Corona-Pandemie
Ex-Corona-Leugner fordert Mitmenschen zum Maskentragen auf

Miami – Die Videos eines ehemaligen Corona-Leugners aus dem Krankenhaus gehen momentan viral. Der 50-jährige Chuck Stacey aus Florida nahm das Virus bis vor Kurzem nicht so ernst und hielt es wie viele Skeptiker für eine Art Grippe. Auch Masken hielt er für nutzlos und trug sie nicht. Jetzt liegt er mit Corona-Symptomen im Krankenhaus und warnt mit Videos, die er in den sozialen Medien teilte, seine Mitmenschen vor dem Virus und der Leichtsinnigkeit bei den Schutzmaßnahmen. Am 26. Dezember begann sein Körper zu schmerzen und er fühlte sich erschöpft. Am nächsten Tag wurde er auf das Coronavirus getestet, und das Ergebnis war positiv. Ein paar Tage später lag er im Krankenhaus. „Ich habe geglaubt, dass das Virus nur eine Grippe ist, dass das alles wieder weggeht, dass es politisch ist. Ich habe nicht geglaubt, dass eine Maske helfen würde“, sagt Stacey in einem Video, das er am Montagmorgen im Krankenhaus aufgenommen hat und auf Twitter teilte. „Ihr wollt nicht so enden wie ich. Ich habe große Probleme beim Atmen. Wenn es noch schlimmer wird, muss ich vielleicht wieder intubiert werden“, fügte Stacey hinzu. „Wenn das Tragen einer Maske das Risiko, daran zu erkranken, auch nur um 5 Prozent reduzieren kann, tragt einfach eine Maske. Tut es für Eure Kinder, für Eure Lieben. Tut es für euch selbst“, sagte er in dem Video. Stacey befindet sich derzeit zum zweiten Mal seit dem positiven Test am 27. Dezember in einem Krankenhaus in Florida. „Ich gebe zu, dass ich mich geirrt habe“, sagte Stacey gegenüber dem Newssender CNN. „Es war brutal. Ich dachte nicht, dass der menschliche Körper so schmerzen kann.“ Der Besitzer eines Computerladens erklärte, dass sein Körper durch das Virus so geschwächt war, dass er zu Hause beim Aufstehen ohnmächtig wurde. Er sei auch stark dehydriert gewesen. Er habe zudem so stark gefroren, dass er Muskelkrämpfe bekam. „Ich bete wirklich, dass jeder die Politik aus der Sache rauslassen kann. Ich tat es nicht. Ich war ein Vollidiot“, so Stacey in einem Video. Stacey hoffe, dass er bald aus dem Krankenhaus entlassen wird. Bis er sich vollständig erholt hat, müsse er jedoch möglicherweise auch zu Hause noch mit Sauerstoff versorgt werden. Er werde künftig stets eine Maske tragen.

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– Corona-Pandemie – Verfassungsschutz befürchtet Terror von Corona-Leugnern

In den Sicherheitsbehörden wächst die Sorge vor Anschlägen radikalisierter Corona-Leugner.

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Edi Rama in Ankara
Türkei und Albanien wollen wirtschaftliche Zusammenarbeit stärken

Ankara – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Mittwoch den albanischen Premierminister Edi Rama mit einer offiziellen Zeremonie in Ankara empfangen. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sowie die Minister für Umwelt und Urbanisierung, Jugend und Sport, Inneres, Kultur und Tourismus, Bildung, Gesundheit, Verkehr und Infrastruktur wie auch ihre albanischen Amtskollegen, waren bei der Zeremonie anwesend.
(Foto: tccb)
Bei der darauffolgenden Pressekonferenz teilte der türkische Staatschef mit, die Investitionen in die Infrastruktur und Tourismus in Albanien erhöhen zu wollen. „Wir wollen unsere wirtschaftliche Zusammenarbeit auf eine neue Dimension heben“, sagte Erdogan. Die Türkei und Albanien haben am Mittwoch zudem ein Abkommen unterzeichnet, das die bilateralen Beziehungen auf die Ebene einer strategischen Partnerschaft hebt. Erdogan hob in seiner Rede die historischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern hervor. Der türkische Präsident kündigte auch den Bau eines neuen Krankenhauses in Albanien in drei Monaten an, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.  

