Türkische Gastarbeiter
Türkeistämmige Familien für TV-Doku gesucht: 60 Jahre Anwerbeabkommen

Von Yasin Bas Das Jahr 2021 ist von besonderer Bedeutung für die deutsch-türkischen Beziehungen und die jüngere Migrationsgeschichte in Deutschland. Denn im Oktober feiert das deutsch-türkische Anwerbeabkommen 60-jähriges Jubiläum. Auch das deutsche Fernsehen plant anlässlich dieses wichtigen Ereignisses, sehenswerte Sendungen zu produzieren. Eine davon wird ein Film von Candan Six-Şaşmaz sein, der auf ZDF/3sat ausgestrahlt werden soll und für den derzeit türkischstämmige Familien aus mehreren Generationen gesucht werden. Ein Grund zum Feiern Deutschland ist ein Migrationsland. Obwohl es viele Kräfte gab, die sich lange Jahre dagegen verwahrten, Deutschland als ein Einwanderungsland zu akzeptieren, ist dies heute bereits Realität. Und: Gerade die türkischen Arbeitsmigranten haben in der jüngeren Vergangenheit dazu beigetragen, dass dies so ist. Zudem haben sie aber auch einen Anteil daran, dass sich das deutsche Wirtschaftswunder der 60er Jahre verwirklichen konnte. Selbst wenn Medien immer noch viel zu oft von Integrationsproblemen sprechen und manche Politiker ihre Zeit mit negativen Beispielen füllen, sollte der Jahrestag des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei vom 30. Oktober 1961 ein Grund zum Feiern sein. Deutschtürken als multifunktionale Brücke Im Zuge dieses Vertrags kamen etwa vier Millionen Menschen nach Deutschland. Annähernd die Hälfte von ihnen ging später wieder in die Türkei zurück. Heute leben etwa drei Millionen türkischstämmige Menschen in Deutschland, von denen etwa die Hälfte noch mindestens die türkische Staatsbürgerschaft besitzt. Die Deutschtürken fungieren seit Jahrzehnten als eine multifunktionale Brücke zwischen Deutschland und der Türkei. Diese Brücken kann man in nahezu allen Segmenten entdecken: In der Freundschaft und Kooperation, im Handel, in der Sicherheitspartnerschaft, in der Wissenschaft, Kunst und Bildung. Migration ist eine Erfolgsgeschichte Der Migrationsprozess der Enkel und Urenkel der damaligen Arbeitsmigranten setzt sich heute unter anderem in den Universitäten, Forschungseinrichtungen, Praxen, Kanzleien, Unternehmen sowie in den Bereichen Medizin, Medien, Sport und nicht zuletzt auf der Leinwand fort. Türkische Namen von Abgeordneten in kommunalen-, regionalen- und bundesdeutschen Parlamenten sind inzwischen selbstverständlich. Derzeit studieren mindestens 40.000 türkische Studenten an deutschen Hochschulen. Die etwa 100.000 türkischstämmigen Unternehmer und Selbständigen beschäftigen nahezu eine halbe Million Menschen in ihren Betrieben in Deutschland. Diese Unternehmer beteiligen sich am jährlichen Bruttoinlandsprodukt mit ca. 50 Milliarden Euro. Ein weiteres Indiz für eine erfolgreiche Integration der Türken in Deutschland sind die binationalen Ehen, deren Zahl bei etwa 400.000 liegt. Candan Six-Şaşmaz plant Dokumentarfilm Um all diese facettenreichen Lebensumstände und die historischen Momente der türkischen Arbeitsmigration aufzuzeichnen sucht die deutsch-türkische Journalistin und TV-Autorin Candan Six-Şaşmaz türkischstämmige Familien, deren Geschichte sie über drei bis vier Generationen porträtieren möchte. In einem Aufruf schreibt die Journalistin, dass sie aus Anlass des 60. Jubiläums des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens einen Themenabend für das ZDF/3sat gestalten darf. In einem 90-minütigen Film solle die Geschichte der türkischen Arbeitsmigranten in der Bundesrepublik dokumentiert werden. Aufgrund des Alters der Zeitzeugen sei dies zudem eine der letzten Gelegenheiten mit ihnen über ihre Erlebnisse zu sprechen. “Der Themenabend soll eine Hommage an diese Menschen werden, die die deutsch-türkische Geschichte geprägt haben”, sagt die Journalistin. Sowohl die türkischen “Gastarbeiter” als auch die deutschen “Gastgeber” sollen in den Focus rücken und gefeiert werden. Six-Şaşmaz möchte in ihrem Film Familien porträtieren, die in den 60er und 70er Jahren nach Deutschland eingereist und hier geblieben sind. Porträt mehrerer Generationen Gesucht werden deshalb neben Großeltern und Eltern auch Enkelkinder. “Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich bei der Suche nach solchen Familien unterstützen könntet. Vielleicht kennt ihr noch jemanden aus der ersten Generation, der in den 60er, 70er Jahren nach Deutschland gekommen ist”, schreibt die erfolgreiche Journalistin. Von besonderem Interesse seien Familien, “die eine so tolle Geschichte haben, die man unbedingt erzählen” müsse. Der Film solle bewegende und emotionale Lebensmomente der Arbeitseinwanderer und ihrer Nachkommen festhalten: “Schöne, amüsante, traurige, rührende, hoffnungsvolle Erinnerungen aus dem Leben der ersten Gastarbeiter, die man sehen, hören und den zukünftigen Generationen hinterlassen sollte.” “Deutsche und Türkeistämmige gehören zusammen” Der Journalistin gehe es darum, zu zeigen, dass Deutsche und Türkeistämmige zusammengehören. Six-Şaşmaz möchte verdeutlichen, dass “wir eine gemeinsame, 60-jährige Vergangenheit haben, die mal leichter, mal schwieriger war”, die aber trotz allem eine Würdigung verdiene. Da die Dokumentation pünktlich zum Jahrestag am 30.10.2021 gesendet werden soll, sei im Juli 2021 Drehschluss. Sodann könne angefangen werden, das Material zu schneiden. “Die Dreharbeiten können sofort beginnen”, so die Autorin. Das Team richte sich zeitlich nach den Familien. Außerdem werde nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Türkei gedreht. Interessierte können sich melden unter: candansix-sasmaz@gmx.de oder 0176 – 642 672 82.  

