Blaulicht
Reutlingen: Kinder nach Drogenkonsum im Krankenhaus

Reutlingen (nex) – Nach dem Rauchen einer offenbar mit Betäubungsmitteln versetzten Zigarette mussten am Montagnachmittag zwei 13-jährige Jungs und ein gleichaltriges Mädchen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Mädchen Polizeiangaben zufolge die Zigarette im Wissen, dass sich darin Drogen befinden, vor ein paar Tagen von einem Unbekannten erworben. Am Montag kam sie mit drei Freunden überein, sie gemeinsam im Freien zu rauchen. Als sich Gesundheitsprobleme einstellten, begaben sich die Kinder zu einem Schnellrestaurant in der Max-Eyth-Straße, von wo aus gegen 13.20 Uhr der Rettungsdienst alarmiert wurde. Das Mädchen und zwei ihrer Freunde litten unter massiven Gesundheitsproblemen, das Mädchen kollabierte sogar und war zeitweise nicht mehr ansprechbar. Nach Untersuchung und Behandlung konnten alle drei die Klinik in Begleitung ihrer Eltern wieder verlassen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte die Zigarette mit einer Kräutermischung versetzt gewesen sein. Entsprechende Untersuchungen sind noch im Gange. Eine Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem noch unbekannten Dealer aufgenommen, der dem Mädchen die gefährliche Mischung verkauft hatte.

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Gesundheitspolitik
„Drei Frauen gleichzeitig“: Hebammen-Mangel auf Geburtsstationen

Düsseldorf (nex) – In vielen Kliniken herrscht Hebammen-Mangel: Fast die Hälfte der Hebammen in Krankenhäusern kümmert sich „um drei Frauen gleichzeitig während der Geburt“, heißt es in einem noch unveröffentlichten Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags, das der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ vorliegt. Die meisten Kliniken stehen unter erheblichem Kostendruck. Wie auch aus dem Gutachten hervorgeht, arbeiten 60 Prozent der Entbindungsstationen trotz Sparmaßnahmen nicht kostendeckend. Hinzu kommt der Personalmangel: Fast jede zweite Klinik hat Schwierigkeiten, für offene Hebammenstellen Fachkräfte zu finden, wie es im Gutachten heißt. „Der ökonomische Druck auf Kliniken in Deutschland hat dazu geführt, dass die Versorgung von Frauen in der Geburtshilfe schlecht ist“, sagte Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes, der Zeitung. Die Obfrau der Linksfraktion im Gesundheitsausschuss, Birgit Wöllert, die das Gutachten in Auftrag gegeben hat, fordert: „Im Interesse der Frauen und Säuglinge, aber auch der Hebammen mit ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit muss die Umsetzung der Leitlinie und der Eins-zu-Eins- Betreuung endlich zur Grundlage einer gesetzlichen Personalbemessung werden.“ Aus Sicht des Hebammen-Verbandes sind die Zustände in Entbindungskliniken nicht mehr tragbar: „Die Geburtshilfe insgesamt ist chronisch unterfinanziert. Hebammen haben dies bisher kompensiert“, sagte Verbandschefin Klenk. „Wir haben jetzt jedoch den Punkt erreicht, an dem es nicht mehr weitergeht.“ Viele Kliniken fänden keine Hebammen oder Ärzte mehr, die unter den Bedingungen dort arbeiten wollten. „Darunter leiden letztlich dann Schwangere und Gebärende.“

50 Milliarden Euro Schaden
Cyber-Sicherheitsbehörde warnt vor unsicheren Produkten im „Internet der Dinge“

BSI-Chef Schönbohm: Hersteller sollen haften – 50 Milliarden Euro Schaden in Deutschland pro Jahr durch Kriminelle Osnabrück (ots) – Die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde BSI hat zur IT-Messe CeBIT vor unsicheren Produkten im „Internet der Dinge“ gewarnt. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm:
„Wir werden von der IT immer abhängiger werden, deshalb dürfen keine Beta-Versionen auf den Markt kommen, also Produkte, die noch nicht ausgereift sind.“ Heute könnten Hacker an Autos noch Scheibenwischer fremdsteuern oder Türschlösser hacken: „Das muss sich ändern.“
Die Digitalisierung werde nur gelingen, wenn die Unternehmen mehr für die Sicherheit der Daten und der Datenübertragung tun würden. „Bisher ist das für viele ein Randthema“, kritisierte Schönbohm. Dieses Thema dürfe aber nicht der Wirtschaft überlassen werden: „Auch die Politik muss für Sicherheit sorgen.“ Die Bundesregierung habe im Herbst eine Cybersicherheitsstrategie verabschiedet. Schönbohm sagte: „Wir wollen ein Gütesiegel einführen, das garantiert, dass das Gerät Mindeststandards für die IT-Sicherheit erfüllt.“ Auch das Haftungsrecht müsse sich ändern: „Wer ein Produkt herstellt, das nicht sicher ist, sollte für Schäden verantwortlich gemacht werden können.“ Cyberattacken richteten sich oft gezielt gegen Firmen. Dabei richteten Kriminelle einen geschätzten Schaden von rund 50 Milliarden Euro in Deutschland pro Jahr an, etwa durch entgangenen Gewinn und gestohlene Patente. Das Problem werde immer größer, sagte Schönbohm: „Seit 2009 verdient die organisierte Kriminalität mehr Geld mit Cyber-Crime als mit Drogen.“  

