Kampf gegen den Terror
Türkei: Seit September über 1.400 PKK-Terroristen getötet oder festgenommen

Istanbul (nex) – Über 1.400 PKK-Terroristen wurden nach einer Analyse der offiziellen Daten durch die Nachrichtenagentur Anadolu zwischen Anfang September und Ende Oktober während Sicherheitsoperationen inner- und außerhalb der Türkei neutralisiert.

Türkische Sicherheitskräfte setzen den Kampf gegen die Terrororganisation PKK fort, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Frieden und die öffentliche Ruhe im Land zu stören und auch Zivilisten mit ihren Angriffen zu treffen.

Während der zwischen dem 1. September und dem 23. Oktober durchgeführten Operationen wurden insgesamt 1.450 Terroristen neutralisiert, von denen 1.361 getötet und 66 lebend gefasst wurden sowie 23 sich ergeben hatten. Im selben Zeitraum wurden aber auch 113 Sicherheitskräfte getötet. Davon waren 75 Soldaten , 4 Polizisten und 34 Dorfbeschützer.

In Einsätzen gegen die PKK und ihrem jungen Flügel wurden 902 Verdächtige festgenommen, von denen 277 anschließend verhaftet wurden. Unter ihnen befanden sich auch Vertreter der Demokratischen Partei der Regionen (DBP) und der oppositionellen Demokratischen Partei der Völker (HDP). In 53 Tagen wurden 33 bombenbeladene Fahrzeuge im Südosten und Osten des Landes zerstört, so geschehen in Sirnak, Mus, Van, Hakkari, Diyarbakir, Bitlis und Tunceli.

Insgesamt 22 Sprengsätze, die Terroristen auf Straßen in den Provinzen Tunceli, Diyarbakir, Bingol, Mardin, Sanliurfa, Van, Mus, Erzurum und Hakkari gelegt hatten, wurden ebenfalls zerstört. Die bewaffneten Drohnen der Türkei neutralisierten ebenfalls über 70 Terroristen in der Region, vor allem in Hakkari. Die PKK, die von der Türkei, den USA und der EU als eine Terrororganisation eingestuft wird, hat ihren jahrzehntelangen Kampf im Juli des vergangenen Jahres wiederaufgenommen.

Seitdem wurden bei Anschlägen von PKK-Terroristen über 700 Sicherheitskräfte getötet. Sie erforderten auch das Leben vieler Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, während über 8.000 PKK-Terroristen im Zuge der Militäroperationen eliminiert wurden. Unterdessen haben die Koalitionskräfte vier  IS (Daesh)-Terroristen in Nordwestsyrien bei vier Luftschlägen getötet sowie zwei Fahrzeuge, zwei Gebäude und einen Mörser zerstört.


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Vollautomatische Auszahlung
Sofortkredit verkürzt Dauer von Antrag bis Auszahlung von Tagen auf Minuten

