Kartenspiele
Die besten Pokerturniere zum Zuschauen und Mitzocken

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Vom Online-Zocker zum Multimillionär: Obwohl es nur wenigen Pokerspielern gelingt, diesen Traum zu verwirklichen, findet das Kartenspiel, das eiserne Nerven und ein kühles Köpfchen erfordert, immer mehr Anhänger.

Streaming macht es möglich, die spannendsten Ereignisse in der Pokerwelt am Bildschirm zu verfolgen oder sich von Profis unterrichten zu lassen, ehe es selbst an den Kartentisch geht.

Das weltweit größte und wichtigste Turnier ist der Main Event der World Series of Poker in Las Vegas. Seit 1970 wird die WSOP in der US-amerikanischen Wüstenstadt ausgetragen. Zocker aus aller Welt reisen an, um in der inoffiziellen Weltmeisterschaft sowie den verschiedenen anderen Kategorien und Pokervarianten um Ruhm, Reichtum und Bracelets zu spielen.

Obwohl die meisten Sieger bereits vorher Profistatus und Renommee besitzen, kommt es immer wieder zu Überraschungen. Der damals 22 Jahre alte Deutsche Pius Heinz, der sein Können beim Online Poker trainiert hatte, war 2011 als relativ Unbekannter angereist. Sein Sieg im Main Event machte ihn über Nacht zum Star und zum reichen Mann. Der Buy-In betrug damals wie heute 10.000 US-Dollar. Heinz‘ Gewinntopf war mit mehr als 8,7 Millionen Dollar gefüllt.

Online-Turniere ermöglichen es aber nicht nur, an seinem Spiel zu feilen, manche dienen zudem als Qualifikation für die WSOP. Dass mit sehr viel Talent und etwas Glück sogar ein Amateur es zum Champion bringen kann, bewies Chris Moneymaker im Jahr 2003, als er das Bracelet und den Topf holte. Drei Jahre später gewann mit Jamie Gold erneut ein Amateur. Er wurde auf einen Schlag um 12 Millionen Dollar reicher.

Die WSOP ist entsprechend das Traumziel vieler Pokerfans. Wer sich die Reise nach Las Vegas nicht leisten kann, muss dennoch nicht auf den Nervenkitzel beim Zuschauen verzichten. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als 350 Stunden der Weltmeisterschaftsserie im deutschen Streaming übertragen. Sport1 hat dem auf Mathematik und Psychologie basierenden Pokerspiel sogar eine eigene Mediathek eingeräumt.

Die Popularität der WSOP hat unter anderem zu einem rein europäischen Ableger geführt. Die European Poker Tour wird alljährlich in diversen Städten ausgetragen. In diesem Jahr waren es Paris, Monte Carlo, Barcelona, Zypern und Prag. Der Main Event wird dabei regelmäßig auf Twitch und YouTube übertragen.

Wie in Amerika gibt es auch bei der European Poker Tour immer wieder Sensationserfolge. Gleich 2007, im ersten Jahre der EPT, schrieb die damals erst 19 Jahre alte Norwegerin Annette Oberstadt Pokergeschichte. Sie triumphierte über alle Gegner und kassierte zum Schluss als jüngste Gewinnerin eines WSOP-Events das Bracelet und einen Topf von 1 Million Dollar.

Twitch und YouTube sind auch die beliebtesten Plattformen, wenn es um lehrreiche Pokerstreams von Profizockern geht. Obwohl die meisten davon auf Englisch sind, gibt es inzwischen diverse deutschsprachige Kanäle, auf denen herausragende Zocker Tipps und Tricks demonstrieren und mit Pokermythen aufräumen.

Wem das reine Zugucken am Bildschirm nicht reicht, der findet sogar ohne prall gefüllte Reisebudgets und dicke Portemonnaies für Buy-Ins eine große Auswahl an Turnieren in der Nähe.

Die German Poker Days werden regelmäßig in der gesamten Bundesrepublik ausgetragen. Dabei darf auch die Hauptstadt Berlin nicht fehlen. Obwohl sie derzeit nicht mehr Gastgeber der EPT ist, treffen sich hier immer noch regelmäßig etablierte Pokerspieler und aufstrebende Talente.

Berlin ist zudem Gastgeber der Triple A Serie. Gleich der erste Spieltag des diesjährigen Events fand am 2. Dezember vor vollem Haus statt. 312 Zocker hatten sich angemeldet.

Dank der Popularität von Poker können Turniere aber nicht nur bei großen Events in den deutschen Casinos erlebt werden. In fast allen renommierten Häusern werden regelmäßig Events mit geringen Buy-Ins angeboten, die für Zocker aller Levels offenstehen.

Außer der Hoffnung auf den Topf oder zumindest eine Platzierung können Pokerfans so zudem testen, ob sie die notwendige Nervenstärke und Konzentration für Kartenturniere am Live-Tisch besitzen. So mancher erfolgreiche Zocker zieht es aus gutem Grund vor, ohne jegliche Ablenkung bei Online-Turnierten anzutreten.

Hinzu kommt, dass Online-Games meist viel schneller absolviert werden als Live-Turniere, bei denen sich gerade hochkarätige Spiele durchaus über etliche Stunden hinziehen können. Online lässt sich selbst auch besser lernen, weil nicht nur Störungen wegfallen, sondern auch die Körpersprache keine Rolle spielt.

Die Psychologie bleibt allerdings auch online wichtig. Noch sehr viel aussagekräftiger als das Pokerface sind nämlich Verhaltensmuster, die meist ungewollt über diverse Hände verraten werden. Wer sich jeden Zug notiert und diese Daten hinterher gründlich studiert, kann wichtige Einsichten in die Psyche der Gegner und vor allem in die eigene Entscheidungsmuster gewinnen und diese je nach Bedarf ändern.

Das ist zwar nicht leicht, macht Poker aber auch besonders spannend und immer wieder für Sensationen gut, selbst wenn es nicht vom Online-Zocker zum Multimillionär reicht.

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Flugrecht
Türkei: Passagiere sollen für verspätete Flüge entschädigt werden

Istanbul – Nach einer neuen Gesetzesregelung in der Türkei sollen Fluggesellschaften den Fluggästen bei Verspätungen von mehr als drei Stunden eine Entschädigung zahlen. Wie der türkische Verkehrsminister Abdulkadir Uraloğlu erklärte, sollen bei Inlandsflügen 100 Euro und bei internationalen Flügen je nach Entfernung 250 bis 600 Euro erstattet werden. Uraloğlu sagte, dass Passagiere früher im Falle der Annullierung von Flügen eine Entschädigung erhielten, diese Praxis aber nicht zur Verfügung stand, wenn die Flüge verspätet waren. „Türkische Fluggesellschaften zahlten im Rahmen der EU-Fluggastrechteverordnung Ausgleichszahlungen an ausländische Passagiere auf Flügen, die in der EU starten oder landen, aber nicht an türkische Bürger in der gleichen Situation. Mit der neuen Verordnung wurde dieser Unterschied beseitigt und mit internationalen Standards harmonisiert“, so Uraloğlu. Uraloğlu: „100 Euro Entschädigung werden bei Verspätungen von 3 Stunden oder mehr auf Inlandsflügen gezahlt. Bei internationalen Flügen werden 250 Euro für alle Flüge mit einer Länge von 1500 Kilometern oder weniger, 400 Euro für Flüge zwischen 1500 und 3500 Kilometern und 600 Euro für Flüge mit einer Länge von mehr als 3500 Kilometern gezahlt.“ Bei der Berechnung des Gegenwerts der Entschädigungsforderungen in Türkischer Lira soll der Devisenverkaufskurs der Zentralbank der Republik Türkei am Tag der Auszahlung der Entschädigung zugrunde gelegt werden.