Berlin
FDP warnt Grüne: Türkischen Wahlkampf nicht nach Deutschland holen

Osnabrück (nex) – FDP-Vize Wolfgang Kubicki hält die Forderung von Grünen-Chef Cem Özdemir für „dumm“, wonach Deutsch-Türken in einem gemeinsamen Appell des Bundestages zur Ablehnung der geplanten türkischen Verfassungsreform aufgefordert werden sollen. „Damit bewirken die Grünen genau das, was unbedingt zu vermeiden ist: Sie holen den türkischen Wahlkampf nach Deutschland“, kritisierte Kubicki in einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Er warf Özdemir vor, türkische mit deutscher Innenpolitik zu vermischen. „Das schadet unseren Interessen massiv“, betonte Kubicki. Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan will ein Präsidialsystem einführen, das nach Ansicht von Kritikern Erdogans Machtbefugnisse massiv ausweiten würde. Geplant ist ein Referendum in der Türkei, über das im Ausland lebende Türken bereits ab Ende März abstimmen können. Laut Özdemir sollen die Fraktionen im Bundestag die Deutsch-Türken dazu aufrufen, an dem Referendum teilzunehmen, aber mit Nein zur Diktatur und mit Ja zur Demokratie zu stimmen.

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Promis
Nadja abd el Farag : „Ich bin verzweifelt und habe große Angst“

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Hamburg (nex) – Nadja abd el Farrag (52) leidet an einer Leberzirrhose. Die Erkrankung ist lebensbedrohlich, führt im Endstadium zum Tod. Mit CLOSER sprach Naddel über die erschütternde Diagnose – und ihre Ängste … Die Diagnose ist eine wahre Hiobs-Botschaft für die 52-Jährige. Doch sie weiß, dass sie nicht ganz schuldlos an der Erkrankung ist. Hauptursache für eine Leberzirrhose ist Alkoholmissbrauch. „Mir ist klar, dass ich in meinem Leben etwas ändern muss“, erklärt sie. Bei fortgeschrittener Leberschädigung sterben 50 Prozent der Erkrankten innerhalb der nächsten fünf Jahre. Immerhin: Naddel befindet sich im Anfangsstadium. Doch die Erkrankung bleibt unheilbar – lediglich das Fortschreiten der Leberzirrhose kann aufgehalten werden. Für Nadja ist die Schock-Diagnose der bisher wohl größte Rückschlag in ihrem Kampf zurück ins Leben. Mithilfe einer Reise-Show beim Sender sonnenklar.TV und durch weitere Aufträge wollte die Moderatorin ihrer Karriere neuen Schwung geben, mental und finanziell endlich wieder besser dastehen. „Ich weiß ja, dass ich mir alles selbst zuzuschreiben habe. Trotzdem frage ich mich, warum bei mir all die Fehler, die ich gemacht habe, umso schlimmer bestraft werden“, sagt Naddel traurig. „Kaum habe ich das Gefühl, mich endlich ein bisschen gefangen zu haben, kommt der nächste Tiefschlag. Das ist wirklich kräfteraubend. Aber ich werde den Kopf nicht in den Sand stecken.“

"Undemokratische Entwicklungen"
Türkischer Minister erteilt EU-Beitritt Absage

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Ankara (nex) – Nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU sei es deutlich geworden, dass die EU nicht mehr das sein würde was sie einmal war. Dies erklärte der türkische EU-Minister Ömer Celik in einem Interview mit der englischsprachigen Tageszeitung Daily Sabah. Die Türkei müsse, so Celik, die Entwicklung der EU in diesem Jahr besonders in den Bereichen Menschenrechte und Demokratie genauestens beobachten und könne erst dann entscheiden, ob das Anstreben einer Mitgliedschaft in der Union weiterhin sinnvoll sei. Es gebe einen allgemeinen Werteverfall in dem Verbund. Als Beispiel führte Celik in dem Gespräch etwa das Verhalten der Niederlande im Streit um Auftritte türkischer Minister und die Behandlung türkischer Demonstranten durch die Polizisten vor Ort auf. Europaweit gebe es zudem einen Rechtsruck, und die fremdenfeindliche und rassistische Rhetorik der rechtspopulistischen Parteien sei mittlerweile auch bei den großen Parteien angekommen. Wenn die EU im Einklang mit politischen Werten agiere, wolle die Türkei ein Teil von ihr sein, betonte der türkische EU-Minister. Sollte sie jedoch von Wilders, Le Pen oder Rutte repräsentiert werden, wolle sein Land nicht Teil der EU sein, selbst wenn es ohne Bedingungen aufgenommen würde.