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– Balkan – Serbien und Türkei wollen Kooperation in der Verteidigungsindustrie stärken

Serbien und die Türkei wollen ihre Beziehungen in der Verteidigungsindustrie stärken, wie Vertreter beider Länder am Mittwoch bekräftigten.

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Bochum
Gericht droht Rudi Assauers Tochter Michel mit Haft

Das Landgericht Bochum droht Bettina Michel (55), der Tochter des vor zwei Jahren verstorbenen Fußballmanagers Rudi Assauer, mit Haft. Dies berichtet die Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrer aktuellen Ausgabe. Das Gericht verurteilte die Tochter schon im Juli 2020 dazu, eine Aufstellung des Vermögens ihres Vaters anzufertigen. Aber Bettina Michel, die den Vater sieben Jahre lang zuhause in der Ruhrgebietsstadt Herten gepflegt hatte, ließ Fristen verstreichen und legte über Monate keine Aufstellung vor. Deshalb setzte das Gericht im Dezember ein Zwangsgeld von 1000 Euro fest. Sollte Michel nicht zahlen, muss sie laut Gerichtsbeschluss vier Tage in Haft. Michels Anwalt erklärt gegenüber der ZEIT, dieser Beschluss sei noch nicht rechtskräftig. Es sei „unrichtig“, dass Michel das verlangte Verzeichnis des Vermögens „nicht erstellt“ habe. Es sei zu „Verzögerungen“ gekommen. Die Frage des Vermögens ist von Bedeutung, weil Rudi Assauer am Ende seines Lebens fast nichts mehr besaß. Viel spricht dafür, dass er ausgeplündert wurde. Darüber berichtete die ZEIT am 13. August 2020. Anschließend nahm die Staatsanwaltschaft Essen Ermittlungen auf. Über Rudi Assauers Immobilien und sein Geld konnten seine früheren Generalbevollmächtigten verfügen: die ehemalige Sekretärin Sabine Söldner und ein Freund des ehemaligen Schalke-Managers, der Schönheitschirurg Heinz Bull. Über ihren Anwalt haben alle drei bestritten, Geld veruntreut zu haben.

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– Gelsenkirchen – Verdacht auf Ausplünderung: Assauer hatte fast kein Vermögen mehr

Der demenzkranke Rudi Assauer, der frühere Manager des FC Schalke 04, hatte am Ende seines Lebens fast kein Vermögen mehr. „Es sind derzeit gar keine flüssigen Mittel vorhanden“, schreibt Assauers Nachlasspfleger, ein Rechtsanwalt, der von einem Gericht eingesetzt wurde und jetzt das Erbe zu regeln hat. Viel spricht dafür, dass Rudi Assauer ausgeplündert wurde.

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Finanzen
Stadt vs. Land: Wo sich der Umzug finanziell lohnt

