Corona-Pandemie
Türkei: 20.000 Freiwillige melden sich für chinesischen Corona-Impfstoff-Test

Istanbul – Etwa 20.000 Freiwillige haben sich am Freitag in der Türkei für Phase-3 der Tests des chinesischen Impfstoffs CoronaVac von Sinovac Biotech beworben. Der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca sagte, der Impfstoff wurde seit dem 15. September zunächst an Mitarbeitern des Gesundheitswesens und Menschen mit chronischen Krankheiten sowie aus Risikogruppen getestet, aber für weitere Tests würden freiwillige Bürger benötigt. „Wir kündigten an, dass wir unter den Bürgern Freiwillige suchen, und erhielten vor Ende des Tages 20.000 Anträge. Wir danken Ihnen im Namen von 83 Millionen (Bürgern)“, sagte er auf Twitter. Die Phase-3 der Tests des chinesischen Impfstoffs CoronaVac von Sinovac Biotech begann am Montag. Bei den bisherigen Tests habe der Impfstoff eine Wirksamkeit von 92 Prozent bis 98 Prozent gezeigt, sagte Professor Mustafa Kemal Çelen, Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten an der Dice Universität, gegenüber der Nachrichtenagentur DHA. Es seien zunächst 20 Millionen Dosen des Impfstoffs bestellt worden. Für die Bürger sollen die Impfungen kostenlos sein.

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– Corona-Pandemie – Erdogan: Türkischer Impfstoff im April einsatzbereit

Unter Hochdruck suchen weltweit Forscher nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte am Mittwoch an, dass ein in der Türkei entwickelter Impfstoff im April kommenden Jahres einsatzbereit sein werde.

Erdogan: Türkischer Impfstoff im April einsatzbereit
     

Corona-Pandemie
Erdogan: Türkischer Impfstoff im April einsatzbereit

Ankara – Unter Hochdruck suchen weltweit Forscher nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte am Mittwoch an, dass ein in der Türkei entwickelter Impfstoff im April kommenden Jahres einsatzbereit sein werde. „Wir haben gute Fortschritte bei unserem einheimischen Impfstoff gemacht. Wir planen, unseren Impfstoff bis spätestens April auf den Markt zu bringen“, sagte Erdogan auf einer Fraktionssitzung der regierenden AKP. Die Türkei verfolge die Impfstoffentwicklungen in China, Russland, den USA und Europa genau, so Erdogan. Er fuhr fort, dass der Impfstoff unabhängig von politischen Differenzen oder kommerziellen Anreizen zum Wohle der Menschheit eingesetzt werden sollte. „Wir glauben, dass es keinen Sinn macht, dass sich einzelne Länder absichern, bevor die ganze Welt von der Seuchengefahr befreit ist“, betonte der türkische Staatschef. Tests verlaufen ohne Komplikationen Die Tests des in der Türkei entwickelten Impfstoffs verlaufen reibungslos, wobei keiner der Freiwilligen, an denen der Impfstoff getestet wurde, irgendwelche Nebenwirkungen zeigen, sagte der Rektor einer Universität in der Zentraltürkei am Montag, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.  Mustafa Calis, der Rektor der Erciyes-Universität in der Provinz Kayseri, sagte, dass der Impstoff ERUCOV-VAC an 44 Freiwillige getestet wurde. „Die Phase-1 der Tests sind im Gange. Bis heute sind 44 Freiwillige damit geimpft worden und keiner von ihnen hatte irgendwelche Nebenwirkungen, was für die Phase 1-Studien sehr wichtig ist“, sagte er. Sehr bald könne man mit den Phase-2-Studien beginnen“, fügte er hinzu. Calis betonte, dass das Testzentrum der Universität das einzige in der Türkei sei, das Impfstoffstudien durchführt, die international überprüft werden: „Wir können und werden keine Kompromisse bei der Qualität eingehen. Unter dieser Bedingung möchte ich die gute Nachricht verkünden, dass die Phase-2-Studien bald beginnen werden“.

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– Corona-Krise – Europa: Alle 17 Sekunden stirbt ein Mensch an Corona

Europa ist wieder einmal das Epizentrum der Covid-19-Pandemie. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag warnte, stirbt in Europa alle 17 Sekunden ein Mensch an Corona.

