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Irak: 77.000 Grundbucheinträge immer noch in türkischer Hand
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Istanbul (nex) – Das seismische Messungsschiff „Barbaros Hayrettin Pasa“ der Türkischen Petroleum-Gesellschaft hat Tiefseebohrungen zur Erkundigung von Erdgasreserven im Schwarzen Meer gestartet. Die Erkundigung findet entlang der Küsten der nordtürkischen Provinzen Samsun, Ordu und Giresun statt..
Die Türkische Petroleum-Gesellschaft, eine Tochtergesellschaft des türkischen Energieministeriums, begann mit Erdgas- und Erdölexplorationen im Schwarzen Meer, berichten türkische Medien am Sonntag. Das Schiff „Barbaros Hayrettin Pasa“, das am Samstag im Hafen von Samsun ankerte und logistische Unterstützung erhielt, begann unweit der Küsten der Provinzen Samsun, Ordu und Giresun mit Forschungen nach fossilen Ressourcen. An Bord befindet sich eine 44-köpfige Mannschaft. Die meisten sind Forschern Die Forschungsarbeiten sollen drei Monate andauern. Eurasia News und NEX24 sprachen mit dem Präsidenten der Internationalen Vereinigung für Energiewirtschaft Gürkan Kumbaroglu, der die Suche nach Energiereserven an türkischen Küsten als wichtige Chance begreift. Er sagte:„Die ersten Erdgasfunde im Schwarzen Meer gehen auf 2004 zurück. Sie fielen damals mit rund 500.000 Kubikmeter pro Tag klein aus. Türkische Geologen gehen jedoch von einem hohen Off-Shore-Ressourcenpotenzial im Schwarzen Meer aus. Bisher ergaben die Explorationen nur geringe Erfolge.“Seiner Meinung nach wurden seismische Nachforschungen und Explorationen nur bedingt effizient ausgeführt. Kumbaroglu bemerkte mit Blick auf die aktuellen Spannungen zwischen Europa und der Türkei:
„Die Türkei war in diesen Arbeiten bisher von westlichen Firmen abhängig. Da die Beziehungen der Türkei zum Westen gegenwärtig angespannt sind, ist die Initiative auch ein Zeichen dafür, dass Ankara ohne den Westen auf die Energiereserven vorstoßen möchte. Ankara setzt auf Entschlossenheit und nationale Möglichkeiten, obwohl die Türkische Petroleum-Gesellschaft auch ein Explorationsabkommen mit Shell schloss. Die Zusammenarbeit wird angesichts der Ereignisse in den Niederlanden so gut wie möglich aufgeschoben.“Vor zwei Wochen informierte der türkische Energieminister Berat Albayrak, dass die Türkei plant, Tiefseebohrungen und eine seismische Erforschung von Erdöl- und Erdgasreserven im Mittelmeer und Schwarzen Meer durchzuführen. „2017 beginnen wir mit der Suche nach Energiereserven im Mittelmeer und Schwarzen Meer. Wir planen dafür, zwei Schiffe für den Bohrprozess zur Verfügung zu stellen“, sagte Albayrak bei der IHS CERAWeek-Energiekonferenz im US-amerikanischen Houston. Albayrak betonte, dass die Forschungsarbeit mit einem zweiten Schiff ausgebaut wird. „Mit dem zweiten Forschungsschiff wird die Türkei aktiv ihre Explorationsaktivitäten in mehreren Dimensionen und mit fortgeschrittenen Mitteln ausbauen“, sagte Albayrak. Seiner Meinung nach ist die Türkei in eine neue Entwicklungsphase aufgestiegen. Diese sei mit einem Wandel des Energiesektors und Investitionen möglich geworden. Das Energieministerium habe wichtige Schritte eingeleitet, um die Erdgas- und Erdöl-Exploration an den türkischen Küsten zu beschleunigen. „Insbesondere dieses Jahr gehen wir wichtige Schritte, um die Exploration und Bohrung im Mittelmeer und Schwarzen Meer anzugehen“, sagte der türkische Energieminister. Mit einem zweiten Explorationsschiff könne die Türkei die Suche nach Ressourcen sowohl im Schwarzen Meer als auch im Mittelmeer durchführen. In beiden Meeren werden zwei und drei dimensionale Explorationen durchgeführt. Laut Albayrak befinden sich mehr als 60 Prozent der weltweiten Erdöl- und Erdgasreserven in der Region in und rund um die Türkei. Ankara stehe mit umfassenden Investitionen in diese Energieregion davor, eine neue Ära einzuleiten.
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Der Vorsitzende Remzi Aru warnte eindrücklich: „Dort draußen gab es in den letzten 30 Jahren keine einzige Partei, die ein ernsthaftes Interesse an der gesellschaftlichen Integration von Minderheiten hatte, aber anstatt besser zu werden wird es immer schlimmer – noch nie wurde durch Medien und Politiker so viel gegen Minderheiten gehetzt und beleidigt wie heute. Wir dürfen nicht länger tatenlos zusehen wie man uns wie Bürger zweiter Klasse behandelt. Wir müssen jetzt Verantwortung für uns selbst übernehmen und ein Zeichen setzen – gegen Hetze, Rassismus und Populismus, für Meinungsfreiheit“.Die Allianz Deutscher Demokraten wurde im Juni 2016 durch die Vorsitzenden Remzi Aru und Ramazan Akbas gegründet. Die Partei setze sich nach eigenen Angaben für die gesellschaftliche Gleichberechtigung von Menschen mit Migrationshintergrund, gegen deren kulturelle Assimilierung und sprachliche Ausgrenzung ein. Wirtschaftlich fordere die Partei eine Reduktion der staatlichen Regulierung der Märkte und ein Ende des Wirtschaftslobbyismus mit mehr sozialer Marktwirtschaft. Die Partei stehe fest hinter der Europäischen Idee und distanziere sich von jeglichem politischen Extremismus.
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„Wir werden von der IT immer abhängiger werden, deshalb dürfen keine Beta-Versionen auf den Markt kommen, also Produkte, die noch nicht ausgereift sind.“ Heute könnten Hacker an Autos noch Scheibenwischer fremdsteuern oder Türschlösser hacken: „Das muss sich ändern.“Die Digitalisierung werde nur gelingen, wenn die Unternehmen mehr für die Sicherheit der Daten und der Datenübertragung tun würden. „Bisher ist das für viele ein Randthema“, kritisierte Schönbohm. Dieses Thema dürfe aber nicht der Wirtschaft überlassen werden: „Auch die Politik muss für Sicherheit sorgen.“ Die Bundesregierung habe im Herbst eine Cybersicherheitsstrategie verabschiedet. Schönbohm sagte: „Wir wollen ein Gütesiegel einführen, das garantiert, dass das Gerät Mindeststandards für die IT-Sicherheit erfüllt.“ Auch das Haftungsrecht müsse sich ändern: „Wer ein Produkt herstellt, das nicht sicher ist, sollte für Schäden verantwortlich gemacht werden können.“ Cyberattacken richteten sich oft gezielt gegen Firmen. Dabei richteten Kriminelle einen geschätzten Schaden von rund 50 Milliarden Euro in Deutschland pro Jahr an, etwa durch entgangenen Gewinn und gestohlene Patente. Das Problem werde immer größer, sagte Schönbohm: „Seit 2009 verdient die organisierte Kriminalität mehr Geld mit Cyber-Crime als mit Drogen.“