unternehmens auf sozialem Wandel, wobei die Filme das Publikum aufklären und dazu inspirieren sollen, gegen Ungerechtigkeit zu kämpfen. Das erste Projekt des Unternehmens ist ein Dokumentarfilm mit dem Titel „Walled Off“, bei dem Vin Arfuso Regie führte. Der Film befasst sich mit der einzigartigen Geschichte des Walled Off Hotel, einer von Palästinensern geführten Einrichtung in Bethlehem und ein geheimes Museum. Das Hotel liegt direkt an der israelischen Sperrmauer im Westjordanland und ist damit ein starkes Symbol sowohl für den künstlerischen Ausdruck als auch für den anhaltenden israelisch-palästinensischen Konflikt. Walled Off wurde von dem amerikanischen Filmemacher Vin Arfuso geschrieben, der palästinensischer und italienischer Abstammung ist. Hadids Bruder Anwar ist einer der Produzenten. Weitere Produzenten sind der Enkel des Aktivisten Nelson Mandela und der Mitbegründer von Pink Floyd, Roger Waters. Der Dokumentarfilm wird am 3. Mai in digitaler Form veröffentlicht. Auch wenn „Walled Off“ das erste offizielle Projekt ist, verspricht Watermelon Pictures, ein starker Fürsprecher für unterrepräsentierte Stimmen in der Filmindustrie zu sein. Die Führung von Alana Hadid und das Engagement des Unternehmens für soziale Belange lassen vermuten, dass Watermelon Pictures in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen wird.

Yağız Kaan Erdoğmuş
Schach: Türkischer Junge wird jüngster Großmeister der Welt

Istanbul – Das türkische Schachwunderkind Yağız Kaan Erdoğmuş hat eine bemerkenswerte Leistung vollbracht: Er wurde bereits im Alter von 12 Jahren Großmeister (GM). Mit diesem prestigeträchtigen Titel gehört er zur Weltelite der Schachspieler und stellt einen historischen Moment für das türkische Schach dar. Erdoğmuş, der den Titel des Internationalen Meisters (IM) erlangte, bevor er 12 Jahre alt wurde, hat seit seiner frühen Einführung in das Spiel außergewöhnliches Talent bewiesen. Seine Hingabe und sein strategisches Geschick haben ihn in die Spitzengruppe des Schachs katapultiert. Im April 2024 sicherte sich Erdoğmuş seinen GM-Titel, indem er bei einem Turnier in Deutschland seine dritte und letzte Norm erreichte. Mit dieser Leistung ist er der jüngste Großmeister in der Geschichte der Türkei und der viertjüngste der Welt. Den Titel des absolut jüngsten Großmeisters verpasste er nur knapp hinter Abhimanyu Mishra aus den Vereinigten Staaten. Erdoğmuş‘ Leistung hat in der Türkei breite Anerkennung gefunden. Er hat nicht nur aufstrebende Schachspieler inspiriert, sondern auch der Schachszene des Landes internationale Anerkennung verschafft. Der Weg des jungen Großmeisters ist noch lange nicht zu Ende. Mit seinem außergewöhnlichen Talent und seiner unerschütterlichen Entschlossenheit wird Yağız Kaan Erdoğmuş noch viele Jahre in der Schachwelt für Furore sorgen. “Ich gratuliere Erdoğmuş zu seiner großartigen Leistung. Unser erfolgreicher Nationalsportler hat diesen Erfolg durch seine unglaubliche Disziplin und harte Arbeit erreicht. Ich gratuliere auch seiner Familie aufrichtig, die immer an seiner Seite war und große Anstrengungen unternommen hat”, zitiert die Tageszeitung Hürriyet Gülkız Tülay, die Präsidentin des türkischen Schachverbandes.