Berlin (nex) – Vom Kreditantrag bis zur Auszahlung des Kredits dauert es bislang im Durchschnitt mehrere Tage. Für jeden zweiten Ratenkreditnehmer (48 %) ist das zu lange. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Forsa-Umfrage. 72 Prozent haben ein Interesse an Sofortkrediten. – Kreditkunden erfahren in Echtzeit, ob sie ihren Kredit erhalten. – Kreditkunden bekommen Geld erstmals sofort ausgezahlt. Im Wettlauf um Kunden arbeiten zahlreiche Banken deshalb an einem neuen Standard für eine beschleunigte Kreditvergabe. Dem Kreditvergleichsportal smava  und der Fidor Bank ist nun der Durchbruch gelungen. Sie bieten seit heute mit dem Kredit2Go einen digitalisierten und erstmals vollautomatischen Sofortkredit in Deutschland an. Kreditnehmer erfahren nun in Echtzeit verbindlich, ob sie den gewünschten Kredit erhalten und bekommen das Geld sofort ausgezahlt. Im Ergebnis verkürzt sich die Dauer von Antrag bis zur Auszahlung von Tagen auf Minuten. Unsicherheit und hoher Aufwand – Kredit2Go löst größte Kundenprobleme bei der Kreditvergabe Kreditnehmer erhalten bei der Bearbeitung in Echtzeit eine verbindliche Rückmeldung und bekommen das Geld bei einer Zusage sofort vollautomatisch ausgezahlt. Damit sind Kreditkunden erstmals in der Lage, benötigte Anschaffungen sicher zu planen und sofort zu tätigen. Termin- und Kapazitätsengpässe bei Banken, der postalische Versand von Unterlagen sowie die manuelle Prüfung und Auszahlung verursachen bislang Verzögerungen und schränken Kreditkunden in ihrer Handlungsfähigkeit ein. Diese Probleme haben smava und die Fidor Bank nun beseitigt. Durch die digitalisierte und vollautomatische Form der Kreditvergabe können Verbraucher nun verlässlich in Echtzeit über Ratenkredite verfügen. Geldautomat, Online Banking, vollautomatischer Sofortkredit – der Kunde rückt weiter in den Mittelpunkt „Online-Dienste wie Amazon Prime und Amazon Now haben Kunden mittlerweile daran gewöhnt, Waren und Dienstleistungen so schnell wie möglich zu erhalten. Daraus hat sich ein genereller Anspruch entwickelt. Dieser wird mit Kredit2Go jetzt erstmals im Kreditbereich erfüllt“, sagt Alexander Artopé, Geschäftsführer und Mitgründer von smava. „Bankkunden forcieren und beschleunigen durch ihr Nutzungsverhalten die Digitalisierung des Bankwesens“, ergänzt Matthias Kröner, CEO der Fidor Bank. Bereits 20 Prozent nutzen ihr Smartphone für Bankgeschäfte. „Mit Kredit2Go wird die manuelle Kreditbearbeitung zum Nutzen des Kunden durch eine vollautomatische ersetzt“, so Kröner weiter. „Ähnlich grundlegend und bedeutend waren bisher nur die Einführung von Geldautomaten und die des Online Banking. Den Kunden kann es freuen. Er rückt weiter in den Mittelpunkt“, fasst Artopé zusammen. Digital und vollautomatisch – so funktioniert Kredit2Go Die Beantragung, Bearbeitung und Auszahlung des Sofortkredits von smava und der Fidor Bank erfolgen digital und vollautomatisch. Hat sich der Kreditkunde für Kredit2Go entschieden, findet eine digitale, vollautomatische und verschlüsselte Bonitätsprüfung statt. Dadurch müssen keine Papierunterlagen wie beispielsweise Gehaltsnachweise mehr zusammengesucht und per Post bei der Bank eingereicht werden. Auch die Wege zur Bank und zur Post entfallen. In einem Live-Video-Chat mit einem Kreditbearbeiter identifiziert sich der Kreditnehmer mithilfe seines Personalausweises oder Reisepasses. Den Kreditvertrag bekommt der Antragsteller per E-Mail zugeschickt. Diesen unterschreibt er, genauso wie beim Online Banking, mithilfe einer Transaktionsnummer (TAN), die er auf sein Mobiltelefon gesendet bekommt. Sobald die digitale Unterschrift erfolgt ist, wird die Kreditsumme vollautomatisch ausgezahlt. So kann der Kreditkunde sofort über das Geld verfügen. Über die Umfrage Forsa hat im Auftrag der smava GmbH im Juli 2016 1.010 repräsentativ ausgewählte Ratenkreditnehmer in Deutschland befragt.

Kaiser's Tengelmann - Zerschlagung
Rewe-Chef empfängt Tengelmann-Betriebsräte

Essen (nex) – Rewe-Chef Alain Caparros hat die Betriebsräte der vor der Zerschlagung stehenden Supermarkt-Kette Kaiser’s Tengelmann für den heutigen Dienstag zu einem Gespräch nach Köln eingeladen. Das sagte Peter Kohne, Betriebsrats-Vize für die Region Nordrhein, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). „Wir wollen wie zuvor Norma und Markant nun auch Rewe darum bitten, die Beschwerde gegen die Ministererlaubnis zurückzunehmen“, sagte Kohne der WAZ. Er habe die Hoffnung, dass damit doch noch alle gut 15.000 Arbeitsplätze bei der verlustträchtigen Mülheimer Kette gerettet werden könnten. Mit den Discountern Norma und Markant hatten zuvor zwei von drei Klägern eingelenkt, so dass es nun allein an Rewe liegt, die beim OLG Düsseldorf erwirkte Blockade gegen die von Sigmar Gabriel erteilte Ministererlaubnis für die Übernahme von Tengelmann durch Edeka aufzuheben. Weil die Komplett-Übernahme durch Marktführer Edeka auf Eis liegt, hatte Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub bereits seine NRW-Filialen zum Verkauf angeboten und damit die Zerschlagung eingeleitet. Die Ministererlaubnis ist aber erst komplett vom Tisch, wenn die erste Filiale verkauft ist.

