Women in Science
Türkische Wissenschaftlerin gewinnt UNESCO-Stipendium

Ankara (nex) – Die türkische Wissenschaftlerin Bilge Demirköz wurde zu einer von insgesamt 15 Empfängerinnen des von der UNESCO in Partnerschaft mit L’Oréal vergebenen „L’Oréal-UNESCO For Women in Science International Rising Talents“-Stipendiums auserwählt. Wie Medienberichten zufolge aus Außenministeriumskreisen bekannt geworden sei, sei Demirköz, die als Associate Professor für Physik an der renommierten Technischen Universität des Nahen Ostens (ODTÜ) in der türkischen Hauptstadt Ankara beschäftigt ist, aufgrund ihrer Forschung im Bereich der Weltraumstrahlung t worden. Sie soll den Preis bei einer Zeremonie am 23. März in Paris entgegennehmen. Die gebürtige Istanbulerin studierte am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge und war in der Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) in der Schweiz tätig, bevor sie 2012 nach 15 Jahren in die Türkei zurückkehrte, um sich an der ODTÜ der Teilchenphysik zu widmen. Die Teilchenphysik beschäftigt sich laut Wikipedia als Disziplin der Physik der Erforschung der Elementarteilchen, den kleinsten Bausteinen der Materie.

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Fake-News
Yeneroglu: ARD desinformiert über Verfassungsreform der Türkei

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Yeneroglu: ARD desinformiert über türkische Verfassungsreform mit Fake-News Dortmund (nex) – Der AKP-Abgeordnete sowie Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses der Großen Nationalversammlung der Türkei, Mustafa Yeneroglu, hat in einer Presseerklärung darauf hingewiesen, dass die ARD mit ihrem einseitigen, inhaltlich falschen Beitrag eigene Grundsätze über Bord werfe, ‚Fake-News‘ verbreite und weiter Vertrauen verspiele. Yeneroglus Kritik gilt dem ARD Beitrag „#kurzerklärt auf Türkisch: Wie viel Macht will Erdoğan?“, in dem vermeintlich über die geplante Verfassungsreform in der Türkei informiert werde. Vielmehr sei es ein weiterer Beitrag zur herrschenden Desinformationskampagne, in dem wichtige Stützen der geplanten Verfassung weggelassen, bestimmte Interpretationen fokussiert, andere ausgeblendet sowie vermeintliche Fakten hinzugedichtet würden, betont der Politiker und fügt hinzu: „Mit dem aktuellen ARD-Beitrag ‚#kurzerklärt‘ ergreift nun, nach der deutschen Politik, auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk offen Partei für das ‚Nein-Lager‘. In dem Beitrag ignoriert die ARD die eigenen Grundsätze und Leitlinien wie Objektivität, Richtigkeit und Vollständigkeit komplett. Sie versucht unverhohlen mit einer beispiellosen Falschinformationspolitik, den Meinungsbildungsprozess der in Deutschland lebenden türkischen Wahlberechtigten in skandalöser Weise zu beeinflussen. Das ist Journalismus unterster Schublade. Warum?
  1. Aus dem Reich der Märchen und Mythen entstammt bereits die Behauptung, dass der Präsident die Türkei mit unendlich vielen Präsidialdekreten quasi an Parlament und Justiz vorbei regieren könnte. Ein Blick in den Verfassungsentwurf hätte schon genügt, um zu erkennen, dass Dekrete vornehmlich für exekutive Regelungen vorgesehen sind, in der Normenhierarchie unter Parlamentsgesetzen stehen, also jederzeit durch das Parlament obsolet gemacht werden können und der Präsident in Sachen Grund- und Freiheitsrechte ohnehin keine Dekrete erlassen darf. Auch sind Dekrete für Bereiche, die nach der Verfassung nur per Gesetz geregelt werden dürfen, nicht möglich. Im Übrigen obliegen alle Dekrete der Kontrolle des Parlaments und des Verfassungsgerichtes.
  1. So folgt eine Unwahrheit auf die nächste und lässt einen vorgeblichen Informationsbeitrag für den politisch interessierten Zuschauer zu einem Propagandafilm mutieren. Wie sonst ließe sich erklären, dass einfach behauptet wird, der Präsident könnte mit der neuen Verfassung jederzeit das Parlament auflösen, ohne gleichzeitig auch zu erwähnen, dass mit der Ausrufung von Neuwahlen für das Parlament, auch der Präsident neu gewählt wird. Noch einmal zum Verständnis: Löst der Präsident das Parlament auf, wird auch der Präsident neu gewählt. Nicht erwähnt bleibt in dem ARD-Beitrag auch, dass auch das Parlament die Möglichkeit hat, den Präsidenten des Amtes zu entheben.
  1. Bereits der Einstieg in den Videobeitrag erfolgt mit einer falschen Information und typischen Fokussierung auf Erdoğan sowie der durchlaufenden Suggestion vom Ende der Demokratie. Das türkische Parlament hat entschieden, dass das Volk befragt wird. Deshalb ist das türkische Volk, als einzig legitimer Souverän, nun aufgerufen, über Wechsel im Regierungssystem des Landes zu entscheiden. Dabei geht es nicht, wie behauptet darum, die Gewaltenteilung zu untergraben, sondern ganz im Gegenteil, insbesondere Exekutive und Legislative strikt voneinander zu trennen und auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren.
  1. Die ARD unterschlägt zudem, dass mit dem neuen System der Präsident erstmals rechenschaftspflichtig wird und sich vor dem Parlament, der Justiz und dem türkischen Volk verantworten muss – ein Novum in der Geschichte seit Republikgründung.
  1. Fakten, die die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit der Judikative stärken, werden ebenso unterschlagen. Unerwähnt bleibt natürlich auch, dass die Mehrzahl der Vertreter des Richter- und Staatsanwälterates mit einer zweidrittel Mehrheit im Parlament, also nur durch einen Konsens mit der Opposition gewählt werden können.“
Es sei zutiefst beunruhigend festzustellen, dass offensichtlich auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten sich von der aktuellen Hysterie in puncto Türkei hätten ergreifen lassen, warnt Yeneroglu und ergänzt: „Mit diesem Beitrag verbreitet die ARD ‚Fake-News‘ aus der untersten Schublade. Sie lässt sich von der Politik instrumentalisieren und läuft dabei Gefahr, den letzten Rest an Vertrauen, das Zuschauer und Gebührenzahler, darunter übrigens auch der türkischstämmige Teil der Bevölkerung, in die Sendeanstalten setzen, unwiederbringlich zu verspielen.“  