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Assad-Sturz
Islamischer Gelehrter: Erdogan ist ein Segen Gottes

Doha – Nach dem Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad hat der Generalsekretär der Internationalen Union der Muslimischen Gelehrten (IUMS) den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für seine Bemühungen gelobt und für ihn gebetet. „Präsident Recep Tayyip Erdogan von der Türkei ist ein Segen Allahs für das türkische Volk und die wehrlose Bevölkerung. Oh Allah, erhebe seinen Namen unter denen, die Reformen bringen“, so Ali Mohammad Al-Sallabi am Sonntag auf seinem Social-Media-Konto. „Die Sonne der Freiheit scheint in Syrien, und wir beten zu Allah, dass er ihnen Sicherheit, Stabilität, Gerechtigkeit und Frieden gewährt“, sagte er weiter und wies darauf hin, dass das syrische Volk das Land mit Einigkeit und Disziplin befreit hat. „Die Schuldigen sind geflohen und das Regime ist gestürzt. Die freien Syrer ziehen in Damaskus ein und verkünden den Sieg“, fügte er hinzu. Der syrische Präsident Bashar Al-Assad floh gestern nach Moskau, als Rebellen die Kontrolle über die syrische Hauptstadt Damaskus übernahmen. Heute wachten die Menschen in dem Land zum ersten Mal seit Jahrzehnten auf, ohne vom Assad-Regime regiert zu werden. Nach der Nachricht vom Sturz des Regimes brachen die Syrer in heftige Jubelfeiern aus. Der Sturz des Assad-Regimes kommt nach 54 Jahren Diktatur und 13 Jahren Bürgerkrieg. Die Familie Assad kam 1970 an die Macht. Der Krieg in Syrien begann 2011, als ein pro-demokratischer Aufstand, der das Ende der langen Herrschaft von Assad forderte, schnell zu einem brutalen Bürgerkrieg eskalierte. Seitdem hat der Konflikt mehr als 500.000 Menschenleben gefordert und rund 12 Millionen Menschen aus ihren Häusern im ganzen Land vertrieben. Nach einem Jahrzehnt brutaler Auseinandersetzungen kam der Krieg weitgehend zum Stillstand, nachdem das Assad-Regime die Kontrolle über viele Großstädte zurückgewonnen hatte – mit maßgeblicher Unterstützung Russlands und des Irans sowie der mächtigen iranischen Stellvertretergruppe Hisbollah im Libanon. Einige Gebiete im Norden und Osten des Landes blieben unter der Kontrolle von kurdisch geführten und von den USA unterstützten Rebellengruppen. Doch Ende November starteten die Rebellen im Nordwesten eine Schockoffensive, die hauptsächlich von der HTS angeführt wurde. Die HTS versucht seit einigen Jahren, sich öffentlich von ihren dschihadistischen Wurzeln als regionaler Zweig der Al-Qaida zu distanzieren. Da Assads Hintermänner Iran, Russland und Hisbollah derzeit mit anderen Konflikten beschäftigt sind, haben die Rebellen vermutlich eine Gelegenheit gesehen, ihren Kampf gegen Assads Armee zu erneuern. Viele glauben, dass diese Offensive ohne den Segen der Türkei nicht hätte stattfinden können. Die Türkei, die einige der Rebellen in Syrien unterstützt, hat bestritten, HTS zu unterstützen. Seit einiger Zeit hatte Erdogan Assad gedrängt, sich auf Verhandlungen einzulassen, um eine diplomatische Lösung des Konflikts zu finden, die eine Rückkehr der syrischen Flüchtlinge ermöglichen würde. Mindestens drei Millionen von ihnen befinden sich in der Türkei. Aber Assad hatte sich geweigert, dies zu tun.

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– Assad-Sturz – Syrien: PKK-Ableger schießt auf feiernde Syrer

Das Ende des Assad-Regimes in Syrien ist offiziell. Baschar al-Assad wird samt seiner Familie in Russland leben, während sich Mazlum Abdi als Revoluzzer ausgibt.

