Jobs im sonnigen Süden
Arbeiten wo andere Urlaub machen: Deutschsprachige Animateure weltweit händeringend gesucht
Berlin (ots) – Kaum ist die ITB in Berlin vorbei, laufen die letzten Vorbereitungen auf die kommende Sommersaison bei den Reiseveranstaltern auf Hochtouren. Tausende junge Menschen zieht es in dieser Zeit wieder ins Ausland. Arbeiten wo andere Urlaub machen. Reiseveranstalter und Hotels bieten immer noch hunderte Stellenangebote in der Sonne. „Auf der ITB haben wir wieder gemerkt, dass deutschsprachige Animateure nach wie vor sehr beliebt sind“, so Alexander Hass, Gründer und Herausgeber der Website. „Die Deutschen reisen nach wie vor wie wild über den Planeten“.
Das Berufsportal für Gästebetreuer veröffentlicht interessante Angebote und potentielle Arbeitgeber auf der Website www.aniworld.de. Das Portal feiert in diesem Jahr seinen 15-jährigen Geburtstag – und kann als erstes Berufsportal in diesem Segment auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. Mehr als 85.000 junge Menschen haben ihr Bewerberprofil in den vergangenen Jahren eingegeben. 160 verschiedene Unternehmen haben in dieser Zeit mehr als 14.000 Jobangebote ausgeschrieben. Der Newsletter erreicht immer noch 25.000 Interessierte. In wenigen Wochen erscheint eine neue Version der Website. Denn eines ist in diesem Bereich sehr wichtig: „Gute Vorbereitung im Vorfeld“, weiß Alexander Hass zu berichten. Laut Angaben des Berufsportals gibt es auch sehr viele „schwarze Schafe“, die unseriöse Jobs im Süden anbieten. „Vorsicht!“, warnt Hass.
Zurzeit bietet Thomas Cook noch Jobs für Kinder und Entertainer für die Bühne. Die Fitness First Germany GmbH sucht Club-Koordinatoren und Sportanimateure. Die spanische Agentur Fiesta Consulting hat noch verschiedene Angebote auf Mallorca. Auch die Firmen ROBINSON und TUI haben noch offene Positionen im Angebot. Nach einer kostenlosen Registrierung auf animateure.de sieht man alle Details der Stellen.
"Uneingeschränktes Vertrauen ist selten"
Umfrage: Frauen spionieren mehr als Männer
Köln (ots) – Vertrauen ist das Fundament der Liebe – doch wie ist es in Beziehungen darum wirklich bestellt? Die Top-5-Singlebörse bildkontakte.de hat ihre mehr als drei Millionen Mitglieder befragt. Die Ergebnisse sind schockierend: Jede zweite Frau (48 Prozent) gibt unumwunden zu, dass sie dem Partner nachspioniert. Bei Männern sind es lediglich 31 Prozent, die ihre Partnerin auskundschaften.
Dem Ideenreichtum sind kaum Grenzen gesetzt. E-Mails, SMS oder WhatsApp-Mitteilungen an den Partner haben es Frauen besonders angetan: Das heimliche Lesen digitaler Nachrichten steht bei ihnen an erster Stelle (17 Prozent), gefolgt vom Durchsuchen der Taschen des Partners (15 Prozent) und Recherchen im Internet sowie bei Facebook (14 Prozent). 3 Prozent der Frauen lassen sich dazu hinreißen, ungeöffnete Briefe heimlich zu öffnen, 4 Prozent gehen dem Partner nach und beobachten ihn.
„Bei Männern gibt es fast durchweg viel niedrigere Werte – einen Spitzenwert erreicht die Internet-Recherche mit 10 Prozent“, erläutert Christian Kirschey, Geschäftsführer von bildkontakte.de. „Zumindest in Bezug auf den Partner scheint sich das Vorurteil größerer Neugier bei Frauen zu bestätigen.“
Uneingeschränktes Vertrauen ist selten
So sehr Frauen die Neugier auch antreibt: Selbst Opfer von Partnerschnüffeleien zu werden, wäre für fast zwei Drittel eine inakzeptable Misstrauensbezeugung. Erstaunlicherweise vertrauen nur 34 Prozent der Frauen und 43 Prozent der Männer ihrem Partner ohne jede Einschränkung („zu 100 Prozent“); die Mehrheit hegt mehr oder weniger starke Bedenken.