Steigende Immobilienpreise, hohe Mieten, knapper Wohnraum: Bereits seit einigen Jahren boomt der Immobilienmarkt in den deutschen Metropolen. Doch könnte sich das zukünftig ändern? Ausgelöst durch die Corona-Pandemie ist die Arbeit aus dem Homeoffice für viele alltäglich geworden, der feste Schreibtisch im Büro wurde bei einigen Arbeitnehmer*innen von einem flexiblen Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden abgelöst. Weil auch nach der Corona-Pandemie Homeoffice ein wichtiger Bestandteil der modernen Arbeitswelt bleiben wird, ziehen immer mehr Menschen ein Leben auf dem Land in Betracht. Und das kann sich finanziell lohnen. Für die 10 größten Städte Deutschlands hat die Jobplattform StepStone die Durchschnittsgehälter und Lebenshaltungskosten analysiert und mit denen der umgebenden Landkreise verglichen. Die Analyse basiert auf 128.000 Gehaltsdaten sowie Mietkosten und weiteren Lebenshaltungskosten für Transport, Nahrungsmittel und Freizeitaktivitäten in insgesamt 395 Stadt- und Landkreisen. Es zeigt sich: Wer auf dem Land wohnt und arbeitet, verdient oft weniger als in der Großstadt. In der Regel bleibt am Ende des Monats jedoch trotzdem mehr Geld übrig, da die Lebenshaltungskosten erschwinglicher sind. „Wenn es darum geht, den richtigen Job zu finden, hat jeder Mensch andere Präferenzen. Während der Eine einen möglichst kurzen Arbeitsweg sucht und zentral in der Stadt nahe seines Arbeitgebers wohnen möchte, ist für den Anderen auch ein weiter entfernter Arbeitgeber attraktiv – flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice-Möglichkeiten und Jobtickets oder Dienstwagen sei Dank“, sagt Arbeitsmarkt-Experte Dr. Tobias Zimmermann. „Für Unternehmen ist es wichtig, dass sie diese Vorteile von Beginn an benennen, um direkt die richtigen Mitarbeiter*innen auf sich aufmerksam zu machen und für sich zu gewinnen.“ Die Gehälter und Lebenshaltungskosten der 10 größten Städte Deutschlands im Vergleich mit den umliegenden Landkreisen im Überblick: 1. Berlin vs. Landkreis Oder-Spree „Tausche Leben in der Hauptstadt gegen Land“ – das lohnt sich: Das Durchschnittsgehalt von Arbeitnehmenden in Berlin beträgt 54.388 Euro brutto im Jahr und liegt damit unter dem deutschen Durchschnitt (58.758 Euro). Aufgrund der relativ hohen Lebenshaltungskosten bleibt den Berliner*innen jedoch nur rund 250 Euro am Ende des Monats übrig. Betrachtet man die angrenzenden Landkreise, wäre der Landkreis Oder-Spree die günstigere Alternative zum Leben: Das Durchschnittsgehalt von rund 52.495 Euro brutto liegt nur unwesentlich unter dem von Berlin, gleichzeitig sind die Lebenshaltungskosten erschwinglicher als in der Hauptstadt (2.015 Euro monatlich), sodass monatlich mit rund 610 Euro mehr als doppelt so viel wie in Berlin rausspringt. 2. Hamburg vs. Landkreis Stade Nordlichter aufgepasst: Stade gewinnt gegen die Metropole Hamburg. Mit einem Gehalt von 59.111 Euro brutto im Jahr und Lebenshaltungskosten von rund 2.614 Euro monatlich bleibt den Hamburger*innen monatlich nur 341 Euro zur freien Verfügung. Im Gegensatz dazu stehen Arbeitnehmer*innen im Landkreis Stade deutlich besser da: In der nur eine Autostunde entfernten Region hat beispielsweise auch Airbus seinen Sitz. Zwar ist das Durchschnittsgehalt im Landkreis Stade rund 10 Prozent geringer als in Hamburg, dafür bleiben den Arbeitnehmer*innen monatlich trotzdem rund 243 Euro mehr als den Hamburger*innen. 3. Stadtkreis München vs. Landkreis München und Landkreis Freising München gilt als eine der teuersten Städte Deutschlands. Trotzdem lohnt ein Umzug nur bedingt. Zwar liegt das Gehalt dort mit 67.404 Euro deutlich über dem Durchschnittsniveau – selbes gilt aber auch für die Kosten vor Ort, insbesondere für die Mieten. Noch viel schlechter sieht das Verhältnis von Gehalt und Lebenshaltungskosten im nahegelegenen Landkreis München aus – hier bleibt den Arbeitnehmer*innen bei durchschnittlich 61.163 Euro im Jahr und Lebenshaltungskosten von über 3.000 Euro im Monat am Ende rein rechnerisch fast nichts mehr übrig (ca. 8 Euro). Arbeitnehmer*innen im nur wenige Kilometer entfernten Landkreis Freising stehen hingegen deutlich besser da. Ihnen bleiben monatlich immerhin 490 Euro vom Monatslohn. 