Europa: Alle 17 Sekunden stirbt ein Mensch an Corona

NATO-Jahrestagung
NATO-Chef Stoltenberg: Türkei wertvoller Verbündeter im Kampf gegen Terrorismus

Brüssel – Im Zusammenhang mit den Vorwürfen des Bundestagsabgeordneten der Grünen, Jürgen Trittin, erklärte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, dass die Türkei eine Schlüsselrolle im Kampf gegen den Terrorismus und insbesondere gegen den IS habe. Die Türkei sei ein bedeutender Verbündeter bei den internationalen Bemühungen zur Terrorismusbekämpfung. Während der 66. Jahrestagung der Parlamentarischen Versammlung der NATO, warf Trittin der Türkei vor, nicht die Werte des Bündnisses zu teilen. „Sollten wir die Türkei nicht als Partner, sondern als Bedrohung für die NATO betrachten?“, fragte Trittin. Daraufhin dementierte Stoltenberg die Bemerkung und stellte fest: „Die Türkei ist ein wertvoller Verbündeter und ein wichtiger Verbündeter, weil sie beispielsweise im Kampf gegen den internationalen Terrorismus eine Schlüsselrolle spielt“. Die Türkei habe „bei der Bereitstellung der Infrastruktur und der Plattformen für die Befreiung der von der IS kontrollierten Gebiete eine wichtige Rolle gespielt“. Er fügte hinzu: „Kein anderer Verbündeter erlitt mehr Terroranschläge als die Türkei, und kein anderer Verbündeter nimmt mehr Flüchtlinge auf – fast 4 Millionen Flüchtlinge“. Der Leiter der türkischen Delegation, Osman Aşkın Bak, antwortete ebenfalls auf Trittins Äußerungen, indem er sagte „Die Türkei ist ein demokratisches Land, ein geschätzter Verbündeter, und die Türkei hat an allen NATO-Missionen teilgenommen“. Er versicherte, dass sie „das einzige Land ist, das in Syrien tapfer gegen den IS an vorderster Front kämpft.“ Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, brachte Stoltenberg jedoch seine Besorgnis über den Kauf des russischen S-400-Luftverteidigungssystems durch Ankara zum Ausdruck, das in den Beziehungen zwischen der NATO und der Türkei eine Hauptstreitfrage war. Er sprach auch seine Besorgnis über die Beteiligung der Türkei an der Unterstützung der libyschen Regierung aus sowie die Haltung der Türkei im östlichen Mittelmeerraum, die er, wie er sagte, bei einem kürzlichen Besuch des Landes bei Präsident Recep Tayyip Erdogan zur Sprache brachte. Ausschluss aus dem F-35-Programm

Nachdem die Bundesregierung im August 2015 den Abzug der deutschen Patriot-Abwehrraketen aus der Türkei angekündigt hatte, gab Ankara 2017 den Kauf des russischen System S-400 bekannt. Die USA haben dieses Vorhaben Ankaras scharf verurteilt und ihren NATO-Partner im Juli aus dem gemeinsamen F-35-Entwicklungsprogramm ausgeschlossen.

Die Türkei ist Mitentwickler und Lieferant von  etwa 900 Bauteilen. Daraufhin mussten türkische Soldaten, die an dem Projekt mitarbeiten, die USA verlassen.

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– Sicherheitspolitik – NATO-Chef Stoltenberg: Ohne die Türkei kann sich Europa nicht selbst schützen

NATO Generalsekretär Jens Stoltenberg wies darauf hin, dass die Türkei bei der Sicherheit Europas eine Schlüsselrolle innehabe.