Weltmeisterschaft
Volleyball: Türkinnen erneut Weltmeister

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Manila (tp/nex) – Die Damen-Volleyballmannschaft des Istanbuler Club Eczacıbaşı VitrinA verteidigte das zweite Mal in Folge den Woman’s Womans World Championship der FIVB in Manila-Philippinen gegen die Konkurrenz aus Italien. Mit 25-19, 20-25, 25-19, 22-25 und 15-11 im Finalspiel gegen die Damen-Volleys Casalmaggiore aus Italien errang die türkische Volleyballmannschaft am vergangenen Sonntag zum zweiten Mal den Weltmeistertitel der FIVB.
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Es ist das erste Mal in der Geschichte des Turniers, dass eine Mannschaft ihren Titel verteidigt, worauf die Sportlerinnen aus der Türkei besonders stolz waren. Glücklich ist man überdies über eine weitere türkische Mannschaft – die Vakifbank. Sie ergatterte den 3. Platz im Turnier, die diesmal in Manila ausgetragen wurde. Die FIVB (Fédération Internationale de Volleyball), ist ein global vertretener Sportdachverband, der Damen-Volleyball-Turnier-Weltmeisterschaften austrägt. Der Wettbewerb wurde erstmals 1991 in Brasilien ausgetragen.  
Turkishpress

"Schwellungen am Kopf"
Bielefeld: Türke nach Polizeieinsatz tot

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Bielefeld (tp/nex) – Nach einem Bericht des Westfalen-Blatts sowie einiger türkischer Medien, starb ein Mann nach einem Streit mit seiner Ex-Frau und dem darauffolgenden Polizeieinsatz in Bielefeld. Der Vorfall, der sich bereits am vergangenen Freitagabend ereignete und bei dem ein türkischstämmiger Gastronomiewirt aus Bielefeld verstarb, wirft einige Fragen auf. Medienberichten zufolge habe dessen Ex-Frau Anzeige gegen die beteiligten Polizeibeamten erstattet. Der 39-jährige Taner Devrimcivi befand sich am vergangenen Freitag in der Wohnung seiner Ex-Frau, ein Streit eskalierte und die Polizei wurde gerufen, heißt es in den Meldungen. Bei dem anschließenden Gerangel vor der Wohnungstür soll einer der Polizeibeamten den Mann mit der Faust durch die Türangel geschlagen haben. Zwei weitere Beamtinnen hätten zusätzlich Pfefferspray eingesetzt und so den Mann überwältigt. Laut Augenzeugen habe der Beamte dabei weiterhin zugeschlagen und anschließend den 39-Jährigen fixiert, vor das Haus auf den Rasen geschleppt und sich auf den wehrlosen Mann gesetzt.
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Bei dem Einsatz soll Taner Devrimcivi einen Kreislaufzusammenbruch erlitten haben. Der 39-Jährige verstarb später in einem Hospital. Nach dem ersten Obduktionsergebnis habe man keine Gewalteinwirkung von außen feststellen können. Der Arzt habe aber Organversagen aufgrund von Kokainmissbrauch festgestellt, was jedoch noch nicht erwiesen sein soll. Neben Verletzungen an Knie, Hand- und Fußgelenken seien auch Schwellungen am Kopf festgestellt worden, berichtet das Westfalen-Blatt. Die Rechtsmedizin werde eine Obduktion vornehmen, die Witwe des Mannes habe Strafanzeige gegen die Bielefelder Polizei gestellt, heißt es weiter im Bericht.

