"Viel zu lasch bestraft."
Polizeigewerkschaft fordert härtere Strafen für Verfasser von Drohbriefen

Vorsitzender Wendt kritisiert Gerichte: Es wird viel zu lasch bestraft Osnabrück (nex) – Nach den bundesweiten Drohungen gegen Schulen hat die Polizeigewerkschaft DPolG härtere Strafen gegen die Verfasser von Drohbriefen gefordert. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Gewerkschaftschef Rainer Wendt: „Es müsste härtere Strafen geben. Die Polizei müsste sich nicht nur den Einsatz, sondern zusätzlich auch noch ihre Ermittlungsarbeit bezahlen lassen.“ Die Kosten der Einsatzkräfte würden sich schnell auf mehrere tausend Euro belaufen. In der Realität sehe es aber so aus, dass viele Gerichtsverfahren gegen die Täter gegen eine kleine Geldbuße von ein paar hundert Euro eingestellt würden. Wendt kritisierte: „Es wird viel zu lasch bestraft.“ Die Gerichte nutzten den möglichen Strafrahmen nicht aus. Da die Polizei grundsätzlich jede Drohung ernst nehmen und ihr nachgehen müsse, koste das die Beamten viel Zeit. „Die Täter müssen erkennen, dass Drohbriefe kein Spaß sind.“ Die Täter seien in der Regel männlich und lebten in einem schwierigen Umfeld, hätten etwa Probleme in der Schule, im Beruf oder in der Familie, sagte Wendt. Der Gewerkschaftschef meinte: „Das sind verkrachte Existenzen, die einfach nichts anderes zu tun haben und den Hass über ihre Erfolglosigkeit auf andere projizieren.“

Autoverkehr soll reduziert werden
Köln: Fußgängerzone vom Dom bis zum Heumarkt?

Köln (nex) – Eine Fußgängerzone vom Dom bis zum Heumarkt – diesen Plan will die Kölner Stadtverwaltung nach Informationen der Kölnischen/Bonner Rundschau der Politik und den Bürgern vorlegen. Ein Ingenieurbüro hat ein Gutachten erstellt, in dem Ideen vorgestellt werden, wie der Autoverkehr in Bahnhofsnähe und in der Altstadt reduziert werden kann. Die von der Verwaltung favorisierte Variante schlägt vor, mehrere Straßen zwischen Roncalliplatz und Heumarkt zu sperren, damit eine durchgehende Fußgängerzone entsteht. Notwendig wird die neue Verkehrsführung aus Sicht der Verwaltung wegen städtebaulicher Pläne wie Via Culturalis oder Archäologische Zone. Diese Attraktionen könnten dann zu Fuß entdeckt werden, ohne dass Touristen von Autos befahrene Straßen überqueren müssten. Die Durchfahrt der Altstadt wäre für Autofahrer nicht mehr möglich. Die Parkhäuser sollen aber erreichbar bleiben. Allerdings nicht mehr alle aus allen Richtungen. Zudem sollen mehr als 100 Stellflächen am Straßenrand verschwinden.

Samsung stellt Produktion ein
Phablets: Alternativen zum Samsung Galaxy Note 7

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Dortmund (nex) – Seit Kurzem ist es offiziell: Samsung nimmt sein Phablet Galaxy Note 7 vom Markt und stellt die Produktion ein. Alle bereits ausgelieferten Modelle werden zurückgerufen und die Käufer können sich zwischen einer Rückerstattung oder einem alternativen Gerät entscheiden.

Ein gleichwertiges Gerät mit allen Funktionen gibt es natürlich nicht, doch was sind die besten Alternativen? Auf ein neues Note-Modell zu warten ist aktuell keine Lösung. Schließlich steht noch gar nicht fest, ob der Konzern die Reihe überhaupt weiterführen wird. Und selbst wenn, so schnell würde es definitiv nicht erscheinen. Die Suche nach einem Ersatzgerät ist also unausweichlich.

Samsung Galaxy S7 Edge

Das Note 7 zeichnet zwei Besonderheiten aus. Dies wäre zum einen der S-Pen und zum anderen das Edge-Display (auf beiden Seiten gebogen). Deshalb verwundert es nicht, dass das Galaxy S7 Edge aus eigener Produktion die wohl beste Alternative ist. Der Bildschirm ist ebenfalls gebogen und es kann von der Leistung her ohne Probleme mit dem Note der siebenten Generation mithalten. Alles andere wäre auch verwunderlich, da es aus der S-Serie das aktuelle Flaggschiff ist. Abstriche muss man nur beim fehlenden Iris-Scanner, beim nicht vorhandenen Stift und bei einem um 0,2 Zoll kleineren Display machen. Kleinere Unterschiede gibt es auch beim Design, doch unterm Strich ist es die beste Alternative. Das zeigt auch die Praxis, da sich laut aufgetauchten Zahlen über 90 Prozent für das S7 Edge statt einer Geldrückgabe entscheiden.