Syrien: PKK-Ableger schießt auf feiernde Syrer
 

Assad-Sturz
Syrien – der „Feuerscheißer“ und die französische Revolution

Ein Gastbeitrag von Michael Thomas Zu Beginn des 16. Jahrhunderts machte sich mein englischer Lieblingspirat Francis Drake mit seinem vielleicht kleinen, aber schnellen Schiff „Golden Hind“ auf die Jagd nach spanischem Gold. Eher zufällig sichtete er an einem Abend an der amerikanischen Küste das mit Schätzen schwer beladene Kriegsschiff, die „Caca Fuego“, auf deutsch „Feuerscheißer“. Über Nacht ließ er Schleppanker setzen, um den Abstand nicht zu verkleinern und möglichst spät entdeckt zu werden. Morgens holte er den Spanier ein, ließ mit seiner Kanone zur Warnung einen Mast des weitaus größeren Kriegsschiffs herunterschießen – und prompt ergab sich dessen Mannschaft kampflos. Die Beute war gewaltig. Drakes Geheimnis war ein recht einfaches: nicht aus Menschlichkeit, sondern aus reiner Berechnung hatte er niemals die Mannschaften gegnerischer und geenterter Schiffe getötet oder gefoltert. Im Gegenteil überließ er ihnen sogar einen kleinen Teil der Beute und entließ sie in die Freiheit. Das hatte zur Folge, dass nicht wenige Schiffe sofort, wenn sie seine „Golden Hind“ entdeckten, die Segel strichen und aufgaben. Oft genug kam es überhaupt nicht zu Seegefechten und Drake nahm die Beute ohne Verluste, ohne Risiko in Empfang. Längst hatten die Geschichten von Seeleuten die Runde gemacht, dass ihr Leben nach der Kapitulation auf See frei und sicher war. Der Franzose Maximilien de Robespierre kam 1758 als Sohn eines angesehenen Anwalts in Frankreich zu Welt und absolvierte ein Jurastudium. Schnell galt er als Anwalt der Armen und gewann zahlreiche schwierige und aufsehenerregende Prozesse. Zu diesem Zeitpunkt war er entschiedener Gegner der Todesstrafe. Als Vertreter des „dritten Standes“ war er Delegierter des Nationalkonvents, in den er sehr fortschrittliche, freiheitliche Ideen einbrachte. Durch sein Charisma und seine ausgefeilte Rhetorik errang er dort schnell eine führende Position – und wurde Wortführer infolge der französischen Revolution. Die Ereignisse nach dem Sieg der Revolutionäre entwickelten eine ungeheure Eigendynamik und Robespierre sah sich mehr und mehr genötigt, zu immer schärferen Maßnahmen zu greifen, um das ersehnte Fernziel eines freiheitlichen Frankreichs zu erreichen, das sich vollständig vom Adel befreit hatte. Schnell sah er sich aufgrund der unerwarteten Probleme und der sich steigernden Radikalität zur Aufgabe seiner einstmals entschiedenen Ablehnung der Todesstrafe gezwungen. Die Guillotine tötete u.a. auf seinen Befehl Tausende. Schließlich betrieb er im Hintergrund auch federführend den Prozess gegen Marie Antoinette, der Ehefrau des bereits hingerichteten Königs Ludwig XVI und spickte diese groteske Gerichtsverhandlung mit bezahlten Zeugen, falschen Aussagen und an den Haaren herbeigezogen Vorwürfen, um sie ebenfalls hinrichten lassen zu können. Letztlich fiel Robespierre selbst der Guillotine zum Opfer. Was das alles mit Syrien unserer Tage zu tun hat? Die siegreichen Truppen der Hajat Tahrir al-Scham (HTS) um Abu Muhammad al-Jolani haben sich den strategischen Vorteil zunutze gemacht, den Francis Drake damals entwickelt hatte: die HTS verzichtete darauf, kapitulierende Einheiten der syrischen Armee hinzurichten oder zu misshandeln. Ihnen wurde einfach erlaubt, ihre Waffen niederzulegen – und zu gehen. Al-Jolani setzte damit auf den ohnehin geschwundenen Rückhalt des Assad-Regimes bei den Truppen und auf die Hoffnung, entgegen jeder Erwartung ungeschoren davon kommen zu können. Offenbar hatten sich ganze Einheiten den Rebellen kampflos ergeben. Tausende von Soldaten sind in den Irak geflüchtet und haben sich von den Kämpfen entfernt. Völlig von den Ereignissen überrascht, waren offenbar auch weder Iran noch Russland in der Lage dazu, schnell und umfassend, geschweige denn erfolgreich zu intervenieren. Gerade der Umstand, dass zahlreiche Schlachten gar nicht geschlagen werden mussten, haben den Erfolg von HTS ganz sicher maßgeblich beschleunigt und überwältigend ausfallen lassen. Flankiert von Ansprachen der HTS, die Zivilbevölkerung maximal zu beschützen, in die Freiheit führen zu wollen und keinen Unterschied in Ethnie und Religion zu machen, hat offenbar zu großer Unterstützung im syrischen Volk geführt. Die Geschichte der Rebellengruppe HTS dagegen ist schwieriger. Ihr Anführer, Al-Jolani, war Teil einer Bewegung, die sich Al-Qaida angeschlossen hatte und später mit Abu Bakr al-Baghdadi zusammenarbeitete, der später bekanntlich den „Islamischen Staat“ gründete und sich „Kalif“ nannte. Das erklärte Ziel Al-Jolanis und seiner Gruppe war immer die Errichtung eines islamischen Staates Syrien sunnitischen Zuschnitts und die Vertreibung der iranischen Shiiten aus dem Land, die direkt mit dem Iran kooperieren. Zu dieser Zeit betonte Al-Jolani, Christen und Alewiten würde keine Beachtung geschenkt. HTS betont, dass die Errichtung eines Staates nach „islamischem Recht“ das erklärte Ziel sei. Noch in jüngerer Vergangenheit versuchte Al-Jolani, mit den bewaffneten Gruppen Harakat Nour al-Din al-Zinki, Liwa al-Haq und Jaysh al-Sunna zusammenzuarbeiten. Alle genannten Gruppen verfolgen größtenteils salafitische, djihadistische Ziele und sehen den Islam im Zentrum jeder Staatsidee für Syrien und haben sich der HTS angeschlossen. Nun muss man sich besorgt die Frage stellen, wie und durch wen der neue, syrische Staat wieder auf Beine gestellt werden kann, die alle im Staat vertretenen Ethnien und Religionen nicht nur auf Dauer toleriert, sondern als gleichberechtigten Bürgern einen Rechtsstaat garantieren kann. Wir alle wissen zweifelsfrei, dass keine salafistische oder sonstige, extreme islamische Idee dies leisten kann. Mir persönlich scheint nur wenig glaubhaft, dass die siegreichen Rebellen zugunsten eines neuen Syrien vollständig zurücktreten und auf die Macht verzichten werden, die sie soeben errungen haben. Ich habe kein Vertrauen in eine Gruppe eines salafistisch-djihadistischen Zuschnitts, ein Land, das inmitten einer kriegsgeschüttelten Nachbarschaft liegt, erfolgreich einem geregelten Neuaufbau zuführen zu können, zumal die Natur der kriegerischen Auseinandersetzung direkt ihre inneren Ziele berührt. Israel ist bereits überaus nervös; es befestigt die Golan-Höhen und fliegt Bombenangriffe auf Ziele in Syrien. Angeblich, um Massenvernichtungswaffen dem Zugriff der Rebellen zu entziehen, die unter Assad hergestellt und gehortet wurden. Tatsächlich könnte ein neues Syrien die Aufforderung an Israel ergehen lassen, den Golan freizugeben und sich zurückzuziehen, da das Gebiet rechtlich immer noch zu Syrien zählt. Wird das der „Robespierre-Moment“ für Al-Jolani? Kann er es unter dem Druck der Ereignisse auch weiterhin sicherstellen, dass die einstigen Ziele seiner Rebellenunion, die aus extremen, ja tatsächlich islamistischen, salafistisch-djihadistischen Ideen bestehen, zugunsten eines für die Welt moderaten, akzeptablen Syrien ausgesetzt bleiben? Kann Al-Jolani zuverlässig verhindern, dass sich der neue Staat Syrien durch trivialen Judenhass und Unterdrückung anderer Religionen und Ethnien kennzeichnet? Wird Syrien das Schicksal Afghanistans erspart bleiben, dessen Taliban ebenfalls zunächst und vorübergehend signalisiert hatten, durch neue Progressivität und bis dato unbekannte Liberalität ihren Platz am Tisch der Welt erarbeiten zu wollen? Wir wissen alle, wohin Afghanistan abgedriftet ist, welche Stimmen dort Macht erhalten haben. Ich bin für vorschnelles Vertrauen und für Blindheit im Moment eines Sieges zu alt. Es muss genau jetzt gelingen, der HTS Ketten anzulegen. Man mag ihnen Denkmäler errichten und gern Plätze nach ihnen benennen, man darf ihnen Orden ans Revers heften und sie Bücher schreiben – aber nicht regieren lassen.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Autor 

Michael Thomas ist Privatier, Fotograf, leidenschaftlich an Ägyptologie und Literatur interessiert, mit der er vor vielen Jahren als Autor regional einige Beachtung fand. Er verfolgt interessiert das Weltgeschehen durch Beobachtung internationaler Presse. Seinen Fokus legt er insbesondere auf die Palästinafrage und auf die islamische Welt.