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Corona-Pandemie
GDL-Chef Weselsky fordert Impfvorrang für Bahnbeschäftigte

Düsseldorf – Claus Weselsky, Chef der Lokführergewerkschaft GDL, hat sich für eine rasche Impfung von Bahnmitarbeitern ausgesprichen. Weselsky sagte der Düsseldorfer „Rheinischen Post“, um den Verkehr auf der Schiene auch in Pandemie-Zeiten aufrechtzuerhalten, sei das gesamte direkte Personal aller Eisenbahnverkehrs- und Infrastrukturunternehmen gefordert. „Es ist daher systemrelevant.“ Neben Lokomotivführern und Zugbegleitern gehörten dazu auch Fahrdienstleiter und Werkstattmitarbeiter. „Wir geben zwar keine Impfempfehlung, da Impfungen im persönlichen Freiheitsbereich der Menschen angesiedelt sind und weder von der Politik noch von Arbeitgebern angeordnet werden dürfen. Wenn das direkte Personal jedoch eine Corona-Impfung wünscht, dann hat sie kostenfrei und prioritär zu erfolgen“, forderte der GDL-Chef. Auch Gewerkschaftsvertreter von Polizisten, Lehrern und Erziehern forderten für ihre Berufsgruppen einen solchen Impfvorrang. So nannte es der NRW-Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Michael Mertens, im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ „zwingend erforderlich“, dass die Polizei zur ersten Impfgruppe gehöre. „Wer berufsbedingt in den Nahkörperkontakt muss, sollte sich darauf verlassen können, dass der Dienstherr ihn auch ausreichend schützt.“ Mertens fordert eine Impfung aber nicht nur für die Beamten im Streifendienst: „Die Polizei ist in Gänze systemrelevant. Es darf keine Unterscheidung zwischen Beamten und Tarifbeschäftigten bei der Impfung geben.“ Alle 50.000 Beschäftigten der Polizei müssten schnellstmöglich geimpft werden. „Eine interne Priorisierung ist möglich, sollte aber in den Dienststellen vorgenommen werden“, sagt er. Gabriele Schmidt, Landeschefin der Gewerkschaft Verdi, sagte der Zeitung, bei einer Abwägung müsse neben denjenigen, die ein hohes Risiko trügen, besonders auf die geschaut werden, deren Arbeit ein hohes Risiko berge: „Dazu zählen neben Beschäftigten in den Krankenhäusern, Senioreneinrichtungen und Gesundheitsämtern auch die Beschäftigten von Kindertageseinrichtungen und Schulen.“ Hier könnten Maßnahmen wie das Abstandsgebot oft nur eingeschränkt angewendet werden. Den Betriebsfrieden sieht Schmidt nicht gefährdet: „Wir gehen davon aus, dass ganze Betriebe voll umfassend zeitgleich geimpft werden“, sagt sie. In einer Kita sollten dann nicht nur Erzieher, sondern auch das Reinigungspersonal geimpft werden. Die Chefin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft NRW, Maike Finnern, forderte: „Wenn Bildung in Schulen und Kitas weiter gewährleistet sein soll, muss der Gesundheitsschutz für Lehrkräfte und Erzieherinnen oberste Priorität haben. Beide Berufsgruppen müssen schnellstmöglich geimpft werden können.“

Mobilfunk
Im 5G-Netz: Vodafone und Ericsson entwickeln das Navi für Drohnen

Düsseldorf – Premiere im 5G Mobility Lab in Aldenhoven: Drohnen, die per Mobilfunk gesteuert werden, erkennen Gefahren selbstständig in Echtzeit und weichen ihnen automatisch aus. Möglich macht das der neue Mobilfunk-Standard 5G, den Vodafone momentan in Deutschland ausbaut.