Maritimabkommen
Türkei und Kuba unterzeichnen Abkommen über maritime Zusammenarbeit

Ankara – Entgegen den Meldungen über eine angebliche Isolation der Türkei, stärkt Ankara durch zahlreiche Abkommen – wirtschaftlich und militärisch – weltweit seine Beziehungen mit mehreren Staaten. Am Freitag unterzeichneten in Ankara Vertreter Kubas und der Türkei ein Abkommen über maritime Zusammenarbeit und betonten dabei die Stärkung der bilateralen Beziehungen. Das Abkommen wurde am Sitz des türkischen Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur von Vizeminister Selim Dursun und dem kubanischen Botschafter in der Türkei, Luis Alberto Amoros, unterzeichnet. Beide Parteien unterstrichen die Bedeutung dieser Initiative, die Teil der Aktionen zum Gedenken an den 68. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Staaten ist. Gleichzeitig wird damit die Ausweitung gemeinsamer Entwicklungsprojekte in diesem Sektor ermöglicht. Die Unterzeichnung des Abkommens, so Amoros, zeige den Willen der beiden Regierungen, die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen trotz des komplexen Kontextes, der durch die Covid-19-Pandemie entstanden sei, zu stärken. Der Botschafter versicherte, dass die geplanten maritimen Kooperationsprojekte für Kuba von großem Interesse sind und türkische Investitionen auf der Insel begünstigen werden. Als Teil des Abkommens wollen die beiden Länder die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, wie Seefracht, Flottenmanagement, Hafenbau und -instandhaltung, Ausbildung von Seeleuten, Einrichtung von Schiffen und Handel stärken, so eine Erklärung des Ministeriums für Transport und Infrastruktur.
Die Türkei und Kuba planen, eine Plattform zur Lösung von Problemen in diesen Bereichen einzurichten und weitere Kooperationsmechanismen zu schaffen. Das Abkommen ziele auch darauf ab, die Bürokratie abzubauen, Schiffen anderer Länder bei Unfällen zu helfen und die Umsetzung der Visafreiheit für Seeleute umzusetzen.
Es wird erwartet, dass das Abkommen die bilateralen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern verbessern wird.

