Rüstungsexporte
Waffenexporte steigen im 1. Halbjahr 2015 deutlich an
#aruselectionchallenge
Türkei: Frühstück im Palast mit Präsident Erdogan zu gewinnen
Türkei: Frühstück mit Präsident Erdogan zu gewinnen
Ankara (nex) – Eigentlich wollte der in Berlin tätige türkische Unternehmer Remzi Aru nur eine Aktion ins Leben rufen, die in Deutschland lebende türkische Staatsangehörige ihrer Möglichkeit erinnert, sich auch von hier aus an den türkischen Parlamentswahlen zu beteiligen.
Inspiriert von der „Ice Bucket Challenge“ des Sommers 2014, bei der einander Familienmitglieder, Freunde und Bekannte gegenseitig dazu nominierten, einen Eimer eiskalten Wassers über den eigenen Körper zu gießen, um auf diese Weise auf notwendige Mittel für die Nervenkrankheit ALS aufmerksam zu machen, hat der Berliner Unternehmer #aruselectionchallenge ins Leben gerufen.
Nun soll die Herausforderung darin bestehen, ein Wahllokal aufzusuchen – in diesem Fall eine der diplomatischen Vertretungen der Türkei in der Bundesrepublik Deutschland -, ein Bild oder Video anzufertigen, das beweist, dass man an der Wahl teilgenommen hat und drei weitere wahlberechtigte Personen zu nominieren, um die gleiche Aktion zu wiederholen. Am Ende soll damit die Wahlbeteiligung unter in Deutschland lebenden türkischen Staatsbürgern weiter gesteigert werden.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan fand diese Idee zur Steigerung der demokratischen Partizipation der türkischen Diaspora jedoch so gut, dass er spontan eine Einladung für zehn Teilnehmer der Challenge zu einem gemeinsamen Frühstück im prachtvollen neuen Regierungspalast, dem Ak Saray, in Ankara aussprach. Wer sich die Chance auf dieses Frühstück sichern will, braucht nur ein Video oder ein Bild von sich beim Wahlvorgang anzufertigen, dieses auf der Facebookseite von Arus Election Challenge zu posten und drei weitere Personen zu nominieren. Selbstverständlich sollte dabei das Wahlgeheimnis gewahrt bleiben. Eine unabhängige Jury wird am Ende die zehn Teilnehmer auslosen, die sich anschließend auf ein Frühstück an der Spitze des türkischen Staates freuen können.
#aruselectionchallenge Teilnahme unter facebook.com/aruselectionchallenge
Bayer Leverkusen
Rudi Völler kann sich vorstellen, noch einmal als Trainer auszuhelfen
CAIR
USA: Türkei erhält Ehrenpreis für humanitären Einsatz
Flüchtlingskrise: US-Bürgerrechtsorganisation CAIR zeichnet Türkei für humanitäre Leistungen aus
Washington (nex) – Die Türkei bekam am Samstag für ihre humanitären Anstrengungen zu Gunsten syrischer und irakischer Flüchtlinge einen Ehrenpreis der größten muslimischen Bürgerrechts- und Lobbyorganisation in den USA verliehen.
Der Rat für amerikanisch-islamische Beziehungen (CAIR) überreichte seinen Preis für das Jahr 2015 im Rahmen einer Zeremonie dem türkischen Botschafter in den USA, Serdar Kılıç. Der Botschafter dankte seinerseits CAIR für bislang 21 Jahre ihrer Arbeit und ihre Bemühungen um Solidaritäten mit Muslimen.
Die brüderlichen Gefühle, die CAIR der Türkei entgegenbringt, würden, so Kılıç, die Auszeichnung „noch viel wertvoller“ machen. Mittels der Auszeichnung soll gewürdigt werden, dass die Türkei seit 2011 mehr als 2,2 Millionen Flüchtlinge aus Syrien und 200 000 aus dem Irak aufgenommen hatte. Der Humanitäre Preis des Rats für amerikanisch-islamische Beziehungen 2015 wurde der Türkei dafür verliehen, dass diese in exemplarischer Weise islamische Werte repräsentiere und ein hohes Maß an Anstrengung an den Tag lege, um Flüchtlinge aus dem anhaltenden syrischen Bürgerkrieg unterzubringen und zu beschützen, hieß es in der Begründung.

„Um ein Beispiel in diesem Zusammenhang zu nennen: Die Türkei hat mehr an [syrischen] Flüchtlingen aufgenommen als die USA in 30 Jahren“, erklärte Kılıç. Die Türkei habe zudem, so Kılıç, Flüchtlinge unabhängig von ihrer Ethnizität oder Religion aufgenommen und seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien vor vier Jahren bereits 7,6 Milliarden US-Dollar für die Versorgung und Unterbringung der Flüchtlinge aufgebracht. „Die internationale Gemeinschaft hat versagt, wenn es darum geht, dem syrischen Volk zur Seite zu stehen, das in der Türkei oder europäischen Städten um seine Würde kämpft“, erklärte Kılıç.
