Glücksspiel
Von Grauzone zu Goldstandard: Der Wandel der Online-Casinos durch deutsche Regulierung

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Im digitalen Zeitalter haben Online-Casinos einen festen Platz im Herzen vieler Glücksspielenthusiasten gefunden. Doch der Weg dorthin war nicht immer einfach. Historische rechtliche Unsicherheiten prägten die Landschaft der virtuellen Casinos in Deutschland, bis der neue Glücksspielstaatsvertrag 2021 ein neues Kapitel aufschlug. Erstmals wurden Online-Glücksspiele unter bestimmten Bedingungen komplett legalisiert, ein Schritt, der die Branche vorrantrieb.

Im Zeitalter der Sicherheit

Die Sicherheit der Spieler steht im Mittelpunkt der neuen Regulierung. In einer Welt, in der Betrug und Unsicherheit leider keine Seltenheit sind, bieten lizenzierte Online-Casinos nun einen sicheren Hafen. Durch strenge Lizenzierungsverfahren, die unter anderem eine sorgfältige Überprüfung der Anbieter und die Gewährleistung sicherer Zahlungsmethoden umfassen, wird ein Höchstmaß an Sicherheit garantiert. Spieler können sich darauf verlassen, dass ihre persönlichen Daten und Transaktionen in sicheren Händen sind​​.

Transparenz als Vertrauensbasis

Vertrauen ist die Währung des Internets, und im Kontext von Online-Casinos wird es durch Transparenz geschaffen. Die aktuellen Regulierungen erfordern von Anbietern, ihre Geschäftsbedingungen klar und verständlich zu kommunizieren. Diese Transparenz erstreckt sich auch auf die Offenlegung der Auszahlungsquoten und Zufallsgeneratoren, die durch unabhängige Testlabore regelmäßig überprüft werden. Für den Spieler bedeutet das eine klare Vorstellung davon, was er von seinem Casino-Erlebnis erwarten kann, und schafft ein Vertrauensverhältnis zwischen Anbieter und Nutzer​​. Wenn man also herausfinden möchte, was das beste Online Casino in Deutschland 2024 für seine eigenen Ansprüche und Präferenzen ist, sollte man stets auf Transparenz und deutsche Lizenzen achten.

Das Herzstück der Fairness: Regulierte Zufallsgeneratoren

Der Kern eines jeden Spiels im Online-Casino ist der Zufallsgenerator. Die Regulierung stellt sicher, dass diese Zufallsgeneratoren gerecht sind und regelmäßig von anerkannten unabhängigen Testlaboren überprüft werden. Dies garantiert, dass die Spiele fair ablaufen und jeder Spieler die gleichen Chancen hat, unabhängig vom Spiel oder dem Zeitpunkt. Solche Maßnahmen bestätigen, dass die Auszahlungsquoten den Angaben entsprechen und die Spieler ein faires Spiel genießen können​​​​.

Kampf gegen die Schatten: Prävention von Geldwäsche

In der Vergangenheit wurden Online-Casinos oft mit der dunklen Seite der Finanzwelt in Verbindung gebracht. Die neue Gesetzgebung rückt den Kampf gegen Geldwäsche in den Fokus. Durch die Identifizierung jedes Spielers und strenge Kontrollen bei Transaktionen werden Online-Casinos zu Bollwerken gegen illegale Geldströme. Diese Maßnahmen schützen nicht nur das Casino und seine Spieler, sondern tragen auch zu einem sauberen und transparenten Finanzsystem bei​​.

Das Versprechen europäischer Lizenzen

Die Welt der Online-Casinos ist nicht nur auf Deutschland beschränkt. Viele Spieler blicken über die Grenzen hinaus zu europäischen Lizenzen, wie denen der Malta Gaming Authority (MGA), die in der Branche und unter Spielern gleichermaßen anerkannt sind. Vor der deutschen Regulierung boten diese Lizenzen eine Grundlage für die Legitimität und Sicherheit von Online-Casinos. Die neue deutsche Regulierung hat jedoch den Rahmen geschaffen, der spezifische Anforderungen und Einschränkungen für den deutschen Markt festlegt, wodurch die Bedeutung einer deutschen Lizenz unterstrichen wird. Dieser Schritt markierte einen Wendepunkt, der die Verlässlichkeit und Sicherheit von Online-Casinos für deutsche Spieler auf eine neue Stufe hob​​.

Die Zukunft des fairen Spiels

Mit der Einführung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 eröffneten sich auch neue Perspektiven für die Zukunft des Glücksspiels in Deutschland. Die heutige Regulierung sorgt für einen klaren Rahmen, in dem Fairness und Spieler-Schutz an erster Stelle stehen. Die konsequente Überwachung und regelmäßige Überprüfung der Zufallsgeneratoren und Auszahlungsquoten gewährleisten, dass das Spiel immer fair bleibt. Diese Entwicklung ist ein klares Signal an die Spieler, dass ihre Bedürfnisse und ihr Schutz im Mittelpunkt stehen, und stärkt das Vertrauen in die Online-Glücksspielbranche als Ganzes​​​​.

Ein Fazit der Zuversicht

Die rechtliche Klarheit und der verstärkte Verbraucherschutz, die der aktuell geltende Glücksspielstaatsvertrag für Online-Casinos in Deutschland mit sich bringt, sind ein Gewinn für alle Beteiligten. Spieler können sich auf eine sichere, transparente und faire Spielumgebung verlassen. Gleichzeitig bieten die neuen Regelungen den Casinos die Möglichkeit, in einem regulierten Rahmen zu wachsen und zu gedeihen. Der daraus entstandene Wandel in der deutschen Glücksspiel-Landschaft war ein positiver Schritt in Richtung einer Situation, in der das Online-Glücksspiel nicht nur eine unterhaltsame Freizeitaktivität, sondern auch eine sichere und geschützte Erfahrung für alle Spieler darstellt.

