Bergkarabach-Konflikt
„Flugzeugabschuss“: Türkei weist armenische Vorwürfe zurück

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Ankara – Die Türkei hat den Vorwurf Jerewans, wonach ein türkischer F-16-Kampfjet ein armenisches Militärflugzeug abgeschossen haben soll, zurückgewiesen. Die Behauptung sei „absolut unwahr“, sagte der Sprecher von Präsident Recep Tayyip Erdogan. Statt auf solche „billigen Propagandatricks“ zu verfallen, solle Armenien sich „aus den von ihm besetzten Gebieten zurückziehen“, sagte er mit Blick auf die umkämpfte Region Berg-Karabach, die in Aserbaidschan liegt, aber mehrheitlich von Armeniern bewohnt wird, berichtet der Focus. Eine Sprecherin des armenischen Verteidigungsministeriums teilte am Dienstag mit,  dass eine türkische F-16 einen armenischen Kampfjet des Typs Suchoi-25 abgeschossen habe. Auch Aserbaidschan dementierte die Angaben umgehend und bezeichnete die Vorwürfe ebenso als Lüge. Der Konflikt um Bergkarabach ist am Sonntag erneut eskaliert. Seit dem gestrigen Morgen sind schwere Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan ausgebrochen. Es handelt sich Medienberichten zufolge um die schwerste Eskalation seit Jahrzehnten. Beide Seiten gaben sich gegenseitig die Schuld für die Kämpfe. Baku erklärte, die Armee habe eine „Gegenoffensive“ gestartet, „um Armeniens militärische Aktivitäten zu stoppen und die Sicherheit der Bevölkerung zu schützen“. Beide Länder haben mittlerweile den Kriegszustand ausgerufen. Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan rief seine Landsleute am Sonntag auf, sich für die Verteidigung des „heiligen Vaterlandes“ bereitzuhalten.

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– Karabach Konflikt – Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan nicht religiös motiviert

„Seit dem ersten Tag der Auseinandersetzung verfolge ich achtsam die deutschen Medien, um deren Berichterstattung zu beurteilen. Die ersten Tage war dies aus meiner Sicht zum großen Teil ausgewogen. In den letzten Tagen wurde ich hingegen sehr enttäuscht.“

Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan nicht religiös motiviert

Tiergesundheit
Arthrose: Katzen leiden leise

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Kaum ein anderes Haustier kann seine Bewegungen so gut kontrollieren wie die Katze. Weite und hohe Sprünge, geducktes Anschleichen oder schnelles Flüchten – die Palette ist groß, vorausgesetzt die Katze ist gesund. Gelenkerkrankungen können diese Fähigkeiten jedoch deutlich einschränken. Schuld daran sind Schmerzen. Die Arthrose ist eine Gelenkerkrankung, die durch verschleißbedingte Schäden am Gelenkknorpel entsteht. Es verwundert deshalb nicht, dass die Krankheit vor allem bei älteren Katzen weit verbreitet ist. Studien zeigen, dass eine Arthrose bei über 60 Prozent der über sechsjährigen Katzen nachweisbar ist, bei über zwölfjährigen Katzen sind sogar 90 Prozent betroffen. Bewegungsmangel und Übergewicht fördern den Krankheitsverlauf. Am häufigsten ist die Bewegungsfunktion von Hüfte und Ellenbogen eingeschränkt. Die Arthrose verursacht beim Tier chronische Schmerzen, doch diese zu erkennen, ist nicht einfach. Katzen sind wahre Meister darin, Schmerzen zu verbergen. Zu stark ist in unseren Haustigern noch der Urinstinkt verankert, dass der, der Schwächen zeigt, auch schnell zur Beute von Feinden wird. Katzenhalter sollten jedoch aufmerksam werden, wenn die Bewegungsfreude ihrer Katze nachlässt. Werden höher gelegene Lieblingsplätze nicht mehr aufgesucht oder erscheint die Katze nach längerem Liegen steif? Putzt sie sich nicht mehr so ausgiebig wie früher oder zieht sie sich häufig zurück? Diese recht unspezifischen Symptome werden schnell dem Alter eines Tieres zugeschrieben. Ursache hierfür können jedoch auch Gelenkschmerzen sein. Bei Verdacht sollte man mit der Katze den Tierarzt aufsuchen. Diesem stehen weitere Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung. Blutdruck oder Herzfrequenz können Warnsignale sein, auch die Mimik der Katze kann Hinweise auf Schmerzen geben. Es gibt zudem Bewertungsskalen, mit denen in der für Laien schwer durchschaubaren Katzenmimik gelesen werden kann. Zur Mimik zählen etwa die Stellung der Ohren und Schnurrhaare, die Öffnung der Augen, die Maulspannung oder die Kopfhaltung. Um daraus die richtigen Schlüsse ziehen zu können, braucht es jedoch einige Erfahrung. Katzenhalter sollten nicht verzweifeln, wenn ihr Liebling keine großen Sprünge mehr machen kann. Bei einer Diagnose „Schmerz durch Arthrose“ kann der Tierarzt geeignete Schmerzmittel verabreichen. Die Arthrose selbst ist jedoch nicht heilbar. Vor einer Selbstmedikation mit humanmedizinischen Schmerzmitteln wird dringend gewarnt, diese können schlimmstenfalls tödlich für Katzen sein. Erleichterung bringt der Katze ein seniorengerechtes häusliches Umfeld. Der Kreativität des Katzenfreundes sind hierbei kaum Grenzen gesetzt. So lassen sich beispielsweise die Wege zu erhöhten Lieblingsplätzen leichter zugänglich machen. Geräumige Katzentoiletten mit einem tiefen Einstieg erleichtern der Katze ihr „tägliches Geschäft“. Wenn möglich sollte man die Tiere spielerisch zu angemessener Bewegung stimulieren. Auch Gewichtskontrolle und spezielle Futtermittel zur Förderung des Gelenkstoffwechsels unterstützen das Wohlbefinden der Katze.