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– Türkei – Istanbul: Ukraine und Türkei unterzeichnen Militärabkommen

Die Türkei und die Ukraine haben ihre langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen am Freitag mit der Unterzeichnung eines Abkommens zur militärischen Zusammenarbeit weiter gestärkt.

Istanbul: Ukraine und Türkei unterzeichnen Militärabkommen
     

Versicherungen
Private Haftpflichtversicherungen: In jedem sechsten Haushalt bestehen Versicherungslücken

Rund 71 Prozent aller deutschen Haushalte besitzen eine private Haftpflichtversicherung. Die Märkte sind in den letzten Jahren von einem stetigen Preiskampf gekennzeichnet. Viele Versicherer bieten immer neue Leistungen an, um mehr Kunden für sich zu gewinnen. Gleichzeitig bieten aktuelle Versicherungen dank attraktiver Zusatzleistungen mehr fürs Geld. Die Bereitschaft, eine private Haftpflichtversicherung eigener Wahl abzuschließen, hat in den letzten Jahren indes kontinuierlich abgenommen. Wie vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte, aktuelle Daten preisgeben, ist jeder fünfte Haushalt nicht ausreichend gegen Risiken abgesichert. Je weniger Nettoeinkommen den Privathaushalten zur Verfügung steht, desto gravierender fallen die Versicherungslücken aus.
Gravierende Unterschiede zwischen den Haushalten erkennbar
Generell gehört eine Privathaftpflichtversicherung zu den eigentlich zwingend notwendigen Absicherungen. Denn sie versichert laut Angaben der Verbraucherzentrale vor eigens verursachten Schäden an oder am Eigentum Dritter. Ob schwere Unfälle oder zerstörte Gebäude: Alle durch grobe Fahrlässigkeit verursachten Schäden deckt diese Versicherung in unbegrenzter Höhe ab. Experten empfehlen Haftpflichtversicherungen, die Privat-, Sach- und Totalschaden abdecken, für Jedermann: sowohl für Singles, als auch für Familien. In der Realität verzichten viele Haushalte nach wie vor darauf, zu guten Konditionen eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft mitteilt, entscheiden sich bis zu 17 Prozent aller Haushalte gegen eine solche finanzielle Absicherung. Auffällig ist dabei, dass erwähnenswerte Zusammenhänge zwischen dem persönlichen Einkommen und dem Versicherungsstatus existieren. So schließen Menschen mit weniger Einkommen aus statistischer Sicht seltener eine Haftpflichtversicherung ab. Bei den Geringverdienern überwiegt gar der Anteil derer, die nicht gegen auftretende Haftpflichtschäden abgesichert sind. Insbesondere unter den Geringverdienern, deren monatliches Einkommen weniger als 1.100 Euro beträgt, ist eine Haftpflichtversicherung selten zu finden. So hätten lediglich 65 Prozent dieser Haushalte eine Haftpflichtversicherung; bei Geringverdienern mit dreistelligem Einkommen schrumpft dieser Anteil auf 50 Prozent. Generell neigen in den genannten Haushalten eher jüngere und bildungsärmere Menschen zur Versicherungslosigkeit.
95 Prozent der Haushalte in hohen Einkommensklassen sind versichert
In Haushalten mit höheren Einkommensklassen spielen private Versicherungen eine größere Rolle. Bis zu 95 Prozent dieser Haushalte haben eine oder mehrere Policen abgeschlossen. Der prozentual größere Verbreitungsgrad hängt mit den persönlichen Wertgegenständen zusammen. Da die Besitztümer bei monatlichen Gehältern über 3.200 Euro größer sind und viele Gutverdienende diesen dementsprechend großen Wert beimessen, entscheiden sie sich für eine Versicherung. Umgekehrt verhält sich das Prinzip bei Geringverdienern: Da sie weniger Wertgegenstände haben und somit (meistens) ein geringeres persönliches Risiko, schließen sie häufig keine Versicherung ab oder sind bei anderen Personen mitversichert.
Alleinstehende sind häufiger ohne Versicherungsschutz als Eltern
Die wichtigste freiwillige Police ist bei einigen Personengruppen besonders häufig, bei anderen seltener vertreten. Von den Alleinstehenden in Deutschland haben den Angaben des Statistischen Bundesamts zufolge bis zu 27 Prozent keine Privathaftpflichtversicherung. Auch bei Alleinerziehenden beträgt der Anteil der Versicherungslosen 23,4 Prozent. Anders sieht das Versicherungsverhältnis bei kinderfreien Paaren und Familien aus: So hätten Paare ohne eigene Kinder lediglich in 11 Prozent keinen Versicherungsschutz. Bei Familien mit ein oder mehreren Kindern sinkt der Anteil der Versicherungslosen gar auf 7,4 Prozent ab.
Unverheirateten Paaren wird zur Vorsicht geraten
Prinzipiell steht es unverheirateten Paare frei, sich entweder gemeinsam oder voneinander unabhängig zu versichern. Zunächst erscheint vielen eine gemeinsame Versicherung als solides Fundament, um sich bei vergleichsweise geringen Kosten abzusichern. Faktisch kann dies, wie Studien belegen, bei untereinander verursachten Schäden allerdings verhängnisvoll ausgehen. Denn: Eine gemeinschaftliche Police bietet keinen vollumfänglichen Schutz, sondern weist erhebliche Lücken auf. Größere Sachschäden entwickeln sich in dieser Konstellation zum Problem, da durch die gemeinsame Versicherung auftretende Schadensersatzansprüche ausgeschlossen sind. Vor allem bei auftretenden Personenschäden, bei denen zumeist Schadensersatzansprüche entstehen, können die anfallenden Kosten schnell auf Dritte – etwa die Krankenversicherung – übergehen. So kann eine Unachtsamkeit einen finanziellen Schaden in nicht absehbarer Höhe nach sich ziehen. Umso wichtiger bleibt es für Paare, einen gemeinsamen Vertrag ausschließlich mit einer entsprechenden Klausel, die gemeinschaftliche Personenschäden mitversichert, abzuschließen. Fazit: Private Haftpflichtversicherung ist und bleibt eine der häufigsten Versicherungen Ausgehend von den erhobenen Daten des Statistischen Bundesamtes, bleibt die private Haftpflichtversicherung bei den Deutschen die häufigste Police. Größere „Versicherungslücken“ ergeben sich hingegen bei der privaten Unfallversicherung, die lediglich 42 Prozent der Haushalte besitzen. Am seltensten ist die Risikolebensversicherung in Deutschland, für die sich lediglich 17 Prozent der Haushalte entscheiden, vertreten.