Weltfrauentag
Türkei: Rekord bei Firmen-Neugründungen von Frauen

Ankara (nex) – Die Zahl der Unternehmerinnen in der Türkei ist seit 2013 um 35 Prozent gestiegen und liegt gegenwärtig bei über 250.000. Dies gab am gestrigen Mittwoch das Zoll- und Handelsministerium bekannt. So gab es Medienberichten zufolge laut einer Studie am 1. März 256.992 Geschäftsinhaberinnen, 2013 lag diese Zahl bei 190.382. Somit sei der Anteil der Unternehmerinnen in diesem Zeitraum von 12.7 auf über 15 Prozent gestiegen, heißt es weiter. Der türkische Zoll- und Handelsminister Bülent Tüfekci erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, dass die Regierung die Zahl der Unternehmerinnen weiter steigern wolle. Dies sei für die Gewährleistung der nachhaltigen Entwicklung von essenzieller Bedeutung, so der Minister weiter. „Sehr viele unserer Unternehmerinnen sind in der globalen Geschäftswelt zu Vorbildern geworden“, betonte er und ergänzte: „Wir als Regierung werden die Frauen weiterhin unterstützen und die erforderlichen Maßnahmen zur Förderung ihrer Präsenz in der Geschäftswelt ergreifen.“

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Propaganda
Grünen-Chef Özdemir fordert deutsch-türkischen TV-Sender gegen Erdogan

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Düsseldorf (nex) – Grünen-Chef Cem Özdemir hat die Gründung eines öffentlich-rechtlichen deutsch-türkischen Fernsehsenders in Deutschland gefordert. „Wir brauchen einen deutsch-türkischen Fernsehsender, eine Art deutsch-türkisches Arte“, sagte Özdemir der  „Rheinischen Post“ . Es dürfe nicht sein, dass der türkische Präsident Erdogan seine falsche Propaganda weiterhin über türkische Sender konkurrenzlos nach Deutschland trage. „Es wurde über Jahrzehnte versäumt, dafür zu sorgen, dass diejenigen, die aus der Türkei nach Deutschland gekommen sind, hier eine neue Heimat finden, und zwar auch politisch. Das rächt sich jetzt“, sagte Özdemir. „Wir brauchen einen Türkei-Pakt zwischen allen Parteien: Innenpolitisch bedeutet das, Deutsch-Türken hier auch medial und kulturell zu integrieren“, sagte Özdemir. „Zu einer Türkei-Strategie muss auch gehören, dass wir sagen: Ihr könnt hier auftreten, weil das unseren demokratischen Grundsätzen entspricht“, ergänzte der Grünen-Spitzenkandidat. „Aber wir erwarten von der Türkei im Gegenzug eine Geste des guten Willens“, sagte Özdemir. Als Geste des guten Willens solle die Türkei den deutschen Journalisten Deniz Yücel und die anderen etwa 150 gefangen gehaltenen Journalisten frei lassen.