E-Sport
ADAC GT Masters eSports Championship: Audi kaum zu stoppen

E-Sport bewegt mittlerweile die Massen. Fast 500 Millionen Menschen weltweit schauen sich bereits mindestens ein oder mehr eSport Events wie die Weltmeisterschaften bei FIFA 20 oder Turnierkämpfe bei League of Legends an. Mannschaften der Fußball Bundesliga haben eigene E-Sport Profiteams gebildet, die um die Meisterschaften kämpfen und auch an internationalen Turnieren teilnehmen. Längst hat der E-Sport auch die Motorsportszene erreicht. Bestes Beispiel: die Rennserie der ADAC GT Masters eSport Championship, die in diesem Jahr Ende Juli mit einem virtuellen Rennen auf dem Lausitzring gestartet ist. Schon seit einiger Zeit können auch Wetten auf die eSport Events abgeschlossen werden. Die eSport Buchmacher übertragen die Spiele, Kämpfe und Rennen zur Begeisterung der Fans sogar teilweise live. Live Events bei der ADAC GT Masters eSports Championship in 2020 Die vom Automobilverband ADAC gesponserte ADAC GT Masters eSports Championship bietet den Fans von Auto & Motorsport aber auch normalen Autobegeisterten in 2020 fünf Live Events mit insgesamt acht Rennen. Drei Rennen auf dem Lausitzring, auf dem Nürburgring und auf dem Hockenheimring wurden bereits absolviert. Weiter geht es mit Rennen auf dem Sachsenring von 2. bis 4. Oktober 2020, dem Red Bull Ring vom 16. bis 18. Oktober 2020, dem Circuit Zandvoort vom 30. Oktober bis 1. November 2020 und in der Motorsport Arena Oschersleben vom 6. bis 8. Oktober 2020, jeweils in einem großen Zelt, das auf den einzelnen Rennstrecken aufgestellt wird. Die Finals auf den einzelnen Circuits werden zum Teil mit einem Doppelrennen ausgetragen. Mehr Informationen zu den Modalitäten und Rennen finden sich auf der Webseite des ADAC. Der Preisgeldtopf für die ADAC GT Masters eSports Championship 2020 beträgt in diesem Jahr 80.000 Euro. Neben dem ADAC sind die KW Automotive, RaceRoom und Pirelli weitere Sponsoren. Es ist bereits das zweite Mal, dass die Rennserie ausgetragen wird. In diesem Jahr gibt es 24 Startplätze. Spieler konnten sich bereits im Januar Online für die Startplätze qualifizieren. Die Rennen werden übrigens alle über den Streaming-Plattform twitch live übertragen. Gespielt wird mit RaceRoom, auf dem PC oder Konsolen wie der Playstation oder Xbox. Der bisherige Rennverlauf Der bisherige Rennverlauf wurde durch Teams, die mit einem Audi unterwegs sind, dominiert. Im ersten Rennen auf dem Lausitzring gab es einen Sieg vom TEAM Wirt mit C. Weerts und J.D. Vanthoor aus Belgien in einem Audi R8 LMS. Im zweiten Rennen auf dem Nürburgring wurde es zwar wieder spannend, das Procote Herberth Motorsport mit Sven Müller und Robert Renauer siegte auf einem Porsche 911 GTR 3 R, jedoch konnten die zweitplatzierten ebenfalls mit einem Audi R8 LMS ordentlich Punkte sammeln. Im dritten Rennen auf dem Hockenheimring zeigten die Audi Teams jedoch, dass in dieser ADAC GT Masters eSports Championship an ihnen vorbeiführen wird. Platz 1 bis 3 gingen alle an Fahrer mit einem Audi R8 LMS. Sieger war das Rutronic Racing Team mit Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde.

