Mietspiegel
Höchste Mieten für Bürofläche in Frankfurt, München und Berlin
Kommentar
Zum ersten Mal seit 2008: Amerikanische Zentralbank muss am Repo-Markt eingreifen
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
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– Türkisch-amerikanische Beziehungen – 100 Milliarden Dollar: Türkisch-amerikanische Wirtschaftsvereinigung legt Fahrplan vor
Der Türkisch-Amerikanische Wirtschaftsrat (TAİK) wird seinen Fahrplan zur Steigerung des Handelsvolumens auf 100 Milliarden Dollar auf einer Veranstaltung in dieser Woche in New York vorstellen.
100 Milliarden Dollar: Türkisch-amerikanische Wirtschaftsvereinigung legt Fahrplan vor
Ernst Wolff
Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches “Finanz-Tsunami: Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“.
Wolff, geboren 1950, aufgewachsen in Südostasien, Schulzeit in Deutschland, Studium in den USA. Der Journalist und Spiegel-Bestseller-Autor (»Weltmacht IWF«) beschäftigt sich seit vierzig Jahren mit der Wechselbeziehung von Politik und Wirtschaft. Sein Ziel ist es, die Mechanismen aufzudecken, mit denen die internationale Finanzelite die Kontrolle über entscheidende Bereiche unseres Lebens an sich gerissen hat: »Nur wer diese Mechanismen versteht und durchschaut, kann sich erfolgreich dagegen zur Wehr setzen.«
Medien
MDR will Zusammenarbeit mit Polen und Tschechien wieder verstärken
New York
Trump und Duda unterzeichnen Abkommen für mehr US-Truppen in Polen
Prezydenci @AndrzejDuda i @realDonaldTrump podpisali deklarację pogłębiającą współpracę obronną Polski i USA oraz wzmacniającą bezpieczeństwo całego #NATO.
— Kancelaria Prezydenta RP – konto archiwalne (@prezydentplarch) September 23, 2019
Dokument m. in. oficjalnie zatwierdził lokalizacje dla amerykańskich wojsk oraz infrastruktury w PLhttps://t.co/sB63hkpVXN pic.twitter.com/kVBTaQOPN5
Zum Thema
– USA – Präsident Andrzej Duda möchte US-Stützpunkt in Polen „Fort Trump“ nennen
Der polnische Präsident Andrzej Duda sagte am Dienstag im Weißen Haus, dass er eine permanente US-Militärbasis in seinem Land begrüßen würde – und erklärte, dass er sie „Fort Trump“ nennen würde.
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Saudisch-israelische Beziehungen
Im Namen Gottes: Israel gratuliert Saudi-Arabien zum 89. Nationalfeiertag
Ein Twitter-Kanal des Außenministeriums, der speziell für die Öffentlichkeitsarbeit in den Golfstaaten eingerichtet wurde, sandte am Montag „aufrichtige Glückwünsche“ an das saudische Volk. „Wir bitten Gott, dich sicher und geborgen zu halten und wünschen dir Wohlstand“, lautet der Tweet. Die Existenz heimlicher Beziehungen zwischen Jerusalem und Riad, die sich hauptsächlich auf Sicherheitsfragen konzentrieren, sind bekannt, insbesondere angesichts der gegenseitigen Feindschaft gegenüber dem Iran, aber öffentliche Zuneigung auf offiziellen diplomatischen Kanälen ist äußerst selten. Israel hat in den letzten Jahren seine Präsenz in arabischen Ländern, insbesondere am Golf, intensiviert. Im Juli empfing Netanyahu einen saudiarabischen Staatsbürger, den Blogger Mohammed Saud, in seinem Jerusalemer Büro, einen Tag nachdem der Mann von Palästinensern angegriffen wurde, die wütend auf seine pro-israelischen Ansichten waren. Saud, bekannt als hartgesottener Unterstützer von Netanyahu, wurde vom Außenministerium als Teil einer Delegation von Bloggern und Journalisten aus verschiedenen arabischen Ländern nach Israel eingeladen.نهنئ الشعب السعودي بحلول يومه الوطني ال-89 🇸🇦
— إسرائيل بالعربية (@IsraelArabic) September 23, 2019
يعيده عليكم بالخير والبركة في ظل الأمن والامان واجواء السلام والتعاون والجيرة الحسنة، داعين الله عز وجل ان تتكلل جهودكم بالرقي والتطور والازدهار، بالنجاح.#اليوم_الوطني89_للسعوديه #SaudiNationalDay89 pic.twitter.com/ZKonQN0K1G
Balkan
Scheidender US-Botschafter: Serbien muss Kampagne gegen Kosovo stoppen
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– Balkan – US-Sonderbeauftragter Palmer: Kosovo muss Strafzölle gegen Serbien beenden
Der US-Sonderbeauftragte für den Westbalkan, Matthew Palmer, sagte gegenüber der Voice of America, dass die nächste Kosovo-Regierung bereit sein müsse, die Strafzölle auf serbische Waren auszusetzen. Seiner Meinung nach sei dies ein Hindernis für die Fortsetzung des Dialogs zwischen Belgrad und Pristina.