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Verfassungsreform in der Türkei
Referendum in der Türkei: Armenier sagen „Evet“

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Istanbul (nex) – Die armenische Community in der Türkei hofft mit einem Ja zur Verfassungsreform bei dem auf den 16. April festgelegten Referendum auf ein Ende der bürokratischen Hürden. Des Weiteren betrachte sie die Zeit nach dem Referendum als eine Gelegenheit zur weiteren Stärkung ihrer Rechte und Lösung ihrer Probleme. Harutyun Sanli, Vorsitzender der Armenischen Kirche und Generalsekretär der Interverbands-Plattform (VADIP), gab in einem Interview mit der englischsprachigen Zeitung Dailysabah bekannt, dass ein bedeutender Anteil der armenischen Community bei dem Referendum mit Ja abstimmen werde. „Bürokratische Erschwernisse werden verschwinden, wenn das Referendum mit einem Ja zur Verfassungsreform ausgeht“, beschreibt Sanli seine Hoffnung für die Post-Referendum-Ära. Die Armenier hätten seit der Regierungsübernahme der Partei für Gerechtigkeit und Fortschritt (AKP) im Jahr 2002 mehr Rechte erhalten als in der gesamten Geschichte der Republik, betonte Sanli und wies darauf hin, dass die Community der AKP und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sehr viel schulde. „Erdogan war der erste, der kam und sagte, auch die Armenier seien echte Bürger der Türkei“, erklärte Sanli. „Er schaffte unsere Bevormundung ab.“ Die AKP-Regierung unternimmt Anstrengungen, die Lage der Minderheiten in der Türkei zu verbessern. Des Weiteren achtet sie besonders auf die Rückgabe von Grundbesitz an diese. So haben die AKP-Regierungen seit 2002 mehr als 400 Immobilien an die armenische Community wieder zurücküberführt.

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Kampf gegen den Terror
Berliner Anschlag: Drei Festnahmen in der Türkei

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Istanbul (nex) – Medienberichten zufolge wurden am heutigen Montag drei IS (Daesh)-Verdächtige am Flughafen Istanbul Atatürk im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin festgenommen. Die Polizei habe laut dem Innenministerium nach einer nachrichtendienstlichen Meldung, dass die drei libanesischstämmigen deutschen Staatsangehörigen das Land in Richtung Europa verlassen wollten, am Istanbuler Flughafen festgenommen. Der Polizeieinsatz habe Medienberichten zufolge bereits in der vergangenen Woche stattgefunden. Am 19. Dezember 2016 war der Tunesier Anis Amri in eine Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin gerast. Dabei hatte er 12 Menschen getötet und 49 weitere verletzt. Die Terrorgruppe IS (Daesh) hatte sich am darauffolgenden Tag zu der Tat bekannt.

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"Einseitige Sicht auf Dinge"
Kommentar: In Deutschland werden positive Dinge über Türkei verschwiegen

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Von Yahya Kiliçaslan Es hat vielfältige Gründe, weshalb ich den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan unterstütze. Es sind eigentlich dieselben, die ich heranziehen würde, um einen Politiker in Deutschland zu beurteilen. Kurz gesagt: Herr Erdoğan hat der Türkei einen Aufschwung beschert und das Ganze in einem unglaublichen Tempo. Hervorzuheben sind das Wirtschaftswachstum, die Infrastruktur, die Fertigstellung von Megaprojekten wie dem Marmaray-Tunnel (unter dem Bosporus) bis hin zum größten Flughafen Europas, der sich momentan im Bau befindet. Das Gesundheitswesen wurde zudem von Grund auf verändert und nachhaltig verbessert. Die ärztliche Versorgung ist erst seit 2011 kosten- und damit sorgenlos für alle Bürger. Zuvor waren Behandlungen nicht selbstverständlich: Menschen, die dabei anfallende Kosten nicht begleichen konnten, mussten sich hoch verschulden. Des Weiteren ist in der Ära Erdoğan der Abbau der Staatsverschuldung und die Stabilisierung der Märkte erfolgt. Die Türkei gehört im Übrigen zu den wenigen Ländern, die die sogenannten Maastricht-Kriterien exakt erfüllen.