Gaming
Türkische Spielindustrie weckt internationales Investoreninteresse

Istanbul – Die Videospielbranche in der Türkei gewinnt an Fahrt und erfährt zunehmendes Interesse internationaler Investoren. Gerade wurde das Spielunternehmen Peak als erstes Startup der Türkei ein sogenanntes „Einhorn“, nachdem es vor einem Börsengang für über eine Milliarde US-Dollar aufgekauft wurde – von keinem Geringeren als Handyspielentwickler-Gigant Zynga. Zynga steckt hinter den mobilen Game-Hits FarmVille, Mafia Wars und CityVille. Diverse weitere Unternehmen der türkischen Spielbranche wurden in letzter Zeit von internationalen Investoren gekauft. Der Videospielmarkt im Land wächst, so wird hier mit dem Gaming Istanbul das größte Gaming-Event der Region abgehalten, eSports gewinnt an Interesse und Aufmerksamkeit und auch die Regierung erkennt die Wichtigkeit der Branche und unterstützt diese. Unternehmen Peak für $1,8 Mrd. gekauft: Erstes türkisches „Einhorn“ Wird ein Startup noch vor einem Börsengang mit über eine Milliarde US-Dollar bewertet, handelt es sich im Fachjargon um ein „Unicorn“ bzw. ein „Einhorn“. Dies konnte das türkische Gaming-Unternehmen Peak als erstes Startup des Landes erreichen. Der US-amerikanische Handyspielentwickler Zynga kaufte Peak für beachtliche 1,8 Milliarden US-Dollar auf, der größte Kaufpreis für ein Startup, den die Türkei je gesehen hat. Peak wurde 2010 in Istanbul gegründet und verfügt über ein Team mit rund 100 Mitarbeitern, die auch nach der Akquisition in der türkischen Metropole tätig sein werden. Doch Peak steht im Mittelpunkt internationalen Fokus nicht allein da, denn Zynga kaufte kürzlich ein weiteres türkisches Spielunternehmen. Rollic Games wurde gerade einmal vor knapp zwei Jahren gegründet und kürzlich für 168 Millionen US-Dollar übernommen, ein weiterer beachtlicher Betrag, der die Bedeutung der türkischen Spielbranche unterstreicht. Schon 2018 zeigte Zynga Interesse an der Türkei, so wurde damals Gram Games für 250 Millionen US-Dollar gekauft. Auch China ist beteiligt, denn letztes Jahr übernahm Tencent das türkische Spielunternehmen Masomo für 100 Millionen US-Dollar. eSports ist in der Türkei beliebt 
(Symbolfoto: pxhere)
Das internationale Investment in der türkischen Spielbranche zeigt, wie der Markt im Land an Bedeutung gewinnt. Dies lässt sich auch an der steigenden Bekanntheit und Verbreitung des eSports in der Türkei erkennen, der genauso wie auf globaler Basis auch hierzulande immenses Wachstum verzeichnet. Tatsächlich fand das erste eSports-Event bereits im Jahr 1972 in den USA statt. Bis das wettkampfmäßige Austragen von Videospielen in professionell organisierten Turnieren allerdings den Grad an Bedeutung erreichte, den er heute genießt, sollten daraufhin noch einige Jahre vergehen. Heute ist der eSports-Markt jedoch gigantisch. Der weltweite Umsatz im eSports soll 2020 die eine Milliarde US-Dollar knacken, auch in der Türkei rückt eSports zunehmend ins Rampenlicht. Mit über 34 Millionen regelmäßigen Gamern unter den 82 Millionen Einwohnern sind eine beträchtliche Zahl. Darunter steigt auch die Anzahl an Streamern und Influencern, die es mit Spielen unter anderem auf Twitch zu Bekanntheit schaffen. Es soll bereits über 14.000 eSports-Teams geben, über 1.000 von ihnen sind als professionelle Vereine lizenziert. Seit 2018 ist der eSports hierzulande durch die Turkish eSports Federation organisiert, welche sich für die Interessen der eSportler einsetzt und den eSports weiterhin vorantreibt. Türkischer Gaming-Markt wächst Vor diesem Hintergrund wächst der türkische Gaming-Markt kontinuierlich an. So soll der Markt hierzulande bis Ende 2020 auf über eine Milliarde US-Dollar ansteigen, 2019 lag der Umsatz noch bei etwa 800 Millionen US-Dollar. Industrieexperten behaupten, dass das Wachstum auch darauf zurückzuführen ist, dass die türkische Bevölkerung gerne Videospiele spielt. Unter anderem ein junges Durchschnittsalter – dieses liegt bei gerade einmal unter 32 Jahren – und eine damit einhergehende Akzeptanz digitaler Medien könnten den Trend vorantreiben. Außerdem erkennt auch die Regierung die wachsende Bedeutung des Markts. So werden bereits diverse Förderungen für die Entwicklung von Spielen etwa in Form von Steuererlassen für Startups, Werbeunterstützung und Beschäftigungsbeihilfe geleistet, um türkischen Unternehmen dabei zu helfen, bei der internationalen Konkurrenz bestehen zu können. Was ebenfalls alle Augen auf die Türkei richten lässt, ist die Gaming Istanbul, die größte Game-Messe der Region, die bereits zum fünften Mal ausgetragen wird und Jahr für Jahr steigende Besucherzahlen verzeichnet. Der Spielemarkt in der Türkei zeigt kontinuierlich auf Wachstum und erregt zunehmend das Interesse internationaler Investoren. Mit dem Kauf des türkischen Spieleunternehmens Peak wurde mit dem ersten türkischen „Einhorn“ Geschichte geschrieben. Zum Thema