Tipps
Das perfekte Geschenk: 3 Tipps für die Suche

Auf der Suche nach dem perfekten Geschenk – Worauf sollte man achten?

Egal, ob es darum geht, einem lieben Menschen zum Geburtstag oder zu einem anderen Anlass eine Freude zu machen: Die Suche nach dem perfekten Geschenk wird häufig mehrmals im Jahr aktuell. Immer wieder fragen sich diejenigen, die recherchieren, worauf sie achten sollten. Und natürlich ist es von unterschiedlichen Faktoren abhängig, welche Präsente voll ins Schwarze treffen. Wer sein Gegenüber vergleichsweise gut kennt, ist selbstverständlich im Vorteil. Aber worauf sollten diejenigen achten, die einer Person eine Aufmerksamkeit überreichen möchten, die möglicherweise noch nicht allzu lange in ihrem Leben ist? Die folgenden Tipps können dabei helfen, dennoch für einen bleibenden positiven Eindruck zu sorgen.

Tipp Nr. 1: Gutscheine

Hierbei handelt es sich um eine hervorragende Idee für alle, die der beschenkten Person die Möglichkeit geben möchten, sich ihr Präsent selbst auszusuchen. Wer möchte, kann zum Beispiel eine Online Paysafecard kaufen und diese mit einem Betrag seiner Wahl aufladen. Einmal ausgedruckt und überreicht, kann das Gegenüber selbst entscheiden, wie die jeweilige Summe eingesetzt werden soll. Hier ist es auch vollkommen unerheblich, ob das Verhältnis zu der jeweiligen Person vergleichsweise eng ist, ob sich beide noch in der Kennenlernphase befinden oder ob es darum geht, einem lieben Kollegen zum Geburtstag als Team eine Freude zu machen. Gutscheine sind bei Weitem nicht so unpersönlich, wie noch vor einigen Jahren suggeriert wurde. Vielmehr handelt es sich bei ihnen um eine wunderbare Möglichkeit, klassischen Fehlkäufen vorzubeugen.

Tipp Nr. 2: Feingefühl und vorsichtiges (!) Nachhören

Wie weiter oben angedeutet, ist es selbstverständlich von Vorteil, die Vorlieben der zu beschenkenden Person zu kennen. Wer zum Beispiel weiß, dass sich ein guter Bekannter in seiner Freizeit unter anderem mit DIY Pergola Projekten im Garten auseinandersetzt, findet sicherlich schnell das ein oder andere Geschenk, mit dem es möglich ist, die Hobbyhandwerker Kiste aufzuwerten. Ergänzend hierzu haben zahlreiche Menschen durchaus ein Talent dafür, während eines Smalltalks genau zuzuhören, Rückschlüsse zu ziehen und sich in den passenden Momenten an das Gesagte zu erinnern. Und selbstverständlich ist es „erlaubt“, zum Beispiel kurz vor einem Geburtstag, vorsichtig nachzuhören, was sich die betreffende Person wünscht. Fest steht: Viele dürften lieber auf eine Überraschung verzichten, anstatt mit einem Geschenk konfrontiert zu werden, das nicht zum persönlichen Geschmack passt.

Tipp Nr. 3: Erinnerungen verschenken

Zugegeben: Das Verschenken gemeinsamer Erinnerungen bietet sich natürlich vor allem dann an, wenn das Verhältnis zwischen zwei Menschen schon ein wenig tiefgehender geworden ist. In diesem Fall ist es oft möglich, zum Beispiel einen Wochenendtrip auf eine der großen Inseln Deutschlands oder in die Berge zu verschenken. Doch auch diejenigen, die Action bevorzugen, können beim Sammeln von Erinnerungen auf ihre Kosten kommen. An dieser Stelle kommen die bereits erwähnten Gutscheine ins Spiel. Sie bieten der beschenkten Person hier zudem die Möglichkeit, sich genau das Event auszusuchen, das sie am meisten begeistert. Ob es sich hierbei dann um eine Fahrt mit einem Auto über die Rennstrecke oder um einen Fallschirmsprung handelt, entscheidet jeder selbst.

Fazit

Die Suche nach dem perfekten Geschenk muss in der heutigen Zeit nicht kompliziert sein. Im Gegenteil! Letztendlich ist es eine große Auswahl, die dazu beiträgt, dass so gut wie jeder Geschmack und jede Vorliebe bedient werden kann. Und selbstverständlich dürften die entsprechenden Recherchen bereits Spaß machen. Wer es absolut nicht erwarten kann, einem lieben Menschen sein Geschenk zu überreichen, weil er sich so sehr freut, weiß eigentlich schon, dass er wahrscheinlich alles richtig gemacht hat. Zusatztipp: Diejenigen, die sich absolut nicht entscheiden können, welches Präsent sich am ehesten anbietet, können sich natürlich von den aktuellen Trends rund um individuelle Geschenke inspirieren lassen. Doch auch hier zeigt sich, dass es Gutscheine geschafft haben, ihre Beliebtheit im Laufe der Zeit immer weiter zu steigern. Nun braucht es nur noch den richtigen Anlass, um Freunden und Familienmitgliedern ein besonderes Gefühl der Anerkennung zu vermitteln.

