1. Bundesliga
Hannover unterliegt Hertha

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Hannover (dts) – Am 12. Spieltag in der Bundesliga hat Hannover gegen Hertha mit 1:3 verloren. Die Hertha war in der 33. Minute durch Salomon Kalou in Führung gegangen, der auch in der 60. Minute nachlegte. In der 71. Minute konnte Hannover durch einen Foulelfmeter, durchgeführt von Hiroshi Kiyotake, den Anschlusstreffer erzielen. In der 88. Minute dann wieder Herthas Salomon Kalou, der schließlich einen Foulelfmeter für die Gäste verwandelte. Hannover kassiert damit seine fünfte Heimniederlage in dieser Saison.

Flugzeugabsturz in Ägypten
Black Box von russischem Airbus stützt Anschlagsvermutung

Paris (dts) – Die Auswertung der Black Box des in Ägypten abgestürzten russischen Airbus nährt laut Medienberichten den Verdacht, dass das Flugzeug in Folge eines Bombenanschlags abgestürzt sein könnte. Demnach soll auf den Tonaufnahmen ein Explosionsgeräusch zu hören sein. Der Flug sei zudem bis unmittelbar vor dem Absturz vollkommen normal verlaufen, heißt es in französischen Medienberichten.

Der Airbus A321 der Fluggesellschaft Kogalymavia war am Samstag auf dem Flug von Scharm asch-Schaich nach Sankt Petersburg auf der Sinai-Halbinsel östlich von Bir el Hassana (Hasna) und 70 km südlich von al-Arisch abgestürzt. An Bord waren 224 Menschen, darunter bis auf vier Personen aus der Ukraine und eine Person aus Weißrussland ausschließlich russische Staatsbürger. Überlebende gab es nicht.

Ägyptische Behörden sprachen schnell von einem „technischen Defekt“. Die militante Terrororganisation Ansar Beit al-Makdis, die zum Terror-Konsortium des Islamischen Staates (IS) gehört, teilte hingegen über ein Twitter-Konto mit, dass sie die russische Passagiermaschine zum Absturz gebracht hätte.

Eigene E-Commerce-Aktivitäten
Modekonzern S. Oliver will Amazon und Zalando Paroli bieten

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Rottendorf (dts) – S. Oliver, eine der größten Modemarken in Deutschland, will sich künftig vom Onlinehändler Zalando abnabeln. Der Konzern, der rund 1,6 Milliarden Euro Umsatz macht, plant, seine eigenen E-Commerce-Aktivitäten erheblich auszubauen und das Angebot an verschiedenen Marken zu erweitern, schreibt der „Spiegel“ in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe.

So hofft S. Oliver, mehr Kunden anlocken und die Dominanz von E-Commerce-Plattformen wie Amazon oder Zalando brechen zu können. „Wir müssen uns jetzt neu erfinden“, lautet die Botschaft, die Firmengründer Bernd Freier und der neue Vorstandschef Armin Fichtel intern verkündet haben.

Ukraine-Gespräche in Berlin
Steinmeier sieht Fortschritte im Ukraine-Konflikt

Berlin (dts) – Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Russland, der Ukraine und Frankreich ein optimistisches Bild gezeichnet. Bis Anfang Dezember könne der Rückzug der schweren Waffen abgeschlossen sein, so Steinmeier. Es gebe nun zum ersten Mal eine Situation, dass der Waffenstillstand seit etwa zehn Wochen anhalte.

Wegen der starken Verminung entlang der Konfrontationslinie habe es aber weiterhin Opfer unter den Zivilisten gegeben. Bis Ende dieses Monats soll eine Vereinbarung erreicht sein, so dass möglichst noch vor dem Winter Entminungsarbeiten begonnen werden können. In den nächsten Wochen sollten zudem Fragen von Wahlmodalitäten in der Krisenregion geklärt werden.