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– Assad-Sturz – Türkei: Syrer feiern auf den Straßen Assads Sturz

In vielen Städten gingen die Syrer mit türkischen und syrischen Fahnen auf die Straßen, skandierten Parolen und feierten den Sturz der Regierung.

Türkei: Syrer feiern auf den Straßen Assads Sturz

Assad-Sturz
Syrien: PKK-Ableger schießt auf feiernde Syrer

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel

Das Ende des Assad-Regimes in Syrien ist offiziell. Baschar al-Assad wird samt seiner Familie in Russland leben, während sich Mazlum Abdi als Revoluzzer ausgibt.

Das Ende des Assad-Regimes in Syrien ist offiziell. Auf der anderen Seite muss die nordsyrische Autonomieregion der Kurden unter der Kontrolle der Partei der Demokratischen Union (PYD), dem syrischen Ableger der in der Türkei entstandenen „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) nun darum zittern, die Macht zu erhalten.

Deren bewaffneter Arm, die Volksverteidigungseinheiten (YPG) sowie die 2015 gegründeten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die auf Anraten der USA ins Leben gerufen wurde, versuchen verzweifelt nicht nur die oppositionelle Syrische Nationale Armee (SNA) am Vormarsch auf Städte wie Manbidsch zu stoppen, sondern die syrische Bevölkerung in Ar-Raqqa, Deir ez-Zor oder Tabka zu unterdrücken, die beginnen gegen sie aufzubegehren.

Das Bild, die Erzählung, dass die YPG im Westen von sich gezeichnet hatte, beginnt langsam, aber stetig zu bröckeln. In Manbidsch wurde von SNA ein Gefängnis befreit, in denen Kinder gefangen gehalten wurden, um die Familien in Zaum zu halten oder Jugendliche zu erpressen, die in die SDF zwangsrekrutiert werden sollen. In Ar-Raqqa eröffneten SDF-Milizen das Feuer auf protestierende Syrer, die den Sturz Assads feiern wollten. In der gesamten künstlich geschaffenen, von den USA finanzierten nordsyrischen Autonomieregion der Kurden, rumort es.

Derweil versucht YPG-Führer Mazlum Abdi sich als wahren Revoluzzer zu gerieren, mit auf den Zug der syrischen Revolution aufzuschwingen. Niemand in Syrien nimmt der YPG jedoch ab, gegen Assad gewesen zu sein. Vielmehr half die YPG dem Assad-Regime tatkräftig, sich an der Macht zu halten.

Vergessen ist nicht zum Beispiel die Einnahme von Aleppo, an der nicht nur die iranisch-schiitischen Milizen beteiligt waren, sondern auch kurdische Kräfte der YPG. Deshalb versuchte vergangene Woche die SDF beim Vormarsch der HTS ja auch vergeblich, sich in nördlichen Bezirken von Aleppo zu halten, wie die Regimesoldaten, die jedoch alsbald die Beine in die Hand nahmen.

Wer war aber immer schuld an der syrischen Katastrophe? Die Türkei. Was haben kurdische Revoluzzer im Westen nicht alles der Türkei attestiert und geflucht. Nach rund einem Jahrzehnt ist Assad weg, Iran hat sich abgeseilt, Russland packt die Koffer, USA gedenken sich zurückzuziehen.

Jetzt stehen nur noch die Syrer, die Türkei, und sie, die PKK im Raum. Was soll die Türkei mit denen jetzt machen?


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

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– Assad-Sturz – Türkei: Syrer feiern auf den Straßen Assads Sturz

In vielen Städten gingen die Syrer mit türkischen und syrischen Fahnen auf die Straßen, skandierten Parolen und feierten den Sturz der Regierung.

Türkei: Syrer feiern auf den Straßen Assads Sturz

Assad-Sturz
Türkei: Syrer feiern auf den Straßen Assads Sturz

Istanbul – Syrer in der ganzen Türkei haben am Sonntag den Sturz des syrischen Machthabers Baschar Hafiz al-Assad gefeiert. In vielen Städten gingen die Syrer mit türkischen und syrischen Fahnen auf die Straßen, skandierten Parolen und feierten den Sturz der Regierung. Bilder der Feiern wurden in den sozialen Medien geteilt. Die Feierlichkeiten, die gestern Abend in Istanbul begannen, weiteten sich auf die gesamte Türkei aus. Mit Anbruch des Tages versammelten sich die Syrer in ihren Vierteln und begannen zu feiern. In der Fatih-Moschee in Istanbul feierten Türken und syrische Einwanderer während des gemeinsamen Morgengebets den Sturz des Assad-Regimes.   Syrische Rebellen erklärten den Sturz von Präsident Baschar al-Assad, nachdem sie am Sonntag die Kontrolle über Damaskus übernommen hatten. Sie zwangen ihn zur Flucht und beendeten die jahrzehntelange Herrschaft seiner Familie nach mehr als 13 Jahren Bürgerkrieg in einem seismischen Moment für den Nahen Osten. Die Rebellen versetzten auch dem Einfluss Russlands und Irans in Syrien im Herzen der Region einen schweren Schlag – Verbündete, die Assad in kritischen Phasen des Konflikts unterstützt hatten. Die Rebellen erklärten, sie seien in die Hauptstadt eingedrungen, ohne dass es Anzeichen für einen Einsatz der Armee gegeben hätte. Tausende von Menschen in Autos und zu Fuß versammelten sich auf einem Hauptplatz, winkten und skandierten „Freiheit“ von einem halben Jahrhundert der Herrschaft der Assad-Familie, wie Zeugen berichteten. Es wurden Menschen gesehen, die in den Al-Rawda-Präsidentenpalast eindrangen. Die Rebellen erklärten, dass Gefangene aus einem großen Gefängnis am Stadtrand von Damaskus befreit worden seien, in dem die syrische Regierung Tausende festgehalten hatte. „Wir feiern mit dem syrischen Volk die Nachricht von der Befreiung unserer Gefangenen und der Befreiung von ihren Ketten“, erklärten die Rebellen. Auch die iranische Botschaft wurde von syrischen Rebellen gestürmt, wie der englischsprachige iranische Sender Press TV berichtete. Die Hisbollah, die Assad jahrelang entscheidend unterstützt hat, zog am Samstag alle ihre Kräfte aus Syrien ab, als sich die Rebellengruppen der Hauptstadt Damaskus näherten. Assad, der sich seit dem plötzlichen Vormarsch der Rebellen vor einer Woche nicht mehr in der Öffentlichkeit geäußert hat, verließ am Sonntag Damaskus mit unbekanntem Ziel, wie zwei ranghohe Armeeoffiziere den Nachrichtenagenturen mitteilten. Sein Aufenthaltsort – und der seiner Frau Asma und der beiden Kinder – ist nach wie vor unbekannt. Das russische Außenministerium erklärte, Assad habe sein Amt niedergelegt und das Land verlassen, nachdem er eine friedliche Machtübergabe angeordnet hatte. Die syrische Rebellenkoalition erklärte, sie arbeite weiter daran, die Übergabe der Macht in Syrien an ein Übergangsregierungsorgan mit vollen Exekutivbefugnissen abzuschließen. „Die große syrische Revolution ist von der Phase des Kampfes für den Sturz des Assad-Regimes zum Kampf für den gemeinsamen Aufbau eines Syriens übergegangen, das den Opfern seines Volkes gerecht wird“, heißt es in einer Erklärung.  

