1. Bundesliga
Hannover unterliegt Hertha
Flugzeugabsturz in Ägypten
Black Box von russischem Airbus stützt Anschlagsvermutung
Paris (dts) – Die Auswertung der Black Box des in Ägypten abgestürzten russischen Airbus nährt laut Medienberichten den Verdacht, dass das Flugzeug in Folge eines Bombenanschlags abgestürzt sein könnte. Demnach soll auf den Tonaufnahmen ein Explosionsgeräusch zu hören sein. Der Flug sei zudem bis unmittelbar vor dem Absturz vollkommen normal verlaufen, heißt es in französischen Medienberichten.
Der Airbus A321 der Fluggesellschaft Kogalymavia war am Samstag auf dem Flug von Scharm asch-Schaich nach Sankt Petersburg auf der Sinai-Halbinsel östlich von Bir el Hassana (Hasna) und 70 km südlich von al-Arisch abgestürzt. An Bord waren 224 Menschen, darunter bis auf vier Personen aus der Ukraine und eine Person aus Weißrussland ausschließlich russische Staatsbürger. Überlebende gab es nicht.
Ägyptische Behörden sprachen schnell von einem „technischen Defekt“. Die militante Terrororganisation Ansar Beit al-Makdis, die zum Terror-Konsortium des Islamischen Staates (IS) gehört, teilte hingegen über ein Twitter-Konto mit, dass sie die russische Passagiermaschine zum Absturz gebracht hätte.
Eigene E-Commerce-Aktivitäten
Modekonzern S. Oliver will Amazon und Zalando Paroli bieten
Rottendorf (dts) – S. Oliver, eine der größten Modemarken in Deutschland, will sich künftig vom Onlinehändler Zalando abnabeln. Der Konzern, der rund 1,6 Milliarden Euro Umsatz macht, plant, seine eigenen E-Commerce-Aktivitäten erheblich auszubauen und das Angebot an verschiedenen Marken zu erweitern, schreibt der „Spiegel“ in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe.
So hofft S. Oliver, mehr Kunden anlocken und die Dominanz von E-Commerce-Plattformen wie Amazon oder Zalando brechen zu können. „Wir müssen uns jetzt neu erfinden“, lautet die Botschaft, die Firmengründer Bernd Freier und der neue Vorstandschef Armin Fichtel intern verkündet haben.
Ukraine-Gespräche in Berlin
Steinmeier sieht Fortschritte im Ukraine-Konflikt
Berlin (dts) – Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Russland, der Ukraine und Frankreich ein optimistisches Bild gezeichnet. Bis Anfang Dezember könne der Rückzug der schweren Waffen abgeschlossen sein, so Steinmeier. Es gebe nun zum ersten Mal eine Situation, dass der Waffenstillstand seit etwa zehn Wochen anhalte.
Klimapolitik
Obama will Pipeline-Projekt „Keystone XL“ ablehnen
Washington (dts) – US-Präsident Barack Obama will keine Genehmigung für das Pipeline-Projekt „Keystone XL“ erteilen. Die 1.900 Kilometer lange Pipeline diene nicht den nationalen Interessen und würde die „US-Führerschaft im Kampf gegen den Klimawandel untergraben“, hieß es in Washington. Das US-Außenministerium hatte sich nach einer Prüfung gegen eine Genehmigung ausgesprochen: „Ich stimme mit dieser Entscheidung überein“, so Obama.
Krieg gegen Terror
Türkei: Antiterroreinheit verhindert Entführung einer 14-Jährigen durch PKK-Terroristen
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- Türkei: Podolski salutiert vor türkischer Flagge und wird von PKK bedroht
- Türkei: PKK-Führung klagt über hohe Verluste an Material und Kämpfern
- PKK: Immer mehr Ausländer und weniger Kurden
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Katholische Kirche
Missbrauchs-Vorwürfe gegen früheren Hildesheimer Bischof
Hildesheim (dts) – Ein deutscher Bischof zählt offenbar zu den Missbrauchstätern in der katholischen Kirche: Heinrich Maria Janssen (1907 bis 1988), langjähriger Bischof von Hildesheim, soll sich über Jahre an einem Ministranten vergangen haben, schreibt der „Spiegel“ in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe.
Das „Büro für Fragen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich“ der Deutschen Bischofskonferenz hat den Missbrauchsvorwurf des ehemaligen Messdieners durch den Bischof geprüft und das Leid anerkannt. Es bestätigte dem Mann „in Anerkennung des erlittenen Leids“ den „erlittenen sexuellen Missbrauch als besonderen Härtefall“ und überwies 10.000 Euro als „Anerkennungszahlung“. Der Hildesheimer Weihbischof Heinz-Günter Bongartz versicherte dem Betroffenen per Brief, wie sehr er sich schäme, „dass Ihnen durch eine bischöfliche Autoritätsperson solches Unrecht zugefügt wurde“.
Der Betroffene hatte angegeben, dass der Bischof ihn ab dem Alter von zehn Jahren regelmäßig durch Masturbation, Oral- und Analverkehr missbraucht habe. Diese Übergriffe hätten zwischen 1958 und 1963 „unter Ausnutzung der bischöflichen Autorität und Stellung“ stattgefunden: „Der Bischof galt mir als Gott, als jemand, den man nicht kritisieren oder infrage stellen konnte.“ Der Betroffene kritisiert die ihm gewährte Summe als eine billige Ablasszahlung der Kirche und verlangt die Entfernung der Überreste Janssens aus der Bischofsgruft im Hildesheimer Dom.


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Bundesregierung verbietet Familiennachzug für syrische Flüchtlinge" title="