4. Köln vs. Rhein-Kreis Neuss Land schlägt Stadt: Den Kölner*innen bleibt am Ende des Monats rund 597 Euro, wenn man von ihrem Durchschnittsgehalt von 60.761 Euro jährlich brutto die Ausgaben für Wohnen, Essen, Transport und Freizeit abzieht (ca. 2.441 Euro im Monat). Im Vergleich dazu steht der Rhein-Kreis Neuss deutlich besser dar. Obwohl Arbeitnehmer*innen hier weniger verdienen (ca. 58.326 Euro jährlich brutto), bleibt ihnen am Ende des Monats 234 Euro mehr als den Rheinländern – den günstigen Lebenshaltungskosten sei Dank. 5. Frankfurt am Main vs. Main-Kinzig-Kreis Ein Leben im Frankfurter Umland lohnt sich mehr als ein Leben in der Finanzhochburg. Mit einem Gehalt von 70.974 Euro brutto führt Frankfurt am Main die Top 10 der größten Städte Deutschlands ins Sachen Gehalt an. Trotz der sehr hohen Mieten bleiben den Arbeitnehmer*innen in der Bankerstadt immerhin rund 700 Euro monatlich zur Verfügung. Im Main-Kinzig-Kreis sieht es sogar noch besser aus. Hier verdienen die Menschen zwar jährlich über 10.000 Euro weniger – dafür bleibt ihnen monatlich durchschnittlich fast ein Drittel mehr vom Gehalt übrig als den Frankfurter*innen. 6. Stuttgart vs. Landkreis Böblingen Ein Umzug ins Umland Stuttgarts ist nur bedingt attraktiv. Das Gehaltsniveau in Stuttgart ist mit 66.444 Euro brutto überdurchschnittlich. Das gilt aber auch für die Lebenshaltungskosten, allen voran die Mietpreise. Zieht man den Landkreis Böblingen als Vergleichsgröße heran, zeigt sich, dass die Arbeitnehmer*innen mit 62.827 Euro etwas weniger verdienen als die Stuttgarter*innen. Trotzdem haben sie am Ende des Monats etwas mehr vom Gehalt übrig – jedoch liegt der Unterschied bei nur knapp 100 Euro. 7. Düsseldorf vs. Landkreis Mettmann Ländliche Region schlägt Metropole: Die Düsseldorfer*innen können sich bei einem Jahresgehalt von 63.700 Euro über eine monatliche Ersparnis von 856 Euro freuen – damit liegt die Stadt am Rhein noch vor Köln. Wer über einen Umzug in angrenzende ländliche Regionen nachdenkt, könnte im Landkreis Mettmann glücklich werden. Mit einem nur leicht geringeren Durchschnittsgehalt von 60.322 Euro brutto jährlich bleibt den Arbeitnehmer*innen in Mettmann im Monat etwa 17 Prozent mehr vom Gehalt als den Düsseldorfer*innen. 8. Leipzig vs. Landkreis Nordsachsen und Burgendlandkreis Stadt schlägt Land: Leipzig ist unter den Metropolen das Schlusslicht in Sachen Gehalt. Lediglich rund 47.411 Euro im Jahr verdienen die Leipziger*innen. Mit 760 Euro im Monat bleibt ihnen jedoch vergleichsweise viel Geld am Ende des Monats zur freien Verfügung. Das zeigt sich auch im Vergleich zum Umland: Sowohl im Landkreis Nordsachsen als auch im Burgendlandkreis ist das Gehalt deutlich geringer und die Lebenshaltungskosten sind sogar höher (ca. 1.664 Euro bzw. 1.652 Euro monatlich). Ein Umzug in angrenzende ländliche Gebiete lohnt sich aus finanzieller Hinsicht daher nicht. 9. Dortmund vs. Landkreis Unna vs. Ennepe-Ruhr-Kreis Ein Umzug lohnt sich finanziell kaum: In Dortmund ist das Verhältnis von Gehalt und Lebenshaltungskosten sehr gut. Von den rund 57.373 Euro brutto Durchschnittsgehalt bleiben im Monat rund 950 Euro übrig. Ein Umzug in die umliegenden Regionen lohnt sich aus finanzieller Hinsicht kaum. Sowohl im Landkreis Unna als auch im Ennepe-Ruhr-Kreis ist das Verhältnis von Gehalt und Lebenshaltungskosten auf einem ähnlichen Niveau wie in Dortmund: Auch hier bleibt den Arbeitnehmer*innen etwas mehr als 950 Euro vom Durchschnittsgehalt im Monat (54.202 Euro in Unna und 55.245 Euro im Ennepe-Ruhr-Kreis brutto jährlich). 10. Essen vs. Landkreis Mettmann vs. Ennepe-Ruhr-Kreis Keine günstigere Alternative in Sicht: Essen ist im Vergleich mit den anderen zehn größten Städten der Gewinner in Sachen Haushaltskasse. Das hohe Durchschnittsgehalt von 61.836 Euro und geringe Lebenshaltungskosten – allen voran die günstigen Mietpreise – sorgen dafür, dass die Essener Arbeitnehmer*innen fast 1.300 Euro im Monat zur Verfügung haben – nach Abzug von Miete, Essen und Kosten für Transport und Freizeitaktivitäten. Günstiger lebt es sich auch im Umland nicht. Sowohl im Ennepe-Ruhr-Kreis als auch im Landkreis Mettmann sind die Lebenshaltungskosten nicht günstiger als in Essen. Die Analyse basiert auf dem neuen StepStone Lebenskostenrechner, mit dem Arbeitnehmer herausfinden können, wie viel von ihrem Gehalt in unterschiedlichen Städten übrig bleibt. Über den StepStone Kostenreport „Leben und Gehalt im Fokus“ Wie viel ist mein Gehalt wirklich wert? Wo möchte ich gern leben und arbeiten? Der Unternehmensstandort und das Gehalt sind zentrale Faktoren bei der Entscheidung für einen Job. StepStone hat deshalb auf Basis der 128.000 Gehaltsdaten, die dem StepStone Gehaltsreport 2020 zugrunde liegen, Durchschnittsgehälter für 395 Stadt- und Landkreise in Deutschland erhoben und hierzu die jeweiligen Lebenshaltungskosten vor Ort – bestehend aus Miete, Transport, Nahrungsmitteln und Freizeitaktivitäten – in Bezug gesetzt. Datenquellen: StepStone Gehaltsreport 2020, immowelt.de, numbeo.com