Entschädigungsverhandlungen
Völkermord an Herero: Deutschland verweigert Zahlungen

Dortmund (nex) – Von den Medien kaum beachtet fand vor einigen Tagen in Berlin ein internationaler Kongress über den deutschen Völkermord an den Herero und Nama statt. Der ehemalige CDU-Politiker Ruprecht Polenz, der die Verhandlungen mit der namibischen Regierung für die Bundesregierung führt, hat ausgeschlossen, dass es Wiedergutmachung geben wird. Bei Vetretern der Nachfahren der Opfer des Völkermordes stieß das auf massive Ablehnung. In einer gemeinsamen Resolution fordern die Kongressteilnehmenden die direkte Beteiligung der Herero und Nama an allen Verhandlungen mit Deutschland zum Völkermord und die weltweite Anerkennung des ersten Genozids des 20. Jahrhunderts. Bereits im September gab es Verhandlungen zwischen den Regierungen Deutschlands und Namibias über eine Aufarbeitung des Genozids an Herero und Nama. Opferverbände beklagen, dass die Regierung in Windhuk dabei lediglich eigene finanzielle Interessen verfolge. In zahlreichen Kongressreden, auf zwei eindrucksvollen Kundgebungen in Berlins Mitte, einer von MdB Niema Movassat (Die LINKE) organisierten Pressekonferenz und einem Arbeitstreffen mit Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag machten die Vertreter_innen der Herero- und Nama-Verbände unmissverständlich deutlich, dass es Versöhnung nur auf der Basis ihrer direkten und bedingungslosen Beteiligung an den schon seit 2014 laufenden Verhandlungen zwischen der namibischen und deutschen Regierung zum Genozid an ihren Gemeinschaften geben kann. Sie betonten, dass die beiden Regierungen den entsprechenden Beschluss des namibischen Parlaments vom 26. Oktober 2006 als die alleingültige Grundlage von neu zu beginnenden Verhandlungen anerkennen und die international garantierten Rechte der betroffenen Gemeinschaften wahren müssten. In enger Zusammenarbeit mit afrikanischen, Schwarzen und kolonialismuskritischen Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland erarbeiteten die Herero- und Nama-Delegierten in Berlin eine gemeinsame Kongressresolution, in der die kritische Auseinandersetzung mit dem Völkermord zu einer globalen und gesamtgesellschaftlichen Aufgabe erklärt wird. Neben einer offiziellen Anerkennung des Genozids, einer aufrichtigen Bitte um Entschuldigung von deutscher Seite und Wiedergutmachungsverhandlungen unter direkter Beteiligung der Repräsentant_innen der Herero und Nama aus Namibia und aus der Diaspora wird daher auch eine kritische Beobachtung des verlangten Trialogs durch Nichtregierungsorganisationen gefordert. „Es ist einerseits ein positiver Schritt, aber der andauernde Ausschluss der traditionellen Führer der Nachkommen der beiden Volksgruppen, auf die die Befehle zum Völkermord direkt zielten, verringert die Bedeutung der Verhandlungen zwischen den Regierungen. Es wird keine wirklich dauerhafte Lösung geben, wenn nicht die Vertreter der Opfer-Volksgruppen beteiligt werden“, so Herero-Häuptling Vekuii Rukoro in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Telepolis.

Es gebe eine ganze Menge Dinge, die die deutsche Regierung anderen einschließlich der namibischen Regierung vorschreibe. Sie entscheide, wann sie das tue und wann nicht. Im Augenblick habe sie entschieden, dass sie eine Entschuldigung aussprechen werde, aber dass sie anstelle von Wiedergutmachung der namibischen Regierung nur Entwicklungshilfe zahlen werde. Damit schrieben sie den Opfern in Namibia vor, was sie zugestehen und was nicht, so Rukoro weiter.