– Gaming – Rekord-Deal: US-Unternehmen übernimmt türkischen Spieleentwickler Peak für 1,8 Milliarden

Der aus San Francisco stammende Online-Spiele-Anbieter Zynga („Farmville“) hat für 1,8 Milliarden US-Dollar den türkischen Handyspiele-Entwickler Peak aus Istanbul übernommen.

Rekord-Deal: US-Unternehmen übernimmt türkischen Spieleentwickler Peak für 1,8 Milliarden

Kaukasus
Bergkarabach: Aserbaidschan gibt „Befreiung von sieben Dörfern“ bekannt

Baku – Der Konflikt um Bergkarabach ist am Sonntag erneut eskaliert. Am Morgen sind schwere Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan ausgebrochen. Beide Seiten gaben sich gegenseitig die Schuld für die Kämpfe. Baku erklärte, die Armee habe eine „Gegenoffensive“ gestartet, „um Armeniens militärische Aktivitäten zu stoppen und die Sicherheit der Bevölkerung zu schützen“. Es handelt sich Medienberichten zufolge um die schwerste Eskalation seit Jahrzehnten. Beide Länder haben mittlerweile den Kriegszustand ausgerufen. Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan rief seine Landsleute auf, sich für die Verteidigung des „heiligen Vaterlandes“ bereitzuhalten. Die aserbaidschanischen Streitkräfte haben am Sonntag die „Befreiung von sieben Dörfern“ bekanntgegeben. „Infolge der Gegenoffensive zerstörten die Einheiten der aserbaidschanischen Armee die Frontlinie des Feindes und befreiten sieben Dörfer von der Besetzung. Zunächst einmal sind sie in Anbetracht der Einsatzbedingungen informiert worden, und die aserbaidschanische Armee führt eine Gegenoffensive durch. In anderen Gebieten kämpft die aserbaidschanische Armee mit erfolgreichen Offensivoperationen, und der Feind scheint nicht so stark zu sein und zieht sich zurück“, zitieren aserbaidschanische Medien Verteidigungsminister Generaloberst Sakir Hasanow.