Haiti
Bandengewalt in Haiti: 360.000 Menschen auf der Flucht

Port-au-Prince – Die eskalierende Gewalt in Haiti treibt nach Angaben der SOS-Kinderdörfer immer mehr Familien in die Flucht. Banden verbreiten Angst und Schrecken, setzen Häuser in Brand und kontrollieren insbesondere in der Hauptstadt Port-au-Prince die Straßen. Zahlreiche Menschen sind schon ums Leben gekommen, mehr als 360 000 Familien haben ihr Zuhause verlassen. Faimy Loiseau, Leiterin der SOS-Kinderdörfer in Haiti, sagt: „Sie fliehen, um sich und ihre Kinder zu schützen und ihr Leben zu retten. Aber die Tragödie geht weiter: Die Menschen haben alles verloren. Es gibt keine Sicherheit und sie können ihre Kinder nicht ernähren.“ Bereits jetzt leidet die Hälfte der Bevölkerung – 5 Millionen Menschen – an Nahrungsmittelknappheit, eine Situation, die sich nach Angaben der Hilfsorganisation weiter zuspitzt. Loiseau sagt: „Die Banden haben Geschäfte zerstört und Häfen blockiert und damit die Lebensmittelpreise weiter in die Höhe getrieben.“ Babys und Kleinkinder sind besonders bedroht. Bei ihnen führt die unzureichende Ernährung schnell zu Entwicklungsverzögerungen, Krankheiten und Tod. Zum Teil wurden Schulen oder Regierungsgebäude zu Sammelunterkünften umfunktioniert, andere Familien leben auf der Straße. „Die Kinder werden sämtlicher Rechte beraubt. Sie können ihre Bildung nicht fortführen, müssen Angst haben, von Banden zwangsrekrutiert oder ausgebeutet zu werden. Kinder werden als Späher eingesetzt, und diejenigen, die die Bande verlassen wollen, fürchten Vergeltungsmaßnahmen für sich und ihre Familien. Einige Kinder, die zu fliehen versuchten, wurden getötet“, sagt Loiseau. Auch die Hygienestandards in den Lagern seien völlig unzureichend, was immer wieder zu Infektionskrankheiten führe. Gleichzeitig mangle es an medizinischer Versorgung. Loiseau sagt: „Viele Krankenhäuser in Haiti sind zerstört worden und die wenigen, die noch arbeiten, sind völlig überlastet. Vielerorts ist auch der Weg zum Arzt aufgrund der Kriminalität hochriskant.“

Germany
18 years on: The NSU murder of Halit Yozgat

by Kemal Bölge April 6, 2006 was a beautiful spring day in Kassel. Halit Yozgat had given his mother money so that she could buy a present for his father, whose birthday was the next day. Halit Yozgat ran an internet café, which he had opened with the support of his father. The 21-year-old attended evening school and also did his homework that day while he waited for his father to replace him in the internet café. His mother and father were a little late with their gift shopping, but the young man waited patiently. It was just after 5 p.m. when his father entered the Internet café and saw drops of blood on the counter where the cash register was located. On the floor behind the cash register, he saw the lifeless, blood-covered body of his son. In the NSU trial in Munich, the father described as a witness the first encounter with his son lying dead on the floor. „Halit, my son, what happened to you,“ I asked, but he didn’t answer. I took him in my arms, looked at him and slowly laid him down.“ In a panic, he ran out of the store to call an ambulance and the police. Two days earlier, on April 4, 2006, the family father and kiosk owner Mehmet Kubaşık was murdered in Dortmund. The Yozgat family was suspected and criminalized by the police The family flew to Turkey for the funeral of the son murdered by the NSU. During their stay in their old home country and after their return to Germany, the family was confronted with various accusations. The police’s suspicions and investigations into organized crime and the accusation that Halit Yozgat’s murder could be connected to drug trafficking led the family to cut off all social contacts. At the time of the crime, an employee of the Hessian Office for the Protection of the Constitution, Andreas Temme, was sitting in the café. Before he left the store, he must have seen Yozgat lying in a pool of blood behind the counter. Temme had denied in several interrogations and as a witness in the Munich NSU trial that he had seen Halit Yozgat, who had been fatally shot, lying on the floor. The Higher Regional Court nevertheless found Temme’s testimony credible in 2016. British team of researchers: constitution protection officer Temme must have seen the killed Halit Yozgat However, the British research team Forensic Architecture at Goldsmith University came to a different conclusion. According to the scientists, Temme must have seen Halit Yozgat lying on the floor when he placed the 50-cent piece on the counter. In addition, the shot from a pistol (Ceska 83) leaves a burnt powder smell in closed rooms, which Temme should have noticed. Between 2000 and its self-uncovering in 2011, the NSU murdered nine businessmen of Turkish and Greek origin and a policewoman across Germany. In addition, there were three bomb attacks with dozens of injuries and 15 robberies without the police being able to track them down despite intensive investigations. Case analysis by profiler Alexander Horn: Hatred of foreigners as the motive for the crime In an operational case analysis in 2006, the year Mehmet Kubaşık and Halit Yozgat were murdered by the NSU terrorists, the Bavarian criminal investigator and profiler Alexander Horn assumed that hatred of foreigners was the motive for the crime. The Federal Criminal Police Office (BKA) did not believe this analysis and continued its investigation into organized crime. Instead of searching for the real perpetrators, the victims‘ families were blamed and criminalized by the police for years.

