Auch interessant:
Baden-Württemberg: „Kurdenmarsch“ nach Gewaltexzessen von PKK-Anhängern verboten
„Die Angehörigen dieses Clans sind Araber aus dem Libanon und aus Mardin/Türkei, die überwiegend arabisch sprechen und unter dem Vorwand, Kurden zu sein, in Deutschland Asyl beantragen und sich als Staatenlose ausgeben, um der Abschiebung zu entgehen. In den Behördenakten werden sie meistens fälschlicherweise als Kurden aus dem Libanon geführt. Die Gruppe Mhallami selbst bezeichnet sich aber zum größten Teil als Araber, nicht als Kurden. Sie gehören der kurdischen Community in Deutschland nicht an.“ Doch erst jüngst aufgetauchte Bilder des mutmaßlichen Täters widerlegen Tanriverdis Aussage. So sind in sozialen Netzwerken unzählige Bilder sowohl des Täters als auch des Opfers aufgetaucht, die sehr wohl belegen, dass beide einen kurdischen Hintergrund haben oder sich zumindest in diesem Milieu aufhalten. So steht der mutmaßliche Täter, der 38-jährige Nurettin B., vor einer PKK-Fahne, war mehrfach auf PKK-nahen Veranstaltungen zugegen und anscheinend auch sehr aktiv, was die „Kurdenfrage“ angeht. Ausserdem sind Aufnahmen vorhanden, die zeigen, dass die gesamte Familie, auch die der Frau politisch aktiv tätig sind. Die „Mhallami“ werden von den Kurden nicht als Kurden gesehen, während die Araber im Nahen Osten wiederum sie nicht als Araber betrachten. Es gibt hierzu mehrere Erklärungsversuche, darunter die von Lokman I. Meho, Farah W. Kawtharani: The Kurdish community in Lebanon (Seite 2-3). Wenn die Kurdische Gemeinde in Deutschland sich genauso viel Mühe geben würde, nicht nur Nichtkurden auszusortieren, sondern „Kurden“ zu vereinnahmen, die sich nicht als „Türken“ betrachten und die an unzähligen zu verurteilenden Straftaten beteiligt waren, dann wäre die Erklärung verständlich. So aber hinterlässt es einen faden Beigeschmack.


Butterwegge: Reichtum für die Armen antasten" title="
Mehr als 1.000 Schädel aus der Kolonie Deutsch-Ostafrika in Depot in Berlin gefunden" title="