Militäroperation "Schutzschild Euphrat"
Ein türkischer Soldat bei PYD-Angriff in Nordsyrien getötet
"Älteste Messe der Türkei"
Türkei: 85. Internationale Messe Izmir ist eröffnet
Wirtschaft
Südosttürkei: „Terror und Gewalt halten die Menschen davon ab, in die Region zu investieren.“
Türkisch-russische Beziehungen
Erdogan und Putin: Bilaterale Gespräche vor G20-Gipfel
Ankara (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin sind nach Angaben von Informationsquellen aus dem türkischen Präsidialamt darin übereingekommen, die Lieferung humanitärer Hilfe an Syrien zu beschleunigen. Des Weiteren seien bilaterale Gespräche vor dem für den 4. und 5. September vorgesehenen G20-Gipfel in Hangzhou in China geplant, so die Quelle weiter.
Erdogan und Putin erörterten am heutigen Freitag während eines Telefongesprächs die bilateralen Beziehungen sowie die Zusammenarbeit bei regionalen Angelegenheiten und humanitären Krisen. Während des Gesprächs hoben die beiden Politiker auch die Bedeutung der Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern hervor.
Erdogan gab Auskunft über die andauernde Militäroperation „Schutzschild Euphrat“ gegen den IS (Daesh) in Nordsyrien. Beide Politiker wiesen darauf hin, wie wichtig die Fortsetzung der Zusammenarbeit im Kampf gegen den IS (Daesh) und alle anderen Terrorgruppen für die Sicherheit in der Region sei, teilte die Quelle mit.
Militäroperation "Schutzschild Euphrat"
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Selbstmordanschlag in Sirnak
Mindestens 11 Tote: Erdogan verurteilt tödlichen Selbstmordanschlag in Südosttürkei
Nach Beschwerde der Menschenrechtsliga
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Militäroperation „Schutzschild Euphrat“
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Finanzen
Deutschland: Für 83,7 Prozent der Unternehmen sind Zahlungsverzögerungen Alltag
Zahl der Verhaftungen seit 2007 steigt auf 16
Türkei: Zwei weitere Verhaftungen im Mordfall des armenischen Journalisten Hrant Dink
Istanbul (nex) – Wie eine Quelle aus juristischen Kreisen mitteilte, wurden am gestrigen Donnerstag im Mordfall Hrant Dink zwei weitere Personen verhaftet. Als Teil der laufenden Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul waren Ende Juli Oberstleutnant Metin Yildiz und der Journalist Ercan Gün festgenommen worden.
Das Zweite Friedensgericht in Istanbul verfügte nun die Verhaftung der Beschuldigten wegen Mitgliedschaft im Gülen-Netzwerk FETÖ des in den USA lebenden Fetullah Gülen. Die Zahl der Verhaftungen in dem Fall ist somit auf 16 gestiegen. Dink wurde am 19. Januar 2007 am helllichten Tag vor seinem Büro in Istanbul ermordet.
Der Gründer der türkisch-armenischen Wochenzeitung Agos war eine der bekanntesten armenischen Stimmen der Türkei. Der damals 17-jährige Ogün Samast behauptete, Dink wegen „Beleidigung des Türkentums“ getötet zu haben und wurde 2011 zu 23 Jahren Haft verurteilt. Seitdem befassten sich mehrere Staatsanwälte mit der Frage, ob Samast allein gehandelt habe. Im Juli 2014 urteilte das Verfassungsgericht, in dem Mordfall sei ineffektiv ermittelt worden.
Im Dezember des vergangenen Jahres wurde gegen 26 ehemalige Polizeibeamte wegen der Gründung einer bewaffneten Organisation und Pflichtverletzung Anklage erhoben. Des Weiteren wurde Mitte August in dem Zusammenhang ein Gendarmerieoffizier festgenommen. Neue Behauptungen, dass es zwischen dem Fall und der FETÖ Verbindungen gebe, verleihen den Ermittlungen ebenfalls eine neue Dimension.


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