Medizin
Böses Erwachen – „Schlafende“ Krebszellen als Angriffspunkte im Kampf gegen Metastasen
Baierbrunn (ots) – Krebszellen fallen manchmal in einen Tiefschlaf. Erwachen sie dann – oft erst nach Jahren – wieder aus diesem Ruhezustand, können sich daraus Metastasen entwickeln, obwohl der Ursprungstumor längst als besiegt galt.
„Dieses Phänomen birgt in der Medizin enorme Chancen für neue Behandlungsansätze von Krebs“, erklärt Prof. Hinrich Abken, Leiter des Forschungslabors für Tumorgenetik und Immunologie an der Universitätsklinik Köln, im Tablet-Magazin „Apotheken Umschau elixier“. Denn wer weiß, was die Schläfer aufweckt, kann mithilfe vom Medikamenten versuchen, das zu verhindern. Bei fortgeschrittenem Brustkrebs können sich beispielsweise Metastasen im Knochen bilden, die aus solchen ruhenden Krebszellen entstehen.
Laborversuche australischer Forscher legen nun nahe, dass natürliche Abbauvorgänge im Knochen (Osteoporose) diese Schläfer aktivieren. Dies könnte erklären, weshalb bestimmte Medikamente gegen Osteoporose die Prognose von Brustkrebs-patientinnen verbessern können.
AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen
AfD-Bundessprecher Meuthen: „Die größte Schnittmenge haben wir mit der CDU und FDP“
Berlin (ots) – AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen hat sich für eine künftige Zusammenarbeit mit den etablierten Parteien ausgesprochen.
„Wer Politik macht, will gestalten – und das geht in der Regierung besser als in der Opposition“, sagte Meuthen dem Berliner „Tagesspiegel“.
„Mittelfristig werden wir deshalb auch Koalitionen eingehen. Und die größte Schnittmenge haben wir da mit der CDU und der FDP, das ist ganz klar.“
„Die Schwäche der anderen hat uns stark gemacht“, zitiert ihn der Tagesspiegel weiter. In der Flüchtlingsfrage hätten die anderen Parteien nicht eindeutig Position bezogen. Aber auch in landespolitischen Themen wie in der Kultus- und Sicherheitspolitik habe die AfD punkten können.
Terrorismus
Türkei: Beste Freunde sterben bei unterschiedlichen Terroranschlägen
Ankara (nex) – Ozancan Akkus, Student an der Technischen Universität des Nahen Ostens (TUNO) im ersten Studienjahr, erlitt vergangenen Sonntag das gleiche Schicksal wie sein enger Freund Ali Deniz, der vor fünf Monaten ebenfalls bei einem Terroranschlag in Ankara getötet wurde.
Am 10. Oktober 2015 wurde Ankara von einem Terroranschlag in der Nähe des Hauptbahnhofs erschüttert, bei dem 102 Menschen, unter ihnen auch Ali Deniz, ums Leben kamen. Damals hatte sich sein Freund Akkus in den sozialen Medien mit folgenden Worten an die Terroristen gewandt: „Selbst unsere Tränen können das Blut an euren Händen nicht reinigen. An euch wird immer dieser Schandfleck kleben. In unseren Herzen wird immer dieser reine, unschuldige Mann bleiben“
Unglücklicherweise traf nun Akkus das gleiche Schicksal wie seinen Freund. Nur fünf Monate später wurde er vergangenen Sonntag bei einem weiteren Terroranschlag in der Hauptstadt getötet. Diese traurige Fügung, dass zwei gute Freunde im Abstand von fünf Monaten ihr Leben verlieren, geht in den sozialen Medien unter dem Namen „Kette des Todes“ viral.