Samsung Galaxy Note 5

Manche werden sich sicherlich fragen, ob nicht auch der Vorgänger (das Galaxy Note 5) ein cleverer Umtausch wäre. Theoretisch ist das auch so, schließlich hat auch dieses Modell einen Stift und ein beeindruckendes Display. Einen Strich durch die Rechnung macht allerdings die Verfügbarkeit. Samsung hat sich beim Note 5 gegen einen Release in Europa entschieden, sodass es gar nicht oder nur über Umwege erhältlich ist. Aus diesem Grund ist es leider keine Alternative.

Muss es ein Stift sein?

Leider ist die Auswahl an Handys mit Stiften begrenzt, deshalb bieten andere Hersteller nur bedingt eine gleichwertige Lösung. Einer der wenigen Marken ist LG, sie haben zum Beispiel das LG Stylus 2 im Angebot. Von einem High-End-Gerät kann aber bei Weitem nicht die Rede sein, das Display löst bei 5,7 Zoll lediglich mit 720p auf. Außerdem ist der Prozessor (Snapdragon 410) kein Leistungsmonster. Wer also unbedingt einen Stift dabei haben möchte, der muss entweder zum Stylus 2 oder zu einer Vorgängerversion des Note 7 greifen.

Leistung statt S-Pen

Ist der Stift kein Muss, dann sieht die Auswahl an Alternativen wesentlich besser aus. Geräte wie das OnePlus 3, Sony Xperia XZ oder das Google Pixel XL stehen dem Note 7 in nichts nach. Das gilt zumindest für die Performance, einige Punkte unterscheiden sich dann aber doch. So fällt beispielsweise die Akkulaufzeit kürzer aus oder die Kamera ist ein wenig schlechter. Fakt ist aber, dass in Sachen Antrieb viele Konkurrenten dem Note 7 nahe kommen. Vom Aussehen her muss man natürlich auf den gebogenen Bildschirm verzichten, außerdem enthält keines der Smartphones einen S-Pen.

Die Anforderungen haben oberste Priorität

Die perfekte Alternative zum Samsung Galaxy Note 7 gibt es nicht. Manche haben mehr (wie das Galaxy S7 Edge) und manche bedeutend weniger (wie das LG Stylus 2) Eigenschaften vom Phablet. Die meisten Features hat aber ganz klar das S7 Edge, aus diesem Grund entscheidet sich die Mehrheit dafür. Laut einigen Quellen wurde dafür sogar die Produktion der beiden S7-Modelle erhöht.

Eine generelle Antwort lässt sich letztendlich nicht geben, es variiert von Fall zu Fall. Wer auf das Edge-Display steht, der sollte sich für das Galaxy S7 Edge entscheiden. Wer hingegen vor allem an die Leistung des Note 7 herankommen will, der ist mit einem Sony Xperia XZ oder einem Google Pixel XL gut bedient.

Kampf gegen Terror
IS-Verdächtige: Mehrere Festnahmen in Istanbul

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Vier IS (Daesh)-Verdächtige, die während der Militäroperation Schutzschild Euphrat gegen die von der Türkei unterstützte Freie Syrische Armee gekämpft hatten, wurden in Istanbul gefasst. In einer von der Istanbuler Polizei durchgeführten Militäroperation wurden die vier Männer am heutigen Dienstagabend in den Distrikten Ümraniye, Üsküdar, Sultanbeyli und Pendik festgenommen. Unterdessen wurden sieben weitere Personen, die wegen IS (Daesh)-Verbindungen festgenommen worden waren, verhaftet. In der vergangenen Woche wurden im Laufe einer Operation gegen eine IS (Daesh)-Zelle im Istanbuler Distrikt Sultanbeyli 19 Personen festgenommen. Sie werden des Waffenschmuggels für IS (Daesh)-Terroristen, die in Syrien kämpfen, beschuldigt. Das türkische Militär startete am 24. August gemeinsam mit der von den USA angeführten Koalition in der nordsyrischen Grenzstadt Dscharablus eine grenzüberschreitende Militäroperation zur Säuberung des Gebiets von der IS (Daesh)-Terrorgruppe. Die von der Türkei unterstützte FSA hat bislang ein Gebiet von über 1.000 Quadratkilometer an der türkischen Grenze von IS-Terroristen befreit.