Kriminalität
Ukraine: Polizei stellt über 1 Tonne Heroin nach Europa sicher – 4 Türken verhaftet

Lwiw – Der ukrainischen Drogenpolizei in der Grenzstadt Lwiw (Lemberg) ist am Dienstag ein heftiger Schlag gegen eine international agierende Schmugglerbande gelungen. Anti-Drogen-Einheiten der westukrainischen Stadt beschlagnahmten über eine Tonne Heroin, das nach Europa geschmuggelt werden sollte. Die Behörden gaben einen Schwarzmarktwert von 2,3 Mrd. Griwna (etwa 66 Mio. €) an. Bei einer Durchsuchung von Lagern in Lwiw, in denen die Drogen gelagert wurden, seien vier türkische Staatsbürger festgenommen worden.
(Foto: Generalstaatsanwaltschaft/www.gp.gov.ua)
Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft wurden die Drogen im Dezember letzten Jahres aus Pakistan über den Handelshafen „Süd“ (Odessa) in die Ukraine geschmuggelt. Unter Lebensmitteln versteckt, seien die Drogen mit Lkws von dort in die Westukraine transportiert worden. Von Lwiw sollte das Heroin als „diplomatische Fracht“ in die EU geschmuggelt werden, so die Generalstaatsanwaltschaft. Die polizeilichen Ermittlungen dauerten noch an. Es werde untersucht, ob es Komplizen oder Hintermänner in der Ukraine gebe.
(Foto: Generalstaatsanwaltschaft/www.gp.gov.ua)

Golf-Kooperationsrat
Annäherung: Auch Ägypten nimmt Flüge nach Katar wieder auf

Riad – Neben Saudi-Arabien, die VAE und Bahrain, hat am Dienstag auch Ägypten die Wiederaufnahme der Luftfahrt mit Kuwait angekündigt. Ägyptens Außenminister Shoukry habe die „al-Ula-Erklärung zur arabischen Versöhnung“ unterzeichnet, so eine Mitteilung des ägyptischen Außenministeriums. Eine Bestätigung zur Wiederherstellung der Beziehungen habe es von Kairo jedoch noch nicht gegeben, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.  Ägypten habe vor Unterzeichnung des Abkommens eine Reihe von Forderungen gestellt, um den Streit mit Doha beizulegen. Jedes Abkommen müsse Verpflichtungen zur „Nichteinmischung in innere Angelegenheiten, zur Konfrontation mit allen Bedrohungen für die Sicherheit und Stabilität der arabischen Länder und Völker und zur Wahrung der arabischen nationalen Sicherheit“ beinhalten, so Kairo. Die Staats- und Regierungschefs der Golfstaaten haben am Dienstag auf dem Gipfel des Golf-Kooperationsrats (GCC) in Saudi-Arabien ein Abkommen zur Beendigung ihres dreijährigen diplomatischen Streits mit Katar unterzeichnet. Im Juni 2017 hatten Saudi-Arabien, die VAE, Bahrain und Ägypten gegen Katar eine Blockade verhängt, nachdem sie Doha unter anderem beschuldigt hatten, Terrorismus zu unterstützen und dem Iran nahe zu stehen. Katar hat die Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen und erklärt, dass es „keine legitime Rechtfertigung“ für den Abbruch der Beziehungen gebe. Als der Boykott angekündigt wurde, forderten Ägypten und seine Verbündeten Katar unter anderem auf, die Beziehungen zur Muslimbruderschaft zu beenden. Die Gruppe wurde in Ägypten verboten, nachdem der damalige Armeechef Abdel Fattah al-Sisi 2013 den Sturz von Mohamed Mursi, dem Präsidenten der Bruderschaft, anführte, bevor er im folgenden Jahr selbst zum Präsidenten gewählt wurde. Ein Großteil der Führungsriege der Gruppe wurde in Ägypten inhaftiert, andere Mitglieder flüchteten ins Ausland, nach Katar oder in die Türkei, einem regionalen Verbündeten.