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– Karabach Konflikt – Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan nicht religiös motiviert

„Seit dem ersten Tag der Auseinandersetzung verfolge ich achtsam die deutschen Medien, um deren Berichterstattung zu beurteilen. Die ersten Tage war dies aus meiner Sicht zum großen Teil ausgewogen. In den letzten Tagen wurde ich hingegen sehr enttäuscht.“

Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan nicht religiös motiviert
 

Bergkarabach-Konflikt
Aserbaidschan: Armenien bombardiert zivile Gebiete

Erklärung von Hikmat Hajiyev, Berater des Präsidenten, Leiter der Abteilung für Außenpolitik im Präsidialamt der Republik Aserbaidschan: Wie das Verteidigungsministerium bereits berichtete, verletzten die armenischen Streitkräfte am 27. September 2020 gegen 06:00 Uhr das Waffenstillstandsregime offenkundig und starteten mit großkalibrigen Waffen, Mörserwerfern und Artillerie intensiven Angriff auf die Positionen der Streitkräfte Aserbaidschans entlang der Front sowie auf die Dörfer Qapanli im Bezirk Terter, Chiragli und Orta Garavend im Bezirk Aghdam, Alkhanli und Shukurbeyli im Bezirk Fizuli und Jojuq Merjanli im Bezirk Jabrayil. Die Bombardierung dicht besiedelter ziviler Gebiete und Einrichtungen entlang der Frontlinie durch die armenischen Streitkräfte war absichtlich und zielgerichtet. Es gibt Berichte über Tote und Verwundete unter Zivilisten und Militärs. Viele Häuser und zivile Infrastruktur wurden stark beschädigt. Die armenischen Streitkräfte bombardieren weiterhin unsere Stellungen und Wohngebiete entlang der Frontlinie. Armeniens gezielte Angriffe auf Wohngebiete und Zivilisten stellen einen groben Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht dar, einschließlich der Genfer Konvention von 1949. Das Anvisieren von Zivilisten ist eine Taktik, die zum Kampftraining der armenischen Streitkräfte gehört, und das offensichtlichste Beispiel dafür ist der Völkermord an Chodschaly im Februar 1992. Militärische Schläge der armenischen Streitkräfte auf die Positionen der aserbaidschanischen Armee und Beschuss von Zivilisten und zivilen Infrastruktur mit großkalibrigen Waffen sind nach dem Völkerrecht ein weiterer Akt der armenischen militärischen Aggression und der Anwendung von Gewalt gegen Aserbaidschan. Die Streitkräfte der Republik Aserbaidschan ergreifen notwendige Maßnahmen für Gegenoffensive, um eine weitere militärische Aggression Armeniens zu verhindern und die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. Aserbaidschan hat die internationale Gemeinschaft mehrmals davor gewarnt, dass sich Armenien auf einen neuen Akt der Aggression und auf den Krieg vorbereitet. Aserbaidschan hat wiederholt erklärt, dass die anhaltende militärische Aggression Armeniens gegen Aserbaidschan und die Anwesenheit armenischer Streitkräfte in den besetzten Gebieten Aserbaidschans eine große Bedrohung für den regionalen Frieden und die Stabilität darstellt. Im Zusammenhang mit den allgemeinen Debatten der 75. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen und dem Kampf gegen die weltweite COVID-19-Pandemie hat die politisch-militärische Führung Armeniens auf ein weiteres militärisches Abenteuer und Provokation zurückgegriffen. Durch diese Maßnahmen zeigt die armenische Führung erneut die Missachtung des Völkerrechts, der UN-Charta und der internationalen Gemeinschaft. Die gesamte Verantwortung für die aktuelle Situation und künftige Entwicklung der Ereignisse liegt ausschließlich bei der politisch-militärischen Führung Armeniens.