Nordrhein-Westfalen
Geiselnahme in Düren: Ein Toter und eine Schwerverletzte

In der Dürener Innenstadt hat es am heutigen Dienstagnachmittag eine Geiselnahme gegeben. Die Polizei hat bestätigt, dass der Einsatz mittlerweile beendet ist. Bei der Geiselnahme in einem Friseursalon wurde ein Mann getötet und eine Frau schwer verletzt. Die Frau befindet sich nach Angaben der Polizei im Krankenhaus. Die Innenstadt wurde abgesperrt. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) ist vor Ort. Gegen 15 Uhr ging ein Notruf bei der Polizei ein. Ein Schuss sei in dem Friseursalon „Super 10 Hair Company“ am Wirteltorplatz in der nordrhein-westfälischen Stadt gefallen. Wie viele Schüsse gefallen seien, wie viele Verletzte es gegeben habe und was genau geschehen sei, sei noch unklar, teilte eine Polizeisprecherin mit. Unbestätigten Angaben zufolge soll ein Mann den Friseursalon betreten und nach einer Frau gerufen haben. Er habe dann einen Mann in seine Gewalt gebracht. Anschließend habe er sich in einer Wohnung verschanzt. Ob es sich bei dem getöteten Mann um den Geiselnehmer handelt, ist noch unklar. Es soll sich um eine Beziehungstat gehandelt haben. Die Dürener Zeitung berichtet, dass ein Kaufhaus und eine Bankfiliale komplett geräumt wurden. Wie RP online berichtet, habe die Polizei der Redaktion gegen 17.30 bestätigt, dass der Polizeieinsatz beendet sei.

Flüchtlingsabkommen
EU gibt 467 Millionen Euro für syrische Flüchtlinge in der Türkei aus

Brüssel (nex) – Die Europäische Union hat am gestrigen Montag angekündigt, dass von den für die mehr als drei Millionen in der Türkei lebenden Flüchtlinge versprochenen drei Milliarden Euro 467 Millionen Euro ausgezahlt worden seien. „Die Gesamtsumme der bislang unter der Flüchtlingsfazilität für die Türkei ausgegebenen Zuschüsse beträgt somit aktuell über 2,2 Milliarden Euro, von denen 1,2 Milliarden bereits durch konkrete Verträge vergeben worden sind“, erklärte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in einem Schreiben über den Fortschritt bei der Umsetzung der Fazilität und fügte hinzu. „Davon wurden 467 Millionen Euro an Durchführungspartner gezahlt. Der Restbetrag wird schrittweise mit der fortschreitenden Umsetzung der Projekte ausbezahlt werden“, so Juncker weiter. Der Kommissionspräsident wies darauf hin, dass die Förderung aus der Fazilität einschließlich der Fördermittel der Mitgliedstaaten, einen „realen, greifbaren Unterschied“ im Leben der über drei Millionen Flüchtlinge in der Türkei ausmachten, mit denen sie in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Ernährung und Schutzbedarf unterstützt würden. Christos Stylianides, EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, habe am 26. September gemeinsam mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP), dem Türkischen Roten Halbmond, dem türkischen Ministerium für Familien- und Sozialpolitik und der türkischen Katastrophenschutzbehörde (AFAD) das Programm „Soziales Sicherheitsnetz für Notfälle“ gestartet, das zunächst über ein Budget von 348 Millionen Euro verfüge, so Juncker. „Eine Million besonders bedürftige Flüchtlinge in der Türkei sollen eine Bargeldkarte erhalten, auf die monatlich eine bestimmte Summe überwiesen werden soll“, erklärte Juncker. So könnten sie sich um ihre Grundbedürfnisse wie Lebensmittel und Unterkunft kümmern, und dies werde sie zudem darin unterstützen, ihre Kinder zur Schule schicken, betonte er. Der Kommissionspräsident wies auch auf zwei weitere Verträge im Bildungs- und Gesundheitsbereich hin, die am 27. September unterschrieben worden seien und Zuschüsse in Höhe von 600 Millionen Euro beinhalteten: „Der erste Vertrag gewährt über eine halbe Million syrischen Kindern Zugang zur regulären Schule. Der zweite Vertrag gewährt etwa zwei Millionen Menschen Zugang zur medizinischen Grundversorgung.“ Juncker fügte hinzu, dass die Kommission weitere Projekte unter der Fazilität durchführen werde. Mit der Fazilität liefere die EU eines der Schlüsselelemente des EU-Türkei-Abkommens vom März 2016, so der Kommissionspräsident. Ziel des am 18. März vereinbarten Abkommens zwischen der EU und der Türkei ist die Eindämmung der gefährlichen Migration der Flüchtlinge über dem Ägäischen Meer nach Europa durch strengere Maßnahmen gegen die Menschenhändler. Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Situation der etwa drei Millionen Flüchtlinge in der Türkei.