Glücksspiel
Die Profiteure des Corona-Virus: Online Casinos

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Weite Teile der Wirtschaft wurden durch die Ausbreitung des Corona-Virus lahmgelegt – nicht zuletzt durch die staatlichen Maßnahmen zum Schutze der Bevölkerung. Es gibt jedoch nicht nur Verlierer, sondern auch Gewinner. Neben dem Internethandel boomen die Online-Casinos. Nach Schätzungen der Experten stiegen die Umsätze der virtuellen Casinos deutlich. Die Corona-Pandemie wirkt sich im eigenen Haushalt auf die Nutzer nicht aus. Er hat keine Ausgangssperren zu beachten, benötigt keine Maske und muss die soziale Distanz nicht einhalten. Gerade in diesen schwierigen Zeiten suchen Menschen Ablenkung und einen Zeitvertreib zu Hause. Das Reizvolle daran – sie können dadurch auch noch viel Geld gewinnen. Der Boom der Online-Casinos ist immer noch ungebrochen. Ein deutliches Zeichen dafür sind immer mehr Anbieter, die werben. Das Online-Casino als Alternative Die Gründe für das Etablieren von immer mehr Online-Casinos als Alternative zu Kneipen oder Spielhallen liegt zum einen in der zunehmenden Regulierung der verschiedenen Staaten. Das Glücksspiel wird mit immer strengeren Gesetzen vor Ort bekämpft. Die Regelung über eine festgelegte maximale Anzahl von Automaten, die aufgestellt werden dürfen, ist nur eine von vielen. Dadurch wird das Angebot begrenzt und für Gäste unattraktiv. Das virtuelle Online-Casino bietet dagegen Optionen in großer Zahl mit ansprechenden Spielen für einen grenzenlosen Spielspaß. Durch Spielerlebnisse mit grandiosen Sound-Effekten und atemberaubenden Animationen kennt der Spaß beim Spielen keine Grenzen mehr. Dafür investieren die Online-Casino-Anbieter auch hohe Geldsummen in die Entwicklung des Spiel-Angebotes. Das breite Spektrum von Vorteilen beim virtuellen Spielen Neben dem breiten Spiele-Angebot jeglicher Art erweisen sich durchgehende Öffnungszeiten rund um die Uhr als ein weiterer Grund für den großen Trend zum Online-Casino. Grund drei – der Spieler muss weder an- noch abreisen und ist in der Lage, von jedem Ort der Welt am Endgerät zu spielen. Zudem ist die Flexibilität des Internets ein weiterer positiver Faktor. Spieler können bei Zeitmangel in nur ganz kurzen Zeiten ein einziges oder zwei Spiele beenden und ihrer Leidenschaft frönen. Die Reduzierung der Kosten für die Spieler werden erstens durch die Einsparungen von Löhnen, Betriebskosten und Mieten der Online-Anbieter ermöglicht und zweitens durch die hohen Quoten bei der Ausschüttung. Diese Vorteile geben die Anbieter an ihre Kunden weiter. Zudem spart sich der Spieler zu Hause teure Ausgaben wie Getränke in Kneipen, Bars oder Spielhallen und ist in der Lage sich selbst günstig zu versorgen. Obwohl einige Beschränkungen im Sommer für reale Casinos wieder aufgehoben waren, blieben viele Menschen der Alternative, dem Online-Casino treu. Die Möglichkeit, frei von den Pandemie-Auflagen ein paar Stunden ihr Lieblingsspiel zu spielen, wurde als großer Vorteil wahrgenommen und beibehalten. Das riesige Spektrum an Spielen in Online-Casinos erweitert sich mehr und mehr. Casino Willkommensbonus Den Vorteil eines Casino Willkommensbonus finden Spieler nur in einem Online-Casino. Er verdoppelt die Einzahlung des Guthabens und beschert unter anderem Freispiele. So kann sich der Kunde mit diesem großzügigen Startkapital bereits von Anfang an für höhere Einsätze entscheiden. Das ermöglicht wiederum die Chance auf höhere Gewinne.