Kriegsverbrechen
Israel-Anschlag: Polen fordert internationale Untersuchung

Warschau – In Polen wurde für Damian Soból am gestrigen Donnerstag eine Gedenkfeier gehalten. Er ist einer der sieben getöteten freiwilligen Helfer, die bei einem Angriff der israelischen Armee in Gaza ums Leben kamen. Ein Freund Sobóls bezeichnete ihn gegenüber der Nachtichtenagentur Reuters als Helden. „Er sagte immer, wenn nicht er, wer dann? Jemand muss dorthin gehen, jemand muss diesen Menschen helfen“, sagte Krzysztof Butra über das Engagement seines Freundes für die Hilfsarbeit. Butra erklärte, Sobóls Leidenschaft für die Freiwilligenarbeit habe mit dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 begonnen, als Polen mit Flüchtlingen überschwemmt wurde, die vor dem Konflikt über die Grenze flohen. Danach arbeitete er als Freiwilliger in der Ukraine und in der Türkei nach dem Erdbeben von 2023, das große Teile des Südens des Landes verwüstete.

Polnischer Verteidigungsminister fordert internationale Untersuchung des Zwischenfalls

Der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz forderte eine internationale Untersuchung des israelischen Angriffs. Er bestand auf der Beteiligung Polens an der Aufdeckung der „Wahrheit über diesen Vorfall“. „Wir fordern eine internationale Untersuchung des Falles, wir fordern, dass Polen auch an der Untersuchung teilnimmt, die zum Tod unseres Landsmannes geführt hat“, sagte Kosiniak-Kamysz. Der polnische Premierminister Donald Tusk sagte am Mittwoch, dass der Tod der Helfer und die Äußerungen israelischer Offizieller – die von vielen Polen als aufrührerisch empfunden wurden – „verständlichen Ärger“ verursacht und die Beziehungen zu Israel belastet hätten. Der israelische Botschafter in Warschau, Jakov Livne, bezeichnete den Angriff in einem Online-Interview mit TVP World als „tragisches Ereignis, das nicht hätte passieren dürfen“. In einem anschließenden Interview, das am Mittwoch auf dem YouTube-Kanal Kanal Zero veröffentlicht wurde, sagte der Botschafter, es habe sich um einen tragischen Unfall gehandelt und um die Art von Fehler, die in einem nächtlichen Konfliktumfeld passieren. Er vermied es jedoch , sich zu entschuldigen und drückte stattdessen sein Bedauern über den Tod der Freiwilligen aus. Als Reaktion auf Livnes Interview kritisierte der polnische Verteidigungsminister, dass der Botschafter nicht über seine Worte und den Vorfall nachgedacht habe und sich entschuldigen müsse. Kosiniak-Kamysz forderte nicht nur eine Entschuldigung und eine internationale Untersuchung mit polnischer Beteiligung, sondern auch eine Entschädigung für die Familie des verstorbenen polnischen Staatsbürgers. Er betonte, dass eine Entschuldigung, eine Entschädigung und die Klärung der Situation zu den grundlegenden Maßnahmen des Anstands gehören. „Eine Entschuldigung, eine Entschädigung und die Klärung des Vorfalls gehören zu den grundlegenden Maßnahmen des Anstands. Wenn ein Mensch sein Leben verloren hat, ist es wichtig, die Feierlichkeit seines Ablebens zu würdigen. Dies zu unterlassen, ist grundsätzlich inakzeptabel“, betonte Kosiniak Kamysz.

196 getötete humanitäre Helfer seit Kriegsbeginn

Angesichts der Tatsache, dass der Krieg zwischen Israel und der Hamas nun schon über 175 Tage andauert, waren die sieben WCK-Mitarbeiter nicht die ersten  getöteten Helfer des Konflikts. Nach Angaben des Sprechers der Vereinten Nationen , Stéphane Dujarric, wurden seit Oktober „mindestens 196 humanitäre Helfer“ im Gazastreifen getötet, der nach seinen Worten „einer der gefährlichsten und schwierigsten Orte der Welt ist, um als humanitärer Helfer zu arbeiten“. Aufgrund der Gefahr haben einige Gruppen wie WCK und die amerikanische Hilfsorganisation Anera aus Sorge um die Sicherheit der Mitarbeiter die Hilfslieferungen vorerst eingestellt.  