In einem Interview mit Radio Dreyeckland kritisierte auch Israel Kaunatjike, ein Herero, der in Berlin lebt und sich für das Bündnis “Völkermord verjährt nicht!” sowie bei Berlin Postkolonial engagiert, dass namibische Herero- und Nama-Verbände von den Gesprächen über eine Aufarbeitung des deutschen Völkermordes Anfang des 20. Jahrhundert ausgeschlossen seien. Kaunatjike spricht gegenüber dem Sender von “Geheimverhandlungen, zu denen die Opferverbände nicht eingeladen sind” und erklärt, die Gruppen wollten die Ergebnisse, die ohne ihre Beteiligung verhandelt worden seien, nicht respektieren. Die namibische Regierung verfolge nur finanzielles Interesse an so genannter Entwicklungshilfe und sei nie in der Frage selbst engagiert gewesen, betonte der Aktivist. Erst auf weltweiten Druck der Opferverbände, dem sich auch das Parlament nicht habe verschließen können, habe sich die Regierung 2006 für das Thema zu interessieren begonnen. Die Opfervertreter selbst habe man jedoch von Beginn an ausgebootet. Der frühere Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses im Deutschen Bundestag, Ruprecht Polenz, habe auf Anfrage im Namen der deutschen Regierung erklärt, dass Verhandlungen dieser Art nur auf Regierungsebene stattfänden, so Kaunatjike. Es sei jedoch die Vertretung eines kleinen Stammes sehr wohl in Berlin mit zu den Verhandlungen eingeladen worden, die jedoch nicht die breite Bevölkerung und die Opfer repräsentiere. “Das ist ein ‘Teile und herrsche’, und das stört uns einfach”, erklärt der Herero-Aktivist. Eine Bedeutung für die Gegenwart habe die Frage, wer in wessen Namen verhandelt, durchaus noch, so Kaunatjike. “Vertriebene in Botswana, Südafrika und Angola, deutsche Siedler leben heute noch auf deren Land”, erklärte er weiter. Zu 75 Prozent handle es sich dabei um Farmland. Man strebe diesbezüglich eine Restitution oder eine Entschädigung an. “Unsere Anliegen werden ignoriert”, so Kaunatjike in einem Gespräch mit dem Nachrichtenportal NEX24. “Sie werden uns aber nicht bremsen können.” Man rücke die Schädel seiner Vorfahren unter fadenscheinigen Gründen nicht heraus. Um die angebliche Minderwertigkeit der Afrikaner zu belegen, brachten die Deutschen aus ihrer damaligen Kolonie Schädel und Gebeine Einheimischer nach Berlin. Der Historiker Jürgen Zimmerer, der sich seit Jahren mit der Kolonialgeschichte befasst, geht davon aus, dass damals über 1000 menschliche Überreste nach Deutschland gelangten, deren Reste teilweise bis heute in Archiven, Magazinen und Kliniken lägen, berichtet Deutschlandradio Kultur. Die Geschichte der Schädel, das sei bis heute ein Trauma für ihr Volk, empört sich Ester Utjiua Muinjangue, Angehörige der Volksgruppe der Herero aus Namibia. “Die deutsche Schutztruppe brachte die abgetrennten Köpfe zu den Herero-Frauen und zwang sie, sie zu reinigen, damit sie wie Eier fein säuberlich in Kartons nach Deutschland transportiert werden konnten, beschreibt Muinjangue. Es konnten die Köpfe ihrer Ehemänner, Brüder oder Schwestern sein.” Der seit 1970 in Berlin lebende Herero-Nachfahre Kaunatjike fordert außer einer offiziellen Entschuldigung der Bundesregierung die viel stärkere Förderung zivilgesellschaftlicher Initiativen zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Genozid als bisher. Die Bundesregierung habe die Forschung an menschlichen Gebeinen, die im kolonialen Unrechtskontext nach Deutschland deportiert worden seien und nicht der Rückgabe an die Herkunftsgesellschaften dienten, zu unterbinden. Die Aufstellung riesiger rasseanthropologischer Sammlungen mit den sterblichen Überresten tausender Kolonisierter und Widerständiger aus aller Welt sei eines der düstersten Kapitel der europäischen Wissenschaftsgeschichte, lässt das Bündnis in der Pressemitteilung verlautbaren. Vor dem Hintergrund der daran anknüpfenden Verbrechen der NS-Wissenschaft komme der Bundesrepublik hierbei eine besondere historische Verantwortung zu.
“Wir kämpfen für eine Wiedergutmachung und Anerkennung des Völkermordes”
Im Gegensatz zu den Armeniern würden sich die Nachfahren der Völkermordopfer von der Bundesregierung nicht ernst genommen fühlen, kritisierte der Sprecher der Berliner Nichtregierungsorganisation, Kaunatijke, in einem Interview mit dem Deutschlandfunk: “Wir werden einfach diskriminiert und als zweite Klasse behandelt.” Die UNO erkannte bereits 1948 den Völkermord an den Herero und Nama an.