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NSU-Todeslisten: Behörden informierten Betroffene gar nicht oder unvollständig
 

Rechtsterrorismus
18 Jahre danach: Der NSU-Mord an Halit Yozgat

von Kemal Bölge Der 6. April 2006 war ein schöner Frühlingstag in Kassel. Halit Yozgat hatte seiner Mutter Geld gegeben, damit sie seinem Vater, der am nächsten Tag Geburtstag hatte, ein Geschenk kaufen konnte. Halit Yozgat betrieb ein Internetcafé, das er mit Unterstützung seines Vaters eröffnet hatte. Der 21-Jährige besuchte die Abendschule und machte auch an diesem Tag seine Hausaufgaben, während er darauf wartete, dass sein Vater ihn im Internetcafé ablöste. Mutter und Vater hatten sich mit dem Geschenkekauf etwas verspätet, aber der junge Mann wartete geduldig. Es war kurz nach 17 Uhr, als der Vater das Internetcafé betrat und Blutstropfen auf dem Tresen sah, wo sich die Kasse befand. Auf dem Boden hinter der Kasse sah er den leblosen, blutüberströmten Körper seines Sohnes. Im NSU-Prozess in München hat der Vater als Zeuge die erste Begegnung mit seinem tot am Boden liegenden Sohn geschildert. „Halit, mein Sohn, was ist mit dir passiert‘, fragte ich, aber er antwortete nicht. Ich nahm ihn in die Arme, sah ihn an und legte ihn langsam hin.“ In Panik rannte er aus dem Laden, um einen Krankenwagen und die Polizei zu rufen. Zwei Tage zuvor, am 04. April 2006, wurde in Dortmund der Familienvater und Kioskbesitzer Mehmet Kubaşık ermordet. Die Familie Yozgat wurde von der Polizei verdächtig und kriminalisiert Zur Beerdigung des vom NSU ermordeten Sohnes flog die Familie in die Türkei. Während ihres Aufenthalts in der alten Heimat und nach ihrer Rückkehr nach Deutschland wurde die Familie mit verschiedenen Vorwürfen konfrontiert. Der Verdacht und die Ermittlungen der Polizei in Richtung organisierte Kriminalität und der Vorwurf, der Mord an Halit Yozgat könnte im Zusammenhang mit Drogengeschäften stehen, führten dazu, dass die Familie ihre sozialen Kontakte vollständig abbrach. Zur Tatzeit saß ein Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes, Andreas Temme, im Café. Dieser muss, bevor er das Geschäft verließ, den hinter dem Tresen in einer Blutlache liegenden Yozgat gesehen haben. Temme hatte in mehreren Vernehmungen und als Zeuge im Münchner NSU-Prozess bestritten, den von tödlichen Schüssen getroffenen Halit Yozgat am Boden gesehen zu haben. Das Oberlandesgericht hielt Temmes Aussage 2016 dennoch für glaubhaft. Britisches Forscherteam: Verfassungsschützer Temme muss den getöteten Halit Yozgat gesehen haben Das britische Forscherteam Forensic Architecture der Goldsmith University kam jedoch zu einem anderen Ergebnis. Den Wissenschaftlern zufolge muss Temme den am Boden liegenden Halit Yozgat gesehen haben, als er das 50-Cent-Stück auf den Tresen legte. Außerdem hinterlasse der Schuss aus einer Pistole (Ceska 83) in geschlossenen Räumen einen verbrannten Pulvergeruch, den Temme hätte wahrnehmen müssen. Der NSU hatte von 2000 bis zu seiner Selbstenttarnung 2011 bundesweit neun Gewerbetreibende türkischer und griechischer Herkunft sowie eine Polizistin ermordet. Hinzu kamen drei Sprengstoffanschläge mit Dutzenden Verletzten und 15 Raubüberfälle, ohne dass die Polizei ihnen trotz intensiver Ermittlungen auf die Spur kam. Fallanalyse von Profiler Alexander Horn: Tatmotiv Ausländerhass Der bayerische Kriminalbeamte und Profiler Alexander Horn ging in einer operativen Fallanalyse bereits 2006, also im Jahr der Ermordung von Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat durch die NSU-Terroristen, von Ausländerhass als Tatmotiv aus. Das Bundeskriminalamt (BKA) glaubte dieser Analyse nicht und ermittelte weiter in Richtung organisierte Kriminalität. Statt nach den wahren Tätern zu suchen, wurden die Opferfamilien jahrelang von der Polizei beschuldigt und kriminalisiert.