Kriegsverbrechen
Israel: „Gezielte Tötung von Entwicklungshelfern“

Montreal – Die Eltern des kanadischen Entwicklungshelfers Jacob Flickinger sagen, dass der Tod ihres Sohnes bei dem israelischen Luftangriff eine fortgesetzte Kampagne gegen Entwicklungshelfer in Gaza war. Der Anschlag hat international Empörung ausgelöst und den Druck auf den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu erhöht. US-Präsident Joe Biden gab nach dem Angriff eine Erklärung ab:
„Ich bin empört und untröstlich über den Tod von sieben humanitären Helfern der World Central Kitchen, darunter ein Amerikaner, gestern in Gaza.Sie versorgten mitten im Krieg hungernde Zivilisten mit Lebensmitteln. Sie waren mutig und selbstlos. Ihr Tod ist eine Tragödie.‘
Einer der sieben Helfer, die bei dem israelischen Angriff im Gazastreifen getötet wurden, war der 33-jährige Jacob Flickinger, ein ehemaliger Angehöriger der kanadischen Streitkräfte, der in der Region Beauce in Quebec aufgewachsen und Vater eines 18 Monate alten Jungen ist. Flickinger, ein Mitarbeiter der gemeinnützigen Organisation World Central Kitchen (WCK), wurde getötet, als er und seine Kollegen Hilfsgüter an Palästinenser lieferten. Flickingers Eltern, Sylvie Labrecque und John Flickinger, sagen, dass der Angriff auf Flickinger und sechs seiner Kollegen ein klarer, gezielter Angriff war, da der Konvoi der WCK so offensichtlich gekennzeichnet war. Außerdem sei er auf einer gut befahrenen humanitären Route unterwegs gewesen, und die Gruppe habe ihre Bewegungen im Voraus mit den IDF koordiniert. Flickinger, der sowohl kanadischer als auch amerikanischer Staatsbürger ist, war seit Anfang März als Freiwilliger für WCK in Gaza, wie seine Familie am Mittwoch in einem Interview mitteilte. „Meiner Meinung nach war dies eine gezielte Tötung von Entwicklungshelfern, die zufällig Ausländer waren“, sagte Flickingers Vater in einem Interview mit dem US-Sender CBC News am Mittwochnachmittag. „Die meisten der bisher getöteten Entwicklungshelfer kamen aus Gaza. Und es ist Teil eines Versuchs – ich weiß nicht, ob sie daran denken, die Bevölkerung in Palästina auszuhungern, ich weiß es nicht. Bestrafung, Rache und Krieg. Dieser Krieg ist sinnlos. Alle Kriege sind sinnlos“, sagte Flickinger. Jacob Flickinger, der das Team leitete, wurde zusammen mit Lalzawmi (Zomi) Frankcom, 43, aus Australien, Damian Sobol, 35, aus Polen, und Saifeddin Issam Ayad Abutaha, 25, aus Palästina, getötet. Drei Mitglieder des Sicherheitsteams der WCK aus Großbritannien – James (Jim) Henderson, 33, James Kirby, 47, und John Chapman, 57 – starben ebenfalls bei dem Anschlag. „Dies sind die Helden von World Central Kitchen“, sagte die Geschäftsführerin von World Central Kitchen, Erin Gore, am Dienstag in einer Erklärung.
„Diese sieben wundervollen Seelen wurden von den IDF bei einem Angriff getötet, als sie von einer ganztägigen Mission zurückkehrten.“
Der Angriff unterbrach einen wichtigen Strom dringend benötigter Nahrungsmittel in den belagerten Küstenstreifen, während internationale Organisationen und Hilfsorganisationen vor einer drohenden Hungersnot warnen. Die WCK organisierte eine erste Lebensmittellieferung aus Zypern und richtete mehr als 60 Küchen in Gaza ein, die täglich Tausende von Mahlzeiten zubereiten. Mit der jüngsten Lebensmittellieferung sollte dieses Modell erweitert werden. World Central Kitchen hatte in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Arabischen Emiraten gerade ein Frachtschiff mit 400 Tonnen Nahrungsmitteln von Zypern nach Gaza gebracht. Etwa 100 Tonnen wurden entladen, bevor die Hilfsorganisation nach dem Angriff ihre Tätigkeit einstellte; der Rest wurde nach Zypern zurückgebracht, sagte der Sprecher des zyprischen Außenministeriums, Theodoros Gotsis.

Zum Thema

– World Central Kitchen – Gaza: Israel bombardiert Hilfsorganisation – 7 Tote

Sieben Mitarbeiter einer Hilfsorganisation wurden bei einem israelischen Militärschlag getötet, als sie Lebensmittel an hungernde Zivilisten in Gaza lieferten.

Gaza: Israel bombardiert Hilfsorganisation – 7 Tote
                 

Fußball-Europameisterschaft
Polizei: EM wird „nie dagewesene Herausforderung“

Osnabrück – Nach Einschätzung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) wird die anstehende Fußball-Europameisterschaft eine bislang noch nicht dagewesene Herausforderung für die Sicherheitsbehörden. Andreas Roßkopf, GdP-Vorsitzender für den Bereich Bundespolizei, sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung„: „Das wird eine absolute Mammutaufgabe. Die Sicherheitslage ist weitaus angespannter als bei der Weltmeisterschaft 2006.“ Roßkopf sagte, neben der erwarteten Anreise gewaltbereiter Hooligans aus dem Ausland spiele dabei auch die hohe Terrorgefahr eine Rolle. „Bei der Bundespolizei wird alles im Einsatz sein, was wir haben: Hubschrauber, Hunde-Führer, Pferde und andere Sondereinheiten – einfach alles. Für den EM-Zeitraum wurde eine Urlaubssperre verhängt.“ In dem Zusammenhang kritisierte Roßkopf die Ausstattung der Bundespolizei vor der mehrwöchigen Großveranstaltung. Es sei zwar richtig, dass an allen Grenzen in dem Zeitraum feste Kontrollen stattfinden. „Aber es ist versäumt worden, die Bundespolizei entsprechend dafür auszustatten.“ Roßkopf verwies auf die Situation bei den bereits laufenden Kontrollen an den Grenzen zu Polen, Tschechien und Österreich: „Dort standen wir längere Zeit bei Wind und Wetter blank auf der Straße. So wird das zur EM überall sein, weil keine entsprechende Infrastruktur beschafft worden ist.“ Zudem sprach sich Roßkopf dafür aus, für die EM-Wochen ein Drohnenverbot in Deutschland zu verhängen. „Da brauchen wir drastische Maßnahmen, um das Risiko einzudämmen, dass von ferngesteuerten Drohnen ausgehen kann.“ Zudem müsse zügig entsprechende Technik zur Verfügung gestellt werden, um Flugobjekte notfalls vom Himmel zu holen. „Da besteht Nachholbedarf“, sagte Roßkopf. „Für die Fans wird die EM aller Wahrscheinlichkeit nach ein fröhliches Fest. Für die Sicherheitsbehörden sind das aber Wochen in höchster Anspannung, damit alles glattläuft.“

Gesundheit
Positiver Trend: Gesundheitsatlas zeigt anhaltenden Rückgang bei Herzerkrankungen