Flug zu Gefängnissen
Belgien: Bewaffnete entführen Hubschrauber

Brüssel – Die Polizei in Belgien sucht nach der bewaffneten Entführung eines Hubschraubers nach drei Verdächtigen. Die drei Verdächtigen, die an der Entführung eines Hubschraubers am Freitag in Belgien beteiligt waren, befinden sich nach wie vor auf freiem Fuß und werden aktiv von der Antwerpener Polizei gesucht, hieß es am Samstag in den belgischen Medien. Die Verdächtigen hatten am Freitagnachmittag einen Hubschrauber entführt, der auf dem Flughafen Deurne in der Provinz Antwerpen stationiert war. „In der Luft wurde der 36-jährige Pilot mit einer Waffe bedroht und gezwungen, in das Gefängnis von Forest und zur Frauenabteilung des Gefängnisses von Berkendael zu fliegen“, zitiert die belgische Tageszeitung The Brussels Times den Sprecher der Staatsanwaltschaft Antwerpen. Die Polizei vermute einen Entführungsversuch. Der Hubschrauber habe die Haftanstalten zwar überflogen, wegen seiner Größe aber nicht im Innenhof landen können. Die Gefängnisse seien sofort überprüft worden, es fehlten jedoch keine Insassen.    

Mittelmeer-Krise
Griechenland und Türkei wünschen Dialog

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New York – In seiner Rede vor der UN-Generalversammlung am Freitag, forderte der griechische Premierminister, der Diplomatie mit der Türkei eine Chance zu geben. Kyriakos Mitsotakis sagte, er habe in der letztjährigen Generalversammlung dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan „die Hand der Freundschaft und Zusammenarbeit“ gereicht und „die Bereitschaft gezeigt, als Brückenbauer für die Türkei in Europa zu fungieren“. Mitsotakis: „Jeder weiß, dass diese ständige Eskalation der Spannungen nicht anhalten kann. Und ich weigere mich zu glauben, dass eine Partnerschaft zwischen engen Nachbarn nicht möglich ist“. Unter Bezugnahme auf das Normalisierungsabkommen zwischen Israel und den VAE sagte er, es sei ein Beweis dafür, dass „Jahre des Misstrauens und der Feindseligkeit“ durch „Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis“ ersetzt werden können, zitiert die Nachrichtenagentur Anadolu den griechischen Regierungschef. „Also, lassen Sie uns uns treffen. Lassen Sie uns reden. Und lassen Sie uns nach einer für beide Seiten akzeptablen Lösung suchen. Lasst uns der Diplomatie eine Chance geben. Wenn wir uns schließlich immer noch nicht einigen können, dann sollten wir auf die Weisheit des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vertrauen“, so Mitsotakis. Mitsotakis bezog sich auch auf die Aufnahme von Sondierungsgesprächen zwischen der Türkei und Griechenland und sagte, dass dies „ein Schritt in die richtige Richtung“ sei. „Wenn Präsident Erdogan wirklich glaubt, dass die UNO ein Leuchtturm der Hoffnung und eine Bastion der globalen Zusammenarbeit ist, dann möchte ich ihn dazu auffordern, in Übereinstimmung mit dieser Tatsache zu handeln“, fügte er hinzu. Türkei wünscht Dialog Nach Monaten der Spannungen zwischen den NATO-Partnern Griechenland und der Türkei, hat auch der türkische Präsident in den letzten Tagen wieder versöhnlichere Worte angeschlagen. Erdogan sagte, die Türkei sei für den Dialog und den Abbau von Spannungen im östlichen Mittelmeerraum, und sein Land habe dies nicht nur durch Rhetorik, sondern auch durch sein Handeln deutlich gemacht. Griechenland hat mit Unterstützung Frankreichs die Energieexploration der Türkei im östlichen Mittelmeer angefochten. Die Türkei, das Land mit der längsten Küstenlinie am Mittelmeer, hat Bohrschiffe mit militärischer Eskorte entsandt, um auf ihrem Festlandsockel nach Erdgas zu suchen, und erklärt, dass die Türkei und die Türkische Republik Nordzypern ebenfalls Rechte in der Region haben. Die 61. Runde der Sondierungsgespräche zwischen der Türkei und Griechenland werde bald beginnen, sagte das griechische Außenministerium am Dienstag. Die 60. Runde, die letzte der 2002 begonnenen Sondierungsgespräche zwischen den beiden Ländern, fand am 1. März 2016 in Athen statt.