Was noch zu leisten sei, um die mit den Fluchtbewegungen einhergehenden Probleme anzugehen, gehe weit über die Kapazitäten eines einzelnen Landes hinaus, erklärte Kılıç und forderte die internationale Gemeinschaft dazu auf, zu handeln. Seit Ausbruch des Bürgerkrieges im Jahr 2011 sind Millionen Syrer aus ihrer Heimat geflohen. Weltweit liege UN-Angaben zufolge die Zahl der gewaltsam aus ihrer Heimat vertriebenen Menschen „erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs über 50 Millionen Menschen“.
Bildungssystem
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"Nicht-objektive Berichterstattung"
Publikumskonferenz wirft ARD „falsche Tatsachenbehauptung“ vor
Hamburg (nex) – Die ARD hat sich wieder einmal eine formale Programmbeschwerde eingehandelt. Die Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien wirft dem öffentlich-rechtlichen Sender „falsche Tatsachenbehauptung sowie undifferenzierte und nicht-objektive Berichterstattung“ vor.
Diesmal betrifft die Beschwerde die Berichterstattung zu den kürzlich abgehaltenen Wahlen in Weißrussland. Im Zusammenhang mit diesem Urnengang hat der Sender von „Wahlfälschung“ gesprochen und erklärt, dass diese Auffassung von „unabhängigen Wahlbeobachtern und Experten“ bestätigt.
Als solche seien jedoch nur Personen wie die Grünen-Politikerin Marieluise Beck aufgeführt, die offenbar am Wahltag nicht vor Ort waren und zudem bereits mehrfach durch einseitige und aggressive Agitation gegenüber der Russischen Föderation und deren politischen Verbündeten wie Weißrussland aufgefallen waren.
OSZE-Wahlbeobachter und das Auswärtige Amt konnten demnach diese Darstellung auch nicht bestätigen. Im Wortlaut äußern sich die Beschwerdeführer wie folgt:
Norddeutscher Rundfunk Intendant Herrn Marmor Rothenbaumchaussee 132 20149 Hamburg Programmbeschwerden Tagesschau.de vom 12.10.2015 Tagesschau vom 11.10.2015, 20:00 Uhr (Minuten 9:31 – 11:56) Sehr geehrter Herr Marmor, hiermit erheben wir gegen oben genannte Beiträge zum Thema „Wahlen in Weißrussland“ vom 11.10.2015 formal Programmbeschwerde. Der Reporter Sambale behauptete in seinem Audio:Diese Behauptung ist – soweit die diesjährige Wahl gemeint ist – nachweislich falsch und wurde auch in anderen Medien in dieser Form nicht erhoben. So gab der unabhängige Wahlbeobachter Andrej Hunko (Linke) auf seiner Facebookseite bekannt:„Die Wahl hatte kaum etwas mit einem demokratischen Verfahren zu tun, da sind sich unabhängige Wahlbeobachter und Experten einig.“
„Grüße allerseits aus Baranawitschy, Belarus. Bin schon den ganzen Tag unterwegs, um die Wahlen hier in Weißrussland zu beobachten. Keinerlei Unregelmäßigkeiten oder komische Vorkommnisse in den Wahllokalen, alles transparent. Die anderen internationalen Wahlbeobachter bestätigen das. Woher die Tagesschau ‘ganz viele Fälschungen und Verstöße’ hernimmt, bleibt auch nach Lektüre des Artikels ihr Geheimnis.“
Natürlich weiß ich auch, dass es viel in Belarus zu kritisieren gibt, aber Aufforderungen zur Wahlteilnahme gibt es auch bei uns. Die Menschen hier sind nicht dumm, sie sehen auch was z.B. im Süden, in der Ukraine, passiert. Daher die Ablehnung zu gewaltbereiten Regime-Changern und die relativ hohe Zustimmung zu Lukaschenko. (…)
Die ganze undifferenzierte Berichterstattung zu Belarus ist heuchlerisch und hilft der Entwicklung von Demokratie und Pluralismus überhaupt nicht. Es kann also überhaupt nicht die Rede davon sein, dass sich „unabhängige Wahlbeobachter und Experten einig“ darüber seien, dass es mit den Wahlen in Weißrussland nicht mir rechten Dingen zugegangen sei. Die Behauptung, die Wahl sei kein demokratisches Verfahren gewesen, wird auch nicht vom deutschen Außenministerium erhoben. Die Wahlen am Sonntag hätten laut Steinmeier zwar „nicht den internationalen Standards“ entsprochen, „die wir uns selbst setzen“, jedoch habe es im Vergleich zu den letzten beiden Wahlen Veränderungen zum Positiven gegeben. Nachdem die diesjährigen Wahlen als Testfall für den möglichen Ausbau der Kooperation mit Weißrussland galten, wurde das

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