Vodafone und Ericsson steuern Drohnen per 5G

Gemeinsam mit Ericsson testet der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern schon jetzt, wie Drohnen das schnelle Netz nutzen können, um potenziellen Gefahrensituationen automatisch auszuweichen. Gemeinsam entwickeln die Partner das erste Navigationssystem für Drohnen. Die Technologie soll künftig den Drohnen-Luftverkehr sicherer und effizienter machen. Wenn Drohnen per Mobilfunk gesteuert werden, braucht es stabile Netze. Das Signal zwischen der Drohne in der Luft und dem Steuermann am Boden muss zu jeder Zeit aufrecht erhalten werden, um Unfälle zu vermeiden. Was aber, wenn eine Drohne plötzlich in der Nähe eines Gebietes fliegt, in dem tausende Nutzer mit ihren Smartphones zeitgleich auf das Mobilfunknetz zugreifen und es so zu einer extremen Auslastung im Netz kommt? Zum Beispiel bei einem Stadtfest oder in der Nähe eines ausverkauften Fußball-Stadions? Hier sollte die Drohne in Zukunft bestmöglich automatisch die begrenzten Netzkapazitäten erkennen und dem Gebiet selbstständig ausweichen. Eine Technologie, die das möglich macht, entwickeln Vodafone und Ericsson im 5G Mobility Lab in Aldenhoven. „Wir bauen das Navi für Drohnen“, so Britta Rudolphi, Leiterin des Vodafone Innovation Labs. „In Zukunft können Drohnen per Mobilfunk in Echtzeit gesteuert werden. Hier braucht es intelligente Technologien, die für maximale Sicherheit in der Luft sorgen. Diese intelligenten Technologien entwickeln wir in unserem 5G Mobility Lab in Aldenhoven.“ „Logistiktransporte, Notfallmedizin oder Amazon-Pakete – die Drohnenanwendungsfälle von denen wir heute träumen, werden morgen mit 5G Realität“, erklärt Daniel Leimbach, Bereichsleiter für das Geschäft mit Vodafone bei Ericsson Deutschland. „Hierzu braucht es verlässliche Konnektivitätslösungen, die uns der Mobilfunk bietet. Als eines der führenden 5G-Technologieunternehmen entwickeln wir solche Lösungen immer am besten im Zusammenspiel mit starken Partnern, die die Bedürfnisse der Anwender und die Technologie wirklich verstehen. Starke Partner wie Vodafone.“ Die Drohnen, die Vodafone und Ericsson im 5G Mobility Lab in die Luft schicken, nutzen Informationen, die die Mobilfunknetze bereitstellen, um Flugrouten zu berechnen und diese bei kurzfristigen Gefahren anzupassen. Wie fliegen Drohnen im Vodafone 5G-Netz? Das Ziel der Kooperation: Drohnen sollen via 5G automatisch und eigenständig erkennen, wenn es in der Luft gefährlich werden könnte – zum Beispiel, weil an einem Ort auf der Flugroute plötzlich die Netzkapazitäten ausgelastet sind, was eine sichere Steuerung erschweren würde. Um Gebiete mit schlechter Netzabdeckung und stark belasteten Zellen zu erkennen, nutzt der Drohnenbetreiber sich ständig aktualisierende Echtzeit-Daten von digitalen Abdeckungskarten. Vodafone ist führend bei Erprobung netzverbundener Drohnen Vodafone erforscht im 5G Mobility jegliche Formen der Mobilität. Gemeinsam mit Continental oder Ford erprobt der Digitalisierungskonzern hier Technologien, die unseren Straßenverkehr sicherer machen können. Gemeinsam mit EASA erarbeitet Vodafone hier Konzepte, um Drohnen per Mobilfunk zu steuern. Weitere Drohnen-Tests sind bereits in der Fläche gestartet: In einer kürzlich durchgeführten Testsimulation in Spanien flog Vodafone einen leichtgewichtigen Defibrillator mit einer von 5G gesteuerten Drohne an den Schauplatz eines Herzstillstandspatienten. Innerhalb von zwei Minuten konnte der Defibrillator, dank 5G Geschwindigkeit, in über zwei Kilometer Entfernung sicher landen und den Patienten retten. Einen ähnlichen Versuch machte Ericsson kürzlich mit dem kanadischen Renfrew County Paramedic Services. Der ländliche Renfrew County in Ontario, Kanada, umfasst über 2.800 Quadratmeilen dicht bewaldetes, dünn besiedeltes, meist ländliches Gelände. Es ist eine echte Herausforderung, lebensrettende Geräte und medizinische Hilfe schnell zu seinen weit entfernten Bürgern zu bringen.

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– Türkei – Technologie-Gigant Ericsson eröffnet Forschungslabor in Istanbul

Das weltweit führende Informationstechnologie-Unternehmen Ericcson hat am Dienstag in Istanbul ein Forschungslabor eröffnet. In diesem sollen innerhalb der nächsten zehn Jahre globale Industrietechnologien entwickelt werden.