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Türkei
Turkstaaten: Gülen-Netzwerk stellte CIA-Agenten als Lehrer ein

Ankara (nex) – Das Gülen-Netzwerk FETÖ hat an ihren Schulen in den zentralasiatischen Ländern CIA-Agenten als Englischlehrer beschäftigt. So heißt es in der Anklageschrift gegen die Hauptverdächtigen des vereitelten Putschversuchs vom 15. Juli 2016. Am gestrigen Mittwoch hat die 17. Große Strafkammer in Ankara die Anklage gegen 221 Verdächtige, einschließlich des im US-Exil lebenden Anführer des Netzwerks, Fethullah Gülen, zugelassen. Die Türkei wirft dem Prediger vor, das Mastermind hinter dem vereitelten Putschversuch gewesen zu sein. Die 2.500 Seiten starke Anklageschrift beschreibt den „Versuch des Umsturzes der demokratischen verfassungsrechtlichen Ordnung durch verschwörerische FETÖ-Mitglieder mit 35 Flugzeugen, 37 Hubschraubern, 246 gepanzerten Fahrzeugen sowie etwa 4.000 Kleinwaffen“. Das Gülen-Netzwerk habe US-amerikanische CIA-Agenten mit Diplomatenpässen als Englischlehrer an ihren Schulen in den Turkstaaten eingestellt, heißt es in der Anklageschrift. Die Terrorgruppe habe mit ausländischen Staaten kooperiert, um deren Unterstützung zu erhalten. Wie aus den Dokumenten ersichtlich werde, hätten ausländische Nachrichtendienste das in Pennsylvania ansässige und in 160 Ländern gegen die Türkei operierende Gülen-Netzwerk FETÖ kontrolliert und genutzt. Der Gebrauch von Codenamen und die alle drei Monate stattfindende Änderung der Telefonnummern zeige, dass die Terrororganisation sich unter dem Dach eines oder mehrerer Nachrichtendienste befunden habe, heißt es weiter in der Anklageschrift.

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Ausland
Moskau: Russland und Türkei planen Wirtschafts-, Kultur- und Tourismuskooperation

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  Moskau (nex) – Auf der Tagung des Türkisch-Russischen Rates für Zusammenarbeit auf hoher Ebene (HLCC) soll am kommenden Freitag ein ganzes Paket an Vereinbarungen über die Zusammenarbeit im Wirtschafts-, Kultur- sowie Tourismussektor zwischen der Türkei und Russland unterzeichnet werden. Dies teilte der russische Energieminister Alexander Nowak mit. Ein Handelsprogramm für den Zeitraum von 2017 bis 2019 für wirtschaftliche, wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Russland sei bereits vorbereitet, gab Nowak bekannt und fügte hinzu, dass Vereinbarungen zu diesem Programm von den Wirtschaftsministerien beider Länder unterzeichnet würden. „Was unsere Zusammenarbeit betrifft, ist diese nicht auf Wirtschafts- und Handelsbeziehungen begrenzt; die Entwicklung der humanitären Beziehungen in den Bereichen Gesundheit und Kultur ist genauso von Bedeutung“, betonte der Minister. Einen besonderen Schwerpunkt bildet der Tourismus. So ist für 2019 das Gemeinsame Jahr der Kultur und des Tourismus zwischen Russland und der Türkei geplant. Die entsprechende Vereinbarung soll von den Kulturministerien beider Länder unterzeichnet werden.