Zum Thema

– Mittelmeer-Krise – „Der Frieden wird siegen“: Türkische Stadt sendet Botschaft an Griechenland

Inmitten der Spannungen zwischen Ankara und Athen hat eine türkische Stadt eine schöne Botschaft des Friedens an Griechenland gesendet.

„Der Frieden wird siegen“: Türkische Stadt sendet Botschaft an Griechenland

Weihnachten 2020
Schausteller zuversichtlich bei Weihnachtsmärkten

Schausteller haben positiv auf die Ankündigung von Armin Laschet (CDU) reagiert, dass Weihnachtsmärkte auch in Zeiten der Corona-Pandemie stattfinden könnten. Das hatte der NRW-Ministerpräsident am Rande der Kabinettsklausur in Isselburg gesagt. Allerdings seien die Märkte nur unter klaren Regeln denkbar, etwa mit Abstand und weniger Alkohol. Die Situation der Schausteller sei dramatisch, sagte Frank Hakelberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Schaustellerbunds, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „90 Prozent der Unternehmer, die sonst im Sommer auf Volksfesten im Einsatz sind, beschicken auch die Weihnachtsmärkte. Was früher einmal ein Zubrot war, ist inzwischen wirtschaftlich extrem wichtig.“ Einige Schausteller hätten seit Herbst 2019 gar keine Einnahmen mehr und hielten sich nur mit Überbrückungshilfen über Wasser, insofern seien die Weihnachtsmärkte extrem wichtig für die Branche. „Wenn die Innenstädte wieder öffnen und Reisen möglich sind, dann spricht auch nichts dagegen, Weihnachtsmärkte – natürlich unter Corona-Bedingungen - stattfinden zu lassen“, sagte Hakelberg. Ein komplettes Verbot des Alkoholausschanks lehnte der Schausteller-Vertreter ab: „Natürlich ist das Glühweintrinken ritualisiert. Niemand geht nur auf den Weihnachtsmarkt, um eine Wollmütze zu kaufen.“ Hakelberg verwies darauf, dass die Schausteller sehr wohl wüssten, dass die diesjährigen Weihnachtsmärkte eine Bewährungsprobe für die Volksfeste im kommenden Jahr seien und entsprechend restriktiv beim Ausschank vorgehen. „Allen ist klar, dass die Ordnungsbehörden Dauergast auf den Weihnachtsmärkten sein werden und streng kontrollieren.“

Rentenpolitik
Koalition will am 5. Oktober Riester-Reform verhandeln

Für eine Reform der Riester-Rente wollen Vertreter von Union und SPD am 5. Oktober auf Arbeitsebene im Bundesfinanzministerium über Eckpunkte verhandeln. Das erfuhr die Düsseldorfer „Rheinische Post“ aus Koalitionskreisen. Demzufolge soll es um Vorschläge gehen, wie die als unflexibel, kompliziert und renditeschwach geltende Altersvorsorge attraktiver werden kann. In einem Positionspapier schlagen die Arbeitsgruppen für Finanzen und Arbeit und Soziales der Unionsfraktion unter anderem vor, die einhunderptozentige Auszahlungsgarantie für eingezahlte Beiträge zu kippen. Wie es aus Fraktionskreisen hieß, könnten Riester-Kunden dann künftig entscheiden, ob sie statt der vollständigen Auszahlungsgarantie nicht lieber einen höheren Aktienanteil und damit die Chance auf eine höhere Rendite wählen wollen. Sozialverbände übten scharfe Kritik an dem Vorschlag. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagte: „Die Riester-Rente ist klinisch tot, die jetzt geplanten Spritzen kommen den Versicherungskonzernen zugute.“ Bei einer Beitragsgarantie von nur noch 80 Prozent könnten die Versicherer die Differenz vereinnahmen, um ihre Verwaltungskosten zu decken. „Ein schlechtes Geschäft für die Riester-Kunden“, warnte Bentele. „Bei den Versicherern dürfte dagegen Feierlaune herrschen.“ Bentele sprach sich für eine Stärkung der gesetzlichen Rente aus, ebenso der Präsident des Sozialverbandes Deutschland, Adolf Bauer. „Die fortschreitende Absenkung des Rentenniveaus muss sofort gestoppt und das Niveau perspektivisch wieder so angehoben werden, dass Rentnerinnen und Rentner von ihrer gesetzlichen Rente gut leben können“, sagte er.