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Moskau
Russlands Obermufti: Wir beten für die Türkei und Erdogan
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Erdogan und Putin: Wiedereröffnung der Cuma Moschee
Die Moskauer Zentralmoschee wird am Vorabend des höchsten islamischen Festes, Eid al-Adha (Opferfest), nach ihrem Wiederaufbau erstmals wieder am 23. September ihre Pforten öffnen.
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Berlin
Kramp-Karrenbauer fordert nach Angriff auf saudi-arabische Öl-Anlagen „verlässliche Beweise“
Strategic Report
Europol sieht Schwachstellen bei der Bekämpfung des Rechtsterrorismus
Köln – Die europäische Polizeiagentur Europol sieht Schwachstellen bei der Bekämpfung von Rechtsterrorismus durch europäische Sicherheitsbehörden.
Gleichzeitig warnt Europol vor einer wachsenden Gefahr durch gewaltbereite Rechtsextremisten. Das geht aus einem vertraulichen Lagepapier („Strategic Report“) hervor, das WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung vorliegt, und über das die Innen- und Justizminister der EU in einer Sitzung Anfang Oktober beraten wollen.
Die Antiterror-Experten von Europol verweisen in dem Papier auf eine „erhebliche Anzahl gewalttätiger Zwischenfälle in zahlreichen EU-Mitgliedsländern, die durch rechtsextreme Ideologien motiviert sind“. Genannt werden unter anderem Attentate auf Politiker wie den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, auf Muslime, Asylsuchende, politische Gegner aus dem linken Spektrum und auch sexuelle Minderheiten.
Viele dieser Vorfälle würden „nicht als terroristische Straftaten oder terrorbezogene Zwischenfälle erkannt“, kritisiert Europol, „sondern nach nationaler Rechtslage als extremistische Aktivitäten“. Die Folge sei, dass es keine umfangreiche Datengrundlage zum Rechtsterrorismus gebe. Es gebe zudem weiterhin „keine gemeinsame und weithin akzeptierte Definition von Rechtsterrorismus und rechtem Terror zwischen den EU-Mitgliedsstaaten“.
In dem Papier weist Europol zudem darauf hin, dass die Zahl der Verhaftungen im Zusammenhang mit rechtem Terror in Europa in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich und signifikant gestiegen sei – von 12 Festnahmen im Jahr 2016 auf 44 im Jahr 2018. Rechtsextreme Gruppen würden sich weiter verstärkt international vernetzten, auch über virtuelle Netzwerke. Zudem hätten Rechtsextremisten in Europa ein anhaltendes Interesse am Besitz und Umgang mit Waffen und Sprengstoffen, so steht es in der Europol-Analyse.
„Um ihre körperlichen Möglichkeiten und Kampffähigkeiten an den Waffen auszubauen“, warnen die Terrorexperten, „versuchen Mitglieder rechtsextremer Gruppen erfahrenes Personal aus Militär und Sicherheitsbehörden für sich zu gewinnen, um von deren Expertise im Bereich der Überwachung und Kampffertigkeiten zu lernen.“
Das deutsche Bundesinnenministerium hatte jüngst angekündigt, die Sicherheitsbehörden, darunter das Bundeskriminalamt (BKA) und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) für die Bekämpfung des Rechtsterrorismus und der Hasskriminalität verstärken zu wollen. Dafür soll es Hunderte zusätzliche Stellen geben.