NEX24-Interview
Orientalische Traumdeutung und moderne Psychologie

Am 26. November 2024 erschien Marina Bütüns siebtes Buch mit dem Titel „Orientalisches Traumbuch von A -Z“. Wer ganz genau hinsieht – der Untertitel erwähnt nicht nur alte Kulturen oder Religionen, sondern auch die moderne Psychologie. Einige Bücher der Autorin sind bei vielen Lesern deshalb bekannt, weil sie – wie die Autorin selbst – einen Bezug zum Tor des Orients, der Türkei haben. Ihre Lesergemeinschaft wächst stetig. Die Nachfrage ihrer ersten Bücher über das Thema Auswandern in die Türkei, die von 2020 bis 2023 erschienen sind, ist groß.

Wie entstand die Idee, ein orientalisches Traumbuch zu schreiben und wie passt alte Traumdeutung mit moderner Psychologie zusammen?

Ich habe mich selbst immer schon für Traumdeutung interessiert. Seit 33 Jahren besitze ich ein sehr weit verbreitetes ägyptisch-arabisches Traumbuch, das mich immer begleitet hat. Mir fehlte in diesem Buch jedoch etwas ganz Spezielles, denn Traumdeutung hat bei vielen Menschen heute noch den Ruf, so etwas wie Humbug zu sein.

Deshalb lag der Gedanke nahe, ein orientalisches Traumbuch zu schreiben, welches nicht nur Deutungen einer einzigen alten Kultur enthält, sondern den ganzen Orient umfasst und vor allem mehr an Informationen zur modernen psychologisch untermauerten Traumdeutung enthält.

Viele belächeln dieses Thema immer noch, ohne zu wissen, dass die moderne Wissenschaft im Bereich der Psychologie und Psychiatrie seit ungefähr 100 Jahren damit erfolgreich arbeitet.

Ihr „Orientalisches Traumbuch von A -Z“ verfügt über 524 Seiten – was wird der Leser im Buch – außer den alphabetisch geordneten Suchbegriffen – noch alles finden?

Mein orientalisches Traumbuch zeigt gleichzeitig die überaus interessante Geschichte der großen Bedeutung von Träumen im alten Orient bis in die moderne Zeit auf. Es bietet im ersten Drittel eine spannende Lektüre, die tausende von Jahren in die alten orientalischen Kulturen zurückblickt. Träume bestimmten mitunter historische Schlachten und lenkten die Geschicke der Menschen schon in der Antike.

Mein Buch erklärt eingehend die Ursprünge und Praktiken der Traumdeutung im alten Mesopotamien – dem heutigen Irak -, sowie die Deutung im alten Ägypten, in Indien. Zudem findet der Leser auch die Bedeutung der Träume in verschiedenen Religionen erklärt. Dazu gehört der Buddhismus, Hinduismus, Islam und der „Volksislam“, der Sufismus.

Im Vergleich zu diesen Themen zeigt es die immense Bedeutung von Träumen in der modernen Psychologie und in der Therapie bis heute auf. Ich finde es immens wichtig, dass jeder Leser im Vorfeld die Hintergründe der Traumdeutung kennt.

Traumdeutung ist also – nach Ihrer Meinung – nicht einfach nur „Hokuspokus“ ?

Nein! Es ist nicht nur meine Meinung, sondern auch die der Wissenschaft! Das beweist seit ungefähr 100 Jahren auch die moderne Psychologie und Psychiatrie.

Nächtliche Träume beschäftigten die Menschen in alten Hochkulturen im Orient, aber auch bekannte Psychologen wie Sigmund Freud oder C.G. Jung. Beide verwendeten schon Traumbilder in der Therapie. Die Auffassung von Freud, die sich hauptsächlich mit Sexualität beschäftigt, ist zwar umstritten, wird jedoch in der Traumdeutung immer wieder herangezogen.

Können Sie dem Leser auch aktuelle Beispiele oder Personen nennen, die sich mit der Traumdeutung in der Psychologie befassen?

Im Jahr 2022 beschäftigte sich Professor Mathias Berger an der Universitätsklinik Freiburg eingehend mit Patienten und deren Träume in Bezug auf Depressionen, Essstörungen im Vergleich zu gesunden Menschen. Seine interessanten Auswertungen des Vortrags findet man auch in einem anschaulichen PDF (Titel:Träume, Deutung und Bedeutung für die Psychotherapie) im Internet.

Schon vor Jahrhunderten widmeten sich islamische Gelehrte großen wissenschaftlichen und medizinischen Rätseln, auch den Träumen. Ihre auf Beweise gestützten Methoden fanden im 17. Jahrhundert große Anerkennung bei den westlichen Gelehrten.

Es fällt auf, dass Sie sich – mit Ausnahme Ihres letzten Buches, das eher der Esoterik zuzuordnen ist – immer mit dem Orient beschäftigen, woran liegt das?

Ich schreibe ausschließlich über Themen, die mich selbst brennend interessieren. Mein letztes Buch „Human Design“ war ein kleiner, wahrscheinlich einmaliger Ausflug in die Esoterik, aber auch in die Quantenphysik und Genetik, es enthält jedoch auch traditionelle orientalische „Werkzeuge“.

Meine Liebe zum Orient fing schon sehr früh an. Bereits als Schulkind in der 1. Klasse versteckte ich auf meinen Zeichnungen immer irgendwo Häuser mit Kuppeln, an deren Spitze ein Halbmond prangte. Warum, weiß ich selbst nicht. Meine kindliche Vorliebe zum Orient konnte sich auch sonst niemand erklären, weder meine Lehrer noch meine Familie.