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Berlin – Eine aktuelle Datenauswertung für den Gesundheitsatlas Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt einen anhaltenden Rückgang bei der Zahl der herzkranken Menschen in Deutschland. So sank der Anteil der Menschen ab 30 Jahren mit einer Koronaren Herzerkrankung (KHK) von 2017 bis 2022 um knapp 8 Prozent. Bei den Erkrankungen Diabetes mellitus Typ 2 und Bluthochdruck, die Risikofaktoren für die Entstehung einer KHK darstellen, sind dagegen Anstiege zu verzeichnen. Der Gesundheitsatlas Deutschland macht die aktuellen Entwicklungen für insgesamt 24 Erkrankungen bis auf Landkreis-Ebene transparent. Insgesamt waren nach den aktuellen Ergebnissen des Gesundheitsatlas im Jahr 2022 etwa 4,74 Millionen Menschen von einer Koronaren Herzkrankheit betroffen. Dies entspricht einem Anteil von 8,1 Prozent der Bevölkerung ab dem 30. Lebensjahr. 2017 waren es noch 8,8 Prozent (4,85 Millionen Erkrankte). Somit hat sich die Zahl der Patientinnen und Patienten mit einer KHK in den letzten fünf Jahren um etwa 108.000 Personen reduziert. Das entspricht einem Minus von 7,8 Prozent seit 2017. „Der positive Trend dürfte mit Lebensstiländerungen wie dem zunehmenden Rauchverzicht und einer verbesserten medizinischen Behandlung der Risikofaktoren für eine Koronare Herzkrankheit zusammenhängen“, sagt Helmut Schröder, Geschäftsführer des WIdO. “
„Allerdings gibt es keinen Grund zur Entwarnung, denn gleichzeitig sehen wir in den Daten negative Entwicklungen bei Erkrankungen, die als wichtige Risikofaktoren für die Entwicklung einer Koronaren Herzerkrankung gelten.“
So zeigt der Gesundheitsatlas einen Anstieg bei den Diabetes-Erkrankungen: Der Anteil der Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 an der Gesamtbevölkerung ist von 10,9 Prozent im Jahr 2017 auf 11,1 Prozent im Jahr 2022 gestiegen (plus 1,9 Prozent). Auch beim KHK-Risikofaktor Bluthochdruck ist ein Anstieg zu verzeichnen: Hier wuchs der Anteil der betroffenen Menschen an der Gesamtbevölkerung von 29,5 Prozent im Jahr 2017 auf 30,0 Prozent im Jahr 2022 (plus 1,6 Prozent). „Eine Anpassung der Lebensstilfaktoren wie eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Sport und Rauchverzicht können einen positiven Einfluss auf die Entstehung der Koronaren Herzkrankheit, aber auch des Diabetes mellitus Typ 2 oder der Hypertonie haben „, betont WIdO-Geschäftsführer Helmut Schröder. „Den Verantwortlichen in den Kreisen und Kommunen, die an der Prävention dieser Erkrankungen arbeiten, bieten wir mit dem Gesundheitsatlas eine verlässliche Datenbasis zur Planung ihrer Maßnahmen und Aktivitäten.“ Osten Deutschlands überdurchschnittlich von KHK betroffen Trotz der positiven Gesamtentwicklung beim Thema KHK verzeichnet der Gesundheitsatlas vor allem im Osten Deutschlands nach wie vor sehr hohe Krankheitsraten: An der Spitze steht Sachsen-Anhalt, wo der Anteil der KHK-Erkrankten an der Bevölkerung im Jahr 2022 bei 12,2 Prozent lag, gefolgt von Thüringen mit 10,5 Prozent. Zum Vergleich: In Hamburg, dem Land mit der niedrigsten Erkrankungsrate, war der Anteil der Betroffenen mit 6,01 Prozent nur halb so hoch wie in Sachsen-Anhalt. „Im Vergleich zu 2017 hat sich die große Spanne zwischen hoher Betroffenheit im Osten und einer geringeren Prävalenz in den westlichen Bundesländern allerdings leicht verringert“, so Helmut Schröder. Der Gesundheitsatlas macht die Prävalenz der dargestellten Erkrankungen auch bis auf die Ebene der 400 Kreise und kreisfreien Städte transparent. Die KHK-Auswertung zeigt, dass in Frankfurt am Main mit 5,28 Prozent und Freising mit 5,35 Prozent die wenigsten Patientinnen und Patienten mit koronarer Herzkrankheit leben. Am stärksten betroffen sind zwei Kreise in Sachsen-Anhalt: Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit 15,0 Prozent und der Salzlandkreis mit 14,3 Prozent. Der Gesundheitsatlas schlüsselt die Daten zur Koronaren Herzkrankheit unter anderem nach Alter und Geschlecht auf. Die entsprechenden Auswertungen zeigen, dass in allen Altersgruppen mehr Männer als Frauen an der KHK erkranken. So waren 2022 in der Gruppe der 85- bis 89-Jährigen 39,8 Prozent der Männer und 25,7 Prozent der Frauen betroffen. Über alle Altersgruppen hinweg waren es 10,05 Prozent der Männer und 6,24 Prozent der Frauen. KHK-Betroffenheit geht mit hohen Diabetes-Typ-2-Raten einher Die Koronare Herzkrankheit entsteht durch Verengungen in den Herzkranzgefäßen. Sie kann gravierende Folgen haben: Sauerstoffmangel in Teilen des Herzens kann sich durch Schmerzen in der Brust und ein Gefühl der Luftnot bemerkbar machen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Herzinfarkt, der lebensgefährlich werden kann. Wenn die Koronare Herzkrankheit unentdeckt bleibt und es dauerhaft zu einer Unterversorgung des Herzens mit Sauerstoff kommt, kann eine Herzinsuffizienz entstehen. Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte oder Übergewicht können die Entstehung einer KHK begünstigen. Der Gesundheitsatlas Deutschland zeigt, dass in Regionen, in denen ein hoher Diabetes-Anteil vorliegt, im „fairen“ Vergleich auch mehr Patientinnen und Patienten mit Koronarer Herzkrankheit leben. Zu den 24 Erkrankungen, deren Ergebnisse auf der Website www.gesundheitsatlas-deutschland.de abrufbar sind, gehören neben der Koronaren Herzerkrankung auch weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz. Zudem sind Daten zu psychischen Erkrankungen, Krebserkrankungen, Stoffwechsel-Erkrankungen, neurologischen Krankheiten wie Demenz und Parkinson sowie zu Atemwegserkrankungen und Muskel-Skelett-Erkrankungen dargestellt. Die epidemiologischen Kennzahlen basieren auf Krankenkassen-Routinedaten der AOK und wurden mit einem statistischen Verfahren auf die gesamte Wohnbevölkerung in den Regionen hochgerechnet.