Klimapolitik
Obama will Pipeline-Projekt „Keystone XL“ ablehnen

Washington (dts) – US-Präsident Barack Obama will keine Genehmigung für das Pipeline-Projekt „Keystone XL“ erteilen. Die 1.900 Kilometer lange Pipeline diene nicht den nationalen Interessen und würde die „US-Führerschaft im Kampf gegen den Klimawandel untergraben“, hieß es in Washington. Das US-Außenministerium hatte sich nach einer Prüfung gegen eine Genehmigung ausgesprochen: „Ich stimme mit dieser Entscheidung überein“, so Obama.

Umweltschützer hatten das Projekt seit langem kritisiert. Die Pipeline sollte von der kanadischen Provinz Alberta quer durch die USA bis nach Texas führen.

Krieg gegen Terror
Türkei: Antiterroreinheit verhindert Entführung einer 14-Jährigen durch PKK-Terroristen

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Şırnak (nex) – Durch einen beherzten Einsatz einer Antiterroreinheit der türkischen Sicherheitskräfte konnte die Entführung eines 14-jährigen Mädchens durch die terroristische PKK in der Provinz Şırnak verhindert werden. Der Wagen war zuvor als verdächtig aufgefallen, sodass sich die Antiterrorkräfte dazu entschlossen, der Sache nachzugehen. Der Wagen konnte im Zuge eines schnellen Zugriffs zum Anhalten gebracht und das Mädchen befreit werden. Die drei verdächtigen Fahrzeuginsassen, darunter eine Frau, wurden in Gewahrsam genommen und der Justiz überstellt. Die 14-Jährige wurde nach Hause zu ihrer Familie gebracht.
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Katholische Kirche
Missbrauchs-Vorwürfe gegen früheren Hildesheimer Bischof

Hildesheim (dts) – Ein deutscher Bischof zählt offenbar zu den Missbrauchstätern in der katholischen Kirche: Heinrich Maria Janssen (1907 bis 1988), langjähriger Bischof von Hildesheim, soll sich über Jahre an einem Ministranten vergangen haben, schreibt der „Spiegel“ in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe.

Das „Büro für Fragen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich“ der Deutschen Bischofskonferenz hat den Missbrauchsvorwurf des ehemaligen Messdieners durch den Bischof geprüft und das Leid anerkannt. Es bestätigte dem Mann „in Anerkennung des erlittenen Leids“ den „erlittenen sexuellen Missbrauch als besonderen Härtefall“ und überwies 10.000 Euro als „Anerkennungszahlung“. Der Hildesheimer Weihbischof Heinz-Günter Bongartz versicherte dem Betroffenen per Brief, wie sehr er sich schäme, „dass Ihnen durch eine bischöfliche Autoritätsperson solches Unrecht zugefügt wurde“.

Der Betroffene hatte angegeben, dass der Bischof ihn ab dem Alter von zehn Jahren regelmäßig durch Masturbation, Oral- und Analverkehr missbraucht habe. Diese Übergriffe hätten zwischen 1958 und 1963 „unter Ausnutzung der bischöflichen Autorität und Stellung“ stattgefunden: „Der Bischof galt mir als Gott, als jemand, den man nicht kritisieren oder infrage stellen konnte.“ Der Betroffene kritisiert die ihm gewährte Summe als eine billige Ablasszahlung der Kirche und verlangt die Entfernung der Überreste Janssens aus der Bischofsgruft im Hildesheimer Dom.