Nach meiner Berufsausbildung reiste ich endlich nach Nordafrika, Tunesien. Seit dem 8. Lebensjahr war es mein großer Traum, einmal die alten Stätten von Ägypten zu bereisen. Ich bekam damals von meiner Großtante ein Buch über das alte Ägypten in Romanform geschenkt und es ließ mich damals schon nicht mehr los. Eine längere Reise nach Ägypten im Alter von 21 Jahren war die absolute Erfüllung meiner Kindheitsträume.

Sie sind lange Jahre in sozialen Medien, durch Ihre Türkei-Beiträge bekannt, hat das Ihre Buchthemen beeinflusst?

Die Liebe zur Türkei habe ich erst Jahre nach Ägypten, durch eine Reise nach Istanbul entdeckt. Viele, die mich nicht so gut kennen, vermuten sicherlich, dass es an meiner sehr langen Ehe mit einem Türken liegt. Das ist aber gar nicht der Fall. Mein intensives Interesse an bestimmten orientalischen Themen war in den Anfängen eher manchmal ein Streitpunkt als eine Gemeinsamkeit.

Ich betreibe seit über 20 Jahren einen kostenlosen Türkei-Blog im Internet und meine ersten drei Jahre nach der Auswanderung in die Türkei waren sehr turbulent. Für den Blog war es zu viel Text. Deshalb wollte ich sie mit den drei Bänden meines Tagebuches „Weißwurst mit türkischem Tee“ Teil 1, 2 und 3, mit Menschen teilen, die vielleicht ähnliche lustige oder auch aufregende Erfahrungen gemacht haben oder diese noch vor sich haben.

Die logische Folge war, dazu den „Ratgeber Auswandern Türkei“ und (durch den beruflichen Hintergrund meines Mannes) einen praktischen Ratgeber mit dem Titel „Türkei-Immobilien“ zu schreiben. Beide waren bereits vielen Auswanderern eine große Hilfe bei der Auswahl des richtigen Wohnsitzes. Diese Bücher entstanden, nachdem ich in den sozialen Medien eine Flut von Fragen zugesandt bekommen hatte, die sich immer wiederholten. Es war deshalb für mich praktischer, alles in ein Buch zu packen.

Werden Ihre Leser zukünftig noch mehr vom Orient lesen können?

In Planung ist vorerst noch nichts. Doch ich halte auch nicht viel davon, einfach irgendein Thema, das mich nicht selbst interessiert oder gar fesselt, zu veröffentlichen. Es muss mir genauso viel Spaß machen wie dem Leser.

Wenn ein Buch ohne persönlichen Bezug zum Thema erscheint, bemerkt das der Leser sofort. Ich plane generell nie voraus, es kommt mir das Thema plötzlich in den Sinn und dann schreibe ich. Deshalb bin ich auch überzeugt, dass es sehr viele Menschen gibt, die sich für mein „Orientalisches Traumbuch von A – Z“ interessieren und die wie ich gerne mehr über ihre Träume wissen möchten und das Thema Orient genauso lieben wie ich. Es wird ihnen ein besonderer Begleiter über Jahre sein. Vielen Dank für das Gespräch

Links:


Zum Autor

Marina Bütün wurde als Kind sudetendeutscher Eltern in Deutschland geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend im Wittelsbacher Land in Alt-Bayern.

Schon als Kind von zwei Jahren begleitete sie ihre Mutter jedes Jahr auf Auslandsreisen in Europa. Ihre kindliche Vorliebe zum Orient konnte sich niemand erklären. Im frühen Erwachsenenalter liebte sie Reisen nach Nordafrika.

Eine Reise nach Ägypten, in das Traumland ihrer Kindheit stellte 1982 eine Höhepunkt in ihrem Leben dar. Doch nach einer Städtereise nach Istanbul im Jahr 1990 kam sie von der Türkei nicht mehr los.

Marina Bütün lebt mit ihrem türkischen Mann seit Anfang der 2000er Jahre an der türkischen Westküste in der Provinz Mugla, gegenüber der griechischen Insel Rhodos.

       

Unternehmensführung
Businessplan – der erste Schritt ins Unternehmertum

Sie träumen schon lange von einem eigenen Business? Der erste Schritt zur Verwirklichung liegt nach der Entwicklung der Idee, im Erstellen eines Businessplanes. Dieser dient als Leitfaden, um Ihre Idee in die Tat umzusetzen und vielleicht sogar, um potenzielle Investoren für sich zu begeistern. Doch welche Überlegungen gehören hierzu? Wollen Sie beispielsweise ein Café gründen, benötigen Sie zwar einen Gastro-Kühlschrank, der Kauf steht jedoch erst später an. Die ersten Schritte finden nämlich allesamt auf dem Papier statt. Wir beleuchten in diesem Artikel, welche wichtigen Schritte zum Businessplan gehören.

Geschäftsidee und Vision

Ihre Geschäftsidee ist das Herzstück Ihres künftigen Unternehmens. Die erste Idee sollten Sie an dieser Stelle genau durchdenken und ausformulieren. Stellen Sie sich unter anderem folgende Fragen:
  • Welche Probleme löst mein Produkt oder meine Dienstleistung?
  • Wie unterscheidet sich meine Idee von der Konkurrenz?
  • Was möchte ich damit erreichen?
  • Wo möchten Sie in einigen Jahren mit der Idee stehen?
Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur eine Minute, um jemanden mit Ihrer Idee für sich zu begeistern – was würden Sie sagen? Ein kurzer und prägnanter Elevator-Pitch bringt Ihre Geschäftsidee auf den Punkt.

Finanzierung

Die Finanzierung ist oft der Aspekt, an dem viele Gründer ins Schwitzen geraten. Ist denn genug Eigenkapital vorhanden, um die Geschäftsidee zum Leben zu erwecken? Wenn wir beim Beispiel des Cafés bleiben, muss nämlich nicht nur die Miete bedacht werden, sondern die vollständige Einrichtung, die Küchengeräte von Experten wie Maxima, das Gehalt für Mitarbeiter, Gründungsgebühren, Einkäufe sowie ein Budget für das Marketing. Oft lohnt es sich auch, auf Fremdkapital zu setzen und erstmal einen Kredit aufzunehmen, um den Traum in die Tat umzusetzen. Bedenken Sie jedoch: Potenzielle Investoren und Banken möchten sehen, wie Sie Ihr Geld verwalten und wann Sie Gewinne erzielen werden.

Zielgruppenanalyse

Wer sind Ihre potenziellen Kunden? Welche Bedürfnisse und Wünsche haben sie? Sobald Sie Ihre Zielgruppe identifiziert haben, gehen Sie tiefer ins Detail. Erstellen Sie sogenannte Personas – fiktive, aber repräsentative Darstellungen Ihrer idealen Kunden. Geben Sie ihnen Namen, Berufe, Vorlieben und Bedürfnisse. Dies hilft Ihnen, sich in die Lage Ihrer Kunden zu versetzen und maßgeschneiderte Marketingstrategien zu entwickeln.