Zum Thema

– New York – UN-Experten bezeichnen Mursis Tod als „staatlich sanktionierte Tötung“

Die Haftbedingungen des ehemaligen ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi könnten direkt zu seinem Tod geführt haben, sagten unabhängige UN-Experten am Freitag. Sie bezeichneten seinen Tod als „eine staatlich sanktionierte willkürliche Tötung“.

UN-Experten bezeichnen Mursis Tod als „staatlich sanktionierte Tötung“

Katar-Blockade
Türkei begrüßt Annäherung zwischen Katar und Saudi-Arabien

Ankara – Die Türkei hat die Annäherung zwischen Katar und Saudi-Arabien begrüßt. „Wir begrüßen die Vereinbarung, die Land-, See- und Luftgrenzen zwischen Katar und Saudi-Arabien ab heute Abend zu öffnen“, hieß es in einer Erklärung des türkischen Außenministeriums am Montag. Diese Entwicklung sei ein wichtiger Schritt zur Beilegung des seit Juni 2017 andauernden Konflikts in der Golfregion. Ankara lobte Kuwait und „andere internationalen Akteuren, die durch ihre Vermittlungs- und Erleichterungsinitiativen zu dieser Entscheidung beigetragen haben“, für ihre Bemühungen. Die Türkei hoffe, dass „eine umfassende und dauerhafte Lösung dieses Konflikts auf der Grundlage der gegenseitigen Achtung der Souveränität aller Länder erreicht wird und dass alle anderen Sanktionen gegen das katarische Volk so bald wie möglich aufgehoben werden“.
Als strategischer Partner des Golf-Kooperationsrates, der der Sicherheit und Stabilität der Golfregion große Bedeutung beimisst, wird die Türkei weiterhin alle Bemühungen in diese Richtung unterstützen.

Wiederannäherung: Katar und Saudi-Arabien unterzeichnen Solidaritätsabkommen

Die Staats- und Regierungschefs der Golfstaaten haben  auf dem GCC-Gipfel in Saudi-Arabien ein Abkommen zur Beendigung ihres dreijährigen diplomatischen Streits mit Katar unterzeichnet.

Der regierende Emir von Katar Tamim bin Hamad al-Thani traf am Dienstag zu einem Golfgipfel in Saudi-Arabien ein und wurde vom Kronprinzen des Königreichs, Mohammed bin Salman, mit einer Umarmung begrüßt, nachdem das Königreich angekündigt hatte, sein jahrelanges Embargo gegen den winzigen arabischen Golfstaat zu beenden.

Im Juni 2017 hatten Saudi-Arabien, die VAE, Bahrain und Ägypten gegen Katar eine Blockade verhängt, nachdem sie Doha unter anderem beschuldigt hatten, Terrorismus zu unterstützen und dem Iran nahe zu stehen. Katar hat die Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen und erklärt, dass es „keine legitime Rechtfertigung“ für den Abbruch der Beziehungen gebe.

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– Katar-Blockade – Katar und Saudi-Arabien einigen sich auf Grenzöffnung

Saudi-Arabien und Katar haben sich darauf geeinigt, den Luftraum sowie die Land-und Seegrenze wieder zu öffnen, sagte ein kuwaitischer Minister am Montag.