E-Auto-Umweltbonus
Erst 3665 Käufer von reinen E-Autos erhielten bisher Kaufprämie

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Düsseldorf (nex) – Die Anfang Juli eingeführte Kaufprämie für Elektro-Autos erweist sich weiterhin als Ladenhüter. Von Anfang Juli bis Mitte Oktober hätten 3665 Käufer von reinen Elektro-Autos die Prämie bewilligt bekommen, sagte der Chef des zuständigen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), Arnold Wallraff, der „Rheinischen Post“. „Die Anträge für den E-Auto-Umweltbonus nehmen zu, aber auf sehr niedrigem Niveau“, sagte Wallraff. Das Ziel der Bundesregierung ist, bis 2020 wenigstens eine halbe Million E-Autos auf deutsche Straßen zu bringen. „Wir haben gerade die Marke von 5000 Förderfällen für E-Autos und Hybride zusammen geknackt, haben aber Geld für 100.000 E-Auto-Förderfälle pro Jahr zur Verfügung“, sagte der Bafa-Präsident. Von insgesamt 600 Millionen Euro an Fördermitteln, die der Bund bis 2019 bereitstelle, sei bisher erst ein einstelliger Millionenbetrag abgeflossen, sagte Wallraff. Er warf der Industrie vor, mit der Entwicklung nicht Schritt zu halten. „Die deutsche Industrie sieht E-Autos immer noch als Nischenmodelle. Sie hängt weiter dem Diesel-Traum nach, dabei ist völlig klar, dass nicht der Diesel die Zukunft ist, sondern das E-Auto“, sagte Wallraff. Die Auto-Hersteller müssten deutlich höhere Rabatte bieten. Zudem hätten E-Autos weiterhin nicht die nötige Reichweite.

Terrordrohung
Droh-Mails gegen Schulen: Absender will Rache für Al-Bakr

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Verfasser nimmt Bezug auf den Tod des mutmaßlichen IS-Terroristen Osnabrück (nex) – Die Drohungen gegen mehrere Schulen im Bundesgebiet haben möglicherweise einen terroristischen Hintergrund. Nach Informationen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ soll der unbekannte Verfasser der E-Mails behauptet haben, Rache für den Tod des mutmaßlichen IS-Terroristen Dschaber al-Bakr nehmen zu wollen. Demnach war die E-Mail in fehlerhaftem Deutsch verfasst. Der Absender habe behauptet, sein „Kumpel“ sei „ISIS-Kämpfer“ und habe ihn bezahlt, „damit ich sprengen kann“. Er wolle Rache für den Tod von Al-Bakr nehmen. Der Anschlag werde am Montag um 10 Uhr erfolgen, soll es nach Informationen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ in der Droh-Mail heißen, deren Inhalt der Redaktion in Auszügen bekannt ist.