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Kino
PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE

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Dortmund (nex) – Mit PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE kommt am 25. Mai das neue, spannende Abenteuer einer der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten in die deutschen Kinos. Johnny Depp verkörpert erneut seine populäre Rolle als verwegener Antiheld Captain Jack Sparrow, an seiner Seite die Oscar®-Gewinner Javier Bardem und Geoffrey Rush sowie neue und altbekannte Gesichter der PIRATES OF THE CARIBBEAN-Reihe. Produziert wurde der Film wieder von Erfolgsmogul Jerry Bruckheimer, Regie führte das norwegische Duo Joachim Ein vom Pech verfolgter Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) findet sich in einem völlig neuen Abenteuer wieder: Einmal mehr hat sich der Schicksalswind gedreht und mordlustige Geister-Matrosen, die dem berüchtigten „Teufels-Dreieck“ entkommen sind, jagen alle Piraten auf hoher See – ganz oben auf ihrer Liste steht: Jack! Sein alter Erzfeind, der furchteinflößende Captain Salazar (Javier Bardem), führt die Bande an und jagt ihn unerbittlich. Jacks einzige Überlebenschance besteht darin, den legendären „Dreizack des Poseidon“ zu finden, ein mächtiges Artefakt, das seinem Besitzer völlige Kontrolle über die Meere verleiht. Die Jagd nach dem Dreizack zwingt Jack dazu, ein spannungsgeladenes Bündnis mit der ebenso brillanten wie schönen Mathematikerin und Astronomin Carina Smyth (Kaya Scodelario) und dem eigenwilligen jungen Royal Navy Matrosen Henry (Brenton Thwaites) einzugehen. Am Steuer seines arg gebeutelten kleinen Schiffs Dying Gull stürzt sich Captain Jack todesmutig wie eh und je in den stürmischen Überlebenskampf gegen den mächtigsten und wohl auch bösartigsten Feind, dem er sich je stellen musste.

Regie: Joachim Rønning und Espen Sandberg mit Johnny Depp, Javier Bardem, Brenton Thwaites, Kaya Scodelario, Kevin R. McNally, Golshifteh Farahani, David Wenham,  Stephen Graham, Geoffrey Rush u.v.a.

Deutscher Kinostart: 25. Mai 2017 im Verleih von Walt Disney Studios Motion Pictures Germany 

Auto&Motor
Sommerreifen-Test: Mit Premium-Marken auf der sicheren Seite

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Hamburg (nex) – Sobald die Gefahr von Schneeregen und Nachtfrost vorüber ist, sollten Autofahrer auf Sommerreifen umstellen. Denn: Auf nasser und trockener Straße sind die Bremswege mit Sommerreifen deutlich kürzer als mit Winterreifen. Doch welche Modelle halten, was sie versprechen? Um das herauszufinden, hat die AUTO BILD-Redaktion 52 Reifen der Klasse 225/50 R 17 getestet. Bei AUTO BILD SPORTSCARS standen neun Highspeed-Kandidaten in 235/35 R 19 auf dem Prüfstand und AUTO BILD ALLRAD nahm zehn SUV-Profile in 235/50 R 18 unter die Lupe. Das Ergebnis: „Geringe Sicherheitsreserven auf nasser Fahrbahn – das zeigen nicht nur die Reifen von Billig-Herstellern, sondern auch Testkandidaten aus dem mittleren Preissegment“, sagt AUTO BILD-Redakteur Dierk Möller. „Auf der sicheren Seite sind Autokäufer mit Premium-Marken. Allerdings zeigt unser Test, dass auch einige preisgünstigere Hersteller wie Falken, Hankook und Fulda ‚vorbildlich‘ sind.“ Beim AUTO BILD-Test fallen 32 und damit rund zwei Drittel der Reifen bereits in der Qualifikationsrunde durch: Bei diesen Testkandidaten sind die addierten Gesamtbremswege bei einer Vollbremsung aus Tempo 80 auf nasser und aus Tempo 100 auf trockener Piste gefährlich lang. In den Top 20 platzieren sich vor allem Reifen der oberen und mittleren Preisklasse. Im Gesamtergebnis kann sich Continental mit dem PremiumContact 6 ohne Patzer als Sieger durchsetzen. Neben den Premium-Herstellern Dunlop und Pirelli werden auch die Marken Falken, Hankook und Fulda der mittleren Preisklasse als „vorbildlich“ ausgezeichnet. Sie bieten gute Qualität zum fairen Preis. Ähnlich viel kostet das Schlusslicht Ecsta HS51 von Kumho. Da Grip, Seitenführung und Balance auf nasser Fahrbahn allerdings schlecht zusammenspielen, fällt der Reifen durch. Bei den Sportreifen der Größe 235/35 R 19 zeigt sich deutlich: Qualität hat ihren Preis. Der Test entlarvt schwerwiegende Mängel bei dem preisgünstigen Modell von Firestone und den Billig-Reifen von Rotalla: Die verlängerten Bremswege auf nasser Fahrbahn sind ein echtes Sicherheitsrisiko. Testsieger ist auch hier Continental mit dem Modell SportContact 6. Hankook platziert sich mit dem Ventus S1 evo2 auf Platz zwei, Goodyear mit dem Eagle F1 Asymmetric 3 auf Rang drei. Bei den Allrad-Sommerreifen sind die Reifen von Goodyear (Eagle F1 Asymmetric 3) und Hankook (Ventus S1 evo2 SUV) Testsieger und landen auf Platz eins und zwei. Vorbildlich sind auch die Reifen von Dunlop und Michelin. „Schlusslicht ist der SUV-1 der Billig-Marke Star Performer. Auch hier versagen die Reifen beim Nassbremstest: Zwölf Meter länger ist der Bremsweg der chinesischen Reifen verglichen mit dem besten Testkandidaten“, so Dierk Möller.