Wirtschafts-News
Handelsblatt: In der türkischen Wirtschaft ist von Krise keine Spur

Istanbul – Nicht nur die türkische Lira erholt sich, auch die Industrieproduktion stieg im Vergleich zum Vorjahr im fast zweistelligen Bereich. Wie das türkische Statistikamt TurkStat am Freitag mitteilte, ist die Industrieproduktion des Landes im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,1 Prozent gestiegen. Die Türkei habe laut dem türkischen Industrie- und Technologieminister Mustafa Varank unter den europäischen Ländern die besten Ergebnisse erzielt. „Mit unserer jährlichen Leistung haben wir den höchsten Produktionsanstieg in Europa verzeichnet“, schrieb Varank auf Twitter. Er betonte, dass die zweistelligen Zuwächse in der Produktion von Vorleistungs- und Investitionsgütern im Hinblick auf die Wachstumsdynamik vielversprechend seien. Nach Teilsektoren betrachtet, stiegen die Vorleistungs- und Investitionsgüterindizes im September dieses Jahres um 10,9 Prozent bzw. 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Von allen Indizes des verarbeitenden Gewerbes verzeichneten auf Jahresbasis die Produkte der mittleren Hochtechnologie mit einem Anstieg von 13,8 Prozent den höchsten Zuwachs. Handelsblatt: In der türkischen Realwirtschaft ist von Krise keine Spur Auch das Wirtschaftsmagazin Handelsblatt berichtet von Rekordgewinnen türkischer Unternehmen. Der Energiekonzern Enerjisa, an dem auch der deutsche Energieversorger Eon beteiligt ist, überraschte Anleger demnach mit einem Quartalsgewinn, der 33 Prozent höher lag als im Vergleichszeitraum 2019. Die Türkei-Tochter von Coca-Cola habe ihren Reingewinn im dritten Quartal um 54 Prozent gesteigert. Selbst bereinigt um den Lira-Verfall liege das Plus bei 18 Prozent. Wie Handelsblatt weiter berichtet, steigerte die türkische Discounterkette Sok den operativen Gewinn um 21 Prozent, der führende türkische Petrochemie-Konzern Petkim um 27 Prozent. Der Zementhersteller Cimsa habe seinen Reingewinn sogar um mehr als 1000 Prozent erhöht. Auch der Mediamarkt-Konkurrent Teknosa habe ein Rekordergebnis eingefahren, so Handelsblatt. Lira steigt in Rekordzeit

Am Samstag hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan überraschend den Chef der türkischen Zentralbank , Murat Uysal, nach kaum anderthalb Jahren im Amt gefeuert.