"Ab November werden die Tage länger"
Bundeswehr startet Youtube-Serie „Die Rekruten“

Köln (nex) – Am 1. November startet auf dem YouTube-Kanal „Die Rekruten“ eine neue Serie der Bundeswehr. Die „Reality-Doku“ begleitet zwölf Rekruten während ihrer Grundausbildung an der Marinetechnikschule in Parow (Stralsund). Vom ersten Antreten bis zum feierlichen Gelöbnis – die Serie zeigt hautnah, wie aus jungen Menschen junge Soldatinnen und Soldaten werden. Die Folgen erscheinen täglich um 17 Uhr auf dem YouTube-Kanal. „In zwölf Wochen durchleben die jungen Leute eine spannende Entwicklung. Sie, werden an ihre Grenzen geführt und entdecken dabei ihre eigenen Stärken. Wir zeigen das auf Augenhöhe mit den jungen Menschen und räumen gleichzeitig mit den alten Klischees über die Bundeswehr auf“, so Dirk Feldhaus, Beauftragter für die Kommunikation der Arbeitgebermarke Bundeswehr. Der Stil der Serie ist dabei durch eine besondere Nähe zu den Protagonisten gekennzeichnet. Sie holt die Jugendlichen in ihrer Welt ab und die Zuschauer durchleben aus erster Hand die persönlichen Höhen und Tiefen der Protagonisten mit. In den Jahrzehnten vor der Aussetzung der Wehrpflicht haben Millionen von Männern die Grundausbildung selbst erlebt und viele Mythen und Geschichten darüber erzählt. Die Serie zeigt jetzt authentisch, wie die Grundausbildung heute abläuft für junge Männer und junge Frauen, die sich heute freiwillig für eine Karriere in der Bundeswehr entscheiden. Unter dem Motto „Mach, was wirklich zählt.“ sucht die Bundeswehr seit 2015 die geschicktesten Hände und klügsten Köpfe für ihre anspruchsvollen Aufgaben. Als attraktiver Arbeitgeber bietet die Bundeswehr einen sinnstiftenden und einen – auch über die Dienstzeit hinaus – qualifizierenden Beruf. Jährlich stellt die Bundeswehr über 20.000 Menschen ein, knapp 10.000 junge Menschen starten ihre Karriere mit dem Freiwilligen Wehrdienst.

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"Nicht zu den Krefeld Pinguinen"
Eishockey: NHL-Star Ehrhoff kehrt in die DEL zurück

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Düsseldorf (nex) – Eishockey-Nationalspieler Christian Ehrhoff wechselt zurück in die Deutsche Eishockey-Liga (DEL). Das sagte der 34 Jahre alte Verteidiger, der in der nordamerikanischen Profiliga NHL keinen Vertrag mehr erhalten hatte, der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Zu welchem Verein er wechseln wird, ließ er offen. Sein Heimatverein allerdings, die Krefeld Pinguine, wird es nicht sein. „In einem persönlichen Gespräch habe ich dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass ich nicht für die Pinguine spielen werde“, sagte Ehrhoff der Redaktion. „Meine Entscheidung hat primär keine finanziellen, sondern nur sportliche Gründe. Ich möchte mich für einen Klub entscheiden, bei dem ich mich so optimal wie möglich auf die Weltmeisterschaft und die Olympischen Spiele vorbereiten kann.“ Nachdem Christian Ehrhoff vor drei Wochen ein Angebot der Boston Bruins aus der NHL abgelehnt hatte, weil er dort nicht die Rolle des siebten Verteidigers übernehmen wollte, hatte die Jagd nach dem besten deutschen Verteidiger begonnen. Angeblich sollen unter anderem die Kölner Haie Interesse an einer Verpflichtung des 862-fachen NHL-Spielers haben.