Technologie-Gigant Ericsson eröffnet Forschungslabor in Istanbul

Umfrage
Zwei Drittel der Brandenburger rechnen mit Tesla-Effekt

Potsdam – Zwei Drittel der Brandenburgerinnen und Brandenburger rechnen nach dem Bau der Tesla-Fabrik in Grünheide mit weiteren Industrieansiedlungen im Land. Das geht aus einer infratest-dimap-Umfrage im Auftrag von BRANDENBURG AKTUELL und ANTENNE BRANDENBURG hervor. 67 Prozent der Befragten glauben, dass sich das Tesla-Werk, in dem ab 2021 E-Autos produziert werden sollen, positiv auf die Ansiedlung anderer Industrieunternehmen auswirken wird. Die optimistische Sicht wird in allen Altersgruppen geteilt. Die Anhänger der im Landtag vertretenen Parteien rechnen überwiegend mit einem positiven Effekt. Eine Ausnahme bilden die Anhänger der AfD, von denen weniger als die Hälfte (47 Prozent) positive Effekte erwartet, eine knappe Mehrheit (53 Prozent) jedoch skeptisch ist. Insgesamt optimistischer als Frauen (60 Prozent) sehen Männer (74 Prozent) den Tesla-Effekt. Befragte mit einem höheren Schulabschluss haben mit 79 Prozent deutlich höhere Erwartungen für Brandenburgs Industrie als der Durchschnitt. Für die Umfrage wurden im Rahmen des BrandenburgTrends vom 12. bis 17. November 1.000 Wahlberechtige im Alter ab 16 Jahren repräsentativ befragt.

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– USA – Tesla-Gründer Elon Musk isst in Deutschland am liebsten Döner

Ein weiterer Tweet des Tesla-Gründers Elon Musk wird in der Türkei gefeiert und geht viral. Auf die Frage, was er in Deutschland am liebsten esse, antwortet der Multimilliardär mit „Döner Kebab“.

Tesla-Gründer Elon Musk isst in Deutschland am liebsten Döner

Türkei-Sanktionen
Frankreich: Beruhigende Erklärungen werden Erdoğan nicht vor EU-Sanktionen retten

Paris – „Beruhigende Erklärungen von Erdogan werden für die Türkei nicht ausreichen, um die EU-Sanktionen zu umgehen, Paris erwartet von der Türkei Taten, nicht Worte“, erklärte der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian vor der entscheidenden Tagung des Europäischen Rates im kommenden Monat, auf der Sanktionen gegen Ankara beschlossen werden könnten, berichtet RT Deutsch. „Beruhigende Erklärungen, die wir in den vergangenen zwei oder drei Tagen von Präsident [Recep Tayyip] Erdogan gehört haben, reichen nicht aus, wir brauchen Taten“, sagte Le Drian vor der Sendung Le Grand Jury, die gleichzeitig von RTL, Le Figaro und LCI ausgestrahlt wird.
Beruhigende Erklärungen, die wir in den vergangenen zwei oder drei Tagen von Präsident Erdoğan gehört haben, reichen nicht aus. Wir brauchen Taten.
Einige der Aktionen, die Frankreich von der Türkei erwarte, könnten im „östlichen Mittelmeer und Libyen, problemlos durchgeführt werden“. Es gäbe auch einige, die leicht in Bergkarabach durchgeführt werden können, so der Außenminister. Wie RT Deutsch weiter berichtet, beschuldigte der französische Außenminister die Türkei mit „einer expansionistischen Politik sowie der Verletzung internationaler Normen in Libyen, im Irak, im östlichen Mittelmeerraum und in Bergkarabach, wo sie „syrische Söldner einsetze“. Im vergangenen Monat hätten sich die Staats- und Regierungschefs der EU darauf geeinigt, das Verhalten der Türkei zu bewerten und bei einem Treffen des Europäischen Rates im Dezember eine Entscheidung über mögliche Sanktionen gegen das Land zu treffen, so RT weiter.

Zum Thema

– Türkei – Erdogan: Die Türkei gehört zu Europa

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärte am Sonntag, die Türkei sehe sich selbst als Teil Europas. Er forderte die Europäische Union jedoch auf, „ihre Versprechen zu halten“, etwa was den Beitrittsantrag des Landes und die Flüchtlinge betreffe.