Mossul-Offensive
Irak: IS zündet beim Rückzug Ölquellen an

Istanbul (nex) – Die Schlacht um die Befreiung Mossuls, der zweitgrößten Stadt von Irak, verzeichnet mit der Zerstörung von IS-Verteidigungslinien durch die Peschmerga-Truppen am heutigen Montag Fortschritte. Die Peschmerga-Truppen sind den halb-autonomen kurdischen und von Bagdad kontrollierten irakischen Regierungstruppen gegenüber loyal. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu aus militärischen Kreisen erfahren habe, befänden sich die Peschmerga-Truppen sieben Kilometer östlich von Mossul. Die irakischen Regierungstruppen drängen indes in das Gebiet al-Kuwer im Südosten der Stadt ein. Die von den Peschmerga eroberten acht Dörfer befänden sich an der Verbindungsstraße zwischen Mossul und Erbil, erklärte der Peschmerga-Oberst Mustafa Sarhank gegenüber Anadolu und fügte hinzu, die IS-Milizen hätten mehrere Ölquellen angezündet, bevor sie sich vor dem Angriff zurückgezogen hätten. Eine internationale von den USA angeführte Anti-IS (Daesh)-Luftallianz, habe, so der Oberst weiter, IS (Daesh)-Stellungen entlang der al-Khazir-Achse angegriffen. Einem Peschmerga-Offizier zufolge seien fünf Peschmerga-Kämpfer bei einem Autobombenanschlag östlich von Mossul getötet und zehn weitere verletzt worden, berichtet Anadolu weiter. Die anonyme Quelle habe der Nachrichtenagentur mitgeteilt, dass sich unter den Verletzten auch der Sohn des Vizepräsidenten der Regierung der halbautonomen kurdischen Gebiete befinde. Unterdessen seien einer Quelle aus dem irakischen Militär zufolge vier irakische Soldaten im Kampf gegen den IS (Daesh) südlich von Mossul gefallen, so Anadolu weiter. Die voranschreitenden Soldaten würden mit starkem Widerstand der Terrorgruppe konfrontiert, so die Quelle weiter.
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„Wir können nicht vorhersagen, wie lange die Rückeroberung Mossuls vom IS (Daesh) durch die irakischen Regierungstruppen dauern wird“, erklärte der Kommandeur der Anti-IS-Koalition Stephen Townsend. Die lange erwartete Mossul-Offensive zur Befreiung der Stadt vom IS (Daesh) ist nach Angaben des irakischen Premierministers Haider al-Abadi Sonntagmitternacht angelaufen. Die internationale von den USA angeführte Anti-IS-Koalition unterstützt die irakischen Regierungstruppen mit Luftschlägen, Artillerie, geheimdienstlichen Informationen, Beratern sowie Fliegerleitoffizieren (FAC). Gemeinsam mit den irakischen Regierungstruppen nehmen Polizei- und Peschmerga-Kräfte, die al-Haschd asch-Schabi (regierungsnahe schiitische Milizen), die al-Haschd al-Watani (regierungsnahe mehrheitlich sunnitische Milizen) sowie die Anti-IS-Koalition an der Militäroffensive teil. Der IS (Daesh) hatte Mitte 2014 die Mossul erobert und weite Teile des Nord- und Westiraks überrannt. In den vergangenen Monaten hat die irakische Armee mit Unterstützung der aus 60 Ländern bestehenden und von den USA angeführten Luftallianz viele Gebiete zurückerobert. Dennoch hält die Terrorgruppe einige Teile des Landes einschließlich Mossul unter ihrer Kontrolle. In den vergangenen Wochen konnten die Armee und ihre Verbündeten einen schrittweisen Erfolg in der Stadt verzeichnen, deren Befreiung die Regierungsvertreter in Bagdad noch vor Jahresende versprochen haben.  

Ludwigshafen
Ein Toter und mehrere Schwerverletzte nach Explosion bei BASF

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Ludwigshafen (nex) – Beim Chemiekonzern BASF kam es gegen 11.30 Uhr zu einer Explosion. Der Großbrand ist nach Feuerwehrangaben unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht. Die BASF teilte mit, dass für die Bevölkerung keine Gefahr bestehe. Wie die Stadt Ludwigshafen auf einer Pressekonferenz informierte, würden sechs Menschen, unter ihnen auch Feuerwehrleute, vermisst. Es gebe bislang sechs Schwerverletzte, etliche Personen mit leichten Verletzungen sowie einen Toten. Die Zahlen könnten sich noch ändern, so die Verantwortlichen weiter. Spiegel online berichtet, dass 160 Feuerwehrleute, aber auch Notfallseelsorger und weitere Rettungskräfte vor Ort seien. Die Ursache für die Explosion sei nach Angaben des Unternehmens noch unklar. Aus Sicherheitsgründen seien zentrale Produktionsanlagen, darunter die zwei sogenannten Steamcracker, heruntergefahren worden. Eine durch den Brand entstandene Rußwolke hat sich Richtung Mannheim bewegt. Bislang seien keine Gefahren für die Bevölkerung festgestellt worden, so die BASF weiter. Man rät den Menschen in Ludwigshafen und Mannheim jedoch, in ihren Häusern zu bleiben, Türen und Fenster geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Der Zwischenfall ereignete sich nach Konzernangaben gegen 11.30 Uhr im Landeshafen Nord. Laut Zeit online entstand der Brand bei Arbeiten an einer Rohrleitungstrasse, mit der Vorprodukte von Schiffen zu den eigentlichen Produktionsstätten transportiert werden. Das Unternehmen habe bestätigt, dass es zunächst einen Brand an einer Versorgungsleitung im Hafen gegeben habe. Als die Feuerwehr eingetroffen sei, sei es zur Explosion gekommen.