Naci Agbal wurde zum neuen Notenbankchef ernannt. Am Tag darauf reichte auch Erdogans Schwiegersohn, Finanzminister Berat Albayrak, seinen Rücktritt ein. Seitdem hat die türkische Lira schlagartig zum Dollar und Euro an Wert gewonnen. Nachdem die Lira am Samstag gegenüber dem Euro mit 10,12 einen neuen Tiefstand erreichte, stieg ihr Wert in nur wenigen Tagen um beachtliche 10,73 Prozent auf 9,0342 (Freitagmittag) und erreichte somit den höchsten prozentualen Anstieg seit über zwei Jahren.

Corona-Krise
Corona-Maßnahmen: NRW erlaubt Distanzunterricht

Düsseldorf – NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer zeigt sich offen für die Einführung des Wechselunterrichts an Schulen. „Ich verweigere mich keinen Modellen. Ich bin offen für alle Unterrichtsmodelle, die dem Wohl der Kinder und dem Bildungsauftrag dienen“, sagte die FDP-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Schulen, die keine Möglichkeit mehr sehen, den Präsenzunterricht sicherzustellen, können die Umstellung auf den Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht bei der Schulaufsicht anzeigen“, fügte Gebauer hinzu. Die Grundlage dafür sei bereits seit Beginn des Schuljahres vorhanden. „Wir nehmen die aktuelle Diskussion aber zum Anlass, das noch einmal klarzustellen“, sagte Gebauer der Zeitung. „Ich finde die Idee sehr gut, die Klassen wieder zu teilen“, sagt Kirsten Biere. Sie ist Schulleiterin der Albert-Einstein-Realschule in Wesseling. Nach den Osterferien gab es hier wegen der Corona-Pandemie schon einmal Distanzunterricht, jeweils eine Hälfte der Klassen wurde wochenweise im Digitalunterricht zu Hause unterrichtet, berichtet der WDR.  Wir haben positive Erfahrungen gemacht“, sagt die Schulleiterin, „die Schüler und Lehrer konnten in den kleineren Gruppen mehr Abstand halten“.

Corona-Pandemie
Eurowings bereitet Corona-Schnelltests in Düsseldorf vor

Düsseldorf – Nachdem die Lufthansa am Donnerstag begonnen hat, Passagiere einzelner Flüge von Hamburg nach München Corona-Schnelltests zu unterziehen, bereitet der Konzernableger Eurowings ein vergleichbares Procedere in Düsseldorf vor. Das berichtet die Düsseldorfer „Rheinische Post“ unter Verweis auf eine Auskunft des Unternehmens. Schon in den kommenden Wochen sollen Urlauber bei Reisen zu einem der gängigen Ferienziele vor Abflug getestet werden. Vor dem Rückflug soll die gleiche Prozedur erfolgen. Bei Erfolg soll das Angebot auf andere Airports ausgedehnt werden. Ein großer Tourismuskonzern ist laut Eurowings Partner bei dem Projekt. Der Flughafen Düsseldorf teilte mit, er befürworte Schnelltests. Diese könnten „Bausteine sein, um den Flugverkehr wieder zu beleben“. Der Airport Köln-Bonn will die neue Technik ebenfalls nutzen. Ein Sprecher teilte mit: „Wichtig ist, diese Schnelltests so schnell wie möglich fest in die Teststrategie zu integrieren, um Quarantänezeiten zu verkürzen und Labore zu entlasten.“