Katar und Saudi-Arabien einigen sich auf Grenzöffnung
 

 

Meinung
Corona: Ein Kommentar zu „Übersterblichkeit in Deutschland“

Keine Übersterblichkeit in Deutschland! Ein Gastbeitrag von Sahin Karanlik Gerade machen paar Memes wieder die Runde. Wir werden nur belogen und betrogen von denen da oben! Merkel! Spahn! Lauterbach! Drosten! Hurz! Und Quellen haben diese Meme-Poster auch parat. Nicht wieder so ein Bhakdi-Scheiß, sondern echte Quellen. Das Statistische Bundesamt zum Beispiel. Gut, wer liest sich den ganzen Kram dann wirklich durch? Na, ich natürlich! Destatis, Statistisches Bundesamt in ihrem Fazit (verkürzt): Der Blick in andere Länder zeigt auch, dass die Corona Pandemie in Deutschland bisher vergleichsweise geringe Auswirkungen im Hinblick auf eine etwaige Übersterblichkeit hatte. Dieses Bild sieht in vielen Ländern völlig anders aus. Frankreich weist für die Monate März und April 2020 eine gegenüber 2019 um 26 Prozent erhöhte und gegenüber 2018 um 16 Prozent erhöhte Sterblichkeit aus. Italien berichtet sogar von einer um 49 Prozent erhöhten Sterbefallzahl für März 2020 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. Für den Ballungsraum Stockholm meldet Schweden für die Kalenderwochen 14 bis 16 sogar doppelt so hohe Sterbefallzahlen wie im Durchschnitt dieser fünf Vorjahre. Auch in anderen Ländern war die Sterblichkeit regional teilweise noch wesentlich deutlicher erhöht als im jeweiligen Landesdurchschnitt. Aus den bislang vergleichsweise geringen Auswirkungen der Pandemie in Deutschland lässt sich deshalb keineswegs schließen, dass das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ungefährlich sei oder weniger gefährlich als die Grippe. Vielmehr deutet die Entwicklung in Deutschland darauf hin, dass Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen vergleichsweise effizient eingesetzt wurden. Modellrechnungen gehen von 370000 bis 770000 zusätzlichen Sterbefällen in Deutschland aus, wären diese Maßnahmen nicht ergriffen worden und hätte sich das Verhalten der Menschen nicht geändert. Wenn man sich dann noch die Daten vom RKI ansieht, dann wird dank der Hygiene-Maßnahmen an Grippe viel weniger gestorben.

Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.


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Gleichwie auch Weltkrisen der Vergangenheit – wie etwa die Spanische Grippe Anfang des vergangenen Jahrhunderts mit fast 50 Millionen Toten – hat auch die Corona-Pandemie die skurrilsten Fantastereien und Verschwörungstheorien zum Vorschein gebracht.

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Naher Osten
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Elektromobilität
Norwegen: Über 50% der Neuzulassungen E-Fahrzeuge – Weltrekord

Oslo – Wie der norwegische Informationsrat für den Straßenverkehr (OFV) mitteilte, wurde Norwegen im vergangenen Jahr weltweit das erste Land, in dem Elektroautos mehr als 50 Prozent der Neuzulassungen ausmachten. Demnach machten Elektrofahrzeuge im vergangenen Jahr 54,3 Prozent des Neuwagenmarktes aus, gegenüber 42,4 Prozent im Jahr zuvor. Das ist der weltweit höchste Anteil. Wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Mitteilung berichtet, waren die vier meistverkauften Modelle der Audi e-tron, das Tesla Model 3, der Volkswagen ID.3 und der Nissan Leaf – alle vollelektrisch. Im Dezember erreichten die Elektroautoverkäufe in Norwegen mit 66,7 Prozent einen Monatsrekord, wobei die Zahlen durch die Ankunft neuer Modelle angekurbelt wurden, so OFV weiter. Bei der Elektromobilität gilt das skandinavische Land als Vorreiter. Für den Erfolg der E-Fahrzeuge ist vor allem die Politik verantwortlich. E-Autos sind in Norwegen fast komplett von der Steuer befreit, sodass sie bei den Kosten mit Diesel und Benzinern mithalten können. Ab 2025 sollen in Norwegen nur noch E-Fahrzeuge verkauft werden.

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Die Türkei will künftig selbst mit dem Abbau und der Produktion von Lithium beginnen, teilte Fatih Dönmez mit, der Minister für Energie und natürliche Ressourcen des Landes.

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