Hasskommentare
SPD und Grüne fordern Ermittlungen gegen Facebook-Chef Zuckerberg

Antrag von SPD und Grünen in Niedersachsen – „Betreiber machen sich strafbar“ Osnabrück (ots) – Wenn Facebook Hasskommentare nicht löscht, sollen deutsche Strafverfolgungsbehörden notfalls gegen Unternehmens-Chef Mark Zuckerberg vorgehen. Das fordern die Fraktionen von SPD und Grünen im niedersächsischen Landtag, berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf einen Entschließungsantrag, über den das Parlament kommende Woche abstimmen soll. „Auch Verantwortliche sozialer Netzwerke, die trotz entsprechender Hinweise Hasskommentare nicht entfernen, machen sich strafbar“, sagte Grünen-Abgeordneter Helge Limburg dem Blatt. Im Zweifel sei hier die Justiz gefragt, so der parlamentarische Geschäftsführer seiner Fraktion. Im Antrag berufen sich SPD und Grüne auf den Paragrafen 130 zur Volksverhetzung im Strafgesetzbuch. Ihrer Auffassung nach machen sich die Verantwortlichen von sozialen Netzwerken strafbar, „wenn sie volksverhetzende Inhalte tolerieren und nicht umgehend löschen“. Das Gesetz sieht Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren vor. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass auch Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) härtere Strafen gegen Hasskommentare auf Facebook plant. „Es ist denkbar, die rechtliche Verantwortung derjenigen Konzerne gesetzlich auszuweiten, die als Teil ihres Geschäftsmodells die Verbreitung strafbarer Hasskommentare technisch ermöglichen“, sagte Maas dem „Spiegel“. So könnte Facebook für strafbare Kommentare seiner Nutzer juristisch belangt werden.

Kino
ROGUE ONE: A STAR WARS STORY

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Dortmund (nex) – Die Rebellion steht unmittelbar bevor: Regisseur Gareth Edwards („Godzilla“) inszeniert mit ROGUE ONE: A STAR WARS STORY ein packendes Science-Fiction-Spektakel, das bisher nie gesehene Schauplätze und neue Charaktere mit dem bekanntesten Epos aller Zeiten verbindet. Der erste Stand-Alone-Film aus dem Star Wars Universum verspricht atemberaubende Unterhaltung, fulminante Action-Szenen und eine mitreißende Geschichte rund um die junge Rebellin Jyn Erso (Felicity Jones) – ein Muss für alle Blockbuster-Fans! In seinem mit Spannung erwarteten Blockbuster verbindet Gareth Edwards bisher nie gesehene Schauplätze und neue Charaktere mit dem bekanntesten Epos aller Zeiten. Erzählt wird die Geschichte einer Gruppe ungleicher Rebellen rund um die junge Rebellin Jyn Erso (Felicity Jones), die sich zusammenschließen, um die geheimen Pläne des gefürchteten Todessterns zu stehlen, der gefährlichsten Waffe des Imperiums. Mit Rogue One: A Star Wars Story startet der erste Film, der in der Rubrik „A Star Wars Story“ läuft, in den deutschen Kinos. Während die Filme der Star Wars Saga – darunter auch der mit über neun Millionen Besuchern phänomenal erfolgreiche Star Wars: Das Erwachen der Macht – eine fortlaufende Geschichte rund um die Familie Skywalker erzählen, werden die „A Star Wars Story“-Filme in sich abgeschlossene Abenteuer sein, die stilistisch neue Wege beschreiten, zeitlich und räumlich losgelöst sind und vollkommen neue Facetten und Charaktere der Star Wars – Galaxis beleuchten. Für Rogue One: A Star Wars Story konnten die Filmemacher einen beeindruckenden Cast vor der Kamera versammeln, dazu zählen: die Oscar®-Nominierte Felicity Jones, Diego Luna, Ben Mendelsohn, Donnie Yen, Jiang Wen, Mads Mikkelsen, Alan Tudyk, Riz Ahmed und der Oscar®-Gewinner Forest Whitaker. Regie führte Gareth Edwards („Godzilla”), produziert wurde ROGUE ONE: A STAR WARS STORY von Kathleen Kennedy, Allison Shearmur und Simon Emanuel. Als ausführende Produzenten zeichnen John Knoll und Jason McGatlin verantwortlich, als Co-Produzenten fungieren John Swartz und Kiri Hart.