Marketing- und Vertriebsstrategien

Hier ist Kreativität gefragt, denn es geht darum, Aufmerksamkeit zu erregen und potenzielle Kunden zu begeistern. Wie möchten Sie wahrgenommen werden? Ihr Logo, Ihre Farben und Ihre Markensprache sollte all dies widerspiegeln. Dann sollten Sie überlegen, über welche Marketingkanäle Sie Ihre Kunden erreichen können, um Sichtbarkeit zu gewinnen und über welche Vertriebskanäle Sie ggf. Waren und Produkte an diese Zielgruppe herantragen können.

Chancen- und Risikoanalyse

Jede Geschäftsidee birgt Chancen und Risiken. Im Businessplan geht es nicht darum, etwas zu beschönigen, sondern darum, jedes davon genauestens unter die Lupe zu nehmen. Beispielsweise kann ein zunehmender Trend in Ihrer Branche eine Chance für Wachstum bedeuten, während ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ein Risiko für Ihr Unternehmen birgt. Überlegen Sie, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Risiko eintritt, welche Folgen dieses hätte und wie Sie in einem solchen Fall reagieren können. So sind Sie bestens darauf vorbereitet und können auf das Marktgeschehen reagieren.

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Homeoffice
Produktiv arbeiten im Homeoffice – Tipps zur Einrichtung, Pausen und Routinen

Das Homeoffice ist längst nicht mehr den Selbstständigen und Freelancern vorbehalten. Was mit Corona begann, zieht sich auch heute noch durch viele Firmen und Start-ups.

Immer mehr Unternehmen gewähren ihren Arbeitnehmern nämlich Tage im Homeoffice, und immer Angestellte entdecken die Vorzüge dieser Freiheiten. Doch wie alles andere im Leben hat alles eine Kehrseite.

Während die Flexibilität zunimmt und den Arbeitnehmern eine bessere Work-Life-Balance ermöglicht, haben viele Menschen Schwierigkeiten, sich zu Hause auf die Arbeit zu konzentrieren. Wir geben Ihnen einige Tipps in diesem Artikel, mit denen Sie ein Fundament für produktiveres Arbeiten legen können. Denn mit der richtigen Arbeitsumgebung, Pausen und guten Routinen steht dem Homeoffice nichts mehr im Weg.

Jeder braucht einen ruhigen Ort zum Arbeiten

Die Spülmaschine läuft, die Waschmaschine erreicht ihre hohen Drehzahlen, und die Kinder, die sich zur Schule fertig machen, laufen schreiend durch die Küche? Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt am Küchentisch sitzen und versuchen, sich zu konzentrieren, müssen Sie wahrlich Nerven aus Stahl haben, um all diese Aspekte auszublenden.

Kaum einer kann sich bei dieser Geräuschkulisse auf die Arbeit fokussieren. Wenn Sie also Ihre Arbeit aus den eigenen vier Wänden heraus verrichten möchten, sollten Sie die perfekten Rahmenbedingungen schaffen.

Ein eigenes Büro, in dem Sie einfach die Tür schließen können oder eine ruhige Ecke im Wohnzimmer, die nur Ihnen gehört? Beides kann funktionieren, wenn Sie es richtig angehen.

Ein eigenes Büro – der Traum vieler Menschen

Viele Menschen wünschen sich einen eigenen kleinen Raum, den sie sich so zurecht machen können, wie sie ihn für die Arbeit benötigen. Wenn Sie einen solchen Raum haben, können Sie sich glücklich schätzen. Hier sind einige Tipps, mit denen Sie das Beste aus dem Raum machen können:
  • Schreibtisch: Dies ist natürlich das Herzstück Ihres Büros, denn hier verbringen Sie wohl die meiste Zeit. Er sollte groß genug und stabil genug sein, damit Sie alle Arbeiten darauf verrichten können. Ist der Tisch höhenverstellbar? Perfekt, dann können Sie abwechselnd im Sitzen und im Stehen arbeiten, was für den Rücken besonders angenehm ist.
  • Schreibtischstuhl: Auch bei diesem sollten Sie darauf achten, dass er ergonomisch gestaltet ist, sich in der Höhe verstellen lässt und Armlehnen besitzt, welche die Arme entlasten. Eventuell haben Sie auch noch einen zusätzlichen Stehhocker, falls Sie den Tisch verstellen können.
  • Ruhecke: Sie haben noch etwas Platz im Büro? Je nach vorhandener Stellfläche kann ein gemütlicher Sessel oder ein Chesterfield Sofa den Raum nicht nur gemütlicher sowie stilvoller machen, sondern auch einen kleinen Rückzugsort für kleine Pausen bieten.
  • Gemütlich, aber funktional: Ihr Arbeitsbereich sollte natürlich sowohl einladend als auch praktisch sein. Eine angenehme Umgebung motiviert uns schließlich und steigert unsere Produktivität. Vereinen Sie daher beide Aspekte so gut wie möglich, denken Sie an etwas Deko und persönliche Fotos.
  • Raumkonzept: Ein durchgehender Stil im Raum schafft eine harmonische Atmosphäre. Zum Chesterfield Sofa im britischen Stil passt ein massiver Holzschreibtisch, ein Ledersessel, eine Bankerlampe sowie ein Farbkonzept mit grünem oder rotem Teppich und Vorhängen. Besonders futuristisch wirken Glasschreibtische sowie Möbel mit klaren Linien, Hochglanzoptik oder transparente Elemente und indirekte Beleuchtung. Finden Sie einen Stil, der zu Ihnen passt.
  • Luftreinigende Pflanzen: Pflanzen verbessern die Luftqualität und bringen in jeden Raum ein wenig Lebendigkeit. Als luftreinigende Pflanzen gelten unter anderem die Grünlilie, der Zimmerfarn und das Einblatt.
  • Stauraum: Damit Unterlagen und Arbeitszubehör sich nicht im gesamten Raum verteilen, sollte alles seinen festen Platz haben. Genügend Stauraum ist hierfür jedoch die Grundvoraussetzung. Aktenschränke, aber auch Rollcontainer können Ihnen helfen, Ordnung in das Chaos zu bringen.