"Bedürfnis nach Sexualität"
Lehrerverband Sachsen-Anhalt warnt vor Sex mit Migranten

Halle (dts) – Der Philologenverband Sachsen-Anhalt warnt vor Sex mit muslimischen Migranten. „Auch als verantwortungsbewusste Pädagogen stellen wir uns die Frage: Wie können wir unsere jungen Mädchen im Alter ab 12 Jahren so aufklären, dass sie sich nicht auf ein oberflächliches sexuelles Abenteuer mit sicher oft attraktiven muslimischen Männern einlassen?“, schreiben der Verbandsvorsitzende Jürgen Mannke und seine Stellvertreterin, Iris Seltmann-Kuke, im Leitartikel der aktuellen Mitgliederzeitschrift. Es sei „nur ganz natürlich, dass diese jungen, oft auch ungebildeten Männer auch ein Bedürfnis nach Sexualität haben“. Vor dem Hintergrund „der Vorstellungen von der Rolle der Frau in ihren muslimischen Kulturen bleibt die Frage, wie sie, ohne mit den Normen unserer Gesellschaft in Konflikt zu geraten, ihre Sexualität ausleben oder Partnerschaften in Deutschland anstreben können.“ Mit einer undifferenzierten Willkommenskultur könnten diese Probleme nicht gelöst werden, so die Verbandsvorsitzenden. Es könne zudem nicht sein, „dass muslimische Familien verlangen, dass in deutschen Schulen ihre Wertevorstellungen vermittelt und ausgelebt werden können“.

Nur noch "subsidiärer Schutz"
Bundesregierung verbietet Familiennachzug für syrische Flüchtlinge

Berlin (dts) – Die Bundesregierung will Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstagsausgabe) nur noch subsidiären Schutz gewähren. Damit erhalten Syrien-Flüchtlinge nur eine Aufenhaltsbewilligung für ein Jahr und ihren Familien ist es nach dem Koalitionsbeschluss vom Donnerstag nicht mehr gestattet nachzureisen. „Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wird angewiesen, ab sofort Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien nur subsidiären Schutz zu gewähren“, zitiert die F.A.Z. das Bundesinnenministerium. Am Donnerstag hatte sich die große Koalition unter anderem darauf geeinigt, den Familiennachzug bei Flüchtlingen mit subsidiärem Schutz für zwei Jahre auszusetzen. Flüchtlinge aus Syrien erhalten bisher in fast allen Fällen „primären Schutz“ – zumeist eine Rechtsstellung als Flüchtling nach dem Asylverfahrensgesetz und damit das Recht auf einen Aufenthalt für zunächst drei Jahre sowie auf Familiennachzug. Im August wurden nach Angaben des BAMF über insgesamt 55.600 Asylanträge von syrischen Staatsbürgern entschieden. 38.650 erhielten eine Rechtsstellung als Flüchtling, nur 53 subsidären Schutz. Subsidiären Schutz erhalten Personen, die weder Flüchtlingsstatus noch Asylstatus haben, die aber glaubhaft machen können, dass ihnen in ihren Herkunfstsländern ein ernsthafter Schaden droht. Dazu gehört laut dem BAMF „eine ernsthafte individuelle Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit einer Zivilperson infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen bewaffneten Konflikts“.

Flüchtlinge aus Afghanistan
Afghanistans First Lady: Vor allem Männer wollen nach Deutschland

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Kabul (dts) – Rula Ghani, die Frau des afghanischen Präsidenten, bittet die Deutschen mit Blick auf die Einwanderung Zehntausender Afghanen um „Geduld und Großzügigkeit“. Sie verstehe, dass es in Deutschland wegen der Flüchtlingskrise Bedenken gebe, sagte die First Lady der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Samstagausgabe). Aber nach Europa strebten vor allem Angehörige der Mittelklasse. „70 bis 80 Prozent von ihnen sind junge alleinstehende Männer, die bereit sind, neu anzufangen, die Sprache zu lernen und die Gesetze und Gepflogenheiten des Landes zu verstehen.“ Die Flüchtlinge könnten sich für Deutschland als Vorteil erweisen, sagte Rula Ghani. Die Christin, deren Mann Ashraf Ghani seit gut einem Jahr Staatsoberhaupt der Islamischen Republik Afghanistan ist, nimmt am Montag an einer G7-Konferenz in Berlin teil.