Terrorismus
Irak: Assyrische Christen verurteilen PKK-Gewalt

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Erbil – Assyrische und aramäische Christen sowie Jesiden im Irak und Syrien wenden sich seit Jahren an die Weltgemeinschaft und klagen über Schikanen und Gewalt der Terrororganisation PKK. Bedauerlicherweise bleiben diese Hilferufe auch in Deutschland immer noch ungehört. Diese Minderheiten sind frustriert über die Berichterstattung westlicher Medien zur Terrororganisation PKK und ihrem syrischen Ableger YPG. Die Berichte entsprächen nicht der Realität und wer Fragen stelle oder Einwände habe, werde in Europa nicht erhört. Freie Berichterstattung sei in Europa zwar erlaubt, aber man käme bei kritischen Fragen, Einwänden oder Vorwürfen gegenüber den kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG bzw. ihrer Demokratischen Kräfte Syriens SDF fast gar nicht mehr durch. Selbst indirekte Fragen über die YPG an europäische Experten, Politiker oder Medien würden übergangen, beklagte etwa der in Schweden lebende assyrische Journalist Dikran Ego auf Hujådå-Online. Erst im August hatte auch der Zentralrat der Jesiden in Deutschland die Terrororganisation PKK aufgefordert, die „von ihr entführten Jesidinnen und Jesiden unverzüglich freizulassen“. Dazu sagte der stellv. Bundesvorsitzender des Zentralrates der Eziden in Deutschland (ZÊD), Dr. Said Saydo:

,,Die PKK lockt zunächst Ezidinnen und Eziden damit, sie nur militärisch ausbilden zu wollen, um sich gegen einen möglichen Angriff des IS wehren zu können. Ferner würden sie ein monatliches Gehalt bekommen, mit dem sie ihre Familie ernähren könnten. Nachdem sie der Anwerbung zugestimmt haben, werden sie für die ideologische Indoktrination in das abgelegen und unwegsame Kandil-Gebirge gebracht. Ab dem Tag der Zustimmung können sie nicht mehr zurück. Wer es trotzdem wagt zu fliehen, wird bestraft. Entweder mit dem Tode oder mit dem Gefängnis. Nach der ideologischen Indoktrination werden sie dann überall, wie zum Beispiel in der Türkei, im Irak oder in Syrien eingesetzt. Erschwerend kommt hinzu, dass viele der Rekrutierten noch minderjährig sind.“

Assyrer im Irak verurteilen PKK Am vergangenen Dienstag hat auch ein in Washington DC ansässiger Dachverband der Assyrer die Terrororganisation verurteilt und aufgefordert das Gebiet zu verlassen.
(Screenshot/twitter/assyrianpolicy)
„Die PKK muss Nahla und andere von Assyrern und anderen gefährdeten Bevölkerungsgruppen bewohnte Gebiete verlassen. Es ist unbedingt erforderlich, dass die Bundes- und Regionalbehörden eine entschlossene Haltung gegen Gewalt einnehmen, da in den meisten Fällen marginalisierte Gruppen die Hauptlast tragen und am meisten leiden“, fordert das Assyrian Policy Institut. Die jüngsten Entwicklungen im Nahla-Tal, einer historisch assyrischen Region im heutigen Dohuk im Irak, hätten den Einheimischen unnötige Härten zugefügt. Nach Berichten über Zusammenstöße zwischen der KDP und der PKK wurden an wichtigen Zufahrtsstraßen, die nach Nahla führen, neue Kontrollpunkte eingerichtet. Kämpfer der PKK besetzten verschiedene assyrische Dörfer in Nahla, darunter Rabatke, Oberhezani und Unterhezani, sowie die umliegenden Berge. Dies habe viele „dramatische Folgen für die einheimischen Assyrer“ verursacht, wie z.B. „die Bedrohung ihrer Sicherheit und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit“. Nechirvan Barzani: PKK soll kurdische Autonomieregion verlassen Auch Nechirvan Barzani, Präsident der kurdischen Autonomieregion, fordert die PKK immer wieder auf, die Region zu verlassen. „Einige Gruppen berücksichtigen nicht den Frieden und die Sicherheit unseres Volkes und nutzen unsere Gebiete für Angriffe gegen andere. Wo um alles in der Welt würde jemand diese Art von Handlung akzeptieren? Sie kommen hierher, trainieren und greifen andere an, und die KRG und ihre Mitarbeiter zahlen dafür“, zitiert das kurdische Nachrichtenportal Rudaw das Staatsoberhaupt.

Zum Thema

– Syrienkrise – Aramäer: „Wo war der Aufschrei, als die YPG christliche Schulen schloss?“

Der Weltverband der christlichen Aramäer (WCA) hat die mediale internationale Anteilnahme für den syrischen Zweig der Terrororganisation PKK, die YPG, verurteilt und in einer Pressemitteilung gefragt, warum die Empörung ausblieb, als vier christliche Schulen der Aramäer in Nordsyrien am 28. August des vergangenen Jahres durch die YPG geschlossen wurden.