Erdogan: Die Türkei gehört zu Europa

Bergkarabach-Konflikt
Nobelpreisträger Aziz Sancar unterstützt 3-jährige aserbaidschanische Kriegswaise

Chapel Hill – Der in den USA lebende türkische Chemie-Nobelpreisträger Aziz Sancar hat einem aserbaidschanischen Kriegswaisenkind Geld für die zukünftige Ausbildung gespendet. Die dreijährige Hatice Shahnezerova hatte 17. Oktober ihre Eltern bei einem Angriff der armenischen Streitkräfte auf die aserbaidschanische Stadt Gandscha/Ganja verloren. Der Nobelpreisträger habe auch die Eröffnung eines Spendenkontos vorgeschlagen, um die Bildung weiterer Waisen zu gewährleisten, berichtet die aserbaidschanische Nachrichtenagentur Azertac.  Sancar ist ein in den USA lebender türkischer Wissenschaftler. Er erhielt 2015 den Nobelpreis für Chemie zusammen mit Tomas Lindahl und Paul Modrich für ihre mechanistischen Studien zur DNA-Reparatur. Er habe, so hieß es in der Begründung, „auf molekularer Ebene entschlüsselt, wie Zellen beschädigte DNA reparieren und die genetischen Informationen erhalten können“ – was aufzeigt, dass auch bereits vorhandene Erbgutschäden gezielt behoben werden können.  

Bergkarabach-Konflikt
Foltervideos: Aserbaidschans Staatsanwaltschaft leitet Untersuchung ein

Baku – Die aserbaidschanische Generalstaatsanwaltschaft hat die Untersuchung mehrerer Videos eingeleitet, die die mutmaßliche Folterung gefangener armenischer Soldaten und die Schändung der Leichen durch aserbaidschanische Soldaten während der jüngsten Kämpfe in Bergkarabach zeigen. Die Generalstaatsanwaltschaft gab am Wochenende eine Erklärung heraus, in der es hieß, die Entscheidung sei getroffen worden, nachdem die Ermittler die im Internet kursierenden Videos untersucht hatten. „Diejenigen, die die erwähnten illegalen Handlungen begangen haben, werden identifiziert und vor Gericht gestellt“, hieß es in der Erklärung, und es wurde hinzugefügt, dass „detaillierte Informationen über den Verlauf und die Ergebnisse der Untersuchungen später veröffentlicht werden“. Die Erklärung forderte auch die aserbaidschanischen Truppen und  Rückkehrende auf, die historischen Denkmäler und religiösen Gebäude in diesen Gebieten zu respektieren und zu schützen. „Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass die Zerstörung oder jegliche Form der Beschädigung bestehender historischer, religiöser und kultureller Denkmäler in unseren befreiten Gebieten inakzeptabel ist“, hieß es in der Erklärung, wobei betont wurde, dass Militärangehörige oder Zivilisten, die solche Verletzungen begehen, zur Verantwortung gezogen werden. In der Erklärung hieß es auch, dass auch die armenischen Streitkräfte Untersuchungen wegen mutmaßlicher nicht näher bezeichneter Verletzungen des Kriegsrechts eingeleitet hätten.  

Islamophobie
Mesut Özil: Islamfeindlichkeit und Antisemitismus mit Barmherzigkeit „entwaffnen“

London – Der deutsche Weltmeister von 2014 hat die Muslime aufgefordert, Islamophobie und Antisemitismus mit „Barmherzigkeit zu entwaffnen“. „Leider nimmt Islamophobie und Antiislamismus in Europa und in anderen Teilen der Welt zu, wobei die Medien dabei eine große Rolle spielen“, so der 31-jährige Arsenal-Star auf Twitter. Mesut Özil appellierte an seine Fans auf Islamophobie und Antiislamismus in einer Weise zu reagieren, die sie nicht verstärkt, sondern sie vielmehr entwaffnet und mit Barmherzigkeit zum Schweigen bringt. In einem Twitter-Post zitierte Özil einen Vers aus dem Koran:
„Gut und Böse können nicht gleich sein. Antworte auf das Böse mit dem, was das Beste ist, dann wird derjenige, mit dem du in einer Fehde steckst, wie ein enger Freund sein“.
(Screenshot/Twitter)

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Der für seine Wohltätigkeitsaktionen bekannte deutsch-türkische Ex-Nationalspieler Mesut Özil, hat mit einer weiteren guten Tat die Herzen der Menschen gewonnen.

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