Gastkommentar
Türkei: Zum Politikverbot Abdullah Zeydans

ein Gastkommentar von Nabi Yücel „Höcke stoppen“ lautete das Motto einer Petition, die insgesamt 1,67 Millionen Menschen unterzeichneten. Darin forderten die Petenten den Entzug der Grundrechte für den AfD-Politiker Björn Höcke. Ich schwöre, in der Türkei würde mindestens das zwanzigfache zusammenkommen, hieße der Kandidat z.B. Abdullah Zeydan; ein DEM-Politiker. Bei der Kommunalwahl in der Türkei wurde am vergangenem Sonntag der kurdischstämmige DEM-Politiker Abdullah Zeydan zum OB der Provinzhauptstadt Van gewählt. Am Montag darauf erklärte das türkische Justizministerium dem Hohen Wahlausschuss (YSK), dass die Kandidatur und Wahl von Abdullah Zeydan eigentlich nichtig sei. Grund: Zeydan wurde aufgrund von Terrorpropaganda für die PKK zu fünf und in einem anderen ähnlichen Verfahren zu drei Jahren Haft verurteilt; macht insgesamt acht Jahre. Er sagte vor laufender Kamera etwa, die PKK sei so mächtig, dass „sie Euch in ihrer Spucke ertränken könnte.“ Zeydan wurde 2022 vorzeitig entlassen. Das Strafmaß spielt aber dennoch eine Rolle, vor allem wenn man in der Türkei gewählt werden will. Irgendein Provinzgericht entschied vor der Kommunalwahl und dem Aufgebot der Kandidaten, dass das Strafmaß von Zeydan komplett abgesessen worden sei, der Wahlbeteiligung nichts entgegenstehen würde. Falsche Entscheidung, wie sich bald herausstellte! Laut dem Gesetz hätte Zeydan erst ab 2025 sich zur Wahl aufbieten können bzw. nach drei Jahren, nach dem er vorzeitig entlassen wurde. Der zuständige Staatsanwalt legte vor der Wahl und nach bekannt werden der Kandidatur von Zeydan Widerspruch gegen die Entscheidung des Provinzgerichts ein und die nächsthöhere Instanz folgte der Begründung und urteilte, dass die Kandidatur von Zeydan nichtig sei. Zwei Tage vor der Wahl wurde dieser Gerichtsbeschluss dann auch zugestellt. Zeydan bzw. die Anwälte reagierten darauf jedoch nicht. Mit Absicht? Das ist jetzt die Kurzfassung und ist Sachstand zu Abdullah Zeydan. Wieso die Provinzrichter ebenfalls nicht darauf kamen, dass Zeydan vorzeitig entlassen wurde; geschenkt! Weshalb erst zwei Tage vor der Wahl die Entscheidung der nächsthöheren Instanz Zeydan zugestellt wurde, interessiert auch nicht, weil die Gesetzeslage klar ist. Entscheidend ist vor allem, dass dieser Politiker schlimmer unterwegs ist als alle Björn Höckes in Deutschland, und davon hat die Türkei noch einige Dutzend, die derzeit mit einem stets wandelndem Parteilogo auf die Barrikaden steigen und mit „Kurdistan“ aufwachen und mit „Biji Apo“ einschlafen, während die Gesellschaft mit der hohen Inflation und Kursverfall zu kämpfen hat. Von der Neuauszählung der Stimmen in einigen Bürgermeisterämtern oder der Neuwahl in einer Provinz fangen wir erst gar nicht an; dass ist Gang und gebe in der Türkei und ein Zeichen dafür, dass man die Bedenken und Einwände der Parteien und Wahlhelfer – wenn sie denn berechtigt sind – ernst nimmt und entsprechend neu auszählt oder neu wählen lässt. Was in der Türkei wie auch in Deutschland gar nicht geht ist, dass ein Politiker Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen verwendet, für diese Propaganda betreibt oder Kampfreden für diese hält. Als man in Deutschland Björn Höcke die Immunität entzog und wegen mutmaßlichen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen vor das Landgericht Halle zerrte, da wurde die Entscheidung in Deutschland geradezu mit Entzücken aufgenommen. In der Türkei ist man derzeit Landauf landab entzückt, dass ein Terrorverherrlicher den OB-Schlüssel nicht in Empfang nehmen darf. Nicht weil Höcke eine irritierende Ansicht zu Hitler hat, sondern Abdullah Öcalan und seine Terrororganisation PKK von Zeydan angehimmelt wird. Und um ehrlich zu sein, die meisten in der Bevölkerung in der Türkei würden gleich alle Stadt- und Gemeindehalter der PKK gegen Treuhänder austauschen lassen. Irritierend finde ich jedes Mal, dass man in der Türkei von Höcke und seiner Verfolgung durch die Justiz keine Notiz nimmt, während man in Deutschland in die vielen Zeydans und deren Verfolgung durch die türkische Justiz regelrecht vernarrt ist, weshalb es derzeit wieder hohe Wellen schlägt. Wie kann man das nun aufnehmen und einordnen? Ich fange mit anderen separatistischen Bewegungen erst gar nicht an, die von Deutschland und seiner Gesellschaft kaum aufgegriffen werden oder davon Notiz nehmen: Basken, Korsen etc.. Diese Separatisten sind deutschen Politikern fast schon zuwider, vor allem wenn sie innerhalb Europas tätig sind und das Souverän eines europäischen Landes betreffen. Aber bei einer Bewegung, da macht man eine große Ausnahme: der PKK. Ich wiederhole mich vielleicht, aber nur um es zu verstehen: Wenn ein Thüringer Innenminister den Entzug der Grundrechte Höckes begrüßt und unterstützt, sprich mit Tipps und Tricks um sich wirft, um einen AfD-Politiker gesellschafts-politisch auszuschalten, läuft es wie geschmiert für die Demokratie; aber wehe, die Türkei verfolgt auf Punkt und Komma genau das Wahlgesetz, schon schrillen in Deutschland die Alarmsirenen, die von der PKK-nahen DEM-Partei in der Türkei ausgelöst wurde, ohne dass die türkische Gesellschaft auch nur ansatzweise zum Zuge kommt. Wenn laut einem SPD-Politiker die Verantwortung dafür, dass die Demokratie geschützt werde, beim Innenminister von Thüringen liegt, weshalb kann man die türkische Demokratie laut Tonfall in Deutschland nicht einmal mehr mit dem türkischen Innenminister, geschweige denn mit vorhandenen Gesetzen oder gesellschaftlichen Wertenormen schützen? Nein, hier geht es nicht um Demokratie oder um die türkische Bevölkerung und deren angeblichem Willen, sondern um die Durchsetzung von Interessen in der Türkei; von Deutschen Interessen, wie auch Interessen der PKK und deren Handlanger in Deutschland. So wie die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) ganz offiziell und ohne Bedenken zur völkerrechtlichen Frage der Souveränität der Türkei, jüngst offen und ohne Umschweife mit einer separatistischen Erklärung von sich Reden macht, so machen ständig ein Zeydan und viele weitere DEM-Politikerinnen und Politiker im selben Tonfall und noch schriller von sich Reden. Und all jene deutschen Politiker, die in Zusammenhang mit dem Gaza-Israel-Konflikt ihren moralischen Kompass verloren zu haben scheinen, diktieren nun der Türkei in vorauseilendem Gehorsam, wie sie mit Terror symphatisierenden Politikern und einer DEM-Partei umzugehen hat. Deutschland ist sowas von Fertig, da kannste dir nur an den Kopf langen! Nur um mal zu verstehen, woran wir eigentlich dran sind: In der Provinz Adana wurde 2019 der OB von Kazan, Nihat Atli (MHP), Wochen später von seinem Amt entbunden, weil dessen Wahl nichtig war. Niemand ging auf die Straße, kein Hahn krähte danach. Atli wendete sich an die YSK und widersprach dem Urteil des YSK. Die Partei MHP beließ es dabei und der OB-Sessel wurde vom zweiten Wahlsieger, einem Politiker der Saadet-Partei, besetzt. In Van fliegen derzeit Molotowcocktails durch die Nacht, werden Fahrzeuge in Brand gesetzt, Sicherheitskräfte angegriffen. Das ist das Demokratieverständnis der DEM, die auch noch als Brandbeschleuniger zu landesweiten Protesten aufruft. Sie kostet derzeit ihre Opferrolle aus, um Separatismus schmackhaft zu machen und Europa macht dabei mutwillig mit.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Thema