Auch aus einer Arbeitsecke kann man das Beste herausholen

Nicht jeder hat das Glück, einen ganzen Raum in ein Büro umwandeln zu können. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie auf einen eigenen Arbeitsbereich verzichten müssen. Mit unseren Tipps schaffen Sie auch auf kleinster Fläche einen Platz, an dem Sie produktiv arbeiten können.
  • Schreibtisch optimal nutzen: Der Platz auf einem kleinen Schreibtisch ist sehr wertvoll und sollte klug genutzt werden. Ein verstellbarer Bildschirmhalter nimmt weniger Platz auf dem Tisch ein, als wenn man Laptop, Monitor und Co. auf dem Tisch platzieren müsste. Wo der Laptop bleibt? Eine Haltevorrichtung, die Sie unter den Tisch schrauben, verstaut ihn sicher und lässt ihn vom Tisch verschwinden – Voraussetzung sind eine kleine Bluetooth-Tastatur und eine Maus.
  • Ergonomischer Hocker: Anstelle eines ausladenden Ledersessels sollten Sie einen ergonomischen Hocker mit einer niedrigen oder ohne Lehne verwenden. Denn so verschwindet er nach dem Arbeiten einfach unter dem Tisch.
  • Kleine Schubladen: Für Kleinkram, Stifte und Co. eignen sich kleine, anbringbare Schubladen, die Sie unter den Tisch schrauben können. Sie sind meist nur wenige Zentimeter hoch, bringen aber schon etwas Ordnung auf den Tisch.
  • Organizer: Haben Sie noch ein paar Zentimeter übrig? Dann kann ein kleiner Organizer zusätzlich zur Schublade zum Einsatz kommen.
  • Arbeitsbereich abtrennen: Raumteiler, Schrankwände und Vorhänge können Ihren Arbeitsbereich optisch vom Rest des Raumes abtrennen. So erreichen Sie eine größere Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben und haben so etwas wie ein kleines Büro geschaffen.
Alternativ gibt es heute einige multifunktionale Möbelstücke, welche Ihren Schreibtisch verschwinden lassen. Regale mit einem Klapptisch, stilvolle Sekretäre und andere Schränke kommen dafür infrage und nutzen den vorhandenen Raum bestmöglich aus.

Tipps zu Pausen und Routinen

Im Homeoffice gehen Pausen oft unter. Ohne Kollegen, die uns zu einer Kaffeepause animieren oder uns in ein Gespräch verwickeln, arbeiten wir häufig durch und vergessen die wichtige Erholung. Der Gang zum Drucker im Büro entfällt, der kurze Smalltalk auf dem Flur und all die anderen Kleinigkeiten, die zum Büroalltag gehören.

Doch kein Mensch kann sich durchgängig konzentrieren. Daher sollten Sie sich auch Zuhause immer wieder die Zeit nehmen, kurz aufzustehen, umherzugehen und die Arbeit für einige Minuten bewusst zu unterbrechen.

Planen Sie beispielsweise feste Pausenzeiten ein oder richten Sie einen Pomodoro-Timer ein. Dieser hilft Ihnen, feste Arbeits- und Pausenintervalle einzuhalten. Und denken Sie daran, auch Ihre Augen brauchen hin und wieder eine Pause von stundenlangem Starren auf den Bildschirm. Schauen Sie hin und wieder aus dem Fenster, machen Sie sich einen Kaffee oder einen Tee und sie werden merken, dass Ihre Produktivität deutlich steigt.

Auch das Mittagessen am Schreibtisch ist ein Tabu – es sei denn, Sie haben ein virtuelles Mittagessen mit einem Kollegen oder Ihrem Team.

Einige weitere Aspekte:

  • Kommunizieren Sie Abwesenheiten sowie Pausenzeiten und markieren Sie diese im Kalender
  • Verlassen Sie den Arbeitsbereich, wenn Sie Feierabend machen und arbeiten Sie nur im Arbeitsbereich
  • Trennen Sie strikt private Aktivitäten und Arbeitstätigkeiten
  • Seien Sie nach Feierabend wirklich nicht mehr erreichbar, denn dies ist Ihre Freizeit
  • Planen Sie täglich feste Arbeitszeiten ein und legen Sie fest, welche To-dos Sie abarbeiten wollen
Natürlich kommt hin und wieder etwas dazwischen, im Großen und Ganzen sollten Sie jedoch feste Routinen etablieren, welche nicht nur Ihre Arbeitsproduktivität verbessern, sondern auch zu einer optimalen Work-Life-Balance führen.

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900-Millionen-Dollar
Türkei: Über 1.000 „Cobra“-Panzerfahrzeuge für Rumänien

Bukarest – Das türkische Fahrzeug- und Rüstungsunternehmen Otokar hat mit dem Unternehmen Romtehnica des rumänischen Verteidigungsministeriums eine Vereinbarung über die Lieferung von Militärfahrzeugen im Wert von rund 912,5 Millionen Dollar unterzeichnet. Laut einer Pressemitteilung von Otokar wird das Unternehmen dem rumänischen Verteidigungsministerium im Rahmen der am Mittwoch unterzeichneten Vereinbarung 1.059 Einheiten von leichten taktischen 4×4-Radpanzern mit der Bezeichnung Cobra II liefern. Die Lieferungen sollen im letzten Quartal 2025 beginnen und über 5 Jahre hinweg schrittweise abgeschlossen werden. Die Ausschreibung umfasst auch einige integrierte logistische Unterstützungsleistungen. COBRA II wird in 13 Ländern aktiv eingesetzt. Dank der fast 40-jährigen Erfahrung und Fähigkeiten von Otokar in der Verteidigungsindustrie ist COBRA II als modulare Plattform konzipiert, die für unterschiedliche Missionsanforderungen entwickelt werden kann. COBRA II wurde 2013 in die Otokar-Produktpalette aufgenommen und in mehr als 30 verschiedenen Versionen entwickelt und produziert, die den Anforderungen und Bedürfnissen der Nutzer entsprechen. Zusätzlich zu seiner überragenden Mobilität bietet COBRA II einen hohen Schutz gegen ballistische, Minen- und IED-Bedrohungen. Mit seinem hohen Leistungsgewicht bietet COBRA II eine hohe Leistungsfähigkeit. COBRA II eignet sich für die Integration einer breiten Palette von Waffen- und Missionsausrüstungsoptionen. Die rumänische Anwaltskanzlei Schoenherr hat Otokar bei der Unterzeichnung des Auftrags  beraten. Die Leistungen der Kanzlei umfassten die rechtliche Beratung in allen Phasen der Teilnahme von Otokar an dem von Romtehnica organisierten öffentlichen Ausschreibungsverfahren für die Vergabe dieses Auftrags, einschließlich der Unterstützung bei der Unterzeichnung. „Wir sind hocherfreut, mit Schoenherr an diesem monumentalen Projekt, eines der größten Beschaffungen von Landsystemen in Europa, zusammengearbeitet zu haben“, sagte Sedef Vehbi von Otokar. „Die außergewöhnliche Expertise von Schoenherr im rumänischen und internationalen Recht, ihre sorgfältige Herangehensweise an das Projektmanagement und ihr unerschütterliches Engagement für die Geschäftsethik und die Compliance-Standards von Otokar haben entscheidend dazu beigetragen, dass wir den Zuschlag erhalten haben.“ Er sprach dem gesamten Team, insbesondere dem Partner Iustin Armașu, seinen herzlichen Dank für die „unschätzbaren Beiträge und die beständige Unterstützung“ aus.

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