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Glücksspiel
Vertrauenswürdige Zahlungsmethoden in Online Casinos

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Zahlungsmöglichkeiten in Online Casinos gibt es mehr als man glauben würde. Vor allem neue Bankmethoden finden immer häufiger ihren Weg auf diese Plattformen. Trotz der neuartigen online Zahlungsmöglichkeiten, werden natürlich trotzdem auch noch immer Zahlungen mit Debit- und Kreditkarten und Überweisungen angeboten. Bei dieser großen Auswahl an Zahlungsmitteln muss man sich gut informieren, bevor man sich für eine entscheidet. Denn jede Bankmethode hat ihre Vor- und Nachteile. Einige sind in Deutschland eventuell gar nicht zugelassen, da sie von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) nicht akkreditiert wurden. Doch fangen wir erstmal von vorne an.

Wovon hängt eine gute Zahlungsmethode ab?

Einerseits sollte man sich natürlich darüber informieren, ob für die gewählte Zahlungsmethode Gebühren anfallen, oder nicht. Außerdem kann es sein, dass für bestimmte Zahlungsplattformen eigene Casino Boni vergeben werden. Dies kann die Wahl auch maßgeblich beeinflussen, denn wer würde sich nicht für einen höheren Bonus entscheiden, nur, weil man sich schnell für eine neue Zahlungsmethode anmelden muss? Gibt es also eigene Boni und keine oder kaum Gebühren für Transaktionen, muss man nur noch herausfinden, ob das Zahlungsmittel auch im Land zugelassen ist. Eine beliebte Wahl ist Mifinity als Zahlungsmethode in Casinos, da es sich hier um eine sichere, vertrauenswürdige und sichere Plattform handelt, die direkt mit dem Bankkonto verbunden werden kann und dank IBAN SEPA-Überweisungen zum Nulltarif durchführen kann. Spieler, die auf der Suche nach einer neuen Zahlungsart sind, die ihnen keine Kopfschmerzen bereitet, sollten sich eine Liste ihrer Anforderungen zusammenstellen. Jeder User eines Online Casinos hat andere Ansprüche und Bedürfnisse, die von vielen, aber nicht von allen Zahlungsplattformen abgedeckt werden. Ein wichtiges Kriterium ist, dass es sich um eine legale Art der Zahlung handelt. Sicherheit und Seriosität sind zwei Dinge, die bei Zahlungsplattformen an oberster Stelle stehen müssen. Bei Kartenzahlungen ist dies in der Regel gegeben, da sie von Banken vergeben werden, die von Finanzbehörden kontrolliert werden. Andere, neue virtuelle Zahlungsplattformen, wie PayPal, Mifinity, Neteller und Skrill sind mittlerweile sehr gut im Markt verankert, es dauerte allerdings einige Zeit, bis Nutzer diesen Dienstleistern ihr Vertrauen geschenkt haben.