Mindestens 37 Menschen verloren infolge der Verletzungen, die sie bei dem Selbstmordanschlag in Ankara erlitten hatten, ihr Leben. Der Anschlag fand weniger als einen Monat nach der letzten großen, ebenfalls mit einer Autobombe durchgeführten Terrorattacke statt, bei der 30 Menschen ums Leben kamen. Im Oktober letzten Jahres gab es zwei Selbstmordattentate mit der höchsten Anzahl an Terrortoten in der Geschichte der Türkei.
EU-Türkei-Verhandlungen
Flüchtlinge: Präsident Hollande möchte Türkei keinerlei Zugeständnisse machen
Paris (nex) – Der französische Präsident Francois Hollande sagte am Samstag nach einem Treffen mit etwa 15 europäischen Vorsitzenden sozialdemokratischer Parteien im Elysee-Palast, dass er nicht beabsichtige, der Türkei Zugeständnisse in der Frage der Menschenrechte oder der Visafreiheit als Ausgleich für die Kontrolle der Flüchtlingsströme zu machen.
“Es darf in der Frage der Menschenrechte oder der Visaerleichterung keinerlei Zugeständnisse geben“, erklärte der französische Präsident während einer kurzen Presseerklärung und erinnerte daran, dass die Verhandlungen zwischen Ankara und den 28 EU-Mitgliedsstaaten kommenden Donnerstag und Freitag in Brüssel wiederaufgenommen würden.
Russen verlassen Syrien
„Mission accomplished“? – Putin befiehlt Rückzug aus Syrien
Moskau (nex) – Der Präsident der Russischen Föderation, Vladimir Putin, hat seinen Verteidigungsminister Sergej Schoigu angewiesen, ab Dienstag mit dem Rückzug russischer Truppen aus Syrien zu beginnen. „Ich halte die Ziele, die dem Verteidigungsministerium gesetzt wurden, im Allgemeinen für erreicht“, erklärte Putin Medienberichten zufolge am Montag während eines Treffens mit Schoigu und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow. „Deshalb befehle ich von morgen an mit dem Rückzug des Hauptteils unserer Streitkräfte vom Territorium der Syrischen Arabischen Republik zu beginnen.“ Um den Waffenstillstand in der Region zu überwachen, wird Moskau seine Luftwaffenbasis in Hmeymim (Provinz Latakia) behalten.
Wie aus dem Kreml verlautet wurde, soll Putin im Vorfeld am Montagabend ein Telefongespräch mit dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad abgehalten haben. Die beiden Staatschefs gelangten zu der gemeinsamen Einschätzung, dass der Einsatz der russischen Luftwaffe eine „grundlegende Änderung der Situation“ ermöglicht, die Infrastruktur der Rebellen zerstört und „fundamental beschädigt“ habe.
Assad würdigte „Professionalität, Mut und Heldentum“ aufseiten der Soldaten und Offiziere der russischen Armee und bedankte sich für die Hilfe im Kampf gegen den Terrorismus und die humanitäre Unterstützung für die Zivilbevölkerung. Kritiker des russischen Einsatzes hatten Russland hingegen vorgeworfen, bei ihrem Einsatz, der sich nicht nur gegen die Terrormilizen IS (Daesh) und Al-Qaida, sondern gegen alle Gegner des syrischen Präsidenten gerichtet habe, zivile Opfer in Kauf genommen zu haben.
Assad betonte im Rahmen des Gesprächs auch seine Bereitschaft, frühestmöglich in den politischen Prozess in Syrien einzutreten. Die Russische Föderation hatte am 30. September auf Ersuchen Assads Truppen in das bürgerkriegsgeschüttelte Land geschickt, um dort den IS und andere terroristische Gruppen zu bekämpfen. In Syrien tobt seit 2011 ein blutiger Bürgerkrieg, der bis dato 250 000 Tote forderte und Millionen Syrer in die Flucht innerhalb des Landes oder in die Nachbarländer trieb. Alleine die Türkei hat mehr als 2,5 Millionen syrische Flüchtlinge aufgenommen.