Aramäer: „Wo war der Aufschrei, als die YPG christliche Schulen schloss?“
 

Türkei
Spionagevorwurf: Freispruch für Anwalt der deutschen Botschaft in Ankara

Ankara – Ein Kooperationsanwalt der deutschen Botschaft in Ankara ist freigesprochen worden. Der Anwalt war unter anderem wegen Spionage und Geheimnisverrat angeklagt. Die Staatsanwaltschaft beschuldigte ihn, sich in der Türkei illegal geheime Informationen beschafft und dann an die deutschen Behörden weitergegeben zu haben. Der Botschaftsanwalt war im September 2019 verhaftet worden und ein halbes Jahr später aus der Untersuchungshaft freigekommen. Wie der Spiegel unter Berufung auf eine Meldung der Nachrichtenagentur dpa berichtet, sah das Gericht in Ankara keine Beweise für die Vorwürfe einer Verletzung der Privatsphäre und des Erwerbens oder Verbreitens persönlicher Daten. Ein weiterer angeklagter Anwalt sei ebenfalls in allen Anklagepunkten freigesprochen worden. Bei seiner Verhaftung am 17. September 2019 waren vertrauliche Unterlagen über Asylbewerber aus Deutschland in die Hände türkischer Behörden gelangt. Deutsche Behörden gehen davon aus, dass Daten von mindestens 83 Betroffenen in die Hände der Türkei gelangt sind. Bei einer späteren Durchsuchung des Büros des Anwalts seien die Dokumente von weiteren fast 300 Fällen durch die türkischen Behörden sichergestellt worden. Der Kooperationsanwalt der deutschen Botschaft hatte seit mehr als zwanzig Jahren im Auftrag des Auswärtigen Amtes unter anderem Angaben von Türken überprüft, die in Deutschland Asyl beantragt hatten.

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– Russland – Moskau: Charlie-Hebdo-Veröffentlichung in Russland „absolut unmöglich“

Kreml: Eine satirische Zeitschrift, ähnlich Charlie Hebdo, wird man in Russland nicht erlauben.

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Corona-Krise
Lehrer- und Elternverbände reagieren auf frühere NRW-Weihnachtsferien unterschiedlich

Düsseldorf – Lehrerverbände in Nordrhein-Westfalen haben auf den früheren Beginn der Weihnachtsferien in NRW verhalten reagiert. „Diese Idee ist nicht dienlich“, sagte Sabine Mistler, Landesvorsitzende des Philologenverbands, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Wichtig ist aus ihrer Sicht vor allem, dass insbesondere Oberstufenschüler noch ihre Klausuren schreiben können, denn in der jetzigen Situation gebe es kaum eine Verschiebemöglichkeit. Andreas Bartsch, Präsident des NRW-Lehrerverbands, hält die Entscheidung über vorgezogene Weihnachtsferien für verfrüht: „Je nach Infektionslage sollten dann Virologen beurteilen, ob dies sinnvoll ist.“ Es sei zudem nicht sicher, ob die Schüler sich in dieser Zeit in Quarantäne begäben. Die NRW-Schulministerin hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien in NRW nun der 18.12 und nicht erst der 22.12. sei. „Diesen Vorschlag wird Nordrhein-Westfalen umsetzen“, sagte Gebauer der „Rheinischen Post“. Dabei gehe es jetzt vor allem um die Frage, wie der Ausfall der beiden Unterrichtstage im laufenden Schuljahr kompensiert werden könne – im Besonderen für anstehende Prüfungen der Abschlussjahrgänge – und auch, wie eine Notbetreuung für Kinder und Jugendliche an diesen beiden Tagen sichergestellt werden könne. „Darüber werde ich mit den Lehrer-, Eltern- und Schülerverbänden in den kommenden Tagen sprechen“, so Gebauer. Die Landeselternschaft der Gymnasien steht dem Vorstoß positiv gegenüber: „Grundsätzlich ist eine solche langfristige Festlegung gut, weil sie Planungssicherheit für die Feiertage und für die Reise- und Touristikbranche bringt“, sagte der Vize-Vorsitzende Dieter Cohnen. Zu klären wäre aus seiner Sicht noch, wo die beiden zusätzlichen Ferientage herkommen sollen.