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Gesundheitspolitik
SoVD: Arzneimittelgesetz ist ein Kniefall vor der Pharmalobby

Berlin (nex) – Der Sozialverband SoVD kritisiert das neue Arzneimittelgesetz als einseitig. „Für die Patientinnen und Patienten ist es eine enorme Enttäuschung, dass die geplante Preisbremse bei neu eingeführten Medikamenten nun doch nicht kommt“, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sah bisher eine Umsatzgrenze für neu eingeführte Medikamente von 250 Millionen Euro im ersten Jahr vor. „Das ist schon ein Kniefall vor der Pharmalobby. Denn nun bleibt die Chance ungenutzt, die Preisgestaltung bei Arzneimitteln in ein günstigeres Verhältnis für die Patientinnen und Patienten zu setzen. Und damit gerät das Gesetz in eine Schieflage, die es so nicht verdient“, sagt Adolf Bauer. Die Mehrausgaben bei den Arzneimitteln führen nach Einschätzung des SoVD zu steigenden Zusatzbeiträgen und damit zu einseitigen Mehrbelastungen der Versicherten. Vor diesem Hintergrund fordert der Sozialverband, die Preisgestaltung bei Arzneimitteln zielgerichteter zu berücksichtigen. Der SoVD vertritt die sozialpolitischen Interessen der gesetzlich Krankenversicherten, der gesetzlich Rentenversicherten, der pflegebedürftigen, der behinderten und der sozial benachteiligten Menschen. Als Kriegsopferverband 1917 gegründet setzt sich der SoVD seit 100 Jahren für Solidarität und soziale Gerechtigkeit ein.

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Deutsch-türkische Beziehungen
Kanzleramtschef Altmaier gegen gegenseitiges Bashen mit der Türkei

Berlin/Bonn (nex) – Der Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier (CDU), hat die Vorwürfe zurückgewiesen, dass die Bundesregierung keine klare Haltung im Konflikt mit der Türkei habe: „Wir stehen zum Rederecht, wir stehen dazu, dass wir ein Land sind, das offene Debatten aushält, aber wir lassen uns nicht auf der Nase herumtanzen“, sagte Altmaier im phoenix-Interview. Die Bundesregierung unterstütze auch die jüngsten Entscheidungen der Kommunen, die Auftritte türkischer Minister verboten haben: „Wir stehen hinter den Entscheidungen der Städte und Gemeinden – egal wie sie ausfallen“. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass die Kommunen sehr verantwortungsvoll damit umgingen. Zudem glaube er, „es wäre nicht die richtige Lösung, wenn die Bundesregierung damit anfangen würde, inhaltlich Zensurbehörde zu sein, und zu entscheiden, was gesagt werden darf und was nicht“. Eine Einmischung in innere Konflikte der Türkei seitens der Bundesregierung lehnt Altmaier grundsätzlich ab. Als Mitglied der westlichen Wertegemeinschaft der NATO müsse die Türkei jedoch zur Rechtsstaatlichkeit und Demokratie stehen. „Was wir nicht wollen ist, dass unsere Staats- und Gesellschaftsordnung nicht respektiert wird und dass Konflikte nach Deutschland getragen werden.“ Er hoffe daher, dass sich der Ton auf Seiten der Türkei mäßige, um Lösungen zu finden, die im Interesse beider Seiten seien. „Wir sollten der Versuchung widerstehen, dass wir uns öffentlich gegenseitig „bashen“, wie das auf neuhochdeutsch heißt. Das führt nicht weiter und löst kein einziges Problem“, so Altmaier.

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