– NEX24-Interview – Politanalystin Rena Netjes: Die PKK repräsentiert nicht die Kurden

In einem Interview mit NEX24 äußert sich die renommierte niederländische Politikanalystin Rena Netjes zu ihrer Arbeit in Nordsyrien und den Todesdrohungen der PKK

Politanalystin Rena Netjes: Die PKK repräsentiert nicht die Kurden
 

Falschmeldungen
Polizei Oslo dementiert Meldungen zum Tod Salwan Momikas

Oslo – Seit Tagen macht in den sozialen Medien die Meldung die Runde, dass der Islamkritiker Salwan Momika tot aufgefunden worden sei. Auch internationale Medien berichteten darüber. Am Dienstag gab es sogar einen Wikipedia Eintrag dazu, der jedoch nun gelöscht wurde.
(Screenshot/Twitter)
Die Osloer Polizei hat bestätigt, dass sie mehrere Anfragen zu dem Fall erhalten habe. In einer Stellungnahme dementierte sie jedoch die Meldungen. „Der Einwanderungsabteilung der Polizei ist nicht bekannt, dass jemand mit dem oben genannten Namen [Salwan Momika] kürzlich in Norwegen gestorben ist“, so die Kommunikationsabteilung der Polizei. Der 37-jährige Islam-Kritiker lebte jahrelang als irakischer Flüchtling in Schweden und wurde durch seine provokativen Aktionen gegen das heilige Buch des Islam bekannt. Er löste in mehreren Ländern mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit Empörung und Unruhen aus. Außer den Koranverbrennungen provoziert der Iraker neuerdings auch Aktivisten, die sich angesichts der israelischen Kriegsverbechen in Gaza für die Solidarität mit Palästina einsetzen, indem er auf seinem Twitter-Account Bilder veröffentlicht, auf denen er die palästinensische Flagge verbrennt und die israelische Flagge als Titelbild seines Accounts verwendet. Die schwedische Einwanderungsbehörden hatten es im Oktober abgelehnt, die Aufenthaltsgenehmigung von Momika zu verlängern, aber die Entscheidung, ihn in den Irak abzuschieben, wurde aus Sicherheitsgründen vorübergehend verschoben, wie die Nachrichtenagentur AP berichtete. Vor wenigen Tagen gab Momika bekannt, dass er beabsichtigt, im benachbarten Norwegen Asyl zu beantragen, nachdem die schwedischen Behörden eine Abschiebungsanordnung erlassen hatten.  