Eklige Form der Betriebssabotage
USA: Kellogg-Mitarbeiter pinkelt auf Cornflakes
Memphis (nex) – Der weltberühmte US-Lebensmittelkonzern Kellogg hat Strafanzeige gestellt, nachdem ein Video in den sozialen Medien aufgetaucht ist, das einen Mann zeigt, wie dieser in einer Fabrik gerade auf Fließbänder uriniert. Das Unternehmen erklärt, am Freitag von dem Video erfahren und unmittelbar danach die Behörden eingeschaltet zu haben.
Die Nahrungs- und Genussmitteladministration der USA führe nun eine strafrechtliche Untersuchung durch. Das sehr drastische Video zeigt einen Mann, der auf ein Fließband uriniert und anschließend ein Schild mit aufgedrucktem Kellogg-Logo schwenkt. Das Unternehmen selbst erklärt, interne Untersuchungen hätten ergeben, dass sich der Vorfall in ihrer Fabrik in Memphis, Tennessee, ereignet habe.
Alle Produkte, die allenfalls betroffen sein könnten, seien längst jenseits ihres Verfallsdatums. Die potenziell betroffenen Produkte seien unter anderem Reis-Krispies, Müsli-Clusters und Puffreis gewesen, den Kellogg nicht mehr herstellt.
Größten Demonstrationen seit 2013
Ägypten: Ärzte demonstrieren gegen Polizei-Folter
Kairo (nex) – Kairo erlebt momentan Demonstrationen, wie sie es seit dem Militärputsch im Jahr 2013 nicht mehr gegeben hat. Ägyptische Ärzte demonstrierten am Samstagabend vor dem Hauptquartier ihrer Gewerkschaft im Zentrum von Kairo gegen „chronische Polizeigewalt“. Sie forderten auch eine Verbesserung der Sicherheit in staatlichen Krankenhäusern.
Die Demonstranten trugen Banner mit der Aufforderung, die Polizisten strafrechtlich zu verfolgen, die Berichten zufolge zu Beginn des Jahres zwei Ärzte in einem Krankenhaus in Nord-Kairo angegriffen hatten. Des Weiteren verlangten sie die Verbesserung der Sicherheit in den Krankenhäusern gesetzlich zu regeln. Die Ärztegewerkschaft ihrerseits rief ihre Mitglieder zu Demonstrationen am Samstag außerhalb der Krankenhäuser im ganzen Land auf, die sie in Abstimmung mit dem Protest am Gewerkschaftshauptquartier durchführen sollten. Ende Januar wurden mehrere Polizisten verhaftet, nachdem sie Berichten zufolge zwei Ärzte in einem Krankenhaus im Al-Matariyyah-Distrikt in Nord-Kairo angegriffen hatten. Die Polizisten wurden jedoch alle – zur Empörung der Ärzte im ganzen Land – innerhalb von 24 Stunden wieder freigelassen. Die Gewerkschaft verlangt die Überstellung der Polizisten vor ein Strafgericht.
In Ägypten hat es in jüngster Zeit mehrere Proteste gegen Polizeigewalt zusammen mit einer steigenden Anzahl von Arbeitsniederlegungen gegeben.
Manche Beobachter vergleichen die gegenwärtige Situation mit der Zeit Anfang 2011, als Volksaufstände zum Rücktritt des autokratischen Präsidenten Hosni Mubarak nach über 30 Jahren an der Macht führten. Am 12. Februar diese Jahres fand eine bedeutende Demonstration von Ärzten in Kairo statt, wie man sie seit dem Militärputsch 2013, der nach nur einem Jahr Amtszeit zum Sturz des ersten frei gewählten Präsidenten Mohammed Mursi führte, nicht mehr erlebt hatte. Nicht einmal eine Woche später führte die Ermordung eines Taxifahrers im Darb al-Ahmar-Distrikt, einem Armenviertel in Kairo, zu wütenden Protesten außerhalb der Hauptsicherheitsdirektion von Kairo.


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