Worin liegen die Vorteile von E-Wallets?

Einer der größten Vorteile von E-Wallets ist mit Sicherheit ein gewisser Grad an Anonymität. Diese kann von den Zahlungsdienstleistern gewährt werden, da die persönlichen Daten zwar an die Plattform gegeben werden, nicht allerdings an das Online Casino. Ein weiterer Bonuspunkt für virtuelle Zahlungen ist vor allem die Schnelligkeit. Denn Überweisungen und Kartenzahlungen können meistens nur zeitverzögert durchgeführt werden. Vor allem Auszahlungen von Gewinnen in Online Casinos sind hiervon betroffen. Wer nicht bis zu fünf Werktage auf sein Geld warten will, sollte sich für E-Wallts entscheiden. Denn hier erfolgen die Auszahlungen sofort und man kann direkt über sein Geld verfügen. Wer sich diese Gewinne dann doch lieber auf sein Bankkonto überweist, kann dies auch über Plattformen wie Mifinity und PayPal tun. Denn diese sind meistens sowieso mit dem persönlichen Bankkonto verbunden. Doch hier fallen oft weder Wartezeiten noch Gebühren an, wodurch sich dieser kleine Umweg als schnelle Abkürzung entpuppt. Außerdem kann man Transaktionen auch am Wochenende und an Feiertagen durchführen. Wer auf die gute alte Überweisung setzt, wird hier meist auf einen Werktag vertröstet, wodurch sich Ein- und Auszahlungen verzögern können.

Worauf sollte man bei der Wahl des Online Casinos und der Zahlungsmethode achten?

Wenn man sich dazu entscheidet in einem Online Casino sein Glück zu versuchen, sollte man wissen, worauf man bei der Wahl des Casinos und der Zahlungsmethode achten sollte. Das Online Casino selbst muss über eine gültige Glücksspiellizenz in Deutschland oder einem anderen EU Land verfügen. Beliebte Lizenzen sind zum Beispiel die MGA oder Curacao Lizenz, die den jeweiligen Behörden unterstehen und EU-Recht unterliegen. Ist eine dieser Lizenzen vorhanden, kann man davon ausgehen, dass es sich um ein sicheres und seriöses Online Casino handelt. Danach muss man sich nur noch für die richtige Zahlungsmethode entscheiden. Gute Casinos bieten ihren Kunden eine breite Auswahl und eine passende Liste, die über die Konditionen der jeweiligen Zahlungsmethoden informiert. Dort findet man normalerweise Informationen zu Gebühren, Auszahlungsdauer, Einzahlungsdauer und weitere Dinge, wie den Betrag der Mindesteinzahlung und jenen der maximalen Auszahlung.

Warum man auf diese Dinge achten sollte

Glücksspiel in Online Casinos soll Spaß machen und man sollte sich um die Sicherheit der Transaktionen und der eigenen personenbezogenen Daten keine Sorgen machen müssen. Deshalb ist es wichtig, dass man sich vor der Registrierung bereits kurz damit beschäftigt, um danach keine bösen Überraschungen zu erleben. Bei unseriösen Plattformen, sei es ein Casino oder ein Zahlungsdienstleister, geht man das Risiko ein, dass diese Daten gestohlen oder missbraucht werden. Somit wäre es möglich, dass man nicht nur erzielte Gewinne, sondern auch die eigene Einzahlung oder noch mehr, verliert. Generell muss man vor diesen Dingen keine Angst haben. Doch sollte man, wie bereits erwähnt, unbedingt sicherstellen, dass man die Konditionen der Nutzung aller Plattformen, die man hier miteinander verbindet, verstanden hat.