World Central Kitchen
Gaza: Israel bombardiert Hilfsorganisation – 7 Tote

Gaza – Sieben Mitarbeiter der Hilfsorganisation World Central Kitchen (WCK), darunter auch Ausländer, wurden bei einem israelischen Militärschlag getötet, als sie Lebensmittel an hungernde Zivilisten in Gaza lieferten. World Central Kitchen teilte mit, dass die Helfer in einer „konfliktfreien Zone“ in zwei gepanzerten Fahrzeugen mit dem Logo der Wohltätigkeitsorganisation sowie in einem ungepanzerten Fahrzeug unterwegs waren. „Trotz der Koordination der Bewegungen mit den IDF [Israelische Verteidigungsstreitkräfte] wurde der Konvoi getroffen, als er das Lagerhaus in Deir al-Balah verließ, wo das Team mehr als 100 Tonnen humanitäre Nahrungsmittelhilfe entladen hatte, die auf dem Seeweg nach Gaza gebracht worden waren“, so die Gruppe in einer Erklärung. „Dies ist nicht nur ein Angriff auf WCK, sondern auch auf humanitäre Organisationen, die sich in den schlimmsten Situationen engagieren, in denen Lebensmittel als Kriegswaffe eingesetzt werden. Das ist unverzeihlich“, sagte die Geschäftsführerin von World Central Kitchen, Erin Gore. Die sieben Getöteten stammen aus Australien, Polen, dem Vereinigten Königreich, einem Doppelstaatsbürger der USA und Kanadas sowie aus Palästina. „Ich bin untröstlich und entsetzt, dass wir – World Central Kitchen und die ganze Welt – heute durch einen gezielten Angriff der IDF wunderbare Menschenleben verloren haben. Die Liebe, mit der sie Menschen ernährten, die Entschlossenheit, mit der sie zeigten, dass Menschlichkeit über allem steht, und der Einfluss, den sie auf unzählige Leben hatten, werden für immer in Erinnerung bleiben“, sagte Erin. „Die israelische Regierung muss dieses wahllose Töten beenden. Sie muss aufhören, die humanitäre Hilfe einzuschränken, Zivilisten und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen zu töten und Lebensmittel als Waffe einzusetzen“, so José André, der Gründer der Wohltätigkeitsorganisation, auf X.
„Das sind Menschen… Engel… mit denen ich in der Ukraine, in Gaza, in der Türkei, in Marokko, auf den Bahamas und in Indonesien gedient habe. Sie sind nicht gesichtslos… sie sind nicht namenlos.“
Der australische Premierminister Anthony Albanese identifizierte das australische Opfer als Lalzawmi „Zomi“ Frankcom. „Dies ist jemand, der sich in Australien freiwillig gemeldet hat, um den Menschen während der Buschbrände zu helfen. Es handelt sich um jemanden, der sich im Ausland freiwillig meldete, um über diese Wohltätigkeitsorganisation Menschen zu helfen, die im Gazastreifen unter großen Entbehrungen leiden“, sagte Albanese. „Australien erwartet die volle Verantwortung für den Tod der Mitarbeiter der Hilfsorganisation, was völlig inakzeptabel ist“. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu räumte am Dienstag ein, dass die Helfer „unbeabsichtigt“ angegriffen worden seien. „Leider ist es gestern zu einem tragischen Zwischenfall gekommen, bei dem unsere Streitkräfte unbeabsichtigt unschuldige Menschen im Gazastreifen getroffen haben“, sagte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (74) am Dienstagmittag.

Türkei
Istanbul-Brand: Zahl der Toten steigt auf 29

Istanbul – Bei einem Brand in den Räumen eines Nachtclubs in Istanbul sind mindestens 29 Menschen getötet worden. Acht weitere Menschen seien verletzt worden, sieben von ihnen schwer. Der Gouverneur von Istanbul, Davut Gül, erklärte, dass die Ursache des Brandes noch nicht bekannt sei und dass es sich bei den Todesopfern um Menschen handele, die an Renovierungsarbeiten beteiligt waren. „Unsere Polizei-, Gesundheits- und Feuerwehrteams waren vom ersten Moment an am Tatort im Einsatz. Die Behandlung der Verletzten geht in unseren Krankenhäusern weiter. Dieser Diskothek hat eine Lizenz aus dem Jahr 1987. Im Jahr 2018 wurde die Lizenz erneuert“, so Gül gegenüber Reportern. Justizminister Yılmaz Tunç gab bekannt, dass drei Staatsanwälte mit der Untersuchung des Brandes beauftragt wurden. Minister Tunç sagte:
„Gegen insgesamt 5 Verdächtige wurde Haftbefehl erlassen. Die Ermittlungen werden in allen Aspekten und akribisch durchgeführt.“
Auch Istanbuls Bürgermeister Ekrem İmamoğlu sprach vor Ort zu den Reportern. Die Ursache des Brandes werde untersucht und und die Staatsanwaltschaft habe das notwendige Verfahren eingeleitet.