Eine einseitige Sicht auf die Dinge

Leider werden hierzulande diese positiven Dinge verschwiegen. Die Menschen tun sich deshalb schwer damit, zu verstehen, weshalb denn eine laut Medien als „Diktator“ dargestellte Person überhaupt unterstützt wird. Durch Herrn Erdoğan hat das Land in jeglicher Hinsicht gigantische Fortschritte gemacht, wovon ich einen Bruchteil erwähnt habe. Und es entwickelt sich trotz der Unruhen ausnahmslos weiter. Wegen des Wirtschaftswachstums und der rasanten Entwicklung kehren viele türkischstämmige Deutsche zurück in ihre Heimat. Gerade sehr viele junge Akademiker nutzen die größeren Karrierechancen dort – aktuell wandern mehr Türken aus Deutschland aus als ein. Erwähnenswert ist auch, dass für die im Ausland lebenden Türken die Pflicht zum Militärdienst im Grunde genommen abgeschafft worden ist. Das Wahlrecht können sie nun auch außerhalb der Türkei ausüben. Die emotionale Verbundenheit seitens der Deutschtürken besteht mit beiden Ländern. Die Möglichkeiten und Chancen, die von der aktuellen türkischen Regierung angeboten werden, werden deshalb genutzt.

Die aktuelle Rhetorik ist wenig konstruktiv

Dass die deutsche Regierung beziehungsweise einzelne Bundesländer nun Auftrittsverbote aussprechen, passt meines Erachtens nicht mit dem hier herrschenden Demokratieverständnis überein. Dass Politiker zum Volk sprechen – und bei diesem „Auftritt“ die Menschen über Möglichkeiten, Rechte und Entwicklungen informieren –, ist für mich selbstverständlich und gehört zu einer Demokratie. Letztendlich leben in Deutschland 1,5 Millionen Bürger mit türkischer Staatsangehörigkeit, die das Wahlrecht für eben dieses Referendum haben. Trotzdem möchte ich auch festhalten: Die aktuelle Rhetorik der türkischen Regierung ist meiner Meinung nach wenig konstruktiv. Vergleiche zum „Dritten Reich“ gehen eindeutig zu weit, und hiervon distanziere ich mich in jeglicher Form. An dieser Stelle sollte man aber gleichfalls erwähnen, dass die Vergleiche zum „Dritten Reich“ tagtäglich in den Medien zu finden sind. Jürgen Trittin hat den Vergleich mit Hitler genauso gezogen wie Christian Lindner. Immer wieder ist zu lesen, dass eine Diktatur in der Türkei herrsche, die an das „Dritte Reich“ erinnere. Wenn wir uns also darüber echauffieren, dass Vergleiche zu Nazideutschland gezogen werden, dann sollte das von beiden Seiten unterbunden werden. Einen dauerhaften Riss in den Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei fürchte ich aber nicht. Die Identifikation der Deutschtürken mit Deutschland als ihrer Heimat ist zu stark und die soziale Verbundenheit mit unseren deutschen Mitbürgern zu gefestigt, als dass eine solche Befürchtung berechtigt wäre. Fakt ist auch, dass mit dem Referendum in der Türkei, den Wahlen in den Niederlanden und Frankreich sowie den Bundestagswahlen temporär eine Rhetorik vorherrscht, die auf Wählerstimmen abzielt. Deshalb ist davon auszugehen, dass sich die Beziehungen langfristig wieder normalisieren werden.

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USA
US-Milliardär David Rockefeller tot

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New York (nex) – Der Milliardär David Rockefeller ist tot. Wie US-Medien unter Berufung auf einen Sprecher der Familie berichten, sei der Ex-Banker in seinem Haus im Alter von 101 Jahren gestorben. David Rockefeller war das letzte noch lebende Enkelkind von John D. Rockefeller Senior. Sein Vater John D. Rockefeller Junior war dessen einziger Sohn. Das Forbes Magazin schätzte seinen Reichtum auf 3,3 Milliarden US-Dollar. Seit der New Yorker Arzt Emanuel Josephson im Jahre 1952 gegen Rockerfeller ein Buch veröffentlicht hatte, wurde er immer wieder Gegenstand von Verschwörungstheorien. Josephson warf Rockefeller vor, seine Macht und Beziehungen für ungute Zwecke zu missbrauchen. Laut damaligen Verschwörungstheorien plante Rockefeller, gemeinsam mit der Sowjetunion die Welt zu beherrschen. Als Rockefeller sich 1980 in einem Artikel in der New York Times dagegen wehrte, als Planer einer internationalen Verschwörung hingestellt zu werden, deuteten seine Kritiker dies nur als einen weiteren Beweis seiner Schuld.